Vorschau

1. Herren: Ein weiterer Neuzugang - Rister testen in Lüneburg

Die 1. Herren haben einen weiteren Neuzugang zu vermelden. Florian Hollmann wird die Mannschaft in der neuen Saison verstärken. Der 27-jährige Flügelspieler trainiert schon seit einiger Zeit mit den Ristern und kam bereits im Testspiel gegen den VfL Stade zum Einsatz. Hollmann misst 1,93 Meter und zog aus beruflichen Gründen nach Hamburg. In der Saison 2009/2010 gehörte er zum Aufgebot von hapa Ansbach (1. Regionalliga Süd-Ost). In 19 Einsätzen für die Mittelfranken erzielte er 7,4 Punkte pro Partie. Im Ansbacher Trikot sammelte Hollmann im Jahr zuvor auch bereits Erfahrung in der 2. Bundesliga Pro B (16 Spiele: 3,5 Punkte und 2,2 Rebounds im Schnitt in der Saison 2007/08), weitere Stationen des Forwards waren bislang FC Baunach, USC Mainfranken, TV Langen und SC Heuchelhof.

Am Wochenende nimmt das Team von Coach Özhan Gürel am BB Cup in Lüneburg teil, auch die "Zweite" von Sebastian Gleim ist am Start. In der Vorrunde treffen die 1. Herren auf BBC Rendsburg (2. Regionalliga), MTV Itzehoe (1. Regionalliga) sowie PSV Rostock (2. Regionalliga). Die 2. Herren spielen in der Gruppenphase gegen BSG Bremerhaven (2. Regionalliga), TK Hannover (2. Regionalliga) und ASC Göttingen (1. Regionalliga). Los geht es am Sonnabend um 13:00 Uhr und am Sonntag ab 9:00 Uhr. Weitere Informationen zum BB Cup findet man hier: http://www.bbcup.net/

1. Herren: Skouson Harker wechselt zum SC Rist - und bringt jede Menge Routine mit

Skouson Harker

2,04 Meter Körpergröße, 107 Kilogramm "Kampfgewicht" und 33 Jahre alt - das sind die Eckdaten des zweiten Neuzugangs aus Nordamerika, der sich den 1. Herren in Hinblick auf die neue Saison anschließt. Sein Name: Skouson Harker. Der Kanadier stammt aus dem in der Provinz Alberta, zwischen Calgary und der Grenze zu den Vereinigten Staaten, gelegenen Ort Raymond. Harker verfügt über jede Menge internationale Erfahrung, die er nun in den Dienst des SC Rist stellt.

"Er ist auf verschiedenen Positionen einsetzbar und sehr vielseitig. In jeder Mannschaft, in der er bisher gespielt hat, war Skouson ein Führungsspieler und zuverlässiger Scorer", so Headcoach Özhan Gürel. Der Kanadier, der voraussichtlich beim "Pentosin-Cup" (10. - 12. September) sein Debüt in der Steinberghalle geben wird, kann auf beiden Flügel-Positionen sowie als Center agieren.

Skouson Harker (vorne) im Trikot von Edmonton Energy

Zuletzt war Harker in der nordamerikanischen Liga IBL (International Basketball League) aktiv, die von Ende April bis Anfang Juli, also zeitlich in der europäischen Sommerpause ausgetragen wird. Für Edmonton Energy kam er in 20 Einsätzen während der Saison 2010 auf Mittelwerte von 11,6 Punkte sowie 5,9 Rebounds.
In der Spielzeit 2009/2010 ging Harker für den englischen Erstligisten Worcester Wolves auf Korbjagd (10 Spiele: 14,5 Punkte, 7,7 Rebounds pro Partie), deren Trikot er bereits seit 2007 - teils als Spielertrainer - trug. Von 2004 bis 2006 gehörte der 33-Jährige als Leistungsträger zum Kader der Birmingham Bullets (ebenfalls erste Liga England). Und auch in Deutschland hat Harker bereits gespielt: In der Saison 2003/2004, als er als Topscorer des schwäbischen Regionalligisten TS Göppingen glänzte. Seine erste Station nach dem Ende seiner College-Karriere, die er an der Montana State University Billings (NCAA Division 2) abschloss, waren die Akron Wingfoots in der US-Liga NABL.
Dank seiner konstant überzeugenden Leistungen und starken Statistiken in der British Basketball League wurde Harker 2006 für das Trainingslager der kanadischen Nationalmannschaft nominiert.

1. Herren: Zack Frey wird ein Rister

Zack Frey

Zack Frey wird den SC Rist in der kommenden Saison auf der Center-Position verstärken. Der US-Amerikaner stammt aus Nashville, Tennessee und trifft Anfang September in Deutschland ein. Frey ist 2,03 Meter groß, 23 Jahre alt und trug in den vergangenen vier Jahren das Trikot der Freed-Hardeman University in Henderson, Tennessee, spielte mit den "Lions" in der College-Liga NAIA (Division One).

"Mir gefällt seine Fußarbeit sehr. Er ist ein sehr beweglicher Center und schnell auf den Beinen. Zack war am College ein Führungsspieler und hatte dort gute Statistiken. Ich habe ihn mir auf Video genau angesehen und bin der Meinung, dass er uns unter dem Korb sehr verstärken wird", sagt Headcoach Özhan Gürel. Frey kam in der Saison 2009/2010 auf 33 Einsätze für FHU und stand dabei jeweils in der Startformation. Mit durchschnittlich 17,6 Punkten (bei einer Feldwurfquote von 58,1 Prozent) und 6,6 Rebounds pro Partie führte er die "Lions" in diesen beiden Kategorien an und erreichte mit seinem Team (Saisonbilanz insgesamt: 22 Siege - 11 Niederlagen) das Playoff-Finale der TranSouth Conference, unterlag dort jedoch der Union Unversity. Auch in den Jahren zuvor gehörte Frey, der "Computer Science" studierte, zu den uneingeschränkten Leistungsträgern seiner Uni. Als Auszeichnung für seine Leistungen wurde der 23-Jährige nach den vergangenen beiden Spielzeiten ins NAIA All-America Second Team gewählt, gehörte nach Ansicht der Experten also zum Besten, was die NAIA Division One landesweit zu bieten hatte.

Zweifacher All-American: Zack Frey. Fotos: fhu.edu

Frey wird zu Beginn des kommenden Monats in Wedel erwartet. Eine gute Gelegenheit, den neuen Center unter die Lupe zu nehmen, besteht dann beim "Pentosin-Cup" (10.-12. September) in der Steinberghalle. Im Rahmen des internationalen Vorbereitungsturniers treffen die Rister auf den luxemburgischen Erstligisten Musel Pikes, Lemvig Basket (2. Liga Dänemark) sowie die UBC Hannover Tigers (2. Bundesliga Pro A).

Unterdessen bat Coach Gürel seinen Kader am Mittwoch zum ersten gemeinsamen Training. Erste Testläufe will sein Team am Freitag (20. August, 20:15 Uhr, Am Steinberg) gegen den VfL Stade (1. Regionalliga) sowie am 29. August (die Uhrzeit wird noch veröffentlicht) gegen Stades Ligakonkurrenten MTV Itzehoe unternehmen. Darüber hinaus fährt Gürel mit seiner Mannschaft am Wochenende 4./5. September zum BB-Cup nach Lüneburg.

