Vorschau

Ladybaskets: Verstärkung durch Neuzugang und Rückkehrerin

Nele Schmidt. Foto: Peter Röhl

Das Grundgerüst des Kaders der RIST SCALA Ladybaskets für die Saison 2010/2011 in der 2. Bundesliga steht. Acht Spielerinnen umfasst das Aufgebot derzeit, das auch weiterhin von Headcoach Alexander May, seinem Assistenten Adesina Ogundipe sowie Physiotherapeut Tobias Ohm angeleitet und betreut wird.

Aus dem Stamm des bisherigen Teams bleiben mit Sabrina Ochs, die momentan mit dem deutschen U18-Nationalteam bei der Europameisterschaft in Rumänien weilt, Astrid Ramcke (kürzlich erst von der U20-EM zurückgekehrt), Svenja Härm, Katharina Körner, Daniela Koch und Constanze Wegner bewährte Kräfte, die in der vergangenen Spielzeit ihren Teil zum erfolgreichen Abschneiden der Ladybaskets beitrugen. Darüber hinaus kehrt mit Nele Schmidt eine Akteurin zurück, die in der vergangenen Saison zwar aussetzte, aber über viel Zweitliga-Erfahrung verfügt und einst auch als Junioren-Nationalspielerin für den DBB aktiv war. Auf die kämpferische Spielweise der 21-Jährigen dürfen sich die Zuschauer am Steinberg freuen. Voraussichtlich wird Schmidt allerdings nicht die gesamte Saison zur Verfügung stehen, da für die Wedelerin ein studienbedingter Auslandsaufenthalt ansteht.
Zudem ist vorgesehen, dass bereits einige Talente aus dem WNBL-Team in den Trainingskader aufgenommen werden, um diese heranzuführen und mit Einsätzen in der 1. Regionalliga erste Luft im Damen-Basketball schnuppern zu lassen.

Ashley Wallace. Foto: Pace University

Auf der Position unter dem Korb erhalten die Ladybaskets Zuwachs in Person von Ashley Wallace. Die US-Amerikanerin ist 25 Jahre alt und 1,83 Meter groß. "Von Ashley erhoffen wir uns eine Verstärkung am Brett, was Punkte und Rebounds angeht. Durch ihre Erfahrung wird sie den jungen Spielerinnen in schwierigen Spielphasen Ruhe und Sicherheit geben und uns so enorm weiterhelfen", so Alexander May.

Wallace stammt aus Oswego im US-Bundesstaat New York. Zwischen 2003 und 2007 stand sie für die Pace University (NCAA Division 2) in New York auf dem Parkett und verbuchte dabei durchweg starke statistische Werte. In ihrer Abschlusssaison (2006/2007) kam sie in 33 Einsätzen für die "Setters" auf Mittelwerte von 14,2 Punkten (bei einer Feldwurfquote von 56,5 Prozent) und sechs Rebounds. Nachdem sie ihren Bachelor-Abschluss in Mathematik in der Tasche hatte, verließ sie Pace und entschloss sich im Herbst 2007 zum Schritt nach Europa, genauer gesagt nach Tallinn, die Hauptstadt Estlands.

In der Saison 2007/08 trug sie das Trikot des Erstligisten TLU/Volta Tallinn und erreichte mit dem Club das Endspiel um die estnische Meisterschaft. In der darauffolgenden Spielzeit und ihrem Wechsel zu BC Star Tallinn klappte es für die 25-Jährige dann auch mit dem Titel. Und zwar gleich in doppelter Hinsicht. Mit dem estnischen Spitzenverein gewann Wallace der Gewinn der Meisterschaft und der Triumph im Pokal-Wettbewerb. In der Liga kam die Ney Yorkerin dabei auf 20 Einsätze, erzielte 14 Zähler pro Partie und führte die höchste estnische Spielklasse in Sachen Rebounds (10,2 je Einsatz) an. Darüber hinaus absolvierte sie acht Begegnungen für BC Star im Euro-Cup (14 Punkte sowie 7,5 Rebounds pro Partie).

