Spielberichte

1. Damen: Ernüchterung am letzten Spieltag

Stark erkältet war Trainerin Gundula Laabs mit ihren Spielerinnen zum letzten Spiel nach Rendsburg gereist, doch was die Risterinnen dort ablieferten, trug nicht zur Genesung ihrers Coaches bei: "Diesmal haben wir nicht nur nichts getroffen, sondern schon in der ersten Halbzeit keinen Kampfgeist gezeigt", sagte Laabs nach der 50:73-Niederlage. Die Risterinnen beendeten die Saison in der 2. Regionalliga damit auf dem sechsten Tabellenrang.

Rendsburg präsentierte sich in einer aggressiven Zone, wogegen die Rolandstädterinnen wie so oft kein Mittel fanden. Doch viel schlimmer war die Verteidigung. 43 Punkte hatten die Risterinnen zur Halbzeit eingefangen, so viel wie in manchen Spielen das Endergebnis lautet.

"Wir waren körperlich unterlegen, das entschuldigt aber nicht die fehlende Reboundarbeit und das schwache Verteidigen im Eins-gegen-Eins", so Laabs, "offensiv haben wir schon oft gestrauchelt, aber wir konnten uns immer noch auf eine gute Verteidigung verlassen, diesmal war das einfach zu wenig."

Kapitänin Julia Zollenkopf stemmte sich so gut es ging gegen die Niederlage, erhielt aber immer nur vereinzelt Hilfe. "Man merkt ganz klar, dass dem Team erfahrenere Führungsspieler fehlen und dass unsere jungen Spielerinnen noch viel im taktischen und körperlichen Bereich zulegen müssen. Im Hinblick auf die kommende Saison muss man schauen, wie man eine gute Lösung herbeiführt. Fokus der nächsten zwei Monate ist nun erst mal die Qualifikation der WNBL", so Laabs.

SC Rist (Punkte): J. Zollenkopf (19), Voß (12), Jacobs (9), Dworzak, I. Schultz (je 4), A. Schultz (1), Heinsohn, Helms, Lotter, K. Schultz, N. Zollenkopf.

1. Damen: Das Wunder von Wedel

"Ich kann es immer noch nicht fassen, dass wir dieses Spiel noch gewonnen haben", bilanzierte Trainerin Gundula Laabs nach dem hart erkämpften 69:66-Sieg über Lüneburg. "Das grenzt, insbesondere wenn man unsere Leistung der ersten 37 Minuten analysiert, an ein Wunder."

Denn: Zweieinhalb Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit hatten die Risterinnen noch 42:52 zurückgelegen, bevor der Schalter nach einer bisher eher lethargischen Partie endlich umgelegt wurde und in der verbleibenden Spielzeit auf 52:52 ausgeglichen wurde. So ging man in die Verlängerung, die nicht die Letzte bleiben sollte. Es entwickelte sich ein umkämpftes Match, in dem Wedel kurz vor Ende mit einem Punkt führte, doch ein dummes Foul bei vier Sekunden brachte eine Lüneburgerin an die Freiwurflinie. Diese traf jedoch nur einen Wurf, deshalb gab es die erneute Verlängerung. In diesen letzten fünf Minuten übernahmen insbesondere Ida Hüners und Nachwuchstalent Greta Dworzak viel Verantwortung und so konnte man am Ende glücklich, aber auch erschöpft den 69:66 Sieg feiern.

Matchwinnerin der Partie war jedoch Katha Kühn, die sich erneut bereit erklärt hatte auszuhelfen und diesmal auch viel gefordert war. Mit 20 Punkten und etlichen Rebounds sicherte sie mit den Wedeler Sieg.

Nun bleibt den Risterinnen nur noch ein letztes Saisonspiel am kommenden Samstag in Rendsburg, wo man sich mit einem Sieg sogar noch auf den vierten Tabellenplatz vorschieben könnte.

SC Rist (Punkte): Kühn (20), Hüners (16), Jürgensen (11), Voß (8), Jacobs, Dworzak (je 5), Ecke, A. Schultz (e 2), Lange, Lotter.

1. Damen: Wiedersehen mit einer alten Bekannten

Wenn es Samstag zum letzten Heimspiel der 1. Damen um 16:00 gegen Lüneburg kommt, heißt es gleichzeitig Wiedersehen mit einer alten Bekannten. In den Reihen der 66ers wird Nele Schmidt, die in Wedel über Jahre Jugend und Damen gespielt hat und zudem gut mit Trainerin Gundula Laabs befreundet ist, auflaufen.

Doch nicht nur vor Schmidt warnt Laabs: "Lüneburg hat eine gute Mischung aus Routiniers und jungen Nachwuchskräften, an einem guten Tag können sie jeden in der Liga schlagen. Durch einige Abgänge sind sie nicht mehr besonders groß, kompensieren das aber durch Kampfgeist und Erfahrung."

Wer im Wedeler Lager aufläuft, ist noch nicht klar. In Hamburg sind Ferien, so dass urlaubsbedingt einige ausfallen. Und Spielerinnen wie Matilda Schmalisch und Anna Suckstorff, die schon viel Einsatzminuten bekamen, haben eine Maßnahme mit der Hamburger Auswahl. Eins ist dennoch sicher, im letzten Heimspiel soll noch mal ein Sieg her.

1. Damen: Risterinnen verlieren Spiel und Isi

Mit einer sehr jungen Truppe reiste das Wedeler Damenteam am Samstag nach Hittfeld. Julia und Nina Zollenkopf weilten im Urlaub und mit Leo Ecke, Laureen Lotter und Feli Lange fehlten zudem alle etwas erfahrereneren Centerinnen ausser Isi Schultz.

Das Spiel begann hektisch, und die Risterinnen liefen von Anfang an einem 10- Punkte Rückstand hinterher. Doch an Aufgeben war nicht zu denken. Mit enormem Krafteinsatz kämpfte sich das junge Team bis zur 27. Minute wieder auf zwei Punkte heran (36:38), bevor das Umstellen des Gegners auf eine Zonenverteidigung die Kapitulation herbeiführte.

Hinzu kam, dass  die einzig echte Innenspielerin Isi Schultz mit einer Platzwunde vom Platz musste."Wir konnten Sabrina Ochs nicht wirklich kontrollieren, dazu waren wir zu unerfahren", resümierte Trainerin Gundula Laabs. "Ida wiederum hatte Sabrina Lange gut im Griff. Dafür haben wir auf den anderen Positionen schlecht ausgeboxt und dort zu viele Punkte zugelassen." Das Hauptproblem sieht Laabs aber darin: "Sobald eine aggressive Zone gegen uns steht, werden wir panisch, daran müssen wir arbeiten. Man kann kein Spiel gewinnen, wenn man über Phasen nicht in der Lage ist, überhaupt einen Korb zu erzielen. Und wir müssen damit rechnen, dass das unsere weiteren Gegner auch wissen."

SC Rist (Punkte): Suckstorff (11), I. Schultz (9), Voß (8), Dworzak (6), Hüners (5), A. Schultz (3), Jacobs, M. Schmalisch (je 2), Helms, Jürgensen, E. Schmalisch.

1. Damen: Mit Tempospiel ans Ziel

Gundula Laabs: Sieg zum Einstand

Der Jubel war groß bei den Spielerinnen und Zuschauern, nachdem man die SG Harburg relativ ungefährdet mit 60:27 besiegt hatte.

"Ich war schon etwas nervös vor dem Spiel", gab Trainerin Gundula Laabs zu, "aber ich habe auch Vertrauen in unsere eigenen Stärken wie unsere Schnelligkeit und unseren Kampfgeist gehabt." So ließen sich die Wedelerinnen auch nicht durch ein schnelles 4:0 der Gegnerinnen aus der Ruhe bringen, es sollte auch die einzige Führung für die Gäste sein.

Denn schon im ersten Abschnitt konnte man erkennen, was sich die Gastgeberinnen vorgenommen hatten: Tempo machen und damit den Gegner zermürben.

Was im 1. Viertel teilweise geklappt hatte, lief im 2. Durchgang noch besser. Fast Breaks wurden gelaufen, in der Defense viel Druck gemacht und schon ging man mit einer komfortablen 30:11 Führung in die Kabine.

Anna Suckstorff: Acht Punkte für die Nummer acht. Fotos: Claus Bergmann

Nach der Pause schien es zunächst so, als ob sich der SC Rist auf diesem Poster zu sehr ausruhen wollte, doch auch im Schlussabschnitt gewann man wieder deutlich die Oberhand.

"Wir haben immer noch sehr viel daneben geworfen und auch Fehler gemacht, aber wir haben als Team um jeden Ball gekämpft und gezeigt, dass wir über unsere Fast Breaks erfolgreich sein können", analysierte Laabs, "alle haben sich nahtlos eingefügt und da wir so homogen gespielt haben, musste Katha Kühn recht wenig ran. Ich bin sehr stolz auf das Team, wie sie sich präsentiert haben und auch der generische Trainer hat die Mädels gelobt."

Obwohl die Trainerin keine Spielerinnen großartig herausgeben wollte, lobte sie: "Julia und Ida waren heute immer präsent beim Rebound, Linn hat uns in wichtigen Phasen mit ihren Dreiern sehr gegen die Zone geholfen und unsere jungen Guards mit Anna, Greta und Steffi haben dem Gegner gerade auf dem Aufbau verzweifeln lassen und unser Tempospiel gut eingeleitet."

Punkte: Jürgensen 15 (3x3), Lotter 3, Dworzak 4, Suckstorff 8, Zollenkopf J. 14, Zollenkopf N. 7, Schmalisch 2, Kühn 2, Schultz 3, Jacobs 0, Hüners 2

1. Damen siegen wieder!

Stefan Altemüller führte sein Team zum ersten Sieg 2017. Foto: Claus Bergmann

Mit großer Freunde kehrten die 1. Damen vom Auswärtsspiel gegen den Ahrensburger TSV zurück. Nach zuletzt sechs Niederlagen in Folgen konnte der Bahn gebrochen werden und ein deutlicher 67:57 (38:29)-Erfolg gefeiert werden.

Die Risterinnen waren von Beginn an da, verpassten es jedoch, sich deutlicher abzusetzen (22:17). Im zweiten Viertel setze sich die Dominanz fort und die Risterinnen konnten den Vorsprung bis zur Halbzeit noch etwas ausbauen (38:29).

Im dritten Viertel erarbeite sich Wedel immer wieder den Ball nutze dies zu einfach Korblegern aus dem Fastbreak heraus. So wuchs der Vorsprung bis auf 16 Punkte an, 52:36.

"Heute waren die Mädels von Anfang an giftig und wollten unbedingt gewinnen. Wir hatten heute so viel Energie auf dem Feld. Es war egal, wer gespielt hat, alle haben gekämpft. Es hat richtig Spaß gemacht zu coachen und der Sieg war hoch verdient. Schade nur, dass wir uns teilweise nicht noch mehr belohnt haben für den super Einsatz", meinte ein sichtlich zufriedener Trainer Stefan Altemüller.

Jetzt haben die Risterinnen zwei Wochen Pause, bis sie am 4. Februar EBC Rostock (18 Uhr) in der heimischen Steinberghalle erwarten. Bis dahin wird weiterhin gut trainiert, um dann den ersten Heimsieg 2017 zu holen.

1. Damen wollen zurück in die Erfolgsspur

Nach zuletzt teilweise drei sehr unglücklichen Niederlagen in Folge wollen die 1. Damen das Jahr 2016 positiv abschließen. Im letzten Heimspiel am kommenden Samstag (18 Uhr) empfangen die Risterinnen den BBC Rendsburg.

"Das wird noch mal eine richtig schwere Aufgabe zum Ende der Hinrunde", meint Trainer Stefan Altemüller. Die jüngste Mannschaft der 2. Regionalliga konnte bisher in allen Partien gut mithalten und die Spiele wurden erst im letzten Viertel entschieden. "Diesmal wollen wir nicht nur gut mitspielen, sondern die Punkte sollen in Wedel bleiben. Wir haben bewiesen, dass wir trotz unser Jugend gut mithalten können. Dafür brauchen wir mindestens 40 Minuten lang eine ganz hohe Intensität", so Trainer Altemüller. Wer die Risterinnen ein letztes Mal im Jahr 2016 anfeuern möchte, der kommt am Samstag um 18 Uhr in die Steinberghalle!

Niederlage gegen Harburg: Nun hat es leider die 1. Damen erwischt!

Julia Zollenkopf drehte nach der Halbzeit auf. Foto: Claus Bergmann

Am vergangenen Samstag haben die Risterinnen ihre weiße Weste verloren. Ausgerechnet beim Tabellenschlusslicht SG Harburg Baskets gab es eine am Ende sehr unglückliche 46:48-Niederlage (Halbzeit: 17:29) zu verdauen. Die Risterinnen kamen ungewohnt langsam in die Gänge, und die Gastgeberinnen nutzten diese Phase gleich aus. So stand es 6:16 aus Sicht der Wedeler Damen nach den ersten 10 Minuten.

Im zweiten Viertel (13:11) lief so es etwas besser und man konnte auf Augenhöhe mitspielen, dennoch gingen die Risterinnen mit einem 12-Punkte-Rückstand in die Kabine. Dort wurde ein Sturm entfacht. Die Wedeler Damen kamen mit großem Elan aus der Halbzeit, sodass Harburg im dritten Viertel überrannt wurde (11:24). Besonders stark in dieser Phase war Kapitänin Julia Zollenkopf, die 11 ihrer 14 Punkte im dritten Viertel erzielte. So gingen die Risterinnen mit einer Zwei-Punkte-Führung in die letzten zehn Minuten.

Dort schien es so, als ob die Kraft nicht mehr da war. Trainer Stefan Altemüller sagte nach dem Spiel: "Wir sind leider ganz schwach gestartet. Danach war es in Ordnung, aber besonders bin ich sehr stolz, wie wir uns in der zweiten Halbzeit ins Spiel zurückgekämpft haben und das Spiel fast gedreht haben. Am Ende hat uns bei den Freiwürfen und beim letzten Wurf etwas das Glück gefehlt. Im gesamten Spiel haben wir nicht so gut getroffen wie in den vorherigen Spielen. Leider gab es zum Schluss noch ein paar merkwürdige Entscheidungen der Schiedsrichter."

Nun heißt es für die Risterinnen die erste Niederlage zu verdauen und daraus Kraft zu schöpfen für das nächste Heimspiel am Samstag gegen Harburg - Hittfeld. Um 19 Uhr geht es in der Steinberghalle los.

SC Rist (Punkte): L. Jürgensen (16/3), Voß (7/1), I. Schultz (4), N. Zollenkopf (4), M. Schmalisch (1), J. Zollenkopf (14), K. Schultz, A. Schultz, L. Lotter, E. Schmalisch.

1. Damen: Siegesserie in Rostock fortgesetzt

Linn Jürgensen erzielte 14 Punkte. Foto: Bergmann

Die 1. Damen vom SC Rist Wedel bleiben weiterhin ungeschlagen in der 2. Regionalliga Nord. Am vergangenen Samstag wurde die Mannschaft vom EBC Rostock 75:37 (36:18) bezwungen. Das Auswärtsspiel stand zunächst unter keinem guten Stern, weil einige Spielerinnen ausfielen. So begab sich Trainer Stefan Altemüller mit nur acht Spielerinnen auf den Weg nach Rostock. Angeführt von einer stark aufspielenden Julia Zollenkopf (19 Punkte) wurden die Weichen bereits früh im ersten Viertel (19:8) für den zweiten Auswärtssieg gestellt. Die Risterinnen kontrollierten den Gastgeber nach Belieben und konnten so einige Sachen ausprobieren. Am 19. November geht es für die Risterinnen weiter mit einem Auswärtsspiel bei den SG Harburg Baskets.

Weitere Rist-Punkte: Jürgensen (14), Lange (9), E. Schmalisch (8), M. Schmalisch (2), I. Schultz (8), K. Schultz (3), Voß (12).

1. Damen feiern zweiten Sieg im zweiten Saisonspiel

Die junge Damen des SC Rist Wedel haben eine erfolgreiche Heimpremiere gefeiert. Am Samstag wurde die Mannschaft vom SC Alstertal-Langenhorn mit 60:52 (34:22) bezwungen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten kamen die Gastgeber immer besser in die Partie.

