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Göttinger Miniturnier: Der Rückblick

Miniturnier heißt es, weil die Kleinsten im Mittelpunkt stehen, doch tatsächlich verbirgt sich hinter der Traditionsveranstaltung in der Basketball-Hochburg Göttingen ein Riesenprogramm: 155 Mannschaften gingen in diesem Jahr ins Rennen, darunter fünf Vertretungen des SC Rist.

W11

Die weibliche U11 der Trainerinnen Gundula Laabs und Nele Koschek setzte nach dem Gewinn der Hamburger Meisterschaft ein weiteres Ausrufezeichen und sicherte sich auch in Göttingen den Titel.

Beim größten Miniturnier Deutschlands wollte es die W11 unter die ersten Vier schaffen, leider reisten zwei Spielerinnen nicht mit, insbesondere Leistungsträgerin Lisa Hoffmann war ein großer Verlust. Mit 13 Mädchen fuhr man letztlich nach Göttingen. Gleich zum Auftakt traf man auf eine Hochburg des Mädchenbasketballs, den TuS Lichterfelde. Schnell wurde klar, dass die erste Partie ein Kampfspiel werden würde. War man anfangs noch von der Berliner Härte und Schnelligkeit überrascht, fand das Team von Gundula Laabs und Nele Koschek immer besser ins Spiel und gewann überraschend mit 36:19.

Das zweite Gruppenspiel gegen die groß gewachsenen Mädchen aus Soest war dagegen eine eher lethargische Partie, aber die Wedelerinnen konnten sich mit 38:21 durchsetzen. Als Gruppenerster zog man ins Halbfinale ein, wo man mit Braunschweig einen verhältnismäßig leichten Gegner hatte. So fiel der Sieg mit 50:6 recht deutlich aus. Schnell wurde geduscht und dann ging es in die Unterkunft: Diesmal sehr stilvoll auf der Burg Katlenburg gemeinsam mit der M12 von André Bade.

Am nächsten Morgen wartete dann Alba Berlin im Halbfinale. Konzentriert starteten die Risterinnen und ließen sich den Schneid nicht abkaufen. Am Ende stand ein 31:19-Erfolg zu Buche und der Jubel über den Einzug ins Finale war groß. Dort wartete erneut TuSLi und allen war klar, dass die Berlinerinnen sich für die erste Niederlage revanchieren und den Titel holen wollten. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch und keines der beiden Teams konnte sich wirklich absetzen. Gegen die flinken Berlinerinnen kassierten die Risterinnen viele Fouls, blieben aber dennoch dran. Zur Halbzeit stand es 18:17 für Wedel. Auch die zweite Halbzeit wurde ein Krimi. Kurz vor Ende ging Alba durch einen Dreier mit drei Punkten in Führung, doch Rist konterte nervenstark ebenfalls mit einem Dreier. Danach folgten zwei Ballgewinne und zwei Körbe. Im Gegenzug hatte Berlin nur noch zwei Freiwürfe, wovon einer verwandelt wurde. Am Ende stand ein Drei-Punkte-Sieg (31:28) für die Rist-Girls - da gab es natürlich lautes Jubelgeschrei von den Mädchen sowie der mitgereisten Eltern. "Der Sieg in Göttingen ist ein toller Erfolg und zeigt, wo man momentan so im gesamtdeutschen Niveau steht", freute sich Trainerin Gundula Laabs, "gleichzeitig ist allen auch bewusst geworden, dass wir gerade im athletischen Bereich etwas tun müssen, um den Anschluss an die Berliner und andere gute Teams zu halten." Für die W11 ist das noch nicht der Saisonausklang. Am 8./9. Juli folgt noch ein Turnier zu Hause mit mehreren Teams von Alba, das es auch schon im Vorjahr gab.

W12

Auch die W12 schaffte es in Göttingen ins Endspiel, musste sich dort aber knapp geschlagen geben. Das Trainergespann Andrea Koschek/Marc Köpp war mit seinen Spielerinnen des Jahrgangs 2005 angereist, die in der neuen Saison den Großteil der 1. W14 bilden werden. Die Risterinnen traten in Göttingen in der höchsten Leistungsklasse I an und bezwangen in der Gruppenphase Alba Berlin, TuS Lichterfelde und BC Marburg, gegen die ChemCats Chemnitz verlor man hauchdünn (23:24). Als Gruppenerster und -zweiter trafen Risterinnen und ChemCats im Endspiel wieder aufeinander, erneut hatten die Sächsinnen die Nase vorn (28:21). "Alles in allem haben unsere Mädels ein starkes Turnier gespielt und wieder einen großen Schritt in ihrer Entwicklung gemacht. Die Stimmung war auch außerhalb der Spiele hervorragend - bei Spielerinnen und Coaches!", bilanzierte Andrea Koschek.

M10

Fabian Strauß betreute in Göttingen die männliche Wedeler U10, die in der Gruppenphase der Leistungsklasse II A gegen den Magdeburger Basketballclub (54:6) gewann und gegen den SSC Südwest Berlin (38:49) verlor. In der Zwischenrunde mussten sich die Wedeler Jungs der Größe und Schnelligkeit der BG Zehlendorf beugen (30:37), mobilisierten im Kampf um den vierten Platz aber noch einmal alle Kräfte und besiegten TuS Bad Essen (40:33) sowie BiG Gotha (28:19). "Die Jungs haben sich von Spiel zu Spiel gesteigert und haben teilweise tollen, schnellen Basketball aufblitzen lassen", so Strauß, nachdem seine Jungs den vierten Rang gesichert hatten. Gemeinsames Essen, das Übernachten in der Halle und das zeitige Aufstehen gehörten natürlich auch zur Göttingen-Reise: "Mein wohl frühester Sonntagmorgen seit Jahren mit gemeinsamen Frühstück mit den Jungs war dann doch auch ganz akzeptabel", schmunzelte der Trainer.

2. M12

Die 2. männliche U12 von Trainer Björn Storjohann startete in der Leistungsklasse II B: In beiden Gruppenspielen gegen den RSV Eintracht Stahnsdorf (27:34) und die Südwest Baskets Wuppertal (27:36) liefen die Rister jeweils einem Rückstand hinterher, den sie letztlich nicht mehr aufholen konnten. Als Gruppendritter ging es anschließend um die Plätze sieben bis neun. Hier bezwangen die Rister den USV Halle (44:23) und den Friedenauer TSC (31:28). "Wir haben hauptsächlich mit 2006ern gegen 2005er gespielt", so Storjohann, dessen Schützlinge sich erst einmal an die Härte und die Geschwindigkeit der Partien gewöhnen mussten. Am Samstagabend wurde gemeinsam Pizza gegessen und eine Eisdiele in der Nähe der Halle "gestürmt". "Ein Dank an Rolf Willebrand und Stefan Oelze für die Unterstützung während des Turnieres und der Fahrt", so der Trainer, der in Göttingen folgende Spieler aufbot: Denis Fischer, Erik Willebrand, Jona Ramcke, Niklas Oelze, Fynn Storjohann, Paul Weber, Tom Kless, Noah James, Nicolas Ortlepp.

1. M12

Seine Mannschaft habe ein tolles Turnier gespielt, resümierte André Bade, Trainer der 1. M12. Die Zeit, die man abseits des Feldes miteinander verbrachte, wurde teils ebenfalls spielerisch genutzt: Königsfrei und Verstecken bis spät in die Nacht, dann kurz schlafen in prächtiger Umgebung auf der Burg Katlenburg und am Sonntagmorgen um 6:45 Uhr wieder raus.

In der Vorrunde bezwangen die Rister die SG Bergische Löwen (40:24), gegen den Oldenburger TB (32:51) und den SSC Südwest Berlin (34:42) gab es hingegen Niederlagen. Am Sonntag blieben die Jungs ungeschlagen: Erst gewannen sie mit 51:34 gegen den ASC Göttingen, ein 40:38 über den BBC Rendsburg sicherte dann den sechsten Platz im Gesamtklassement. Gegen die körperlich überlegenen Rendsburger seien seine Rister an ihre Grenzen gegangen und hätten sich mit toller Verteidigung und cleveren Abschlüssen im Angriff den Sieg erkämpft, fasste der Trainer zusammen.

Ein Rister für Island

Leif Möller

Am Wochenende einmal Island und zurück: Leif Möller unternimmt keinen Kurzurlaub, sondern ist in basketballerischer Mission unterwegs. Das Rist-Talent, das in wenigen Tagen 14 Jahre alt wird und in der vergangenen Saison mit der Wedeler M14 zu den Norddeutschen Meisterschaften vorstieß, bewirbt sich um einen Platz in der isländischen U15-Nationalmannschaft.

Und so kommt's: Leifs Mutter Lisa ist Isländerin, er selbst besitzt von Geburt an sowohl die deutsche als auch die isländische Staatsbürgerschaft. Die Insel im Nordmeer kennt der Wedeler aus den Urlaubsreisen in die Heimat der Mutter, hier liegen Teile seiner Wurzeln, hier lebt ein Großteil der Familie - und kennt zufälligerweise den Nationaltrainer. Leifs Onkel nämlich - zu Jugendzeiten selbst Basketballer - stellte den Kontakt zum Verband her. Rund 340.000 Einwohner, davon mehr als die Hälfte in und um die Hauptstadt Reykjavík, leben auf Island, die Verbindungen sind eng, die Wege kurz.

Am Freitag fliegt Leif Möller gen Norden, die 60 größten isländischen Talente des Jahrgangs 2003 hat der Verband zu einem ersten Lehrgang nach Álftanes nahe Reykjavík eingeladen. "Island hat ein hervorragendes Sportfördersystem. Nicht umsonst ist ein solch kleines Land bei der Fußball-EM und bei der letzten Basketball-EM dabei gewesen und im Handball seit Jahrzehnten führend", sagt Leifs Vater Olaf, Kassenwart des SC Rist und ehemaliger Bundesliga- und Juniorennationalspieler. Dass sein Sohn auf diese Weise auch in kultureller Hinsicht die Verbindung und Nähe zum Land der Mutter stärke, freue ihn und seine Frau, sagt Möller. Ins Unbekannte reist der Sohn nicht, schließlich ist ihm die Insel als Urlaubsziel vertraut, zudem wird er von seinen isländischen Großeltern in Empfang genommen. Doch sportlich gleicht die Reise einem Abenteuer: "Er kennt logischerweise keinen der anderen Spieler, die kommen und die sich untereinander aus ihren Wettbewerben schon kennen werden. Insofern ist Leif wohl erst mal ein bisschen Außenseiter und es ist für ihn ein Sprung ins kalte Wasser", so der Vater.

So kurios es klingt: Für das Rist-Talent ist die Reisezeit nach Island kürzer als die Anfahrt zu den Sichtungsmaßnahmen des Deutschen Basketball Bundes, die meist in Heidelberg stattfinden. Drei Stunden Flug liegen zwischen Hamburg-Fuhlsbüttel und Reykjavík - um in den Rhein-Neckar-Kreis zu kommen, ist man dagegen gut und gerne sieben Stunden unterwegs. Im vergangenen Jahr nahm Möller in Heidelberg am Bundesfinale des Wettbewerbs "Talente mit Perspektive" teil und als Mitglied des "Teams Nord", der Auswahl der Verbände Hamburgs, Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns, spielt der 13-jährige Aufbau- und Flügelspieler auch in diesem Herbst beim Bundesjugendlager in Heidelberg erneut den Sichtern des Deutschen Basketball Bundes vor - dann geht es ebenfalls um die Zusammensetzung der U15-Nationalmannschaft, der deutschen wohlgemerkt. Und im Fall des Falles? "Wenn er von beiden Verbänden, Island und Deutschland, ausgewählt werden sollte, müsste sich Leif eben entscheiden", so der Vater. Doch zunächst steht Island an: An diesem Wochenende nimmt das Wedeler Talent am Lehrgang des isländischen Verbandes teil, für August ist ein weiteres Trainingslager vorgesehen. Da trifft es sich gut, dass Familie Möller dann ihren Sommerurlaub ohnehin auf der Insel im Nordmeer verbringt.

Rist-Talente beim Göttinger Miniturnier am Start

Die W11 beim Eisessen nach der ersten Athletikeinheit

Am kommende Wochenende reisen fünf Teams des SC Rist Wedel nach Göttingen, darunter auch die W11 von Gundula Laabs und Nele Koschek.

Mit 13 Spielerinnen geht es zum größten Miniturnier Deutschlands, wo sich die Risterinnen gleich mit TuSLi und Soest messen müssen. Neben der sportlichen Standortbestimmung gegen Teams aus anderen Bundesländern dient das Turnier als schöner Saisonausklang. Begleitet wird das Team von etlichen Eltern und Geschwistern, genächtigt wird auf einer Burg. Egal wie das Turnier ausgeht, es wird ein tolles Erlebnis.

Bei der 38. Auflage des Miniturniers in der niedersächsischen Basketball-Hochburg ist der SC Rist neben der W11 auch in den Wettkampfklassen M10, W12 und M12 vertreten. Am traditionsreichen Miniturnier nehmen 155 Mannschaften aus ganz Deutschland teil, darunter der Nachwuchs mehrerer Bundesligisten wie Alba Berlin, Frankfurt Skyliners und Science City Jena.

zum Spielplan...

Monat Juni ganz im Zeichen der Jugend-Qualifikationsturniere

Im Juni treten zahlreiche unserer Nachwuchsmannschaften bei den Jugend-Qualifikationsturnieren (JQT) an, dabei geht es um die Ligeneinteilungen für die Saison 2017/18. Die männliche U12, die weibliche U14, die männliche U16, die weibliche U16 und die weibliche U18 sind für die Leistungsrunde gesetzt. Die weibliche U12 von Trainerin Gundula Laabs wird bei den Jungen an den Start gehen und erst später in den Spielbetrieb ihres Jahrganges einsteigen (in diesem Fall ist Rist 1 die 2. W12, Rist 2 die 3. W12 und Rist 3 die W10).

Die Termine der Jugend-Qualifikationsturniere:

10./11. Juni
Männliche U12 (Ausrichter: Bramfelder SV)
Weibliche U14 (Ausrichter: Walddörfer SV)
Männliche U16 (Ausrichter: BC Hamburg)

17./18. Juni
Weibliche U10 (Ausrichter: SC Rist)
Männliche U10 (Ausrichter: Hamburg Warriors)
Weibliche U12 (Ausrichter: SC Rist)
Männliche U14 (Ausrichter: Bramfelder SV)
Weibliche U16 (Ausrichter: Ahrensburger TSV)

24./25. Juni
Männliche U18 (Ausrichter: TSG Bergedorf)

M12A: Eltern gegen Kinder

Eltern gegen Kinder hieß es bei der Saisonabschlussfeier der M12A-2. Die Voraussetzungen dabei waren recht unterschiedlich: So gab es viele Eltern, die noch nie Basketball gespielt hatten, wenige die früher (vor 10 bis 30 Jahren) mal gespielt haben - aber nur noch einen, der regelmäßig einen Ball in der Hand hält.

Zwölf Kinder und 13 Erwachsene waren dabei. Es wurde 4x15 Minuten mit durchlaufender Zeit gespielt. Dabei wurde alle fünf Minuten eine Pause eingelegt, um den Kindern, die sich selbst gecoacht haben, einen kompletten Fünfer-Wechsel zu ermöglichen. Die Eltern zumindest waren zumeist froh über die Wechselmöglichkeit.

Als Schiedsrichter fungierte Colin, der auch Assistenzcoach ist. Er hatte relativ wenig Arbeit. Eltern wie Kinder spielten sehr fair - auch wenn die Kinder zumeist von ihren eigenen Eltern verteidigt wurden. Es wurden viele Zauberpässe gegeben, Tricks und so mancher "No-Look-Pass" versucht. Nicht alles klappte, aber der Spaß und die Gemeinsamkeit standen im Vordergrund. Trotzdem wollte natürlich jedes Team mit seinen Mitteln gewinnen...

Die Viertelergebnisse: 1. 19:24 (K:E), 2. 20:16 (Hz.somit 39:40), 3. 23:20 (62:60) 4. 19:13 (Endstand: 81:73). Sieger: Die Kinder, deren Kondition sich durchgesetzt hatte. Allerdings muss man zur Ehrenrettung der Eltern sagen, dass im letzten Viertel ein selbst auferlegter Bann für die Zone galt, also nur Würfe außerhalb dieses Bereiches genommen werden durften.

Anschließend saßen alle Beteiligten, auch Eltern, die sich auf das Organisatorische beschränkt hatten, beieinander und aßen Pizza und andere Leckereien, die entweder von der Mannschaftskasse bezahlt oder von den Eltern gespendet wurden.

Athletiktraining für die Rist-Talente

Maxi Rathke

Seit dieser Woche bietet der SC Rist seinen Nachwuchstalenten der Altersklassen U12 bis U18 in Zusammenarbeit mit der Fitnessfabrik Wedel zusätzliche Trainingseinheiten. Unter der Leitung von Maxi Rathke wird die Athletik geschult, im Vordergrund steht dem Fachmann zufolge "die individuelle Verbesserung der einzelnen Kindern in den Bereichen Koordination, Kraft, Schnelligkeit und Sprungkraft. Im Training werden all diese Sachen in verschiedenen Formen integriert und stetig weiterentwickelt", sagt er.

Rathke ist stellvertretender Studioleiter der Fitnessfabrik Wedel (Rosengarten 31-33) und spielt leistungsorientiert Handball - er wird den Ristern unter anderem beibringen, wie man richtig läuft und springt. Was banal klingt, kann große Effekte erzielen und diene dazu, dass die Spieler ihr Potenzial besser nutzen oder eventuell kleineres Talent durch Athletik ausgleichen, so Rathke. Als Handballer habe er nicht zuletzt in Sachen Sprungkraft am eigenen Leib erfahren, was Athletiktraining bewirken kann, erzählt der Sport- und Fitnesskaufmann, der zusätzliche Fortbildungen im Bereich Sport und Gesundheit sowie zum Athletiktrainer absolviert hat. Jugendkoordinator Sven Schaffer betont: "Wir sind sehr glücklich über die Möglichkeit, das Athletiktraining anbieten zu können und setzen darin große Hoffnung. Eine breite sportliche Ausbildung ist uns wichtig und in Absprache mit den Trainern wollen wir uns athletisch im Nachwuchsbereich deutlich verbessern."

Weitere Informationen über unseren Partner, die Fitnessfabrik Wedel, gibt es unter: http://www.fitnessallianz.de/fitness-wedel

M20 reist zur Norddeutschen Meisterschaft

Die männliche U20 hat sich am Wochenende die Teilnahme an der Norddeutschen Meisterschaft gesichert. Doch knapp war's! Im ersten Spiel trafen die Jungs von Trainer Torben Haase auf den HBV-Konkurrenten Altrahlstedter MTV und gewannen mit 84:65. "Das war ein gutes Spiel von uns, alle haben mit viel Energie gespielt", sagte Haase, der zudem die breitaufgestellte Punkteverteilung seiner Mannschaft lobend erwähnte. Das zweite Viertel gewannen die Rister deutlich mit 21:8, wurden nach der Halbzeit aber vor allem in der Verteidigung ein wenig nachlässig und kassierten im dritten sowie vierten Abschnitt 21 beziehungsweise 18 Zähler.

In der zweiten Begegnung gegen Wismar lief es für die Rister bedeutend schlechter. Haase: "Wir hatten nicht mehr so viel Energie wie im ersten Spiel." Auf Seiten der Hanseaten, für die es der erste Auftritt des Wochenendes war, sah das anders aus. Wismars 3-2-Zone bereitete den Ristern Probleme, zur Halbzeit lag man mit 34:40 zurück, in der 27. Minute stand es 50:56 aus Wedeler Sicht. "Danach sind wir eingebrochen, haben insgesamt viel zu viele Punkte zugelassen und zu unkonzentriert verteidigt", so der Trainer nach der 60:90-Niederlage seiner Mannschaft.

Es hing also am Ergebnis der letzten Partie zwischen AMTV und Wismar, ob die Rister trotz der Niederlage im zweiten Spiel zu den Norddeutschen Meisterschaften reisen würden oder nicht. AMTV setzte sich gegen Wismar nach zweifacher Verlängerung mit 102:95 durch. Alle Teilnehmer wiesen also einen Sieg und eine Niederlage auf, es musste gerechnet werden: Wismar hatte +23 Punkte zu verbuchen, die Rister -11 und der AMTV -12. Somit fahren Wismar und der SC Rist zur Norddeutschen Meisterschaft, die am Wochenende 10./11. Juni ausgetragen werden. Der Spielort steht noch nicht fest.

Für den SC Rist spielten: Hendrik Reinholdt, Justin Ristow, Malte Albrecht, Haidils Idrissou, Nicolas Pimentel, Jordan Dos Santos, Tom Flügel, Nick Koldehoff, Maxi Fuchs, Sidney Schuldt, Felix Hofmann und Jakob Dembinski.

Titel verteidigt! Der SC Rist ist erneut Deutscher Ü35-Meister

Titel verteidigt: Der SC Rist ist Deutscher Meister!

Sie haben es wieder getan! Der SC Rist hat den Deutschen Meistertitel in der Altersklasse Ü35 erfolgreich verteidigt - in Hagen holten die Wedeler nach 2008, 2009 und 2016 zum insgesamt vierten Mal den Pott. Im Endspiel bezwangen die Rister Gastgeber SV Haspe 70 mit 54:51.

In den Gruppenspielen ließ man nichts anbrennen, "da haben wir dominiert", sagte Trainer Olaf Möller. Zum Auftakt bezwangen die Rister die DJK Südwest Köln (51:31), es folgten weitere klare Siege gegen den BC Wiesbaden (76:46) sowie den BBC Bayreuth (79:41). Damit sicherten sich die Wedeler als Tabellenerster die Finalteilnahme. "Hagen hat allerdings das gleiche gemacht und seine Gruppenspiele hoch gewonnen", so Möller. Folglich fochten die beiden besten Mannschaften des Wochenendes Gold und Silber unter sich aus. "Es war absehbar, dass es knapp wird, denn Hagen hatte wirklich eine sehr gute Truppe", sagte der Rist-Trainer, der im Turnierverlauf wie einst Ottmar Hitzfeld zu Münchener Zeiten das Rotationsprinzip zur Anwendung brachte. "Wir hatten 14 Leute dabei, sodass immer zwei ausgesetzt haben. Das ist auch unsere große Stärke, dass wir eine tiefe Bank und eine ausgeglichene Mannschaft haben. Wenn man in dem Alter an einem Wochenende vier Spiele hat, dann darf man nicht zu viele Körner lassen", so Möller. In der Vorrunde wechselte er kräftig durch - auf diese Weise blieb noch Luft für das Finale, das erst in der Schlussphase entschieden werden sollte.

Kabinenjubel mit Gold um den Hals

Im Endspiel bestimmten zunächst die Gastgeber um das Brüderpaar Martin und Michael Wasielewski sowie den langjährigen Bundesliga-Center Bernd "Storch" Kruel das Geschehen. "Wir lagen relativ lange und durchgängig hinten", so Möller. Noch zwei Minuten vor dem Ende hatte Hagen eine Fünf-Punkte-Führung inne. "Dann haben wir das Spiel komplett herumgerissen: Wir haben defensiv sehr gut gestanden, hatten hinten einige gute Aktionen mit Blocks und vorne hat André Bade zwei Dreier 'reingeknallt, die ganz wichtig waren", sagte der Coach. In den abschließenden Sekunden wurde es ein Gedulds- und Nervenspiel, das vornehmlich an der Freiwurflinie ausgetragen wurde und in dem die Rister die Oberhand behielten. "Wir hatten das glücklichere Ende für uns", bilanzierte Möller.

Umso mehr Pech hatte Gundula Laabs. Die Risterin tauschte Gelb-Grün gegen Blau-Weiß ein, da der SC Rist in diesem Jahr kein Damenteam ins Rennen geschickt hatte. Mit NB Oberhausen erreichte die frühere Nationalspielerin durch Siege über Neukölln (76:29) und Sandhausen (70:31) das Endspiel, verlor dort aber auf spektakuläre Weise: In letzter Sekunde traf die SG München einen Dreier zum 45:42-Sieg, Laabs und die Oberhausenerinnen mussten sich mit Silber zufriedengeben.

Das sind die Deutschen Meister 2017: André Bade, Niklas Bruha, Dimitriy Cheremnykh, Michael Claxton, Ingmar Eydeler, Ingo Knillmann, Stefan Oelze, Markus Pröhl, Dennis Reichert, Christoph Roquette, Andreas Scholl, Andreas Schulz, Jan Stange, Thomas Trautwein. Trainer: Olaf Möller

Deutsche Meisterschaft Ü35: Die "Quadratur des Kreises"

Im Februar qualifizierten sich die Rister als Norddeutscher Meister für die Endrunde.

Die Rister wollen sich am Wochenende wieder einmal an der "Quadratur des Kreises" versuchen, sagt Olaf Möller in Hinblick auf die Endrunde der Deutschen Meisterschaft in der Altersklasse Ü35. Der ehemalige Bundesliga-Center betreut die Wedeler Mannschaft bei dem Turnier in Hagen als Trainer - wie unter anderem bereits im vergangenen Jahr, als die Rister zum dritten Mal nach 2008 und 2009 Deutscher Meister wurden.

"Es ist ganz schwer vorherzusagen, wer von den Mannschaften stark oder nicht so stark sein wird. Bayreuth hat zum Beispiel ein paar namhafte Spieler wie Nils Becker und Dirk Vogel dabei, die man noch aus der ersten Liga kennt. Aber es ist immer sehr schwer vorherzusehen, was da auf einen zukommt", sagt Möller.

Der BBC Bayreuth ist am Sonntag der dritte Gruppengegner der Wedeler, am Sonnabend trifft man auf DJK Südwest Köln und BC Wiesbaden. Die Rister reisen als amtierender Titelträger in die deutsche Basketball-Hauptstadt (schließlich hat der DBB dort seinen Sitz) und haben sich trotz der Rechnung mit Unbekannten ein hohes Ziel gesteckt: "Wir wollen wieder Deutscher Meister werden, aber es ist vorher wie gesagt schwer abzuschätzen, weil man die Klasse der Gegner nicht kennt. Vor allem zwischen Platz eins und vier entscheiden auch immer Kleinigkeiten, es kommt auf die Tagesform und auch das Glück an", sagt Möller. Bei den Norddeutschen Meisterschaften im Februar setzten sich die Rist-Routiniers durch, mussten aber gehörig kämpfen. "Da war das Niveau echt hoch. Wir sind am Ende Erster geworden, haben aber jedes Spiel nur knapp gewonnen. Insofern wird das Niveau bei den Deutschen Meisterschaften auch nicht schlechter werden", meint er.

Die Rister bauen neben vielen bewährten Kräften wie André Bade oder Andreas Schulz auch auf Spieler, die erstmals eine DM-Endrunde bestreiten: So wie Center Dimitriy Cheremnykh, der beim SC Rist als Jugendtrainer tätig ist, der zweitligaerfahrene Thomas Trautwein, der seit geraumer Zeit bei den 2. Herren spielt, oder Christoph Roquette. "Ich freue mich richtig auf das Wochenende", sagt dieser. Vor zwei Jahren beendete Roquette seine Leistungssportkarriere und läuft seitdem für das "Gelbe Ballett" in der Stadtliga auf - vor der DM-Endrunde kribbelt es: "Es geht richtig um was. Das Wettkampfgefühl kommt wieder hoch und darauf freue ich mich. Und man trifft viele alte Bekannte. Auf der einen Seite ist da der Wettkampf, auf der anderen Seite ist es auch wie ein Klassentreffen", so der langjährige Zweitligaspieler, ehemalige Kapitän der Wedeler ProB-Herren und jetzige Sportliche Leiter. Mit Michael Claxton reist sein ehemaliger Trainer nach Hagen an, um die Rister zu verstärken. Der US-Amerikaner - mittlerweile in der ersten polnischen Liga beschäftigt - war Spieler und Coach der 1. Herren und gehörte im vergangenen Jahr ebenfalls zu den Wedeler Ü35-Meistern.

Zurück zur "Quadratur des Kreises": Dahinter verbirgt sich die Herausforderung, bei der DM-Endrunde Leistung und Spaß unter einen Hut zu bringen. "Es wird immer versucht, beides zu kombinieren. Man geht schon mit dem Anspruch hin, das Ding zu gewinnen. Und wenn man die Chance darauf hat, wird man am Samstagabend auf der Players Party auch nicht bis vier Uhr nachts feiern. Auf der anderen Seite wird man schon zusammensitzen und ein Bierchen trinken. Man versucht immer, beides zu verbinden, was meistens auch ganz gut gelungen ist", so Möller.

Zum Spielplan...

Qualifikation Norddeutsche Meisterschaft: Gemischte W19 überzeugt

Mit einer Mischung aus W19 und W17 und dennoch nur acht Spielerinnen fuhr Trainerin Biggi Jürgensen am vergangenen Samstag zum Qualiturnier der W19, das nur von drei Teams bestritten wurde.

Das Auftaktspiel gegen Eutin wurde sicher mit 78:43 gewonnen, gegen Greifswald sprang sogar ein 100:44-Erfolg heraus.

Damit sind die Risterinnen für die Norddeutsche Meisterschaft qualifiziert, die am 13./14. Mai stattfinden soll.

Es spielten: Anna Voss, Anna Hummel, Annika, Isabell und Katja Schultz, Mia Krause, Laureen Lotter und Hanna Winkelmann.

Sven Schaffer wird hauptamtlicher Jugendkoordinator

Sven Schaffer

Sven Schaffer wird hauptamtlicher Jugendkoordinator des SC Rist. Der 33-Jährige tritt den Posten in der Wedeler Nachwuchsarbeit Mitte April an. "Seine bisherige Tätigkeit im Bereich Marketing und Bundesliga bleibt natürlich bestehen. Mit dieser sind wir überaus zufrieden und sehen sie als sehr erfolgreich an", sagt Gernot Guzielski, der 1. Vorsitzende des SC Rist. Schaffer macht sich mit Feuereifer ans Werk: "Zunächst geht es darum, sich einen Überblick zu verschaffen: Wie sind die Trainingssituationen, wie sind die Teams aufgestellt? Dann viele Gespräche mit den Trainern führen, um ein dauerhafter Ansprechpartner zu sein", beschreibt er, welches seine ersten Schritte sein werden.

Bislang übernahmen Gundula Laabs und Torben Haase neben ihren Trainer- auch Koordinationsaufgaben und waren quasi ehrenamtlich mit einer Aufwandsentschädigung als Jugendkoordinatoren tätig. "Dafür danken wir beiden ausdrücklich", so Guzielski. Auch die 2. Vorsitzende Andrea Koschek und Jugendwart Christoph Schmalisch waren erheblich in die Leitung des Nachwuchsbereiches eingebunden - und sind es auch weiterhin. Doch aufgrund der deutlichen Ausweitung der Tätigkeit und angesichts der zahlreichen Aufgaben in der Jugendarbeit war es notwendig, eine hauptamtliche Stelle zu schaffen und die ehrenamtlich beziehungsweise auf Honorarbasis wirkenden Kräfte zu unterstützen und zu ergänzen.

Das wird künftig Schaffer tun. Als hauptamtlicher Vereinsmitarbeiter ist er also künftig als Jugendkoordinator und wie gehabt im Marketingbereich beschäftigt. Schaffer war über zehn Jahre lang in leitenden Funktionen bei den Zweitligisten Bremen Roosters, Paderborn Basket und Science City Jena tätig, unter anderem als Geschäftsführer und Jugendkoordinator. "In gemeinsamen Gesprächen mit Sven haben wir uns von seinem Wissen und seinen Erfahrungen überzeugen können", sagt Guzielski.

In Schaffers Amtszeit in Paderborn fiel unter anderem der Gewinn der deutschen Meisterschaften im Altersbereich U14 und U16 sowie das mehrmalige Vordringen unter die besten Vier in der NBBL. In Ostwestfalen sowie anschließend in Jena wurden unter seiner Ägide zahlreiche Eigengewächse an den Profibereich herangeführt und auch im Breitensport Akzente gesetzt. Als Rist-Jugendkoordinator warten ebenfalls vielschichtige Aufgaben: In Schaffers Händen sollen die Fäden der umfassenden Wedeler Nachwuchsarbeit zusammenlaufen, er soll Ansprechpartner für Trainer, Spieler und Eltern sein. Die Koordinierung des Leistungs- sowie des Breitensportbereichs, die Schulkooperationen, die Organisation der Trainer- und Spielerentwicklung sind nur einige Bereiche. Natürlich gehört auch die enge Zusammenarbeit mit den Piraten Hamburg dazu. "Wenn im Zusammenhang mit dem SC Rist davon gesprochen wird, dass dort technisch und athletisch sehr gut ausgebildete Spieler herkommen, ist das fast mehr wert als Titel - die sind aber natürlich auch wichtig", meint Schaffer.

Sponsorenabend: Hier waren Basketball-Feinschmecker am Werk

Fotos: Claus Bergmann

In den Räumen unseres Partners KWH Küchenwelten Hamburg GmbH in der Wedeler Feldstraße wurde der zweite Sponsorenabend in der laufenden Saison ausgetragen. Mit rund 50 Teilnehmern war die Resonanz hervorragend und diesmal sogar noch ein bisschen besser als bei der vorherigen Auflage.

Gernot Guzielski, der 1. Vorsitzende des SC Rist, und Cheftrainer Felix Banobre berichteten den Gästen Aktuelles und Wissenswertes aus dem Innenleben des Vereins - und natürlich war das anstehende zweite Achtelfinal-Duell mit Weißenhorn am Sonntag ein Thema. Mit einem Film wurde ein kurzer Blick auf den bisherigen Saisonverlauf in der 2. Basketball-Bundesliga ProB geworfen - anschließend wurde gefachsimpelt und in lockerer Atmosphäre über Sportliches und Nicht-Sportliches geplaudert: Eine tolle Gelegenheit für alle Teilnehmer, ihr Netzwerk zu pflegen und auszubauen.

Koch Thomas Dippel verwöhnte den Gaumen der Gäste mit cremiger Suppe und knackiger Pizza - auch Banobre und seine Spieler Fabian Strauß und Steffen Kiese zeigten übrigens ihr Geschick am Herd und unterstützen den Küchenchef tatkräftig.

Wir bedanken uns bei Thomas Dippel, den Gastgebern Jens Kuhlmann und Söhnke Bock-Bier von KWH Küchenwelten Hamburg sowie allen Teilnehmern für den gelungenen Abend!

Von der Steinberghalle in die Welt

Es war gewissermaßen ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk: Beim Heimspiel gegen den FC Schalke 04 am 18. Dezember meldete sich Sven Schaffer erstmals live aus der Steinberghalle und begleitete die Übertragung des 72:64-Sieges über die "Knappen" auf sportdeutschland.tv als Kommentator.

Seitdem ist der Wedeler Marketingleiter bei jedem Heimspiel auf Sendung - mitunter unterstützt von namhaften Experten: Gegen Quakenbrück wirkte Fabian Böke als Co-Kommentator an der Übertragung mit, gegen Oldenburg nahm André Bade an Schaffers Seite Platz und begleitete die Partie mit Analysen und Anekdoten.

Eine Liveübertragung der Heimspiele gehöre einfach zu einer professionellen Außendarstellung dazu, findet Schaffer. Für den Verein und die Stadt biete sich dadurch zudem die Möglichkeit, einen Teil der Wedeler Basketball-Kultur in die Welt zu tragen - und eine zusätzliche Werbeplattform wird auf diese Weise ebenfalls erschlossen. 

Doch das Wichtigste: Rist-Fans, die außerhalb des Großraums Hamburg leben oder es mal nicht in die Steinberghalle schaffen, und die Anhänger der jeweiligen Auswärtsmannschaft verpassen keine Sekunde des Geschehens. Die Spitzenwerte wurden bislang gegen Quakenbrück erreicht: 1279 Zuschauer verfolgten die Übertragung, die bei den Fans gestochen scharf auf dem Bildschirm flimmert. Und die Aufzeichnungen in kompletter Länge sind nach den Partien ebenfalls verfügbar: sportdeutschland.tv/search

Eigens für die Übertragungen wurde eine Kommentatorenposition in der Steinberghalle eingerichtet, von der aus auch Bild und Ton gesteuert werden. "Der technische Aufwand ist dank der starken handwerklichen Arbeit von Ralph Schierenbeck nicht mehr groß. Alles ist verlegt und steht am Platz, Auf- und Abbau dauern rund eine Stunde", so Schaffer. Am Sonntag geht er wieder auf Sendung: Im Rahmen des Jugendtages bestreiten die Rister gegen Iserlohn ihr letztes Heimspiel der Punktrunde - und die ganze Welt ist live dabei.

Ü35: Wedeler Krimi-Spezialisten holen Gold in Bremen

Vor wenigen Tagen erst wurden die Mitglieder der Meistermannschaft von 2016 im Wedeler Rathaus für ihren Titelgewinn ausgezeichnet. In Bremen holte die Ü35 an diesem Wochenende jetzt "frisches Gold". Im Endspiel der Norddeutschen Meisterschaften bezwangen die Rister den TSV Neustadt mit 43:40.

Im Vergleich zur DM-Endrunde Anfang Juni waren die Rister freilich mit verändertem Kader an die Weser gereist: Neben einigen Deutschen Meistern war auch der eine oder andere "Jungspund" dabei - und die neuformierte Mannschaft wurde im Laufe des Turniers zum Spezialisten für Aufholjagden. "In den Gruppenspielen lagen wir zur Halbzeit fast immer mit rund zehn Punkten hinten, haben uns aber immer wieder reingekämpft", sagte Christoph Roquette.

In ihrer Auftaktpartie bezwangen die Rister den Gastgeber BTS Neustadt hauchdünn mit 42:41, dank weiterer Siege über den TS Einfeld (57:52) und die BG Zehlendorf (60:51 nach doppelter Verlängerung) qualifizierte man sich als Tabellenerster für das Halbfinale am Sonntag. Und dort wartete Dauerrivale DBV Charlottenburg. Die Berliner hatten aufgrund einer Niederlage gegen den TSV Neustadt den Gruppensieg verpasst, es kam also in der Vorschlussrunde zur Neuauflage des Ü35-Klassikers und des DM-Endspiels von 2016. Einer der beiden Kontrahenten würde demnach das Finale der "Norddeutschen" und damit auch die Fahrkarte zur bundesweiten Endrunde verpassen. Die Rister setzten sich letztlich mit 43:35 durch, im Endspiel warteten die ungeschlagenen Neustädter, die in Zehlendorf (66:36) einen Gegner aus dem Weg geräumt hatten, gegen den die Rister in ihrem Aufeinandertreffen während der Gruppenphase zeitweilig mit 18 Punkten im Hintertreffen lagen und den sie erst in der zweiten Verlängerung niederrangen.

"Das Finale war eine knappe Kiste - wie jedes Spiel", so Roquette. Die Rister hatten das bessere Ende für sich und holten dank des 43:40-Sieges über die Niedersachsen Gold. Es darf also weiterhin von der Verteidigung des Deutschen Meistertitels geträumt werden: Die DM-Endrunde wird am Wochenende 13./14. Mai ausgetragen, der Ort ist noch nicht bekannt.

Für die Ü35 spielten: André Bade, Niklas Bruha, Ingmar Eydeler, Volker Häntschke, Jirko Holena, Stefan Oelze, Dennis Reichert, Christoph Roquette, Andreas Scholl, Andreas Schulz, Jan Stange, Thomas Trautwein.