1. Herren: Vedo Delic weiterhin im Pro B-Kader

Vedo Delic. Foto: Bergmann

Mit Vedo Delic bleibt dem SC Rist (2. Bundesliga Pro B) ein weiterer Spieler aus dem Aufgebot der vergangenen Saison erhalten. Der 26 Jahre alte Forward wird damit auch nach der Sommerpause seine Stärken im Team der Rister einbringen. Ob auf dem Flügel oder unter dem Korb - der Allrounder ist auf mehreren Positionen einsetzbar und für Headcoach Özhan Gürel damit der "Mann für alle Fälle". In seiner ersten Pro B-Spielzeit kam Delic, der Ende 2009 einen Armbruch erlitt und dementsprechend einige Wochen aussetzen musste, auf 20 Einsätze für den SC Rist und verbuchte dabei im Durchschnitt 5,1 Punkte sowie 2,1 Rebounds pro Partie. Unvergessen ist insbesondere sein "buzzer beater" im Heimspiel gegen den Nürnberger BC, als der Bosnier den Grün-Gelben im Stile eines Volleyballers Sekundenbruchteile vor dem Ertönen der Schlusssirene den umjubelten Heimsieg sicherte. Seine persönliche Saisonbestleistung in Sachen Scoring erbrachte Delic im Oktober 2009 mit 19 Zählern im Duell mit Erdgas Ehingen/Urspringschule.

1. Herren: Fünf Spieler treten kürzer - Davis wechselt nach Japan

Peter Huber-Saffer. Foto: Bergmann

Nachdem sich Headcoach Özhan Gürel und sein Co-Trainer Sebastian Gleim bereits über die Zusagen von zehn Spielern für die kommende Saison in der 2. Bundesliga Pro B freuen durften, stehen mittlerweile die Abgänge einiger Akteure des bisherigen Rister-Kaders fest. Mit Peter Huber-Saffer, Arne Meyer, Paul Owusu, Thorsten Raquet und Marvin Willoughby musste ein Quintett dem Trainergespann eine Absage erteilen: Bei allen ist der Aufwand in der 2. Bundesliga aus beruflichen Gründen nicht mehr zu schaffen. Darüber hinaus hat auch John Davis das Team verlassen. Der US-Amerikaner ist künftig für den japanischen Club Toyoma Grouses aktiv. Der SC Rist bedankt sich bei allen sechs ganz herzlich für ihren Einsatz und ihre gezeigten Leistungen in Grün-Gelb. Wir würden uns freuen, Euch auch in Zukunft in der Steinberghalle - ob als Aktiver auf dem Feld oder als Zuschauer auf der Tribüne - begrüßen zu dürfen!

Mit Huber-Saffer müssen die Rister auf ihren dominierenden Center verzichten. Der 29-Jährige war in der Saison 2008/09 entscheidend am Gewinn des Meistertitels in der 1. Regionalliga Nord beteiligt und stellte auch in der 2. Bundesliga einen Fixpunkt im Wedeler Kader da. Mit durchschnittlich 13,7 Zählern sowie acht Rebounds pro Partie war der ehemalige BBL- und A2-Nationalspieler stets eine Konstante. "Peter ist in seiner Firma gerade Abteilungsleiter geworden und muss viel reisen", so Gürel, weshalb sein Führungsspieler vorerst passen muss.

Da auch Marvin Willoughby nicht mehr zur Verfügung steht, geht dem Team ein weiterer Akteur mit jeder Menge Erfahrung verloren. Der 32-Jährige gab in der zweiten Hälfte der vergangenen Saison sein Comeback und erzielte in sechs Spielen 6,5 Punkte je Einsatz. Als Coach des JBBL-Team der Piraten Hamburg wird Willoughby aber dennoch in Zukunft aktiv - wenn auch an der Seitenlinie - am Steinberg zu sehen sein.
Mit Thorsten Raquet muss Coach Gürel darüber hinaus auf einen dritten Routinier verzichten, auf dessen Dienste das Trainergespann auch in der neuen Saison gerne gesetzt hätte. Der Aufwand in Sachen Training und Spiele in der 2. Bundesliga war für den 32 Jahre alten Center allerdings nicht mehr zu bewältigen. Raquet, der im vergangenen Sommer aus Speyer nach Wedel gewechselt war, stand in der Pro B 18 Mal für den SC Rist auf dem Parkett und verbuchte dabei 1,8 Punkte und 1,3 Rebounds pro Partie.

Arne Meyer. Foto: Peter Röhl

Ähnliche Gründe für ihren Verzicht auf die kommende Saison in der 2. Bundesliga zwangen auch Paul Owusu und Arne Meyer dazu, in punkto Basketball vorerst kürzer zu treten. Für Owusu, der mit Werten von 2,9 Punkten und 3,2 Rebounds pro Begegnung zum erfolgreichen Abschneiden der Rister in der Pro B beitrug, sind Leistungssport und Ausbildung derzeit nicht unter einen Hut zu bekommen, "auch mit Arne würden wir gerne weiter arbeiten. Aber leider wird seine berufliche Verhinderung in nächster Zeit noch stärker sein", so Gürel. Der Aufbauspieler gab dem SC Rist in der abgelaufenen Spielzeit 3,2 Zähler sowie 1,2 Assists pro Partie.

John Davis, der im Laufe der zurückliegenden Saison zum SC Rist stieß, wird künftig in Asien auf Korbjagd gehen, und zwar für den japanischen Club Toyoma Grouses. Der US-Amerikaner machte während seiner Zeit in Wedel mit starken Leistungen auf sich aufmerksam (14 Spiele: 17,4 Punkte, 7,6 Rebounds im Mittel).

In Gesprächen befinden sich die Verantwortlichen derzeit noch mit Vedo Delic und Sidiki Straub. Ob die beiden in der nächsten Saison weiterhin die Rister in der 2. Bundesliga verstärken, steht momentan noch nicht fest. Unabhängig davon ist man bemüht, das Aufgebot in Hinblick auf die im Herbst beginnende Saison noch weiter zu verstärken. Vollzug ist diesbezüglich allerdings noch nicht zu vermelden.

1. Herren: Der Kapitän bleibt an Bord - ein weiteres Talent für die Rister

Florian Moysich. Foto: Röhl

Der SC Rist freut sich vermelden zu können, dass zwei weitere Spieler für die Saison 2010/2011 in der 2. Bundesliga Pro B zugesagt haben. Kapitän Florian Moysich wird in seine dritte Wedeler Spielzeit starten. Tim Parohl wird ebenfalls zum Kader für die 2. Bundesliga gehören. Der 18-jährige Flügelspieler stammt vom Bramfelder SV und wird zugleich dank einer Doppellizenz weiterhin für den BSV spielberechtigt sein. In der vergangenen Saison absolvierte Parohl zwölf Partien in der U19-Bundesliga NBBL und verbuchte 9,4 Punkte und 6,8 Rebounds pro Partie. In der 2. Regionalliga kam der 2 Meter lange Forward auf 17 Spiele und dabei auf einen Punktschnitt von 8,5.