Nachdem das erste Viertel noch knapp an die Gäste ging, übernahmen die Gastgeberinnen im zweiten Viertel die Kontrolle. Eine gute Defense und konsequente Nutzung der Chancen führten zu einem deutlichen Vorsprung zur Halbzeit (34:22).

Im dritten Viertel wurden die Gäste immer stärker und kamen durch einen 12:2-Run gefährlich nah an die Risterinnen ran (44:38). Die junge Mannschaft um Kapitänin Julia Zollenkopf hielt weiterhin dagegen und erkämpfte sich den zweiten Saisonsieg im zweiten Spiel. Am 29.10.16 geht es dann für die Risterinnen in einem Heimspiel gegen den Ahrensburger TSV weiter.

SC Rist (Punkte): Kühn (14), J. Zollenkopf (11), Voß (10), I. Schultz (8), Jürgensen, M. Schmalisch (6), Lotter (3), Helms (2), Kalipke, E. Schmalisch, K. Schultz.

1. Damen: Erster Test für die Risterinnen

Die 1. Damen bestreiten an diesem Sonntag (4. September) ihr erstes Vorbereitungsspiel. Zu Gast am Steinberg ist der dänische Erstligist Lemvig, die Partie beginnt um 12:00 Uhr.

Für die Wedeler Basketball-Fans und alle Jugendteams ist die Begegnung eine gute Gelegenheit, einen Erstligisten zu sehen und den jungen Kader der Risterinnen zu begutachten. Im Foyer der Steinberghalle bietet eine kleine Cafeteria Speisen und Getränke an. Für die Gäste aus Dänemark ist der Besuch in Wedel ein Zwischenhalt: Nach dem Spiel fahren sie nach Rotenburg weiter und absolvieren dort ein weiteres Spiel.

Die Vorbereitung der Risterinnen nimmt langsam aber sicher Fahrt auf, nachdem der neue Trainer Stefan Altemüller mit seinen Spielerinnen aus unterschiedlichen Gründen bislang in teils kleiner Besetzung arbeiten musste. Deshalb sei es zum jetzigen Zeitpunkt schwer einzuschätzen, wo die Mannschaft stehe, meint er. "Der Kader ist sehr jung, Erfahrung und körperliche Härte fehlen noch", sagt Altemüller, dessen Aufgebot lediglich zwei Akteurinnen über 20 Jahre bietet. "Wir müssen jetzt in den nächsten drei Wochen fit für die Saison werden", sagt er. Der Auftakt seiner Risterinnen in die neue Saison in der 2. Regionalliga steht am 25. September gegen den Eimsbütteler TV an. Angesichts der geringen Erfahrung seiner Spielerinnen im Damenbereich müsse man mit einer schweren Saison rechnen, meint Altemüller.

Nach dem Auftakt gegen Lemvig am Sonntag nehmen die Risterinnen am 10. und 11. September am Hoppers Cup in Pinneberg teil, im Laufe der Vorbereitung wird zudem aller Voraussicht nach noch ein Wochenendtrainingslager durchgeführt.

1. Damen: Stefan Altemüller wird Cheftrainer

Stefan Altemüller leitet künftig die Geschicke bei den Risterinnen. Fotos: Claus Bergmann

Stefan Altemüller hat das Amt des Cheftrainers bei den 1. Damen übernommen und wird das Team in der kommenden Saison in der 2. Regionalliga betreuen. Er folgt auf René Zoller, der das Traineramt in der vergangenen Spielzeit inne hatte. "Ich hoffe, dass René dem Verein erhalten bleibt, vielleicht im Jugendbereich", sagt Gundula Laabs, "von seinem Wissen können auch noch andere Trainer bei uns profitieren."

"Mein Wunsch war es, wieder eine Mannschaft zu trainieren. Die Arbeit bei den 1. Herren hat mir sehr viel Spaß gemacht, aber ich wollte jetzt gerne wieder selber coachen", sagt Altemüller, der seit seinem Wechsel nach Wedel 2013 als Assistenztrainer in der ProB tätig war und in den ersten beiden Jahren zudem für die 2. Herren verantwortlich zeichnete. Seitdem sie das Traineramt bei den 1. Damen im Anschluss an die Saison 2013/14 abgab, habe sie versucht, Altemüller für diesen Posten zu gewinnen, sagt Laabs - nun hat's geklappt. "Wir hatten mit Bernardo Velarde und René Zoller ja zwei tolle Trainer, aber nun haben wir jemanden, der sich schon bestens mit den Strukturen im SC Rist auskennt und auch schon einige Spielerinnen kennt", betont die frühere Nationalspielerin, die bei den 1. Damen organisatorisch die Fäden zieht.

Nach dem Abstieg aus der 1. Regionalliga gebe es "definitiv einen Neuanfang", sagt Altemüller. "Wir wollen die Talente und das Potenzial, das im Verein ist, nutzen. Die älteste Spielerin wird Jahrgang 92 sein, teilweise sind Spielerinnen aus dem Jahrgang 2002 dabei", berichtet der neue Coach der Risterinnen. "Das wird ein Lernprozess und man muss da auch Geduld haben, aber ich bin optimistisch. Das Ziel ist es erst mal, die Mädels an das Niveau in der 2. Regionalliga zu gewöhnen und sie an das Level im Seniorenbereich heranzuführen", sagt er. "Das sind alles junge, talentierte Mädels. Sie bekommen in den nächsten Wochen und Monaten die Chance, sich zu präsentieren", erläutert der Trainer.

Vielfältige Erfahrungen als ProB-Co-Trainer gesammelt

Zwar hat der 33-jährige Lehrer für Englisch und Sport in den vergangenen Jahren im Herrenbereich gearbeitet, dennoch betritt er mit der Übernahme des Amtes bei den 1. Damen kein Neuland. Von 2008 bis 2010 war er Trainer der Oberliga-Damen der TSG Gießen-Wieseck und betreute zudem drei Jahre lang die Gießener Damen-Unimannschaft. Diese und natürlich auch die Erfahrungen seiner Tätigkeit als Co-Trainer der 1. Herren bringt er nun bei den Risterinnen ein. "Ich habe in den drei Jahren viele Einblicke in verschiedene Herangehensweisen erhalten", sagt er hinsichtlich seines nun ehemaligen Postens als ProB-Assistent: Sei es die Videoanalyse, Aspekte der Spielvorbereitung oder aber die Notwendigkeit, aufgrund der Schnelligkeit des Spiels innerhalb kürzester Zeit Entscheidungen zu treffen. Diese als "Co" gesammelten Erfahrungen wolle er nun nutzen und als Cheftrainer umsetzen, erläutert Altemüller.

Da sich die Metropolitan Baskets kürzlich in der Qualifikation keinen Startplatz für die kommende WNBL-Saison sichern konnten, fällt die Lernmöglichkeit U17-Bundesliga für einen Teil der Risterinnen zumindest vorerst flach. "Deswegen geht es jetzt auch darum, den Mädchen, die WNBL gespielt hätten, möglichst viel Spielzeit zu geben", erläutert der 33-Jährige, der sich diesbezüglich auch mit WNBL-Trainer Alexander May austauscht. "Jetzt geht es für mich erst mal darum, dass ich die Mädels richtig kennenlerne und dass sie mich kennenlernen", so Altemüller über die kommenden Schritte nach der ersten Teamzusammenkunft.

1. Damen: Sonnabend ist "Ladies Night" am Steinberg

Die Risterinnen wollen Osnabrück Paroli bieten. Foto: Claus Bergmann

Unter dem Motto "Ladies Night" sind an diesem Sonnabend (21. November) gleich drei Damenteams des SC Rist in der Steinberghalle im Einsatz. Um 19:00 Uhr empfangen die 1. Damen den Regionalliga-Zweiten Osnabrücker TB. Und auch das Vorspiel kann sich sehen lassen: Um 16:00 Uhr kommt es zum internen Oberliga-Duell zwischen den 2. und 3. Damen.

Man habe nichts zu verlieren, immerhin gehöre der OTB zu den Ligafavoriten, meint Trainerin Gundula Laabs, die das Team gemeinsam mit René Zoller betreut, vor der Partie gegen die Niedersächsinnen. Osnabrücks Coach Roland Senger, der bei unterschiedlichen Bundesligisten auf der Bank saß, verfügt über einen Kader mit Tiefe und Erfahrung. Das Ziel sei, schnell und furchtlos zu Werke zu gehen, so Laabs: "Vielleicht gelingt uns eine Überraschung", sagt sie.

Nach der Regionalliga-Partie ist die "Ladies Night" noch nicht beendet. Alle vier Wedeler Damenteams treffen sich anschließend zum gemeinsamen Pizzaessen. Tags darauf, also am Sonntag (12:00 Uhr), greifen dann die 4. Damen (Bezirksliga) ins Geschehen ein und treffen in der Halle des Johann-Rist-Gymnasiums (Pinneberger Straße) auf den TSV Uetersen.

1. Damen: Risterinnen starten in neue Regionalliga-Saison

Es wird ernst: Die Risterinnen eröffnen die neue Saison. Foto: Claus Bergmann

Die erste Reise führt das neuformierte Team der 1. Damen an die Spree - es wird nicht die einzige Reise in die Hauptstadt bleiben: Am Sonnabend (17. Oktober, 16:30 Uhr) treffen die Risterinnen auf die Berlin Baskets.

Ganz viel Jugend, wenig Erfahrung - mit dieser Kombination geht der Kader des Trainergespanns René Zoller/Gundula Laabs in die neue Regionalliga-Spielzeit. Kein Wunder also, dass der Lernaspekt und das Weiterentwickeln gewichtige Rollen einnehmen sollen. "Die jungen Spielerinnen müssen lernen, mit der Situation umzugehen. In der Jugend ist man immer ein bisschen behütet und beschützt, jetzt im Damenbereich ist alles athletischer und härter", sagt Zoller. Das Saisonziel lautet Klassenerhalt. "Wir setzen uns kleine, realistische Ziele, die wir von Spiel zu Spiel erreichen wollen", erläutert der Trainer und baut darauf, dass sich seine Talente möglichst schnell zurechtfinden und sich im Laufe der Saison Lerneffekte einstellen.

Nach der ersten Vorbereitungsetappe, in der Athletik, Ausdauer und Schnelligkeit vorrangige Trainingsinhalte waren, über Phase zwei mit dem Einschleifen des Zusammenspiels und einer Menge Wurftraining ging es in der dritten und letzten Etappe "um die unmittelbare Wettkampfvorbereitung, wie man in der Sportwissenschaft so schön sagt", erläutert Zoller. Nicht nur bei der Beschäftigung mit dem Auftaktgegner brachte Gundula Laabs ihre Expertise als Kennerin der Regionalliga ein. "Gundu strahlt durch ihre Erfahrung und ihre Vita ganz viel aus. Da können die Spielerinnen viel mitnehmen", sagt er über die Zusammenarbeit. Die Wurzeln beider Trainer liegen in Berlin, "basketballerisch ist es eine Schule, wir laufen da in dieselbe Richtung", so Zoller. So ist im Laufe der neuen Saison also die eine oder andere Reise in die alte Heimat drin - die erste Etappe gibt's am Sonnabend.

1. Damen: "Totaler Umbruch" bei den Risterinnen

Julia Zollenkopf gehört zu den Spielerinnen, die geblieben sind. Foto: Claus Bergmann

Die Damenmannschaft des SC Rist geht mit einem neuformierten Aufgebot in die Saison 2015/16 in der 1. Regionalliga. Gundula Laabs, die das Team gemeinsam mit Headcoach René Zoller führt, spricht von "einem totalen Umbruch", der Kader sei "jünger denn je", so die Co-Trainerin.

Bisherige Leistungsträger müssen fortan ersetzt werden, denn Franziska Schreiner, die beste Punktesammlerin der Risterinnen in der vergangenen Saison, beginnt eine Polizeiausbildung in Eutin und steht deshalb nicht mehr zur Verfügung, Ruth Thänert ist zum Erstligisten BG Rotenburg/Scheeßel gewechselt, Katharina Körner und Anne-Kathrin Placke spielen künftig für den Nachbarn und Staffelrivalen BG Hamburg-West, während Jasmin Zimmermann, Nika Heidari und Charlotte Müller-Navarra ihre Schuhe an den Nagel gehängt haben. Der SC Rist bedankt sich herzlich bei den Sieben für den tollen Einsatz in den vergangenen Jahren und wünscht ihnen für die Zukunft alles Gute.

Aus dem bisherigen Kader geblieben sind Lena Winkelmann, Julia Zollenkopf, Sara Kalipke, Andrea Matanovic sowie Andrada Iohana Borsan. Auch Ida Hüners zählt nominell weiterhin zum Aufgebot, studiert aber in Marburg und steht deshalb nicht immer zur Verfügung.

Maxime Mönke und Stefanie Jacobs sind mit Zoller von den Harburg Baskets (2. Regionalliga) an den Steinberg gewechselt, wobei Letztere bereits bis 2014 zum Wedeler Kader gehörte. Ebenfalls zurück an alter Wirkungsstätte sind Ann-Kristin Rathjen, die einst für die Spielgemeinschaft aus SC Rist und SC Alstertal-Langenhorn in der 2. Bundesliga spielte, sowie Sonja Baulecke, die aufgrund ihres Studiums zuletzt in Oldenburg weilte und dort in der vergangenen Saison für den OTB (2. Regionalliga) aktiv war. Aus dem eigenen Nachwuchs stoßen weitere Talente zum Team, deren Namen die Trainer noch bekannt geben werden.

Die neue Saison in der 1. Regionalliga Nord beginnt für die Risterinnen am 17. Oktober mit einem Auswärtsspiel bei den Berlin Baskets.

1. Damen: René Zoller übernimmt Traineramt

René Zoller ist neuer Trainer der 1. Damen. Der 36-Jährige tritt die Nachfolge von Bernardo Velarde an und wird die Risterinnen in der kommenden Regionalliga-Saison betreuen.

Gebürtig ist Zoller Sachse, "doch ich fühle mich als Berliner. Das ist eine deutsch-deutsche Geschichte", erzählt er. Geboren in Grimma in der Nähe von Leipzig, reiste er als Kind mit seiner Familie aus der DDR aus und kam nach West-Berlin. Dort wuchs Zoller auf, ehe ihn sein Studium zurück zu seinen Wurzeln brachte. Während des Magister-Studiums der Sportwissenschaften und der Informatik war er sieben Jahre lang beim BBV Leipzig als Trainer von Jugend-, Damen- und Herrenmannschaften tätig, führte unter anderem das 2. Damenteam in die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga (2003/04), die Herrenmannschaft in die 1. Regionalliga (2006/07) und coachte in der Saison 2007/08 das Erstligateam der "Eagles". Im Anschluss an das Studium folgte eine fünfjährige Basketball-Pause, ehe er nach seinem Umzug nach Norddeutschland (Zoller ist bei einem Hamburger Unternehmen als Projektleiter und Software-Architekt angestellt) im vergangenen Jahr das Traineramt bei den Harburg Baskets (2. Regionalliga) übernahm.

"Verteidigung ist das A und O", betont Zoller mit Blick auf seine taktischen Grundzüge. Das habe auch mit seiner Berliner Vergangenheit zu tun: "Ich bin im Berliner Basketball groß geworden, als Svetislav Pesic Trainer von ALBA war. Man weiß, was da in der Defense abging. Das hat mich geprägt."

Beim SC Rist wird er künftig das Trainergespann mit Gundula Laabs bilden - es darf berlinert werden: "Das passt sehr gut. Gundula kommt ja aus der TuSLi-Schule, die in Berlin auch immer ein Maßstab war, zu der man immer aufgeschaut hat, um zu gucken, was dort gemacht wurde", sagt Zoller. Sein Heimatverein sind die Weddinger Wiesel, die er 2002 in Richtung Leipzig mit großen Ehren verließ. Denn schließlich wurde Zoller seinerzeit von der Landessportjugend Berlin als "Ehrenamtlicher des Jahres - Für besondere Verdienste in der Nachwuchsarbeit" ausgezeichnet.