In diesem Jahr nehmen die Rister auch an den Meisterschaften in der Altersklasse Ü40 teil und sind am kommenden Wochenende (25./26. Februar) bei den "Norddeutschen" in Berlin-Charlottenburg am Start. Gruppengegner sind die MTV/BG Wolfenbüttel sowie der Friedenauer TSC.

SC Rist zahlreich bei Wedeler Sportlerehrung vertreten

Ehre, wem Ehre gebührt: Unsere Ü35-Teams, die weibliche U19, die männliche U20 sowie die Cheerleader der Satellites und Starlets sind von der Stadt Wedel im Rahmen der alljährlichen Sportlerehrung ausgezeichnet worden. Bürgermeister Niels Schmidt und Stadtpräsident Ulrich Kloevekorn gratulierten den Ristern und anderen erfolgreichen Sportlern der Stadt zu den im Jahr 2016 errungenen Erfolgen.

Bei der Deutschen Meisterschaft in der Altersklasse Ü35 hatten Risterinnen und Rister in der Steinberghalle Silber und Gold eingeheimst, W19 und M20 brachten von den Norddeutschen Meisterschaften weitere Silberlinge nach Hause. Und unsere Cheerleader räumten ebenfalls ab.

Bei ihnen ist die Rist-Gesundheit in guten Händen

Der Körper ist das Kapital eines Leistungssportlers. Die "Maschine" muss rundlaufen, jede Verletzung, jedes noch so kleine Wehwehchen kommt bereits einer Minderung der Leistungsfähigkeit gleich. Und deshalb freuen sich die Rister, dass sie in dieser Hinsicht gleich auf mehrere Fachleute bauen können.

Um die medizinische Versorgung der Rister kümmert sich neben Katja Kless, staatlich anerkannte Heilpraktikerin, und Karoline Fliegel, Chiropraktorin und Heilpraktikerin, mittlerweile auch das Team der Praxis Claus Melzer. Die Erweiterung des medizinischen Stabes birgt unter anderem den Vorteil, dass die Spieler gleichermaßen in den Praxen in Wedel und Eimsbüttel behandelt werden können, was für die in Hamburg wohnenden Rister natürlich kürzere Wege bedeutet. Seit 1993 ist Melzer alleiniger Inhaber der Praxis in der Schäferkampsallee unweit des Haus des Sports. Später kamen die Standorte in der Wedeler ABC-Straße, dann in der Industriestraße hinzu. In letzteren Räumen ist auch ein Fortbildungszentrum für Physiotherapeuten eingerichtet. Inklusive Melzer sind 34 Personen im Betrieb beschäftigt, darunter Physiotherapeuten, Masseure und Rezeptionskräfte. Für die Rister sind wechselnd Benjamin Göbel-Tumuscheit, Valentin Hürten und Thomas Lindner zuständig - sei es in den Praxen oder in der Halle.

Katja Kless (hier mit Aurimas Adomaitis)

Katja Kless betreut die Spieler seit 2014 und trug somit unter anderem in der Saison 2014/15 dazu bei, dass das Finale in der 2. Basketball-Bundesliga ProB erreicht wurde. Mehr als 20 Jahre Berufserfahrung bringt die Heilpraktikerin ein und setzt sich darüber hinaus als Hauptorganisatorin der Jugendcamps sowie als Patin im Rahmen der Initiative "Basketball macht mobil" für den Wedeler Nachwuchs ein. Um optimal auf die Bedürfnisse der Rister eingehen zu können, ist Einfühlungsvermögen gefragt: "Ich mache selber jeden Tag Sport und kann mich dementsprechend gut in den Körper reindenken, da ich früher auch Leistungssport betrieben habe", sagt sie. Generell könne sie mit jedem arbeiten, betont Kless, doch Athleten sind als Patienten dann doch noch einmal anders. "Die Leistungssprtler sind immer im Training, schnell zu motivieren und in der Umsetzung präzise", so die Heilpraktikerin. Das ist unter anderem in der unmittelbaren Spielvorbereitung zweifellos von Vorteil: Dann wenn wenig Zeit ist, wenn sich der Vorstartzustand zusehends meldet, ist das perfekte Zusammenspiel entscheidend. Tapen der Sprunggelenke, Muskellockerung und Gelenkmobilisationen seien in dieser Phase, also unmittelbar vor dem Wettkampf, die wichtigsten Aufgaben, erläutert sie.

Karoline Fliegel

Wie Kless betreibt auch Karoline Fliegel eine eigene Praxis in Wedel. Fliegel ist auf Amerikanische Chiropraktik spezialisiert - und die Fachfrau, wenn einer der Rister "eingerenkt" werden muss. Größen aus der Sportwelt schwören auf Chiropraktik, um auf diese Weise Heilungsprozesse zu verkürzen sowie ihre körperliche und mentale Leistungsfähigkeit zu verbessern. 2013, als Sebastian Gleim noch das Traineramt inne hatte, kam sie zum SC Rist, seitdem unterstützt sie die Mannschaft. "Ein Chiropraktor", so erklärt Fliegel, "sucht Störungen im Nervensystem. Einer der 24 Wirbel beispielsweise ist in der Lage, die Nervenleitgeschwindigkeit um bis zu 60 Prozent zu drosseln und unterschiedliche Symptome zu verursachen. Diese Störung kann mit verschiedenen Techniken behoben werden." Nach Bedarf steht den Ristern einmal pro Woche eine chiropraktische Behandlung zur Verfügung. Der Nutzen ist vielfältig, sagt die Expertin: "Leistungssportler, die Chiropraktik für sich nutzen, merken sehr schnell, dass ihre Atmung, Reflexe und der Energielevel, nur um einige Vorteile aufzuzählen, steigen. Genauso schnell merken die Spieler es, wenn sie diese so wichtigen Dinge nicht einhundertprozentig abfragen können. So ist es auch bei unseren Spielern, die sich regelmäßig justieren lassen", so Fliegel. Auf diese Weisen kann den Belastungen des Spiel- und Trainingsbetriebs, aber auch den Anforderungen des Alltags medizinisch "entgegnet" werden. Immer mehr Menschen in Deutschland entdecken die gesundheitlichen Vorteile dieser Methode für sich, sagt Fliegel, die ihre Kenntnisse an den Chiropraktor-Nachwuchs weitergibt: "Inzwischen habe ich von diversen Schulen Praktikanten in der Praxis gehabt. Es begeistert mich, Jugendlichen einen guten Weg zu einem gesunden Leben aufzuzeigen und zu vermitteln, was Chiropraktik ist und kann. Und für die Jugendlichen ist es immer wieder faszinierend mit anzusehen, welche Erfolge ohne Medikamente möglich sind", erläutert sie.

Claus Melzer

Einerseits sind die Gesundheitsexperten dann gefordert, wenn sich Blessuren eingestellt haben, aber auch beim Vorbeugen von Verletzungen können wichtige Schritte unternommen werden. "Wir bewegen uns da auf zwei Ebenen", sagt Claus Melzer. Da gehe es dann um typische Übungen wie Kniebeugen und Kreuzheben für die unteren Extremitäten sowie Bankdrücken für den Oberkörper. "Das ist die Schiene bezüglich Kraft. Und es geht um viele Übungen für den koordinativen Bereich bezüglich Muskel- und Kapsel-Band-Apparat. Die zweite Schiene ist, dass wir in Zusammenarbeit mit den Trainern gucken, warum sich zum Beispiel ein Spieler immer wieder verletzt und dann im Speziellen darauf eingehen", erläutert er. Oft müssen die "typischen Basketballer-Leiden" behandelt werden: "Wenn ein Ball direkt auf die Fingerspitze geworfen wird, kann die Sehne, die die Hand hochhebt, abreißen", so Melzer. In Sachen Wirbelsäule gehe es mehrheitlich um Verspannungen und Blockaden, zu den großen Themen gehören klassischerweise Knie und Knöchel: "Angefangen beim Meniskus über Kreuzband zum Innenband. Am Fuß treten typische Verletzungen wie Umknicktraumen auf", zählt er auf und spricht da aus jahrelanger Erfahrung. Seit 1988 ist er im Beruf tätig und arbeitete unter anderem für die Fußballer des FC St. Pauli, für den ehemaligen Basketball-Bundesligisten BCJ Tigers, für Mitglieder des Deutschland-Achters und er war im Dienste von Tennisgrößen in zahlreichen Ecken der Welt unterwegs. Umfangreiche Dozententätigkeiten wie in der Manuellen Medizin, der Sportphysiotherapie und der Chiropraxis kamen für das frühere Mitglied der deutschen Ruder-Nationalmannschaft hinzu.

Und was für Leistungssportler gut ist, bieten Melzer und seine Mitarbeiter auch für Jedermann an. Dazu gehören "Krankengymnastik und Lymphdrainage in postoperativen und posttraumatischen Situationen, dann spezielle Sachen wie die manuelle Therapie hauptsächlich bei Patienten, die Probleme mit der Wirbelsäule oder den großen Gelenken haben", sagt er. Hinzu kommen Massagen, Elektrotherapie sowie Ultraschall als Behandlung und das diagnostische Ultraschall. "Sehr gut angenommen werden auch Rückenschulen, um den Patienten ergonomisch in den sitzenden Berufen über den Tag zu helfen, damit das System hoffentlich 45 plus x Jahre hält", sagt Melzer.

Weitere Informationen zu den Rist-Gesundheitspartnern:

Heilpraktikpraxis Katja Kless (Goethestraße 4, Wedel): www.kless-heilpraktik.de

Chiropraxis Fliegel (Bahnhofstraße 9, Wedel): www.chiropraxiswedel.de/index.html

Praxis Claus Melzer (Schäferkampsallee 29, Hamburg; ABC-Straße 16, Wedel; Industriestraße 25, Wedel): www.praxis-melzer.de

Merry Ristmas: Auch Gesprächsthema im Rathaus

Es ist wieder Alltag eingekehrt: Die Feiertage sind vorüber, Weihnachten und Silvester passé, doch Glanz und eine schöne Erinnerung bleiben - auch an "Merry Ristmas".

Selbst beim Neujahrempfang der Stadt Wedel war das "Basketball-Fest vor dem Fest" ein Thema. In seiner Rede sagte Stadtpräsident Ulrich Kloevekorn: "Beim bunten Basketballfest Merry Ristmas verteilte eine Gruppe von Flüchtlingen aus Syrien kleine Leckereien in der Eingangshalle. Und zwar kostenlos, als Dankeschön. Dazu bekamen die Besucherinnen und Besucher kleine Zettel mit dem Wunsch für Frohe Weihnachten. Und später bedankte sich die Gruppe vor versammelten Publikum von 800 Leuten dafür, was der Verein für sie tut. Ich sage Ihnen: Bei solchen Menschen geht mir das Herz auf! Sie sind jede Mühe und Investition wert", so Kloevekorn in seiner Ansprache im vollbesetzten Wedeler Ratssaal.

Die Bilanz von Merry Ristmas nahm sich auch in anderer Hinsicht positiv aus. Durch den Verkauf der speziell für das Basketballfest angefertigten T-Shirts und Armbänder (Restbestände sind hier zu erwerben...) sowie dank einer Spende von Forthree 43 Basketball kamen 300 Euro für unsere Jugendarbeit zusammen. Wir bedanken uns herzlich bei Maximilian Teschemacher von 43! Die Summe wird verwendet, um zusätzliche Anschaffungen für den Trainingsbetrieb zu tätigen.

Wir stellen vor: Der neue Rist-Partner Canada Life

Holger Greiß (rechts) und Sven Schaffer. Foto: Claus Bergmann

Der SC Rist Wedel freut sich, mit Canada Life einen neuen Partner vorstellen zu können. Wie im Leben ist beim Basketball eine gute Vorbereitung das beste Mittel, um Erfolg zu haben. Und so passt es hervorragend, dass künftig das Logo von Canada Life die Rister beim Warmmachen vor den Spielen, also der unmittelbaren Vorbereitung, begleitet - gut zu sehen in Rot und Hellblau auf den gelben Shirts, die Holger Greiß, Regionaldirektor Nord von Canada Life, und Rist-Marketingleiter Sven Schaffer kürzlich vorstellten.

"Sport hat für uns als Lebensversicherer einen hohen Stellenwert", sagt Greiß. "Denn sportliche Aktivität bedeutet auch Gesundheitsvorsorge und Teamgedanke: Ein wichtiger Grund für unsere Engagements im sportlichen Bereich. Die Dynamik des Basketball hat auch uns in den Bann gezogen, deshalb unterstützen wir gerne den SC Rist Wedel und drücken die Daumen für die Saison."

Das Unternehmen mit dem Motto "Frischer Wind. Klare Flüsse. Feste Wurzeln." wurde 1847 als erster Lebensversicherer Kanadas gegründet, also gute zehn Jahre bevor ebenfalls in der Provinz Ontario ein gewisser James Naismith zur Welt kam, der Ende des 19. Jahrhunderts die Sportart Basketball erfinden sollte. "Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Canada Life. Dass sich ein solch namhaftes Unternehmen bei uns engagiert, macht uns stolz", so Sven Schaffer.

Lundaspelen - Tag zwei

Der zweite Tag des größten europäischen Basketballturniers begann wie immer: mit Essenfassen. Gut nur, dass wir unser erstes Spiel erst um 12:05 Uhr bestreiten mussten, denn so wurde bis 8:55 Uhr geschlafen. Nach dem gestrigen Sieg wurde den Jungs klar, dass auch in der U15-Gruppe ein deutlicher Sieg her musste, wenn wir nicht abgeschlagen die B-Finalrunde spielen wollen.

Angeführt von Ibo Jabby und Kris Järviste bestritten unsere acht U15-Spieler das Spiel gegen Malbas: Ein extrem guter Gegner mit zwölf Spielern und auf nahezu auf allen Positionen mit zwei guten Spielern besetzt. Eine Herausforderung! Auch unsere beiden Leihgaben, Lasse Fuhrken (Walddörfer SV) und Noah Torriente (SC Ottensen), fanden sich nun ins Team ein, so dass die Systeme funktionierten und die Defense bretthart stand. Beeindruckender Tempobasketball rundete das Bild weiter ab. Das Resultat: Wir deklassierten den bis dato ungeschlagenen schwedischen TOP4-Finalisten mit 32:21.

Danach ging es schnell weiter zum Spaghetti-Bolognese-Fassen, um Kraft zu tanken. Knapp vor Kantinenschluss schafften wir es anzukommen. Danach ging es zurück in die Unterkunft, um Kraft zu tanken für das heutige Restprogramm: 17:50 Uhr das Spiel gegen Helsingborg bei den "Boys 16" in Tunaskolan. Eigentlich ein Pflichtprogramm, als Tabellenzweiter gegen den -letzten. Unsere sechs Spieler des Jahrgangs 2001 mussten das Spiel größtenteils alleine bestreiten, um die 2002 für das zweite Spiel zu entlasten. Aus der Pflicht wurde die Kür: Angetrieben von Lasse Guzielski wuchsen Celio Tamele und Simon Kreft aus sich heraus und trieben die Wedeler zu einem nie gefährdeten 51:16-Sieg gegen Helsingborg. Danke auch für die tolle Unterstützung der BG Westler!

Danach ging es schnell mal wieder zum Essenfassen: Backfisch mit Kartoffeln und Erbsen. Interessant, wie viele Spieler auf einmal Fisch gegessen haben und wie viel, obwohl laut eigenen Bekunden Fisch eigentlich nicht schmeckt... Stellt Euch einfach das IKEA-Essen vor und schon wisst Ihr, was es in Lund gab.

Danach schnell weiter zu Vipeholmskolan, um das letzte Spiel des Tages zu bestreiten. Um 20:40 Uhr traten wir gegen SISU an. Eigentlich eine einfache Nummer, denn wir müssen dieses Spiel ja nur gewinnen. Den Dreiervergleich haben wir gegen Malbas und Eskilstuna Basketball mit +7 gewonnen, da Malbas gegen Eskiltuna zwischenzeitlich mit 36:24 gewonnen hatte. SISU war mit Abstand Tabellenletzter. Tja, allerdings hatte der Eskiltuna-Coach uns nach dem Spiel gegen Malbas gesagt, dass wir den Gesamtpunktevergleich gewinnen müssen. So glaubte das Team, mindestens 76 Punkte Differenz für den Gruppensieg zu brauchen. Dumm nur, dass der Coach auch noch den Münchner Schiri kannte. Alle kämpften angeführt von einem überragenden Fabien Kondo und Leonhard Speicher bis ans Zahnfleisch, aber leider nur mit 71:0 gewonnen! Interessant, wie gut manche unter Druck waren! Warum nicht immer so? Die Gesichter hingen, bis in der Kabine das Rätsel aufgelöst wurde: Gruppenerster und eine Wildcard für das Achtelfinale! Viertelfinale wir kommen! Die Dusche dauerte mal wieder etwas länger...

Um kurz vor 11 Uhr unterstützten wir für den kleinen Mitternachtssnack mal wieder unseren Sponsor mit dem großen M. Es dauerte bis fast 2 Uhr, bis die "Nachtruhe" eintrat. Aber morgen ist vormittags frei!

Die U16 bei den Lundaspelen - Die Vorrunde Teil I

Zusammen mit den Auswahlmannschaften des Team Hamburg ging es am 1. Januar um 14 Uhr los in Richtung Lund. Insgesamt 44 Spielerinnen und Spieler wollen in Lund zeigen, was sie können. Nach 2 Stunden Busfahrt erreichten wir die Fähre in Puttgarden. Eine gute Abwechslung um die Füße zu vertreten und die Fähre unsicher zu machen, denn danach standen noch einmal fast 2,5 Stunden Busfahrt an.

Highlight der Fahrt: Ein Spieler vom Team Hamburg hatte seinen Reisepass doch wirklich im Koffer deponiert und der Gepäckraum war zu 100 Prozent gefüllt. Wie gut, dass sowohl die dänischen wie auch die schwedischen Grenzposten sich nicht die Mühe machen wollten, alle Pässe genau zu kontrollieren, sondern es dabei belassen haben, von den Trainern die Ausweise zu checken. Und der christliche Gesangsverein junger Frauen hat den Bus mit Ihren Liedern ausgiebig beschallt, bis Alex May erbarmen hatte und eine Bluetooth-Verbindung zu den Boxen zugelassen hat. Kurz vor Lund wurde es langsam langweilig und so initiierten die Wedeler U16-Spieler eine kleine Busparty bis zur Ankunft an den EOS Hallen.

Nach einer kurzen Inspektion der Halle ging es weiter in den Norden von Lund, in die Fäladenskolan, unsere Unterkunft. Aber an Schlafen war leider noch lange nicht zu denken, so gegen 1 Uhr wurde es dann ruhig.

Das Frühstück glich einer Raubtierfütterung. Leere Teller wurden sofort wieder aufgefüllt und wenn das nicht geklappt hat, dann wurde vom Nachbarn "geborgt". Die Wedler Mädels wurden danach kurz angefeuert (leider erfolglos), bevor wir dann zum ersten Spiel der Boys U16 gegen Virum Vipers aus Dänemark in die Tunahalle mit dem Bus fuhren. Mit der Spielhärte kamen wir in der ersten Halbzeit leider nicht klar und beendeten die Halbzeit mit 12:19. In der zweiten Hälfte zahlte sich die Zonenpresse langsam aus und wir kamen ran. Am Ende entwickelte sich ein toller Showdown: -4 Punkte und Kenny Vietz verkürzte mit einem Dreier auf 33:34. Leider konnten wir den letzten gegnerischen Angriff nicht stoppen, sondern kassierten in den letzten Sekunden noch ein Foul, was schließlich zum Endstand von 33:35 führte. Quintessenz: Zu viele verlegte "easy baskets" und zu wenig Mumm in den Knochen - eindeutig verbesserbar.

Nach dem Spiel haben wir viel zu viel gechillt, die Busplanung war mangelhaft, so dass wir es nicht mehr zum Mittagessen geschafft haben, denn wir mussten zum U15-Spiel in die Vipeholmhalle. Sicherlich kein Grund das Spiel gegen Eskilstuna Basketball aus Schweden so gegen die Wand zu setzen, aber die Wurf- und Korblegerquote war leider unterirdisch! Und trotzdem waren wir bis kurz vor Ende in Führung. Dann schlichen sich dazu auch noch einige individuelle Fehler ein, so dass wir dieses Spiel auch mit 34:38 verloren. Sicherlich ein Knick gleich die ersten beiden Spiele verloren zu haben, aber es konnte nur besser werden.

Und das wurde es auch, nachdem die Mensa, trotz Frust, im Sturm erobert wurde und die Massen aufgetürmter Kotbullar Fleischbällchen-Berge vertilgt wurden, war wieder Kraft da um gegen Högsbo das letzte Spiel des Tages (Tip-off 20:10) anzugehen. Und irgendwie hat es dann wohl Klick gemacht, genauso wie mit einem IKEA-Regal, wenn man sich mal komplett sortiert hat und die zig Teile wie ein Puzzle zusammengebaut hat. Genauso klappte es auch als Team: Irgendwie fand das Puzzle zusammen gegen eine Mannschaft, die körperlich stärker war. Aber es wurde gekämpft, sich geholfen und das führte schließlich zum Erfolg - ein 39:35 Sieg stand am Ende auf der Anzeigetafel. Ein Sieg für die Psyche, denn alle konnten mit einem positiven Gefühl, dass man es doch kann, diesmal allerdings etwas früher, ins Bett gehen.

Limfjords Cup: Bilanz mit Silbertüpfelchen

Die Wedeler Silberjungs: Pokal und Medaillen für die U14 von Fabian Strauß und Lukas Kock.

Vier Tage voller Basketball, vier Tage beim größten Jugendturnier Dänemarks: Mit sieben Mannschaften reiste der SC Rist zum Limfjords Cup nach Lemvig, der Wedeler Nachwuchs maß sich in fünf Altersklassen mit starken Gegnern aus Dänemark, Deutschland, Belgien, Tschechien, Polen sowie den Niederlanden.

Für den Turnierhöhepunkt aus Rist-Sicht sorgte die männliche U14 des Trainergespanns Fabian Strauß/Lukas Kock mit dem Gewinn der Silbermedaille. Im Halbfinale bezwangen die Rister den Nachwuchs des amtierenden dänischen Meisters Horsens IC und trafen im Endspiel auf die BG Zehlendorf. "Alle Jungs waren nach vier Spiele am Tag davor ziemlich müde. Aber ich habe ihnen gesagt, dass es ein Endspiel ist - in Endspielen gibt man noch mal alles. Das haben die Jungs auch getan", so Strauß. Im Finale mussten sich die Rister erst einmal auf Zehlendorfs Verteidigung einstellen: Die Berliner doppelten auf Höhe der Mittellinie und erzwangen auf diese Weise den einen oder anderen Wedeler Ballverlust. "Nach einigen Minuten hatten wir uns dann gefangen und kämpften uns Stück für Stück zurück", sagte der Trainer. Mitte der zweiten Hälfte lag seine Mannschaft zeitweise mit vier Punkten in Führung, musste sich letztlich aber knapp 36:44 geschlagen geben.

"Ein sehr tolles Turnier" hätten seine Schützlinge absolviert, fasste Strauß zusammen: "Es ging mir hauptsächlich darum, dass die Jungs als Mannschaft zusammenwachsen - das Finale war ein Bonus", sagte er. Die Gemeinschaft, das Beisammensein beim Essen und in der knappen Freizeit zwischen den Spielen wirkte sich aus: "All das führte dazu, dass sich die Stimmung auf dem Feld deutlich verbesserte und wir von Spiel zu Spiel immer besser zusammenspielten", so der Trainer. "Egal wer spielte oder wer auf der Bank saß - die Stimmung war immer da und das brachte uns am Ende ins Finale." Insbesondere beim Sieg über Horsens in der Vorschlussrunde profitierte seine Mannschaft auch von der lautstarken Unterstützung von den Rängen: Die U12-Jungs peitschten ihre Vereinskameraden nach vorn - gegenseitiges Anfeuern war in der über 70-köpfigen Wedeler Lemvig-Delegation Trumpf: "Es war toll anzusehen, dass jedes Team sich untereinander unterstütze. Ich bin sehr stolz auf meine Jungs und auf die anderen Teams aus unserem Verein, wie sie uns gerade in den letzten beiden Spielen unterstützt haben", sagte Strauß.

Die W17 beim Gruppenfoto getreu dem Turniermotto "Basketball und Freundschaft".

Die männliche U18 von Coach Torben Haase verpasste den Einzug ins Halbfinale aufgrund einer Zwei-Punkt-Niederlage gegen Gastgeber Lemvig ganz knapp, auch die beiden von André Bade betreuten U12-Teams mussten sich im Viertelfinale geschlagen geben. Die zweite Wedeler Mannschaft in der Altersklasse U14 (Trainer: Andreas Bollinger und Lennart Holz) schied im Viertelfinale der B-Runde aus.

Wie Fabian Strauß zeigte sich auch Birgit Jürgensen, Trainerin der weiblichen U17, von der Stimmung innerhalb des Rist-Trosses angetan: "Die gesamte Tour habe ich als eine tolle Vereinsmaßnahme erlebt, die den Zusammenhalt im Jugendbereich auf jeden Fall fördert, sei es unter den Spielern als auch unter den Coaches", sagte sie. "In Erinnerung bleibt mir, dass man auch mit 18 Mädels (W18 und W20) in einem Klassenraum gut schlafen kann", so Jürgensen. "Meinem Team danke ich für das Frühstück im Luftmatratzenbett dank Sandwichmaker und Kühltasche draußen vor dem Fenster! Auch wenn der messbare Erfolg auf dem Spielfeld ausblieb, konnten wir den 'Team-Spirit' noch weiter verbessern", bilanzierte sie. Ihre U17 ging in Lemvig in der Alterklasse U18 ins Rennen - das Ziel: "Neben dem Team-Erlebnis sich auch außerhalb Hamburgs zu messen. Die Mannschaft hat sich im Turnier gesteigert und viele Spielerinnen haben gelernt, was eigentlich noch in ihnen beziehungsweise in ihrem Team steckt, obwohl wir alle Spiele verloren haben", sagte Jürgensen. Ärgerlich war dabei insbesondere die Niederlage gegen den dänischen Vertreter BMI, der die Führung der Risterinnen in den Schlusssekunden mit einem Wurf aus fast aussichtsloser Position wettmachte und anschließend den Siegtreffer an der Freiwurflinie erzielte. Im Halbfinale der B-Runde verloren Jürgensens Mädels gegen die BG Rotenburg/Scheeßel mit acht Zählern Differenz. "Den anfänglichen Respekt legten die Mädels rechtzeitig ab und spielten selbstbewusst auf", sagte die Trainerin. Die Foulbelastung wurde gegen die Niedersächsinnen zum Problem, dennoch habe ihre Mannschaft zum Abschluss eine "ganz starke Teamleistung" gezeigt, so Birgit Jürgensen.

W20: Ein vierter Platz als Appetithappen für die Rückrunde.

Die weibliche U20 schrammte in Lemvig knapp an einer Medaille vorbei. Am Ende wurde es nach einer Niederlage gegen den dänischen Verein MANA der vierte Rang für das Team von Trainer Stefan Altemüller. "Ich bin mit den Auftritten sehr zufrieden. Wir haben gegen beide Finalisten gespielt und gut mitgehalten", resümierte er. "Im letzten Gruppenspiel haben die Mädels gut gekämpft und sich das Halbfinale verdient. Im Spiel um Platz drei haben wir den Anfang verschlafen, das hat uns um die verdiente Medaille gebracht", meinte der Trainer.

Am kommenden Sonnabend (7. Januar) sind mehrere der Lemvig-Fahrerinnen wieder im Dress der 1. Damen gefordert, um 18:00 Uhr eröffnen die Risterinnen mit einem Heimspiel gegen den Eimsbütteler TV die Rückrunde in der 2. Regionalliga - die guten Leistungen vom Turnier in Dänemark geben Rückenwind: "Alle Spielerinnen konnten gegen internationale Teams Erfahrung sammeln, und wir haben in allen Spielen mithalten können, das sollte uns für die Rückrunde Selbstvertrauen geben. Wenn wir so auftreten, werden wir eine gute Rückrunde spielen und diesmal auch die knappen Spiele für uns entscheiden", sagt Altemüller.

Das ändert sich im neuen Jahr

Neue Herausforderungen und sich veränderte Bedingungen brauchen entsprechende Maßnahmen. Und deshalb gelten mit Beginn des Jahres 2017 beim SC Rist Wedel jene Regelungen, die auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung (MVV) am 24. November beschlossen wurden. Das Plenum votierte einstimmig für den Antrag des Vorstandes (siehe Datei "Vorschlag Beitragsordnung SC Rist ab 01_2017" zum Herunterladen...), die Mitgliedsbeiträge zu erhöhen. Diese Erhöhung tritt ab dem 1. Januar 2017 in Kraft (siehe Datei "SC Rist Beitragsordnung ab 01_2017.pdf" zum Herunterladen).

Der Vorstand hatte ein Konzept vorgelegt (siehe Datei "Professionalität im SC Rist" zum Herunterladen...), das die ambitionierte Jugendarbeit nicht nur erhalten, sondern ausbauen und weiter verbessern soll und mit dem die administrative Aufstellung des Vereins gestärkt werden soll. Damit wird der Notwendigkeit entsprochen, die Vereinsarbeit in sportlicher Hinsicht sowie in Bezug auf die Verwaltung zusehends zu professionalisieren. Davon sollen die Mitglieder und insbesondere unsere Jugendarbeit profitieren. Diese Maßnahmen haben zum Ziel, den veränderten gesellschaftlichen Anforderungen, den eigenen Ansprüchen im Nachwuchsbereich sowie den angehobenen Lizenzbestimmungen der 2. Bundesliga Rechnung zu tragen. Konkret bedeutet das: Nach der Einstellung von Sven Schaffer als Marketing-Mitarbeiter, der unter anderem die Jugendinitiative "Basketball macht mobil" betreut, werden im Jugendbereich weitere Stellen (Jugendkoordinator, Nachwuchstrainer) besetzt. Diese Posten bestehen zwar teils bereits, werden künftig aber zeitlich und inhaltlich neu ausgerichtet und ausgebaut. Dadurch soll die Nachwuchsarbeit weiter verbessert werden. Die Umsetzung hat Mehrkosten zur Folge. Neben der Erhöhung des Mitgliedsbeitrags ist geplant, bei der Mitgliederversammlung im Mai 2017 eine Zulage für die Leistungsmannschaften U14 bis U18 vorzustellen. Sollte diese mehrheitlich von der MVV angenommen werden, würde sie ab Sommer 2017 gelten.

In der Diskussion über das Konzept war den Anwesenden auf der Mitgliederversammlung im November insbesondere wichtig, die finanziellen Zusammenhänge noch einmal verdeutlicht zu bekommen. Diesbezüglich konnten alle Fragen erschöpfend beantwortet werden. Auch wurde herausgestellt, dass die angestrebte Erhöhung der Mitgliedsbeiträge in erster Linie dem Gesamtverein und vornehmlich der Jugendabteilung zu Gute kommt. Anschließend war dem Vorstand wichtig, ein Meinungsbild der Mitglieder darüber zu erhalten, ob der SC Rist auch zu den zukünftig verschärften Lizenzbedingungen in der 2. Basketball-Bundesliga ProB bleiben möchte, sofern die sportlichen Voraussetzungen erfüllt werden. Diese Position wurde ohne Gegenstimmen, bei wenigen Enthaltungen, unterstützt.

Lemvig, Lund, Berlin: Rister auf Reisen

"Zwischen den Jahren" und in den ersten Januar-Tagen sind die Wedeler Jugendmannschaften traditionell unterwegs, diesmal geht es nach Lemvig (Dänemark), ins schwedische Lund und nach Berlin.

Beim Limfjordscup in Lemvig (27. bis 30. Dezember) sind gleich sieben Rist-Teams dabei: Jeweils zwei Wedeler Mannschaften treten in den Alterklassen M12 und M14 an, auch in den Kategorien männliche U18, weibliche U18 und weibliche U20 ist der SC Rist im Nordwesten Dänemarks dabei. Insgesamt reisen 60 Kinder sowie elf Trainer und Betreuer nach Lemvig. Neben Mannschaften aus dem Gastgeberland und aus Deutschland sind beim Limfjordscup auch Vertreter aus den Niederlanden, Belgien, Tschechien und Polen dabei.

Internationale Vergleiche zuhauf gibt es für die Rister auch in Lund zwischen dem 1. und 5. Januar. Das Turnier ("Lundaspelen") in der südschwedischen Universitätsstadt ist mit 286 teilnehmenden Mannschaften in 17 Wettkampfklassen eine "Mammutveranstaltung". Gemeldet sind Vereine aus zehn europäischen Ländern sowie aus Kanada. Mit 26 Teilnahmen ist der SC Rist übrigens der treueste außer-skandinavische Stammgast, fünf Wedeler Mannschaften holten im Laufe der Jahre den Turniersieg in Lund. Diesmal umfasst die Wedeler Delegation rund 20 Teilnehmer: Die männliche U16 des SC Rist ist dabei und auch in der Auswahlmannschaft des Hamburger Basketball Verbandes, die in Lund antritt, stehen einige Wedelerinnen.

In Richtung Hauptstadt geht es für die weibliche U13. 14 Spielerinnen und zwei Coaches nehmen vom 1. bis 5. Januar am Freundschaftsturnier von Alba Berlin teil.

Dass die Rister in derart großer Stärke auf Reisen gehen können, um sich auf nationalem und internationalem Parkett mit starken Gegnern zu messen und um tolle gemeinschaftliche Erfahrungen zu sammeln, ist auch dank der Wedeler Jugendinitiative "Basketball macht mobil" möglich, in der sich Unternehmen und Einzelpersonen direkt für die Rist-Nachwuchsarbeit einsetzen (weitere Informationen zu diesem Thema...). Dadurch kann der Verein die Meldegelder für die drei Turniere bestreiten sowie die Trainerkosten übernehmen, was wiederum eine geringere Kostenbeteiligung für jeden Teilnehmer bedeutete. Zudem konnten dank der Gelder aus der Jugendinitiative Ermäßigungen für Geschwisterkinder gewährt und Zuschüsse für Teilnehmer aus finanziell schwächerem Umfeld geleistet werden.

Merry Ristmas: Ein Fest für alle

"Shorty" und Ella verzauberten die Zuschauer.

"Shorty" hatte die Steinberghalle fest im Griff. Der Schweiß stand dem 2,07-Meter-Riesen auf der Stirn, als er in der Halbzeit auf seine schwarze Zauberbox stieg und tief in die Trickkiste griff. Augenblicke vorher hatte "Shorty", der eigentlich Ralf Bradhering heißt, noch auf dem Feld gestanden und bewiesen, dass er nichts verlernt hat. Ende der 1990er spielte Bradhering für den SC Rist in der 2. Bundesliga, mittlerweile ist er ein gefragter Zauberkünstler und Artist - im Rahmen von Merry Ristmas gab er eine Kostprobe ab und sorgte für Begeisterung. Einen Basketball über ein Stöckchen im Mund kreisen lassen und dabei mit drei Keulen jonglieren? "Shorty" zeigte, wie's geht. Und mit "Assistentin" Edda führte er die beidhändige Basketball-Nummer auf...

Show und Sport, Basketball und Beisammensein: Das Fest vor dem Fest verbindet Rister unterschiedlicher Generationen - das ließ sich auch Wedels Bürgermeister Niels Schmidt nicht entgehen. Da legte der bei der Spielervorstellung mit großem Jubel bedachte Diante Watkins mustergültig für Christian Pauk auf, und der amtierende deutsche Ü35-Meister verwandelte den Dreier so sicher wie eh und je. Da ließ es Leo Eckmann per Dunking gewaltig scheppern und auf der anderen Seite setzte sich Marcus Engelke derart kraftvoll am Brett durch, als laufe er nach wie vor für die Rister in der zweiten Liga auf. Mit 104:94 setzte sich das Team Forthree 43 Basketball gegen das Team Küchenwelten durch - souverän geleitet wurde die Partie vom Schiedsrichter-Trio Niels Hennig, Tim Naujoks und Christian Pott. Natürlich war auch in den Pausen Unterhaltung angesagt: Die Cheerleader präsentierten ihr Weihnachtsprogramm, mit Elan und Spaß legten die weibliche U19 und männliche U10 ein Einlagespiel hin. Der erste Höhepunkt des Abends war traditionell die Spielervorstellung von und mit Arne Malsch: Versehen mit kleinen Anekdoten für jeden Rister ließ er die Akteure einlaufen, die Zuschauer auf den vollbesetzten Rängen der Steinberghalle begrüßten die Spieler aus unterschiedlichen Epochen der Wedeler Basketball-Geschichte mit tosendem Applaus. Malsch selbst durfte dabei nicht fehlen - später tauschte der frühere Zweitligacenter dann feinen Zwirn gegen Trikot und Shorts.

Generationenduell: Paul Owusu (Jahrgang 86) gegen Ingo Knillmann (Jahrgang 63). Fotos: Claus Bergmann

Noch in Schlips und Kragen holte er die syrischen Flüchtlinge aufs Feld, die in Wedel eine neue Heimat gefunden haben und Stammgäste beim SC Rist geworden sind. Mit beeindruckenden Worten dankte Malsch den Neu-Wedelern für ihren Einsatz und die lautstarke Unterstützung, mit der sie bei den Rist-Heimspielen (und teils auch auswärts) für Stimmung sorgen. Die Zuschauer stimmten in den Dank ein - mit Hilfe von Flüchtlingsbetreuer Hüseyin Inak vom Diakonieverein Migration sogar auf Arabisch.

Fehlte nur noch die Krönung des neuen Wedeler Dreierkönigs: Jonas Laatzen und André Bade mussten sich in der Vorrunde geschlagen geben, im Finale traf Steffen Kiese auf Diante Watkins. Fünf zu fünf stand es, als alle Bälle geworfen waren - da kam die Altersregel zur Anwendung: Der drei Jahre ältere Kiese (29) hatte gegenüber Watkins die Nase vorn und erwarf auf diese Weise der weiblichen U9 eine Mannschaftsfeier in der Highlight Sportsbar Wedel, die CMR Hamburg ausgelobt hatte.

Keine Frage, dass dieses und alle anderen Ereignisse von Merry Ristmas nach dem Spiel bei einem Bier (oder zwei) im Foyer der Steinberghalle genauestens "analysiert" wurden. Und "Shorty" gab noch die eine oder andere Zugabe: Ob mit verblüffenden Würfeltricks, Gummiband-Zauberei oder Luftballonkunst für die Kinder - der "größte Kleinkünstler Norddeutschlands" brachte die Rister zum Staunen.

Team Küchenwelten: Ralf "Shorty" Bradhering, Mac-Davis Duah, Leonard Eckmann, Steffen Kiese, Arne Malsch, Paul Owusu, Christoph Roquette, Tobias Wichers. Trainer: Stefan Altemüller.

Team Forthree 43 Basketball: Marcus Engelke, Ingo Knillmann, Jonas Laatzen, Arne Meyer, Christian Pauk, Alexander Pimentel, Jacob Ritter, Jan Stange, Diante Watkins. Trainer: Özhan Gürel.