Florian Moysich unterstrich in der vergangenen Saison seine große Bedeutung für den Erfolg der Rister. 27 Mal lief der 30 Jahre alte Point Guard für das Team von Coach Özhan Gürel auf und stand durchschnittlich 28:14 Minuten je Partie auf dem Feld. Mit 51 "Dreiern" bei einer Trefferquote von 38,6% war Moysich bester Distanzwerfer des SC Rist, insgesamt verbuchte er 9,9 Zähler sowie jeweils 2,2 Assists und Rebounds pro Einsatz. Nachdem sich Moysich beim letzten Saisonspiel gegen Würzburg schwere Ellenbogenverletzungen zugezogen hatte, stand für den erfahrenen Aufbauspieler im Anschluss an die vergangenen Saison erst einmal Rehabilitation auf dem Programm. Der SC Rist freut sich, dass den 1. Herren mit Florian Moysich eine Führungsfigur erhalten bleit und dass mit Tim Parohl ein weiteres Talent das Team für die 2. Bundesliga Pro B verstärken wird.

1. Herren: Ein Trio gibt seine Zusage

Mac-Davis Duah. Foto: Röhl

Die Personalplanungen bei den 1. Herren gehen voran. Nachdem mit Erwin und Kay Gausa, Tim Dostal, Jonas Laatzen sowie Tobias Wichers fünf Youngster den Anfang machten, gaben nun drei weitere Akteure dem SC Rist ihre Zusagen für die Saison 2010/2011. Mit Mac-Davis Duah, Martin Maraite und Steffen Kiese handelt es sich dabei um bekannte Gesichter, die allesamt auch in der vergangenen Saison in der 2. Bundesliga Pro B für die Rister aufliefen.

Es ist wahrlich kein Zufall, dass ein Foto Mac-Davis Duahs die Startseite der Homepage des SC Rist ziert - schließlich war und ist der 34-Jährige DAS Gesicht des Wedeler Herren-Basketballs der frühen Jahre dieses Jahrhunderts. Nach der Sommerpause geht Duah in seine elfte Saison mit dem SC Rist. Einst vom Erzrivalen BC Hamburg an den Steinberg gewechselt, ist Mac längst ein echter Rister geworden - einer, der dank seines Einsatzes und Engagements bei den Fans äußerst beliebt ist. Seine Rolle als Teamleader, seine Stärken als Verteidiger, sein sicherer Distanzwurf sowie sein Vorangehen in brenzligen Situationen machen Duah für Coach Özhan Gürel zu einer festen Größe. 6,3 Punkte erzielte der 34 Jahre alte Guard/Forward in der vergangenen Saison für die Rister und stand in 29 Einsätzen dabei durchschnittlich 23:26 Minuten auf dem Feld. Nicht verwunderlich ist es übrigens, dass Duah einige seiner besten Saisonleistungen gegen die Topteams der Liga ablieferte: 15 Zähler gegen Würzburg, 13 gegen Herten und elf gegen Nürnberg - allesamt Spiele, die die Rister übrigens für sich entschieden.

Martin Maraite. Foto: Bergmann

Auch bereits eine feste Größe im Rist-Kader ist Martin Maraite, der 2007 nach Wedel wechselte und seitdem unter den Körben aufräumt. Der sprunggewaltige Center kam in der vergangenen Saison meist von der Bank. Mal durfte er nur wenige Minuten ran, dann wiederum gewährte im Coach Gürel zweistellige Einsatzzeiten. Und Maraite war zur Stelle, warf seine Athletik für die Rister in die Waagschale, verteidigte, erkämpfte Rebounds - und auch die eine oder andere spektakuläre Aktion durfte nicht fehlen. Zehn Zähler sowie sechs Rebounds gegen Wolfenbüttel, jeweils neun gegen Breitengüßbach stellten seine statistischen Bestleistungen dar. Eine Kategorie, die allerdings nicht im Scouting auftauchte: Kampfgeist. Beispiel gefällig? Im letzten Auswärtsspiel bei den Licher Basket Bären musste Maraite einen Ellenbogenschlag einstecken: Trotz gebrochener Nase, die später operativ behandelt werden musste, wollte er nicht aufgeben, sondern stand 20 Minuten auf dem Parkett und trug mit sieben Punkten sowie vier Rebounds zum Sieg bei.

Steffen Kiese. Foto: Röhl

Im vergangenen Sommer vom Oldenburger TB an den Steinberg gewechselt, stellte Steffen Kiese gleich in seinem ersten Pro B-Einsatz unter Beweis, dass er eine Verstärkung für die Rister darstellen würde. 15 Punkte erzielte der Aufbauspieler beim Auftaktsieg gegen Vechta - eine Marke, die er beim Auswärtserfolg in Leverkusen (21 Zähler) im Laufe der Spielzeit noch zu toppen vermochte. Ein Schnitt von 4,8 Punkten war es am Ende für den 22-Jährigen. Gemeinsam mit Florian Moysich und Arne Meyer bildete Kiese ein starkes Trio auf der Eins, passte dank Athletik und engagierter Verteidigungsarbeit gut in Gürels Konzept. In einer Mannschaft, zu deren Stärken nicht immer die Freiwurfquote zählte, bildete der frühere Oldenburger, der als FSJler des SC Rist u.a. auch als Jugend-Coach sowie in der Durchführung der Schulprojekte wirkte, in dieser Hinsicht eine Ausnahme: 76% seiner Versuche von der Linie fanden ins Ziel.

1. Herren: Drei Youngster sind dabei

Tobias Wichers, Tim Dostal, Jonas Laatzen (von links nach rechts)

Jung, talentiert, ambitioniert: Drei Spieler - drei (gemeinsame) Attribute.
Mit Tim Dostal, Jonas Laatzen und Tobias Wichers werden drei weitere Akteure aus den eigenen Reihen in der Saison 2010/2011 zum Kader der 1. Herren gehören. Das Wedeler Trio ist dabei - wie auch die Brüder Erwin und Kay Gausa - zusätzlich in der "Zweiten" (2. Regionalliga) spielberechtigt.

Während Dostal und Laatzen bereits in der abgelaufenen Saison Minuten in der 2. Bundesliga Pro B sammelten, übernahm Wichers im Bramfelder NBBL-Team eine Führungsrolle (13 Spiele mit Mittelwerten von 15,3 Zählern sowie 5,2 Rebounds) und trug auch in der 2. Regionalliga das Trikot des BSV (15 Einsätze: 15,3 Punkte pro Partie). "Bei Tobias und bei Jonas werden wir erst mal sehen, wie sie sich entwickeln", sagt Headcoach Özhan Gürel und lässt somit noch offen, ob der Schwerpunkt für die beiden Forwards eher in der Pro B oder in der 2. Regionalliga liegen wird. "Ich muss mich körperlich und in der Defense verbessern", sagt Wichers, 19 Jahre alt und 1,97 Meter groß. Sein Trainer stimmt zu und bezieht auch seine Schützlinge Dostal und Laatzen gleich mit ein: "Alle unseren jungen Spieler müssen noch kräftiger werden. Eines unserer Ziele ist deshalb, dass sie während der Sommerpause einige Kilo Muskelmasse zulegen", so Gürel, der auf seine Youngster setzt und ihnen zutraut, dass sie alle mittelfristig eine gute Rolle für den SC Rist in der 2. Bundesliga spielen können.

37 Punkte erzielte Jonas Laatzen während der zurückliegenden Pro B-Spielzeit insgesamt, davon 30 von jenseits der Dreierlinie. Ein echter Shooter eben. Elf Zähler schenkte er dem Vizemeister Hertener Löwen ein, jeweils sechs waren es gegen Stahnsdorf, Weißenhorn sowie Lich. Auch für die 2. Herren war der 20-Jährige im Einsatz und kam in sechs Spielen auf 4,3 Punkte im Schnitt.