Ladybaskets: Umbauarbeiten in vollem Gange

Am Wochenende 25./26. September beginnt die neue Saison in der 2. DBBL Nord. Und zum Auftakt in Jena werden die RIST SCALA Ladybaskets aller Voraussicht nach mit einem Team antreten, dass im Vergleich zur Spielzeit 2009/2010 einige Veränderungen personeller Hinsicht aufweist.
Wie bereits in den vergangenen Tagen bekannt gegeben wurde, wechseln mit Laura Rahn und Pia Mankertz zwei Leistungsträger zur BG '89 Rotenburg/Scheeßel. Ebenfalls zu den Abgängen zu zählen sind Taryn Turnbull, deren Ehemann John Tripp keinen neuen Vertrag bei den Hamburg Freezers erhielt, sowie Ruth Thänert, die den Sprung über den großen Teich wagt und in den kommenden Jahren am College Studium und Basketball kombinieren wird. Bei allen vier Spielerinnen bedankt sich der SC Rist herzlich für den Einsatz und die Leistungen und wünscht für die Zukunft nur das Beste!

Keine Frage, dass wohl kein Team der 2. DBBL den Verlust von vier solch gestandenen  Spielerinnen ohne weiteres kompensieren könnte. Unvorbereitet treffen die Verantwortlichen der Ladybaskets die Abgänge jedoch nicht. "Unter dem Korb wollen und werden wir uns mit einer Ausländerin verstärken", berichtet Headcoach Alexander May, der diesbezüglich bereits interessante Kandidaten aus Übersee im Blick hat. "Auch für die Aufbauposition laufen Gespräche", so der Trainer. Selbst wenn das Team der Ladybaskets mit einer, möglicherweise zwei nordamerikanischen Akteurinnen aufgerüstet wird, bleibt das bisherige Grundkonzept erhalten. "Die entstandenen Lücken müssen auch von unten gefüllt werden. Dies ist eine Chance für junge Spielerinnen, noch mehr Verantwortung zu übernehmen und sich in den Vordergrund zu spielen", sagt May. Welche Spielerinnen zudem aus dem bisherigen Aufgebot erhalten bleiben, wird demnächst der Öffentlichkeit präsentiert.

Ladybaskets: Zusammensetzung der 2. DBBL steht fest

Unverhofft tauchte für die RIST SCALA Ladybaskets vor einigen Wochen die vage Chance auf, trotz des Ausscheidens im Playoff-Halbfinale den Aufstieg in die erste Liga zu erlangen. Dem Meister und Pokalsieger Saarlouis war aus wirtschaftlichen Gründen zunächst die Lizenz für die DBBL verweigert worden, die Saarländer legten Protest ein und bekamen das Spielrecht in zweiter Instanz dann doch zugesprochen. Es bleibt also wie bisher: Die Ladybaskets gehen in der 2. Bundesliga Nord an den Start. Mittlerweile steht auch die Zusammensetzung der Staffel fest. Neu dabei ist die SG BBZ Opladen. Die  Leverkusener kehren nach einer Saison im Oberhaus zurück. Aus der 1. Regionalliga West qualifizierte sich die TG Neuss für die 2. DBBL, zudem sind die Bender Baskets Grünberg künftig in der Nordgruppe aktiv. Der Club aus Mittelhessen gehörte bislang der 2. DBBL Süd an. Aus der 1. Regionalliga Nord entschied sich kein Team, den Gang in die nächsthöhere Spielklasse zu vollziehen.

Demnach treffen die Ladybaskets in der Saison 2010/2011 auf folgende Gegner:
BG Dorsten
Osnabrücker SC
Phoenix Hagen Ladies
TSV Quakenbrück Dragons
TSV Bielefeld Dolphins
TuS Jena Burgaupark Ladybaskets
SG BBZ Opladen
BG Rotenburg/Scheeßel
Bender Baskets Grünberg
TG Neuss

Die Saison beginnt am Wochenende 25./26. September mit einem Auswärtsspiel der Ladybaskets in Jena, der erste Auftritt in der Steinberghalle ist für den 2./3. Oktober terminiert. Der Gegner heißt dann Osnabrück.