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Stärkung der Führungsebene: Sven Schaffer bleibt beim SC Rist

Sven Schaffer

Schon seit dem Sommer ist Sven Schaffer beim SC Rist Wedel im Bereich Bundesliga und Marketing tätig, jetzt ist die Zusammenarbeit auch vertraglich fixiert worden. "Sven hat uns als Vorstand sehr mit seinem Engagement beeindruckt. Aus diesem Grund haben wir uns intensiv darum bemüht, ihn dauerhaft an unserem Verein binden zu können. Wir freuen uns deshalb sehr, eine Vereinbarung mit dem SV Eidelstedt dahingehend gefunden zu haben, dass wir uns eine Vollzeitstelle je zur Hälfte teilen. So haben wir eine Rundum-Gewinnsituation für alle", sagt Gernot Guzielski, 1. Vorsitzender des SC Rist.

Der 33-jährige Schaffer wuchs in Bergedorf auf und kam über den damaligen Bundesligisten BCJ Hamburg zum Basketball. Der ausgebildete Sport- und Fitnesskaufmann verfügt über einen großen Erfahrungsschatz als Basketballfunktionär und arbeitete bei mehreren Vereinen in Führungspositionen: Nach dem Abitur am Gymnasium Lohbrügge und anschließendem Zivildienst ging er zum Zweitligisten Bremen Roosters, war dort als Teammanager und Pressesprecher tätig, später wirkte er als Pressesprecher, Geschäftsführer und Jugendkoordinator der Paderborn Baskets, ehe er ab Mai 2013 die Geschäftsführung des Science City Jena e.V. übernahm. Seit der Rückkehr in seine Heimatstadt Hamburg ist Schaffer für den SV Eidelstedt sowie den SC Rist tätig.

"Er wird vor allem für Marketing und Sponsorenbetreuung zuständig sein. Ein großer Schwerpunkt ist dabei unsere Jugendinitiative, bei der Sponsoren direkt Jugendteams finanziell unterstützen. Denn die Mitgliedsbeiträge alleine reichen nicht aus, unsere ambitionierten Ansprüche auch im Jugendbereich umsetzen zu können. Somit wird Sven eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe in unserem Verein übernehmen, zu der wir ihm und uns viel Erfolg wünschen!", so Guzielski.

Dass sich Schaffer auch nachdrücklich in der Nachwuchsarbeit einen Namen gemacht hat und erfolgreich als Jugendkoordinator in Paderborn und Jena arbeitete, passt also ganz hervorragend zum SC Rist und den Akzenten, die im Wedeler Basketball gesetzt werden. "Ich möchte das Ehrenamt beim SC Rist bündeln und eine Hilfe für alle sein", sagt Schaffer. Den Verein und die 1. Herren als Aushängeschild in Wedel und Umgebung weiter zu etablieren - daran will er arbeiten. Und: "Ich möchte die ProB-Heimspiele zum wichtigsten Ereignis der Woche in der Stadt machen", so der 33-Jährige. Diesbezüglich und in der Zusammenarbeit mit den Sponsoren hat Schaffer seit dem Sommer bereits viel bewegt. "Die Basis weiter ausbauen und natürlich konstanter Ansprechpartner für die Sponsoren sein", so sagt er, seien weitere Vorhaben und wichtige Aspekte seiner Tätigkeit.

Schaffers Beschäftigung beim SC Rist erfolgt unter anderem im Rahmen eines Konzeptes, das die Vereinsstruktur nicht zuletzt im administrativen Bereich stärken und erweitern soll. Guzielski: "Wenn wir unsere sicherlich bescheidenen Professionalisierungsansprüche überhaupt erfolgreich umsetzen wollen, müssen wir den bei unserem Verein beschäftigten Personen auch dauerhaft gewährleisten können, von ihrem Job leben zu können. Für dieses Konzept haben wir uns auf unserer außerordentlichen Mitgliederversammlung Ende November Rückendeckung von den Mitgliedern geholt. Unter anderem hat die Versammlung einstimmig eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge beschlossen, so dass die Mitglieder selber auch finanziell zu der Umsetzung unseres Konzepts beitragen. Insbesondere im Jugendbereich werden in der nächsten Zeit noch weitere Personalentscheidungen folgen", sagt der Vorsitzende.

Merry Ristmas: Vorfreude auf das Weihnachtsspektakel

Das (Basketball-)Fest vor dem Fest kann kommen. Am Freitag (23. Dezember, 18:00 Uhr, Eintritt: 5 Euro) findet in der Steinberghalle das traditionelle Weihnachtsspektaktel Merry Ristmas statt. Im Mittelpunkt steht das Spiel mit Rist-Helden von heute und einstiger Tage - doch das ist längst nicht alles.

Illustre Namen aus unterschiedlichen Epochen der Wedeler Basketball-Geschichte haben sich angesagt und werden in gemischten Mannschaft gegeneinander antreten. Betreut werden die Auswahlteams von Stefan Altemüller, dem Cheftrainer der 1. Damen, sowie dem Meistermacher von 2009, Özhan Gürel. Damit es auch optisch ein Fest wird, laufen die Mannschaften in Trikots auf, die unsere Partner Forthree 43 Basketball und KWH Küchenwelten Hamburg zur Verfügung gestellt haben.

Neben dem Treffen der Basketball-Generationen auf dem Feld ist Merry Ristmas stets auch ein großes Wiedersehen früherer Weggefährten und Mannschaftskollegen, die - teils in alle Himmelsrichtungen verstreut - zu Weihnachten nach Hause kommen. Bei Merry Ristmas wird dann in Erinnerungen geschwelgt, Neuigkeiten werden ausgetauscht - das festliche Beisammensein auf Feld, Tribüne und im Foyer der Steinberghalle ist Teil dieser Wedeler Basketball-Traditionsveranstaltung. Die Cafeteria bietet neben dem gewohnt üppigen Angebot zum kleinen Preis auch Waffeln und Glühwein an, Würstchen vom Grill gibt es ebenfalls - ein kleiner vorweihnachtlicher Schmaus ist ausdrücklich gestattet! Am Forthree-Fanstand ist das Merry-Ristmas-Shirt in begrenzter Auflage zu haben: Wer auf den letzten Drücker noch ein schickes Weihnachtsgeschenk braucht, sollte zugreifen.

Moderator und Allstar Arne Malsch führt am Mikrofon durch das Rahmenprogramm mit Interviews, Dreierwettbewerb, Jugend-Einlagespiel und Zauberpausen, für die Ralf "Shorty" Bradhering sorgen wird. Der 2,07 Meter große Center gehörte Ende der 90er Jahre zum Wedeler Zweitligaaufgebot und ist mittlerweile in Norddeutschland und darüber hinaus als Zauberer und Artist bekannt. "Der größte Kleinkünstler Norddeutschlands" gibt in der Steinberghalle und im Foyer Kostproben seines Programms. Für weitere künstlerische (und weihnachtliche) Glanzlichter sorgen unsere Cheerleader.

Rist-Helden wie Ingo Knillmann, André Bade, Christian Pauk, Mac-Davis Duah oder Florian Moysich stehen für "die gute alte Zeit", die W9- und M10-Jugendmannschaften vertreten bei Merry Ristmas den Nachwuchs und stürmen im Rahmen eines Einlagespiels das Feld.

Und es wird wieder der Wedeler Dreierkönig gesucht: Jonas Laatzen muss seinen Titel im Rahmen des Wurfwettbewerbs verteidigen, die Konkurrenz ist namhaft: "Wedels Larry Bird" bekommt es mit André Bade (zu seiner Profizeit einer der besten Dreierschützen Deutschlands), Steffen Kiese (ebenfalls ein ausgewiesener "Scharfschütze") sowie dem für seine "Schnellfeuereinlagen" bekannten Diante Watkins zu tun. Von solch einem "Dreier-Quartett" träumt jede Mannschaft! Die Vier werfen nicht nur um die Ehre und den Titel des Wedeler Dreierkönigs, sondern auch als Paten für die W9 und M10. Auf dem Spiel steht eine von CMR Hamburg gestiftete Mannschaftsfeier in der Highlight Sportsbar mit Kegeln und allem, was dazu gehört.

Folgende Spieler sind bei Merry Ristmas dabei: Thierno Agne, André Bade, Ralf Bradhering, Gunnar Brandt, Mac-Davis Duah, Leonard Eckmann, Marcus Engelke, Steffen Kiese, René Kindzeka, Ingo Knillmann, Jonas Laatzen, Arne Malsch, Arne Meyer, Florian Moysich, Paul Owusu, Christian Pauk, Alexander Pimentel, Jacob Ritter, Christoph Roquette, Diante Watkins, Tobias Wichers.

Merry Ristmas: Zauberhaftes kündigt sich an!

Festliche Stimmung am Steinberg! Foto: Claus Bergmann

Tag für Tag öffnet sich ein Türchen des Adventskalenders und Tag für Tag kommt ein Spieler hinzu, der bei Merry Ristmas am 23. Dezember (18 Uhr, Steinberghalle) an den Start gehen wird. Diante Watkins, Florian Moysich, Steffen Kiese, André Bade, Mac-Davis Duah und viele weitere sind bisher dabei - und es folgen noch ein paar Kracher.

Neben dem sportlichen Vergleich mit zahlreichen Helden von damals und von heute sowie dem großen Wiedersehen in festlicher Stimmung bietet Merry Ristmas auch in diesem Jahr wieder ein tolles Rahmenprogramm. Natürlich ist die Rist-Jugend dabei, der Brückenschlag zwischen den Rist-Größen von einst und heute und jenen von morgen gehört einfach zum vorweihnachtlichen Spektakel wie rote Zipfelmützen und Lebkuchen. Die W9 von Inga Schwarz und die M10 von Fabian Strauß sind in der Steinberghalle im Rahmen eines Einlagespiels dabei. Für Akrobatisches sorgen unsere Cheerleader - traditionell lassen sich die Mädels zu Merry Ristmas immer etwas Besonderes einfallen. Man darf gespannt sein.

Und es wird magisch! Ein ehemaliger Spieler der 1. Herren wird die Zuschauer im wahrsten Sinne des Wortes verzaubern. Wer für diesen künstlerischen Zwischenakt verantwortlich zeichnen wird? Es darf geraten werden! Der eine oder andere wird vielleicht schon etwas ahnen... Und ein weiterer Programmpunkt: Es soll Dreier regnen! Angesichts der vielen hervorragenden Distanzschützen, die bei Merry Ristmas auslaufen, wird Moderator Arne Malsch zu einem Dreierwettbewerb bitten. Für Glühwein, Waffeln, Kekse, Kuchen und Kräftiges sorgt die Cafeteria in weihnachtlicher Atmosphäre und zu gewohnt kleinen Preisen.

Die Vorfreude steigt - und zwar jeden Tag ein bisschen mehr, wenn das nächste Türchen aufgeht. Hier geht's zum Merry-Ristmas-Adventskalender...

Merry-Ristmas-Shirt in Sonderedition beim Weihnachtsspiel erhältlich

Sportartikelhersteller FORTHREE, seit Jahren zuverlässiger Partner des SC Rist, hat sich anlässlich von Merry Ristmas (23. Dezember, ab 18 Uhr) etwas Besonderes einfallen lassen: Das traditionelle Wedeler Basketball-Weihnachtsfest bekommt ein eigenes Shirt. Das Merry-Ristmas-Shirt ist ein echter Hingucker - in riesigen goldenen Lettern prangt das weihnachtliche Motto auf der Brust und ist sogar in einer Damen- und Herren-Variante verfügbar.

Merry-Ristmas-Shirt
Farbe: schwarz
Größen: 8-10 Jahre (entspricht 146), 12-14 Jahre (entspricht 164), S, M, L, XL, XXL, 3XL
Preis 14,99 Euro

Merry-Ristmas-Shirt für Damen
Farbe: schwarz
Größen: XS, S, M, L
Preis 14,99 Euro

Die Shirts werden bei Merry Ristmas zum Sonderpreis von 10 Euro pro Stück angeboten. Schnell sein heißt die Devise, da die Stückzahlen begrenzt sind.

Merry Ristmas: Diante Watkins ist dabei!

Diante Watkins. Foto: Claus Bergmann

Weihnachten kommt immer näher und damit auch das (Basketball-)Fest vor dem Fest. Am 23. Dezember (ab 18 Uhr) findet das diesjährige Merry Ristmas in der Steinberghalle statt - das traditionelle Spektakel mit aktuellen und früheren Größen der Wedeler Basketball-Geschichte, mit Gästen und einem bunten Rahmenprogramm ist jedes Jahr ein Publikumsmagnet.

Auf Facebook geben wir im Rahmen unseres Adventskalenders nach und nach die Spieler für die Partie bekannt, jetzt hat mit Diante Watkins ein weiterer Hochkaräter seine Teilnahme zugesagt. Der Wirbelwind reist aus Nürnberg an, wo er mittlerweile die ProA aufmischt und unter den besten Korbschützen der 2. Bundesliga rangiert. Der US-Amerikaner war bekanntermaßen einer der Hauptakteure des größten Erfolges der vergangenen Jahre, als er die Rister 2015 zur Vizemeisterschaft in der 2. Basketball-Bundesliga ProB führte und nachher als Spieler des Jahres ausgezeichnet wurde.

Der Spielmacher aus Chicago freut sich auf das Wiedersehen an alter Wirkungsstätte - und genau das ist Jahr für Jahr auch ein Motto von Merry Ristmas: Mannschaftskollegen von einst wiedersehen, Weggefährten treffen, in Erinnerungen schwelgen und gemeinsam einen tollen Basketball-Abend verleben. Die Cafeteria im Foyer der Steinberghalle wird passend zur Vorweihnachtszeit natürlich Glühwein, Waffeln und vieles mehr anbieten - und das ist längst nicht alles. Die Einzelheiten des Programms, das von Arne Malsch moderiert wird, geben wir sukzessive bekannt. Seid gespannt!

Sponsorenabend im Scho'café

30 Gäste folgten der Einladung des SC Rist zum Sponsorenabend im Scho'café in der Mühlenstraße: Eine gute Gelegenheit, um Cheftrainer Felix Banobre kennenzulernen und Netzwerkpflege zu betreiben. Banobre wurde Sponsoren und Partnern vorgestellt und gab einen unterhaltsamen wie interessanten Einblick in das Innenleben der 1. Herren. Auch der Sportliche Leiter Christoph Roquette, Mannschaftskapitän Fabian Strauß und der Rist-Vorsitzende Gernot Guzielski waren dabei. Bei leckeren Speisen und lockeren Gesprächen tauschte man sich aus, genoss die tolle Atmosphäre im Scho'café, plauderte über Basketball und vieles mehr. Jedem Sponsor wurde zudem ein Mannschaftsfoto mit den Unterschriften von Spielern und Trainern überreicht. In absehbarer Zeit soll ein weiteres Sponsorentreffen folgen.

Wir bedanken uns bei Sonja Pimentel vom Scho'café für ihre Gastfreundschaft und die tolle Bewirtung!

SC Rist gewinnt "Stern des Sports" in Bronze

Der SC Rist Wedel ist mit dem "Stern des Sports" in Bronze ausgezeichnet worden. Der mit 2500 Euro dotierte Preis wird vom Kreissportverband Pinneberg, der Bürgerstiftung der VR Bank Pinneberg, der Volksbank Pinneberg-Elmshorn sowie dem Olympischen Sportbund vergeben. Andrea Koschek, die zweite Vorsitzende des SC Rist, und Kassenwart Olaf Möller nahmen den Stern stellvertretend entgegen. "Das ist eine tolle Anerkennung für die Arbeit im Verein", sagte Koschek.

Mit der Auszeichnung wurde vor allem die umfassende Jugendarbeit gewürdigt, die bereits vor einigen Jahren um zusätzliche Breitensportangebote sowie Maßnahmen zur Integration und Förderung von Kindern aus finanziell schwächerem Umfeld, mit Migrationshintergrund und/oder aus Flüchtlingsfamilien erweitert wurde. Im Rahmen dieser Maßnahmen werden Mitglieder gezielt finanziell und/oder materiell unterstützt, um ihnen alle Vorteile des Sporttreibens im Verein zu ermöglichen: beispielsweise durch Beitragszuschüsse, die Bereitstellung von Sportbekleidung oder durch Zuschüsse bei Teilnahmen an weiterführenden Förder- und Auswahlveranstaltungen des Hamburger Basketball Verbandes sowie bei Mannschaftsausfahrten und Turnierteilnahmen. Über weitere Angebote wie die Rotary Grundschulliga sowie die regelmäßige Durchführung von Basketball-AGs und Schnupperstunden an Schulen in Wedel und Holm bemüht sich der SC Rist zudem seit Jahren darum, Kinder und Jugendliche zu regelmäßigem Sporttreiben zu animieren, um ihnen auf diese Weise spielerisch soziale Kompetenzen wie Fairplay, Teamplay und Verantwortungsbewusstsein zu vermitteln. Der SC Rist nimmt als Gewinner des Bronzesterns nun am Landesausscheid für Schleswig-Holstein teil.

Aus Neu-Wedelern werden Rist-Fans: Basketball ist für Flüchtlinge "wie Therapie"

Sonntagnacht, irgendwann zwischen halb Eins und Eins waren sie wieder in Wedel - müde und voller neuer Eindrücke. Der Rist-Fantross hatte sich nach Quakenbrück zum Auswärtsspiel bei den Artland Dragons aufgemacht, auch 13 in Wedel wohnende Flüchtlinge waren dabei. "Wir haben einen superschönen Tag erlebt", sagt Hüseyin Inak vom Diakonieverein Migration, der die Syrer betreut und mit nach Quakenbrück gereist war.

Gekleidet in gelben T-Shirts mit grünem Rist-Schriftzug, die unser Ausrüster Forthree 43 Basketball dankenswerterweise zur Verfügung stellte, ausgestattet mit Trommeln und kräftigen Stimmen machten sich die Wedeler Fans in der mit 1985 Zuschauern gut gefüllten Halle lautstark bemerkbar und feuerten die Rister unermüdlich an - einzig das Ergebnis des Spiels sorgte für einen Wermutstropfen. Die Stadtsparkasse Wedel übernahm die Spritkosten der Fanfahrt, und die Quakenbrücker Gastgeber gewährten den Flüchtlingen freien Eintritt: Auch dafür ein herzliches Dankeschön!

Dass die Reise ins Artland führte, war kein Zufall. Zu Beginn der vergangenen Saison war eine Gruppe von Flüchtlingen der Einladung des SC Rist gefolgt und hatte sich das Heimspiel gegen Quakenbrück angeschaut. Der Besuch beim Basketball hinterließ bleibenden Eindruck. "Wir saßen damals hinter der Artländer Fangruppe, und wir haben an dem Tag sehr unglücklich verloren. Vor uns haben die Dragons-Fans 'Auswärtssieg, Auswärtssieg!' gesungen", erzählt Hüseyin Inak. Die lautstarke Anfeuerung der Quakenbrücker Anhänger in der Steinberghalle wurde zur Inspiration, nicht nur bei Heimspielen mitzufiebern, sondern vielleicht eines Tages auch mal auswärts dabei zu sein. Und bei diesem Ausgangspunkt konnte die erste Reise natürlich nur ins Artland gehen. Nur aus dem Plan, selbst den Schlachtruf "Auswärtssieg, Auswärtssieg!" anzustimmen, wurde dieses Mal noch nichts.

"Dieses Projekt ist stetig gewachsen. Wir sind alle zwei Wochen in der Steinberghalle gewesen und haben langsam angefangen, die Mannschaft zu unterstützen. Und dann hat es sich nach und nach gesteigert", erinnert sich Inak. Im Willkommenscafé bekamen die Flüchtlinge zudem Besuch von Ristern - diese Kontakte seien zwecks Integration und gegenseitigem Verständnis von großer Bedeutung, meint er: "Für mich ist wichtig, dass die Neuankommenden Wedeler werden und dass ihnen ein Wedeler Verein am Herzen liegt."

Die Heimspiele in der Steinberghalle sind für die Flüchtlinge zu festen Terminen geworden - und haben große Bedeutung: "Für sie ist es eine Therapie, das muss man im wahrsten Sinne des Wortes sagen", so der Flüchtlingsbetreuer. "Bei den Heimspielen haben sie die Möglichkeit, gute zwei Stunden richtig abzuschalten: Alle Probleme beiseitepacken und Konzentration auf das Spiel!", erläutert Inak. Da werden Anfeuerungsrufe und rhythmische Schläge auf die Trommeln auch zum Ventil, um Dampf abzulassen. "Mittlerweile sind sie echte Fans geworden, ihr Herz schlägt für den SC Rist", sagt er und ergänzt: "Es ist auch wichtig, dass das Signal gesendet wird: Hier sind Menschen dabei, die gerne mit anpacken. Das ist auch eine Ebene, die nicht vergessen werden darf", meint Hüseyin Inak. Seine Hoffnung für den Integrationsverlauf der syrischen Rist-Anhänger formuliert er so: "Aus den Neu-Bürgern werden Fans und aus den Fans werden Wedeler Bürger." Dafür arbeitet Inak jeden Tag. Das nächste Heimspiel gegen Recklinghausen ist längst fest im Kalender verbucht: "Wir werden in den neuen gelben T-Shirts natürlich auch am Sonntag in der Steinberghalle präsent sein", sagt er. Die Rister freuen sich drauf.

Rückblick aufs Bundesjugendlager

Matilda Schmalisch (Mitte) schaffte den Sprung in den DBB-Kader.

Matilda Schmalisch (Jahrgang 2002) ist beim Bundesjugendlager in den Sichtungskader des Deutschen Basketball Bundes berufen worden. Die Risterin gehörte wie fünf weitere Wedeler Mädchen zum Aufgebot des Teams Nord, das beim Turnier in Heidelberg an den Start ging. Ihre Auftaktbegegnung gegen Bayern hielt die Auswahl der Landesverbände Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern bis zur Mitte der zweiten Hälfte offen, ehe man sich dem favorisierten Gegner und späteren Turniersieger aus dem Süden geschlagen geben musste. In der zweiten Partie gelang gegen das Team Südwest der erste Sieg der Nordauswahl seit einigen Jahren. "Danach hat das Team leider etwas den Fokus verloren und die letzten drei Spiele wurden etwas unter Wert hergegeben, sodass letztendlich doch nur der achte Platz rausgesprungen ist. Da wäre auch etwas mehr drin gewesen", befand Rist-Jugendwart Christoph Schmalisch.

Greta Dworzak, Anna Suckstorff, Kira Helms, Nele Heinsohn, Matilda Schmalisch und Emma Schmalisch waren für den SC Rist beim Bundesjugendlager dabei - sie erhielten viel Spielzeit und nutzten diese, um auf sich aufmerksam zu machen. "Die Sichtung von Matilda ist für uns und den HBV sehr erfreulich. Als Spielerin des jüngeren Jahrgangs konnte sie in vielen Spielszenen zeigen, dass sie sich mit ihrer Größe und Athletik auch bei den Älteren durchsetzen kann", so Christoph Schmalisch. Insgesamt beriefen die Bundestrainer 32 Mädchen in den DBB-Sichtungskader. "Bei einer etwas besseren Platzierung, die ja durchaus möglich war, wäre sicherlich auch noch die eine oder andere Sichtung für den HBV und auch den SCR drin gewesen", bilanzierte Schmalisch. "Insgesamt haben die Wedeler Mädels gezeigt, dass sie auch auf höchstem nationalen Niveau mithalten können, wenn sie bereit sind, sich auf die erforderliche Intensität einzulassen", so der Jugendwart.

Bei den Jungs waren mit Fabien Kondo und Ibrahim Jabby zwei Rister in Heidelberg dabei. Sie fuhren mit dem Team Nord einen Sieg gegen die Mitteldeutsche Auswahl ein, die übrigen Spiele verlor man. Das gab für die Spielgemeinschaft Nord in der Endabrechnung den siebten Rang.

BWB-Gruppe unterstützt Wedeler W13

Wir freuen uns, bekannt geben zu können, dass unsere Jugendinitiative "Basketball macht mobil" von einem weiteren Unternehmen unterstützt wird. "Die BWB-Gruppe hat mit großer Freude und aufrichtiger Begeisterung die 'Patenschaft' für das Team der W13 übernommen, nachdem wir bei einigen Spielen selbst erleben durften, wie stark der Verein - sowie die verantwortlichen Personen und Trainer - sich für die Nachwuchsarbeit engagieren und wie sehr sich dieser Einsatz auf die Spielfreunde der heranwachsenden Spielerinnen überträgt", sagt Alexander Hohendorff, einer der geschäftsführenden Gesellschafter des Unternehmens. Die Risterinnen des Jahrgangs 2005 tragen fortan den Schriftzug der BWB-Gruppe auf ihren Trikots und verdeutlichen auf diese Weise die Verbundenheit. Die Verbindung ist eng, schließlich spielt Hohendorffs Ehefrau Wiebke (geborene Höhs) selbst seit 35 Jahren beim SC Rist - früher unter anderem auch bei den 1. Damen. Mittlerweile ist das Basketballfieber auch auf die gemeinsame Tochter Karoline übergegangen.

Wer ist der neue Pate der Rist-Jugendarbeit? Alexander Hohendorff gibt Auskunft: "Die BWB-Gruppe, mit Sitz in der Hamburger Innenstadt, ist ein modernes Versicherungsmakler-Haus, das auf eine lange Tradition zurückblicken kann. Das älteste Unternehmen in unserer Gruppe, die Firma Carlos G. Bourjau, wurde im Jahre 1899 gegründet. Die BWB-Gruppe betreut Privat- und Gewerbekunden in ganz Deutschland und ist hierbei insbesondere auf inhabergeführte Unternehmungen ausgerichtet. Neu hinzugekommen in die Gruppe ist ganz aktuell die Firma Becker GmbH & Co. KG - Versicherungsmakler, der im regionalen Umfeld von Norddeutschland besonders stark aufgestellt ist. BWB stellt bei seiner Beratung das Kundeninteresse 'ohne wenn und aber' in den Vordergrund. Hierbei ist das Teamwork innerhalb 'unserer Mannschaft' von entscheidender Bedeutung, denn ähnlich wie beim Basketball können auch wir im BWB-Team nur dauerhaft erfolgreich sein, wenn alle das gleiche Ziel verfolgen."

Ein halbes Dutzend für Heidelberg

Foto: HBV

Das Team Nord fährt Ende September mit großer Beteiligung des SC Rist zum Bundesjugendlager nach Heidelberg (30. September - 3. Oktober). Mit Greta Dworzak, Anna Suckstorff, Kira Helms, Nele Heinsohn, Matilda Schmalisch und Emma Schmalisch wurden sechs Wedeler Spielerinnen in den Kader berufen. "Wir sind natürlich stolz darauf, mit sechs Spielerinnen die Hälfte der Auswahl zu stellen", so Jugendkoordinatorin Gundula Laabs. "Leider haben sich Nele Heinsohn und Greta Dworzak an den Bändern verletzt, wir hoffen, dass sie für Heidelberg ok sind. Anna Suckstorff durfte länger wegen Überbelastung nicht trainieren und steigt jetzt wieder ein", erläutert sie.

Eigentlich werden in Heidelberg durch die Bundestrainer die größten Talente des Jahrgangs 2001 gesichtet, mit Matilda Schmalisch und Anna Suckstorff sind aber auch zwei 2002 geborene Risterinnen dabei. "Heidelberg ist natürlich gerade für die 2001er die Endstation, auf die man lange und hart hingearbeitet hat", sagt Laabs. "Die Gegnerinnen sind ja größtenteils von Landesverbandsturnieren bekannt, aber unter den Augen der Sichter wird natürlich noch härter gekämpft als sonst." Die Bundestrainer werden aus den Teilnehmerinnen in der Folge des Turniers am Olympiastützpunkt Rhein-Neckar die künftigen Kandidaten für den DBB-Kader auswählen - die Konkurrenz kommt aus dem gesamten Bundesgebiet und ist dementsprechend groß: "Sichtungen für uns und generell für Hamburg wären natürlich toll, da wir in den letzten Jahren immer relativ wenig repräsentiert waren", so die Jugendkoordinatorin. "Für jede Spielerin ist eine Sichtung eine tolle Bestätigung, aber auch eine Verpflichtung, denn von da ab muss das Pensum eher noch erhöht werden, um den Endkader zu schaffen", sagt Laabs. "Aus meiner Sicht werden gerade unsere 2002er für Aufmerksamkeit sorgen. Aus Trainersicht hoffen wir natürlich, dass sich keiner verletzt und dass alle Erwartungen erfüllt werden, denn manchmal kann eine Nichtsichtung eine Spielerin auch erst mal in ein 'Loch' fallen lassen", erläutert sie.

So oder so - nach Heidelberg stehen für die Risterinnen weitere Herausforderungen an, denn alle sechs gehören auch zum Kader der 1. Damen, mit denen sie sich in der neuen Saison in der 2. Regionalliga beweisen wollen.

Jabby und Kondo für Bundesjugendlager nominiert - Möller auf Abruf

Foto: HBV

Ibrahim Jabby und Fabien Kondo (beide Jahrgang 2002) vom SC Rist fahren zum Bundesjugendlager. Darüber hinaus wurde Leif Möller, der zum jüngeren Jahrgang 2003 gehört, von den Trainern Alexander May und Leon Creuzmann als Nachrücker nominiert.

Das Bundesjugendlager findet vom 30. September bis zum 3. Oktober im Olympiastützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg statt. Die Rister treten dort für das Team Nord an, das aus Spielern der Landesverbände Hamburgs, Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns gebildet wird.

"Fabi und Ibo sind sehr trainingsfleißig, und die Nominierung bestätigt die Jungs in ihrem Aufwand und ihrer Arbeit", so Rist-Jugendkoordinator Torben Haase. "Fabi ist für sein Alter sehr groß und kräftig. Er ist erst nach der letzten Saison von BG Hamburg-West zu uns gewechselt. In den letzten Monaten hat er sich physisch schon sehr verbessert. Dort muss er allerdings weiterhin dran arbeiten", erläutert Haase. Jaaby und Kondo gehören ebenso wie Möller in der neuen Saison auch zum Kader der Piraten in der Jugend-Basketball-Bundesliga. "Ibo ist im letzten Jahr technisch deutlich besser geworden. Er muss weiterhin an seinen Dribbel- und Passtechniken und an seinem Entscheidungsverhalten als Point Guard arbeiten", schätzt Haase den zweiten Wedeler Heidelberg-Fahrer ein.

Das Turnier in Heidelberg gilt den Bundestrainern Kay Blümel, Harald Stein und Alan Ibrahimagic als Sichtungsveranstaltung für den kommenden Kader der U15-Nationalmannschaft. Mit dabei sind die bundesweit hoffnungsvollsten Talente des Jahrgangs 2002, die für die Landesauswahlmannschaft beziehungsweise die Spielgemeinschaften aus zwei oder mehreren Auswahlen antreten. "Wir drücken den beiden und dem Team Nord die Daumen, dass sie gute Spiele beim Bundesjugendlager haben und hoffentlich eine bessere Platzierung als in den letzten Jahren erreichen", sagt Torben Haase. Die Nominierungen für das weibliche Team Nord werden am Montag bekannt gegeben.

Gut aussehen in Gelb und Grün

For Three 43 Basketball ist auch in der Saison 2016/17 Ausrüster des SC Rist Wedel. Die Rister einigten sich mit dem Münchener Spezialisten für Basketball-Bekleidung auf eine Fortsetzung der erfolgreichen Partnerschaft. Von T-Shirts in unterschiedlichen Ausführungen und natürlich im klassischen Gelb und Grün, über die beliebten Kapuzenpullis mit dem markanten "W" auf der Brust bis zu Taschen, Mützen und die schicke Collegejacke gibt es so einiges, was das Herz begehrt. Ausgewählte Artikel der Rist-Kollektion aus dem Hause For Three 43 sind nicht nur wie gewohnt im Internet erhältlich, sondern auch im Sportshop Wedel in der Feldstraße 1 sowie bei den Heimspielen an einem Verkaufsstand im Foyer der Steinberghalle. Die Preise sind mit jenen im Onlineverkauf identisch. zur Rist-Kollektion...

Und For Three 43 hat ein Rist-Fantrikot im Sortiment, das nach Wunsch mit Nummer und Name versehen werden kann. Ob der Name des Lieblingsspielers oder der eigene - beides ist möglich, bei den Nummern natürlich ebenso. Das Trikot ist in den Größen von XXS bis 4XL zu haben, im Preis von 49,99 Euro sind alle Kosten enthalten. Und auch die passende Hose gibt es dazu: Trikot und Hose in individueller Gestaltung kosten zusammen 84,99 Euro. (Hinweis: Ein Produkt, das mit einem Namen und/oder einer Nummer bedruckt wurde, ist von Erstattung oder Umtausch ausgeschlossen. Die Lieferzeit beträgt 20 Werktage.)

Weitere Informationen zum Fanshop...

Freundschaftsturnier-Wochenende mit Alba Berlin ein voller Erfolg

Zum Saisonausklang stand für die W11erinnen um die Trainer Gundula Laabs und Nele Koschek noch mal ein Highlight auf dem Programm. Alba Berlin gastierte mit 3 Mannschaften für ein Freundschaftsturnier in Wedel. Die Spielerinnen aus Berlin plus Trainergespann waren alle in Gastfamilien untergebracht.

Neben den 3 Berliner Teams waren zwei Wedeler W11-Mannschaften sowie ein aus M10 und M12 gemischtes Team am Start. Wedel 1 konnte sich am Ende sogar knapp gegen ALBA 1 behaupten, das außer dieser Partie alles deutlich gewonnen hatte.

Der sportliche Aspekt war aber nicht alles. Abends wurde gemeinsam Pizza gegessen, bevor es in die Gastfamilien ging. So war es am Sonntag kein Wunder, dass etliche Mädchen, Wedelerinnen und Berlinerinnen, den Besuch gerne verlängert hätten, denn die Chemie stimmte bestens.

"Es ist alles reibungslos gelaufen, und die Mädchen haben sich untereinander super verstanden", freute sich Organisatorin Gundula Laabs, "unsere Eltern haben eine großartige Unterstützung gezeigt, die auch von Berliner Seite große Anerkennung fand." Nun laufen die Planungen für einen Gegenbesuch im Herbst.

Großen Dank an alle, die geholfen haben: die W11-Eltern, Kropper sowie die Schiris Jonas Hannemann und Celina Dunker!

Mieke und Thore gehen, Sina kommt

Mieke Meyer hat ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) Ende Juni abgeschlossen, der Bundesfreiwilligendienstleistende Thore Bethke scheidet Ende August aus, während Sina Koopmann im September ihre FSJ-Stelle beim SC Rist antritt.

"Ich habe viel gelernt und eine Menge toller Menschen kennengelernt", bilanziert Mieke, die unter anderem als Trainerin im Jugendbereich eingesetzt wurde und die 1. W17 sowie die 2. W13 betreute. Hinzu kam die Anfängerausbildung sowie das Leiten von Basketball-AGs an der Albert-Schweitzer-Schule und an der Heinrich-Eschenburg-Schule in Holm. "Eine große Herausforderung" sei das zunächst gewesen, sagt die 20-Jährige: "Jetzt kann ich sagen, dass ich solche Gruppen selbstbewusst und erfolgreich anleiten kann, habe aber trotzdem für mich erkannt, dass ich eine solche Arbeit nicht mein Leben lang hauptamtlich ausführen könnte. Aber Respekt vor den Trainern, Lehrern und Erziehern, die sich dafür entschieden haben!", sagt Mieke, die mehr als zehn Jahre Erfahrung als Spielerin und vier Jahre als Trainerin beim SC Rist in ihre Tätigkeit als FSJlerin einbrachte. Stand sie mal nicht in der Halle, arbeitete sie zudem in der Rist-Geschäftsstelle mit, kümmerte sich um organisatorische Aspekte des täglichen Vereinslebens sowie die Kasse bei den Heimspielen der 1. Herren. Nach dem FSJ zieht es Mieke nun zunächst nach Kiel, wo sie an der Uniklinik ein Pflegepraktikum mit dem Ziel absolvieren wird, anschließend ein Medizinstudium aufzunehmen.

Auch Thore Bethke verlässt den SC Rist nach dem Abschluss seines Bundesfreiwilligendienstes. Der 20-Jährige beginnt außerhalb Hamburgs ein Lehramtsstudium. Damit verlässt ein großes Trainertalent den Verein. Als Chefcoach der 1. M14 und 1. M16 sowie im Rahmen von Individualtrainingseinheiten war Thore mit der Förderung zahlreicher Wedeler Nachwuchskräfte betraut. "Die tägliche Arbeit mit Leistungssportlern war sehr spannend - deren Weiterentwicklung zu begleiten und auch meinen Teil dazu beitragen zu können", sagt Thore. Er leitete zudem die Basketball-AGs an der Moorwegschule und an der Altstadtschule und war federführend für die Organisation der Grundschulliga zuständig. "Die Schul-AG-Kinder für Basketball zu begeistern und sie auf den ersten Schritten zu begleiten, hat mir sehr gefallen", blickt er zurück.

Gemeinsam mit Torben Haase bildete der 20-Jährige darüber hinaus das Trainergespann bei den 2. Herren. Durch den Einstieg in den Herrenbereich habe er feststellen können, dass dieser "noch mal eine komplett andere Welt im Vergleich zum Kinder- und Jugendsport" sei. Seit 2004 ist Thore beim SC Rist - als Spieler, später dann auch als Trainer, nach mehr als zehn Jahren kommt nun der Sprung in die Fremde: "Das Miteinander mit den Trainerkollegen war immer sehr schön, da hatte ich immer das Gefühl, dass man sich gemeinsam mit Herzblut für den Basketball hier im Verein einsetzt. All diese Freundschaften und Erfahrungen nehme ich aus Wedel mit", sagt er.

Mieke Meyer und Thore Bethke gehen, dafür nimmt Sina Koopmann Anfang September ihren Dienst auf und absolviert ein Freiwilliges Soziales Jahr beim SC Rist. In diesem Jahr hat sie an der Stadtteilschule Blankenese ihr Abitur gemacht und freut sich darauf, beim SC Rist künftig ihr Interesse für Sport und Basketball an den Nachwuchs weiterzugeben. "Es macht mir Spaß, mit anderen Menschen zu arbeiten", sagt die 19-Jährige, die als Trainerin von Jugendteams und im Rahmen der Schul-AGs wirken wird sowie darüber hinaus Aufgaben in der Geschäftsstelle übernimmt. Dadurch biete sich ihr die Möglichkeit, Erfahrungen als Trainerin und im Bereich Verwaltung zu sammeln, blickt Sina voraus, die seit 2008 Mitglied beim SC Rist ist.

 

W11 holt überraschend Silber in Göttingen

Glücklich und erschöpft kehrte die 1. W11 am Sonntagabend vom Göttinger Miniturnier zurück. Im Gepäck eine Silbermedaille, doch diese war hart erkämpft. Angetreten waren die Risterinnen in der Altersklasse U10.

Am Samstag standen drei Gruppenspiele auf dem Programm: Es gab Siege gegen Chemnitz 29:12, Alba (2007) 37:11 und Marburg 46:39.

Gerade das Spiel gegen Marburg verlangte den Risterinnen alles ab. "Marburg war klein, quirlig und super schnell", so Trainerin Gundula Laabs, "solche Gegner sehen wir hier in Hamburg nicht, da mussten wir uns erst mal dran gewöhnen." So war das Spiel Mitte der zweiten Halbzeit noch offen, bevor es die Risterinnen für sich entscheiden konnten.