Tim Dostal half viermal in der 2. Bundesliga aus, sammelte dabei insgesamt gut 25 Minuten Pro B-Erfahrung. Der 20-jährige Aufbauspieler soll nach Gürels Einschätzung im Zweitliga-Kader weiter eine Menge lernen und zudem in der 2. Regionalliga Verantwortung übernehmen. Das tat Dostal auch bereits in der Saison 2009/10 mit zwölf Einsätzen (5,3 Punkte im Schnitt).

Dostal, Laatzen, Wichers und die Gausa-Brüder - eine Handvoll hoffnungsvoller und ambitionierter Eigengewächse des SC Rist, auf deren weitere Entwicklung man gespannt sein darf und die für die 1. und 2. Herren in der kommenden Saison zweifellos wichtige Dienste leisten werden.

1. Herren: Das sind die Gegner 2010/2011 - Stuart Turnbull wechselt nach Hannover

Stuart Turnbull verlässt den SC Rist. Foto: Peter Röhl

Die 2. Bundesliga hat die Zusammensetzung der Staffeln für die Saison 2010/2011 veröffentlicht. Die Pro B wurde bekanntermaßen in eine Nord- und eine Südgruppe unterteilt. Die Rister werden es ab dem Herbst unter anderen mit den Aufsteigern ALBA Berlin II, SSV Lok Bernau (beide zuvor 1. Regionalliga Nord), Schwelmer Baskets, BSV Wulfen (zuvor 1. Regionalliga West) sowie den Uni-Riesen Leipzig (1. Regionalliga Süd-Ost) zu tun bekommen.
Demnach sieht die Nord-Staffel der Pro B wie folgt aus:

2. Bundesliga PRO B Nord
Spot Up Medien Baskets Braunschweig
ALBA Berlin
SSV Lok Bernau
Hertener Löwen
Uni-Riesen Leipzig
Bayer Giants Leverkusen
SG Schwelmer Baskets
RSV Eintracht Stahnsdorf
SC Rasta Vechta
SC Rist Wedel
Herzöge Wolfenbüttel
BSV Wulfen

Unterdessen steht mittlerweile fest, dass Stuart Turnbull in der kommenden Saison nicht mehr für den SC Rist auflaufen wird. Der Kanadier empfahl sich mit starken Leistungen für höhere Aufgaben und wechselt zum Pro A-Club UBC Hannover. Beim SC Rist entwickelte sich der 25-Jährige in seiner ersten Saison in Europa zum Führungsspieler und Topscorer. 29 Mal kam er für den SC Rist in der Pro B zum Einsatz und erzielte dabei einen Punkteschnitt von 18,1. Sein Höchstwert betrug 35 Zähler im Duell mit Braunschweig. In neun Begegnungen wurden 20 oder mehr Punkte für den Bruder von Taryn Turnbull notiert. Zudem kam der Guard auf 3,9 Rebounds je Einsatz. Mit 47 getroffenen "Dreiern" war er nach Florian Moysich der erfolgreichste Distanzwerfer der Rister, zudem verbuchte keiner seiner Teamkollegen mehr Steals (49) als er. Nicht zuletzt sein Auftritt im DBB-Pokal gegen eben den UBC Hannover im November 2009, als Turnbull 30 Punkte erzielte, dürfte die Niedersachsen überzeugt haben.

Wir danken Stu für die gezeigten Leistungen, seinen stets vorbildlichen Einsatz sowie sein sympathisches Auftreten. Alles Gute und viel Erfolg in Hannover, Stu!

Gausa mal zwei: Ein Brüder-Duo für die 1. Herren

Kay (links) und Erwin Gausa.

20 Jahre alt ist der Eine, der Andere vollendet im Juli das 18. Lebensjahr. Beide um die 1,95 Meter groß, beide auf der Flügelposition beheimatet. Das sind die Brüder Erwin und Kay Gausa. In der Saison 2010/2011 machen die Eigengewächse des SC Rist bei den 1. Herren gemeinsame Sache.

"Priorität soll bei mir in der nächsten Saison die Pro B haben", sagt Kay, der zudem auch weiterhin in der Bramfelder NBBL eine wichtige Rolle spielen soll. "Wir wollen die Playoffs erreichen", hat er sich für die U19-Bundesliga vorgenommen, in der er zuletzt 17,3 Punkte und 6,9 Rebounds pro Partie (zwölf Spiele) erzielte. Zugute kommen könnten ihm dabei auch die Erfahrungen, die er bereits in der 2. Bundesliga Pro B sammeln durfte. Headcoach Özhan Gürel stellte den 17-jährigen Forward bereits am dritten Spieltag in die starting five und gewährte seinem Schützling in 21 Pro B-Partien durchschnittlich fast zehn Minuten Einsatzzeit. 2,6 Punkte erzielte Kay im Schnitt, in den Heimspielen gegen Stahnsdorf und Nürnberg verbuchte er mit je neun Zählern seine Saisonbestmarken in der Pro B.

"Kay ist wie jeder Jugendspieler in seinen Leistungen noch unkonstant und muss weiter hart arbeiten. Mit seinem Einsatz in der Defense waren wir schon sehr zufrieden. Manchmal war er übermotiviert, aber er ist auf einem guten Weg", so Gürel, der die Gausa-Brüder bereits in der Jugend coachte. Beiden hat er für die Sommerpause unter anderen dieses Ziel aufgetragen: "Sie müssen körperlich stärker werden." Nicht nur daran feilen Gürel und Sebastian Gleim mit den Gausas in den Übungseinheiten der spielfreien Zeit akribisch.

Wenn es im Herbst wieder um Punkte geht, dann wird sich Erwin nach einer Saison Abstinenz im Grün-Gelb des SC Rist zurückmelden. "Wegen des Zivildienstes bin ich nach Farmsen gezogen und habe deshalb für Bramfeld gespielt", erläutert der 20-Jährige, weshalb er in der vergangenen Saison für den BSV in der 2. Regionalliga aktiv war. 17 Partien absolvierte der ältere der beiden Brüder und kam auf einen Punkteschnitt von 11,8. Kay durfte aufgrund einer Doppellizenz ebenfalls für den BSV ran und verbuchte in sieben Einsätzen 17,9 Zähler im Schnitt.

"Erwin soll sich vornehmlich bei den 2. Herren beweisen", sagt Özhan Gürel, dessen Assistent Sebastian Gleim bekanntermaßen zukünftig die "Zweite" trainiert. "Dadurch erhoffe ich mir eine sehr enge Verbindung zwischen beiden Mannschaften", so Erwin. Und genau diese soll es geben. "Sebastian und ich arbeiten intensiv zusammen. Wir werden zum Beispiel in beiden Mannschaften viele ähnliche oder gleiche Systeme spielen", kündigt Gürel an.

Übrigens: Erwin und Kay sind nicht das erste Brüderpaar, das gemeinsam für die 1. Herren auf dem Feld stehen würde. Bernd und Jens Röder oder Darko und Zoran Krezic dürften in dieser Hinsicht gerne als Vorbilder gelten.