Ladybaskets: Es geht um den Finaleinzug

Blickrichtung Finale: Sabrina Ochs (rechts) und die Ladybaskets wollen ins Endspiel. Foto: Röhl

Am Sonnabend (17. April, 19:30 Uhr) geht die Halbfinal-Serie zwischen den RIST SCALA Ladybaskets und dem Osnabrücker SC in die zweite Runde. Mit einem Sieg im Heimspiel in der Steinberghalle könnte das Team des Trainergespanns Alexander May/Adesina Ogundipe den Sprung ins Playoff-Endspiel schaffen, in Falle eines OSC-Erfolges in Wedel würde eine dritte Partie über den Finalteilnehmer entscheiden.

Laut Alexander May gilt es für sein Team, am Sonnabend "wieder diese Entschlossenheit wie in Osnabrück aufs Feld zu bringen." Beim ersten Aufeinandertreffen am vergangenen Sonntag hatten die Ladybaskets mit 82:69 ein wenig überraschend die Oberhand behalten und dabei über weite Strecken eine starke und konzentrierte Leistung gezeigt. Auf den Überraschungseffekt kann man in Spiel zwei der Best of three-Serie allerdings nicht mehr bauen. "Völlig anders werden sie jetzt nicht spielen, aber wahrscheinlich werden sie bereiter und noch motivierter sein", vermutet May mit Blick auf die Niedersächsinnen. In seinen eigenen Reihen hat der Coach eine im Vergleich zur regulären Saison noch höhere Aggressivität und Intensität im Training ausgemacht. Verständlich, schließlich geht es in den Playoffs "um die Wurst" und jetzt eben um den Einzug ins Endspiel. "Wir brauchen die Unterstützung von den Rängen. Ich hoffe, dass viele Zuschauer in die Halle kommen und uns dabei helfen, dass wir in dieser Saison noch ein weiteres Heimspiel haben", appelliert May an die Fans.

Nicht aktiv mit von der Partie ist am Sonnabend nach wie vor die verletzte Center-Spielerin Daniela Koch, zudem droht Nina Bade (Rückenprobleme) auszufallen. "Sie wird wahrscheinlich nicht spielen können. Ich plane für Samstag nicht mit ihr", so der Trainer.

Ladybaskets: Playoff-Beginn in Osnabrück

Mit einem Auswärtsspiel beginnt am Sonntag (11. April, 16:00 Uhr) das Playoff-Halbfinale der RIST SCALA Ladybaskets gegen den Osnabrücker SC. "Die Favoritenrolle liegt bei Osnabrück", schätzt Ladybaskets-Coach Alexander May die Ausgangslage ein. Dennoch ist das Ziel seines Teams klar: Nämlich den Lauf des Meisters der Hauptrunde zu stoppen. Die Duelle der regulären Saison entschied der OSC (66:56 und 94:62) für sich, doch May hofft, dass diesmal seine Mädels die Nase vorn haben werden: "Wir wollen zwei Spiele gewinnen, am besten die ersten beiden." Nach der durchaus langen Pause (das bislang letzte Zweitliga-Spiel der Ladybaskets fand am 21. März statt). "Die Pause war gut für den Kopf, denn jetzt sind die Spielerinnen richtig hungrig", sagt May.

Bei der 62:94-Niederlage seines Teams zum Beginn der Rückrunde war insbesondere Osnabrücks US-Amerikanerin Kathleen Snodgrass kaum aufzuhalten und erzielte 35 Punkte. Auch ihre Teamkollegin Danielle Clark - ebenfalls aus den Vereinigten Staaten stammend - gehört uneingeschränkt zu den Leistungsträgern der "Panther". Auf Flügelspielerin Stefanie Grigoleit wird die Verteidigung der Ladybaskets zudem ein Auge werfen, schließlich verfügt die 20-Jährige ebenfalls über einen zweistelligen Punkteschnitt.