Im Halbfinale am Sonntag traf man auf den Oldenburger TB, der ebenfalls exzellente Spielerinnen in seinen Reihen hatte, aber die Wedelerinnen hatten körperliche Vorteile und gewannen 26:9.

Im Endspiel wartete dann das einzig nicht-deutsche Team. Graz hatte alles souverän gewonnen und zeigte auch im Endspiel warum. Die Risterinnen kämpften tapfer, hatten aber nicht wirklich eine Chance zu gewinnen und Unterlagen am Ende verdient mit 29:37.

"Wir sind sehr stolz auf die Silbermedaille, konnten aber klar erkennen, wo es bei uns hapert. Körperlich waren wir das größte Team, aber im Bereich Schnelligkeit, Aggressivität und in vielen technischen Bereichen müssen wir definitiv zulegen." Das soll nun im Training geschehen. Ein weiteres Kräftemessen wird es am 16./17. Juli geben, wenn ALBA Berlin zu einem Freundschaftsspiel-Wochenende anreist.

Für den SC Rist spielten: Lisa Hoffmann, Leni Poukova, Nina Hansen, Tony Laabs, Cécilia Larsen, Anna-Lena Schmuck, Laura Oelze, Lennja Laabs, Lena Lohmann, Kimberly Feindt, Beke Kruse; Coaches: Gundula Laabs, Nele Koschek.

Auch in der Altersklasse männliche U12 war der SC Rist in Göttingen mit einer Mannschaft vertreten. Die Jungs mussten sich dem Friedenauer TSC, dem Mitteldeutschen BC und den Hittfeld Sharks geschlagen geben, einen Sieg fuhren die Rister gegen den USV Halle ein.

Fechners Fazit: Eine Bilanz nach sieben Jahren SC Rist

Thorsten Fechner

Zunächst als Marketingleiter, später als Geschäftsführer hat Thorsten Fechner sieben Jahre lang an zahlreichen Stellschrauben beim SC Rist Wedel gedreht, viele Dinge vorangebracht und professionalisiert sowie jede Menge kleine und große Projekte innerhalb des Vereins umgesetzt. Im Interview blickt er auf besondere Momente seiner Amtszeit zurück, zeigt kommende Herausforderungen auf und sagt, wie er seinen gewonnenen persönlichen "Freiraum" nutzen möchte.

Nach sieben Jahren Tätigkeit bist Du Ende Mai beim SC Rist ausgeschieden. Was waren die Gründe?

Thorsten Fechner: Zunächst einmal muss ich sagen, dass mir diese Entscheidung sehr schwer gefallen ist. Ich habe über die letzten Jahre viel Herzblut investiert und, obwohl ich ursprünglich nicht aus Wedel komme, eine hohe Verbundenheit mit dem Verein aufgebaut. Letztendlich musste ich aber einsehen, dass die Doppelbelastung aus beruflicher Selbständigkeit und der Führungsaufgabe im Verein auf Dauer nicht zu bewältigen ist. Zudem war in dieser Konstellation für die Familie, aber auch andere persönliche Interessen, überhaupt kein Raum mehr. Es war dann am Ende eine Vernunftentscheidung.

In wie weit hat die letzte Saison Deine Entscheidung beeinflusst?

Fechner: Überhaupt nicht. Es war eine grundsätzliche Entscheidung, die ich bereits zu Weihnachten getroffen habe. Sicher war es keine leichte Saison, da sportlicher Erfolg oder Misserfolg auch immer Einfluss auf die Entwicklungschancen in den anderen Bereichen des Vereins haben. Für mich als Geschäftsführer hieß das konkret, viele unplanmäßige Baustellen aufgrund der schwierigen sportlichen Situation. Diese zusätzlichen Aufgaben zu bewältigen, hatte natürlich Vorrang vor Themen wie Entwicklungsprojekten oder Sponsorenakquise, die eigentlich auf dem Zettel standen.

Wie beurteilst Du letztendlich die letzte Saison aus Sicht des Geschäftsführers?

Fechner: Das Wichtigste war zunächst einmal, die richtigen Weichen zu stellen, um den Klassenerhalt in der 2. Basketball-Bundesliga ProB zu ermöglichen. Dass wir dies geschafft haben, ohne finanzielle Risiken einzugehen, ist ein großer Erfolg des gesamten Vorstandes und aller Unterstützer des Vereins. Natürlich bleiben neben diesem Kraftakt einige andere Themen auf der Strecke. Mit der Teamvorstellung im Rahmen eines Saisoneröffnungs-Events, der Renovierung der Geschäftsstelle und der Einführung eines Ticketing-Systems konnten wir dennoch den Verein punktuell weiter professionalisieren. Und auch die Neustrukturierung der Basketball-Camps und die Wiederbelebung von "Merry Ristmas" würde ich herausheben. Beide Aktivitäten haben sehr positive Resonanz gehabt. Dazu kommen viele kleine Aktivitäten, wie z.B. Promotion-Aktionen, Fanwettbewerbe oder Schulaktivitäten, die man gerne übersieht, aber sehr viel Zeit kosten. Alles in allem würde ich sagen, haben wir das Beste aus der schwierigen Situation gemacht.

Fechner: Rückblickend auf sieben Jahre. Welches waren für Dich Höhepunkte während Deiner Tätigkeit für den SC Rist?

Fechner: Da gab es ganz viele kleine und große. Das Highlight war natürlich die Finalteilnahme in der Saison 2014/15. Zu sehen, wie die Menschen schon zwei Stunden vor Spielbeginn an der Kasse Schlange stehen und die Halle zum Bersten voll ist mit Fans in gelben Rist-T-Shirts - das war schon ein super Erlebnis und eine schöne Bestätigung für die Arbeit auch im Umfeld des sportlichen Bereichs.

Wenn Du vergleichst, wo sich der Verein organisatorisch und strukturell zu Beginn Deiner Tätigkeit befand und wo er nun steht, wie fällt da Dein Fazit aus?

Fechner: Der Verein war auch schon bevor ich angeboten habe, mitzuhelfen, über viele sehr engagierte, ehrenamtliche Helfer und einen kompetenten Vorstand gut aufgestellt. Mit dem Aufstieg in die 2. Basketball-Bundesliga ProB stiegen die Anforderungen und Aufgaben dann allerdings enorm. Ich denke, ich konnte ein wenig dazu beitragen, dass man sich neben dem sportlichen Bereich und der Nachwuchsarbeit auch im Umfeld Schritt für Schritt weiter entwickelt hat, und die steigenden Anforderungen meistern konnte. Im Wesentlichen hat sich das nach Außen über einen professionellen Vereinsauftritt dargestellt. Wichtige Elemente waren hier die Präsentationsmöglichkeiten für Sponsoren in der Halle, eine modernisierte Website und die Qualität der Printmittel, allen voran des neuen Magazins "RISTERS". Später kam die Anschaffung der LED-Wand dazu, eine Entscheidung, die dem Verein einen großen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Vereinen verschaffte. All dies schuf die Voraussetzung, um den Sponsorenpool über die Jahre deutlich auszubauen sowie Partner langfristig zu binden und damit die wirtschaftliche Basis, um das Herren-Leistungsteam erhalten zu können, ohne gleichzeitig die Nachwuchsförderung und das Breitensportangebot zu vernachlässigen. In jüngerer Zeit kam dann noch das Projekt der Jugendinitiative "Basketball macht mobil" hinzu, bei dem Paten aus der Wirtschaft Jugendteams direkt unterstützen können: Ein Projekt mit viel Potential, das in der Zukunft noch wichtig sein wird. Insgesamt befindet sich der Verein in vielen Bereichen heute auf einem viel höheren Level als noch vor sieben Jahren. Das ist aber kein Erfolg einer einzelnen Person, sondern die Leistung eines großen Teams an Verantwortlichen und Helfern. Es hat mir viel Freude gemacht, das eine oder andere auf den Weg zu bringen. Meine Aufgaben werden nun auf mehrere Schultern verteilt und ich bin sicher, auf dieser guten Basis wird die Entwicklung des Vereins weitergehen.

ProB-Vizemeister 2015: Ein Höhepunkt in Fechners Amtszeit (hier mit Daniel Müller, Geschäftsführer der 2. Basketball-Bundesliga). Fotos: Bergmann

Wie wird der SC Rist aus Deiner Sicht heute in der Öffentlichkeit und von Sponsorenseite wahrgenommen?

Fechner: Ich denke, der SC Rist Wedel hatte als Traditionsverein schon immer hohes Ansehen, was die sportliche Kompetenz und die Jugendarbeit angeht. Dieser gute Ruf besteht nach wie vor und ist der Markenkern des Vereins. Was wir in den letzten Jahren hinzufügen konnten, zum einen über den stetig steigenden sportlichen Erfolg, aber auch durch die Entwicklungen im Umfeld, ist ein auf dieser Ebene ungewöhnlich hoher Qualitätsfaktor. Diese Entwicklung hat in der Öffentlichkeit und auch in der Liga zunächst einmal für Erstaunen gesorgt, das mittlerweile in hohen Respekt umgeschlagen ist und auch bundesweit die Reputation und das Standing des Vereins deutlich erhöht hat. SC Rist Wedel ist nicht mehr die graue Maus oder nur Basketball-Insidern bekannt. Mittlerweile leistet man als Aushängeschild einen hohen Beitrag für die Bekanntheit der Stadt Wedel. Die Teilnahme an den ProB-Finals mit bundesweiter Livestreamübertragung der Liga aus der Steinberghalle im letzten Jahr oder auch kürzlich die Deutsche Meisterschaft Ü35 sind eindeutiger Beleg dafür.

Wie beurteilst Du die Organisation rund um das Aushängeschild des Vereins, die 1. Herren?

Fechner: Auch hier kann man sagen, hat der Verein eine stetige Entwicklung hinter sich und mittlerweile ein im Ligavergleich sehr hohes Level erreicht. Die sportliche Leitung ist bei Christoph Roquette in sehr kompetenten Händen und auch das Team hinter dem Team aus Ärzten, Physios bis hin zu Chiropraktik oder Yoga, ist sehr gut aufgestellt. Dazu kommt ein großes, gut eingespieltes Team aus überwiegend ehrenamtlichen Kräften, was sich um die Organisation der Spieltage kümmert. Hier sehe ich keine Probleme in der Zukunft.

Die 2. Basketball-Bundesliga hat auf ihrer jüngsten Tagung eine Erhöhung der Ligastandards ab Saison 2017/18 beschlossen. Was bedeuten diese aus Deiner Sicht für den SC Rist?

Fechner: Bei diesen Standards geht es hauptsächlich um den Ausbau hauptamtlicher Stellen im Jugend-Trainerbereich, aber auch im nichtsportlichen Sektor, sowie um medizinische Betreuung und stufenweise Erhöhung der Marketingstandards. Bis zur Saison 2018/19 sehe ich keine Probleme für den Verein. Der SC Rist hat bereits heute mit Trainerstudent Fabian Strauß einen Vollzeit-Jugendtrainer angestellt und auch die medizinischen Kooperationen bestehen. Zudem steht aufgrund der weitsichtigen Entscheidung vor einigen Jahren keine Groß-Investition hinsichtlich einer jetzt verpflichtend werdenden LED-Wand an. Schwieriger könnte es ab 2019/20 werden, wenn die hauptamtlichen Stellen noch einmal ansteigen müssen. Hier wird ganz wesentlich sein, wie sich die Kooperation mit den Hamburg Towers entwickelt, da man diese Stellen auch anteilig über den größeren Kooperationspartner abbilden kann. Ich bin sehr gespannt auf die generelle Entwicklung der Liga. Als Vorstandsmitglied der 2. Basketball-Bundesliga-Organisation habe ich in den letzten Jahren einige Einblicke gewinnen können. Meine Einschätzung ist, dass mittelfristig nur noch Vereine in dieser bestehen können, die entweder aus der Unterstützung großer Sponsoren heraus nach dem Aufstieg in die 1. Liga streben oder aber über eine Kooperation mit einem Erstligisten über ausreichend hauptamtliche Unterstützung verfügen.

Was wird Dir fehlen, wenn Du nicht mehr für den SC Rist tätig bist?

Fechner: Mir wird sicher sehr viel fehlen, waren doch in den letzten Jahren viele Wochenenden zwischen September und Mai fest verbucht. Natürlich werde ich auch weiterhin zu vielen Heimspielen kommen und mitfiebern, nur eben nicht in der Verantwortung stehen, was eine neue, hoffentlich entspannte Erfahrung werden wird. Ansonsten werde ich die freien Zeitressourcen nutzen, um meine Basketball spielenden Kinder - den einen in der NBBL, den anderen in der Rister M10 - mehr zu unterstützen. Und mit unserem dritten Sohn werde ich sicher ein wenig mehr Zeit auf dem Golfplatz verbringen. Vermissen werde ich mit Sicherheit die Arbeit mit dem gesamten Team im Verein und die Zusammenarbeit mit den Sponsoren. Für die gute Zeit möchte ich mich bei allen ganz herzlich bedanken.

Abschließend: Warum lohnt es sich, für einen Verein wie den SC Rist tätig zu sein?

Fechner: Es lohnt sich grundsätzlich, in einem Verein tätig zu sein, da man dadurch einen großen Anteil an einer funktionierenden Gesellschaft hat und vor allem Vorbild für die Jugend sein kann. Insbesondere beim SC Rist mit seinen über 350 Kindern und Jugendlichen ist es wichtig, dass sich viele Menschen engagieren und die Arbeit nicht nur an wenigen hängen bleibt. Natürlich muss so eine Tätigkeit in die jeweilige Lebensphase passen, damit es machbar ist. Auch ich sehe das jetzt bei mir nur als Auszeit und kann mir einen späteren Wiedereinstieg in welcher Funktion auch immer durchaus vorstellen. Ich kann in jedem Fall jedem empfehlen, eine Funktion im Verein zu übernehmen. Man bekommt in der Regel etwas zurück, was man sich mit Geld nicht kaufen kann.

Der SC Rist Wedel dankt Thorsten herzlich für sein umfangreiches Wirken in den vergangenen Jahren und wünscht privat und beruflich nur das Beste für die Zukunft! Die Tür zur Steinberghalle bleibt für Thorsten natürlich geöffnet.

Neue Personalstruktur beim SC Rist

Andreas Bethke leitet ab 1. Juni Geschäftsstelle und Schulkooperation. Foto: Claus Bergmann

Personelle Wechsel im Vorstand, eine neue Geschäftsstellenleitung und ein Trio im Bereich Marketing und Sponsoring: Der SC Rist Wedel hat gleich mehrere Veränderungen zu verkünden.

Auf der jüngsten Mitgliederversammlung wurde Olaf Möller als neuer Kassenwart in den Vorstand gewählt. Sein Vorgänger Stefan Oelze gehört dem Führungsgremium künftig ebenso als Beisitzer an wie Katja Kless und Torben Haase. Kless übernimmt die Organisation der Championship Basketball Camps, Haase ist wie bisher Jugendkoordinator für den männlichen Bereich. Ausgeschieden ist Thorsten Fechner, der als bisheriger Geschäftsführer (bis 31. Mai) auch im Vorstand saß.

Gernot Guzielski (1. Vorsitzender), Jugendwart Christoph Schmalisch, Schriftwart Matthias Gizik sowie Sportwart Ralph Schierenbeck wurden in ihren Ämtern bestätigt, Andrea Koschek bleibt 2. Vorsitzende, über diese Position wurde in diesem Jahr turnusgemäß nicht abgestimmt.

Am 1. Juni hat Andreas Bethke seine Arbeit als neuer Leiter der Geschäftsstelle angetreten. Er übernimmt die Tätigkeiten und Aufgaben, für die viele Jahre Joachim Rose zuständig war. Darüber hinaus wird Bethke, der sich seit langer Zeit und in vielfältiger Art und Weise (u.a. als Jugendtrainer und Manager der 1. Herren) beim SC Rist engagiert, federführend die Geschicke der Schulkooperation lenken und einen Teil der Kurse leiten.

Der Bereich Sponsoring und Marketing liegt nun in den Händen von Dana Roquette, Martin Duggen und Sven Schaffer. Roquette schaffte es in ihrer Spielerkarriere unter ihrem Mädchennamen Penno bekanntermaßen bis zur Nationalspielerin und sammelte unter anderem in Jena Erfahrung im Marketing-Bereich. Den Grundstein für ihre erfolgreiche Laufbahn hatte sie wie Duggen beim SC Rist gelegt. Der 35-Jährige, der gerade mit der Wedeler Ü35 Deutscher Meister wurde, spielte für Paderborn in der Bundesliga und war für den Club später als Sponsoring-Manager tätig. Schaffer bringt ebenfalls viel Erfahrung ein, die er unter anderem als Geschäftsführer der Paderborn Baskets sowie als Leiter der Jugendabteilung von Science City Jena e.V. sammelte.

Deutsche Meisterschaft Ü35: Gold und Silber für den SC Rist

Und dann wurde einfach nur noch gejubelt: Auf den vollbesetzten Ränge und natürlich vor allem auf dem Feld. Vom Kampf gezeichnete und nicht nur aufgrund der Temperaturen im Glutofen Steinberghalle klitschnasse Rister fielen sich in die Arme, La Ola und Rutschpartie folgten, noch ehe Arne Malsch den Pott in die Höhe reckte und das gute Stück, das von den Ristern nach ihrem ersten Titelgewinn 2008 "Sven" getauft wurde, die Runde machte.

Die Ü35-Herren des SC Rist sind deutscher Meister 2016, die Rist-Damen holten die Silbermedaille - eine ganz starke Ausbeute des Gastgebers. Die Risterinnen unterlagen im Finale der SG FCB/Jahn München vor großer Kulisse am Steinberg denkbar knapp mit 39:42, im Herren-Endspiel bezwangen die Wedeler Herren den DBV Charlottenburg mit 51:37 - auch dieses Schmankerl zog jede Menge Zuschauer an. Hätte man im Vorfeld auf diese Finalpaarung wetten wollen, wäre man bei wohl fast jedem Anbieter auf dankende Ablehnung gestoßen: Zu oft standen sich beide Mannschaften in den vergangenen Jahren in Endspielen gegenüber, sei es auf norddeutscher Ebene oder bundesweit.

"Es tut gut, dass wir jetzt mal wieder gewonnen haben, nachdem uns Charlottenburg zuletzt meistens geschlagen hat", sagte Ingo Knillmann, Jahrgang 63 und damit ältestes Mitglied der Wedeler Meistermannschaft. Ebenso wie Christian Pauk (Jahrgang 64) hat Knillmann inklusive Jugend, "Jugend trainiert für Olympia" und Ü35 mittlerweile eine zweistellige Anzahl deutscher Meistertitel eingeheimst - fürwahr zwei große Basketball-Karrieren.

Bei der Deutschen Meisterschaft 2015 und zuletzt bei den "Norddeutschen" im Februar hatte Charlottenburg gegenüber dem SC Rist die Oberhand behalten: Dreimal in den vergangenen vier Jahren holten die Berliner den Titel und waren auch in Wedel mit solch namhaften früheren Profis wie Stephen Arigbabu, Sebastian Machowski und Niklas Lütcke am Start. Doch diesmal unterlagen sie einer kämpferischen Heimmannschaft, die Charlottenburg auch taktisch "ausguckte": "Wir haben sehr gut verteidigt und den Berlinern das Leben schwer gemacht, sodass sie nicht zu ihrem normalen Spiel gefunden haben", bilanzierte Teamchef Olaf Möller. "Und Martin Duggen war im Finale überragend", befand der ehemalige Bundesliga-Center, der des Knies wegen nicht mehr selbst aufläuft. In der Tat zog Duggen klug die Fäden und strahlte zudem konstante Korbgefahr aus: "Mit welcher Ruhe und Übersicht er das Spiel macht und das Tempo bestimmt, ist beeindruckend", meinte auch sein Mannschaftskollege Michael Claxton. Die große Unterstützung von den Rängen - unter den Zuschauern weilten Wedels Bürgermeister Niels Schmidt und Stadtpräsident Ulrich Kloevekorn - trug im Endspiel ebenso ihren Teil zum Meistertitel bei wie die "tiefe Bank" der Rister. "Da ich ja nur zwölf Spieler auf den Block schreiben darf, mussten immer drei aussetzen. Auf diese Weise konnten wir wichtige Körner sparen, das ist uns im Finale dann zugutegekommen", sagte Olaf Möller. Ihre Vorrundenpartien hatten die Gastgeber allesamt siegreich überstanden: "Wie stark unsere Gruppe war, sieht man ja auch daran, dass Münster Dritter geworden ist", gab Knillmann zu bedenken. Gegen den UBC hatten sich die Rister mit 60:52 durchgesetzt. In der Parallelgruppe wurde Charlottenburg ungeschlagen Erster - die beiden Dauerrivalen sollten also wieder mal im Finale die Klingen kreuzen.

Auch die Wedeler Damen hatten sich mit drei Siegen fürs Endspiel qualifiziert und dabei Bochum, Würzburg sowie Sandhausen/Karlsruhe bezwungen. Im zweiten Sonnabend-Spiel gegen Würzburg hatte sich Leistungsträgerin Gundula Laabs am Finger verletzt und auch die Ferse machte Sorgen. "Doch Gundu hat auf die Zähne gebissen", zollte ihr Teamkollegin Tine Zelass ihren Respekt. Das Endspiel gegen die Gäste aus München wurde zu einer knappen Angelegenheit - in der Katharina Kühn früh ausfoulte, was den Risterinnen natürlich enorm schadete. "Sonst hätte es wohl anders ausgesehen", so Zelass. Eine derartig titelgekrönte ehemalige Nationalspielerin wie Kühn ersetzt man eben nicht mal ohne weiteres. "Die Silbermedaille schmerzt schon ein bisschen", sagte Zelass - doch wohl nur vorübergehend, und bis sich der Stolz auf das Erreichte einstellt, der nicht nur silberfarben, sondern auch gülden glänzt, schließlich hatten die Risterinnen auf dem Weg zum Bundesfinale den Titel des Norddeutschen Meisters geholt.

Dass sich Wedel pünktlich zum Ü35-Wochenende hochsommerlich präsentierte, trug zweifelsfrei sein Scherflein zum Gelingen des Turniers bei. "Mit der Organisation hat alles so weit gut geklappt", resümierte Zelass - trotz Doppelbelastung, die so manch Risterin und manch Rister zu bewältigen hatte: "Viele von uns mussten sich während des Turniers auch noch um organisatorische Dinge kümmern: Sie waren dann mal hier gefragt oder mussten mal dort etwas erledigen", sagte Ingo Knillmann. Doch die Arbeit hat sich gelohnt, meint Tine Zelass: "So eine Veranstaltung lässt ja auch immer den Verein zusammenrücken", sagte sie.

Bürgermeister Niels Schmidt hatte bereits im Vorfeld den Balkon des Wedeler Rathauses für den Fall "freigehalten", dass die Ü35-DM vergoldet wird. Auch hier gilt dann ganz bald: Zusammenrücken, denn vom Rathausbalkon wird neben "Sven" doppeltes Edelmetall schimmern - samt deren neue Besitzerinnen und Besitzer natürlich.

SC Rist (Damen): Christina Hahn-Thiam, Bärbel Herzberg, Wiebke Hohendorff, Nina Holena, Anja Horn, Katja Kober, Katharina Kühn, Gundula Laabs, Daniela Stohn, Tine Zelass.

SC Rist (Herren): André Bade, Niklas Bruha, Michael Claxton, Martin Duggen, Ingmar Eydeler, Volker Häntschke, Carsten Horn, Ingo Knillmann, Arne Malsch, Olaf Möller, Stefan Oelze, Christian Pauk, Markus Pröhl, Dennis Reichert, Alexander Seggelke, Andreas Schulz, Jan Stange.

Spielplan Deutsche Meisterschaft Ü35

Damen

Gruppe A
SC Rist Wedel
SG Sandhausen/Karlsruhe
AstroStars Bochum
TG 48 Würzburg

Gruppe B
DJK Frankenberg Aachen
SG FCB/Jahn München
SF Oesede
SG Kronberg/Grünberg/Frankfurt

Herren

Gruppe A
DBV Charlottenburg
SG Heidelberg/Kirchheim
BG Köln
BG Leitershofen/Stadtbergen

Gruppe B
UBC Münster
FC Tegernheim
SC Rist Wedel
BC Darmstadt

Sonnabend, 4. Juni 2016

12:00 Uhr, Herren: DBV Charlottenburg - BG Köln 65:33 (Wedel - Am Steinberg)
12:00 Uhr, Herren: SC Rist Wedel - UBC Münster 60:52 (Wedel - Bergstraße)
12:00 Uhr, Damen: SF Oesede - DJK Frankenberg Aachen 35:37 (Holm - Schulstraße)

13:15 Uhr, Herren: SG Heidelberg/Kirchheim - BG Leitershofen/Stadtbergen 35:36 (Wedel - Am Steinberg)
13:15 Uhr, Herren: BC Darmstadt - FC Tegernheim 65:62 (Wedel - Bergstraße)
13:15 Uhr, Damen: SG Kronberg/Grünberg/Frankfurt - SG FCB/Jahn München 39:50 (Holm - Schulstraße)

14:30 Uhr, Damen: SC Rist Wedel - AstroStars Bochum 54:27 (Wedel - Am Steinberg)
14:30 Uhr, Damen: SG Sandhausen/Karlsruhe - TG 48 Würzburg 39:45 (Wedel - Bergstraße)

15:45 Uhr, Herren: BG Köln - SG Heidelberg/Kirchheim 29:61 (Wedel - Am Steinberg)
15:45 Uhr, Herren: UBC Münster - BC Darmstadt 63:56 (Wedel - Bergstraße)
15:45 Uhr, Damen: SG FCB/Jahn München - SF Oesede 60:26 (Holm - Schulstraße)

17:00 Uhr, Herren: FC Tegernheim - SC Rist Wedel 41:55 (Wedel - Am Steinberg)
17:00 Uhr, Herren: BG Leitershofen/Stadtbergen - DBV Charlottenburg 47:60 (Wedel -Bergstraße)
17:00 Uhr, Damen: DJK Frankenberg Aachen - SG Kronberg/Grünberg/Frankfurt 26:34 (Holm - Schulstraße)

18:15 Uhr, Damen: TG 48 Würzburg - SC Rist Wedel 24:48 (Wedel - Am Steinberg)
18:15 Uhr, Damen: AstroStars Bochum - SG Sandhausen/Karlsruhe 32:51 (Wedel - Bergstraße)

Sonntag, 5. Juni 2016

9:00 Uhr, Herren: SC Rist Wedel - BC Darmstadt 57:42 (Wedel - Am Steinberg)
9:00 Uhr, Damen: SF Oesede - SG Kronberg/Grünberg/Frankfurt 40:38 (Wedel - Bergstraße)
9:00 Uhr, Damen: AstroStars Bochum - TG 48 Würzburg 26:41 (Holm - Schulstraße)

10:15 Uhr, Herren: BG Köln - BG Leitershofen/Stadtbergen 39:52 (Wedel - Am Steinberg)
10:15 Uhr, Damen: DJK Frankenberg Aachen - SG FCB/Jahn München 30:51 (Wedel - Bergstraße)
10:15 Uhr, Damen: SC Rist Wedel - SG Sandhausen/Karlsruhe 58:34 (Holm - Schulstraße)

11:30 Uhr, Herren: DBV Charlottenburg - SG Heidelberg/Kirchheim 51:34 (Wedel - Am Steinberg)
11:30 Uhr, Herren: UBC Münster - FC Tegernheim 72:34 (Wedel - Bergstraße)

Spiel um Platz sieben (Damen) AstroStars Bochum - DJK Frankenberg Aachen 41:47
Spiel um Platz sieben (Herren) BG Köln - FC Tegernheim 50:42
Spiel um Platz fünf (Damen) Sandhausen/Karlsruhe - SF Oesede 55:35
Spiel um Platz fünf (Herren) SG Heidelberg/Kirchheim - BC Darmstadt 47:37
Spiel um Platz drei (Damen) TG 48 Würzburg - SG Kronberg/Grünberg/Frankfurt 49:37
Spiel um Platz drei (Herren) BG Leitershofen/Stadtbergen - UBC Münster 51:60
Endspiel (Damen) SG FCB/Jahn München - SC Rist Wedel 42:39
Endspiel (Herren) DBV Charlottenburg - SC Rist Wedel 37:51

Deutsche Meisterschaft Ü35: Ein Wochenende lang nur Basketball

Katharina Kühn: Stütze der Risterinnen unter dem Korb.

Basketball-Deutschland gibt sich am Wochenende (4./5. Juni) die Ehre: Der SC Rist trägt die Deutschen Meisterschaften in der Altersklasse Ü35 aus, 16 Mannschaften sind dabei, darunter die beiden des Gastgebers. 32 Partien innerhalb von zwei Tagen gibt es in der Steinberghalle, in der Halle an der Bergstraße sowie in der Halle Schulstraße in Holm zu sehen. Die Spielzeit pro Begegnung beträgt 4 x 7 Minuten. Zum Spielplan...

Die Rist-Herren absolvieren ihre erste Partie des Turniers gegen den UBC Münster am Sonnabend um 12:00 Uhr in der Bergstraße, die Risterinnen steigen um 14:30 Uhr am Steinberg gegen Bochum ein. Am Dienstag bestritten die Wedeler Damen ein letztes Vorbereitungsspiel gegen die BG Hamburg West und bezwangen den Lokalrivalen mit 56:46 nach Verlängerung. "Das hat aber alles so weit gepasst, und wir waren sehr zufrieden mit dem Ergebnis", bilanzierte Risterin Tine Zelass. Dabei fehlten mit Gundula Laabs, Anja Horn sowie Tina Hahn-Thiam noch drei Spielerinnen, die am Wochenende zum Einsatz kommen sollen. Die BG West hatte zwischen 2009 und 2015 jeweils den Norddeutschen Meistertitel gewonnen, in diesem Jahr sicherten sich die Risterinnen den Titel, während der Nachbar in der Altersklasse Ü40 triumphierte. Am Wochenende rechnen sich die Risterinnen in heimischen Halle zumindest Außenseiterchancen aus. Das Grundgerüst des Kaders bilden die 3. Damen, die die Saison 2015/16 als Oberliga-Meister abschlossen - mit früheren Bundesliga-Kräften wie Katharina Kühn, Nina Holena oder Daniela Stohn.

Dennis Reichert und seine Rister wollen den Heimvorteil nutzen. Fotos: Claus Bergmann

Auch die 3. Herren, in denen die meisten der Rister zu Werke gehen, die am Wochenende für die Ü35 auflaufen, kamen in der abgelaufenen Oberliga-Spielzeit abermals zu Meisterehren. Das Aufgebot von Teamchef Olaf Möller mit Größen wie André Bade, Alexander Seggelke, Dennis Reichert, Christian Pauk und vielen anderen liest sich wie der Auszug aus einem Allstar-Team der Wedeler Basketball-Geschichte. Auch der scheidende 1. Herren-Trainer Michael Claxton, der einst für die Rister in der 1. Regionalliga spielte, läuft am Wochenende auf und gibt gewissermaßen seine Abschiedsvorstellung. Claxton ist zwar ebenso wie Jan Stange leicht angeschlagen, dennoch sollten beide einsatzbereit sein. Auf Volker Häntschke müssen die Gastgeber hingegen verletzungsbedingt verzichten. 2008 und 2009 waren die Rister deutscher Meister, 2009, 2010, 2012 und 2015 hatten sie sich jeweils als Norddeutscher Meister für das Bundesfinale qualifiziert.

Als Favorit geht bei den Männern DBV Charlottenburg ins Rennen. Die Berliner haben in den vergangenen vier Jahren dreimal den Titel geholt, darunter eben auch 2015. Der Titelverteidiger reist unter anderem mit den ehemaligen Nationalspielern Stephen Arigbabu und Sebastian Machowski an und hat abermals Gold im Blick. Auch Münster wird hoch eingeschätzt - gegen den UBC bestreiten die Rister ihre Auftaktpartie, die Begegnung dürfte im Kampf um den Gruppensieg also gleich von großer Bedeutung sein.

Die beste Gelegenheit, die beiden Wedeler Teams während des Wochenendes innerhalb kurzer Zeit in Aktion zu sehen, bietet sich in der Steinberghalle am späten Sonnabendnachmittag: Um 17:00 Uhr treffen die Rist-Herren auf den FC Tegernheim, um 18:15 Uhr spielen die Damen dann gegen Würzburg.

Männliche U20: Unerwartet zu Silber

Die Rister spielten in Cuxhaven groß auf und wurden Norddeutscher Vizemeister.

Am Wochenende fand die Norddeutsche Meisterschaft (NDM) in Cuxhaven statt. Die Qualifikation war bereits ein großer Erfolg der zusammengewürfelten Mannschaft aus Spielern der U18, 2. und 5. Herren. Kaum jemand hätte mit so einem Erfolg gerechnet, wenn man bedenkt, welche Hindernisse alle überwunden werden mussten.

Das erste Spiel gegen den Gastgeber Rot-Weiß Cuxhaven gestaltete sich etwas schwierig. Statt souverän zu führen, wurden immer wieder zu viele Fehler verursacht, die Cuxhaven im Spiel hielten. Nachdem die Rister ihren Rhythmus in der zweiten Halbzeit gefunden hatten, wurde die Partie letztendlich deutlich mit 78:49 (36:30) gewonnen.

Im zweiten Spiel kam es zu einem Duell, das auch schon in der ProB vor einiger Zeit regelmäßig stattfand. Die Rister spielten gegen die BSW Sixers. Leider befanden sich die Jungs im ersten Viertel in kompletten Tiefschlaf (5:21), so dass man mit einer großen Hypothek in das zweite Viertel ging. Die Coaches Stefan Altemüller und Andreas Schulz stellten auf eine 2-3-Zone um, die die Sixers vor Probleme stellte und so der Vorsprung langsam kleiner wurde, 17:29. Trotz großem Kampf sollte der Rückstand aus dem ersten Viertel zu groß sein und die Partie wurde mit 42:55 verloren. Trotz der Niederlage war man für das Halbfinale am Sonntag qualifiziert, wo kein Geringer als der große Erzrivale TuRa Harksheide wartete. Zusätzlich reisten zwei Spieler ab, so dass nur noch neun Jungs für Sonntag zur Verfügung standen.

Bereits bei der Hamburger Meisterschaft und der Quali zur NDM kam es zu dem Duell und es gab zwei sehr deutliche Niederlagen. Die Coaches Altemüller/Schulz feilten über Nacht an einer Taktik, um das dritte Duell für sich zu entscheiden. Ein entschiedener Spieler sollte Lukas Czygan werden. Sein Spezialauftrag war, sich um den Aufbauspieler zu kümmern und ihn kalt zu stellen. Lukas sollte einen hervorragenden Job machen - so wie das ganze Team. Angeführt vom alles überragenden Leo Eckmann (34/4) war es eine großartige Teamleistung, die den kaum zu erwartenden Erfolg (70:52) im dritten Duell möglich machte. Von Beginn an schien es so, als wollten die Rister es mehr. Harksheide wirkte zusehends verunsichert über die Art und Weise, wie die Rister auftraten. Es schien egal, wen das Trainergespann Altemüller/Schulz einwechselte, der neue Spieler war sofort da und lieferte ab. So führten die Wedeler zur Halbzeit 36:30. Der erwartete Lauf des Favoriten blieb aus und die Sensation wurde immer realistischer. Die Rister legten im letzten Viertel noch eine Schippe drauf und machten den Sieg und den Finaleinzug perfekt. "Die Jungs haben in der Defense und in der Offense super zusammengespielt und haben mit jeder Minute mehr Selbstvertrauen bekommen. So macht coachen viel Spaß", war die Meinung der beiden total glücklichen Coaches.

Im Finale sollte der Gegner Alba Berlin heißen. Obwohl die Wedeler eine längere Pause hatten, schienen die Akkus leer. Die Rister kämpften, aber es sollte nicht mehr sein. Bereits früh wurde einem deutlichen Rückstand (8:21) hinterhergelaufen. Trotz allem wurde bis zum finalen Ertönen des Signals gekämpft und am Ende hieß es 71:60 für die Berliner, die verdient Meister wurden.

Stefan Altemüller und Andreas Schulz bilanzierten: "Wir hatten ein tolles Wochenende und mit einer super Mannschaft. Sie haben gezeigt, was alles möglich ist, wenn man zusammen kämpft und an sich glaubt! Der zweite Platz ist absolut verdient und die Jungs können sehr stolz auf sich sein."

SC Rist (Punkte): Leo Eckmann (alle Spiele zusammen: 80), Malte Albrecht (5), Lukas Czygan (10), Justus Freudenberg (53), Wesley Botsio (16), Jan Straub (28), Tom Lüerssen (14), Haidlis Idrissou (4), Tim Krause (10), Justin Ristow (5), Nicolas Pimentel (25).

Deutsche Meisterschaft Ü35: Ein Basketball-Großereignis

2008 und 2009 waren die Rister deutscher Meister in der Altersklasse Ü35.

Da kommt etwas auf Basketball-Freunde in und um Wedel zu - etwas Großes: 16 Mannschaften aus ganz Deutschland, geballte Erfahrung, jede Menge frühere National- und Bundesligaspieler. Zum Zungeschnalzen. Der SC Rist Wedel richtet am ersten Juni-Wochenende (4./5.) die Deutsche Meisterschaft in der Alterklasse Ü35 aus. Ein Mammutprogramm mit 32 Partien in drei Hallen, einer Players' Night zwischen den beiden Spieltagen und vielen organisatorischen Feinheiten.

Dementsprechend wird bereits seit geraumer Zeit geplant, besprochen und gehandelt. "Es wurde ein Organisationskomitee aus beiden Mannschaften gebildet, wir haben fünf Gruppen eingeteilt", erzählt Tine Zelass vom Wedeler Damen-Team und zugleich Mitglied des mit der Kommunikation betrauten Quintetts. Natürlich fließen auch die Erfahrungen ein, die vor vier Jahren gesammelt wurden, als der SC Rist bereits Gastgeber der Ü35-DM war. "In den wöchentlichen Sitzungen wird dann Punkt für Punkt abgearbeitet", sagt Zelass.

Anders als 2012 gehen Anfang Juni zwei Wedeler Teams ins Rennen: Die Damen als amtierender norddeutscher Meister und die Herren als Vize. Nicht auszuschließen, dass das Dauerduell zwischen den Ristern mit André Bade, Alexander Seggelke, Jan Stange und Co. und dem DBV Charlottenburg in die nächste Runde geht. Nicht nur im Finale der "Norddeutschen" vor drei Monaten und im DM-Endspiel 2015 standen sich Berliner und Wedeler gegenüber, seit Jahren gibt es ein Abonnement auf direkte Duelle - und die sind umkämpft und hitzig. Doch nur die beiden Rivalen im Blick zu haben, wäre unangemessen, schließlich reisen die Mannschaften aus allen Ecken der Republik nicht nur nach Wedel, um Spaß zu haben, sondern auch um erfolgreich zu sein.

Die Risterinnen machten sich in der Turniervorbereitung am Wittenbergener Strand fit.

Tine Zelass kann das bestätigen: "Wenn wir spielen, wollen wir auch gewinnen", sagt sie stellvertretend für die Risterinnen und sicherlich das Gros der Gästeteams. Wettkämpfer bleibt man auch nach der Leistungssportkarriere und im Ü35-Alter: "Wir werden schon alles geben, das wird nicht partymäßig werden", so Zelass. Dementsprechend wurde die Turniervorbereitung angegangen - samt Personaltrainer, der die Risterinnen am Wittenbergener Strand erwartete und unter anderem Kraftübungen mit Baumstämmen, Sprints und Treppenläufe, gefolgt von Joga im Programm hatte.