Er freue sich darauf, beim SC Rist in einem Verein zu arbeiten, der "eine breite Basis hat", sagt er. Den Nachwuchs auszubilden und an größere Aufgaben heranzuführen, ist in Wedel seit jeher der zentrale Baustein. Zoller ist damit bestens vertraut: "Für die jungen Spielerinnen ist der athletische Aspekt sehr wichtig. Und sie müssen viel spielen", sagt er aus Erfahrung. In Leipzig führte der 36-Jährige in der zweiten Mannschaft Talente an den Damenbereich heran und erreichte mit einem überaus jungen Team die Aufstiegsrunde zur zweiten Liga. Im Spiel gibt er seinen Schützlingen auch Freiraum, vor allem in der Offensive: "Ich bin kein Trainer, der jeden Angriff durchplant. Die Spielerinnen müssen in der Lage sein, auf dem Spielfeld eigene Entscheidungen zu treffen - und die möglichst optimal. Das ist das Ziel, das ich mit den jungen Spielerinnen habe, da wollen wir hinkommen."

Mitte Juli soll die Saisonvorbereitung beginnen. Derzeit macht sich der neue Trainer ein Bild vom Team, lernt Spielerinnen und das Umfeld kennen - und tauscht sich intensiv mit Gundula Laabs aus. "Ich profitiere da unheimlich von ihrer Erfahrung, denn ich kenne die Ligen im Norden noch nicht so gut."

Der SC Rist Wedel heißt René Zoller herzlich in seinen Reihen willkommen!

1. Damen: Bittere Derby-Niederlage

Trainer und Topscorerin: Bernardo Velarde und Ruth Thänert. Foto: Claus Bergmann

Die kurze Anfahrt zum Duell mit der BG Hamburg-West endete im Fiasko, die Spielgemeinschaft von SV Eidelstedt und SV Lurup gewann das Derby in der Halle des Gymnasiums Dörpsweg 52:35 (32:12) und verdrängte mit nun zehn Punkten die 1. Damen (acht Zähler) auf den fünften Tabellenplatz.

"Wir sind mit der Zonenverteidigung des Gegners nicht zurecht gekommen und haben ganz schlecht von außen getroffen", sagte Co-Trainerin Gundula Laabs. Am kommenden Sonnabend müssen die Risterinnen noch einmal reisen, es geht zum Tabellenführer SV Halle 2. In Sachsen-Anhalt muss der Auffassung von Headcoach Bernardo Velarde zufolge ein Sieg her, soll das Saisonziel, ein Platz unter den ersten drei der Abschlusstabelle, für die Wedelerinnen nicht frühzeitig in weite Ferne rücken. "Wenn wir es nicht schaffen, in Halle zu gewinnen, erwartet uns eine harte Rückrunde", sagt Velarde vor der letzten Partie des Jahres 2014.

Eine Chance zu punkten könnte den Risterinnen der Umstand eröffnen, dass einige Hallenserinnen am selben Tag für einen Einsatz im Damenbasketball-Bundesligateam des Clubs vorgesehen sind.

SC Rist (Punkte): Thänert (13), Zimmermann (7), Schreiner (6), Borsan, Müller-Navarra, Placke, Zollenkopf (je 2), Winkelmann (1).

1. Damen: Siegreiches Wochenende in Berlin

Franziska Schreiner war in Defense und Offense gut aufgelegt. Foto: Claus Bergmann

Selten zuvor lohnte sich für die 1. Damen eine Fahrt nach Berlin mehr als die gerade zurückliegende. In weniger als 24 Stunden besiegte das Team des Trainer-Duos Bernardo Velarde/Gundula Laabs in der Bundeshauptstadt zunächst den TuS Lichterfelde 71:61 (38:26) und anschließend City Basket Berlin mit 97:37 (57:22). Damit stockten die Risterinnen ihr Punktekonto auf acht auf und sind nun Tabellenvierter.

Gegen den ersten Gegner verschafften sich die Gäste im Auftaktviertel Respekt und zehrten auch im weiteren Verlauf der Partie von ihrem Zehn-Punkte-Vorsprung, den sie bis zum Seitenwechsel noch leicht ausbauten. Enger ging es in der zweiten Halbzeit zu, die die Berlinerinnen nur mit zwei Punkten Differenz verloren.

Weniger Mühe hatten die Rist-Damen dann tags darauf trotz Fehlstarts und 2:8-Rückstandes beim Kantersieg über City Basket. Schon nach kurzer Zeit stellte Bernardo Velarde, der in Berlin auf die erkältete Ruth Thänert verzichten musste, in der Verteidigung um und ließ die korbgefährliche Jessica Döhring von Franziska Schreiner beschatten. "Das hat Franzi sehr gut gemacht, sie hat die überragende Berlinerin so eng gedeckt, dass sie im gesamten Spiel nur sieben Punkte erzielte", sagte der Coach.

Nach einem spielfreien Wochenende wollen die Wedelerinnnen nun am Sonnabend, 6. Dezember (Spielbeginn: 17 Uhr, Dörpsweg, Eidelstedt), auch im Derby mit der BG Hamburg-West triumphieren und den ersten Sieg über ein Team einfahren, das nicht in Berlin zu Hause ist.

Statistik: TuS Lichterfelde - SC Rist 61:71 (26:38)

Viertel: 13:23, 13:15, 17:15, 18:18.  

City Basket - SC Rist 37:97 (22:57)

Viertel: 14:22, 8:35, 10:23, 5:18.

SC Rist (Punkte gegen Lichterfelde/CB/gesamt): Jasmin Zimmermann (22/19/41), Franziska Schreiner (11/17/34), Katharina Körner (16/11/27), Julia Zollenkopf (6/20/26), Anne-Kathrin Placke (7/8/15), Lena Winkelmann (5/11/16), Iohana Andrada Borsan (2/9/11), Sara Kalipke (2/2/4).

1. Damen: Jetzt soll es in der Hauptstadt klappen

Trainer Bernardo Velarde war bedient.
Foto: Claus Bergmann

Schon in der zurückliegenden Meister-Saison kassierten die 1. Damen ihre einzige Punktspielniederlage gegen die WSG Königs Wusterhausen. Jetzt erwies sich das Team aus dem Spreewald erneut als unangenehmer Gegner und sorgte mit einem 68:59 (33:30) in der Steinberghalle für Ernüchterung bei den Wedelerinnen.

Ratlos wirkten nach der Schlusssirene nicht nur die Spielerinnen, sondern auch das Trainer-Duo Gundula Laabs/Bernardo Velarde. "Wir haben nicht verloren, weil der Gegner so gut war, sondern weil wir zu schlecht und statisch gespielt haben", sagte Co-Trainerin Laabs, die mit dem Wedeler Damen-Team seit der Saison 2011/12 in 55 Partien unbesiegt geblieben war, ehe die Brandenburgerinnen die Serie in diesem Jahr mit dem 64:63 in Königs Wusterhausen zerstörten.

Auch Headcoach Velarde war bedient. "Dieses Spiel hätten wir gewinnen müssen, aber wer in einer Partie kein einziges Mal die Führung übernimmt, darf sich über eine Niederlage nicht wundern." Ihn ärgerte insbesondere die Punkteverteilung bei den Wedelerinnen, mit Ruth Thänert, Jasmin Zimmermann, Franziska Schreiner, Katharina Körner und Lena Winkelmann trafen nur fünf von neun Spielerinnen.

Nach dem Abrutschen auf Platz fünf (vier Punkte) fordert das Trainer-Duo am kommenden Wochenende zwei Siege in Berlin. Am Sonnabend, 22. November (19Uhr), gastieren die Rist-Damen beim TuS Lichterfelde, tags darauf (16Uhr) bei City Basket. "Taktische Änderungen sind dabei nicht ausgeschlossen", sagt Bernardo Velarde.

SC Rist (Punkte): Thänert (15), Zimmermann (14), Schreiner (13), Körner (9), Winkelmann (8), Borsan, Kalipke, Müller-Navarra, Zollenkopf.

1. Damen: Zweites Spiel, zweiter Sieg

Lena Winkelmann trug 14 Zähler zum Sieg bei. Foto: Claus Bergmann

Die 1. Damen haben auch die zweite Hürde in der Saison 2014/15 genommen. In der heimischen Steinberghalle setzte sich die Mannschaft von Headcoach Bernardo Velarde mit 66:57(29:29) gegen die Berlin Baskets durch, schon in der zurückliegenden Spielzeit härtester Verfolger der Wedelerinnen.

In einer Partie, deren häufigster Zwischenstand ein Unentschieden war, lagen die Kontrahenten sowohl zur Halbzeit als auch nach dem dritten Viertel (42:42) und nach 35 Minuten (50:50) gleichauf. "Die Berlinerinnen waren deutlich stärker als bei ihrer Niederlage bei der WSG Königs Wusterhausen, die ich mir als Video-Aufzeichnung angeschaut habe", sagte Velarde. Nervös sei er dennoch nicht geworden. "Ich wusste, dass ich mich auf die gute Verteidigung und auf die Treffsicherheit der Mädchen verlassen kann."

Tatsächlich setzte sich das Heimteam in der Schlussphase noch deutlich ab. "Als es knapp wurde, saßen unsere Dreier, und auch auf die Verteidigung war Verlass", sagte Bernardo Velarde. Ein wichtiger Treffer sei Lena Winkelmann zum zwischenzeitlichen 57:50 gelungen. Velarde: "Davon haben sich die Berlinerinnen dann nicht mehr erholt." Am Sonnabend, 8. November (18 Uhr), gastieren die Risterinnen beim Spitzenreiter Osnabrücker TB.

Statistik: Viertel: 12:9, 17:20, 13:13, 24:15.
SC Rist (Punkte): Ruth Thänert (15), Lena Winkelmann (14), Franziska Schreiner (13), Katharina Körner, Jasmin Zimmermann (je 9), Iohana Borsan (6), Sara Kalipke, Charlotte Müller-Navarra, Julia Zollenkopf.

1. Damen: Vor dem Heimspiel gegen die Berlin Baskets

Comeback am Steinberg: Charlotte Müller-Navarra. Foto: Claus Bergmann

Vor der wegweisenden Partie der 1. Damen gegen die Berlin Baskets am Sonntag, 2. November (15:00 Uhr, Steinberghalle) geht Headcoach Bernardo Velarde auf Nummer sicher. Um sich trotz anderweitiger Trainerpflichten über den nächsten Gegner informieren zu können, überließ der Trainer dessen Beobachtung seiner Ehefrau Amira. Die gebürtige Ägypterin spielte selbst höherklassig Basketball und hielt in Königs Wusterhausen die 43:52-Niederlage des Hauptkonkurrenten in der Meister-Saison 2013/14 im Bild fest. 

"Die Video-Aufzeichnung hat uns in der Vorbereitung auf das Spiel gute Dienste geleistet", sagt Velarde. "Wenn wir es schaffen, hart und intensiv zu verteidigen, haben wir gute Siegchancen." Verzichten müssen der Coach und die Mannschaft aber am Sonntag und wohl auch für den Rest der Saison auf eine Schlüsselspielerin. Für Ida Hüners wurde ein Traum wahr, als sie im Nachrückverfahren doch noch den heiß begehrten Medizin-Studienplatz zugeteilt bekam. Statt wie erhofft in Kiel schreibt sich die 22-Jährige jetzt aber im hessischen Marburg ein. 

"Idas Weggang ist ein herber Schlag für uns", sagt Velarde, der am Sonntag zudem auch noch auf Centerspielerin Anne Placke verzichten muss. Entlastung verspricht dagegen die Rückkehr von Aufbauspielerin Charlotte Müller-Navarra. Die Hamburgerin spielte nicht nur im Team der damaligen Kooperation zwischen SC Rist und SC Alstertal-Langenhorn in der 2. Bundesliga, sondern auch für TuS Jena.

1. Damen: Das war knapp! Risterinnen gewinnen Auftaktspiel in der Schlussphase

Franziska Schreiner traf entscheidend zum Sieg. Fotos: Thorsten Schultz

Um ein Haar hätten die 1. Damen ihre Saisonpremiere in der 1. Regionalliga Nord verpatzt. Gegen die ebenfalls sehr jungen Gäste der Tiergarten International School (ISC) aus Berlin mühte sich die Mannschaft des Trainergespanns Bernardo Velarde/Gundula Laabs in der Wedeler Steinberghalle zu einem 64:60 (36:26).

Der Auftaktsieg des Regionalliga-Meisters 2013/14 fiel sogar noch knapper aus, als es die Zahlen belegen. "Wir sind gut gestartet, weil wir sehr aggressiv verteidigt haben und uns dadurch viele Ballgewinne gelangen", sagte Velarde, der sich seinen Pflichtspiel-Einstand auf der Bank entspannter vorgestellt hatte. Spätestens nach dem Seitenwechsel aber erwies sich die zwischenzeitliche 16-Punkte-Führung des Heimteams als trügerisch. Die Gäste holten auf und führten drei Minuten vor Schluss sogar 58:57, ehe vier Punkte von Franziska Schreiner und ein weiterer Feldkorb von Ruth Thänert für ein Happy-End sorgten.

"Franzi und Ruth waren mit diesen Big Points die Matchwinner, aber wenn wir am Sonntag, 2. November, auch gegen die Berlin Baskets bestehen wollen, müssen wir uns deutlich steigern", sagte Co-Trainerin Gundula Laabs. Bernardo Velarde konnte dem Zittersieg nach der Schlusssirene sogar Positives abgewinnen. "Vielleicht war das der Weckruf zur richtigen Zeit." Um in gut drei Wochen auch in der Bundeshauptstadt erfolgreich zu sein, will sich der gebürtige Bolivianer am Sonnabend, 18. Oktober, in Berlin das Derby zwischen dem nächsten Gegner und dem Stadtrivalen Citybasket anschauen.

SC Rist (Punkte): Schreiner (21), Zimmermann (14), Thänert (12), Körner (9), Winkelmann (4), Borsan, Zollenkopf (je 2), Kalipke, Placke.

1. Damen: Kein Sieg, aber wichtige Erkenntnisse

Bernardo Velarde. Foto: Claus Bergmann

Einen Sieg gab es für die Risterinnen beim Vorbereitungsturnier zwar nicht, dennoch war Headcoach Bernardo Velarde mit den Leistungen seiner Schützlinge nicht unzufrieden und sammelte wichtige Erkenntnisse in Hinblick auf die kommende Saison.

"Sie haben sich sehr kämpferisch gezeigt", bescheinigte Velarde seinen Spielerinnen. "Defizite haben wir noch in Sachen Kondition. Die Art, wie ich spielen lassen möchte, kostet viel Kraft. Daran kann man aber gut arbeiten", machte er schon einmal deutlich, was auf die Risterinnen in der Vorbereitung noch zukommen wird. Doch Velarde macht sich keine Sorgen: "Die Mannschaft hat eine Menge Potential und bringt sehr viel Kampf, Athletik und Basketball-IQ mit. Wir haben das, was wir brauchen, um so zu spielen, wie ich es gerne möchte."

Gegen Zweitliga-Aufsteiger BG Zehlendorf (52:56) kamen die Risterinnen einem Sieg am nächsten. "Das Spiel hätten wir gewinnen können", so Velarde. Seine Erkenntnisse aus der Partie gegen die Berlinerinnen: "Unsere Zonenverteidigung funktioniert schon sehr gut. Aber unter dem Korb und beim Rebound hatten wir Defizite", erläuterte der Coach. Ein Lob gab es für seine Jungspunde, "die in der Verteidigung sehr aggressiv aufgetreten sind", so Velarde.

Im Duell mit dem dänischen Erstligisten Lemvig Basket (64:82) schenkte den Risterinnen im Anfangsviertel vor allem eine Gästeakteurin kräftig ein. "Sie hat uns überrollt, später hatten wir das Spiel dann aber besser im Griff", sagte der Trainer. Am Sonntag gegen Zweitliga-Vizemeister Eintracht Braunschweig (52:64) mussten die Risterinnen auf die Zähne beißen. Velarde: "Die Kräfte wurden weniger, was sich unter den Körben noch mal deutlich gezeigt hat." Positiv hingegen: Die Gastgeberinnen zwangen die Niedersachsen zu zahlreichen Ballverlusten, verpassten es dann aber, diese in eigene Korberfolge umzumünzen. "Wir haben zu viele Punkte liegen lassen. Ich habe meine Spielerinnen aufgefordert, häufiger selbst abzuschließen und mehr Korbgefährlichkeit zu zeigen", sagte Velarde und freute sich, dass seiner Ansage anschließend seitens der Spielerinnen Erkenntnis und Umsetzung folgten, auch wenn es zu einem Sieg gegen die Eintracht nicht reichte.