Im Lager der Ladybaskets heißt es vor dem Start in die Aufstiegsrunde noch Bangen um Nina Bade. Die 29-Jährige laboriert unter Rückenschmerzen. Unterdessen wird Daniela Koch (Muskelfaserriss) weiterhin ausfallen. Frühestens in einem möglichen dritten Playoff-Duell wäre die Centerspielerin wohl wieder einsatzbereit.

SMK Elektrotechnik präsentiert: Ladybaskets gegen Bielefeld

Taryn Turnbull und die Ladybaskets treffen auf Bielefeld. Foto: Peter Röhl

Mit einem Heimspiel gegen die TSVE Bielefeld Dolphins schließen die RIST SCALA Ladybaskets am Sonntag (21. März, 15:30 Uhr) die Punktrunde in der 2. Bundesliga Nord ab. Präsentiert wird die Begegnung wie auch das Herrenspiel tags zuvor von SMK Elektrotechnik (http://www.smk-elektrotechnik.de).

Die Teilnahme an den Playoffs hat das Team von Coach Alexander May in der Tasche, ein gelungener Schlusspunkt der regulären Saison soll gegen die Gäste aus Ostwestfalen aber dennoch her. "Wir wollen unser letztes Heimspiel gut gestalten", fordert der Trainer. Neben der Zielsetzung, die Punkte in der Steinberghalle zu behalten, wird es zudem darum gehen, in Hinblick auf die eine Woche nach Ostern beginnenden Playoffs Intensität und Spannung beizubehalten und darüber hinaus weiter an der Reintegration eines Trios zu arbeiten, das in den vergangenen Wochen teils lange fehlte: "Das Spiel gibt uns die Möglichkeit, Kathi Körner, Laura Rahn und Taryn Turnbull weitere Praxis und viel Einsatzzeit zu geben", so May. Zumal voraussichtlich lediglich acht Ladybaskets zur Verfügung stehen werden, da beinahe zeitgleich das Regionalliga-Team in Göttingen antritt.

Auf Bielefelder Seite werden die Stammkräfte Melanie Maschke, Nadine Rösner sowie möglicherweise auch Sarah Töniges fehlen. Eine klare Schwächung des Teams, das mit fünf Siegen und zwölf Niederlagen auf dem neunten, ergo vorletzten Tabellenrang in der 2. DBBL Nord steht. Topscorerin der Dolphins war im bisherigen Saisonverlauf Centerspielerin Britta Worms, die es auf gut 19 Punkte pro Partie bringt.

Frost & Ecke präsentiert: Ladybaskets empfangen Chemnitz zum Topspiel

Ein echtes Spitzenspiel erwartet die Zuschauer um 16:00 Uhr in der Steinberghalle im Rahmen des Doppelspieltages, der von Frost & Ecke (http://www.bahrenpark-kanzlei.de) präsentiert wird. Denn die derzeit auf dem vierten Platz rangierenden RIST SCALA Ladybaskets haben am 20. Spieltag der 2. DBBL Nord die Chemcats Chemnitz zu Gast.

Das Team aus Sachsen musste im Laufe der Saison erst zwei Niederlagen einstecken und gilt neben dem Osnabrücker SC als großer Meisterschaftsfavorit. Ein Blick auf den Kader der Chemcats lässt den Grund erkennen. Mit Jana Heinrich sowie den drei US-Amerikanerinnen Laura Dinkins, Danielle Ward und Cassady Moore bringt Coach Raoul Scheidhauer vier Akteurinnen zum Einsatz, die den Chemcats jede Menge Qualität verleihen. Im Hinspiel, das Chemnitz mit 53:44 gewann, erzielte Dinkins 21 Punkte und neun Rebounds, Ward brachte es auf 14 Zähler und sammelte zudem unglaubliche 25 Abpraller ein. Da ist klar, dass Ladybaskets-Trainer Alexander May bei der Revanche insbesondere auf einen Faktor Wert legt: "Wenn wir Chemnitz' zweite Wurfmöglichkeiten minimieren, dann haben wir eine Chance auf den Sieg", so der 33-Jährige.