SER präsentiert: 1. Herren gegen Würzburg

Headcoach Özhan Gürel. Foto: Claus Bergmann

Mit einem Heimspiel gegen die Würzburg Baskets am Sonnabend (24. April, 19:30 Uhr) geht die Saison in der 2. Bundesliga Pro B für die 1. Herren zu Ende. Präsentiert wird die Begegnung von SER (http://www.ser.de). Nicht nur aufgrund der Tatsache, dass die Partie im Rahmen des Jugendtages stattfindet, wird eine große und stimmungsvolle Kulisse am Steinberg erwartet. "Wir gehen davon aus, dass sehr viele Zuschauer kommen werden", blickt Coach Özhan Gürel voraus. Etliche Fans werden wohl auch den Weg aus Würzburg gen Wedel machen, um ihr Team am Steinberg zu unterstützen. Denn die Baskets haben mit einem Sieg und Rhöndorfer Schützenhilfe (der Meister spielt zeitgleich gegen Herten) noch die Chance auf den Aufstieg.

Doch die Rister verfolgen ihre eigenen Ziele und wollen die Saison erfolgreich und auf einem einstelligen Tabellenrang beenden: "Am letzten Spieltag möchten wir unseren Zuschauern einen weiteren Heimsieg schenken", sagt Gürel. Allerdings steht derzeit zu befürchten, dass die Rister insbesondere unter dem Korb mit einer überschaubaren Besetzung auskommen müssen. Martin Maraite muss nach dem am vergangenen Wochenende in Lich erlittenen Nasenbeinbruch operiert werden, Paul Owusu ist aufgrund von Schulterproblemen weiterhin außer Gefecht, zudem drohen auch Sidiki Straub (Knieprobleme) sowie Marvin Willoughby auszufallen. Auf Würzburger Seite muss Spielmacher Daniel Cioffi passen, der Australier zog sich jüngst einen Kreuzbandriss zu.

Unabhängig vom Ausgang der letzten Partie zog Özhan Gürel bereits vor dem finalen Spieltag ein Fazit der Aufstiegssaison: "Es gab Höhepunkte und Tiefpunkte. Man muss sicherlich feststellen, dass wir insgesamt zu inkonstant waren. Aber was wir erreicht haben und dass wir schon so früh den Klassenerhalt geschafft haben, ist bemerkenswert. Wir konnten in der Liga mithalten und haben für einige Überraschungen gesorgt", so der 30-Jährige.

1. Herren: Letzte Auswärtsfahrt führt nach Lich

Einsatz fraglich: Mac-Davis Duah. Foto: Peter Röhl

Die Zielsetzung hat Coach Özhan Gürel deutlich und unmissverständlich formuliert: "Wir wollen unsere letzten beiden Spiele gewinnen. Für uns sind diese beiden Partien wie Halbfinale und Finale", sagt der 30-Jährige vor dem letzten Auswärtsspiel der Saison, am Sonnabend (17. April, 20:00 Uhr) bei den Licher Basket Bären.

Gegen den Club aus Mittelhessen, der als sportlicher Absteiger bereits feststeht und auf dem vorletzten Platz rangiert, müssen die Rister allerdings womöglich vier Aktuere ersetzen. Neben dem weiterhin verletzten Paul Owusu laboriert auch Peter Huber-Saffer an einer Blessur. Der Center knickte am vergangenen Sonnabend in der Endphase der Begegnung mit Weißenhorn um - seitdem musste der 29-Jährige mit dem Training aussetzen. "Es ist nichts gerissen, aber Peter hat noch Schmerzen", berichtet Gürel. Auch Mac-Davis Duah konnte in den vergangenen Tagen nicht trainieren - der 33-Jährige zog sich bei einem Sturz mit dem Fahrrad eine Gehirnerschütterung zu. Ebenso fraglich für die Partie in Lich ist des weiteren Vedo Delic. Berufliche Gründe verhinderten zuletzt ein regelmäßiges Training.

Trotz der drohenden Ausfälle hält Gürel an seinen Vorhaben fest, am Wochenende einen Erfolg einfahren zu wollen, um vielleicht doch noch einen einstelligen Tabellenplatz zu erlangen. "Das ist sehr realistisch", glaubt der Coach, dessen Team nur einen Zähler hinter dem neunten Rang liegt. Die Licher Basket Bären sind wie erwähnt 15. - das soll nach Gürels Einschätzung allerdings nicht viel heißen: "Seitdem der Klassenerhalt für Lich nicht mehr zu schaffen ist, spielt die Mannschaft ohne Stress und befreit auf." Am vergangenen Sonnabend unterlagen die Bären dem Nürnberger BC knapp mit 70:77, zuvor gab es einen klaren 101:83-Heimsieg über Stahnsdorf. Bester Scorer des Teams von Trainer Gerald Wasshuber ist der US-Amerikaner Mychal Green (20,1 Punkte je Einsatz), der erfahrene Forward Peer Wente bringt es auf einen Schnitt von 15,4 Zähler pro Partie.

Signal Iduna präsentiert: Rister empfangen starken Mitaufsteiger aus Weißenhorn

Ein starker Gegner erwartet Arne Meyer (links) und die Rister am Sonnabend. Foto: Röhl

Es sind anstrengende Tage derzeit für Özhan Gürel, Coach der 1. Herren. Der 30-Jährige leitet seit Beginn der Woche das Five Star Ostercamp am Steinberg, zudem bereitet er seine Mannschaft auf den 28. Spieltag der 2. Bundesliga Pro B vor und damit auf die Partie gegen den BC Weißenhorn, der am Sonnabend (10. April, 19:00 Uhr) in Wedel gastiert. Präsentiert wird die Begegnung von der Signal Iduna.

"Weißenhorn hat eine sehr erfahrene Mannschaft und ist ein unangenehmer Gegner. Die Mannschaft hatte in den letzten Spielen zwar meist nur einen kleinen Kader zur Verfügung, aber sie hat wie am Wochenende gegen Nürnberg wichtige Spiele gewonnen", so der Trainer über den Mitaufsteiger, der derzeit auf einem starken sechsten Tabellenplatz steht. Auch die Rister wollen sich einen einstelligen Rang sichern und auf einem solchen die Spielzeit möglichst beenden. Bei nur noch drei ausstehenden Partien würde ein Erfolg über Weißenhorn dem Näherkommen dieses Ziels zweifellos zuträglich sein. "Wir haben intensiv trainiert", berichtet Gürel. Bis auf Peter Huber-Saffer, der beruflich eingespannt war und deshalb eine Pause einlegen musste, hatte der Coach sämtliche Akteure zur Verfügung, ähnlich wird es voraussichtlich auch am Sonnabend aussehen.

Ungeachtet der erwähnten personellen Überschaubarkeit des Weißenhorner Kaders, die sich durch die jüngste Verletzung Marco Schlafkes (Nasenbeinbruch) noch verschärfte, dürfen sich die Zuschauer in der Steinberghalle auf einen attraktiven Gegner freuen, der über starke Einzelkönner verfügt. So etwa der deutsch-amerikanische Shooter Cody Töpper, den kroatischen Center Mirko Soyer oder den "Ami" Calvin Brock. Beim 79:73-Erfolg der "Panther" über Nürnberg am vergangenen Sonntag glänzte Brock (26 Zähler) als Topscorer, Töpper schenkte dem NBC fünf "Dreier" ein und kam insgesamt auf 24 Punkte.