München und Würzburg gelten in der Damen-Konkurrenz als Titelanwärter, die Gastgeberinnen, die mit Gundula Laabs eine viermalige deutsche Ü35-Meisterin in ihren Reihen haben, rechnen sich zumindest Außenseiterchancen aus. Die Rist-Jugendkoordinatorin und ehemalige Nationalspielerin (fünf A-Länderspiele) kam in den vergangenen Jahren mit Oberhausen zu Titelehren, diesmal ist Seriensieger NBO nicht dabei. Ihre Teamkollegin Katharina Kühn hat während ihrer Laufbahn sogar 70 Einsätze für die Auswahl des Deutschen Basketball Bundes bestritten und unter anderem an den EM-Turnieren 2007 und 2011 teilgenommen. Auch Laabs' Schwester Christina Hahn-Thiam, die als Gastspielerin in Reihen des SC Rist mitwirken wird, bringt internationale Erfahrung aus zehn A-Länderspiele ein. Kleine Kuriosität am Rande: Unter der Leitung von Bärbel Herzberg lernte Kühn vor 26 Jahren das Basketball-Einmaleins, jetzt stehen beide in der Ü35 gemeinsam auf dem Feld. Und noch mehr Zahlen: Das Durchschnittsalter des Wedeler Damen-Teams beträgt 42 Jahre, insgesamt haben die Risterinnen 23 Kinder.

Noch werden Helfer gesucht, sei es beim Getränkeausschank, an den Verpflegungsständen oder für andere Aufgaben. "Wir sind auf die vielen Ehrenamtlichen angewiesen, um so eine große Veranstaltung durchzuziehen. Es macht viel Spaß, ist aber auch viel Arbeit", sagt Tine Zelass angesichts des Organisationsumfangs.

NDM W19: Krönender Abschluss einer harten Saison

Überglücklich ließen sich die W19-Spielerinnen und ihre Coaches Gundula Laabs und Ida Hüners nach dem letzten Spiel gegen Alba Berlin feiern, denn sie hatten soeben überraschend die Norddeutsche Vizemeisterschaft errungen. Dies bildete zudem für die Nachwuchstalente den krönenden Abschluss der ansonsten unglücklichen Saison in der 1. Regionalliga.

Die Partien verliefen sehr unterschiedlich. Gegen die BG Ostholstein fehlten zunächst zusätzlich zu den Verletzten noch Anni und Katti Schultz sowie Maxi Mönke wegen Konfirmationen. Dafür durften die W17er Nele Koschek und Hanna Winkelmann auflaufen. Gegen die permanent Zone spielenden Ostholsteinerinnen taten sich die Wedelerinnen über weite Strecken schwer. Selbst als man sich in der 26. Minute endlich eine komfortable Führung von 35:19 herausgearbeitet hatte, blieb es ein zerfahrenes Spiel.

"Wir haben nicht gut von außen getroffen und teilweise schlechte Entscheidungen gefällt", so Coach Gundula Laabs," wir wirkten wenig spritzig und sind nie wirklich ins Spiel gekommen." Dennoch siegte man am Ende mit 58:28.

In der Abendpartie, bei der nun Anni und Katti Schultz aufliefen, musste gegen die hoch favorisierten Gäste aus Halle eine Steigerung her. Und sie kam. Ohne Respekt eröffneten die Risterinnen die Partie. Die bärenstarke Anna Voss traf gleich in der ersten Minute einen Dreipunktewurf. Es folgte ein offener Schlagabtausch beider Teams. "Wir haben hart verteidigt und uns darüber im Spiel gehalten", so Laabs, "man hat aber gemerkt, dass wir im zweiten Abschnitt nachgelassen haben und unkonzentrierter wurden. Ein Team mit solchen routinierten Spielerinnen wie Halle nutzt so etwas gnadenlos aus." So baute der SV ab Mitte des zweiten Viertels die Führung kontinuierlich aus, und die Rolandstädterinnen schafften den Anschluss nicht mehr. Endstand: 45:65. Insbesondere die beiden WNBL-Spielerinnen Anna Voss und Linn Jürgensen taten sich in dieser Partie hervor.

So blieb am Sonntag nur noch die Partie gegen die ebenfalls favorisierten Gäste von Alba Berlin, die insbesondere auf der Centerposition enorm überlegen waren. Die Risterinnen - erstmals mit allen an Bord, sowie verstärkt durch die W15-Spielerin Emma Schmalisch - hatten sich fest vorgenommen, in eigener Halle noch einmal alles zu geben. So starten zwei hoch motivierte Mannschaften im Duell um die Vizemeisterschaft ins Spiel.

Auch hier blieb die Partie zunächst offen, doch dann bekam die stark spielende Julia Zollenkopf schon im zweiten Abschnitt ihr viertes Foul und musste zunächst pausieren. Alba nutzte nun die Größenvorteile konsequent und punktete am Brett, sodass Wedel zur Halbzeit 22:30 hinten lag. Doch die Risterinnen gaben sich nicht auf. Mit neuer Strategie, wechselnden Verteidungen und einer unter dem Korb unermüdlich ackernden Anni Schulz kämpften sie sich Punkt für Punkt heran. Insbesondere Kapitänin Lena Winkelmann, die ihr Team über das gesamte Wochenende führte, und Julia Zollenkopf übernahmen viel Verantwortung.

Wedel streute eine Zonenpresse ein und hatte zwei schnelle Ballgewinne, was Berlin dazu nötigte, ihre letzte Auszeit zu nehmen. Die Risterinnen änderten ihre Taktik zu einer Matchup Zone und brachten Alba somit gänzlich aus dem Konzept. Nach dem 46:45 in der 34. Minute sollte kein gegnerischer Punkt mehr gemacht werden. Maxi Mönke leitete durch zwei wichtige Steals die "heiße Phase" ein. Rebounds und Ballgewinne wurden zu schönen Fast Breaks verwandelt, und der SC Rist siegte am Ende verdient mit 58:45. " Eine Wahnsinnsleistung von den Mädels, diese Partie noch zu drehen", jubelten beide Trainer, "die Vizemeisterschaft ist ein Riesenerfolg und für einige Spielerin ein toller Abschluss der Zeit bei uns. Die Saison hätte nicht besser enden können."

Gundula Laabs bilanzierte: "Was ich am Wochenende von unseren jungen Spielerinnen gesehen habe, stimmt mich sehr zuversichtlich für einen Neuaufbau bei den Damen. Wir haben Spielerinnen mit Spielwitz und Herz in den eigenen Reihen. Der Sieg gegen Alba bedeutet mir insofern viel, dass er zeigt, was man schaffen kann, wenn man als Team zusammen kämpft und nicht zerfällt, wenn es mal schlecht läuft oder der Gegner körperlich weit überlegen ist. Nach all den Problemen mit Verletzungen im Vorfeld und einer minimalen Vorbereitung als Mannschaft ist so eine Leistung umso höher anzurechnen. Ich bin sehr stolz auf mein Team."

NDM W19: Wedel mit personellen Problem in Außenseiterrolle

Die Vorbereitung für die Norddeutschen Meisterschaften der W19 verlief alles andere als zufriedenstellend. "Viele der Spielerinnen schreiben noch diese Woche Abiturklausuren, ein anderer Teil ist bei JTFO in Berlin, komplett sind wir fast nie", fasst Trainerin Gundula Laabs die Lage zusammen. Daneben verletzten sich noch Leonie Ecke und Laureen Lotter in der letzten Trainingswoche und fallen beide komplett aus.

Am Wochenende werden daneben, bedingt durch Konfirmationen, immer andere Konstellationen auflaufen. Auch einige U17-Spielerinnen bekommen dadurch ihre Chance sich zu beweisen.

Das Teilnehmerfeld ist mit vier Teams überschaubar. Klarer Favorit ist der SV Halle, dicht gefolgt von Alba Berlin. "Wir haben keinen Druck, wir sind in einer totalen Außenseiterrolle", so Laabs, "beide Gegner kennen wir vom letzten Jahr und aus der Regionalliga. Es sind sehr gute Teams. Dennoch werden wir versuchen, uns so teuer wie möglich zu verkaufen."

Auftakt für die Wedelerinnen ist die BG Ostholstein am Samstag um 12 Uhr, denen man ebenfalls nur Außenseiterchancen einräumt.

"Talente mit Perspektive": Matilda Schmalisch schafft Sprung in Perspektivkader

Matilda Schmalisch (Mitte) und Anna Suckstorff.

Gleich dreifach war der SC Rist Wedel beim Endturnier von "Talente mit Perspektive" vertreten: Leif Möller (Jahrgang 2003), Anna Suckstorff und Matilda Schmalisch (beide 2002) spielten im Olympiastützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg den Bundestrainern vor.

48 Mädchen und 48 Jungen aus ganz Deutschland hatten sich über die Vorausscheidungen für das Finale qualifiziert: Nun ging es um die Nominierungen für den DBB-Perspektivkader.

Alle drei Rister setzten in Heidelberg Akzente, wie Jugendwart Christoph Schmalisch berichtete: "Anna hat mit einigen großartigen Pässen glänzen können und war immer dann besonders stark, wenn sie das Spiel schnell gemacht hat und ihre Spielübersicht zeigen konnte. Leif hatte etwas wenig Einsatzzeit, überzeugte dann aber mit reifen Entscheidungen und guter Technik. Matilda konnte mit ihrer Flexibilität und Dynamik beeindrucken", sagte er.

Die Hamburger Delegation in Heidelberg (von links): Matilda Schmalisch, Anna Suckstorff, Leif Möller (alle SC Rist), Tjark Lademacher (Harburg Hittfeld) und HBV-Landestrainer Alexander May.

Dann gaben die Bundestrainer ihre Entscheidungen bekannt. Matilda schaffte den Sprung in den zwölfköpfigen Perspektivkader und war baff: "Ich kann das immer noch gar nicht richtig glauben, dass ich genommen wurde", sagte sie. Im August kommt der Perspektivkader zu einem ersten Lehrgang samt Besuch bei der Damen-Nationalmannschaft zusammen. Ein toller Erfolg für die Risterin, die nach Laura Schroeder 2010 die zweite Spielerin des SC Rist und damit eines Vereins des Hamburger Basketball Verbandes ist, die in den Perspektivkader berufen wurde.

Zwar ist die Nominierung eine Momentaufnahme, zugleich aber eine Anerkennung für die bisherigen Trainings- und Spielleistungen. Und natürlich ein motivierendes Element, weiter fleißig an sich zu arbeiten und ständig die Verbesserung im Blick zu haben, um die Chance zu nutzen, beim Bundesjugendlager in knapp 18 Monaten nominiert zu werden oder die Nominierung zu bestätigen. Und Matildas Berufung in den Perspektivkader zeigt den vielen anderen Talenten beim SC Rist, dass man mit Trainingsfleiß und einer Menge Einsatz viel erreichen kann - vielleicht sind die tollen Leistungen der drei Rister in Heidelberg also Ansporn für weitere Wedeler Nachwuchskräfte, den Ehrgeiz zu entwickeln, durch engagiertes Training ebenfalls dorthin zu kommen.

"Prolog" zum Heimspiel gegen Schwelm heute in den Welau Arcaden

Abstiegskampf ist immer eine Nervensache - nur wer die Belastung mental und körperlich aushält, kommt durch. Mit derartigen Herausforderungen setzen sich Spieler und Trainer des SC Rist Wedel seit Wochen auseinander und sind bislang auf einem guten Weg. An diesem Sonnabend (9. April) folgt der nächste Akt, um 19:00 Uhr treffen die Rister in der Steinberghalle auf die EN Baskets Schwelm.

Die Jungs von Trainer Michael Claxton benötigen die volle Unterstützung des Wedeler Publikums, zu Hause wird in der Regel der Grundstein für den Erfolg gelegt, dafür braucht es auch eine kochende Atmosphäre am Steinberg und lautstarke Anfeuerung. Die beste Gelegenheit bietet sich also an diesem Sonnabend und deshalb rühren die Rister am Tag vor dem Spiel, also am heutigen Freitag, von 15:00 bis 18:00 Uhr in den Welau Arcaden die Werbetrommel: Beim Edeka-Markt Volker Klein wird ein Korb aufgebaut, die Profis des SC Rist bitten dann zum Wurfwettbewerb mit tollen Preisen: Bei einem Treffer gibt es einen Gutschein für das Heimspiel gegen Schwelm an diesem Sonnabend oder das folgende am 24. April zu gewinnen. Bei drei Treffern locken Hauptpreise wie z.B. Basketbälle und T-Shirts vom Rist-Ausstatter Forthree 43 Basketball.

Schaut in den Welau Arcaden vorbei, Isaac Gordon, Amir Carraway und Co. erwarten Euch!

SC Rist Wedel verliert seinen Geschäftsführer

Thorsten Fechner, Geschäftsführer des SC Rist Wedel, steht dem Verein in der nächsten Saison in dieser Funktion nicht mehr zur Verfügung. "Thorsten hat uns mitgeteilt, dass er aus privaten Gründen zukünftig nicht mehr in bisherigem Umfang für den Verein tätig sein kann," so der 1. Vorsitzende Gernot Guzielski. "Wir respektieren seine Entscheidung, bedauern sie zugleich sehr, da er mit seiner Arbeit ganz wesentlich zur Professionalisierung und zum Erfolg des Vereins in den letzten Jahren beigetragen hat."

Marketingexperte Fechner war seit 2009 in verschiedenen Funktionen für den Verein tätig, zunächst im Bereich Sponsoring, dann als Marketingverantwortlicher, zuletzt als Geschäftsführer des Gesamtvereins und Vorstandsmitglied. "Mir ist dieser Schritt nicht leicht gefallen, da mir der Verein sehr am Herzen liegt. Dennoch musste ich letztendlich konstatieren, dass der notwendige Zeitaufwand, um den Verein nach meinen Vorstellungen weiter zu entwickeln, einfach nicht mehr in Einklang zu bringen war mit den familiären und weiteren beruflichen Anforderungen", erklärt Fechner. Der 52-jährige Familienvater - alle drei Söhne spielten oder spielen noch beim SC Rist - ist neben seiner Tätigkeit für den siebtgrößten deutschen Basketballverein Geschäftsführer einer Agentur für Marketingberatung.

Laut Vereinsvorstand Guzielski wird es jetzt darum gehen, die Personalstruktur im Verein zu überdenken, neu zu ordnen und die vielfältigen Aufgaben des Geschäftsführers ab der nächsten Saison auf mehrere Personen zu verteilen. Ob der Verein den Posten des Geschäftsführers neu besetzt, wird erst am Ende eines Prozesses klar sein, welchen der Vorstand nun einleiten will. "Wir werden nicht darum herumkommen, das Umfeld des Vereins stärker hauptamtlich aufzustellen", ist sich Guzielski sicher. Thorsten Fechner wird dem Verein in den verbleibenden drei Monaten seiner Geschäftsführertätigkeit bei der Erarbeitung einer neuen Ausrichtung beratend zur Seite stehen.

Großer Andrang bei Rister Werbeaktion in den Welau Arcaden

Etwa 150 Wedeler versuchten sich am vergangenen Freitag Nachmittag beim Körbe werfen in den Welau Arcaden. Der SC Rist hatte mit freundlicher Unterstützung von EDEKA VOLKER KLEIN eingeladen zum Gewinnspiel mit dem orangefarbenen Lederball und viele der zahlreichen Passagenbesucher liessen sich angesichts der attraktiven Preise aber auch um des sportliches Wettbewerbs wegen nicht zweimal bitten und versuchten, den Ball bei drei Versuchen möglichst oft im Korb zu versenken.

Über hundert Teilnehmer trafen mindestens ein Mal in den Korb und gewannen damit freien Eintritt zu einem Spiel der Wedeler Zweitligabasketballer in der Steinberghalle. Etwa die Hälfte der Gewinner trug bereits beim Heimspiel am Sonntag dazu bei, das im Abstiegskampf steckende Team tatkräftig zu unterstützen. "Wir waren schon ein wenig erstaunt, wie viele Wedeler gar nicht wussten, dass der SC Rist in der 2. Basketball-Bundesliga spielt. Umso mehr haben wir uns über das breite Interesse gefreut, mitzuspielen und mehr über den Verein zu erfahren," sagt Rist Geschäftsführer Thorsten Fechner, der zusammen mit Marketingmitarbeiterin Rike Martens die Aktion vor Ort betreute und drei Stunden Rede und Antwort stand.

Mit dabei waren zudem mit Issac Gordon, Amir Carraway, Abdulai Abaker und Fabian Strauß vier Spieler des Teams. Auch sie waren beeindruckt von der Begeisterungsfähigkeit und Treffsicherheit der Teilnehmer aus vielen verschiedenen Nationalitäten und nahezu allen Altersgruppen. Einige Personen trafen sogar alle drei Versuche und qualifizierten sich damit für die Verlosung der Hauptpreise, die am Sonntag im Rahmen des ProB-Spiels erfolgte. Fünf glückliche Gewinner konnten sich über z.B. über einen hochwertigen Basketball, Basketball-Schuhe oder ein "W like Wedel" Kapuzen-Sweatshirt des Rister Ausstattters FOURTHREE 43 Basketball freuen. "Wir freuen uns über die positive Unterstützung und werden als Team gerne weitere Aktionen begleiten," versprach Christoph Roquette, sportlicher Leiter des ProB-Teams. Fortsetzung folgt!

Freitag ab 16 Uhr in den Welau-Arcaden: Treffen und gewinnen

Die Rister rüsten sich für das Heimspiel gegen die Itzehoe Eagles, das am Sonntag (14. Februar) um 17:00 Uhr in der Steinberghalle stattfindet. Für die Mannschaft von Trainer Michael Claxton beginnt damit der Schlussspurt in der Punktrunde der 2. Basketball-Bundesliga ProB. Bei noch vier ausstehenden Partien brauchen die Wedeler möglichst viele Siege - wie viele ist auch von den Ergebnissen der Konkurrenz abhängig. Sicher ist, dass die Rister ihre Hoffnungen auf den Playoff-Einzug noch nicht zu den Akten gelegt haben. "Wir werden bis zum Schluss alles geben", sagt Rist-Trainer Claxton. Vier Punkte trennen seine Rister vom ersehnten achten Tabellenplatz - diesen noch zu erreichen ist schwierig, aber nicht unmöglich.

Am Freitag (16:00 bis 19:00 Uhr) rühren die Rister Abdulai Abaker, Amir Carraway, Isaac Gordon und Fabian Strauß in den Welau-Arcaden die Werbetrommel für das Heimspiel gegen Itzehoe und den Saisonendspurt. Gemeinsam mit dem Edeka-Markt Volker Klein geht es bei einem Wurfwettbewerb um Freikarten. Wer alle drei Würfe trifft, hat zudem die Chance auf einen der drei Hauptpreise. Die Spieler stehen natürlich für Autogramme zur Verfügung. Und wer den SC Rist noch nicht kennt, aber gerne Informationen aus erster Hand erhalten möchte, ist in den Welau-Arcaden ebenfalls genau richtig.

Im Rahmen des Heimspiels gegen Itzehoe am Sonntagnachmittag geht zudem der Grundschul-Fanwettbewerb in die nächste Runde. Die Schüler der Moorwegschule sind zu Gast in der Steinberghalle und werfen vor der Partie um einen möglichst großen Anteil am Preisgeld von 500 Euro, das von SER Solutions gestiftet wird. In der ersten Runde des Grundschul-Fanwettbewerbs hatte die Altstadtschule vorgelegt, die Rister sind gespannt, was sich die Moorwegschüler ausgedacht haben, um die Mannschaft lautstark und farbenfroh zu unterstützen. In der aktuellen Woche weilen Rist-Jugendkoordinatorin Gundula Laabs sowie Trainer und Spieler der 1. Herren zu Schnuppertrainingsstunden an der Moorwegschule.

Badebucht Wedel neuer Partner der Jugendinitiative "Basketball macht mobil"

Die Kombibad Wedel GmbH, Betreiber der Badebucht Wedel, unterstützt seit dieser Saison die Jugendarbeit des SC Rist Wedel durch die Übernahme einer Team-Patenschaft im Rahmen der Jugendinitiative "Basketball macht mobil". Damit hat der Wedeler Traditionsverein mittlerweile für gut ein Drittel seiner 24 Basketball-Jugendteams einen Partner aus der Wirtschaft gewinnen können. Vor der Badebucht Wedel hatten sich bereits die Unternehmen Lüchau Baumarkt, Pentosin Deutschland, Nordakademie Elmshorn, Klaus Ecke Steuerberater, fmp Fuchs Versicherungsmakler und Georg Dünkel Bauausführungen zu einem sozialen Engagement über dieses Projekt bekannt. Die Marke McDonald's unterstützt die Gesamt-Initiative zudem als sogenannter "Presenting Partner".

"Die Idee, Jugendarbeit über eine Patenschaft direkt und nachhaltig unterstützen zu können und gleichzeitig Teil eines größeren Projekts zu sein, hat uns sehr gut gefallen", betont Karsten Niß, Leiter der Badebucht in Wedel. "Wir tun Gutes und erhalten zudem Aufmerksamkeit für unser Produkt in einer Kernzielgruppe, was wir mit der Schaltung unseres Imagespots auf der LED-Wand im Rahmen der Zweitligaspiele zusätzlich flankieren."

Stolz präsentierten die Spielerinnen des Wedeler W15-Teams ihre neuen Trikots mit dem Badebucht-Logo. Auch auf dem Großbanner der Initiative in der Steinberghalle sowie auf allen Kommunikationsmitteln ist der neue Partner zukünftig präsent. Darüber hinaus sind weitere Aktivitäten angedacht, wie z.B. ein gemeinsamer Besuch des Teams in der Badebucht mit Blick hinter die Kulissen des Betriebes.

"Wir freuen uns sehr, mit der Badebucht Wedel einen weiteren tollen Partner für unser soziales Projekt gefunden zu haben", so Rist-Geschäftsführer Thorsten Fechner. "Wir hatten den Plan, innerhalb von drei Jahren für alle Jugendteams Paten zu finden und befinden uns zur Halbzeit auf einem guten Weg." Nach der sehr positiven Resonanz zum Projektstart hatte man dennoch beim Verein auf eine etwas größere Eigendynamik und Nachfrage gehofft. "Auch für soziale Initiativen ist es kein Selbstläufer, Partner zu finden", weiß Marketingfachmann Fechner. "Wir müssen selber noch aktiver werden in der Ansprache von Unternehmen, was bei unseren personellen Strukturen allerdings schwierig ist."

Die Jugend-Initiative "Basketball macht mobil" setzt gleichermaßen auf die Unterstützung von regionalen Unternehmen als auch Privatpersonen. Gesucht werden 24 Paten für 24 Teams. Der Pate unterstützt sein(e) Team(s) mit mindestens 2.000 Euro/Saison. Unabhängig davon ist es möglich, kleinere Beträge für die Initiative zu spenden. Alle Einnahmen werden verwendet für die Kostendeckung des Spielbetriebes des Teams, die Anschaffung von Spielkleidung, Übungsleiterhonorare und Turnierfahrten. Durch die Unterstützung der Initiative wird der Verein finanziell entlastet und kann diese Gelder in für die Jugendarbeit wichtige Bereiche reinvestieren, wie z.B. den Ausbau der Schulkooperationen, die Nachwuchs-Trainerausbildung und die Erhaltung der Leistungsteams der 2. Basketball-Bundesliga/Regionalliga als Vorbildfunktion für die Jugend.

Weitere Informationen zur Jugendinitiative "Basketball macht mobil" zum Herunterladen:

Weihnachtscamp des SC Rist Wedel

Vom 28.12.15 bis 31.12.15 fand das letzte der Rister Championship- Basketball-Camps in der Wedeler Steinberghalle statt. Kids mit und ohne Basketball-Erfahrung im Alter von 6 bis 14 Jahren waren mit dabei und tobten begeistert mit den Coaches vier Tage durch die Halle. Neben Fabian Strauß und Alex Pimentel als Coaches statteten auch Issac Gordon, Amir Carraway, Aurimas Adomaitis und Louis Olinde dem Camp Besuche ab. Am Finaltag war dann auch ProB-Headcoach Michael Claxton vor Ort und zeigte sich begeistert von Fertigkeiten und Einsatzwillen der Kinder.

Erstmals wurde das Camp vom Förderverein des SC Rist Wedel ausgerichtet und Trainer sowie Vereinsmanagement waren sehr zufrieden mit dem Verlauf. "Wir haben sehr gute Resonanz erhalten von den Kids und den Eltern," bestätigt Rist Wedel Geschäftsführer Thorsten Fechner. "Die Camps waren immer schon fachlich sehr gut. Wir haben jetzt versucht, das Ganze organisatorische Umfeld noch ein wenig zu professionalisieren und das Drum herum attraktiver zu gestalten. Wir denken, dass ist uns ganz gut gelungen und dafür möchte ich mich bei allen Helfern ganz herzlich bedanken."

Morgens ab neun Uhr waren die Kids meist schon nicht mehr zu bremsen in ihrem Tatendrang. Camp-Headcoach Fabian Strauß und sein Trainerteam arbeiteten nach spielerischem Aufwärmen an den Basketball-Grundfertigkeiten Dribbling, Passen, Werfen und auch Übungen zur Koordination/Athletik fehlten nicht im Programm. "Wir haben die Komplexität der Übungen von Tag zu Tag erhöht, damit keine Langeweile aufkommt und sich die Kids im Camp weiter entwickeln können," erklärt Coach Strauß. Zwischendurch gab es zur Auflockerung immer wieder beliebte Spiele wie "Bump" oder "Basketball-Bowling". Nach dem Mittags-Break mit Nudeln vom Restaurant PaneVino oder Chicken mit Reis von Sponsor McDonalds ging es dann in eine zweite Übungsrunde und verschiedene Wettkampfdisziplinen wie Freiwurf, Team-Hotshot oder einen Skills-Wettbewerb, bei dem vor allem  Schnelligkeit und Koordination gefragt war. Abgeschlossen wurde der Camp-Tag von Turnierspielen in zwei nach Alter und Leistungsstand aufgeteilten Gruppen.

Besondere Highlights waren die Besuche der Wedeler Profispieler Amir Carraway und Issac Gordon, die an zwei Tagen aktiv das Training mitgestalteten, viele Autogramme schrieben und eine Menge Spaß mit den Kids beim "Königs-Bump" hatten. Gleichzeitig nutzten die beiden Spieler die Camp-Mittagspause zu individuellen Trainingseinheiten - mit den Camp-Kindern als interessierten Zuschauern.

Am Ende des Camps gab es dieses Mal wieder nur Sieger. Jedes Kind erhielt für seine Teilnahme eine Medaille und eine Urkunde inklusive Foto mit den prominenten Coaches. Zudem wurden die Sieger der Wettkampfkategorien mit attraktiven Preisen des Rister Ausstatters 43 Basketball ausgezeichnet.

Der Förderkreis als Ausrichter des Camps und die Coaches bedanken sich ganz herzlich bei allen Kids für vier tolle gemeinsame Camp-Tage und den Eltern für ihre Unterstützung. Wir würden uns freuen, viele Gesichter bei den Camps in 2016 wieder zu sehen. Über die email-Adresse camps@scrist-wedel.de können bereits jetzt Plätze für die Camps gebucht werden. Die maximale Anzahl Kids pro Camp ist auf 65 begrenzt. Nachfolgend die Camp-Termine:

Ostercamp 5. - 8. April 2016

Sommercamp 26. - 29. Juli 2016

Herbstcamp 25. - 28. Oktober 2016

Weihnachtscamp 27. - 30. Dezember 2016

 

Merry Ristmas: Der Basketball-Weihnachtszauber

Humoriger Plausch am Hallenmikrofon: Pat Elzie (links) und Arne Malsch.

Festlich und stimmungsvoll war es. Merry Ristmas, die traditionelle Weihnachtsveranstaltung des SC Rist, lockte einen Tag vor Heiligabend wieder die Zuschauermassen an - und die erfreuten sich an einer gelungenen Mischung aus Sport, Show, Weihnachtsfeier und geselligem Beisammensein.

Das neue Konzept, neben aktuellen Spielern der 1. Herren und Rist-Legenden auch Hochkaräter der Itzehoe Eagles sowie unseres Kooperationspartners Hamburg Towers einzuladen, ging auf. Und auch das bunte Rahmenprogramm trug zu einem unterhaltsamen Abend bei. Moderator und Rist-Urgestein Arne Malsch führte gut gelaunt, schlagfertig und mit einer Menge Wortwitz durch die Veranstaltung. Reichlich Beifall brandete schon zu Beginn auf, als Jonas Laatzen geehrt wurde. Der langjährige Spieler der 1. Herren erhielt als Spezialist für Distanzwürfe passenderweise einen goldenen Ball überreicht und zeigte auch im nachfolgenden Nordakademie-Allstar-Game, dass er nach wie vor zu Recht als Wedeler Dreierkönig gilt. Nach 99 ProB-Einsätzen für den SC Rist machte Laatzen bei Merry Ristmas die Einhundert voll - und bekam von Malsch ganz nebenbei noch ein "Vertragsangebot" für die 3. Herren - auch bekannt als die Wedeler Legenden-Mannschaft - unterbreitet. Als Laatzen im Interview äußerte, seine Basketball-Karriere habe in den Knien und im Rücken Spuren hinterlassen, ergänzte Malsch aus eigener Erfahrung: "Willkommen bei den Legenden!"

Mit Pat Elzie und Ingo Knillmann übernahmen zwei große Namen das Coaching der beiden Auswahlmannschaften. Auch sie plauderten am Hallenmikrofon aus dem Nähkästchen. Elzie sei zu Zweitligazeiten einer seiner härtesten Gegenspieler gewesen, gestand Knillmann im Interview mit Arne Malsch. DAS Derby im Hamburger Basketball gab damals Anlass und Gelegenheit zum Zweikampf zwischen den beiden grundverschiedenen Center-Typen: Elzie auf Seiten des BC Johanneum, Knillmann natürlich in Reihen des SC Rist. Als er erstmals gegen Knillmann spielte, habe er zunächst gedacht, sein Widersacher sei der Aufbauspieler der Wedeler, scherzte Elzie angesichts Knillmanns Körpergröße von (für Center-Verhältnisse eher geringen) knapp 1,95 Metern. Das Trainerduell der beiden ging im Übrigen tatsächlich unentschieden aus. Das gleicht im Basketball zwar einer Rarität, doch bei Merry Ristmas ist bekanntermaßen auch mal Außergewöhnliches möglich. So legte Schiedsrichter Michael Pieper, der die Partie gemeinsam mit Niels Hennig und Tim Naujoks souverän leitete, im Laufe des Spiels plötzlich für Alexander Seggelke auf - der langjährige Erstligaprofi fackelte nicht lange und verwandelte den ungeahnten Assist.

Zweikampf zweier Rist-Stars früherer Tage: André Bade (rechts) gegen Alexander Seggelke.
Fotos: Claus Bergmann

Und am Ende stand ein 103:103, ein Resultat wie geschaffen für den launigen Vergleich der Allstar-Teams. Xavier Roberson von den Towers hatte die Partie in den Schlusssekunden per Dreier für Team Knillmann ausgeglichen und brachte somit auch die Zuschauer ins Spiel. Denn Arne Malsch entschied: Das Publikum soll per Applaus über Verlängerung oder das Unentschieden als Endergebnis abstimmen. Schon nach dem ersten Geräusch-Votum war klar, dass die Zuschauer die schiedlich-friedliche, wahrhaft weihnachtliche Variante bevorzugten. Einen Gewinner gab es nach dem 103:103 aber dennoch: Nicht nur alle Beteiligten, sondern auch Amir Carraway, der als bester Spieler des Allstar-Games ausgezeichnet wurde.

Auszeiten und Viertelpausen nutzte Malsch, um im Rahmen einer Verlosung des Förderkreises attraktive Preise "unters Volk" zu bringen. Und natürlich gaben auch die Cheerleader Akrobatisches zum Besten. In der Schlussphase des Allstar-Games drehte Malsch die Verhältnisse kurzerhand um - wieder so eine Ristmas-typische Überraschung: Nun sei es mal an der Zeit, dass die Cheerleader Anfeuerung erhielten, sagte der Moderator und gab am Hallenmikrofon den Dirigenten und Vorsänger. Unter Federführung von "Chorleiter" Malsch ertönten wechselseitige Schlachtrufe für die Cheerleader von den Rängen, am Ende sogar im Dreiklang: Eine musikalische Darbietung wider Erwarten. Für den wahren kulturellen Höhepunkt des Abends hatte jedoch bereits vor dem Beginn des Spiels der Kammerchor Wedel gesorgt. Zu Ehren der amerikanischen Gastspieler und der einheimischen Akteure intonierte der Chor die Nationalhymnen der USA und Deutschlands - ein feierlicher Beginn eines festlichen Abends.

Den Brückenschlag zwischen Legenden, Altstars und der Zukunft vollzogen in der Halbzeit die Rist-Minis. In einem Einlagespiel - geleitet von Nachwuchsschiedsrichter Jonas Hannemann - zeigten die Schützlinge der Rist-Trainer Gundula Laabs und Lukas Kock nicht nur tollen Einsatz, sondern gaben eine Kostprobe rasanten Minibasketballs auf der Grundlage einer bereits toll entwickelten Technik. Manch einer der "Großen" fühlte sich an seine Kindheit und die ersten Schritte der eigenen Basketball-Karriere erinnert, die einst auf exakt gleichem Wege begonnen hatte.

zu den Fotos...

Merry Ristmas: Basketball-Fest in der Steinberghalle

Jonas Laatzen

Es ist ein vorweihnachtliches Basketball-Spektakel mit zahlreichen Leckerbissen auf und neben dem Feld. Am kommenden Mittwoch (23. Dezember, Einlass: 18 Uhr, Spielbeginn: 19 Uhr), einen Tag vor Heiligabend, findet in der Steinberghalle nach einem Jahr Pause die Neuauflage von Merry Ristmas statt. Bei der traditionellen Veranstaltung in familiärer Atmosphäre messen sich beim Nordakademie Allstar-Game illustre Namen, die einst und derzeit für den SC Rist aufliefen und -laufen. Und auch unser Kooperationspartner, die Hamburg Towers, sowie die Itzehoe Eagles schicken Hochkaräter. Durch den Abend führt Arne Malsch.

Ein Wiedersehen gibt es mit Alexander Seggelke: Der Wedeler legte beim SC Rist den Grundstein für eine erfolgreiche Basketball-Karriere, die er 2011 beim damaligen Bundesligisten Artland Dragons Quakenbrück beendete. Der 36-Jährige spielte mit den Niedersachsen einst auch auf internationalem Parkett. 2008, als er bei Science City Jena unter Vertrag stand, wurde Seggelke ins Allstar-Team der BBL gewählt - ein Jahr zuvor hatte er den Verein in die erste Liga geführt und war als Spieler des Jahres in der damaligen 2. Bundesliga Süd ausgezeichnet worden. An alter Wirkungsstätte misst sich der ehemalige Profi bei Merry Ristmas mit einheimischen Stars und Cracks aus Übersee.

Xavier Roberson von den Towers ist als hervorragender Scorer bekannt. Der US-Amerikaner aus Houston war in der Saison 2013/14 zweitbester Punktesammler der College-Liga NAIA und hat auch bei den Towers bisher einen starken Eindruck hinterlassen - der 25-Jährige ist der erfolgreichste Dreierschütze der Wilhelmsburger.

Roberson ist nicht der einzige Akteur, der diese Qualität bei Merry Ristmas unter Beweis stellen wird. Mit André Bade und Jonas Laatzen machen etwa zwei ausgewiesene Dreier-Spezialisten ihre Aufwartung. Letzterer bestreitet nach 99 ProB-Einsätzen für die 1. Herren am Mittwoch nun gewissermaßen sein dreistelliges Jubiläumsspiel. Das sollte man nicht verpassen. Wer erinnert sich nicht noch an Merry Ristmas 2012, als sich Laatzen im Larry-Bird-T-Shirt zum Wedeler Dreierkönig kürte und dabei andere Spezialisten wie Bade und Seggelke bezwang?

Alexander "Ali" Seggelke. Fotos: Claus Bergmann

Itzehoes Coach Pat Elzie, der ebenso wie Rist-Legende Ingo Knillmann als Trainer an der Seitenlinie stehen wird, bringt seinen Topscorer Courtney Belger mit nach Wedel. Der Aufbauspieler aus St. Louis ist dafür bekannt, den Statistikern ganz besonders viel Arbeit zu verschaffen: Punkte, Rebounds, Assists, Ballgewinne - der 26-Jährige ist für alles zuständig und lässt das Scouting mitunter geradezu überquellen. Für spektakuläre Szenen wird gesorgt sein. Und auch die eine oder andere vorweihnachtliche Flugeinlage kündigt sich an...

Die Nordakademie als Unterstützer von Merry Ristmas ist übrigens zugleich auch Partner aller drei hiesigen ProA- und ProB-Klubs: also der Itzehoe Eagles, der Hamburg Towers und des SC Rist. Die Verbindung zum Basketball ist eng und unmittelbar: Prof. Dr. Georg Plate, der Vorsitzende des Nordakademie-Vorstandes, hat einst selbst Basketball auf Leistungsniveau gespielt, heute fördert er den Sport in der Region. Steffen Kiese (Towers), Patrick Wischnewski (Itzehoe) und Fabian Böke (Rist) sind als derzeitige Nordakademie-Studenten beste Beispiele, wie Leistungsbasketball mit einer weiterführenden Ausbildung an der in Elmshorn und Altona ansässigen Hochschule zu kombinieren sind.

Natürlich gehören auch attraktive Preise für die Zuschauer zu Merry Ristmas wie das Treffen ehemaliger Mannschaftskameraden und Weggefährten. Bei einer Verlosung des Förderkreises gibt es unter anderem einen iPad Mini, zwei Jahresmitgliedschaften bei der Fitnessfabrik, einen Profi-Werkzeugkoffer aus dem Hause Bauzentrum Lüchau, ein Probefahrwochenende mit dem neuen Renault Kadjar und ein Tablet der Marke Huawei zu gewinnen. Und das ist längst nicht alles! An den Verkaufsständen im Foyer der Steinberghalle werden zudem weihnachtliche Speisen und Getränke angeboten: Herrlich duftende Waffeln und leckerer Glühwein dürfen nicht fehlen. Alle Erlöse kommen dem Förderkreis des SC Rist zugute, der die Wedeler Jugendarbeit seit 1990 tatkräftig unterstützt. Der Eintritt am Mittwoch kostet 5 Euro für Erwachsene und 2,50 Euro für Kinder. ProB-Dauerkarten haben bei Merry Ristmas keine Gültigkeit.

SC Rist Wedel führt Kartenvorverkauf in Zusammenarbeit mit ADticket ein

Ab sofort wird es für die Fans des SC Rist Wedel in der 2. Basketball-Bundesliga ProB noch komfortabler. Der letztjährige Play-off-Finalist führt ein Ticketing-System ein, bei dem Karten für die Heimspiele des Vereins in der Wedeler Steinberghalle nun auch über Vorverkaufsstellen und ein Online-Portal geordert werden können. Neben Karten mit freier Sitzplatzwahl wird es erstmals in einem Tribünenblock möglich sein, gegen einen geringen Aufpreis Sitzplatzreservierungen vorzunehmen. Partner für den Ticketvertrieb ist das Unternehmen Adticket, das über sein webbasiertes Ticketsystem ReserviX bereits einige Teams im deutschen Basketball betreut.