In dieser Hinsicht dürften auch die Rückkehrerinnen Laura Rahn (fehlte in den vergangenen Wochen aufgrund eines Mittelhandbruches) und Taryn Turnbull (zurück aus Kanada) behilflich sein, denn immerhin handelt sich um die beiden besten Rebounderinnen der Ladybaskets. Sowohl Rahn als auch Turnbull griffen sich im bisherigen Saisonverlauf durchschnittlich sieben Abpraller je Partie. Die Kanadierin ist seit vergangenem Freitag wieder im Training, Rahn stieg in dieser Woche voll ein. Inwieweit das Duo bereits gegen Chemnitz eingreifen kann, bleibt abzuwarten. "Laura hat sich während ihrer Verletzungspause viel bewegt, ihr fehlen nur die Ballkontakte und das Zusammenspiel mit dem Team. Taryn hat in Kanada wenig machen können, aber sie wird - so wie man es von ihr kennt - kämpfen bis zum Umfallen. Da mache ich mir gar keine Sorgen", meint Alexander May.

Ladybaskets: Duell mit dem Tabellenletzten

Zurück im Team: Daniela Koch. Foto: Claus Bergmann

Bereits um 14:00 Uhr eröffnen die RIST SCALA Ladybaskets am Sonnabend (20. Februar) den von John Cordes Sanitärtechnik präsentierten Doppelspieltag in der Steinberghalle mit ihrer Partie gegen die BG Rentrop Bonn.

Im Duell mit den Rheinländerinnen, die derzeit auf dem letzten Tabellenplatz in der 2. DBBL Nord rangieren, muss das Team von Headcoach Alexander May mit der Favoritenbürde leben, nimmt diese aber an und bereitete sich wie immer gewissenhaft auf die Aufgabe vor: "Wir gehen kein Spiel leichtsinnig an, sondern konzentrieren uns voll auf Bonn", sagte der Trainer und äußerte zudem die Überzeugung, dass seine Schützlinge den Gegner trotz der angesichts des Tabellenbildes vermeintlich klaren Verhältnisse keineswegs auf die leichte Schulter nehmen werden. In erster Linie warnte May mit Blick auf die BG Rentrop vor Barbara Sundermann, 37-jährige Centerspielerin der Gäste. Mit gut 17 Punkten sowie zehn Rebounds pro Partie ist Sundermann die bestimmende Figur im Bonner Kader. Am vergangenen Wochenende waren die Rheinländerinnen nicht in Aktion, zuvor unterlagen sie den TSVE Bielefeld Dolphins mit 54:84. "Im Hinspiel haben wir uns lange schwer getan und lange Probleme gehabt", erinnert sich der Coach an den Sieg seines Teams gegen Bonn Anfang November, der letztlich dennoch recht deutlich ausfiel (79:55).

In personeller Hinsicht gibt es auf Seiten der Ladybaskets kaum Entspannung zu vermelden. Daniela Koch ist zwar wieder genesen, dafür mussten Svenja Härm, Nina Bade und Pia Mankertz krankheitshalber dem Training fernbleiben, zudem erlitt Katharina Körner eine Daumenverletzung. Welche der angeschlagenen Akteurinnen zum Einsatz kommen wird, muss sich zeigen.

Ladybaskets: Zum Tabellennachbarn nach Niedersachsen

Voraussichtlich wieder dabei: Katharina Körner. Foto: Peter Röhl

Jetzt geht es um Platz drei. Am Sonnabend (13. Februar, 19:15 Uhr) gastieren die RIST SCALA Ladybaskets bei der BG '89 Rotenburg/Scheeßel und stehen damit vor einer hohen Hürde. Denn der Tabellennachbar aus Niedersachsen ist trotz Aufsteiger-Status wie die Ladybaskets auch zur erweiterten Spitze der 2. DBBL Nord und zu den ganz heißen Playoff-Anwärtern zu zählen.