Weitere Testgelegenheiten haben die Risterinnen bis zum Saisonstart (12. Oktober gegen Tiergarten ISC 99) noch in Duellen mit DBBL-Aufsteiger BG '89 Rotenburg/Scheeßel, dem Kieler TB sowie Rotenburg II (beide 2. Regionalliga).

1. Damen: Mit neuem Trainer möglichst wieder oben mitmischen

Bernardo Velarde

Seit einigen Tagen sind die 1. Damen wieder im Training, die ersten Einheiten der Vorbereitung auf die neue Saison in der 1. Regionalliga Nord dienten auch dem Kennenlernen. Denn mit Bernardo Velarde ist ein neuer Headcoach im Amt, seine Vorgängerin Gundula Laabs steht ihm als Co-Trainerin zur Seite und kümmert sich zudem um das Organisatorische.

Mit der ehemaligen rumänischen Juniorennationalspielerin Iohana Andrada Borsan und Rückkehrerin Ruth Thänert sind zwei Neuzugänge an Bord. Doch die Risterinnen haben auch namhafte Abgänge zu kompensieren: Die langjährigen Bundesliga-Spielerinnen Katharina Kühn und Dana Penno stehen nicht mehr zur Verfügung, Sonja Baulecke geht zum Studium nach Oldenburg, Mona Frey studiert und spielt künftig an der Memorial University in Kanada, Sina Borchert sowie Jana Meier haben aufgehört. Zudem sind Nika Heidari und Svenja Härm nach Kreuzbandrissen noch nicht wieder fit. Heidari kann voraussichtlich im Dezember wieder ins Training einsteigen, bei Härm wird es noch länger dauern.

Weiterhin fest als Leistungsträger eingeplant: Franziska Schreiner.
Foto: Claus Bergmann

Personelle Sorgen haben die Risterinnen aber dennoch nicht. "Wir wollen wieder unter die ersten Vier", sagt Bernardo Velarde. "Wenn wir von Verletzungen verschont bleiben und zielstrebig hart arbeiten, können wir ganz oben mitspielen." Der 36-Jährige - in Bolivien geboren und in Bonn aufgewachsen - war vor seinem Wechsel an den Steinberg seit 2011 Trainer der Herrenmannschaft der TSG Bergedorf (2. Regionalliga) und führte das Team in der vergangenen Spielzeit zur Vizemeisterschaft sowie ins Endspiel des HBV-Pokals. Zudem wirkte Velarde als Auswahltrainer beim Hamburger Basketball Verband. "Ich lege sehr viel Wert auf Verteidigung", sagt der Coach. "Nach Möglichkeit möchte ich 40 Minuten maximalen Druck auf den Ball ausüben und eine knallharte Verteidigung mit sehr guter Rotation spielen." Sein Leitspruch: "You play how you practice."

Am 13. und 14. September absolvieren die 1. Damen beim eigenen Vorbereitungsturnier, das in der Steinberghalle sowie in der Sporthalle Holm ausgetragen wird, Testspiele gegen den dänischen Erstliga-Club Lemvig Basket, Zweitliga-Vizemeister Eintracht Braunschweig sowie Zweitliga-Aufsteiger BG Zehlendorf.

Am 12. Oktober starten die Risterinnen mit einem Heimspiel gegen Tiergarten ISC 99 in die neue Saison. Im Aufgebot der Berlinerinnen steht mit Anika Sierk eine frühere Wedeler Zweitligaspielerin. "Die Regionalliga ist in der neuen Saison meiner Meinung nach noch ausgeglichener", so Gundula Laabs. Nachbar BG Hamburg-West sicherte sich als Meister der 2. Regionalliga den Aufstieg, zudem sind TuS Lichterfelde und Osnabrücker TB neu dabei.

1. Damen: Vielseitige Rumänin wechselt zum SC Rist

Iohana Andrada Borsan bringt Erstliga-Erfahrung mit an den Steinberg

Die 1. Damen bekommen in der neuen Saison Verstärkung aus Rumänien. Iohana Andrada Borsan stellte sich in Wedel im Probetraining vor und wird im August dann die Vorbereitung mit den Risterinnen aufnehmen. "Sie kann von Position zwei bis vier alles spielen, ist sehr sympathisch und auch alterstechnisch passt sie super", freut sich Gundula Laabs.

Borsan ist 18 Jahre alt, 1,83 Meter groß und ehemalige rumänische Jugendnationalspielerin. Im Trikot ihres Heimatclubs ASC Nova Vita Targu Mures sammelte sie Erstligaerfahrung, im November vergangenen Jahres folgte sie ihrem Freund - ebenfalls ein Basketballer - nach Deutschland.

Bereits im Alter von 14 Jahren verließ sie ihre Heimatstadt in Siebenbürgen und zog in die Hauptstadt Bukarest, um dort beim Baschet Club Star ihre Basketball-Karriere voranzutreiben. Nach einem Jahr, als Borsans dortiger Trainer ein Angebot aus Targu Mures erhielt, ging sie mit und spielte fortan wieder für ihren Heimatclub. Es folgte der Aufstieg in die erste rumänische Liga. Borsan, die alle nur Hana rufen, lernte an der Seite erfahrener Profis und erhielt vom US-Coach Stacey Nolan wertvolle Spielzeit in der "Liga Nationala". In der neuen Saison will sie für die Risterinnen auf Korbjagd gehen.

Mona Frey wird ein Sea-Hawk: Wechsel nach Kanada

Mona Frey trägt künftig Rot und Weiß statt Gelb und Grün. Fotos: Claus Bergmann

Für Wedels Aufbauspielerin Mona Frey hat sich die harte Arbeit gelohnt. Die Spielmacherin des SC Rist erhält ein Sportstipendium und wechselt im Herbst nach Kanada. Die 18-Jährige wird dort als erste deutsche Basketballerin für die Sea-Hawks der Memorial University auflaufen. Aufgrund der Qualität der akademischen Ausbildung entschied sich die gebürtige Buchholzerin für die renommierte Universität in Neufundland.

In St. John's, in einer der ältesten Städte Nordamerikas, wird sie zum Wintersemester ein Studium beginnen. "Ein wenig traurig bin ich schon, denn die Jahre in Wedel haben mir sehr viel gegeben. Mein Team wird mir ganz bestimmt fehlen. Aber ich wollte unbedingt am College studieren und Basketball spielen. Dafür habe ich viel investiert."

Das Basketball-Programm der Memorial Universität hat einen guten Ruf. Sieben Titel in der in der Atlantic-League (AUS) und eine Bronze-Medaille bei der nationalen Meisterschaft gewann Coach Doug Partridge mit seiner Mannschaft. Partridge sitzt bei den Sea Hawks schon seit über 20 Jahren auf der Bank und wurde bereits fünfmal als Trainer des Jahres der Atlantic University League ausgezeichnet. "Vor allem hat mich beeindruckt, dass der Coach meine Schwächen sehr genau analysiert hat. Er hat mir ganz klar gesagt hat, was er in den nächsten vier Jahren von mir erwartet und wie er mich besser machen will", sagt Mona Frey.

"Mein Team wird mir ganz bestimmt fehlen."

"Ich finde ihre Entscheidung, nach Kanada zu gehen, total toll und freue mich für sie. Es wird bestimmt eine tolle Erfahrung, die sie basketballerisch - aber vor allem fürs Leben - voranbringen wird", sagt Rist-Spielführerin Katharina Kühn. An ihrer jungen Teamkollegin schätzt die 70-malige Nationalspielerin vor allem deren Zielstrebigkeit: "Mona ist sehr ehrgeizig und kämpft immer bis zum Ende. Ihr Spielstil zeichnet sich durch eine hohe Aggressivität und Emotionalität aus."

Mona Frey macht gerade an der Eliteschule des Sports in Hamburg ihr Abitur, danach dann beginnt das große Abenteuer. Die junge Basketballerin war 2009 von den Buchholz Wild Girls nach Wedel gewechselt, um unter der früheren Nationalspielerin Gundula Laabs trainieren zu können "Ich habe Monas Entwicklung über die letzten Jahre verfolgen und mit beeinflussen können und freue mich, dass sie sich zu einer echten Führungsspielerin entwickelt hat. Sie gehört zu der Art von Spielertyp, die immer 100 Prozent geben, da hat jeder Trainer seine Freude dran", sagt Laabs.

Auch Hamburgs Landestrainer Alexander May lobt seinen talentierten Schützling, den er im Sportinternat betreut. "Mit Mona die letzten Jahre fast täglich zu arbeiten, war sowohl im Team-als auch im Individualtraining eine echte Freude. Sie hat sowohl im Sport als auch in der Schule enormen Ehrgeiz und eine sehr gute Arbeitseinstellung. Ich wünsche ihr für den nächsten Schritt in ihrer Karriere viel Erfolg und bin mir sicher, sie wird auch diese Herausforderung mit Bravour meistern. Ich hoffe, sie nach den vier Jahren College in der heimischen ersten Liga wiederzusehen."

Der SC Rist Wedel wünscht Mona für ihre Zeit in Kanada alles Gute und dankt herzlich für ihre tollen Leistungen im gelb-grünen Trikot!

1. Damen: Nach der Meisterfeier geht der Blick in Richtung HBV-Pokal

Meisterjubel in der Steinberghalle.
Fotos: Claus Bergmann

So ganz bei der Sache waren die 1. Damen in ihrer abschließenden Regionalliga-Partie gegen die Harburg Baskets nicht mehr. Das 55:49 (32:26) reichte den Risterinnen dann aber, um ihre makellose Heimbilanz in der Steinberghalle zu wahren und zur Feier des Meistertitels die Korbnetze von den Ringen zu entfernen und als Trophäen zu entführen.

Seinen Teil zum gelungenen Saisonausstand trug nach Auffassung von Trainer Gundula Laabs auch der Gegner bei. "Die Harburgerinnen hatten eine gute Trefferquote, während wir schlecht getroffen und zudem auch noch schwach verteidigt haben", sagte die frühere Nationalspielerin, die zum Saison-Kehraus noch einmal allen Spielerinnen im Kader, vor allem den jüngeren, reichlich Einsatzzeit gönnte.

Bevor es am Wochenende 26./27.April beim Final-Four-Pokalturnier des Hamburger Basketball-Verbandes in der Sporthalle Wandsbek für die Wedelerinnen als Vorjahrs-Siegerinnen noch einmal erst wird, ist für die Rist-Damen erst einmal Ausgleichssport angesagt. "In dieser Woche fahren wir gemeinsam zu einem Paintball-Wettbewerb ins Lasertag Kaltenkirchen", sagt Gundula Laabs, die dort selbst ihre Treffsicherheit testen möchte.

Statistik: Viertel: 20:17, 12:9, 10:10, 13:13.

SC Rist (Punkte): Mona Frey (15), Katharina Körner (10), Sara Kalipke (8), Anne-Kathrin Placke, Franziska Schreiner (je 7), Katharina Kühn (4), Antonia Kuntze, Julia Zollenkopf (je 2), Sonja Baulecke, Ida Hüners, Jana Meier, Lena Winkelmann.

1. Damen: Letzte theoretische Zweifel am Meistertitel beseitigt

Katharina Kühn erzielte 24 Punkte. Foto: Bergmann

Zweitliga-Basketball ist seit einigen Jahren Männersache in Wedel. Im Damenbereich endete diese Ära in der Saison 2011/12 mit der Auflösung der Spielgemeinschaft von SC Rist und SC Alstertal-Langenhorn. Die beiden Kooperationspartner gingen nach einer enttäuschenden Spielzeit, in der den Rist Scala Ladybaskets in der 2. Damenbasketball-Bundesliga (DBBL) Nord nur ein einziger Sieg gelang, getrennte Wege.

Profitiert hat davon fast ausschließlich der SC Rist. Unter Vereins-Jugendkoordinatorin und Headcoach Gundula Laabs gelang der Aufbau eines neuen, jungen Teams, das seit zwei Jahren von Erfolg zu Erfolg eilt. Die Wedelerinnen starteten in der 2. Regionalliga Nord, wurden ohne Niederlage Staffelmeister. Damit aber nicht genug, Titelgewinn und Aufstieg in die 1. Regionalliga folgte der Gewinn des Hamburger Pokals beim Final-Four-Turnier, der den Rist-Damen als Zugabe ein DBBL-Pokal-Erstrundenspiel gegen Zweitligist Wolfpack Wolfenbüttel bescherte, das die Wedelerinnen 49:62 verloren.

In der aktuellen Saison sorgen die Rist-Damen ebenfalls für Furore. Nur eines von bislang 13 Punktspielen verloren sie, das jüngste 88:43 (44:18) über das chancenlose Gästeteam der Tiergarten International School aus Berlin in der heimischen Steingberghalle beseitigte die letzten theoretischen Zweifel am zweiten Titelgewinn in Folge.

Doch die Zeit scheint noch nicht reif für ein Comeback in der 2. Bundesliga. "Wir können in der aktuellen Klasse zwar mit jedem Gegner mithalten, aber wir haben auch viele Spiele nur knapp für uns entschieden", sagt Gundula Laabs. Für die höhere Liga reiche das nicht, und für Verstärkungen aus dem Mutterland des Basketballs, für Erst- und Zweitliga-Clubs fast ein Muss, fehlen die Mittel. "Die Verpflichtung von Spielerinnen aus den USA ist aus finanziellen Gründen nicht möglich", sagt die Rist-Trainerin, der der Saisonverlauf beim Pokalgegner Wolfenbüttel, für den sie einst selbst spielte, als warnendes Beispiel dient. "Das Wolfpack hat mehrere Amerikanerinnen im Kader, ist aber trotzdem nur Tabellensiebter."

Ob alle jungen Rist-Damen beim Wedeler Club weitermachen, ist ebenfalls noch nicht sicher. "Viele Spielerinnen stehen kurz vor dem Abitur, nicht alle wissen, ob und wo sie anschließend studieren", sagt Gundula Laabs. Fest steht schon jetzt, dass Mona Frey einen USA-Aufenthalt plant. Für einige erfahrenere Basketballerinnen hätten mittlerweile zudem Beruf und Privatleben Priorität.

In dieser Saison warten auf die Wedelerinnen noch maximal drei Aufgaben, allesamt gegen Teams aus der Metropolregion. Letzter Punktspielgegner sind am Sonnabend, 22. März (19 Uhr, Steinberghalle), die Harburg Baskets. Fast einen Monat später später gilt es für die Rist-Damen, beim Final-Four-Turnier um den Hamburger Basketball-Pokal in der Sporthalle Wandsbek die im Vorjahr gewonnene Trophäe zu verteidigen. Halbfinalgegner ist am Sonnabend, 26. April, mit der BG Hamburg-West der aktuelle Spitzenreiter der 2. Regionalliga Nord. Im Erfolgsfall wartet auf den Favoriten im Endspiel am Sonntag, 27. April, um 16 Uhr der Sieger der Partie BG Halstenbek/Pinneberg (Oberliga Hamburg) gegen Harburg Baskets.

Viertel: 27:10, 17:8, 22:18, 22:7

Punkte SC Rist: Katharina Kühn (24), Sonja Baulecke, Svenja Härm (je 12), Franziska Schreiner (11), Sara Kalipke (9), Mona Frey, Katharina Körner (je 7), Antonia Kuntze (4), Ida Hüners (2), Jana Meier.

1. Damen: Sieg im Spitzenspiel

"Spitzenreiter, Spitzenreiter" riefen die 1. Damen nach dem 55:45 (27:14) im Topspiel gegen Verfolger Berlin Baskets in der Steinberghalle. Sie hätten aber ebenso gut "Meister, Meister" skandieren können, ist ihnen der Titel angesichts vier Punkten Vorsprung bei noch zwei ausstehenden Heimspielen und dem besseren direkten Vergleich mit den Berlinerinnen doch kaum noch zu nehmen.

Trotzdem wurde nicht gefeiert. "Wir wollen zunächst unsere beiden letzten Heimspiele gegen die Internationale Schule Berlin und die Harburg Baskets gewinnen", sagte Headcoach Gundula Laabs.

Gegen starke Berlinerinnen, die den klaren Pausenrückstand in der zweiten Halbzeit noch einmal auf sechs Punkte (41:47/37. Minute) verkürzten, war vor allem auf die Routiniers im Team Verlass. "Katharina Kühn war unter dem Korb eine Bank, und Katharina Körner hat nach ihrem Bänderriss ein starkes Comeback gegeben, auch Nika Heidari hat eine starke Leistung gezeigt", sagte Gundula Laabs, die aber auch den Einsatzwillen der jüngeren Spielerinnen lobte. "Sie haben sich von der aggressiven und körperbetonten Spielweise des Gegners nicht beeindrucken lassen."