Jetzt Dauerkarten mit freier Sitzplatzwahl oder reserviertem Sitzplatz ordern

Gestartet wird der neue Ticket-Service zunächst mit dem Verkauf von Dauerkarten. Die Buchungsmöglichkeit von Einzeltickets für die Heimspiele der Saison 2015/16 folgt dann wenige Tage später. "Wir freuen uns sehr, nun endlich einen modernen Ticketservice anbieten zu können. Die Nachfrage dahingehend, gerade in der erfolgreichen letztjährigen Play-off-Runde, hat immer mehr zugenommen", erläutert Rist-Geschäftsführer Thorsten Fechner. Reservierbare Sitzplätze stehen zunächst nur begrenzt in einem Block zur Verfügung. Dauerkartenkäufer haben einige Tage Zeit exklusiv auf diese Plätze zuzugreifen. "Wir wollen zunächst testen, wie die Resonanz auf Sitzplatzreservierungen aussieht und zudem den treuen und schnell entschlossenen Dauerkartenkäufern einen zusätzlichen Benefit gewähren," so Fechner.

Wer sich den Weg zu den vier Wedeler oder ca. 40 Hamburger Vorverkaufsstellen ersparen möchte, kann Karten für die Rister Zweitligaspiele über den vereinseigenen Ticketshop erwerben und diese selber ausdrucken oder auf Wunsch zuschicken lassen. Hier geht es zum neuen Ticketshop.

Keine Wartezeiten am Einlass und ein garantierter Sitzplatz - das sind Argumente, die nicht nur Wedeler Zuschauer, sondern gerade Fans aus dem Umland, aus Hamburg oder auch die Anhänger der gegnerischen Teams schätzen werden. Fechner:"Mit dem ehemaligen Erstligisten Artland Dragons kommt direkt im ersten Heimspiel am 3.10.15 ein sehr attraktiver Gegner nach Wedel. Wir gehen davon aus, dass die Steinberghalle voll wird. Wer clever ist, nutzt das neue Ticketing-System, am besten gleich mit einer Dauerkarte".

Über unseren Partner ADticket:

Die ADticket GmbH betreut als unabhängiger Ticketdienstleister und Spezialist für den Ticketvertrieb über 3.000 Veranstalter aus den Bereichen Theater, Sport, Konzerte, Tourismus und Messen sowie Veranstaltungszentren in ganz Deutschland. Das webbasierte Ticketsystem ReserviX ermöglicht die Organisation, Durchführung und Kontrolle des kompletten Ticketvertriebs für alle Vertriebswege.

Ansprechpartner:

Thorsten Fechner

Geschäftsführer SC Rist Wedel

Mobil: 0173-2112478

Email: geschaeftsfuehrer@scrist-wedel.de

 

Gute Stimmung bei der Saisoneröffnungsfeier im Highlight Wedel

Die Saison kann kommen. Fotos: Karsten Nitt

Das Wetter spielte mit, die Stimmung war ebenfalls bestens - nur das Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft wollte nicht so recht zu einem gelungenen Abend passen.

Rund 150 Gäste, darunter über 30 Kinder, kamen zur Saisoneröffnungsfeier im Highlight, bei der sich die 1. Damen und 1. Herren den Fans vorstellten. Arne Malsch führte launig durch den Abend, befragte Trainer und Neuzugänge zum bisherigen Stand der Vorbereitungen und zur neuen Saison.

Michael Claxton, Headcoach der 1. Herren, betonte, Isaac Gordon solle die jungen Spieler führen und Michael Bradley unter den Körben aufräumen. Sie hätten sich dank guter Betreuung sehr schnell in Wedel eingelebt, berichteten die beiden Amerikaner. Das habe auch mit Abdulai Abaker zu tun: Ihr neuer Mitspieler - auch er ist bekanntlich neu bei den 1. Herren - helfe ihnen bei vielen Dingen im Alltag. Der vierte Neuzugang, Helge Baues, konnte aufgrund von Verpflichtungen mit den Towers leider nicht bei der Mannschaftsvorstellung dabei sein. Gundula Laabs und René Zoller, die Trainer der 1. Damen, sagten, man stehe mit dem sehr jungen Kader vor einer Übergangssaison.

Beim Wurfwettbewerb des Hamburger Abendblatts nahmen es die Kinder mit den Profis auf - beide Seiten hatten sichtlich Spaß daran, tolle Preise sorgten für einen zusätzlichen Anreiz. Schmackhaftes vom Grill und Salate boten eine willkommene Stärkung. Dass das gemeinsame Daumendrücken der deutschen Nationalmannschaft im Duell mit Spanien nicht zum Einzug ins Achtelfinale verhalf, sorgte vorübergehend natürlich für einen kleinen Stimmungsdämpfer. Der SC Rist bedankt sich bei seinen Partnern, dem Highlight Wedel und dem Hamburger Abendblatt, für die Unterstützung bei einer tollen Veranstaltung.

"Eine gelungene erste offizielle Saisoneröffnungsfeier, die sicher ihre Wiederholung finden wird", bilanzierte Rist-Geschäftsführer Thorsten Fechner. "Besonders gefreut hat mich die Teilnahme einiger Kids mit ihren Eltern, die gerade erst über Camps den Weg zum SC Rist gefunden haben. Bei der Besucherzahl ist sicher noch Luft nach oben. Aber das wird sich entwickeln", sagte er.

Torben Haase neuer Jugendkoordinator

Torben Haase. Foto: Claus Bergmann

Torben Haase übernimmt beim SC Rist das Amt des Jugendkoordinators für den männlichen Bereich.

Der Schenefelder, der zunächst bei Blau-Weiß 96 und anschließend beim VfL Pinneberg spielte, war bereits ab 2012 für den SC Rist als Jugendtrainer, als Co-Trainer der Wedeler ProB-Mannschaft und als Coach der 2. Herren aktiv. Seines Lehramtsstudiums (Chemie und Sport für Grund- und Sekundarstufe 1) wegen zog er dann nach Kiel. Haase schloss sich dem BBC Rendsburg an und gewann 2014 als Spieler den Meistertitel in der 2. Regionalliga. Zugleich war er beim Basketball-Verband Schleswig-Holstein als Auswahltrainer für den Jahrgang 2000 zuständig.

Mittlerweile an der Universität Hamburg eingeschrieben, kehrte Haase zur vergangenen Saison dann zum SC Rist zurück, zeichnet im Wedeler Trainerstab seitdem wieder für den Bereich U16/U18 verantwortlich und leitet im Rahmen der Schulkooperationen eine Basketball-AG an der Ernst-Barlach-Schule. Auch der Hamburger Basketball-Verband baut auf seine Dienste: Nachdem Haase in der Vergangenheit bereits als Assistent der Auswahltrainer wirkte, hat er inzwischen als Headcoach die Jungs des Jahrgangs 2003 unter seinen Fittichen.

Den Austausch der Trainer untereinander anzuregen, die Absprache mit allen Jugendtrainern über Übungsinhalte und -formen zu pflegen und an der gemeinsamen Struktur zu feilen, seien wichtige Arbeitsfelder seiner Tätigkeit als Jugendkoordinator, so Haase. "Ich freue mich sehr, dass Fabian Strauß noch mehr einsteigt und dass wir Thore Bethke gewinnen konnten, der als Bundesfreiwilligendienstleistender künftig noch mehr als ohnehin schon machen wird. Der Austausch zwischen uns ist gut - das muss auch so sein, weil wir vieles neu strukturieren müssen", sagt Haase mit Blick auf die Lücke, die der Wechsel von Thomas Koch nach Frankfurt hinterlässt.

Für alle Fragen rund um die Nachwuchsarbeit sind Gundula Laabs, die Jugendkoordinatorin für den weiblichen Bereich, und Torben Haase, der Jugendkoordinator für den männlichen Bereich, unter jugendkoordinator@scrist-wedel.de zu erreichen.

Thomas Koch wechselt von Wedel nach Frankfurt

Thomas Koch (hier bei einem Grundschulkurs) verlässt den SC Rist in Richtung Frankfurt.

Thomas Koch verlässt den SC Rist Wedel nach vier Jahren und wechselt in die Nachwuchsabteilung der Frankfurt Skyliners. Dort wird er wie bisher in Wedel in den Schulkooperationen arbeiten sowie M10- und M12-Mannschaften betreuen.

"Thomas hat unsere Nachwuchsarbeit sehr vorangebracht und mit seinem enormen Einsatz in den Schulen und im Verein dafür gesorgt, dass viele Kinder und Jugendliche den Weg zum Basketball gefunden haben", sagt Gernot Guzielski, der erste Vorsitzende des SC Rist. "Dabei war es ihm immer wichtig, nicht nur ein paar herausragende Talente zu fördern, sondern jedem Kind zu ermöglichen, sich weiter entwickeln zu können und Spaß am Sport zu haben. Ganz nebenbei hat er auch dafür gesorgt, gute und engagierte Nachwuchstrainer für den SC Rist zu gewinnen und zu entwickeln", so Guzielski weiter.

In Frankfurt wird Koch wieder mit Sebastian Gleim zusammenarbeiten, der bei den Skyliners die Nachwuchs- und Schulförderung leitet. Vor Gleims Wechsel im vergangenen Jahr waren beide gemeinsam erfolgreich in der Wedeler Jugendarbeit tätig. "Es ist sehr gut gelaufen", blickt Koch auf seine Zeit beim SC Rist zurück. "Man hat viel Unterstützung in Wedel, das macht den Verein auch aus. An jeder Ecke gibt es jemanden, der Dir helfen kann. Wir haben uns an den Schulen sehr gut etabliert, es gibt die Ballschule, regelmäßige Kurse und Schulturniere, die Grundschulliga und 'Jugend trainiert für Olympia' - da haben wir schon eine ganze Menge geschaffen."

Neben seiner Tätigkeit in der Kooperation mit Wedeler und Holmer Schulen war Koch Trainer mehrerer Rist-Jugendmannschaften. "In der Schule kommen die Kinder mit Basketball in Berührung, manche kommen dann auch zu uns in den Verein", sagt er. "Ich möchte mich besonders bei Thore Bethke herzlich bedanken", so Koch weiter. "Thore ist als Co-Trainer immer ganz besonders engagiert gewesen. Ich habe sehr viel von ihm profitiert und auch gelernt."

Seine neue Aufgabe in Frankfurt sei ähnlich wie in Wedel, "nur etwas größer", sagt Koch. "Das ist für mich eine tolle Sache. Und Hessen ist ja auch ein tolles Basketball-Bundesland."

"Natürlich bedauern wir sehr, einen so guten Trainer zu verlieren, aber wir müssen gleichzeitig anerkennen, dass es für die berufliche Zukunft von Thomas sicherlich die richtige Entscheidung ist, sich neuen Herausforderungen in Frankfurt zu stellen", so Gernot Guzielski. "Wir danken Thomas sehr für sein großes Engagement und wünschen ihm für seine weitere private und berufliche Zukunft alles Gute."

Hitzeschlacht in Speyer

Am 05.07. stand für die Metropolitan Baskets aus Hamburg die zweite Runde der Qualifikation für die WNBL Saison 2015/16 in Speyer auf dem Programm.

Unter den drei Teilnehmern wurde am wohl heißesten Tag des Jahres (42 Grad) der letzte Startplatz für die WNBL ausgespielt.

Im ersten Spiel hatten es die Metros mit dem Gastgeber aus Speyer um U16-Nationalspielerin Helena Eckerle zu tun. Die Metros starteten gut in die Partie, hatten jedoch ebenso wie die Gastgeber und Zuschauer mit der Hitze zu kämpfen und lagen nach dem ersten Viertel mit 9:18 zurück. Diesen Rückstand konnten die Metros bis zur Halbzeit nicht verkürzen. Halbzeitstand: 22:31.

Nach dem Seitenwechsel fand man offensiv besser ins Spiel und konnte auch in der Defense eine Schippe drauflegen. Nach dem dritten Viertel stand es dann verdient nur noch 33:36.

Es entwickelte sich eine dramatische Schlussphase im vierten Viertel, bei der die Metros den Gegner in den letzten beiden Minuten korblos halten konnten, jedoch selber an der Linie den Abstand stetig verkürzen konnten (4/10 in den letzten beiden Minuten). Nach den beiden erfolgreichen Freiwürfen von Luisa zum Ausgleich ging es dann in die Verlängerung.

Hier zeigte sich dann, dass beide Mannschaften enorm unter der Hitze zu leiden hatten. In der 45. Minute lagen die Metros ca. 20 Sekunden vor Schluss mit einem Punkt hinten, als Muska dann fünf Sekunden vor Schluss per Korbleger den Endstand von 55:54 für die Metros erzielte.

Im zweiten Spiel des Tages unterlag die Mannschaft aus Schwabach der Mannschaft aus Speyer deutlich mit 55:76.

Für die Metros galt es nun, im letzten Spiel die Mannschaft aus Schwabach nicht zu unterschätzen und das unmöglich Geglaubte doch noch zu erreichen.

Bis zur Halbzeit taten die Metros sich enorm schwer (30:23) und konnten sich erst im dritten Viertel auf 61:37 deutlich absetzen und letztendlich das Spiel mit 79:47 für sich entscheiden.

Alle beteiligten waren überglücklich, unter diesen widrigen Umständen den Startplatz für die WNBL erkämpft zu haben.

"Die Mannschaft hat super gekämpft, besonders im ersten Spiel Willen und Moral bewiesen und konnte die Ausfälle von Leistungsträgern an diesem Wochenenden sehr gut kompensieren. Als Team sind wir heute, glaube ich, mit der Hitze am besten umgegangen. Mein Dank für die geleistete Arbeit gilt neben den Mädels, meiner Co-Trainerin Angela, den beiden Fahrern Helge und Joschua und auch den Fans aus Hamburg, die uns hier vor Ort unterstützt haben", so Headcoach Alexander May.

Gespielt haben:

Anna Voß, Linn Jürgensen, Emma Schmalisch (alle SC Rist Wedel), Benita Naumann (SC Alstertal-Langenhorn), Muska Saidi (Ahrensburger TSV), Luisa Garsoffky-Strey, Brianne Schröder (beide BG Hamburg West), Bente Lademacher, Antonia Kofahl (beide BG Harburg Hittfeld), Wiebke Schwartau (BG Ostholstein)

SC Rist Wedel führt Geschäftsführerposition ein

Thorsten Fechner

Thorsten Fechner (51), bislang verantwortlich für Marketing beim SC Rist Wedel, wird zukünftig die Position des Vereinsgeschäftsführers einnehmen und diesen Aufgabenbereich zudem als Vorstandsmitglied vertreten. Die Vereinsführung des derzeit mit über 700 Mitgliedern siebtgrößten deutschen Basketballclubs reagiert damit auf die zunehmend steigenden Managementanforderungen sowohl im Breitensport- als auch im Leistungssportbereich.

"Mit unseren bisherigen Strukturen im Management stoßen wir mittlerweile an die Grenzen des Machbaren," erläutert Gernot Guzielski als 1. Vorsitzender des SC Rist Wedel. "Wir freuen uns deshalb sehr, dass wir mit Thorsten Fechner einen ausgewiesenen Fachmann für diese Aufgabe gewinnen konnten. Er kennt zudem den Verein aus seiner bisherigen Tätigkeit sehr gut, hat wesentlich zu der positiven Entwicklung in den letzten Jahren beigetragen und wird in seiner neuen Funktion den Verein noch intensiver unterstützen können."

Neben seiner beruflichen Tätigkeit als geschäftsführender Gesellschafter einer Agentur für Mittelstandsmarketing hat Fechner das Marketing des Vereins seit dem Aufstieg der 1. Herren in die 2. Basketball-Bundesliga ProB im Jahr 2009 kontinuierlich professionalisiert und damit mitgeholfen, die wirtschaftliche Basis für eine erfolgreiche Etablierung des Vereins auf hohem sportlichen Niveau zu schaffen. Nach Diplomsport- und Marketingstudium in Mainz/Köln war Fechner in verantwortlichen Positionen führender Sportmarketing- und Werbeagenturen tätig, bevor er 2001 die stratwork GmbH gründete, für die er auch weiterhin neben seiner Funktion beim SC Rist Wedel tätig sein wird.

Thorsten Fechner: "Ich sehe sehr gute Chancen, den Verein aus meiner neuen Position heraus weiter zu entwickeln und als einen führenden Basketball-Nachwuchsstandort in Norddeutschland zu etablieren. Es gibt unglaublich viel engagiertes Ehrenamt im Verein, welches wir auch weiterhin als Basis dringend benötigen. Meine Funktion wird in erster Linie darin bestehen, diese vorhandenen Strukturen durch Koordination zu entlasten und wichtige Zukunftsthemen anzuschieben, die 'nebenbei' nicht voran zu bringen sind. Ich freue mich sehr auf diese Herausforderung und eine gute Zusammenarbeit mit allen Ristern."

W19: Haarscharf am Titel vorbei

Die weibliche U19 des SC Rist hat die Qualifikation für die Endrunde der Deutschen Meisterschaft haarscharf verpasst. Bei den "Norddeutschen" in Halle an der Saale bezwang das Team von Coach Gundula Laabs die BG Rotenburg/Scheeßel (69:45) und Gastgeber SV Halle (68:66), verlor seine dritte Partie gegen Alba Berlin aber knapp mit 43:45. Somit sprach in der Endabrechnung der Dreiervergleich gegen die Risterinnen und für die Hallenserinnen, die nun die Endrunde ausrichten werden.

In ihrem Auftaktspiel gegen Rotenburg erarbeiteten sich die Risterinnen schnell einen Vorsprung, Laabs ließ im weiteren Verlauf des Spiels dann viel rotieren. Ihre Schützlinge verteidigten ihren Vorsprung in abgeklärter Manier und brachten den Sieg unter Dach und Fach.

Zuvor hatten sich Halle und Berlin ein hochklassiges Duell geliefert. "Wenn man beide Partien gesehen hat, hätte man gedacht, dass uns Halle mit 30 schlägt", so Laabs in der Rückschau. Doch es kam anders, die Befürchtung der Trainerin bestätigte sich nicht. Im Duell zweier körperlich eher kleiner Teams trumpften Halles Schützen auf, die Gastgeber konnten sich zudem auf ihre tiefe Bank verlassen. Doch auch Laabs hatte Trümpfe auf der Hand. Die Wedeler Guards suchten immer wieder den Weg zum Korb, die hallensische Verteidigung vermochte die Penetration der Risterinnen nicht zu unterbinden. Mona Frey, Franziska Schreiner und Lena Winkelmann drehten auf und führten die Gelb-Grünen an: "Alle drei waren 40 Minuten lang überragend", so Laabs. Die Risterinnen schraubten ihre Führung zwischenzeitlich in zweistellige Dimensionen hoch, doch Halle gab keineswegs klein bei. In der Schlussphase behielt Frey an der Freiwurflinie einen kühlen Kopf und traf drei ihrer vier Versuche. Die Risterinnen führten nun mit drei Punkten und griffen zu einem taktischen Kniff: Sie foulten, brachten Halle an die Linie und verhinderten auf diese Weise, dass die Gastgeber per Dreier den Ausgleich erzielen konnten. Die Hallenserin verwandelte den ersten Freiwurf und verwarf den zweiten, die Risterinnen schnappten sich den Rebound, der Rest war Wedeler Jubel. "Der Sieg war eine riesige Überraschung und hat sehr viel Kraft gekostet", sagte Laabs.

Am Sonntagmorgen folgte die dritte und letzte Partie gegen Alba Berlin und wieder eine andere Aufgabenstellung. Nicht nur zwei hochgewachsene Center des Gegners forderten die Wedeler Defense, die mit wechselnden Verteidigungen versuchte, den Berlinerinnen beizukommen. Es wurde gut gearbeitet, dennoch lagen die Risterinnen zur Halbzeit mit 13 Punkten im Hintertreffen. Dann begannen sich die Bemühungen auszuzahlen. Stück für Stück wurde der Rückstand reduziert, Laabs' Schützlinge pirschten sich heran und ließen nach der Halbzeit nur 16 Berliner Punkte zu, doch der letzte Schritt fehlte. "Für eine Führung hat es nie gereicht", sagte die Trainerin, die zwei in der Endphase vergebenen Korblegern nachtrauerte. So blieb nach abermals starker Leistung eine 43:45-Niederlage zu konstatieren, der Norddeutsche Meistertitel war in Sichtweite, doch er ging an die Gastgeber.

SC Rist (Punkte gegen Rotenburg/Halle/Berlin): Lena Winkelmann (17/7/10), Franziska Schreiner (15/19/10), Mona Frey (14/27/10), Andrea Matanovic (7/0/0), Marie Hemeyer (0/2/0), Julia Zollenkopf (8/-/8), Kaja Dünkel (2/2/0), Iohana Andrada Borsan (4/7/8), Mieke Meyer (0/0/0), Jasmin Zimmermann (2/4/0).

Jugendinitiative nimmt Fahrt auf

Die ersten Maßnahmen der Jugendinitiative sind umgesetzt. Stolz präsentierten sich viele Teams im Rahmen des Jugendtages des SC Rist Wedel in ihren neuen Trikots. Auch einige der Team-­Paten der Rister Jugendinitiative BASKETBALL MACHT MOBIL nutzten diesen Anlass zum persönlichen Austausch mit den Kids und für ein erstes Gruppenfoto.

"Die Idee der Initiative, Jugendteams auf direktem Wege als 'Pate' zu unterstützen, findet sehr positive Resonanz", erläutert Thorsten Fechner, verantwortlich für das Projekt auf Seiten des Vereins. Unterstützt wird die Initiative bisher von den Unternehmen McDonalds, Lüchau Baumarkt, Pentosin Deutschland, Nordakademie Elmshorn, Klaus Ecke Steuerberater, fmp Fuchs Versicherungsmakler und Georg Dünkel Bauausführungen. Weitere Unternehmen haben bereits im Rahmen des Jugendtages Interesse bekundet. Mit Hilfe des neuen Projekt-­Flyers (siehe unten) und weiteren öffentlichkeitswirksamen Aktionen möchte der SC Rist das soziale Projekt weiter bekannt machen. Zudem hofft man laut Fechner in Sachen Bekanntmachung auf die Unterstützung der lokalen Medien: "Der Erfolg dieser Initiative ist uns ein großes Anliegen und ganz wesentlich von Bedeutung für die weitere Entwicklung unser Jugendarbeit. Wichtig ist uns, dass es sich hier um kein Sponsoringprojekt, sondern um eine Initiative handelt, welche die soziale Funktion des Vereins honoriert."

Die Jugend-­Initiative BASKETBALL MACHT MOBIL setzt gleichermaßen auf die Unterstützung von regionalen Unternehmen als auch Privatpersonen. Gesucht werden 24 Paten für 24 Teams. Der Pate unterstützt sein(e) Team(s) mit mindestens 2.000 Euro/Saison. Das Geld wird verwendet für die Kostendeckung des Spielbetriebes des Teams, die Anschaffung von Spielkleidung, Übungsleiterhonorare und Turnierfahrten. Durch die Unterstützung der Initiative wird der Verein finanziell entlastet und kann diese Gelder in für die Jugendarbeit wichtige Bereiche reinvestieren, wie z.B. den Ausbau der Schulkooperationen, die Nachwuchs-­Trainerausbildung und die Erhaltung der Leistungsteams der 2. Basketball-­Bundesliga/Regionalliga als Vorbildfunktion für die Jugend.

Flyer Jugendinitiative zum Herunterladen:

Viel mehr als nur eine Übungsleiterin

Gundula Laabs (rechts)
und Co-Trainerin Nele Koschek

Von Stephan Hoppe (Artikel erscheinen im Tip)

Es ist schon mehr als drei Jahrzehnte her. Doch an Professor Ursula Vogt erinnert sich Gundula Laabs noch ganz genau. Schließlich war die Akademikerin die erste Basketballtrainerin, welche die heute 39-jährige Laabs im zarten Alter von sechs Jahren in ihrer Geburtsstadt Berlin als Übungsleiterin erleben durfte.

"Das war in meiner ersten Ballspielgruppe. Sie war weniger der Kumpeltyp, sondern eher etwas streng. Frau Vogt hat uns viel beigebracht und war überall beliebt", erinnert sich die Ex-Bundesliga-Spielerin, die im Laufe ihrer Karriere noch von vielen weiteren Coaches trainiert werden sollte. Heute vermittelt Gundula Laabs selbst Kenntnisse, beim SC Rist Wedel.

Ob bei den Korbjägern, im Fußball, Handball, Tennis oder Volleyball: Wie Gundula Laabs bringen hierzulande abertausende Trainer und Betreuer Kindern und Jugendlichen in ihren Disziplinen "das Laufen" bei. Im Regelfall ehrenamtlich.

Laabs selbst wechselte nach dem Ende ihrer Laufbahn als Aktive 2005 auf die Trainerseite. Die zweifache Mutter coacht die Regionalliga-Damen des SC Rist Wedel, engagiert sich aber auch im Jugendbereich, wo sie außer den U9-Mädchen auch dem weiblichen Nachwuchs der Altersklassen U8 und U7 den Basketball-Sport beibringt.

"Im Grunde genommen orientiert sich bei uns die Freizeit am Basketball. Da mein Mann selbst aktiver Spieler war, akzeptiert er das. Sonst ginge das gar nicht", erklärt die Ex-Nationalspielerin, die für ihre Dienste eine Aufwandsentschädigung vom Klub gezahlt bekommt.

Doch ums Geld geht es Laabs, die auch als Jugendkoordinatorin des traditionsreichen Wedeler Klubs fungiert, gar nicht. "Jetzt ist die Zeit gekommen, mal etwas zurückzugeben. Denn es macht mir großen Spaß, für unseren Nachwuchs da zu sein und selbst Erlerntes weiterzuvermitteln", sagt sie, ehe sie die Tür zur Sporthalle des Johann-Rist-Gymnasiums aufschließt.

Es ist Donnerstagnachmittag. Das Training der weiblichen U9 steht an. 14 Mädchen wird Laabs willkommen heißen. Die A-Lizenz-Inhaberin hat Ansprüche an ihre eigene Trainingsarbeit und an die der Mädchen.

"Wir wollen unseren Nachwuchs so ausbilden, dass er später einmal davon profitiert und höherklassigen, erfolgreichen Basketball zu spielen vermag. Manch einem gelingt dann sogar der Sprung in eine College-Mannschaft in Amerika", weiß die Unternehmensberaterin, die für ihre Schützlinge oft weit mehr als nur eine Trainerin ist.

"Es kam schon manchmal vor, dass ich von einer schlechten Note in der Klassenarbeit erfuhr, bevor es den Eltern daheim gebeichtet wurde", sagt Laabs schmunzelnd, die so hin und wieder mit ihren Talenten nach Lösungsansätzen für Probleme außerhalb des Spielfelds sucht.

"Gerade auf Mannschaftsfahrten oder Turnieren lernt man sich schon besser kennen", berichtet die Trainerin. Und freut sich auch, wenn sie über die Jahre hinweg die Entwicklung ihrer Spielerinnen miterlebt. "Auf einmal wedelt da plötzlich einer stolz mit seinem Führerschein durch die Gegend. Dann sieht man wieder, wie die Zeit vergeht."

Die Übungseinheit ist mittlerweile in vollem Gange. Und während Mia, Eeva, Laura & Co. nicht zu bremsen sind und zum Warmmachen über den Hallenboden flitzen, verteilt Laabs' 14-jährige Co-Trainerin Nele Koschek neonfarbene Leibchen an die Hälfte der Truppe.

Denn für das "Basket-Brennball" braucht es zwei Teams. Ohrenbetäubender Lärm durchdringt fortan die Halle, quietschende Turnschuhsohlen, Jubelgeschrei, laute Anfeuerungsrufe. Schnelligkeit und Geschicklichkeit werden den jungen Akteurinnen jetzt abverlangt, sportlicher Ehrgeiz und Siegeswillen gefördert.

"Zieh noch mal! Jaaa!", feuern sich die Sportlerinnen gegenseitig an. Das Ziel ist erreicht, der Ball tropft durchs Netz. Alles unter den aufmerksamen Blicken der beiden Übungsleiterinnen.

Dann nimmt Laabs ein Mädchen zur Seite und verordnet ihm eine kurze Zwangspause. "Sie ist erkältet und soll sich nicht so verausgaben. Auch darauf muss ein Trainer achten", erklärt Laabs. Dieses Verantwortungsbewusstsein erfreut die umstehenden Eltern. "Es ist schon wirklich toll, wie man sich hier um die Kinder kümmert und seine Freizeit dafür opfert. Das wissen wir zu schätzen", weiß Laura Niemelae ihre Tochter Eeva bei Gundula Laabs und Nele Koschek in guten Händen.

Dem kann die achtjährige Leni nur beipflichten. "Ich finde unsere Trainerinnen voll cool", lobt die Korblegerin im Vorbeilaufen und stellt sich wieder hinten an. Denn bevor die Kinder ihrem Wunsch entsprechend erst "Engel und Mörder" und später "Merkball" spielen, stehen noch ein paar Freiwurf-Übungen auf dem Programm.

Verschwitzt und abgekämpft setzen sich die Mädchen nach dem Training noch einmal mit ihren Trainerinnen auf die Bank. Laabs verteilt Lollis. "Hier etwas Süßes für euch", sagt sie, schließlich war es die letzte Einheit vor dem Jahreswechsel. Im Januar wird Gundula Laabs die Zügel dann wieder etwas anziehen. Professor Ursula Vogt, ihre erste Trainerin, hätte es sicherlich nicht anders gemacht.

Mitmachen bei der neuen Rister Jugendinitiative

"BASKETBALL MACHT MOBIL" ist der Name eines neuen Projekts des SC Rist Wedel. Mit der Initiative möchte man Unternehmen der Region, aber auch privaten Förderern die Möglichkeit geben, die vielfach ausgezeichnete Jugendarbeit des Vereins direkt und nachhaltig zu unterstützen. Das Prinzip ist einfach: Gesucht werden 24 Paten für 24  Jugendteams. Mit einem Mindestbeitrag von 2.000 Euro kann ein Pate "sein" Team direkt unterstützen und damit dazu beitragen, dass der SC Rist auch weiterhin über 400 Kinder und Jugendliche sowohl leistungs- als auch breitensportlich betreuen kann.

"Wir stehen am Scheidepunkt der Entwicklung unserer Jugendarbeit," erläutert Thorsten Fechner. "Ohne zusätzliche Unterstützung wird es mittelfristig schwer werden, in diesem Umfang und dieser Intensität weiter zu arbeiten." Die Gründe für diese Situation sind dabei nicht etwa negativer Natur. Ganz im Gegenteil blickt der Verein auf eine extrem positive Entwicklung seiner Jugendarbeit in den letzten Jahren zurück. So stieg die Anzahl der Jugendteams seit 2009 von 15 auf mittlerweile 24, wobei in 2014/15 sogar 27 Teams zum spielbetrieb gemeldet werden, um den Jugendlichen ausreichend Einsatzzeiten zu ermöglichen. Neben der steigenden Popularität des Basketballsports allgemein und dem traditionell guten Ruf als Ausbildungsverein, hat auch die vor drei Jahren zusammen mit der Stadt Wedel eingeführte Schulkooperation "Basketball macht Schule" ihren Anteil an der Entwicklung, gelang hier doch außerordentlich gut, Kinder an den Vereinssport heranzuführen und zu kontinuierlichem Sporttreiben zu begeistern. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Qualität der Trainer/innen. "Bei uns trainieren die Kids von klein auf  bei A-/B- oder C-Lizenztrainern, teilweise ehemaligen National- oder Bundesligaspielern. Zudem setzen wir unsere amerikanischen Profispieler als Coach der 2. und 3. Jugendteams sowie in den Basketball-Feriencamps ein, die als Einstieg in den Sport eine wichtige Funktion haben," weiß Jugendkoordinatorin Gundula Laabs, selbst früher Nationalspielerin.

Qualität hat ihren Preis - das ist bekannt. Da sich ein Jugendteam nicht über die Mitgliedsbeiträge der Kinder allein finanzieren lässt, mussten zuletzt zunehmend Gelder aus anderen Bereichen des Vereins verwendet werden, um die steigenden Kosten durch neue Teams zu decken. Gelder, die dann unter anderem den Leistungsteams bei Damen und Herren fehlen. "Vor allem unser Zweitligateam bei den Herren hat eine ganz wichtige Vorbildfunktion für die Kinder," weiß der Rist-Vorsitzender Gernot Guzielski. "Sie sehen, was man im Sport und durch Leistungsbereitschaft erreichen kann und eifern ihren Vorbildern nach."  

Um in keinem dieser Bereiche Abstriche vornehmen zu müssen, setzt der Verein nun auf die Unterstützung seiner neuen Jugend-Initiative. Die Gelder der Paten kommen z.B. über die Finanzierung der Übungsleiterhonorare oder Turnierfahrten direkt dem geförderten Jugendteam zugute. Dadurch frei werdende Budgets möchte man in den weiteren Ausbau der Jugendarbeit investieren, aber auch zum Erhalt der Leistungsteams verwenden.

Bei den bestehenden Partnern wurde das Konzept sehr positiv aufgenommen. Bereits einige Teams haben so einen Paten aus diesem Kreis gefunden. "Wir bedanken uns ganz besonders bei unseren Partnern Lüchau Baumarkt, McDonald's, Deutsche Pentosin, Nordakademie, Steuerberatung Klaus Ecke, Versicherungsmakler Christian Fuchs sowie Dünkel Bau als erste Unterstützer der Initiative," betont Thorsten Fechner. "Wir erhoffen uns nun weitere Unterstützung auch von Unternehmen oder Privatpersonen, für die klassisches Sponsoring nicht im Fokus steht, denen aber die soziale Funktion des SC Rist für den Standort Wedel am Herzen liegt." Ihr Engagement nach außen tragen können die Partner der Initiative über ihr Logo auf dem Teamtrikot und ein großes Projektbanner innerhalb der Steinberghalle. Dazu wird es Berichte in den Vereinsmedien, PR-Aktionen und mittelfristig ein Video geben, das auf der LED-Wand bei Zweitligaspielen und auf YouTube die Initiative und seine Partner präsentieren soll. Nicht zuletzt sind Aktionen bei den Partnern vor Ort möglich, ist es doch auch für Unternehmen immer schwieriger, Kontakt zu leistungsbereitem Nachwuchs aufzubauen.

"Wir hoffen sehr auf die breite Unterstützung der Wedeler Wirtschaft", fasst Gernot Guzielski zusammen. "Für uns als Verein, aber vor allem für die Kinder und Jugendlichen, wäre es schlimm, wenn wir irgendwann eine Aufnahme in den Verein ablehnen müssten." Dazu soll es im Sinne aller nicht kommen. Wer sich für eine Teampatenschaft im Rahmen der Initiative "BASKETBALL MACHT MOBIL" interessiert, kann Kontakt aufnehmen unter marketing@scrist-wedel.de.

 

"Talente mit Perspektive": Rist-Nachwuchs fährt nach Münster und Bremerhaven

Jahr für Jahr führt der Deutsche Basketball Bund im Rahmen des Wettbewerbs "Talente mit Perspektive" erste Sichtungen durch und lädt dazu hoffnungsvolle Nachwuchsspieler aus ganz Deutschland ein. Vom 24. bis 26. Januar fahren Lena Goerke und Linn Jürgensen vom SC Rist mit der Hamburger Auswahl (Jahrgang 2000) zum Vorturnier nach Münster. Dort nehmen die Bundestrainer die Talente in Trainingseinheiten sowie in Spielen genau unter die Lupe. Die HBV-Mädchen treffen auf die Teams aus Niedersachsen, Hessen, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen sowie die Spielgemeinschaft Rheinland-Pfalz/Saarland.

Bei den Jungen, die am selben Datum in Bremerhaven aktiv sind, werden mit Finn Albrecht, Lasse Guzielski, Malte Knillmann (jeweils Jahrgang 2001) und Luis Bollinger (Jahrgang 2002) vier Rister den Hamburger Basketball und natürlich den SC Rist vertreten. In Bremerhaven warten als Gegner die Auswahlmannschaften aus Berlin, Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein. Für die Rist-Talente bieten die Turniere eine tolle Gelegenheit, sich mit starken Spielern aus ganz Deutschland zu messen.

Die übrigen Landesteams absolvieren ihre Vorturniere Mitte Februar in Dessau-Roßlau und Bamberg. Insgesamt werden die DBB-Sichter 48 Mädchen und 48 Jungen auswählen, die Anfang April zum Bundesfinale nach Heidelberg eingeladen werden. Dort wiederum werden zwölfköpfige Perspektivkader gebildet.

SC Rist Wedel kooperiert mit Chiropraxis Wedel

Spezialisiert auf die Amerikanische Chiropraktik betreut Karoline Fliegel Spieler der 1. Herren mit dem Ziel, durch Justierungen die Balance des Körpers (wieder)herzustellen und eine optimale Leistungsfähigkeit zu erhalten. Diese alternativmedizinischen Behandlungsmethoden sind auch für Nichtsportler ein bewährtes Mittel, auf sanftem Wege Blockaden und Fehlstellungen zu beheben. Chiropraktorin und Heilpraktikerin Karoline Fliegel erläutert im folgenden Interview, was genau dahinter steckt.

Frage:  Eine wachsende Zahl von Hochleistungs­- und Freizeitsportlern profitiert von den Erfolgen der Chiropraktik in Prävention, Behandlung, Beratung und Betreuung. Was genau leistet Chiropraktik bei Sportlern?

Fliegel: Sportler fordern von Ihren Körpern ein Vielfaches Mehr als nur die alltäglichen Bewegungsabläufe. Chiropraktik beseitigt mit sanften Impulsen Gelenkblockaden und justiert Fehlstellungen (Subluxationen). Dadurch werden frühzeitig Störungen des Nervensystems verhindert, und somit Muskelverspannungen, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen vermieden. Die regelmäßige Anwendung amerikanischer Chiropraktik fördert die Beweglichkeit der Gelenke sowie die Kraft und Ausdauer der Muskulatur - ohne Einsatz von Medikamenten, Spritzen oder Operationen.

Frage: Das heißt, Sie kommen nicht erst bei Beschwerden zum Einsatz sondern bereits präventiv?

Fliegel: Um hohe Leistungen erbringen zu können muss der Körper optimal funktionieren. Chiropraktische Justierungen können die körperlichen Voraussetzungen für eine optimale Performance begünstigen oder sogar herstellen. Viele Athleten lassen sich regelmäßig in der Vorbereitungsphase und während des Wettkampfes von einem Chiropraktiker betreuen. Die Resultate sind ein besseres und effektiveres Training, mehr Leistung, Verletzungen vorbeugen und mit Verletzungen besser umgehen also eine kürzere Heilungsphase. Deshalb ist es z.B. in den USA bei vielen Clubs im Basketball oder Football bereits üblich, einen Teamchiropraktor fest einzubinden.

Frage: Sind diese Behandlungsmethoden auch für den "Normalbürger" geeignet und hilfreich?