Anders Bauelemente präsentiert: Rister empfangen den deutschen Rekordmeister

Mac-Davis Duah und die 1. Herren empfangen Leverkusen. Foto: Peter Röhl

Mit der Unterstützung der Firma Anders Bauelemente empfangen die 1. Herren am Sonnabend (27. März, 19:00 Uhr) die Bayer Giants Leverkusen in der Steinberghalle. Am 26. Spieltag der 2. Bundesliga Pro B wollen die Rister nach Möglichkeit ihren nächsten Heimsieg einfahren und damit ihre Serie ausbauen. Das bislang letzte Mal, dass das Team von Coach Özhan Gürel daheim nicht triumphierte, liegt bereits etliche Wochen zurück. Mitte Dezember unterlagen die Rister Speyer mit 70:80, seitdem gab es am Steinberg ausschließlich Siege für den SC Rist. Dieser Lauf soll auch gegen Leverkusen fortgesetzt werden. "Wir haben gut trainiert und wollen das Spiel natürlich gewinnen", blickt der Trainer voraus, der ohne Personalprobleme in das Duell am Sonnabend geht. Gegen Leverkusen geht es nach Gürels Meinung vor allem auch darum, gegen den Tabellenneunten weitere Schritte in Richtung des Saisonzieles zu tun: "Es geht um einen einstelligen Tabellenplatz", so Gürel. Seine Mannschaft hat sich mittlerweile auf den sechsten Rang vorgearbeitet und würde diesen auch gegen Leverkusen gerne verteidigen.

Der Rist-Coach rechnet mit einer starken Bayer-Mannschaft in Wedel, zumal auch die Spöler-Brüder Ben und Tom wohl im Kader stehen werden. Die Zwillinge haben in der aktuellen Saison und auch bereits in den vergangenen Jahren im Team der Giants Düsseldorf eine Menge Bundesliga-Erfahrung gesammelt. Da Düsseldorf in der BBL erst am Sonntag in Frankfurt antritt, dürften die Spölers am Steinberg auflaufen. "Leverkusen ist besonders auf den großen Positionen gut besetzt. Und viele der großen Spieler können auch von außen schießen", sagt Gürel über den deutschen Rekordmeister (14 Titel). So ist etwa Topscorer Hunter Henry ein starker Dreierschütze, was den US-Amerikaner für jeden Gegner schwer auszurechnen macht. Der zweite US-Boy im Aufgebot der Giants Rodney Foster hält im Aufbau der Rheinländer die Fäden in der Hand und bedient mit Vorliebe seine Kollegen, wie 5,4 Assists pro Partie zeigen.

SMK Elektrotechnik präsentiert: 1. Herren gegen Nürnberg

Steffen Kiese trifft mit den Ristern auf Nürnberg. Foto: Peter Röhl

Die "englische Woche" der 1. Herren setzt sich fort. Am Sonnabend (20. März, 19:00 Uhr) trifft das Team von Headcoach Özhan Gürel in der heimischen Steinberghalle auf den Tabellenfünften Nürnberger BC. Präsentiert wird die Begegnung von SMK Elektrotechnik (http://www.smk-elektrotechnik.de).

"Wenn man wie wir in Speyer lange schlecht spielt, aber dennoch gewinnt, gibt das Selbstvertrauen. Wir gehen mit breiter Brust in das Heimspiel gegen Nürnberg", sagt der Trainer rückblickend auf den 108:89-Erfolg vom Mittwochabend und vorausschauend auf die nächste Aufgabe. Statt wie gegen das Schlusslicht der 2. Bundesliga Pro nur zwei konzentrierte Viertel abzuliefern, müssen die Rister im Duell mit dem NBC von Beginn an auf der Hut sein. Denn die Franken - gecoacht vom früheren Bundesliga-Star Derrick Taylor - verfügen über starke Einzelkönner und ein ausgeglichenes Team mit Routiniers und Jungspunden, das zur Spitze der Liga gehört. "Nürnberg hat Spieler in seinem Kader, die bereits große Karrieren hingelegt haben", weiß Gürel und meint vor allem den US-Amerikaner Will Chavis, der einst unter dem legendären Coach Bob Knight an der Texas Tech University agierte und als Profi bereits Stationen u.a. in Holland und Tschechien hinter sich hat. In der vergangenen Saison verhalf der 29-Jährige dem Mitteldeutschen BC zum Aufstieg in die BBL und ist mit gut 20 Zählern pro Partie nunmehr Nürnberger Topscorer. Ähnlich wie Chavis verfügt auch 2,17 Meter-Center Martin Ides über jede Menge internationale Erfahrung. Der Deutsch-Tscheche gewann ebenfalls mit dem MBC die Pro A-Meisterschaft 2008/09 und spielte einst für Benetton Treviso in der Euroleague. Weitere Leistungsträger des Taylor-Teams sind der in Hamburg bestens bekannte Claudio Ceccotti, der vor der Saison zeitweise auch in Wedel trainierte, Chavis' Landsmann Robinson Louisme oder der ehemalige U20-Nationalspieler Bastian Doreth.

Dass die Rister in den vergangenen Tagen kraftraubende Partien und lange Reisen hinter sich brachten, bedeutet laut Özhan Gürel kein Hindernis für das Heimspiel gegen Nürnberg: "Wir haben einen so großen Kader, dass das keine Auswirkungen haben sollte." In Speyer fehlten Peter Huber-Saffer, Marvin Willoughby (beide beruflich verhindert), Arne Meyer (Urlaub) sowie Paul Owusu (Leistenverletzung), so dass der Coach für die Begegnung mit dem NBC wieder die Qual der Wahl haben sollte.

Frost & Ecke präsentiert: Die Scharfschützen der Liga zu Gast in Wedel

209 "Dreier" sprechen eine deutliche Sprache. In der 2. Bundesliga Pro B trifft kein Team so häufig von den Außenpositionen wie die Spot Up Medien Baskets Braunschweig. Die 1. Herren sind vor dem Duell am Sonnabend (06. März, 19:00 Uhr), das im Rahmen des von Frost & Ecke präsentierten Doppelspieltages stattfindet, also gewarnt. "Braunschweig scort sehr viel von außen. Darauf müssen wir aufpassen. Leider haben wir uns bisher oft gegen solche Mannschaft schwer getan und es dann meistens nicht geschafft, das ganze Spiel über gut zu verteidigen", sagt Coach Özhan Gürel.

Diesmal soll es anders sein. Die Rister wollen nach der knappen Niederlage von Rhöndorf wieder einen Sieg einfahren und setzen dabei insbesondere auf ihre eigenen Stärken: "Unter dem Korb dürften wir Vorteile haben, die wir ausnutzen müssen. Außerdem ist aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen. Damals hat die Niederlage in Braunschweig eine Krise in unserer Mannschaft ausgelöst", so der Trainer. Zur Erinnerung: Den ersten Vergleich hatten die Niedersachsen mit 83:77 für sich entschieden. Mit 27 Zählern war Braunschweigs Philipp Friedel damals bester Schütze seines Teams. Ohnehin gehört der 22-Jährige zu den verlässlichsten Scorern der Pro B und kommt auf einen Schnitt von 20,4 Zählern je Einsatz, gefolgt vom US-Amerikaner Lee Roberts, der pro Partie 17,1 Punkte und 7,4 Rebounds für sich verbucht.

Zurückblickend auf die Partie des vergangenen Wochenendes, als die Rister denkbar knapp bei den Dragons Rhöndorf verloren, fordert Gürel: "Wir müssen auf jeden Fall besser ausboxen. Da gibt es keine Ausreden." In personeller Hinsicht kann der 30-Jährige bis auf Marvin Willoughby (weilt in der Türkei) alle seine Akteure gegen die Niedersachsen einsetzen.