SC Rist (Punkte): Körner, Kühn (je 11), Heidari (9), Schreiner (8), Frey (6), Zimmermann (4), Borchert, Härm (je 2), Baulecke, Hüners (1), Placke.

1. Damen: Heimspiel um den Meistertitel

Gundula Laabs bereitet ihr Team auf das Topspiel vor. Foto: Claus Bergmann

Diesem Spiel haben die 1. Damen drei Wochen lang entgegen gefiebert. Am Sonnabend, 22. Februar (Spielbeginn: 16:30 Uhr, Steinberghalle), kommt es für die Mannschaft von Headcoach Gundula Laabs (Tabellenführer, 20 Punkte) zum Showdown mit Verfolger Berlin Baskets (Zweiter/18 Punkte, ein Spiel weniger). Sollten die Risterinnen siegen, wäre ihnen der Meistertitel wohl nicht mehr zu nehmen, nachdem sie zu Saisonbeginn in der Bundeshauptstadt 65:57 gewannen.

Obwohl die Risterinnen auch mit einer Niederlage von maximal sieben Punkten Differenz dank des besseren direkten Vergleichs Spitzenreiter blieben, möchte die Trainerin lieber auf Nummer sicher gehen. "Wir werden zu Hause alles geben", sagt Laabs, die ihr Team vor allem unter dem Korb mit Katharina Körner und Katharina Kühn gut aufgestellt sieht.

Respekt hat die Rist-Trainerin, die selbst in der Hauptstadt das Basketballspielen erlernte, auch vor der Spielweise der Gäste. "Die Baskets sind auf fast allen Positionen gleichmäßig stark besetzt und bevorzugen wie alle Berliner Teams das körperbetonte Spiel." Die gegnerischen Center seien zwar nicht sonderlich groß, dafür aber umso athletischer. Auch in der Offense haben die Gäste ihre Qualitäten. "Die meistern ihrer bisherigen Regionalliga-Spiele haben die Baskets hoch gewonnen, sind auswärts zudem noch unbesiegt", sagt Laabs.

1. Damen: Gekämpft und gewonnen

Topscorer beim Comeback: Dana Penno. Foto: Claus Bergmann

Das war knapp für die 1. Damen. Nachdem für die Risterinnen mit dem 63:64 bei der WSG Königs Wusterhausen die erste Punktspielniederlage seit der Saison 2010/11 kassierten, wäre die nächste Niederlage fast sogleich gefolgt. Beim 52:49 (21:21) über die zweite Mannschaft von Bundesligist SV Halle bewahrten den Tabellenführer (jetzt 20 Punkte) dann aber Nervenstärke in der Schlussphase und ein starkes Comeback von Ex-Nationalspielerin Dana Penno vor einem Rückschlag im Titelkampf mit den Berlin Baskets (Zweiiter/18/ein Spiel weniger).

"Es war gut für uns, dass Dana in diesem wichtigen Spiel mitwirken konnte, auch wenn sie zuvor erst zweimal mit dem Team trainieren konnte", sagte Rist-Headcoach Gundula Laabs. Aufgrund hartnäckiger Gelenkbeschwerden hatte die bundesligaerfahrene Wedelerin, die zuvor für den USC Freiburg und Science City Jena spielte, mehrere Monate aussetzen müssen, steigerte sich gegen Halle dann aber wie das gesamte Rist-Team im Spielverlauf. Einen Zwölf-Punkte-Rückstand nach dem dritten Viertel holte das Heimteam im Schlussabschnitt noch auf. Zum Matchwinner wurde neben Penno, die vier Dreier versenkte und drei von vier Freiwürfen verwandelte, Franziska Schreiner, die in der Schlussphase  zunächst zweimal von der Linie traf und anschließend einen gegnerischen Wurfversuch blockte.  

"Es war kein gutes Spiel von uns, dafür aber ein spannendes", sagte Gundula Laabs, die sich jetzt auf eine dreiwöchige Spielpause freut und danach auf den nächsten Krimi eingestellt ist. Am Sonnabend, 22. Februar (16.30 Uhr), gastieren die Berlin Baskets zum Showdown in der Steinberghalle.    

Statistik: Viertelergebnisse: 10:10, 11:11, 12:20, 19:8.

SC Rist (Punkte): Dana Penno (19), Franziska Schreiner (10), Mona Frey, Katharina Kühn (je 4), Ida Hüners (3), Sonja Baulecke, Sara Kalipke, Jana Meier.

1. Damen: Jede Serie geht einmal zu Ende

Antonia Kuntze erzielte 20 Punkte. Foto: Bergmann

Unglaublich, aber wahr: 45 Punktspiele hatten die 1. Damen seit der Saison 2011/12 unbesiegt absolviert, waren von der Oberliga in die 1. Regionalliga Nord durchmarschiert. Doch jetzt hat es die Wedelerinnen wieder einmal erwischt, bei der WSG Königs Wusterhausen unterlag das junge Team von Headcoach Gundula Laabs ohne die Routiniers Katharina Kühn und Katharina Körner 63:64 (34:31), bleibt aber mit 18 Punkten Tabellenführer vor den Berlin Baskets (16).

"Die Niederlage war bitter für die Mädchen", sagte die Rist-Trainerin, deren Mannschaft bis 22 Sekunden vor Schluss mit drei Punkten führte, ehe sie von den Brandenburgerinnen noch abgefangen wurde. Treffsicherste Risterin war Antonia Kuntze mit 20 Zählern. Übel mitgespielt wurde den jungen Wedelerinnen unter dem Korb von Königs Wusterhausens Neuzugang Anne Wegner. Die groß gewachsene ehemalige Hochspringerin war in der Zone kaum zu stoppen und erzielte 22 Punkte.

Um im Titelrennen nicht aus dem Tritt zu kommen, müssen die Risterinnen am kommenden Sonnabend, 1. Februar (19:30 Uhr, Steinberghalle) gegen die zweite Mannschaft der SV Halle Lions bestehen. Gundula Laabs geht davon aus, dass der Gegner in Bestbesetzung anreist, da das Hallenser Bundesligateam sein Punktspiel bei den ChemCats Chemnitz erst am Sonntagnachmittag bestreitet.

Statistik: Viertel: 22:17, 9:17, 18:18, 15:11.

SC Rist (Punkte): Antonia Kuntze (20), Svenja Härm (11), Ida Hüners, Jasmin Zimmermann (je 10), Franziska Schreiner (6), Sara Kalipke, Andrea Matanovic, Julia Zollenkopf (je 2), Sonja Baulecke, Anne-Kathrin Placke.

1. Damen: Sie siegen und siegen...

Ida Hüners trug neun Punkte zum Sieg bei. Foto: Bergmann

Das war knapp für die Seriensiegerinnen aus Wedel. Erstmals seit Beginn der Saison 2012/13 drohte den Regionalliga-Basketballerinnen des SC Rist im Heimspiel gegen die BG Zehlendorf wieder eine Punktspielniederlage in der Steinberghalle. Dann aber hielt die Erfolgsserie des Teams von Headcoach Gundula Laabs doch beim 61:52 (28:24) über hoch motivierte Berlinerinnen, vor deren Stärken die Trainerin ihr Team zuvor eindringlich gewarnt hatte.

"Einige meiner Mädchen standen komplett neben sich", sagte die ehemalige Nationalspielerin nach Spielende. Die makellose Bilanz der Risterinnen retteten ein starker Endspurt mit Treffern aus der Ferndistanz von Sonja Baulecke und Mona Frey. Dazu kam in der engen Schlussphase eine bemerkenswerte Nervenstärke der Wedelerinnen an der Freiwurflinie. "Wir waren glückliche Sieger", sagte Gundula Laabs, deren Mannschaft am Sonnabend, 25.Januar (15 Uhr), bei der WSG Königs Wusterhausen gastiert. Wenn sie in Brandenburg gewinnen, hätten sie die aktuelle Spielzeit ohne Auswärtsniederlage absolviert und damit eine weitere Bestmarke sicher.

Alle verbleibenden Partien der Saison 2013/14 tragen die Wedelerinnen in der heimischen Steinberghalle aus.

SC Rist (Punkte): Schreiner (16), Kühn (13), Frey, Hüners (je 9), Baulecke, Zimmermann (je 4), Härm, Placke (je 2), Heidari, Winkelmann (je 1), Kalipke.

1. Damen: Fokussiert gegen das "Team der Stunde"

Klare Marschroute: Trainerin Gundula Laabs erläutert die taktische Linie.
Foto: Claus Bergmann

Schlag auf Schlag geht es momentan weiter für die 1. Damen des SC Rist Wedel. Am kommenden Sonntag, 19.1. um 15:30 steht schon das nächste Heimspiel auf dem Programm. "Für uns fast ungewohnt, jetzt jedes Wochenende zu spielen", gibt Trainerin Gundula Laabs zu, "aber so bleibt man fokussiert."

Diesen Fokus fordert sie auch von ihrem Team, denn mit Zehlendorf gastiert das Team der Stunde in eigener Halle. Zu Anfang der Saison lief es zunächst schleppend für die jungen Berlinerinnen, die jetzt mit zwei Siegen in Folge, zuletzt zu Hause gegen Halle, auf sich aufmerksam gemacht haben.

"Zehlendorf ist so wie wir, sehr jung, spielt aggressiv und schnell", analysiert Trainerin Gundula Laabs, " im Hinspiel hatten wir teilweise Probleme mit dem Tempo. Sie haben ein gutes Team, das an einem guten Tag jeden Gegner in Bedrängnis bringen kann. Aber wir sind vorbereitet."

1. Damen: Souveräner Heimsieg

Auf und davon: Franziska Schreiner enteilt einer Gegenspielerin. Foto: Claus Bergmann

Die Regionalliga-Basketballerinnen des SC Rist dürfen sich wohl schon Gedanken darüber machen, wie sie ihre zweite Staffelmeisterschaft in Folge feiern möchten. Das ungefährdete 91:43 (51:21) über City Basket Berlin in der Steinberghalle war für die Wedelerinnen der achte Sieg in ebenso vielen Partien, Gefahr droht wohl nur noch von Verfolger Berlin Baskets (zwölf Punkte/ein Spiel weniger).

Alle Bedenken von Rist-Trainerin Gundula Laabs vor dem Citybasket-Gastspiel erwiesen sich schnell als gegenstandslos. Die Wedelerinnen dominierten das Geschehen nach Belieben, hatten auch Hauptkorbschützin Jessica Doering (nur zehn Punkte) gut im Griff. Angeführt wurde das junge Wedeler Team von einer immer stärker werdenden Kathi Körner (15 Punkte, verletzte sich leider am Knöchel im dritten Viertel) und der nie zu stoppenden Franziska Schreiner (23 Punkte, 2 3er). Daneben überzeugten Sonja Baulecke und die erstmals spielende WNBL-Spielerin Julia Zollenkopf.

Am kommenden Sonntag, 19. Januar (15.30 Uhr, Steinberg) gastiert mit der BG Zehlendorf bereits das nächste Team aus der Hauptstadt am Steinberg.

SC Rist (Punkte): Schreiner (23), Körner (15), Frey (13), Baulecke (9), Heidari (8), Härm, Zimmermann, Zollenkopf (je 6), Hüners (5), Kalipke.

1. Damen: Beginn der Heimspielserie

Gundula Laabs blickt mit Spannung auf das erste Spiel 2014. Foto: Bergmann

Am kommenden Samstag starten auch die Wedeler Damen basketballerisch ins neue Jahr und gleichzeitig in die Rückrunde. Aufgrund diverser Spielverlegungen spielen die Risterinnen im restlichen Saisonverlauf nun sechs aus sieben Spielen zu Hause und wollen dabei ihren Heimvorteil genießen. Das erste davon ist am Samstag um 19:30 gegen den Tabellenfünften Citybasket.

"Im Hinspiel hatten wir eine unterirdische Trefferquote gegen die aggressive Zonenverteidigung der Berlinerinnen", blickt Trainerin Gundula Laabs zurück, "bis jetzt war das unser schwerstes Spiel außer der Anfangspartie gegen die Berlin Baskets. In eigener Halle sollten wir hoffentlich besser in unseren Spielfluss kommen, aber die Gegner um ihre Topscorerin Jessica Doehring sind keine leichte Aufgabe."

1. Damen: Die perfekte Hinrunde

Svenja Härm trug sechs Punkte zum Sieg bei

So eine (Zwischen-)Bilanz können noch nicht einmal die Fußballer des FC Bayern München vorweisen. Mit dem 56:46 (32:22) zum Hinrundenabschluss in der 1. Regionalliga Nord bei der SG Harburg gelang es den 1. Damen, zum dritten Mal in Folge eine Halbserie ohne Niederlage zu überstehen.

Zum Erreichen des nächsten Etappenziels reichte den Wedelerinnen (sieben Spiele, sieben Siege, 14 Punkte) laut Headcoach Gundula Laabs eine durchschnittliche Leistung. "Die Mädchen haben schönen Team-Basketball gezeigt, aber dürftig geworfen und schlecht getroffen", sagte die ehemalige A-Nationalspielerin. Dass die Gäste ihre Angriffe nicht im üblichen Tempo vortrugen, machte die Trainerin ihrem Team nicht zum Vorwurf. "Viele hatten gerade eine Erkältung auskuriert, benötigten daher Verschnaufpausen." Gleichwohl hätte sich Gundula Laabs eine bessere Trefferausbeute gewünscht. "70 Punkte hätten wir schon machen müssen."

Auf dem Platz an der Sonne können sich die Rist-Damen jetzt bis zum Sonnabend, 11. Januar 2013, ausruhen, dann gastiert um 19.30 Uhr City Basket Berlin in der Steinberghalle.

Statistik: Viertel: 15:18, 7:14, 14:12, 10:12.

SC Rist (Punkte): Katharina Körner (12), Franziska Schreiner (10), Nika Heidari (8), Mona Frey, Ida Hüners, Svenja Härm (je 6), Katharina Kühn (4), Sara Kalipke, Anne Placke (je 2), Jana Meier.

1. Damen: Zwei Auswärtssiege in Berlin

Erfolgsfaktor Rebounding: Ida Hüners. Foto: Bergmann

Nach Berlin brauchen die 1. Damen in der Saison 2013/14 nicht mehr zu reisen, und das ist wohl auch gut so. Bei der zweiten Doppelschicht in der Bundeshauptstadt taten sich die Wedelerinnen deutlich schwerer als Anfang Oktober, gewannen aber trotzdem ihre Duelle mit Tiergarten ISC (76:62/Halbzeit 22:17) und City Basket (52:44/22:17) und bleiben unbesiegt Tabellenführer.

Trotzdem war Headcoach Gundula Laabs heilfroh, dass ihr Team den Trip in die Hauptstadt sportlich unbeschadet überstanden hatte. "Gegen die Mannschaft der Internationalen Schule haben wir aus einer Führung heraus gewonnen, aber gegen City Basket standen wir am Rand einer Niederlage", sagte die Wedeler Trainerin. Letzteres verhinderte vor allem Jugend-Nationalspielerin Jasmin Zimmermann in einem engen Match mit sechs Punkten in Folge kurz vor Schluss. Insgesamt kam sie auf 16 Zähler und war damit beste Rist-Scorerin. Ein weiterer Erfolgsfaktor: die Reboundstärke von Ida Hüners, die äußerst effektiv unter den Körben aufräumte. Zuvor hatten die Wedelerinnen, die ohne einige erfahrene Spielerinnen auskommen mussten, Schwächen in der Defensive offenbart und zu viel zugelassen.

Der Erfolg gegen Tiergarten ISC sei zu keinem Zeitpunkt in Gefahr geraten, so Laabs, obwohl die Berlinerinnen mit dem Mute der Verzweiflung Würfe aus schier aussichtslosen Situationen nahmen und damit nicht selten Erfolg hatten. Svenja Härm und Franziska Schreiner zeigten sich auf Wedeler Seite mit jeweils 15 Zählern treffsicher. Eine starke Leistung bot in dieser Partie auch Centerspielerin Anne Placke, die nicht nur zehn Punkte erzielte, sondern auch zahlreiche gegnerische Würfe blockte.