Im Gegensatz zum Hinspiel, welches das Team von Coach Alexander May Anfang November in der Steinberghalle letztlich deutlich mit 80:63 für sich entschied, ist bei der BG mittlerweile die US-Amerikanerin Carey Sauer an Bord. Jahrelang trug sie das Trikot des BC Wolfenbüttel und gehört nun ebenso zu den Stützen der Rotenburgerinnen wie auch die zweite Amerikanerin Erika Bobo. Und nicht zu vergessen Topscorerin Franziska Worthmann, die pro Partie 23 Zähler auflegt und somit eine der offensivstärksten Akteurinnen der Liga ist. "Mit Sauer hat sich Rotenburg noch einmal enorm verstärkt. Ich gehe von einer schweren Aufgabe aus", lautet Mays Einschätzung. Zumal der 33-Jährige weiterhin auf Laura Rahn (Mittelhandbruch), Taryn Turnbull (Heimaturlaub), die aus schulischen Gründen eingespannte Mandy Manhold sowie die erkrankte Daniela Koch verzichten muss. "Wir rücken noch enger zusammen", ist sich May sicher und darf voraussichtlich zumindest Katharina Körner (musste zuletzt aufgrund von Wadenproblemen passen) zurück im Aufgebot begrüßen.

"Wenn wir gewinnen, dürften wir den dritten Platz sicher haben", so der Coach. Doch zuvor steht eine Menge Arbeit an. Sein Team geht angesichts des Sieges im Hinspiel zwar mit einem gewissen Polster in die Partie, doch darauf wollen sich die Ladybaskets nicht verlassen oder gar ausruhen. Ein Auswärtssieg wäre ihnen ohne Zweifel das Liebste.

Ladybaskets: Erfolgskonzept aus Dorsten soll wieder greifen

Wieder unter dem Korb gefragt: Constanze Wegner (rechts). Foto: Bergmann

Die RIST SCALA Ladybaskets treffen am 16. Spieltag der 2. Damen-Bundesliga Nord am Sonnabend (06. Februar) auf den TuS Jena. Los geht's in der Steinberghalle um 16:00 Uhr.

Nach wie vor ist Alexander Mays Auswahl unter dem Korb nicht gerade üppig, doch der Headcoach setzt auf das Erfolgrezept des vergangenen Wochenendes, als sein Team die BG Dorsten mit 74:64 bezwang. Dabei halfen Pia Mankertz und Constanze Wegner ein ums andere Mal auf den "großen" Positionen aus. "Den beiden liegt das körperliche Spiel unter dem Korb", macht sich May keinerlei Sorgen, dass diese Marschroute nicht auch gegen Jena von Erfolg gekrönt sein könnte. Von der Wahrnehmung, angesichts der Tabellenkonstellation (die Ladybaskets sind Vierter, die Gäste aus Thüringen derzeit Neunter) von einer vermeintlich leichten Aufgabe zu sprechen, will der Coach allerdings nichts wissen: "Damit wäre ich vorsichtig." Schließlich verfüge Jena über talentierte Kräfte in seinen Reihen, die teils Erfahrungen aus den Junioren-Nationalteams mitbringen. Dass TuS-Trainer Wolfgang Meier mit einem sehr kleinen Kader auskommen muss, könnte ein Grund dafür sein, dass sein Team nach drei Auftaktsiegen zu Saisonbeginn nunmehr seit Mitte Oktober auf einen Erfolg in der 2. DBBL wartet. "Wir wollen an unsere Leistung gegen Dorsten anknüpfen. Wenn wir das tun, können wir auch gegen Jena gewinnen", sagt May. Neben seinen Centerspielerinnen Laura Rahn (Mittelhandbruch), Katharina Körner (Wadenprobleme) und Mandy Manhold (Abiturvorbereitungen) fehlt auch weiterhin die im Heimaturlaub weilende Taryn Turnbull.