1. Herren: Rister fahren zum Spitzenreiter

Coach Özhan Gürel und sein Kapitän Florian Moysich stehen vor einer schweren Aufgabe. Foto: Peter Röhl

Am Sonnabend (27. Februar, 18.30 Uhr) steht die derzeitige Erfolgswelle der 1. Herren vor einer echten Härteprüfung. Die Rister sind am 22. Spieltag der 2. Bundesliga Pro B beim Spitzenreiter SOBA Dragons Rhöndorf zu Gast.

"Rhöndorf hat die beste Offensive der Liga", umreißt Headcoach Özhan Gürel die größte Stärke der Mannschaft von Trainer Eric Detlef, der einst auch in Wedel aktiv war. Rund 91 Punkte erzielen die "Dragons" pro Partie und dürfen sich dabei nicht zuletzt auf ihr starkes US-Duo verlassen. Guard DeUndrae Spraggins und der routinierte Flügelspieler Chris Rojik gehören zum Besten, was die Pro B zu bieten hat. 21,3 Zähler wandern durchschnittlich auf Spraggins' Konto, damit ist der 26-Jährige derzeit an zweiter Stelle der Korbjägerliste platziert. Rojik fügt zudem 17,2 Punkte pro Einsatz hinzu und greift sich darüber hinaus 6,2 Rebounds je Begegnung. Coach Detlef kann insgesamt auf eine Mischung aus erfahrenen Kräften und vielversprechenden Talenten bauen. Das Hinspiel am Steinberg entschied Rhöndorf mit 81:64 für sich; seinerzeit brachten es Spraggins und Rojik gemeinsam auf 47 Punkte.

Doch die Rister erstarren angesichts des Rückspiels keineswegs in Ehrfurcht vor dem Titelaspiranten. Dazu besteht auch keinerlei Veranlassung. "Wir sind gut drauf und wollen auch in Rhöndorf guten Basketball zeigen", kündigt Gürel an. Dieses Vorhaben geht der 30-Jährige ohne personelle Sorgen und mit einer Menge Selbstvertrauen an.

1. Herren: Herzöglicher Besuch am Steinberg

Mac-Davis Duah trifft mit den Ristern auf Wolfenbüttel. Foto: Peter Röhl

"Wir sind gut drauf, müssen aber so weitermachen wie in den letzten Wochen, um auch gegen Wolfenbüttel zu gewinnen", blickt Headcoach Özhan Gürel auf das Heimspiel der 1. Herren am Sonnabend (20. Februar, 19:00 Uhr) im Rahmen des Doppelspieltages voraus, der von John Cordes Sanitärtechnik präsentiert wird.

Mit den Herzögen Wolfenbüttel stellt sich der punktgleiche Tabellenelfte der 2. Bundesliga Pro B in Wedel vor. Das Hinspiel in Niedersachsen entschieden die Rister mit 73:71 nach Verlängerung für sich. Im Vergleich zu dieser Partie findet das Rückspiel allerdings unter etwas anderen Vorzeichen statt. Denn vor allem Wolfenbüttel ist mittlerweile mit einem an einigen Stellen modifizierten Aufgebot unterwegs. Der neuseeländische Nationalspieler Benny Anthony und der US-Amerikaner Solomon Sheard - bislang zwei Stützen am Brett - gehören seit kurzem nicht mehr zum Kader der Herzöge, stattdessen wurde mit Evan Harris ein Landsmann Sheards verpflichtet, der zuvor in der ersten rumänischen Liga aktiv war und gegen Nürnberg am vergangenen Sonnabend ein starkes Debüt (22 Punkte, zwölf Rebounds) feierte. Zwar unterlag Wolfenbüttel mit 60:79, bekam die Zähler nachher aber am grünen Tisch zugesprochen, da der NBC einen Akteur einsetzte, dessen Namen sich nicht auf dem Spielberichtsbogen befand. Zudem erst seit einigen Wochen dabei ist mit Martin Kemp ein Mann, der den Herzögen starke Impulse im Aufbau gibt und den ohnehin starken Backcourt um den "Ami" Lamar Morinia und Allrounder Henje Knopke (fehlte im Hinspiel) verstärkt. "Wolfenbüttel ist unberechenbar und hat starke Schützen, aber auch gute Spieler unter dem Korb", sagt Gürel. Zu letzter Kategorie gehört neben Harris zweifellos auch Frank Theis, der zu den besten deutschen Centern der Pro B zu zählen ist.

Bei den Ristern selbst sind voraussichtlich alle Mann an Bord, also auch Marvin Willoughby, der nach seiner Länderspielreise mit der U16-Nationalmannschaft und einer Leistenblessur auf einen Einsatz brennt. Peter Huber-Saffer musste aufgrund beruflicher Verpflichtungen eine Trainingspause einlegen, Paul Owusu fehlte zudem krankheitshalber. Beide werden jedoch am Sonnabend voraussichtlich einsatzbereit sein.

1. Herren: Mehr Glück als im Hinspiel?

Spielt er oder spielt er nicht? Sidiki Straub. Foto: Claus Bergmann

Die Erinnerung an das Hinspiel ist schmerzhaft. Durch einen "Dreier" von Maurice Stuckey in letzter Sekunde wurden die 1. Herren im Oktober vom TSV Breitengüßbach in eigener Halle geschlagen. Am Sonnabend (13. Februar, 19:30 Uhr) treffen die Rister nun abermals auf die Franken und wollen sich diesmal selbst den Sieg sichern.

Stuckey jedenfalls wird nicht wieder den Matchwinner geben können; der Junioren-Nationalspieler fällt aufgrund eines Handbruchs aus. Doch der Tabellensechste hat nach Meinung von Coach Özhan Gürel weitere Akteure, die es unbedingt zu beachten gilt: "Breitengüßbach hat eine sehr engagierte Mannschaft mit vielen starken Schützen. Im Hinspiel hatten wir die meistens unter Kontrolle." Nur eben leider nicht kurz vor dem Ertönen der Schlusssirene. Der US-Amerikaner Paul Johnson oder die Flügelspieler Felix Hoffmann und Peter Zeis etwa sind die Werfer, die Gürels Mannen im Auge behalten müssen, ebenso unter dem Korb die beiden talentierten Center Erik Land und Philipp Neumann. Land kam in der aktuellen Saison auch schon für Breitengüßbachs Kooperationspartner, die Brose Baskets Bamberg in der Bundesliga zum Einsatz, während Neumann dem Vernehmen nach derzeit mit dem NBBL-Team des Clubs in Belgrad weilt.

Im Lager der Rister meldete sich Peter Huber-Saffer in der Woche nach überstandener Krankheit wieder einsatzbereit. Die Fahrt nach Franken - die für die Rister bereits am Freitag beginnt, damit am Morgen des Spieltages noch eine Trainingseinheit in Breitengüßbach absolviert werden kann - nicht mitmachen wird hingegen Marvin Willoughby, ein Fragezeichen steht aus beruflichen Gründen noch hinter Arne Meyer. Ob Sidiki Straub auflaufen darf, soll sich ebenso am Freitag klären. Der 23-Jährige war gegen Herten vom Schiedsrichter-Gespann disqualifiziert worden, was regelgemäß eine Mindeststrafe von einer Partie nach sich zieht. Allerdings entlastete der Hertener Cory Abercrombie, mit dem Straub aneinander geraten war, den Wedeler in einer schriftlichen Stellungnahme. Die Entscheidung der Liga-Leitung bleibt abzuwarten. "Ich hoffe, dass er spielen darf. Unser Ziel in Breitengüßbach ist es natürlich, das Spiel zu gewinnen", sagt Özhan Gürel.