Fliegel: Grundsätzlich ist Chiropraktik für alle Menschen in jedem Alter mit unterschiedlichen Gesundheitsproblemen geeignet. Chiropraktik entfernt den Druck, der auf dem Nervensystem lastet und somit den Körper auf ein größeres Potential zur Selbstheilung Beispielsweise zugreifen lässt. Aus dieser Tatsache heraus, lässt sich erkennen, dass es positiv ist Chiropraktik zusätzlich in Anspruch zu nehmen. Chiropraktik ersetzt aber nicht Ihren Arzt.

Frage: Was ist das spezielle an Amerikanischer Chiropraktik?

Fliegel: Die Amerikanische Chiropraktik verwendet unterschiedliche Techniken. Um Blockaden zu lösen, Subluxationen zu beheben und damit die Funktionalität wieder herzustellen, werden durch sanfte Einwirkungen mit den Händen oder speziellen Instrumenten die Wirbel justiert und wieder in die richtige Position gebracht. Die Amerikanische Chiropraktik bietet anerkannte Therapien für Menschen jeden Alters und jeder Lebenssituation, von Schwangeren über Neugeborene, Kinder und Jugendliche, bis zu Erwachsenen und Senioren. Der Fokus der Chiropraktik liegt nicht auf den Symptomen, sondern auf den Ursachen. Ziel jeder Behandlung ist es, die Beschwerden nachhaltig zu beseitigen und die volle Lebensqualität wieder dauerhaft herzustellen.

Weitere Infos gibt es unter www.chiropraxiswedel.de

 

Tolle Angebote: Renault räumt Fahrzeuglager wegen Umbau

"Wir schaffen Platz für den Umbau und räumen unser Fahrzeuglager mit einem Sonderverkauf bis zum Jahresende", so Geschäftsfüher Thomas Pilling. Insgesamt 300 Lagerwagen werden über alle drei Hamburger Betriebe zu  Sonderkonditionen angeboten. Bis zum 22. Dezember 2012 können Sie sich eines der attraktiven Angebote sichern.

Nach einem erfolgreichen Jahr 2012 wird Rist Partner Renault Hamburg ab Januar in den Standort in Othmarschen investieren. Neben umfangreichen Renovierungsarbeiten entsteht bis zum April ein neues Karosserie und Lackcenter. Auf insgesamt 1400 qm werden dann 12 Spezialisten die deutlich erweiterten Kapazitäten unserer neuen Lackierstraße nutzen können. Renault Kunden dürfen sich auf ein umfangreiches Dienstleistungsangebot im Bereich der Unfallinstandsetzung freuen und dies in einem sehr modernen Umfeld.

Zeitgleich entsteht am Standort eine neue Präsentationsfläche für das umfangreiche Gebrauchtwagenangebot. Hier finden Sie zukünftig bis zu 150 Gebrauchtwagen in einer attraktiven Ausstellung. Mit diesen Investitionen von insgesamt 1,2 Mio. Euro setzt Geschäftsführer Thomas Pilling voll auf den Ausbau des Standortes im Hamburger Westen. 

Mehr Infos unter www.renault-hamburg.de.

Beispielhafte Ausbildungskooperation: NORDAKADEMIE stellt Studienangebot vor

Schüler und Studenten aufgepasst: Der Zweitliga-Spieltag am 8. Dezember steht ganz im Zeichen des Themas Aus- und Weiterbildung. Die NORDAKADEMIE Elmshorn, Ausbildungspartner des SC Rist Wedel und eine der führenden privaten Hochschulen des Landes, informiert im Rahmen des kommenden ProB-Spiels am Samstagabend über Studienmöglichkeiten in dualen Bachelorstudiengängen und berufsbegleitenden Masterstudiengängen.

Neben einem Infostand im Foyer, an dem aktuelle Studenten und Mitarbeiter der Hochschule Rede und Antwort stehen, wird der NORDAKADEMIE-Student sowie BMX-Profi und Breakdancer Rayk Hahne in spektakulären Performances zeigen, dass sich Leistungssport und ein Studium an der NORDAKADEMIE nicht im Wege stehen - vorausgesetzt die Leistungsbereitschaft stimmt.

Genau diese überdurchschnittliche Leistungsbereitschaft von Sportlern ist das, was Prof. Georg Plate, Präsident der NORDAKADEMIE, besonders an der Kooperation mit dem SC Rist Wedel reizt: "Für unsere Hochschule bietet der SC Rist ein ausgezeichnetes Umfeld, um treffsicher die für uns wichtige Zielgruppe leistungsorientierter und engagierter junger Menschen zu erreichen. Qualität, Dynamik und Leistungsbereitschaft sind Werte, die auch für die NORDAKADEMIE stehen. Da passen wir perfekt zusammen." Die Zusammenarbeit wird weit über reine Marketingmaßnahmen hinausgehen. "Wir wollen gemeinsam mit der NORDAKADEMIE und Partnerunternehmen aus der Wirtschaft talentierten deutschen Nachwuchsbasketballern helfen, Leistungssport mit dem Studium erfolgreich zu verbinden", erklärt der Rister ProB-Headcoach und Jugendkoordinator Sebastian Gleim.

Eine Eignung der Bewerber vorausgesetzt geht es im Wesentlichen darum, die Spieler mit den passenden Unternehmen zusammen zu bringen. Gelingt dies, übernimmt das Unternehmen bei dem der Spieler das duale Studium durchführt, die kompletten Studiengebühren. Besonders gute Chancen bieten sich derzeit im Studiengang Wirtschaftsinformatik. Aber auch die anderen Bachelorstudiengänge der NORDAKADEMIE (Wirtschaftsingenieurwesen und Betriebswirtschaftslehre) bieten ebenso wie die Masterstudiengänge (Financial Management and Accounting, Marketing and Sales Management) hervorragende Karrierechancen. Interessierte Spieler können sich jederzeit bei Headcoach Gleim (jugendkoordinator@scrist-wedel.de) melden und weitere Details zu den Studienmöglichkeiten erfragen. Allgemeine Informationen zu den dualen Studiengängen, aber auch zu den Master-Studiengängen, inklusive der Aufnahmevoraussetzungen finden - auch alle "normalen" Kandidaten - unter www.nordakademie.de.

Die Kooperationsmöglichkeiten mit dem SC Rist sind damit aber noch lange nicht ausgeschöpft. "Wir planen diese beispielhafte Partnerschaft schrittweise über zusätzliche Maßnahmen mit Leben zu füllen und den Nutzwert somit für beide Seiten weiter zu erhöhen", erläutert SC Rist Marketingkoordinator Thorsten Fechner. Angedacht sind Basketball-Angebote des SC Rist im Rahmen des Hochschulsports, die Einbindung der ausländischen Profis in das Lehrangebot oder gemeinsame Basketball-Projekte an weiterführenden Schulen im Hamburger Westen.

Profil NORDAKADEMIE

Mit etwa 1300 Studierenden zählt die 1992 gegründete NORDAKADEMIE zu den größten privaten Hochschulen in Deutschland. Der Vorteil liegt in der engen Verzahnung von Theorie und Praxis. Mit der vor den Toren Hamburgs liegenden Privathochschule kooperieren etwa 500 Unternehmen aller Branchen. Die Hochschule der Wirtschaft bietet drei duale Bachelorstudiengänge sowie vier weiterbildende, berufsbegleitend organisierte Masterstudiengänge an. Wenn es um Qualität geht, hat die NORDAKADEMIE eine Vorreiterrolle: Seit März 2012 ist sie eine der wenigen Hochschulen in Deutschland, die vom Akkreditierungsrat das Siegel der Systemakkreditierung erhalten hat. Träger der Hochschule ist eine gemeinnützige Aktiengesellschaft, an der 40 Kooperationsunternehmen sowie der Arbeit­geberverband NORDMETALL beteiligt sind. Weitere Informationen unter www.nordakademie.de

Profil SC Rist Wedel

Mit über 650 Mitgliedern, davon mehr als 350 Kindern- und Jugendlichen in über 25 Mannschaften ist der SC Rist Wedel der sechstgrößte Basketballverein in Deutschland. Mit seinen Leistungsteams in der 2. Bundesliga ProB der Herren und den Jugendbundesligen ist der Verein führend in der gesamten Metropolregion Hamburg. Nachwuchsförderung in der Spitze als auch in der Breite, sowohl im Jungen als auch im Mädchenbereich, sind die vorrangigen Ziele der Vereinsarbeit. Honoriert wurde dieses Engagement bereits mehrfach mit dem sog. "Grünen Band" für vorbildliche Jugendarbeit und aktuell mit der Auszeichnung der besten Nachwuchsförderung in der 2. Basketball Bundesliga ProB. Der SC Rist war zudem in 2011 bundesweit der erste Basketballverein mit umfangreichen Schulkooperationen im Bereich des Ganztagsunterrichts.

Erfolgreiche Premiere der neuen LED-Anzeige

Lichtstarke Präsentation auf 3,84m x 2,40m (Foto kann Originaldarstellungsqualität der LED nicht transportieren)

Es hätte keinen besseren Rahmen geben können für die Einführung der neuen Multimedia-LED-Wand als das Spitzenspiel der 2. Bundesliga ProB am vergangenen Samstag. Die Zuschauer in der vollbesetzten Steinberghalle kamen seit langer Zeit endlich wieder in den Genuss einer Foul- und Punkteanzeige.

Erst Tags zuvor war in Nachtarbeit die LED an der Wand montiert worden. In fast 10qm Größe werden nun zukünftig vorrangig bei den ProB-Spielen Informationen zum Spiel und Werbeeinblendungen in hervorragender Qualität präsentiert. Und das nicht nur in den dunklen Monaten, sondern auch in der Jahreszeit, wo noch bei Tageslicht gespielt wird.

Großes Interesse weckte die Anzeige auch bei den Offiziellen des Gegners aus Schwelm, ist doch eine solche LED-Wand nicht gerade Standard in der 2. Basketball-Bundesliga. Bis zum nächsten Spiel am 8.12.12 wird man nun hinter den Kulissen daran arbeiten, die Zuspielung der Inhalte zu optimieren und weitere animierte Inhalte zu kreieren. Darüber hinaus ist auch vorstellbar, zukünftig Filme oder Basketball-Übertragungen aus dem Internet im Rahmen von Sonderevents zu übertragen. Das Feedback der Zuschauer war eindeutig positiv. Ein wichtiger weiterer Schritt in die Zukunft ist damit getan.

Für Werbepartner bestehen noch Möglichkeiten, eine aufmerksamkeitsstarke Darstellung auf der LED-Wand, auch als Bewegtbild, zu buchen. Infos unter marketing@scrist-wedel.de.


Erste Tests mit großer LED-Anzeige erfolgreich

Viele Zuschauer rieben sich verwundert die Augen als sie am ersten ProB-Spieltag die Steinberghalle betraten. Hinter dem rechten Korb leuchtete ihnen eine große mobile LED-Wand entgegen. Auf 8qm Fläche wurden die Zuschauer vor Spielbeginn mit Informationen zum Spiel und zu den Teams versorgt. Dazwischen fanden die Partner des SC Rist Platz, sich und ihre Leistungen prominent zu präsentieren. Zudem wurde die Anzeige genutzt, um die Spieler des SC Rist vor Spielbeginn vorzustellen.

Die aktuellen Aktivitäten sind ein erster Schritt in einem Projekt des SC Rist, an dessen Abschluss eine festinstallierte 10qm große LED-Wand sowohl die Attraktivität der Events als auch das Vermarktungspotential des Vereins erhöhen wird. Mit den ersten technischen Tests war man auf Seiten des Vereins zufrieden. Alles hat grundsätzlich gut geklappt und die Darstellungsqualität der LED-Wand war überzeugend. Und auch die Rückmeldungen aus dem Publikum waren positiv. Dass es noch Raum für Optimierungen gibt, ist den Verantwortlichen beim SC Rist bewusst. Schritt für Schritt sollen die inhaltlichen Elemente ausgebaut und auch die grafische Aufbereitung noch attraktiver gestaltet werden. Im November soll die neue LED-Wand fest an der Hallenwand montiert werden. Bis dahin wird im Hintergrund unter anderem an einer Lösung gearbeitet, um statistische Daten, wie z.B. Spielerfouls und -punkte auf der LED während des Spiels darzustellen.

Komplett finanziert wird die LED-Wand, die einen enormen Schritt zu einer professionellen Weiterentwicklung des Vereins darstellt, aus den bestehenden Einnahmen des Leistungsbasketball im SC Rist. Darüber hinaus erwartet der Verein zukünftige zusätzliche Einnahmen durch neue Werbekunden, die dieses attraktive Medium nutzen wollen.

Unternehmen, die Interesse an einer Partnerschaft mit dem SC Rist haben oder Werbezeiten auf der LED-Wand belegen möchten, wenden sich gerne an marketing@scrist-wedel.de.

Weitere Partner unterstützen den SC Rist

Der SC Rist wird auch in der Saison 2012/13 seine Einnahmen aus Sponsoring und Werbung weiter steigern können. Neben der Bindung der aktuellen Sponsoren konnten u.a. mit der NORDAKADEMIE und dem HAMBURGER ABENDBLATT neue Partner gewonnen werden, die den Verein auf eine sichere finanzielle Basis stellen und auch strukturell weiterentwickeln. "Neben den Zugängen freuen wir uns vor allem über die extrem geringe Fluktuation innerhalb des Partnerpools. Das bestätigt unsere Bestrebungen, das Sponsoringumfeld von Jahr zu Jahr attraktiver zu gestalten", erläutert Thorsten Fechner, Marketingverantwortlicher des SC Rist.

Neben der professionellen Präsentation der Partner im Hallenbereich und dem hochwertigen Saisonmagazin nennt Fechner in diesem Zusammenhang vor allem die neue LED-Wand, die in Zukunft eine Partnerschaft mit dem SC Rist noch attraktiver gestaltet. "Die Aufmerksamkeit des Bewegtbildes ist nachgewiesen um ein Vielfaches höher als die einer Anzeige im Printbereich", weiß der Marketing-Experte. "Vor allem große Partner, wie McDonald's oder Renault wissen das sehr zu schätzen. Dieses Instrument wird uns in Zukunft sehr helfen, Interesse bei Unternehmen zu wecken."

NORDAKADEMIE und Hamburger Abendblatt als neue Partner an Bord
Auf der Ebene der Premiumpartner ergänzt die NORDAKADEMIE mit Sitz in Elmshorn das Wedeler-Partner-Portfolio, das mit McDonald's, Renault, DAK, Lüchau Baustoffe, Pentosin, apo-rot, Stadtsparkasse Wedel und Schmidt-Biemer Immobilien auch vorher schon gut bestückt war. "Für unsere Hochschule bietet der SC Rist ein ausgezeichnetes Umfeld, um mittels der Kombination aus Werbung, PR und Aktionen treffsicher die für uns wichtige Zielgruppe leistungsorientierter und engagierter junger Menschen zu erreichen. Qualität, Dynamik und Leistungsbereitschaft sind Werte, die auch für die NORDAKADEMIE stehen. Da passen wir perfekt zusammen", meint Prof. Dr. Georg Plate, Vorsitzender der NORDAKADEMIE. Das sieht auch der SC Rist so: "Das ist eine tolle Partnerschaft für beide Seiten, die über reines Sponsoring hinaus unglaublich viele Möglichkeiten der Kooperation zum Thema Bildung bietet."

Als Medienpartner wird das Hamburger Abendblatt in Zukunft mit dem Zweitligisten kooperieren. "Der SC Rist als Basketball-Hochburg mit traditionell hervorragender Nachwuchsarbeit ist schon immer großer Bestandteil unserer regionalen Sportberichterstattung gewesen. Da war der Schritt nicht groß, eine engere Kooperation einzugehen und mit unserem Blatt auch im Umfeld des Vereins Präsenz zu zeigen", erläutert Franz Flint, General Manager der Regionalausgaben beim Axel Springer Verlag. Rist-Vorstand Gernot Guzielski begrüßt die Partnerschaft: "Wir halten diesen Schritt für ganz wichtig. Für den SC Rist, aber auch für den Basketballsport in der Region und in Hamburg. Das sich die größte Tageszeitung Norddeutschlands offiziell zur Unterstützung des Basketballsports bekennt, zeigt das steigende Interesse an der Sportart und ist eine Bestätigung der positiven Entwicklung in Wedel."

Auch bei den lokalen Sponsoren konnte der SC Rist weiter punkten. Mit der Tischlerei Kuntze und dem Malerbetrieb Pein konnten zwei bisherige Werbekunden als neue Mitglieder im "Risters Club" begrüßt werden. Dazu kam mit FMP Fuchs ein neuer Partner hinzu, der als Absicherungsexperte in allen Fragen des Versicherungsbereiches seit langen Jahren in Wedel etabliert ist.

Suche nach strategischem Hauptpartner

Trotz der positiven Zahlen besteht beim SC Rist noch immer eine Menge Potential für Sponsoren jeder Größe. "Strukturell wie sportlich einen großen Schritt nach vorne würde uns ein strategischer Hauptpartner bringen, der über Basketball eine nachhaltige Imagewirkung in der Region oder auch bundesweit erreichen möchte. Dann wären auch Ziele über die ProB hinaus keine reine Utopie", findet Marketingmann Fechner. Letztendlich ist ihm aber jeder neue Partner, ob groß oder klein, beim SC Rist gleich wichtig: "Wir kümmern uns um jeden Sponsor und unterstützen bei allen Dingen, die das Sponsoring-Engagement unser Partner erfolgreicher gestalten können. Bei uns geht keiner unter."

Unternehmen, die Interesse an einer Partnerschaft mit dem SC Rist haben wenden sich gerne an marketing@scrist-wedel.de.

Abi-Messe Stuzubi - bald Student oder Azubi in Hamburg

Studieren, eine Ausbildung beginnen oder beides gleichzeitig? Viele Schülerinnen und Schüler der Abiturklassen haben sich auch im letzten halben Jahr ihrer Schulzeit noch nicht entschieden, wie es nach dem Abschluss weitergehen soll. Die Karriere-Messe Stuzubi - bald Student oder Azubi, die am Samstag, den 10. November, von 9 bis 16 Uhr in der Sporthalle Hamburg stattfindet, will Abiturienten und Fachabiturienten dabei helfen, eine Antwort auf diese Frage zu finden.

Zahlreiche Unternehmen, renommierte Akademien, weiterführende Schulen und Hochschulen zeigen den Schülerinnen und Schülern, welche beruflichen und akademischen Möglichkeiten ihnen ihr Schulabschluss eröffnet.

Neben regulären Studiengängen und Ausbildungsberufen wird auch das duale Studium vorgestellt, das einen akademischen Abschluss mit einer betrieblichen Ausbildung verbindet.

Parallel läuft ein interessantes Vortragsprogramm. Beim großen Stuzubi-Gewinnspiel wird neben wertvollen Sachpreisen unter anderem eine zweiwöchige Sprachreise nach Rom, Barcelona oder Paris verlost. Und es gibt 500 Euro für die Abifeier des Jahrgangs einer Schule, der mit den meisten Schülern zur Messe kommt.

LOCATION: Sporthalle Hamburg
DATUM/EINTRITT: 10.11.2012, 9.00 - 16.00 Uhr / Eintritt frei
WEB: www.stuzubi.de/hamburg

"Jugend trainiert für Olympia": JRG gewinnt Kreismeisterschaft WKII

Johann-Rist-Gymnasium

Die Mannschaften von zwei Wedeler Schulen standen sich am Dienstag im Finale des Kreisentscheides des Bundeswettbewerbs "Jugend trainiert für Olympia" in der männlichen Wettkampfklasse II gegenüber. Die Jungs des Johann-Rist-Gymnasiums setzten sich zunächst gegen die Leibniz-Privatschule Elmshorn durch, die Gebrüder-Humboldt-Schule, die das Turnier in der Rudolf-Breitscheid-Halle ausrichtete, bezwang im zweiten Halbfinale das Ludwig-Meyn-Gymnasium aus Uetersen. Somit war der Weg frei für ein Wedeler Duell und eine Begegnung zwischen Vereinskollegen auf beiden Seiten.

Das Team der Gebrüder-Humboldt-Schule

Im Spiel um Platz drei siegten die Elmshorner über die Uetersener. Im Endspiel setzte sich das JRG - gespickt mit Spielern des SC Rist - gegen die deutliche jüngere Auswahl der GHS (ebenfalls mit Ristern) durch und ist damit eine Runde weiter. Das JRG hofft nun auf Erfolge bei der Bezirks- und Landesmeisterschaft, um auch in diesem Jahr zum JtfO-Bundesfinale nach Berlin zu reisen.

Mit von der Partie in der Halle waren für den SC Rist neben den Coaches Sebastian Gleim und Thomas Koch auch Alex Pimentel (2. Herren), die 1. Herren-Spieler Augie Johnston, Fabian Lühring und Anthony Pettaway sowie Rist-Urgestein Kropper.

Jugendbericht 2011/2012

W11.2
Unter der Leitung von Stephanie und Laura von der Fecht gehen die Mädchen als eines von zwei Wedelern Teams in der Leistungsrunde an den Start. Bisher gab es einen Sieg und eine Niederlage, die nächsten Spiele am 30. Oktober auf dem Programm.

W11.1
Mit drei Siegen aus drei Begegnungen ist dem Team von Inga Schwarz und Nele Weinberg der Start in die Leistungsrunde 2011/12 gelungen. Insbesondere mit den Verteidigungsleistungen zeigten sich die Coaches bisher sehr zufrieden, an der Erhöhung der Treffsicherheit wird noch gearbeitet. Als Saisonziel haben die Trainer die weitere Ausbildung der Mädchen ausgegeben. Ein Platz unter den ersten vier Teams soll erreicht werden, das Wichtigste ist aber: "Die Kinder sollen mit Spaß lernen und sich in der Mannschaft wohlfühlen", so Coach Schwarz.

W13.2
Die zweite U13 wird trainiert von Catharina Meyer. Das junge Team (nur zwei Spielerinnen des älteren Jahrgangs) wurde neu zusammengestellt, daher ist das Kennenlernen eines der ersten Ziele. Ein weiteres: Mehr Spiele zu gewinnen als zu verlieren. Im Training wird vor allem an den Basics gearbeitet. Und die ersten Effekte des Trainingsfleißes haben sich bereits eingestellt: Drei der bisherigen vier Spiele wurden gewonnen.

W15.2
Mit zwei Siegen und einer Niederlage ist die 2. W15 in die neue Saison in der Offenen Runde gestartet. Gecoacht werden die Mädels von Nadine Allewelt und Andrea Koschek. Die nächsten Aufgaben warten Ende Oktober auf das Team.

W15.1
Das Team besteht aus 12 Spielerinnen der Jahrgänge1997 und 1998, Trainerin ist Andrea Koschek. Zur Freude aller wurde für die kommende Saison der Spielmodus der W15-Leistungsrunde geändert. Anstatt wie bisher im Turniermodus (3 oder 4 Teams in Kurzspielen jeder gegen jeden), wird jetzt  "ganz normal" in Vollspielen mit Hin-und Rückrunde gespielt. Der erste Saisonhöhepunkt ist bereits im Dezember, wenn unter den besten sechs Teams der Hinrunde die beiden Teilnehmer für die Qualifikation zur Norddeutschen Meisterschaft ausgespielt werden. Ziel ist das Erreichen des Halbfinales. Wenn das Team dann nicht auf den Favoriten Ahrensburg trifft, ist auch das Erreichen des Endspiel und damit die Qualifikation zur Norddeutschen Meisterschaft machbar. Für die gesamte Saison haben sich Trainerin und Mannschaft vorgenommen, oben mitzuspielen und die Hamburger Vize-Meisterschaft zu erringen.

W17.1
Mit einem sehr kleinen Kader von sieben Mädchen ist die WU17 von Coach Lena Schwarzer in die neue Saison gestartet. Bisher gab es zwei Siege und eine Niederlage. Ziel der Saison ist es, nichtsdestotrotz unter die ersten vier der Leistungsrunde zu kommen und an den weiterführenden Meisterschaften teilzunehmen. Bereits beim Sichtungsturnier hat sich die Leistungsdichte unter den Hamburger Teams gezeigt, die eine interessante Saison verspricht.
Obwohl das Team insgesamt nicht klein ist, fehlen doch lange Centerspielerinnen. Es wird sich zeigen, ob dieses Manko durch Schnelligkeit und Mannschaftsspiel ausgeglichen werden kann. Spielerinnen und Trainerin sind motiviert und sofern das Team von Krankheiten und Verletzungspech verschont bleibt, wird es eine spannende Saison!

W20
Das junge Team von Coach Catharina Meyer (hauptsächlich Jahrgang 94) geht in der Leistungsrunde an den Start - für fast alle Mädels bedeutet diese Spielklasse Neuland. Das Ziel lautet: gut durch die Saison kommen. Inzwischen hat sich der große Kader bereits gefunden, beim ersten Turnier wurden beide Spiele gewonnen.

M10
Die M10 startet unter der Leitung von Trainer Thomas Koch in die neue Saison, Anfang November stehen die ersten Punktspiele auf dem Plan. Mitterweile finden sich über dreißig U10-Jungs zum Training ein. Trainer Koch erhält von den beiden Co-Trainern Malte Heinsohn und Alexander Ivantchitch Unterstützung. Mittlerweile wurde aufgrund der zahlreichen Spieler eine zweite M10 Mannschaft gebildet, Trainer dieses Teams ist Pro-Spieler Fabian Böke.

M12.2
Die M12.2 ist gespickt mit Spielern des jüngeren Jahrgangs. Einmal in der Woche trainiert die zweite M12 parallel zur ersten und einmal getrennt. Die M12.2 geht in der offenen Runde A an den Start. Am 18.9. war Saisonstart für die jungen Rister mit einer Partie gegen Ahrensburg, die die Wedeler mit 31:25 gewannen.

M12.1
Die M12.1 machte in diesem Jahr den Anfang bei den SQTs und qualifizierte sich ohne Niederlage für die Leistungsrunde. Die Jungs von Coach Thomas Koch haben bereits vier Saisonspiele bestritten, von denen zwei gewonnen wurden. Auch in der Vorbereitung war die Mannschaft sehr aktiv. Beim Braunschweiger Miniturnier erreichte das Team den vierten Platz. Co-Trainer ist Thore Bethke, der auch im vergangenen Jahr einige Spieler in der U10 begleitete.

M14.2
Trainer der M14.2 ist Felix Bienwald. Mit vielen Spielern des jüngeren Jahrgangs geht das Team in die offene Runde A ins Rennen. Insgesamt acht Teams starten in der offenen Runde A. "Die Jungs trainieren sehr fleißig und haben noch viel Raum zur Entwicklung", so Coach Bienwald. In den bisher drei Saisonspielen blieb die Mannschaft ungeschlagen.

M14.1
Die M14.1, die in der Leistungsrunde antritt, wird trainiert von Sebastian Gleim und Felix Bienwald. "Wir haben einen großen Austausch mit der M14.2 und M16.1, damit alle Spieler leistungsgerechte Spielanteile haben", so Gleim. Auch in diesem Jahr bietet Gleim gemeinsam mit der Leichtathletin Johanna Meyer mannschaftsübergreifend von M12 bis M14 Athletiktraining an. Mit drei Siegen ist die M14 gut in die Saison gestartet.

M16.2
Die M16.2 von Joachim Rose trainiert zweimal wöchentlich und hat neben einigen Basketball-Neulingen auch Spieler des jüngeren Jahrgangs im Kader. Unterstützung im Training erhält Rose von Pro B-Center Anthony Pettaway. Das Team geht in der offenen Runde B auf Korbjagd. Bisher gab es einen Sieg und eine Niederlage.

M16.1
Die M16 mit den Jahrgängen 96 und 97 spielt in der Leistungsrunde, Trainer ist Felix Bienwald, dem 1. Herren-Spieler Augie Johnston zur Seite steht. Für die Spieler, die in der JBBL auflaufen, liegt die Priorität in der U16-Bundesliga bzw. in der U18. In der U16-Leistungsrunde hat die Mannschaft in jedem Spiel eine gute Konkurrenzsituation - jedes Spiel bringt die Mannschaft voran. Am ersten Spieltag gab es eine Niederlage, am zweiten dann den ersten Sieg.

M18.2
Die zweite U18-Mannschaft ist entstanden durch die "Holm Hornets", Trainer des Teams sind Susanne Rehder und Anthony Pettaway. Die Mannschaft startet in der offenen Runde A. Bisher blieben die Jungs in zwei Spielen noch ohne Sieg, wobei zum Auftakt nur ein Punkt fehlte, einen Erfolg gab's am "grünen Tisch".

M18.1
Die M18 Mannschaft von Trainer Özhan Gürel spielt mit den Jahrgängen 94, 95 und den stärksten 96ern in der Leistungsrunde. Co-Trainer ist Robin Ratjen. Auch die M18 arbeitet eng mit der NBBL-Team der Piraten und den 2. Herren (2. Regionalliga) zusammen. In den ersten beiden Punktspielen gab es jeweils deutliche Siege.

Neue Sponsoren für Wedeler Zweitliga-Basketballer

Der SC Rist freut sich über prominenten Zuwachs in der Kategorie "Premium-Partner". Mit der Renault Niederlassung Hamburg, der Online Apotheke apo-rot und McDonald's sind mittlerweile acht renommierte Unternehmen auf dieser herausgehobenen Sponsoring-Ebene vertreten.

"Wir sind ausgesprochen stolz, dass wir diese Unternehmen für ein Engagement beim SC Rist begeistern konnten. Anders als viele Vereine in der 2. Basketball Bundesliga, bei denen alles an einem einzigen Sponsor oder Mäzen hängt, haben wir eine solide und breite Basis an Partnern. Das macht uns unabhängiger und gibt Sicherheit für die Zukunft", sagt Thorsten Fechner, Marketingverantwortlicher beim SC Rist.

Mit McDonald's, einem der größten Sportförderer überhaupt, konnte der SC Rist noch kurz vor Saisonstart einen sehr wertvollen Partner ins Boot holen. "Wir möchten Jugendliche und Kinder für mehr sportliche Aktivität im Alltag begeistern. Bewegung und ausgewogene Ernährung gehören dabei für uns einfach zusammen", so Oliver Bayer, Franchisepartner mehrerer McDonald's Restaurants im Raum Wedel/Hamburg. Das McDonald's Logo wird nicht nur die Brust des Wedeler Herrenteams in der ProB zieren, auch bei den Rister Five Star Basketball-Camps und im Umfeld der Zweitligaspiele wird sich die Restaurantkette mit Aktionen engagieren.

Das Engagement der Renault Niederlassung Hamburg ist für den SC Rist nicht minder wertvoll. Für die aufwendigen Auswärtsfahrten sowie die Mobilität im Trainingsalltag stehen dem Rister ProB-Team bereits seit einigen Wochen zwei neue Renault Traffic Vans kostenfrei zur Verfügung. Darüber hinaus bietet der neue Automobilpartner Renault allen Mitgliedern und Partnern des Vereins exklusive Sonderkonditionen beim Neuwagenkauf oder Leasing. Thomas Pilling, Geschäftsführer der Renault Niederlassung Hamburg: "Was wir beim SC Rist tun ist nicht in erster Linie kommerziell ausgerichtet. Es geht uns um die Bindung junger Menschen an unser Unternehmen und vor allem um das Thema Ausbildung. Das liegt uns sehr am Herzen."

Der dritte neue Partner im Bunde ist die Online-Apotheke apo-rot, die neben ihren bereits über 700.000 Kunden nun auch die Leistungsteams des SC Rist Wedel mit den im Leistungssport notwendigen medizinischen Produkten wie z.B. Bandagen oder Magnesium-Präparaten versorgt. Zudem unterstützt apo-rot die Jugendarbeit des SC Rist und dokumentiert sein Engagement über die Logopräsenz im Mittelkreis des Spielfeldes.

Besonders wichtig für den SC Rist ist die Tatsache, dass alle drei neuen Partner Unternehmen sind, die ihren Hauptsitz in Hamburg haben, deren Geschäftsgebiet allerdings ganz eindeutig nicht an der Stadtgrenze endet. "Dass wir zunehmend auch für Hamburger Partner attraktiv werden, hat zum einen mit unserem sportlichen Konzept zu tun, bei dem wir sowohl auf Wedeler Talente als auch über Kooperationen auf den Hamburger Nachwuchs setzen", so Marketingmann Fechner. "Zum anderen ist es ein Indiz für unsere gestiegene Professionalität im gesamten Umfeld und im Bereich Marketing. Wir bieten unseren Partnern relevante Gegenleistungen und das wird honoriert".

Spezialangebot für Camp-Kids vom Rister Ausstatter FORTHREE 43

Wer bisher noch gezögert hat, sich zum Five Star Basketball Camp im Oktober anzumelden, der hat jetzt einen guten Grund mehr. FORTHREE 43 Basketball hat exklusiv für alle Camp-Teilnehmer ein praktisches Paket zusammengestellt, bei dem man bares Geld sparen kann. Für lediglich 50 Euro erhaltet Ihr bei dieser Sonderaktion folgende 43 Produkte:

-    Rist Wedel Single Layer Short in grün
-    Trainings-Wendeshirt in schwarz/weiß
-    1 Molten Basketball aus Synthetikleder für Indoor/Outdoor
-    (wahlweise BGM7/BGM6/BGM5)
-    Rist Wedel Sporttasche in grün

Das konkrete Angebot erhält jeder Camp-Teilnehmer nach Anmeldung per Mail direkt über 43 und kann das Paket dann per Antwortmail bestellen.

Mit im Paket ist eine neue kleine Sporttasche (siehe Abbildung), die in Zukunft auch über den Fanshop des SC Rist erhältlich sein wird. Mehr Informationen zu den Produkten und weitere interessante Basketball-Accessoires findet Ihr im SC Rist Online-Fanshop oder unter www.forthree.com

"Summer-Talk" des SC Rist zu Gast bei der Stadtsparkasse Wedel

v.l.n.r.: Thorsten Fechner (SC Rist), Hiltrud Schmidt-Biemer (Schmidt-Biemer Immobilien), Carsten Paschke (DAK), Thomas Pilling (Renault Niederlassung HH), Henrik Niemeyer (Dt. Pentosin Werke), Marc Cybulski (SSW), Siegmar Kuntze (SC Rist).

SC Rist und Stadtsparkasse Wedel hatten eingeladen - und das Interesse war groß: Um allen Sponsoren der Zweitligabasketballer des SC Rist mit aktuellen Informationen rund um die Arbeit des Teams und die Aussichten für die kommende Saison zu versorgen, trafen sich Geschäftsführer und Vorstände der beteiligten Firmen zum "Summer Talk" in den Räumen der Stadtsparkasse.

Im Rahmen dieser hochkarätigen Runde führender regionaler Unternehmen fand Wedels Bürgermeister Niels Schmidt lobende Worte für die Arbeit des Vereins: "Der SCR ist ein hervorragender Botschafter für die Stadt. Seine Jugendarbeit ist seit vielen Jahren ein Aushängeschild und ich hoffe, dass das so bleibt, weil das auch die Gewähr dafür ist, dass die Stadt Wedel den Verein intensiv unterstützt."

Vertreter fast aller großen Förderer hatten ihr Erscheinen zum "Summer Talk" möglich gemacht und so hörte man zunächst interessiert zu, was Chefcoach Özhan Gürel über die erfolgreiche Vorbereitung des Wedeler ProB-Teams und die Ziele der Saison zu berichten wusste. Besonders beeindruckt zeigte man sich von der körperlichen Statur der Spieler, die Gürel in die Runde mitgebracht hatte. Mit einer Größe zwischen 2,03m und 2,13m konnten gleich drei der vier Spieler Gardemaß aufweisen.

Bürgermeister Niels Schmidt

Im Anschluss daran stand eine Gesprächsrunde zum Thema "Identifikation" auf dem Programm. Eindeutiger Tenor der Runde: Der Verein muss konsequent an seinem Konzept der Förderung von regionalen Talenten festhalten und die Erfolge offensiv kommunizieren. Dann wird die Identifikation weiter steigen und die Steinberghalle bald wieder wie in den erfolgreichen achtziger Jahren regelmäßig gut gefüllt sein. SC Rist Vorsitzender Siegmar Kuntze versprach, diesen Rat zu befolgen und deutete an, dass darüber hinaus der Verein insbesondere mit der jüngeren Zielgruppe intensiver in Kontakt treten will: "Es gibt Bestrebungen, einen Fanclub zu gründen. Diese Entwicklung werden wir als Verein unterstützen und den Initiatoren über Social Media Aktivitäten z.B. auf Facebook eine Plattform bieten."

Nach zweistündigem intensiven Austausch begrüßten alle Beteiligten den Vorschlag, den Summer-Talk als jährliches Treffen zu etablieren. Marc Cybulski: "Die Betreuung der Sponsoren ist in den letzten Jahren spürbar professioneller geworden. Es ist schön zu sehen, dass neue Ideen reinkommen und man sich noch besser aufstellen will. Wir haben großes Interesse über Entwicklungen im Verein informiert zu werden und uns als Partner einzubringen. Deshalb stehen wir gerne zur Verfügung, diese Veranstaltung im nächsten Jahr fortzusetzen."

Wir sind ein Team! Männliche Leistungsrunden-Mannschaften absolvieren Tagescamp

Am Sonntag fand das erste Tagescamp der männlichen Leistungsrundenteams statt. Unter der Leitung von Jugendkoordinator Sebastian Gleim absolvierten die Mannschaften von M12 bis M18 (oder anders ausgedrückt: Spieler von 1,37 bis 1,93 Meter) gemeinsame Trainingseinheiten und schworen sich somit auf die neue Saison ein.

Nicht nur körperlich haben viele der M12-Jungs, die am Tagescamp teilnahmen, noch ein paar Jahre der Entwicklung vor sich, wenn sie zu ihren Kollegen der M18 aufschauten. Einige Akteure des ältesten Jahrgangs haben bereits in der Hamburger Auswahl gespielt, einige an Sichtungen für die Nationalteams teilgenommen. Nicht nur hier übernehmen also die Älteren eine Vorbildfunktion für die Jüngeren. Und dennoch haben alle dieselben Ziel: Sie wollen sich verbessern, sie wollen trainieren und sie wollen Spaß haben. "Das Camp soll eine feste Größe in der Vorbereitung werden. Nächstes Jahr dann hoffentlich mit noch mehr Teams und noch mehr Spielern", so Gleim. Für die Einheiten mischte er die Teams durch, auf dem Programm standen vor allem technische Grundlagen, Gewohnheiten im Basketballtraining und Überzahlsituationen. Abgerundet wurde das Tagescamp mit Spielen am Ende. "Alle Spieler haben heute hervorragend trainiert, alle haben davon profitiert und jeder hat verstanden, dass wir als SC Rist eine große Einheit sind", lautete Gleims Fazit.

Thomas Koch neu im Wedeler Trainerteam

Der SC Rist hat sein Trainerteam um einen ausgewiesenen Fachmann für die Nachwuchsarbeit erweitert. Thomas Koch wird künftig die männliche U10 und die männliche U12 trainieren. Darüber hinaus wird er gemeinsam mit Jugendkoordinator Sebastian Gleim die in Zusammenarbeit mit der Stadt Wedel neugeschaffene Stelle im Rahmen des Sportangebots der Ganztagesschulen ausfüllen. "Thomas ist die Idealbesetzung", freut sich Gleim über seinen neuen Kollegen.