Ladybaskets: Laura Rahn im Pech - Sonnabend gegen Dorsten

Fällt in den nächsten Wochen verletzt aus: Centerspielerin Laura Rahn (Mitte). Foto: Peter Röhl

Verletzungspech bei den RIST SCALA Ladybaskets. Laura Rahn wird in den kommenden Wochen aufgrund eines Mittelhandbruchs ausfallen, den sich die Centerspielerin am vergangenen Wochenende in der Partie gegen Phoenix Hagen zugezogen hat. Somit muss Headcoach Alexander May mit Rahn und der derzeit in Kanada weilenden Taryn Turnbull in den kommenden Begegnungen auf zwei wichtige Stützen seines Kaders verzichten. Auch am Sonnabend (30. Januar), wenn die Ladybaskets ab 15:00 Uhr bei der BG Dorsten gastieren.

"Durch Lauras Verletzung wird es nicht leichter, aber wir stellen uns dieser Aufgabe", sagt der Trainer, der am Spieltag 33 Jahre alt wird. Klar, dass seine Schützlinge ihm ein Geschenk in Form eines Auswärtssieges bereiten wollen. Während Rahn und Turnbull also fehlen, ist ein Mitwirken Katharina Körners aufgrund von Wadenproblemen noch fraglich, hingegen gibt Ruth Thänert ihr Comeback. "Unsere Rotation wird durch die Ausfälle enger. Es werden wohl wieder kleine Spielerinnen unter dem Korb aushelfen müssen", so May, der versichert: "Auch wenn zwei wichtige Spielerinnen in nächster Zeit fehlen, wollen wir trotzdem versuchen, unser Saisonziel zu erreichen und uns für die Playoffs zu qualifizieren."

Im Münsterland wartet der derzeitige Tabellensechste auf die Ladybaskets. "Ein erfahrenes Team, das keine Überflieger, aber einen sehr soliden Kader hat", lautet die Kurzbeschreibung des Gegners aus Trainersicht. Im Vergleich zum Hinspiel, das Mays Schützlinge in der Steinberghalle mit 86:61 für sich entschieden, hat die BG Dorsten mit Jennifer Strong eine neue US-Amerikanerin an Bord, die am Sonnabend voraussichtlich ihr Debüt feiern wird. Die 1,83 Meter große Flügelspielerin war zuletzt in der ersten irischen Liga aktiv und zuvor an der University of Dayton. Und auch die Kommandos gibt mittlerweile ein neuer Coach: Der Deutsch-Amerikaner Jason Rueter, ehemaliger Zweitliga-Akteur u.a. in Iserlohn und Schalke ist seit Anfang Dezember Nachfolger von Lukas Rüevenauer.

Ladybaskets: Ohne Turnbull gegen Hagen

Derzeit in Kanada: Taryn Turnbull. Foto: Bergmann

Für einen Teil seines Teams - nämlich denjenigen, der auch in der Regionalliga spielberechtigt ist - war die Winterpause kurz und kaum vorhanden. Für seine ausschließlich in der 2. DBBL zum Einsatz kommenden Akteurinnen hingegen dauerte die Unterbrechung seit dem 20. Dezember an.

Am Sonnabend (23. Januar, 16:00 Uhr) kann Coach Alexander May im Heimspiel gegen die Phoenix Hagen Ladies aber nun wieder alle seine Schützlinge aufs Parkett schicken. Fast alle. Denn mit Taryn Turnbull weilt derzeit und in den kommenden Wochen eine seiner Leistungträgerinnen in ihrer kanadischen Heimat. Erst Anfang März gegen Chemnitz wird die Flügelspielerin wohl wieder einsatzbereit sein. "Ohne Taryn wird es natürlich schwieriger, aber jetzt können andere Spielerinnen ihren Job übernehmen. Unsere Spielweise wird sicherlich ein wenig anders sein, aber das tut unserem Spiel keinen Abbruch", so der Trainer zuversichtlich.

Das erste Aufeinandertreffen mit den Hagenerinnen hatten die Ladybaskets mit 75:64 für sich entschieden; mittlerweile kommt der Tabellenneunte aus dem nördlichen Ruhrgebiet ohne seine US-Amerikanerin aus, die damals noch zum Einsatz gekommen war.