Ihr letztes Punktspiel des Jahres bestreiten die 1. Damen am Sonntag, 8. Dezember (15:00 Uhr), bei den Harburg Baskets. 2014 warten sechs Heimspiele bei nur noch einer Auswärtspartie auf die Rist-Damen.

SC Rist (Punkte gegen Tiergarten/City Basket): Härm (15/7), Schreiner (15/6), Frey (11/2), Heidari (10/5), Placke (10/7), Zimmermann (9/16), Hüners (6/9), Baulecke (0/0), Kalipke (0/0), Meier (0/0), Borchert (-/0), Kuntze (-/0).

1. Damen: Ein Wochenende an der Spree

Die Bezeichnung Doppelschicht ist für das, was sich die Basketball-Damen des SC Rist für das Wochenende 23./24. November vorgenommen haben, eher untertrieben. Insgesamt drei Partien der 1. Regionalliga Nord sind in der Bundeshauptstadt angesetzt, davon zwei mit Beteiligung der Wedelerinnen.

Erste Station des unbesiegten Tabellenführers (acht Punkte aus vier Spielen) ist am Sonnabend, 23. November, um 15 Uhr der Stadtteil Tiergarten, Gegner die Mannschaft der dort ansässigen Internationalen Schule. Die Basketball-Elevinnen sind Tabellenletzter, verloren ihre bisherigen fünf Partien allesamt deutlich. Tags darauf müssen die Wedelerinnen um 16.30 Uhr bei City Baket Berlin antreten. Die Mannschaft aus Charlottenburg (zwei Punkte) ist mit der ausgeglichenen Bilanz von einem Sieg und einer Niederlage Tabellenfünfter.

Unabhängig vom Ausgang der Partie zwischen City Basket und der BG Zehlendorf am Sonnabend treten die Wedelerinnen die Rückreise als Tabellenführer an, wenn sie beide Partien für sich entscheiden können. Genau das wünscht sich die Trainerin, die trotz einiger Ausfälle elf Spielerinnen für den Berlin-Trip aufbieten kann. "Es ist schon ein beruhigendes Gefühl, wenn ein Coach auf einen derart tief besetzten Kader zurückgreifen kann", sagt Gundula Laabs, die sich zwei Siege erhofft, aber schon deshalb keine Selbstläufer erwartet, weil ihr Team zuletzt drei Wochen lang pausierte.

1. Damen: Auswärtsprüfung gemeistert

Katharina Kühn erzielte in Halle 14 Punkte. Foto: Bergmann

Weite Reisen, Doppelschichten und namhafte Gegner schrecken die junge Basketball-Damenmannschaft des SC Rist in der Regionalliga-Saison 2013/14 nicht. Auch die jüngste Aufgabe in der dritthöchsten deutschen Spielklasse meisterte die Mannschaft von Headcoach Gundula Laabs souverän, setzte sich bei der Bundesliga-Reserve der Halle Lions mit 57:46 (30:24) durch und führt mit der maximalen Ausbeute von acht Punkten weiter die Tabelle an.

Dabei griff bei den Wedelerinnen in Sachsen-Anhalt  ein Rädchen ins andere. Unter den Körben sorgten die Centerspielerinnen Katharina Körner und Katharina Kühn, mannschaftsintern als Kathi und Katha bekannt, mit zusammen 27 Punkten für das Gros der Gästepunkte, während die Flügelspielerinnen in der Defensive wenig zuließen. "Wir haben es geschafft, die drei Spielerinnen mit Bundesliga-Doppellizenz im Kader von Halle bei einer niedrigen Trefferquote zu halten," sagte die Rist-Trainerin, die alle Spielerinnen ihres neunköpfigen Aufgebots einsetzte und vor allem mit ihren Youngsters zufrieden war. "Die Mädchen haben ihre Sache sehr gut gemacht."

Von den bisherigen Strapazen können sich die Rist-Damen jetzt knapp drei Wochen lang erholen, ehe am 23./24. November der nächste Doppelspieltag in der Bundeshauptstadt ansteht. Gegner der Wedelerinnen sind dann Tiergarten ISC und City Basket Berlin.   

Statistik Halle vs. SC Rist: Viertel: 12:16, 12:14, 10:14, 12:14.

SC Rist (Punkte): Katharina Kühn (14), Katharina Körner (13), Jasmin Zimmermann (8), Franziska Schreiner (7), Mona Frey (5), Sonja Baulecke, Ida Hüners (je 4), Jana Meier (2), Julia Zollenkopf.

1. Damen: Angeschlagen nach Halle

Svenja Härm fällt mit einem Bänderriss aus

Frühmorgens brechen die Risterinnen am Sonnabend, 2. November, gen Osten auf, um 14 Uhr beginnt das Gastspiel des Tabellenführers (drei Siege, sechs Punkte) beim Dritten SV Halle (vier Zähler), Perspektivteam des Bundesliga-Zweiten Halle Lions.

Nicht zuletzt aufgrund der ebenso zeitigen wie langen Anfahrt will Rist-Trainerin Gundula Laabs von einer Favoritenrolle ihres Teams in Sachsen-Anhalt trotz Tabellenführung nichts wissen. "Im Prinzip sind wir ein Lazarett, von 20 Spielerinnen sind maximal sieben im Vollbesitz ihrer Kräfte".

Komplett verzichten muss die ehemalige Nationalspielerin auf Dana Penno (Knieverletzung), Svenja Härm (Bänderriss) und Sina Borchert (Achillessehnenbeschwerden), angeschlagen sind zudem Mona Frey und Franziska Schreiner. Trotzdem fordert Gundula Laabs von ihrem Team 40 Minuten Einsatz in Halle. "Danach können wir uns bis zum nächsten Spiel in Berlin drei Wochen lang ausruhen."

1. Damen: Weitere Verletzung überschattet dritten Sieg

Joana Dannenberg setzt sich durch
Foto: Claus Bergmann

Mit einem am Ende ungefährdeten 63:39-Erfolg gegen die WSG 81 König Wusterhausen konnten die Risterinnen am Samstag ihren dritten Sieg in der 1. Regionalliga einfahren.

Überschattet wurde der Sieg jedoch durch die am Spielanfang passierte Verletzung von Flügelspielerin Svenja Härm, die ohne Fremdeinfluss nach wenigen Sekunden im Spiel umknickte und ausschied.

"Das war für uns ein großer Verlust, denn Svenja bringt immer viel Energie in unser Spiel", erklärte Trainerin Gundula Laabs, "wir haben momentan so viele Verletzungen, dass wir nie dazu kommen, mal in Bestbesetzung aufzulaufen."

Positiv war jedoch, dass Franziska Schreiner nach überstandenem Bänderriss wieder mitwirken konnte und mit 14 Punkten auch wieder eine der besten Werferinnen war.

Zunächst taten sich die Risterinnen in eigener Halle aber schwer. Gegen die aggressiven Wusterhausenerinnen passierten unnötige Fehler und in der Verteidigung wirkte das Wedeler Team zunächst verhalten.

Dennoch gelang es den beiden blendend aufgelegten Centerspielerinnen Katharina Kühn (mit 16 Punkten auch Topscorerin der Partie) und Kathi Körner, die beiden Topakteurinnen der Gäste aus dem Spiel zu nehmen, so dass sie nicht wie gewohnt punkten konnten.

Erst im Schlussviertel konnte sich das Rist-Team angetrieben von der unermüdlich kämpfenden Mona Frey durch eine Ganzfeldpresse entscheidend absetzen.

Coach Gundula Laabs war dennoch nicht zufrieden: " Wir freuen uns natürlich gewonnen zu haben, doch wir haben kein gutes Spiel gezeigt. Wir können uns nicht auf einzelne Leute verlassen, sondern müssen homogener spielen. Am kommenden Wochenende wartet Halle auf uns, da muss endlich mal jeder Spieler 100 Prozent geben, sonst wird es für uns ganz schwer."

Punkte:

Schreiner 14, Frey 12, Dannenberg 2, Heidari 2, Kühn 16, Körner 8, Härm 0, Placke 0, Baulecke 6, Hüners 3

1. Damen: Ein siegreiches Wochenende

"Küken" Jasmin Zimmermann trumpfte auf

Insgesamt fünf Spiele müssen die Risterinnen in der Saison 2013/14 im Großraum Berlin absolvieren. Die ersten beiden Bewährungsproben in der Hauptstadt hat das junge Team von Headcoach Gundula Laabs bereits gemeistert. Dem schwer erkämpften 65:57 (28:29) bei den Berlin Baskets ließen die Wedelerinnen tags darauf ein deutliches 60:39 (31:16) bei der BG Zehlendorf folgen.

Trotz des klareren Resultats im zweiten Spiel empfand die Rist-Trainerin die Aufgabe gegen das junge Team aus dem Berliner Südwesten als die unangenehmere. "Die jungen Zehlendorferinnen haben uns mit ihrer intensiven Verteidigung zumindest phasenweise stark unter Druck gesetzt." Das reichte allerdings nicht, um den Wedelerinnen, die nach dem dritten Viertel bereits 51:23 führten, den Sieg noch streitig zu machen. Eine hervorragende Partie lieferte Jasmin Zimmermann ab: Die 15-Jährige markierte 18 Punkte und war damit Wedeler Topscorerin.

Gegen das wesentlich erfahrenere Team der Berlin Baskets, das 2013/14 den Aufstieg in die 2. Bundesliga knapp verpasste, hatten die Rist-Damen zur Pause knapp zurückgelegen. Obwohl Dana Penno, Franziska Schreiner und Nika Heidari fehlten, drehten die Wedelerinnen die Partie im dritten Viertel und schafften es dann, dem Schlussspurt der Gastgeberinnen zu widerstehen. "Vor allem Svenja Härm und Ida Hüners haben im Angriff einen guten Job gemacht, und in der Defensive war Katharina Kühn eine Bank", sagte Gundula Laabs. Die 1,94 Meter große frühere Nationalspielerin sicherte ihrem Team viele Rebounds und blockte etliche gegnerische Würfe.

Ihr erstes und einziges Regionalliga-Heimspiel der Hinrunde bestreiten die Risterinnen (Zweiter/vier Punkte) am Sonnabend, 26. Oktober (16:00 Uhr, Steinberghalle) gegen die WSG Königs Wusterhausen.

Statistik:

Berlin Baskets - SC Rist 57:65, Viertelergebnisse: 12:13, 17:15, 11:22, 17:15.

Punkte SC Rist: Svenja Härm (15), Ida Hüners (12), Jasmin Zimmermann (9), Mona Frey, Katharina Kühn (je 8), Katharina Körner (6), Sonja Baulecke (3), Antonia Kuntze, Jana Meier (je 2)

BG Zehlendorf - SC Rist 39:60, Viertelergebnisse: 10:16, 6:15, 7:20, 16:9.

Punkte SC Rist: Jasmin Zimmermann (18), Katharina Kühn, Svenja Härm (je 9), Antonia Kuntze (8), Ida Hüners, Sonja Baulecke (je 5), Katharina Körner (4), Mona Frey (2).

1. Damen: Saison beginnt mit Doppelspieltag in Berlin

Startklar: Die Risterinnen eröffnen die Regionalliga-Spielzeit. Foto: Bergmann

Für die 1. Damen beginnt am kommenden Wochenende endlich die Regionalliga-Saison. Wie schon im Vorjahr hat sich der Kader pünktlich zum Saisonstart etwas ausgedünnt. "Wir sind gut genug besetzt, um Ausfälle zu kompensieren", sieht Trainerin Gundula Laabs die Situation noch gelassen, "außerdem sind wir als Aufsteiger ja nicht in der Favoritenrolle, auch wenn es unser Ziel ist, erneut oben mitzuspielen."

Der Doppelspieltag in Berlin wird gleich zur Bewährungsprobe, denn mit den Berlin Baskets (Sonnabend, 5. Oktober, 15:00 Uhr) wartet ein Team auf die Wedelerinnen, das vergangene Saison nur knapp am Aufstieg vorbeigeschrammt ist. Zehlendorf, der zweite Gegner (Sonntag, 6. Oktober, 15:30 Uhr), hat dagegen einen Umbruch vollziehen müssen und tritt in dieser Spielzeit mit einem sehr jungen Team an. "Berliner Teams spielen immer hart, aggressiv und schnell", so Laabs, "wir müssen mental auf diese Gangart vorbereitet sein, dann haben wir gute Chancen in beiden Partien."

1. Damen: Lange mitgehalten, am Ende verloren

Die 1. Damen sind in der ersten Runde des DBBL-Pokals ausgeschieden. Dem Zweitligisten Wolfpack Wolfenbüttel unterlag das Team von Coach Gundula Laabs mit 49:62. "Das Match fand lange auf Augenhöhe statt, am Ende sind wir an den eigenen Fehlern gescheitert", sagte Laabs.

Zu viele Ballverluste schadeten den Risterinnen, die nach zehn Minuten mit 17:20 und zur Halbzeit mit 42:47 im Hintertreffen lagen. In der 37. Minute stand die Partie auf des Messers Schneide. Katharina Kühn verkürzte per Freiwurf auf 48:52, doch anschließend agierten nur noch die Wolfenbüttelerinnen und ließen einen 10:1-Lauf folgen.

Die Risterinnen starten am Wochenende 5./6. Oktober mit einem "Berlienr Doppelschlag" in die Regionalliga-Saison. Am Sonnabend spielt spielt man zunächst bei den Berlin Baskets, tags darauf gegen die BG Zehlendorf.

Viertelstände: 17:20, 29:32, 42:47, 62:49

Punkte SC Rist: Frey 6, Härm 1, Penno 19, Kühn 10, Körner 0, Heidari 2, Hüners 2, Baulecke 1, Borchert 0, Zimmermann 10, Meier dnp

1. Damen: "Werden um jeden Punkt kämpfen"

Da geht's lang: Coach Gundula Laabs. Foto: Bergmann

Die Saison der 1. Damen beginnt mit einem Höhepunkt. Am Donnerstag (26. September, 20:00 Uhr) empfangen die Risterinnen den Zweitligisten Wolfpack Wolfenbüttel in der Steinberghalle. Es geht um den Einzug in die zweite Runde des DBBL-Pokals.

Für Trainerin Gundula Laabs wird die Partie eine Konfrontation mit ihrer "alten Heimat", wie sie selbst sagt. Von 1991 bis 1997 spielte sie in der Stadt an der Oker, wurde Pokalsieger und deutscher Vizemeister. Zu jener Zeit waren die Wolfenbüttlerinnen allerdings noch nicht im Wolfsgewand unterwegs. Der jetzige Club wurde erst im Sommer aus der Taufe gehoben und soll einen Neuanfang in der Basketball-Hochburg Wolfenbüttel bestreiten, nachdem die Wildcats - 2012 noch deutscher Meister - im Juni dieses Jahres Insolvenz anmeldeten. Coach Hanna Ballhaus hat ein junges Team zusammengestellt, manche ihrer Spielerinnen sammelten bereits Erstligaerfahrung bei den Wildcats. Drei Amerikanerinnen sorgen darüber hinaus für Verstärkung. Am ersten Spieltag der 2. DBBL Nord unterlag Wolfenbüttel in eigener Halle dem TuS Lichterfelde mit 57:59.

"Wir sind der Underdog, werden aber 40 Minuten lang um jeden Punkt kämpfen", kündigt Laabs an. "Unsere Vorbereitung war holprig, wir hatten viele Verletzte und haben auch schon die erste Grippewelle mitgenommen", sagt die Trainerin. In voller Sollstärke haben die Risterinnen deshalb kaum einmal trainieren können. Franziska Schreiner fällt für das Pokalspiel aufgrund ihres beim Vorbereitungsturnier erlittenen Bänderisses aus, auch Anne Placke (Arbeit) und Antonia Kuntze (Urlaub) müssen ersetzt werden.

Vorbereitungsturnier: Licht und Schatten für die Rist-Teams

Christoph Roquette

"Es waren die richtigen Tests zum richtigen Zeitpunkt, konditionell und spielerisch", fasste Sebastian Gleim, Headcoach der Rist-Herren, seine Erkenntnisse des Vorbereitungsturniers zusammen. Das Wedeler Pro B-Team gewann seine drei Partien am Wochenende jeweils klar: Gegen den SSV Lok Bernau (1. Regionalliga) behielt man mit 93:54 die Oberhand, den dänischen Zweitligisten Lemvig Basket schlug Gleims Mannschaft mit 113:55. Zum Abschluss bezwangen die Wedeler den UBC Münster (1. Regionalliga) mit 103:81.