In den Wedeler Grundschul-Klassenstufen 1 und 2 wird von den beiden Rist-Trainern künftig ein Ball-ABC und für die Stufen 3 und 4 Basketball-AGs angeboten. Koch bringt diesbezüglich eine Menge Erfahrung mit nach Wedel. In Bramfeld arbeitete er einst nicht nur erfolgreich im Herren- und Nachwuchsbereich des BSV, sondern auch in den Schulen. Einer seiner damaligen Schützlinge: Tim Parohl, der auf diese Weise in der 2. Klasse seine ersten Versuche als Basketballer unternahm. In seiner elfjährigen Tätigkeit (1998-2009) für den Bramfelder SV spielten etliche weitere talentierte Kräfte unter Koch, so zum Beispiel die Schwarz-Brüder Kristof und Malte, Vincent Kittmann, Patrick Wischnewski oder Paul Owusu.

In der Saison 2009/2010 betreute Koch die Damen des Ahrensburger TSV und nahm zuletzt eine Auszeit vom (Vereins-)Basketball. "Ich freue mich auf das Training und die Spiele mit den Jungs. Es gibt schon eine sehr gute M10 und M12 beim SC Rist. Das ist eine tolle Basis. Ich werde sicher nicht alles anders machen als bisher. Mein Eindruck ist, dass wir auch an der Breite arbeiten sollten." Mit der M12 wird der neue Coach im August an einem Turnier in Braunschweig teilnehmen. Die perfekte Möglichkeit zum Kennenlernen also. Herzlich willkommen beim SC Rist, Thomas!

Bilder vom Jugendtag

91 Teilnehmer beim midnight Basketball in der Steinberghalle

Am vergangenen Freitag hieß es von 21 bis 24 Uhr: 3 gegen 3 Basketball. Die beiden Organisatoren Robin Ratjen und Sebastian Gleim waren am Ende sehr zufrieden: "Ich habe nicht gedacht, dass so viele teilnehmen werden" so ein begeisterter Robin Ratjen. Das Teilnehmerfeld war bunt gemischt, von MU14/W13 über 5.Herren bis hin zu einigen Vätern. "Die Stimmung und die Fairness war toll, genauso soll es sein. Gemeinsam spielen und Spaß haben" so Gleim.

Mit stetig neu gemischten Teams spielten alle mit viel Freude. An diesem Abend ging es um Spaß. In zwei bump out Wettbewerben ging es um die Wurst. Im ersten Durchgang gewann überraschend Finn Albrecht, einer der jüngsten Teilnehmer des Abends (mu10). Im zweiten Durchgang gewann Finn Knillmann (mu16). Beide erhielten einen neuen Basketball der Dallas Mavericks. Die Siegerehrung übernahm Nachwuchstalent Kay Gausa aus dem Pro B-Team.

Um Mitternacht war es dann erst mal zu Ende. Alle Teilnehmer waren begeistert. "Es waren nicht nur Wedeler, ein paar Kinder kamen auch aus Itzehoe, 1-2 aus Harburg und weitere aus Hamburg" so Gleim.

Ein Dank geht auch an die Coaches (alle von den 2. Herren) Sören Wulff, Chris Ratjen, Nico Oosterman, Lennart Liebke, Andi Schulz, Jonas Laatzen und Robin Ratjen. Außerdem ein Dank an ALLE die den Kiosk unterstützt haben!

SER verlängert sein Engagement beim SC Rist

Die SER Solutions Deutschland GmbH, einer der größeren Partner des SC Rist verlängert frühzeitig sein Engagement bei Hamburgs größtem Basketballverein.  "Fairness, Teamgeist, Disziplin, Einsatzbereitschaft und Freundschaft helfen den Kindern und Jugendlichen die vielfältigen Probleme im Alltag erfolgreich zu meistern. Neben dem hohen persönlichem Einsatz von Trainern, ehrenamtlichen Funktionären und Eltern sowie der Vorbildfunktion der erfolgreichen Jugend-, Damen- und Herrenteams,  benötigt der SC Rist auch eine solide finanzielle Basis. Wir als SER freuen uns, wenn wir hierzu einen Beitrag leisten können", erläutert Sven Behrendt, Geschäftsstellenleiter in Hamburg die SER-Entscheidung.

Corporate Social Responsibility, also die Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung nimmt bei SER einen hohen Stellenwert ein. Besonders die Nachwuchsförderung steht im Fokus des sozialen Engagements. Das Wirtschafts- und Jobmagazin "Handelsblatt Junge Karriere" hat SER das Zertifikat "Fair Company" verliehen. Mit dem Gütesiegel zeichnet "Karriere" Unternehmen aus, die für eine neue Ethik in der Arbeitswelt stehen und Absolventen eine faire Chance geben. SER befolgt die Regeln für den Umgang mit Praktikanten schon seit Jahren.

Darüber hinaus verfolgt SER ein eigenständiges Förderprogramm für gemeinnützige Zwecke, das sich im Wesentlichen auf Bildung und Jugend konzentriert. Als Software-Unternehmen mit 25- jähriger Erfahrung in der Informationstechnologie ist SER davon überzeugt, dass in der heutigen Wissensgesellschaft schon früh die Weichen für eine gute Schul- und Berufsausbildung gestellt werden müssen. SER engagiert sich daher sowohl in der Schul- und Berufsausbildung, wie auch in der Unterstützung von Sportvereinen wie dem SC Rist mit seiner vorbildlichen Jugendarbeit.

Der SC Rist bedankt sich sehr herzlich bei SER für das Vertrauen und die langfristige Unterstützung.

"Lucky Shot" powered by Stadtsparkasse Wedel: Bei der Premiere gleich getroffen

Jens Krippahle, Leiter des Privatkundengeschäfts bei der Stadtsparkasse Wedel, überreicht den Siegercheck an Lukas Rehder. Fotos: Bergmann

In der Halbzeit des Pro B-Spiels gegen den SC Rasta Vechta baten der SC Rist und die Stadtsparkasse Wedel erstmals zum "Lucky Shot". Und gleich bei der ersten Auflage gab es einen Sieger: Lukas Rehder traf von der Mittellinie und gewann 50 Euro. Der Schütze des Abends stammt aus einer echten Wedeler Basketball-Familie: da liegt ihm die Treffsicherheit gewissermaßen in den Genen. Egal ob ein- oder beidhändig - verschiedenste Wurfvarianten kamen zum Einsatz. Es traf zwar nur einer, doch die Stadtsparkasse Wedel beschenkte alle Teilnehmer: Jens Krippahle, Leiter des Privatkundengeschäfts bei der Stadtsparkasse Wedel, überreichte passend zur Jahreszeit Thermobecher an die mutigen Schützen.

Ein erfolgreicher Auftakt des "Lucky Shots" powered by Stadtsparkasse Wedel ist gemacht, bleibt nur noch eine Frage: Gibt es bei der Fortsetzung am 23. Januar wieder einen Treffer oder wandert das Geld in den Jackpot? Fest steht: Schnelles Anmelden lohnt sich, denn die ersten zehn Kandidaten, die einen Stempel im Rister Report entdecken und diesen an der Kasse vorzeigen, werden in die Teilnehmerliste eingetragen. Und wer dort auf Startplatz eins steht, hat eben auch die erste Chance, die von der Stadtsparkasse Wedel ausgelobte Prämie in Empfang zu nehmen.

Kooperation Berufsausbildung: Einladung zum Info-Nachmittag bei Schneider

Liebe Sportler des SC Rist Wedel,            

vielleicht habt Ihr schon davon gehört, dass Euer Basketballverein mit unserem Unternehmen im Bereich Berufsausbildung kooperiert.

Zum Start dieser Kooperation möchten wir alle Berufseinsteiger der Jahre 2011 und 2012 exklusiv zu uns in unser Firmengebäude am Strandbaddamm hier in Wedel einladen, um euch unser Unternehmen zu zeigen und euch die vielseitigen Möglichkeiten des Berufseinstiegs bei der Schneider Versand GmbH vorzustellen.

Also kommt am Freitag, den 28. Januar 2011, um 15.00 Uhr zu uns! Die Veranstaltung wird voraussichtlich zwei Stunden dauern. Treffpunkt ist der Schneider Haupteingang an der Ecke Schulauer Strasse / Strandbaddamm.

Damit wir ein bisschen planen können, wie viele von euch kommen werden, meldet euch bitte mit dem beigefügten Anmeldeformular (Download siehe unten) unter Angabe der Schule, die ihr zur Zeit besucht, eures voraussichtlichen Schulabschlusses und eures Geburtsdatums per Mail an ingo.knillmann@praemie-direkt.de an.

Wir freuen uns, euch am 28. Januar kennenzulernen!

Herzliche Grüße
 
Julia Tettamanti
Ausbilderin bei der Schneider Versand GmbH

weitere Informationen zur Schneider Versand GmbH findet Ihr auch unter http://www.schneider.de

Die neue Ausgabe von "FORWARD - Das Deutsche Basketball-Magazin" ist ab 6. Januar 2011 im Handel erhältlich

Profibasketballer haben den begehrlichsten Job der Welt - so scheint es zumindest. Wer hatte als Kind nicht irgendwann einmal den Traum, mit seiner größten Leidenschaft seinen Lebensunterhalt zu bestreiten? Die Welt auf Auswärtstrips kennen zu lernen? Teil eines erfolgreichen Teams zu sein? Von Tausenden Fans angehimmelt zu werden? Früher oder später kommt jedoch die Einsicht, dass das Talent zu klein ist, die körperlichen Voraussetzungen fehlen oder es am unbedingten Willen und Arbeitseifer scheitert, jeden Tag vom Coach durch die Halle gejagt zu werden, statt auf der Couch einen Film zu schauen.

Der Alltag eines Basketballprofis ist in der Tat nicht immer so rosig, wie es von außen betrachtet anmutet, muss er doch zahlreiche Abstriche machen, was sein Privatleben angeht. Dazu gehört zum Beispiel das Führen einer gesunden Beziehung oder die Gründung einer Familie. Die FORWARD-Autorin Nadine Fuhlrott begab sich für die neue Ausgabe (ab 6. Januar erhältlich) auf Spurensuche und erkundete, wie sich eine Sportlerkarriere mit dem Familienleben vereinbaren lässt. Dabei sprach sie mit den weit umhergereisten Ehepaaren Femerling, Jagla, Schultze und McNaughton über Unsicherheitsfaktoren, Umzugsstress, Kinderwünsche, Trennungsphasen und die Karrieren der Spielerfrauen - eine Thematik, welche in dieser Form und Ausführlichkeit noch nie in einem deutschen Medium behandelt wurde. Lesen Sie die interessante Coverstory auf sieben Seiten!

Des Weiteren finden in der Neujahrsausgabe wie immer alle 18 BBL-Klubs auf mindestens einer Seite ihren Platz, u. a. mit Features über Yassin Idbihi, Mark Dorris, DaShaun Wood und Bambergs Youngsters. Darüber hinaus gibt es einen guten Mix aus informativen und unterhaltsamen Berichten aus der Jungen Liga ProA und ProB, der Regionalliga, der NBBL/JBBL und der Damen-Bundesliga. FORWARD beleuchtet das Abenteuer des Allen Iverson in Europa, die Deutschlandtournee der Harlem Globetrotters und die Absolventen der Urspringschule. Hervorzuheben sei zu guter Letzt die Kolumne von Adam Hess. Der Flügelspieler von den Artland Dragons schreibt über seine Haarpracht wie Douglas Adams seine Fantasy-Romane - mit viel Witz und Ironie.

Abonnenten erhalten die neue Ausgabe bereits eine Woche vor Erscheinungstermin.

Zur kompletten Inhaltsangabe geht's hier: www.powerforward.de

Pressemitteilung: FORWARD Sport Media GmbH

U16-Nationalmannschaft: Gleim und Oosterman Dritter in Genf

Mit einem guten dritten Platz sind die beiden Rister Nico Oosterman und Sebastian Gleim vom internationalen Turnier im schweizerischen Genf zurückgekehrt.

Oosterman trug in sämtlichen fünf zu absolvierenden Partien das Trikot der U16-Nationalmannschaft, Gleim leitete die DBB-Talente als Assistant Coach gemeinsam mit Bundestrainer Harald Stein an. Das deutsche Team musste sich lediglich im Halbfinale Slowenien (67:73) geschlagen geben, ansonsten bestritt man sämtliche Spiele siegreich: Zweimal behielten die Jungs gegen Spanien die Oberhand (59:45 während der Gruppenphase sowie 71:66 im Spiel um den dritten Platz), zudem wurden Italien (75:46) und eine Genfer U17-Auswahl (83:46) geschlagen. Den Turniersieg sicherte sich die Mannschaft Serbiens dank eines Finaltriumphs über Slowenien (91:68).

"Wir haben uns eine gute Basis für das kommende halbe Jahr geschaffen, auf der es sich aber zu keinem Zeitpunkt auszuruhen gilt. Alle Länder werden sich steigern und sind genauso wie wir noch in einer Rotationsphase", schätzte Gleim die Tage in der Schweiz mit Hinblick auf die im Sommer stattfindende U16-Europameisterschaft ein. Als Jugendkoordinator des SC Rist beurteilte er darüber hinaus Oostermans Auftritte auf internationalem Parkett: "Nico hat gute Leistungen gezeigt, vor allem gegen Italien war er mit dafür verantwörtlich, das Spiel zu drehen. Sechs Punkte waren es in dieser Phase neben guter Verteidung und einem guten Auge für seine Mitspieler. In jedem Spiel kam er zum Einsatz." Seine beste Punktausbeute verbuchte der Wedeler Jung mit acht Zählern gegen das Team aus Genf.

Auch seine beiden Kollegen von den Piraten zeigten ihr Können: Ismet Akpinar lief sogar als Kapitän der DBB-Auswahl auf und wusste zu glänzen: Im Duell mit Italien war Akpinar Topscorer der deutschen Mannschaft (17 Punkte), im Semifinale gelang ihm dieselbe Punktausbeute. Janis Stielow hingegen befindet sich nach seiner Sprunggelenksverletzung noch in der Reha-Phase und konnte deshalb in einigen Partien nur zusehen. "Sie haben beide ebenfalls tolle Leistungen gezeigt", befand Gleim. Das Duo wird auch dem DBB-Aufgebot für die Länderspiele gegen Japan (am 7. und 8. Januar in Chemnitz) angehören, Nico Oosterman steht für diese Maßnahme auf Abruf bereit.

Zwei Rister fahren mit der U16-Nationalmannschaft nach Genf

Nico Oosterman

Nico Oosterman und Sebastian Gleim haben in diesem Jahr verkürzte Weihnachten. Und das nicht ohne Grund. Bereits am zweiten Weihnachtstag weilt das Duo mit der U16-Nationalmannschaft in Genf. Nico, der im bisherigen Saisonverlauf sowohl für die U16/U18, die Piraten als auch die 2. Herren zum Einsatz kam, wurde als Nachrücker für den Kader nominiert. "Als Jugendkoordinator des SC Rist freue ich mich sehr, dass Nico dabei ist und die Gelegenheit hat, sich auf diesem Niveau zu beweisen. Er hat es sich dank seiner Leistungen verdient. Ich hoffe, dass Nico die Erfahrung, die er macht, in unseren Verein trägt, sie weitergibt und damit weitere Jungen und Mädchen anspornt, so etwas zu erreichen. Denn er soll ja nicht der letzte Nationalspieler des SC Rist sein", so Sebastian Gleim. Der Jugendkoordinator, Coach der 2. Herren und Co-Trainer der 1. Herren gehört wie auch bisher zum Tross des U16-Nationalteams und begleitet die DBB-Auswahl als Assistent von Bundestrainer Harald Stein in die Schweiz.

Sebastian Gleim

Neben Oosterman sind mit Janis Stielow sowie Ismet Akpinar (als Kapitän) zwei weitere Spieler der Piraten in der Schweiz dabei. "Es ist eine gute Mannschaft mit viel Potential", sagt Gleim über das deutsche Aufgebot, das im Sommer die Europameisterschaft in Tschechien bestreiten wird. Welche Spieler dort dann Deutschland vertreten werden, steht naturgemäß noch nicht fest. "Bis dahin ist es noch ein halbes Jahr, in dem viel passieren kann. Die Jungs wachsen, sie entwickeln sich. Und auch wenn man jetzt im Kader steht, kann man nicht sicher sein, dass es auch bei der EM so sein wird", meint Gleim. Neben der DBB-Auswahl gehen in Genf die Nationalteams aus Spanien, Frankreich, Italien, Serbien, Slowenien und der Schweiz an den Start, dazu die Genfer U17. Gleim: "Jeder Einzelne soll jede Trainingseinheit dazu nutzen, sich zu verbessern. Und die Spieler sollen sich an die Intensität gewöhnen, denn in Länderspielen wird einem nichts geschenkt. Meistens sind die anderen Länder in diesem Alter körperlich und taktisch schon weiter als die deutschen Spieler."

Marvin Willoughby, Coach der Piraten und sonst ebenfalls Co-Trainer des U16-Nationalteams, reist nicht mit in die Schweiz, sondern wird in Blankenburg das U15-Camp des Deutschen Basketball-Bundes leiten.

Letzter Turniertag für die Youngsters der MW09

Am Samstag, dem 11. Dezember, sind die Youngsters des SC RIST zum letzten Turniertag nach Volksdorf gefahren. Das Team um Stephanie v.d.Fecht hatte an diesem Tag zum ersten Mal drei Spiele zu bewältigen.

Spiel 1 ging gegen die bekannt schweren Gegner vom MTVL. Trotz der klaren Niederlage mit 52:13 konnten die Rister im Vergleich zum letzten Spiel ihre erspielten Punkte verdoppeln.

Die Gegner im zweiten Spiel waren die Jungen von TURA. Hier gab es erneut eine Steigerung in der Punktausbeute, auch wenn der Endstand mit 30:12 zu Gunsten von TURA ausfiel. Vielleicht wäre durch schnelleres Umschalten von Verteidigung auf Angriff noch etwas mehr erreichbar gewesen. Gegen die läuferisch starken Jungen war es dieses Mal aber noch etwas zu schwer.

Was in den Spielen gegen MTVL und TURA nicht klappte, funktionierte umso besser im letzten Spiel des Tages, obwohl die Kondition sichtlich nachließ. Das MW09 Team von Stephanie v.d.Fecht erkämpfte sich im Spiel gegen das junge Team von SCAL einen Punkt nach dem anderen. Über ein hochverdientes und erfolgreiches 33:2 konnten sich die Rister dann besonders freuen.

Am Ende des Tages haben trotz aller Erschöpfung der Spaß und die Spielfreude überwogen und so können die Jüngsten des SC Rist das Basketballjahr zufrieden und motiviert ausklingen lassen.

Dank an alle Eltern für ihre Betreuung und den Fahrservice.

Für den SC RIST spielten:
Lotta Koschek, Marit Koschek, Sophie Nagel, Luca Saß, Anna Schiebler, Matilda Schmalisch, Sara Voß, Lena Vidaillac,
Coach- Stephanie v.d.Fecht

Erster Turniertag für die Youngsters der MW09

Am Samstag, den 6. November, hatten die Mädchen der MW09 von Stephanie v.d.Fecht ihre Spielpremiere in heimischer Halle. In dieser Spielklasse sind reine Mädchenteams selten, so dass es für die Spielerinnen eine besondere Herausforderung darstellte.
Die Mädchen des SC RIST traten gegen die Teams von TURA und MTVL an. Natürlich waren die Spielerinnen, Coach Stephanie und Rookie-Coach Laura v.d.Fecht mächtig aufgeregt. Zahlreiche Eltern und Gäste fanden den Weg in die Steinberghalle, um die Teams zu unterstützen.

Im ersten Spiel der Rister gegen das reine Jungenteam von TURA-Harksheide wurde es richtig spannend. Toller Einsatz und gutes Teamspiel führte die Rister-Mädchen zu einem verdienten 10:10-Halbzeitstand. Die Mädchen konnten bis zum Ende des vierten Fünftels noch gut mithalten und erspielten sich so ein 13:14. Im letzten Fünftel reichten dann die Kräfte nicht mehr und so gewannen die laufstarken Jungs von TURA am Ende mit 13: 21.

Die Rister-Mädchen hatten in ihrem zweiten Spiel  eine besonders schwere Aufgabe vor sich. Es ging nun gegen das Topteam des MTVL aus Lüneburg. Die Mannschaft mit nur einem Mädchen spielt bereits seit zwei Jahren zusammen und war klarer Favorit.
Das Team aus Wedel bekam eine Lehrstunde in Sachen Basketball. Spielerisch und körperlich waren die Lüneburger deutlich überlegen und dennoch gaben sich die Rister nicht auf und kämpften bis zur letzten Minute. Das Ergebnis von 6:53 fiel recht klar aus, aber am Ende dieses Turniertages waren alle Mädchen mächtig stolz auf ihren ersten Spieltag.

Keine Frage, dass jüngste Nachwuchsteam des SC RIST muss und wird noch viel lernen. Wer aber die große Spielfreude und das tolle Teamplay am Samstag in der Steinberghalle gesehen hat, wird zustimmen, dass die Mädchen der MW09 von Stephanie v.d.Fecht auf dem richtigen Weg sind.

Für den SC RIST spielten: Anika, Höwer, Lotta Koschek, Marit Koschek, Dana Oellerich, Anna Schiebler, Anna Suckstorff, Sara Marie Voß, Lena Vidaillac.
Coach: Stephanie v.d.Fecht, Rookie-Coach: Laura v.d.Fecht

Erfolgreicher Abenteuerausflug zu den Eisbären

Die U10 um Coach Erwin Gausa und die U14-Mannschaft von Trainer Sebastian Gleim starteten am vergangenen Sonntag zu einem Basketballtag nach Bremerhaven durch. Zuerst stand ein U14-Testspiel gegen die U14-Landesliga-Mannschaft Bremerhavens auf dem Programm, die zu einer der stärksten in Niedersachsen gehört. In einem hart umkämpften Spiel konnten sich die Rister dank eines sehr guten Schlussviertels mit 72:61 durchsetzen. "Der Einsatz hat immer gestimmt - wir müssen allerdings spielerisch mehr Akzente setzen", so das Fazit des Trainers.

Im Anschluss waren die kleinen Korbjäger an der Reihe. Mit 0:11 in die Partie gestartet, machte man sich nach einer Auszeit von Coach Gausa mittels der "Salami-Taktik" daran, scheibchenweise aufzuholen. Den kleinen Ristern gelang es nun, aggressiver zu verteidigen und nicht nur den Gleichstand zu erzielen, sondern auch davonzuziehen. Der Abstand wurde sogar zweistellig. Am Ende des Spieles wurde es aber noch mal spannend. Beim Stand von 42:41 für Rist und Auszeit Bremerhaven gelang den Ristern nach dem Einwurf ein Ballgewinn und Korbleger. Das Spiel war mit 44:41 für die Wedeler Jungs nun entschieden.
"Hier stand absolut der Spaß und die Spielpraxis im Vordergrund - gelohnt hat es sich auf jeden Fall" so U10-Trainer Gausa.

Eine noch spannendere Partie erlebten die U10 & U14-Spieler sowie die 15 mitgereisten Eltern beim BBL-Spiel der Eisbären Bremerhaven gegen das Rödl-Team aus Trier. Mit einem drei Sekunden vor Schluss versenkten Freiwurf durch den Power Forward Craig Callahan gewannen die Eisbären. Die Kinder waren begeistert! Große Halle, packendes Spiel und jede Menge Action.
Das Highlight des Tages war dennoch das Halbzeitspiel der U10-Rister gegen die Basketballmannschaft aus Beverstedt. Vor versammeltem Publikum machten beide Team zuächst einen nervösen Eindruck. Nachdem die ersten Punkte für Beverstedt fielen, drehten die Rister auf und gewannen 7:2.

Five Star Herbstcamp 2010: Ein tolles Finale und drei große Gewinner

Die Herbst-Camper 2010

Mit dem Five Star Herbstcamp ist ein erfolgreiches Camp-Jahr 2010 zu Ende gegangen. Bei der vierten Veranstaltung in diesem Jahr waren über 30 Kinder dabei. Das Trainerteam bildeten diesmal Marlon Pompey, Mitch Leger, Steffen Kiese, Jonas Laatzen, Tim Dostal, Thore Bethke, Malte Heinsohn und Headcoach Özhan Gürel. Als Gast schaute zudem Ashley Wallace vorbei.
Mit viel Spaß am Basketball wurde vier Tage lang intensiv trainiert. Auf dem Programm standen u.a. auch Videoanalysen, Basketball-Theorietests, dazu zahlreiche Wettbewerbe und Spiele. Und am Ende gab es den großen Finaltag, an dem auch viele Eltern mitfieberten.

Marie Hemeyer nahm an allen vier Camps 2010 teil. Hier mit den Coaches Michel Leger, Steffen Kiese und Marlon Pompey.

Vor dem Herbstcamp hatte Özhan Gürel den Teilnehmern, die alle vier Camps 2010 mitgemacht haben, einen besonderen Preis ausgelobt. Marie Hemeyer (Jahrgang 1999) sowie Kira Oellerich (Jahrgang 2000) und Dana Oellerich (Jahrgang 2002) - alle aus der Rist-Jugend - sind die Gewinner und dürfen hautnah bei einem Heimspiel der 1. Herren dabei sein. Und zwar nicht nur bei der Partie selbst, sondern bei den Vorbereitungen, der Videoanalyse kurz vor Tip-Off und den Mannschaftsbesprechungen in der Kabine. Marie wird beim Spiel gegen Leipzig also einige ihrer Camp-Coaches vor, während und nach dem Spiel begleiten, Dana und Kira im darauffolgenden Heimspiel.

Unser Dank gilt allen Helfern, Partnern, Sponsoren, Coaches und nicht zuletzt den vielen motivierten und basketballbegeisterten Kindern, die bei den Camps in diesem Jahr dabei waren und die zu deren Gelingen beigetragen haben.

Projekt "Rookie Coaches"

Drei der Rookie Coaches (von links): Thore Bethke, Felix Bienwald, Malte Heinsohn.

Aufgrund der engen Trainersituation und der Problematik, die vielen Jugendmannschaften mit ebenso qualifizierten wie motivierten Coaches zu bestücken, um den zahlreichen Talenten eine bestmögliche basketballerische Ausbildung zu gewährleisten, hat der SC Rist vor einigen Monaten ein nachhaltiges Projekt gestartet, bei dem verstärkt eigene und junge Trainer ausgebildet werden. "Es ist schwierig, Trainer zu finden und sie dann für mehr als ein Jahr einzubauen", so Jugendkoordinator Sebastian Gleim. Daraufhin rief der SC Rist das Projekt "Rookie Coaches" ins Leben.

Und die Initiative ist bisher sehr gut angelaufen. Sechs Trainer, davon fünf aus den eigenen Jugendteams, nehmen bislang teil. Gemeinsam mit erfahrenen Coaches leiten sie das Training von Jugendteams, übernehmen Verantwortung und lernen, welche Anforderungen an einen Coach gestellt werden. Ziel ist es, dass die Trainer in den kommenden Jahren herangeführt werden, eigene Teams zu coachen. Bis dahin gilt es aber, sich so viel es geht von den Headcoaches abzuschauen, zu lernen und darüber hinaus um einen gegenseitigen Austausch. Denn auch ein junger Trainer hat oft einen guten und frischen Tipp für einen erfahrenen Coach. Auch die internen Fortbildungen dienen diesbezüglich der Entwicklung als Nachwuchstrainer. Die nächste Fortbildung findet am 27. Oktober 2010 von 17:00 bis 18:30 in der PINS zum Thema Athletik statt. Referent ist Sebastian Gleim.

Das sind die Rookie Coaches des SC Rist:

Felix Bienwald (MW7,U14.2 & U16.2)

Sonja Hofmann (MW7)

Phillipp Funk (MW7)

Laura von der Fecht (MW9)

Thore Bethke (Mu10)

Malte Heinsohn (MU14.1)

Du hast ebenfalls Interesse, erste Erfahrungen als Trainer zu sammeln und willst Rookie Coach beim SC Rist werden? Dann melde Dich einfach bei den Jugendkoordinatoren Gundula Laabs und Sebastian Gleim unter dieser Adresse: jugendkoordinator@scrist-wedel.de

FOR THREE 43 Basketball langfristiger Ausstattungspartner des SC Rist Wedel

Nachdem man im letzten Jahr im Jugendbereich bereits erste gemeinsame Erfahrungen gesammelt hatte, ist es jetzt amtlich: Der Basketballausrüster FOR THREE 43 wird ab der Saison 2010/2011 für zunächst drei Spielzeiten offizieller Ausstatter des SC Rist Wedel.

Die Zusammenarbeit beinhaltet die komplette Ausstattung des Rister ProB-Teams von Trikot, Shooting-Shirt, Trainingsanzug über Practice-Shirts, Polos/T-Shirts bis zu Accessoires wie Taschen und Mützen. "Wir sind sehr zufrieden mit Qualität und Design der 43-Produkte", bestätigen Headcoach Özhan Gürel und sein Co-Trainer Sebastian Gleim unisono.

Die Kooperation ist aber nicht nur auf das Top-Team der Wedeler abgestellt. Der gesamte Verein soll mittelfristig mit dem offiziellen Trikot von FOR THREE 43 Basketball ausgestattet werden. "Uns ist es sehr wichtig, dass der Verein zukünftig über ein einheitliches Erscheinungsbild aller Teams wahrgenommen wird", so Thorsten Fechner, verantwortlich für Marketing beim SC Rist Wedel. "Um dieses Ziel intern durchzusetzen braucht man einen Ausrüster, der ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und hohe Lieferzuverlässigkeit bieten kann. Mit FOR THREE 43 sind wir in dieser Hinsicht bestens aufgestellt."

43-Inhaber Maximilian Teschemacher erhofft sich von der Kooperation mit dem größten und erfolgreichsten Basketballclub im Großraum Hamburg eine weitere Steigerung des Bekanntheitsgrades der Marke FOR THREE 43: "Der SC Rist Wedel ist ein weit über Norddeutschland hinaus bekannter Name, der im deutschen Basketball für ausgezeichnete Jugendarbeit und kontinuierliche, seriöse Arbeit steht. Für uns ein idealer Partner, um unsere Engagements im Bereich der Damenbasketball-Bundesliga zu ergänzen."

Das Münchener Unternehmen FOR THREE 43 ist ein auf Basketballausrüstung spezialisierter Hersteller. Neben den Damen Teams Eisvögel Freiburg (1. Liga) und OKE Osnabrück (2. Liga) ist man bei vielen Jugend-Camps und im Rahmen von Streetball-Events präsent.

Der SC Rist Wedel ist mit über 500 Mitgliedern zehntgrößter Basketballclub in Deutschland und in Hinsicht auf Größe und Leistungsstärke führend im Bereich des Hamburger Basketball Verbandes. Neben den Top-Teams der Damen (2. Bundesliga Nord) und der Herren (2. Liga ProB) ist man eigenständig oder über Kooperationen in allen drei Jugendbundesligen (JBBL, WNBL, NBBL) vertreten.

Weitere Informationen über FOR THREE 43 unter: http://www.forthree.com

 

Rister für Rister: Individualtraining mit geballter Bundesliga-Power

Dennis Reichert, Herwig Picht und André Bade (von links) geben ihre Erfahrung an die Jugend weiter.

Der SC Rist hat eine weitere Maßnahme zur verstärkten Förderung seiner Talente ins Leben gerufen. Mit André Bade, Herwig Picht und Dennis Reichert arbeiten ab sofort drei Rister mit jeder Menge Bundesliga-Erfahrung im Individualtraining mit talentierten Nachwuchsspielern des U16-Alters. Einmal in der Woche wird das Trio mit den Talenten auf dem Parkett stehen, an der individuellen Entwicklung der Youngster feilen und dabei auf persönliche Stärken und Schwächen der Jungs eingehen, sie in unterschiedlichen Spielsituationen fordern, technische und taktische Kniffe lehren und die Jugend vom eigenen Erfahrungsschatz aus jahrelanger Bundesliga-Praxis profitieren lassen.

"Ich bin sehr froh, dass wir dieses Projekt starten und dazu drei erfolgreiche Spieler gewinnen konnten. Es ist ein Training von Spielern für Spieler", so Jugendkoordinator Sebastian Gleim. Bade absolvierte acht A-Länderspiele für Deutschland und zählte während seiner Karriere zu den besten Distanzschützen in Deutschland. Auch Picht sammelte Bundesliga-Erfahrung, nicht nur für den SC Rist, sondern über lange Jahre auch in Süddeutschland, u.a. in Heidelberg und Breitengüßbach. Reichert ist ebenfalls ein echter Rister, der einst den Sprung aus der Jugend in den Wedeler Zweitliga-Kader schaffte und Ende der 90er in den USA am College für Oregon Tech spielte. Alle drei sind zudem zweifache deutsche Ü35-Meister und amtierende Vizemeister.

Der SC Rist freut sich sehr, dass mit André Bade, Herwig Picht und Dennis Reichert drei echte Rister ihre Erfahrung und Klasse zum Wohle des Nachwuchses und der nächsten Generation Wedeler Basketballer einbringen.

Darüber hinaus absolvieren Nachwuchskräfte aus dem 2. Regionalliga-Kader unter der Leitung von Sebastian Gleim zusätzlich zum Mannschaftstraining zweimal in der Woche individuelle und positionsspezifische Extra-Schichten.

Basketball für alle: "Be a coach" am 29. August in der Steinberghalle

Liebe Eltern, liebe Kinder,

am 29. August von 16:30 - 20:00 Uhr führt der SC Rist in der Steinberghalle den kostenlosen Basketball-Schnuppertag "Be a coach" durch. Diese Maßnahme ist durch den Deutschen Basketball Bund ins Leben gerufen worden und findet bei den Rister-Trainern große Zustimmung. Denn Ziel der Aktion ist es, die Basketballfachkompetenz bei Eltern, Schülern, Lehrern und Fans der Sportart zu steigern und durch eine Regelkunde und eine einfache Kampfgerichtsausbildung für den Alltag in der Halle fit zu machen.

Jugendkoordinator Sebastian Gleim: "Wir haben viele Jugendteams im weiblichen und männlichen Bereich, die mehrmals die Woche ins Training kommen. Bei Heimspielen der Jugendlichen sitzen öfters viele Großeltern, Eltern, Freunde etc. am Spielfeldrand und feuern die Korbjäger an. Trotzdem kennen nicht alle die Regeln oder könnten anschreiben oder als Zeitnehmer aushelfen."
Um die Zusammenarbeit und Kommunikation direkt am Ort des Geschehens, nämlich in der Halle, geht es bei diesem Angebot. Der DBB spricht sogar von einer Betreuerqualifikation.

Abgerundet wird die Aktion durch eine Basketballpraxisstunde, an der alle teilnehmen dürfen. Bitte bringen Sie dafür Sportkleidung mit. Dabei werden Wettbewerbe und Übungen durchgeführt, die für jedermann geeignet sind und vor allen Dingen Spaß machen. Zuschauer schlüpfen in die Rolle der Darsteller und werfen mit den anwesenden Basketballcracks auf die Körbe.
Eingeladen sind Eltern, Kinder, Jugendliche, Lehrer, schlichtweg alle Basketballinteressierten. Die Vereinszugehörigkeit soll dabei keine Rolle spielen. Schließlich ist dies eine offene Veranstaltung, zu der jeder herzlich eingeladen ist.

Zeitplan:
16:30 Begrüßung, Vorstellung
16:45 Regelkunde/Kampfgerichtsstunde
18:00 Pause
18:15 Kompetenzen eines Trainers/Basketballpraxis
19:45 Feedback/Ausblick
20:00 Ende der Veranstaltung

Bitte melden Sie sich bis zum 20.08.10 (mit Namen, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse) direkt bei einem unserer Trainer oder unter folgender E-Mail-Adresse an: jugendkoordinator@scrist-wedel.de
Bei Rückfragen stehen Ihnen die Trainer und der gesamte Vorstand gerne zur Verfügung.

Zurück in die Zukunft: Nachwuchsarbeit wird forciert - Zwei Jugendkoordinatoren installiert

Der Nachwuchs, die Entdeckung und Förderung von Talenten für den Leistungssport, aber darüber hinaus ebenso die Gewährleistung eines breitensportlichen Angebots für Kinder und Jugendliche, ergo die praktizierte Betonung der Jugendarbeit sind Merkmale, die für den SC Rist standen und stehen. Die Liste von National- und Bundesligaakteuren, die einst am Steinberg sportlich und persönlich für ihre Karriere lernten, ist lang und enthält illustre Namen. Im Vergleich zu früheren Jahren sprudelte die Talentquelle des SC Rist in jüngerer Vergangenheit nicht mehr auf Hochtouren - Grund genug, die Bemühungen zu forcieren, das Herzstück des Wedeler Basketballs zurück auf eine höhere Stufe zu stellen, die Jugendarbeit zu verstärken und zu optimieren.

Dazu wurden jetzt die strukturellen Voraussetzungen geschaffen. Die Leitung der Nachwuchsarbeit liegt zukünftig in den Händen von Gundula Laabs und Sebastian Gleim. Die beiden erfolgreichen Jugend-Trainer übernehmen damit - nun auch institutionell - die Aufgaben der Koordination. Laabs wird für den weiblichen Bereich zuständig sein, Gleim für die männlichen Teams. Unterstützung erhält das Duo auch weiterhin von Joachim Rose, der als Jugendwart die Interessen und Belange des Nachwuchses im Vorstand vertritt.
Die Ziele dieser personellen Ausrichtung sind klar: "Wir wollen zunächst die vorhandenen Strukturen stärken und Kräfte bündeln", sagt Gleim. Die Interaktion zwischen den einzelnen Teams, ein verstärkter gegenseitiger Austausch zwischen den Coaches soll forciert werden, nicht zuletzt, um Talente besser fördern und fordern zu können. Dass der SC Rist als zehntgrößter Verein des Deutschen Basketball Bundes über jede Menge Nachwuchskräfte verfügt, daran besteht kein Zweifel. Erst bei den jüngst beendeten Qualifikationsturnieren für die höchsten Spielklassen des HBV platzierten die Rister wieder einmal Mannschaften in sämtlichen Leistungsrunden. In jedem Jahrgang. Weiblich als auch männlich.

Diese Talente zukünftig noch besser auszubilden, im Jugendbereich noch nachhaltiger zu arbeiten und wieder verstärkt Spielerinnen und Spieler aus den eigenen Reihen an die Zweitliga-Teams heranzuführen - das sind Absichten, die beim SC Rist fortan wieder eindeutig im Vordergrund stehen. Konkrete Maßnahmen sind bereits in Planung: Ab Anfang September werden in regelmäßigen Abständen interne Fortbildungen für die Trainer der Rister veranstaltet, zudem wird das DBB-Programm "Be A Coach" in Wedel Station machen. Darüber hinaus sollen Unternehmungen wie (kurzfristig) ein gemeinsamer Ausflug zur U17-WM oder (mittelfristig) die (wieder) gesteigerte Teilnahme am Turnier in Lund das Zusammengehörigkeitsgefühl verstärken. Und auch der am Ende der vergangenen Saison erstmals veranstaltete Jugendtag soll keine einmalige Episode gewesen sein, sondern eine Fortsetzung finden. Auch die Zusammenarbeit mit den Schulen - die Wedeler Grundschulklassen erhielten in den vergangenen Monaten Basketball-Schnupperstunden, zudem gab es Basketball-AGs an den Schulen - soll weitergeführt werden.

Für Fragen und Anregungen rund um die Jugendarbeit stehen Gundula Laabs und Sebastian Gleim gerne zur Verfügung: jugendkoordinator@scrist-wedel.de

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