1. Herren: Gegen Titelanwärter Herten soll ein Sieg her

Thorsten Raquet fehlte im Training aus beruflichen Gründen. Foto: Röhl

Mit einem erfolgreichen Auftritt gegen die Hertener Löwen wollen die 1. Herren am Sonnabend (06. Februar, 19:00 Uhr) an ihre jüngsten erfolgreichen Heimspiele anschließen und dem Tabellenzweiten aus dem Ruhrgebiet ein Bein stellen.

"Wenn wir gut verteidigen und den Gegner unter Druck setzen, können wir dieses Spiel gewinnen", ist sich Trainer Özhan Gürel sicher. Der 30-Jährige baut im Duell mit den Löwen auf die gewohnte kampfstarke und aggressive Vorgehensweise seiner Schützlinge. Zu kontrollieren gelte es auf Hertener Seite nicht zuletzt die beiden US-Amerikaner Ahmad Smith und Cory Abercrombie. "Smith ist der effektivste Spieler der Liga, und Abercrombie ein reboundstarker Center. Beide haben für mich Pro A-Niveau", so Gürel über die Führungskräfte der Hertener. Darüber hinaus verfügt Löwen-Coach Boris Kaminski über vier weitere Akteure, die durchschnittlich einen zweistelligen Punkteschnitt pro Einsatz verbuchen. Darunter befindet sich mit Vincent Kittmann ein ehemaliger Rister, der im Hinspiel auftrumpfte und Herten mit 24 Zählern und neun Rebounds entscheidende Impulse auf dem Weg zum 92:81-Sieg gab. "Sicherlich gehört die Mannschaft mit Rhöndorf und Würzburg zu den drei besten Teams der Liga und zu den Meisterschaftskandidaten", meint der Trainer.

Die Rister müssen gegen Herten auf die Dienste von Marvin Willoughby verzichten, der ebenso wie Gürels "Co" Sebastian Gleim zum Stab der U16-Nationalmannschaft gehört, die sich auf Länderspielreise in der Türkei befindet. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Peter Huber-Saffer, der krankheitshalber eine Trainingspause einlegen musste. Sein Center-Kollege Thorsten Raquet war in der Woche zudem aus beruflichen Gründen unterwegs und musste den Übungseinheiten deshalb ebenso fernbleiben.

1. Herren: John Davis verstärkt die Rister

Neuzugang beim SC Rist: John Davis.

Am morgigen Mittwoch (27. Januar, 19:30 Uhr) empfangen die Rister in einem Nachholspiel der 2. Bundesliga Pro B die Licher BasketBären. Gegen den Tabellenletzten aus Hessen will die Mannschaft an das Resultat der Partie gegen die Frankfurt Skyliners anknüpfen, als man sich dank eines starken Endspurts einen 80:70-Sieg sicherte.
Vor der Begegnung mit Lich haben sich im Kader der Rister noch zwei personelle Änderungen ergeben. Flügelspieler Florian Bunde wird ab sofort wieder für den VfL Stade in der 2. Regionalliga auf Korbjagd gehen. Mindestens einmal in der Woche soll der 23-Jährige allerdings weiterhin in Wedel trainieren. Bunde wirkte in der aktuellen Saison in neun Pro B-Spielen mit. Der SC Rist dankt Florian ausdrücklich für sein Engagement und seinen Einsatz in Grün und Gelb.

Unterdessen ist John Davis neu im Wedeler Kader. Der 25-jährige US-Amerikaner stammt aus dem Bundesstaat Ohio und ist 1,98 Meter groß. Zuletzt war der athletische Flügelspieler, der seit Montagnachmittag in Wedel weilt, in der ersten isländischen Liga für den Club Breidablik aktiv. In sechs Spielen erzielte Davis Mittelwerte von 20,3 Punkten, neun Rebounds, 1,7 Assists sowie jeweils 1,2 Blocks und Steals pro Partie. Seine College-Karriere verbrachte er am Columbus State Junior College und der Tarleton State University (NCAA2). In seiner letzten Saison für die Tarleton State Texans kam Davis auf 19,8 Punkte sowie 10,8 Rebounds je Begegnung. Die ersten beiden Jahre seiner Profi-Karriere absolvierte der 25-Jährige in Uruguay und Chile. Voraussichtlich wird Davis gegen Lich sein Debüt im Trikot des SC Rist geben.

1. Herren: Delic-Comeback gegen Frankfurt?

Wieder im Training: Vedo Delic. Foto: Bergmann

Das Hinspiel gegen das Bundesliga-Farmteam der Frankfurt Skyliners gewannen die Hessen knapp mit 83:79, am Sonnabend (23. Januar, 19:00 Uhr) soll es nach Wunsch und Wille der 1. Herren andersherum ausgehen.

Doch Trainer Özhan Gürel geht davon aus, dass es seine Mannschaft mit einem - im Vergleich zum ersten Vergleich - deutlich stärkeren Gegner zu tun bekommt. "Frankfurt hat sich seit dem Hinspiel weiterentwickelt. Das ist ein Team mit guter Qualität", sagt der Coach. Seinerzeit im Oktober hatte Filmore Beck den Ristern mit 31 Punkten mächtig zugesetzt. Und der 18 Jahre junge Shooting Guard ist wahrlich nicht der einzige Frankfurter Akteur mit großem Potential. Durchschnittlich zweistellig punkten regelmäßig Topscorer Fabian Franke und der frühere Junioren-Internationale Armin Willemsen, im Aufbau hält der US-Amerikaner Willis Gardner die Fäden in der Hand. Hinzu kommt mit dem 37-jährigen Routinier Igor Starcevic ein Mann, der stets in der Lage ist, eine Partie dank seiner Treffsicherheit von den Außenpositionen zu entscheiden.

Auf Seiten der Rister fällt Marvin Willoughby (Leistenverletzung) aus, zudem musste Steffen Kiese krankheitshalber eine Trainingspause einlegen. Möglicherweise gibt dafür Vedo Delic sein Comeback. In den vergangenen Wochen hatte Delic aufgrund eines gebrochenen Armes nicht spielen können.

Text: Moritz Korff

1. Herren: Marvin Willoughby vor der Rückkehr

Marvin Willoughby. Foto: Bergmann

Das Jahr 2010 beginnt mit einer tollen Nachricht für die Fans des SC Rist. Marvin Willoughby wird am Montag wieder ins Mannschaftstraining einsteigen und sich auf sein Zweitliga-Comeback für den SC Rist vorbereiten. Der 31-jährige ehemalige Nationalspieler (35 Einsätze für die DBB-Auswahl und EM-Teilnehmer 2001) stand bereits seit Anfang der aktuellen Saison im erweiterten Wedeler Pro B-Kader und trug auch in der zweiten Hälfte der vorherigen Spielzeit mit acht Einsätzen und 15,5 Punkte pro Partie maßgeblich zum Titelgewinn in der 1. Regionalliga Nord sowie zur Rückkehr in die 2. Bundesliga bei. Bereits bis 1998 trug Willoughby das Trikot des SC Rist in der Jugend und im damaligen Team in der 2. Bundesliga Nord, ehe er von Wedel nach Würzburg wechselte und seine Profi-Karriere begann. "Wir freuen uns, dass ein echter Rister wie Marvin unserer Mannschaft helfen wird", sagt Manager Jörg Gehrke.