"Insgesamt war es ein guter Turnierverlauf, wir sind auf dem richtigen Weg", findet Gleim, der unterschiedliche Systeme und personelle Formationen durchlaufen ließ. Trotz des siegreichen Wochenendes gibt es noch Steigerungs- und Verbesserungsbedarf, meint der Coach: "Wir müssen weiter offensiv und defensiv an unseren Gewohnheiten trainieren. Aber ich bin sehr zuversichtlich, da wir jeden Tag besser und besser nutzen." Am kommenden Wochenende nehmen die Wedeler bei einem Turnier in Rostock teil. Am Sonnabend (17:00 Uhr, OSPA Arena Rostock) gibt es das erste Duell mit einem Pro B-Konkurrenten, RSV Eintracht Teltow / Kleinmachnow / Stahnsdorf. Der Sieger dieser Begegnung spielt dann am Sonntag gegen den Gewinner der Partie zwischen Ausrichter EBC Rostock (1. Regionalliga Nord) und den Hørsholm 79ers (erste Liga Dänemark). Und auch den nächsten Testspielauftritt der 1. Herren am Steinberg sollte man schon einmal in seinen Kalender eintragen: Am Sonnabend, den 14. September, sind die Cuxhaven BasCats (2. Bundesliga Pro A) mit Augie Johnston zu Gast in Wedel.

Mona Frey

Für die Risterinnen gab es bei den Testläufen am Steinberg hingegen Licht und Schatten. Trainerin Gundula Laabs musste auf Dana Penno (angeschlagen) sowie Katharina Kühn und Ida Hüners (jeweils im Urlaub) verzichten, im Laufe des Turniers kamen weitere Verletzte hinzu. Zum Auftakt bezwangen die Wedelerinnen Citybasket Recklinghausen (Aufsteiger in die 1. Regionalliga West) mit 69:61. Neuzugang Nika Heidari glänzte mit 14 Punkten und starkem Rebounding. "Wir haben holprig begonnen, sind dann aber besser ins Spiel gekommen", sagte Laabs.

Allerdings meldeten sich bei Heidari nach der Partie Knieprobleme, so dass die Centerspielerin die zweite Partie am Sonnabend nicht bestreiten konnte. Das blieb nicht folgenlos. Im Duell mit dem dänischen Erstliga-Team Lemvig Basket nutzten die Gäste ihre körperliche Überlegenheit unter den Körben aus. "Erst im letzten Viertel haben wir befreit aufgespielt und den Respekt vor der Physis des Gegners abgelegt", so Laabs. Im Schlussdurchgang kämpften sich ihre Schützlinge von 42:60 auf 62:67 heran und unterlagen letztlich mit 62:69.

Am Sonntag trafen die Risterinnen zum Abschluss auf die BG Rotenburg/Scheeßel (2. Bundesliga). Die "Hurricanes" um Pia Mankertz und Constanze Wegner waren eine Nummer zu groß. "Wir waren körperlich so unterlegen, dass wir eine Zone probiert haben. Am Anfang lief es nicht schlecht, später haben wir zu viele Dreier kassiert", sagte Laabs. Mal überwand man die aggressive Presse der Niedersächsinnen erfolgreich, mal häuften sich die Ballverluste. Franziska Schreiner knickte im ersten Viertel um und schied aus, die Risterinnen waren letztlich chancenlos und verloren mit 37:80. "Wir haben unsere Baustellen deutlich erkannt. Unsere Gegner lagen über dem Level unserer Liga. Aber es ist besser eine harte Vorbereitung zu absolvieren, um dann in der Liga auf alles gefasst zu sein", so die Trainerin.

Vorbereitungsturnier am Steinberg: "Viel rotieren und ausprobieren"

Die Neuzugänge der Risterinnen haben ihren ersten Auftritt. Foto: Claus Bergmann

Am Wochenende (31. August/1. September) gibt's nach der langen Sommerpause und der Ouvertüre der 1. Herren am vergangenen Sonnabend die komplette Basketball-Ladung. Beim Vorbereitungsturnier in der Steinberghalle absolvieren Risterinnen und Rister jeweils drei wichtige Tests gegen starke Gegner aus Dänemark und deutschen Landen. Zuschauer sind selbstverständlich herzlich willkommen und können sich einen Eindruck vom derzeitigen Stand der Dinge verschaffen.

Für die 1. Damen sind die drei Partien die ersten Auftritte am Steinberg nach der perfekten vergangenen Saison inklusive Meisterschaft und Pokalsieg. Am Sonnabend um 9:30 Uhr machen die Risterinnen gegen Citybasket Recklinghausen (1. Regionalliga West) den Anfang. "Das Feld ist sehr stark besetzt. Wir freuen uns, uns mit solchen Gegnern müssen zu dürfen", sagt Coach Gundula Laabs. Ihr Turnierfavorit ist der dänische Erstligist Lemvig Basket, der mit mehreren Nationalspielerinnen und zwei US-Amerikanerinnen anreist. Auf Lemvig treffen die Risterinnen am Sonnabend um 18:15 Uhr, anschließend sind die Rister mit ihrem Duell gegen die Herrenmannschaft aus Lemvig (2. dänische Liga) dran. Ihr erstes Spiel am Sonnabend bestreiten die Herren von Trainer Sebastian Gleim um 11:30 Uhr gegen SSV Lok Bernau (1. Regionalliga Nord).

Man wolle am Wochenende "viel rotieren und ausprobieren", sagt Laabs, die auf Katharina Kühn und Ida Hüners verzichten muss. Svenja Härm und Anne Placke sind jeweils nur an einem Tag dabei, hinter dem Einsatz der angeschlagenen Dana Penno steht noch ein Fragezeichen. "Somit müssen andere in die Bresche springen. Das ist die Chance für andere, sich zu empfehlen", so Laabs. Die vielen Youngster in ihrem Kader dürften es vernommen haben. Sie sollen und wollen sich zeigen.

Am Sonntag sind die Wedeler Teams dann jeweils am Nachmittag an der Reihe. Eine Vorstellung der Gästeteams gibt es hier...

Spielplan

Sonnabend, 31. August
9:30 Uhr (Damen) SC Rist Wedel - Citybasket Recklinghausen
11:30 Uhr (Herren) SSV Lok Bernau - SC Rist Wedel
13:00 Uhr (Damen) BG Rotenburg/Scheeßel - Lemvig Basket
14:45 Uhr (Herren) UBC Münster - SSV Lok Bernau
16:30 Uhr (Damen) Citybasket Recklinghausen - BG Rotenburg/Scheeßel
18:15 Uhr (Damen) Lemvig Basket - SC Rist Wedel
20:00 Uhr (Herren) SC Rist Wedel - Lemvig Basket

Sonntag, 1. September
9:30 Uhr (Herren) Lemvig Basket - UBC Münster
11:15 Uhr (Damen) Lemvig Basket - Citybasket Recklinghausen
13:00 Uhr (Herren) SSV Lok Bernau - Lemvig Basket
14:45 Uhr (Damen) SC Rist Wedel - BG Rotenburg/Scheeßel
16:30 Uhr (Herren) SC Rist Wedel - UBC Münster

1. Damen: Anne Placke kommt

Die 1. Damen sind komplett. Mit Anne Placke begrüßt Trainerin Gundula Laabs eine weitere Centerspielerin in ihrem Aufgebot für die kommende Saison in der 1. Regionalliga.

Placke ist 1,86 Meter groß und gewann mit dem SC Alstertal-Langenhorn in der vergangenen Spielzeit den Meistertitel in der 1. Regionalliga. Damit ist sie nach Svenja Härm, Ida Hüners und Nika Heidari die vierte Spielerin, die von SCAL zum SC Rist wechselt. Die am Krankenhaus Rissen als Assistenzärztin angestellte Niedersächsin begann ihre Karriere beim SVC Belm-Powe im Landkreis Osnabrück. Von 2002 bis 2006 spielte sie für die Hagen Huskies und zählte zum erweiterten Kader des damaligen Zweitligateams. 2007 zog es sie nach Hamburg und zum SC Alstertal-Langenhorn. "Ich denke, das wird eine tolle Saison. Wir haben einen guten Kader, und ich freu mich, dabei zu sein", sagt Placke.

Der Kader der Risterinnen ist damit komplett: zum gesamten Aufgebot...

1. Damen: Nika Heidari der nächste Neuzugang

Nika Heidari (Zweite von rechts). Foto: Bergmann

Nika Heidari ist der vierte Neuzugang der 1. Damen für die Saison 2013/14 und bereits die dritte Akteurin, die es vom Regionalliga-Meister SC Alstertal-Langenhorn nach Wedel zieht. Die 27 Jahre alte und 1,80 Meter große Centerspielerin verbuchte in der vergangenen Saison fünf Einsätze für SCAL und erzielte dabei im Schnitt 2,6 Zähler. Die Ärztin schreibt gerade an ihrer Promotion im Fachgebiet Neurologie.

Ihre Basketball-Karriere begann sie im Alter von zehn Jahren beim SC Alstertal-Langenhorn, in der U20 trug sie dank einer Doppellizenz einst bereits das Trikot des SC Rist und kam auch für die Rist-SCALA Ladybaskets in der 2. Bundesliga zum Einsatz. "Ich freue mich auf die kommende Saison", sagt Heidari. "Das Training macht mir großen Spaß, und das Team ist sehr nett. Die Mischung aus jungen, talentierten und ehemaligen Bundesligaspielerinnen bringt interessante Konstellationen auf dem Spielfeld, wobei bei hoher Intensität ein sehr gutes Niveau herrscht", fährt die 27-Jährige fort.

1. Damen boxen sich in der Vorbereitung durch

Kurzes Verschnaufen in der Highlight Sportsbar

Gewissenhaft, schweißtreibend und schlagkräftig bereiten sich die Risterinnen auf die neue Saison in der 1. Regionalliga vor. Headcoach Gundula Laabs bat am Wochenende zu einem Trainingslager inklusive einer Boxeinheit beim TSV Wedel.

Am Sonnabend wurde zunächst in der Halle drei Stunden lang gearbeitet. Einer Verschnaufpause folgte eine weitere ausgedehnte Einheit. Einen Parcours galt es zu absolvieren, anschließend bat Laabs ins Stadion. Und Müßiggang wurde auch dort nicht betrieben.

Den Sonntag eröffneten die Risterinnen abermals ohne Ball, dafür mit Boxutensilien. Jab und Uppercut standen auf dem Programm und boten eine willkommene, aber nicht minder kraftraubende Abwechslung. Und der Ausflug in den Kampfsport war nur die Erwärmung für den zweiten Trainingsteil am Sonntag. Noch einmal stand eine zweistündige Einheit in der Halle an.

Verpflegung und Entspannung zwischendurch erhielten die Risterinnen an beiden Tagen in der Highlight Sportsbar (www.highlight-wedel.de), dem Cateringpartner des SC Rist.

Parallel zu den 1. Damen absolvierten auch die W13- und W15-Teams ein Trainingslager. "Alle haben mitgezogen, insbesondere das Boxen war super", bilanzierte Laabs.

1. Damen: Athletik, Einsatz, Schnelligkeit - Svenja Härm neu beim SC Rist

Svenja Härm. Foto: Claus Bergmann

Der Kader der 1. Damen für die neue Saison füllt sich. Mit Svenja Härm steht nun der dritte Neuzugang fest. Die 1,74 Meter große Flügelspielerin wechselt wie bereits Ida Hüners vom SC Alstertal-Langenhorn nach Wedel.

Gänzlich unbekanntes Terrain betritt die 23-Jährige nicht, schließlich spielte sie einst für die Rist-SCALA Ladybaskets und somit auch in der Steinberghalle. "Ich freue mich auf eine Veränderung, da ich ja jahrelang für ein- und denselben Verein gespielt habe. Abgesehen natürlich von der Doppelllizenz bei Wedel in der 2. Bundesliga", sagt das SCAL-Eigengewächs. Zum Alstertaler Titelgewinn in der 1. Regionalliga trug sie in der zurückliegenden Saison in elf Partien im Schnitt sieben Punkte bei. Headcoach Gundula Laabs freut sich auf eine athletische Akteurin mit Erfahrung: "Svenja bringt ebenso wie Ida eine gute Größe gepaart mit Schnelligkeit mit. Ich schätze ihre Einsatzbereitschaft, besonders beim Rebound, und ihre Vielseitigkeit", so die Trainerin.

Und Härm gibt die Komplimente zurück: "Ich finde das Team super nett und engagiert. Es ist mit Klasse besetzt und macht einfach Spaß. Mit ehemaligen Erstligaspielerinnen zu spielen, ist eine große Ehre und man kann noch viel lernen. Zudem halte ich sehr viel von Gundu als Trainerin." Steht die 23-Jährige mal nicht in der Halle oder lernt fürs Studium, "mache ich selbstverständlich gerne was mit Freunden, Familie und reise", sagt Härm.

1. Damen: U16-Nationalspielerin Jasmin Zimmermann wechselt zum SC Rist

Jasmin Zimmermann

Die 1. Damen begrüßen einen weiteren Neuzugang in ihren Reihen. Das 15-jährige Talent Jasmin Zimmermann wechselt nach Wedel und verstärkt das Aufgebot für die 1. Regionalliga. "Meiner Meinung nach ist Jasmin die beste Spielerin ihres Jahrgangs in Hamburg", sagt Coach Gundula Laabs.

Zimmermann zählt zum U16-Kader des Deutschen Basketball Bundes und ging in der vergangenen Saison für den Ahrensburger TSV in der 2. Regionalliga auf Korbjagd. Dabei erzielte sie im Schnitt 14,3 Punkte pro Einsatz. Zudem war sie unter Trainer Marc Köpp mit 19,6 Punkten Topscorer der Stormarn Wild Wings in der U17-Bundesliga WNBL. Mit einer Doppellizenz war Jasmin bei weiterführenden Meisterschaften in der Vergangenheit auch schon im Trikot des SC Rist unterwegs.

"Jasmin verfügt über starke Offensivqualitäten und ist sehr athletisch", so Laabs über ihren Neuzugang. "Im Training wird sie durch unsere erfahrenen Spielerinnen sehr gut gefordert werden."

Vor ihrem Wechsel nach Ahrensburg 2011 war Zimmermann für TuRa Harksheide aktiv - als Basketball- und Schachspielerin. Den taktischen Wettkampf am Brett beherrschte sie mindestens genauso wie den Umgang mit der orangefarbenen Kugel. Vor drei Jahren wurde sie mit TuRa deutscher Schach-Mannschaftsmeister in der Altersklasse U14. Doch die 1,71 Meter große Aufbauspielerin entschied sich letztlich für Basketball. Keine schlechte Wahl. 2012 führte sie Ahrensburg ins Endspiel um die deutsche U15-Meisterschaft, das der ATSV gegen TuS Lichterfelde verlor. Im selben Jahr trug sie erstmals das Nationaltrikot und lief für die U15-Auswahl des DBB beim Nordsee-Cup in Amsterdam auf.

"Ich freue mich sehr auf das Team", sagt Zimmermann über ihren Wechsel zum SC Rist. "Ich hoffe, viele neue Erfahrungen zu sammeln und mich spielerisch noch weiterentwickeln zu können, um die Mannschaft bestmöglich zu unterstützen. Denn auch ich möchte meinen Beitrag zu einer erfolgreichen Saison leisten."

1. Damen: Ida Hüners verstärkt die Risterinnen

Ida Hüners. Foto: Claus Bergmann

Ida Hüners, absolute Wunschspielerin von Trainerin Gundula Laabs, ist der erste Neuzugang der Risterinnen für die Saison 2013/14 in der 1. Regionalliga.

Ida kommt vom Lokalrivalen SC Alstertal-Langenhorn und sammelte bereits bei den damaligen Rist-SCALA Ladybaskets in der 2. Bundesliga Spielerfahrung, vergangene Saison gehörte sie in der 1. Regionalliga zu den Leistungsträgern. 2009 absolvierte die 20-Jährige, die ab Ende des Jahres eine Ausbildung zur medizinisch-technischen Assistentin beginnt, ein Austauschjahr in den USA, wo sie ebenfalls Basketball spielte. Darüber hinaus wurde die großgewachsene Flügelspielerin auch schon des Öfteren in den Jugendnationalkader des DBB berufen.

"Ich freue mich sehr, dass Ida für uns spielen wird. Sie ist mit ihrer Schnelligkeit und Athletik eine tolle Verstärkung für unser Team und passt auch menschlich sehr gut rein", sagt Trainerin Gundula Laabs, "ich kenne sie schon aus der Jugendzeit. Sie hat sich ständig weiterentwickelt, und ihre Spielanlagen passen perfekt zu unserem schnellen Spielstil."

Die junge Hamburgerin, die sich selbst als echten Familienmenschen bezeichnet, reist gerne und besucht oft Konzerte, wenn gerade mal Basketballpause ist. Diese ist nun aber bald vorbei, denn am 7. August starten die Damen in die Saisonvorbereitung.

Ida Hüners äußert sich im Vorfeld euphorisch: "Ich freue mich sehr auf die neue Mannschaft und bin sehr motiviert für die kommende Saison. Teil eines so talentierten Teams zu werden, ehrt mich sehr. Die Zusammenarbeit mit solch routinierten Spielerinnen und den anderen jungen Talenten lässt viel Spielraum für die individuelle Weiterentwicklung! Auf diesem Wege: Risters Go!"

1. Damen: Perfekte Saison jetzt noch "perfekter"

Nach Meistertitel nun noch der Pokal: Gundula Laabs führte die Risterinnen zu einer perfekten Saison. Foto: Bergmann

Mit dem Gewinn des HBV-Pokals haben die Risterinnen am Wochenende ihre erfolgreiche Saison gekrönt. Doch der Weg dorthin führte über zwei starke Gegner.

Im Halbfinale wartete der SC Alstertal-Langenhorn, Aufsteiger in die 2. Bundesliga, der zwar auf ein paar Spielerinnen verzichtete, dennoch den Großteil der Stammkräfte an Bord hatte. Dementsprechend offen gestaltete sich zunächst das Spiel. Erst im dritten Viertel könnte der gegnerische Widerstand mit einer starken Zonenpresse gebrochen werden und das 25:3 im dritten Abschnitt sorgte für die Vorentscheidung zum letztendlichen klaren 79:45-Sieg.

Im Finale wartete erneut der härteste Gegner der letzten Saison und gleichzeitig Pokalsieger der letzten zwei Jahre auf die Wedelerinnen: die Lokalrivalen der BG West, die diesmal sogar noch die Ex-Risterin Tilla Becker aufboten. Die BG West war aufgrund der Absage von Lüneburg kampflos ins Finale eingezogen.

Mental eingestellt auf einen harten Kampf begannen die Risterinnen etwas müde vom Vortag. Nach einer klaren Ansage durch Trainerin Laabs fing sich das Team dann doch, darüber hinaus zeigte die Umstellung in der Verteidigung auf eine Zone beim Gegner seine Wirkung.

Dennoch blieb die BG West immer im Spiel und verkürzte im letzten Viertel noch einmal auf sieben Punkte, bevor man letztendlich mit einem sicheren 61:47-Sieg und dem Pokal nach Hause gehen konnte.

"Wir haben an diesem Wochenende zwei sehr gute Teams geschlagen", freute sich Coach Gundula Laabs über den Pokalerfolg, "in beiden Partien hatten wir Höhen und Tiefen, haben uns da aber als Mannschaft durchgekämpft. Der Einsatz und Wille haben gestimmt und dafür sind wir belohnt worden."

Für die jüngeren Damenspielerinnen folgen nun noch die U19-Meisterschaften am kommenden Wochenende sowie die U17-Meisterschaften am 11./12. Mai.

Punkte:

- SCAL

Baulecke 9 1x3, Schreiner 13, Bittner 5 1x3, Frey 11 1x3, Kuntze 5, Borchert 9 2x3, Schmidt 5, Kühn 15, Körner 7

-BG West

Baulecke 3 1x3 Schreiner 16, Bittner 0, Frey 4, Kuntze 4, Meier 4, Borchert 2, Schmidt 11, Kühn 13, Körner 5

Fotos...

1. Damen: Risterinnen verteilen Körbe an Wedels Fußballer

Die Zeit der Fußball-Hallenturniere ist lange vorbei, Partien unter freiem Himmel sind derzeit aufgrund der widrigen Witterungs- und Bodenverhältnisse nicht möglich. Die fast zur Untätigkeit verurteilten Landesliga-Kicker des Wedeler TSV fanden für dieses Dilemma eine elegante Lösung und dazu eine Abwechslung vom Trainings-Einerlei. Um sich Spielpraxis zu verschaffen, traten sie zu einem Lokalderby der ungewöhnlichen Art bei den Basketball-Damen des SC Rist in der Steinberghalle an und waren dann auch noch so galant, den fröhlichen Wettstreit nach vier Vierteln à 15 Minuten 54:65 zu verlieren.

Nach Spielende zeigte sich Gundula Laabs, Erfolgstrainerin der Rist-Damen, von den athletischen Qualitäten des Gegners angetan. "Wir mussten uns den Sieg hart erarbeiten, die Herren Kicker waren extrem motiviert und kampfstark." Einzig in der Raumaufteilung und in der Chancenverwertung seien die Basketballerinnen klar im Vorteil gewesen. Auch Talent für die nach Eishockey zweitschnellste Mannschaftssportart der Welt bescheinigte die Jugendkoordinatorin des SC Rist und frühere Basketball-Nationalspielerinnen einigen Fußballern, allen voran Marc Rupscheit. "Seine Korbleger waren zum Teil erstaunlich sicher." Mahmoud Ben-Djebbi, der sich beruflich als Sportlehrer engagiert, stellte seine Vielseitigkeit ebenfalls unter Beweis.

Ob es mit Marcel Plewka noch knapper geworden wäre? Der 1,90 Meter große Stürmer überzeugte auf dem grünen Rasen oft mit seiner Sprungkraft bei Kopfbällen, nahm sich jetzt aber aus privaten Gründen eine Auszeit. Mit Gardemaß für das Basketball (1,95 Meter) ausgestattet ist auch Thorsten Zessin, dem aber die Wurfgenauigkeit fehlte. "Es hat trotzdem riesigen Spaß gemacht", sagte der TSV-Trainer.

Den Rist-Damen kam der Test gegen die Fußballer schon deshalb gelegen, weil sie am Sonnabend, 23. März, um 19.30 Uhr ihr letztes Punktspiel der 2. Regionalliga Nord-West bei der zweiten Mannschaft der BG 74 Göttingen bestreiten müssen. Ein weiterer Wedeler Sieg wäre der 18. in ebenso vielen Partien. Die jüngeren Spielerinnen im Kader des SC Rist sind dagegen in Recklinghausen gefordert, in Play-down-Spielen gegen Gastgeber Metropol Girls und Rhein Girl Basket Neuss den Abstieg aus der U17-Bundesliga (WNBL) abzuwenden.

1. Damen: Prüfungen der "anderen Art"

In der 2. Regionalliga läuft es für die 1. Damen wie am Schnürchen. 17 Siege aus 17 Spielen fuhren die Risterinnen bisher ein und sicherten sich damit vorzeitig den Meistertitel. Trainerin Gundula Laabs bat kürzlich zu einer sportlichen Einheit der anderen Art. Beim Eisstockschießen begaben sich die Risterinnen auf rutschiges Terrain. Und bereits am morgigen Donnerstag um 20 Uhr gibt es die nächste "Prüfung": In einem Freundschaftsspiel messen sich die 1. Damen mit der Herrenfußballmannschaft des TSV Wedel.

1. Damen: Sieg über Kiel leitet Aufstiegsfeier ein

Franziska Schreiner war gegen Kiel gut aufgelegt. Foto: Bergmann

Der Aufstieg der 1. Damen des SC Rist Wedel stand zwar schon seit dem letzten Spieltag fest, gefeiert wurde aber erst zu Hause. Nach dem Sieg über Kiel (68:52) konnte die kleine Aufstiegsfeier beginnen.

Einige Fans, darunter die 1. Herren-Fußballmannschaft des TSV Wedel, sahen einen am Ende klaren Wedeler Erfolg. Spielerisch wechselten sich dabei exzellente Fast-Break Angriffe mit Unkonzentriertheiten in Offense wie Defense ab.

"Natürlich war der Fokus nach dem feststehenden Aufstieg eventuell nicht mehr ganz so hoch" versuchte Trainerin Gundula Laabs, die einfachen Fehler ihres Teams zu erklären," wir haben aber versucht, die Intensität trotzdem so wie immer mit ins Spiel zu nehmen."

Offensiv war die Punkteausbeute diesmal sehr gut verteilt; 5 Wedelerinnen punkteten zweistellig, wovon sich diesmal insbesondere Sonja Baulecke hervortat.

Die anschließende Feier ging gemeinsam mit den Fußballern bis in die frühen Morgenstunden.

Als letztes steht nun kommenden Samstag noch ein Auswärtsspiel in Göttingen auf dem Programm. Doch vorher absolvieren die Risterinnen noch ein Freundschaftsspiel gegen die Fußballer des TSV Wedel. Tip-Off ist dabei Donnerstag um 20 Uhr.

Punkte: Baulecke 11, Bittner 5 (1x3), Borchert 2, Dannenberg 1, Kühn 10, Körner 10, Frey 11, Kuntze 4, Schreiner 14, Zollenkopf 0

1. Damen: Letztes Heimspiel mit lokaler Unterstützung

Die 1. Damen bestreitet am kommenden Samstag um 18 Uhr ihr letztes Heimspiel der Saison. Gegner ist der Tabellenvierte, der Kieler TB, der mit Henrike Harders eine ehemalige Wedelerinnen in seinen Reihen hat.

Die Risterinnen wollen in dieser letzten Partie vor heimischer Kulisse noch einen weiteren Sieg einfahren. Die Vorzeichen dafür stehen gut. Trainerin Gundula Laabs kann auf fast alle Stammkräfte zurückgreifen und daneben werden die Wedelerinnen diesmal lautstarke Unterstützung bekommen: die 1. Herrenmannschaft des TSV Wedel hat sich zum Anfeuern angekündigt.

Weitere Fans sind daneben natürlich auch herzlich willkommen, denn das letzte Spiel soll auch gleich in eine Aufstiegsfeier umfunktioniert werden.

Duell auf Augenhöhe - Risterinnen sichern sich mit einem 67:59-Erfolg verfrüht den Aufstieg in die 1. Regionalliga

Kapitänin Katharina Kühn erzielte 18 Punkte

Für das Damenteam des SC Rist Wedel steht zwei Spieltage vor Saisonende schon fest: sie haben erneut den Aufstieg geschafft und haben sich das Anrecht auf die 1. Regionalliga erspielt.

Doch der Weg dorthin führte über den Lokalrivalen BG West, der sich für das Rückspiel gegen die Risterinnen viel vorgenommen hatte und dementsprechend motiviert ins Spiel ging.

Zwar mussten beide Teams auf eine wichtige Leistungsträgerin verzichten, was dem Spiel aber keinen Abbruch Tat.

Zunächst lief aber alles für die Gastgeberinnen, die durch einen Glücksdreier in der 5. Spielminute auf 12:6 davonzogen. Es sollte auch noch neun weitere Minuten dauern, bis die Wedelerinnen angeführt von Kapitänin Katharina Kühn erstmals in Führung gingen. Der permanente Druck in der Verteidigung sowie die ständigen Schnellangriffe der Wedelerinnen ließen die Gastgeberinnen zunehmend ermüden. Durch einen 10:0-Run kämpfte sich der SC Rist von einem 18:21-Rückstand innerhalb von zwei Spielminuten auf eine 26:21-Führung.

Von da ab wurde die Führung auch nie wieder abgegeben, doch die BG West ließ sich nie abschütteln. Gegen die Zonenverteidung der Hamburgerinnen zeigte sich insbesondere Franzi Schreiner wieder einmal souverän und sorgte insbesondere im zweiten Abschnitt ein ums andere Mal für die passende Antwort.

Insgesamt lobte Trainerin Gundula Laabs aber die kämpferische Teamleistung ihrer Mannschaft: "Wir hatten in der vorangegangen Trainingswoche Gespräche mit jeder Spielerin und einzelne habe ich von der Einstellung kaum wiedererkannt. Ich hoffe, wir können das für die restlichen Spiele konservieren. So wie wir heute als Mannschaft verteidigt haben, hat es Spass gemacht zuzuschauen."

In der Endphase wurde es nochmal eng. Die Foulbelastung der Wedelerinnen nahm zu, einige strittige Entscheidungen führten zu etwas Unruhe, aber der SC Rist behielt die Oberhand insbesondere durch sechs am Ende sicher verwandelte Freiwürfe von Mona Frey und Franzi Schreiner.

"Das war heute ein Duell auf Augenhöhe und das Spiel hat uns alles abverlangt", resümierte Laabs am Ende, "aber solche Spiele machen viel mehr Spass als deutliche Siege, wenn man am Ende weiß, wie hart man sich das erarbeitet hat."

Die letzten zwei Spiele sind für die Wedelerinnen somit nur noch die "Kür". Dennoch wollen die Risterinnen beide Partien gewinnen, um die "perfekte Saison" zu vollenden.

Am kommenden Samstag um 18 Uhr spielen die Risterinnen ein letztes Mal zu Hause und hoffen auf vielzahlige Unterstützung sowie Fans, die den Aufstieg mitfeiern wollen.

1. Damen: Vier weitere Punkte nach Wedel

Dana Penno gewann mit den 1. Damen zweimal deutlich. Foto: Bergmann

Mit einem Doppelerfolg gingen die 1. Damen des SC Rist Wedel aus dem Wochenende hervor.
 
Am Freitag bezwang man auswärts den MTSV Hohenwestedt mit 98:35 und zu Hause siegte man tags darauf mit 89:37. Da zeitgleich auch die BG West in Osnabrück gewann, kommt es am kommenden Samstag zum Spitzenspiel in Eidelstedt.
 
Gegen Hohenwestedt, das netterweise die Partie aufgrund einer Grippewelle im Wedeler Team nach hinten verlegt hatte, nun aber selber dezimiert war, war der Widerstand nach wenigen Spielminuten gebrochen. Mit schnellen Fast Breaks dominierten die Rolandstädterinnen das Geschehen und setzen sich schon nach 10 Minuten 33:6 ab. Hinzu kam, dass in der 1. Halbzeit fast jeder Wurf sein Ziel fand; so trafen die Wedelerinnen allein 9 Dreipunktewürfe (3x Penno, 2x Borchert, 2x Frey, 1x Baulecke).
 
Eine starke Leistung zeigten Katharina Körner und Antonia Kuntze, die nicht nur am Brett dominierten sondern auch im Fast Break den Gegnern davon rannten. Daneben präsentierte sich Sina Borchert nach längerer Fingerverletzung in blendender Wurflaune.
 
"Das Spiel gegen die jungen Wilden aus Wolfenbüttel war schwerer als es das Ergebnis widerspiegelt", kommentierte Trainerin Gundula Laabs die zweite Partie, "gegen die Aggressivität hatten wir teilweise Probleme und haben bei weitem nicht so gut offensiv als Team gespielt wie am Vortag. "
 
Das spiegelte auch die Punkteverteilung wider: das Trio Penno (38), Schreiner (14), Kühn (26) erzielte 78 der 89 Punkte.

1. Damen: Das Final Four ist erreicht

Etwas Verwunderung herrschte schon, als die Damen des SC Rist Wedel gegen die eine Klasse höher spielenden Damen aus Harburg im HBV-Pokalspiel nach sieben Spielminuten mit 16:2 führten.

"Wir sind schnell und konzentriert gestartet", so Trainerin Gundula Laabs, "am Anfang gab es nicht viel Gegenwehr. Beim Gegner fehlten anscheinend ein paar Spielerinnen, wobei wir natürlich auch auf etliche Stammkräfte verzichten mussten."

Dafür halfen Bärbel Herzberg und Daniela Stohn aus der 2. Mannschaft aus und reihten sich nahtlos ins Wedeler Spiel ein.

Durch den 102:42-Erfolg ziehen die Wedelerinnen ins Pokal-Final Four des HBV ein, das erst Ende April stattfindet. Gegner wird im Halbfinale der SC Alstertal/Langenhorn (1. Regionalliga) sein.

Punkte: Herzberg 6, Schroeder 12, Frey 21, Schreiner 16, Kuntze 10, Zollenkopf 2, Dannenberg 4, Stohn 10, Kühn 21

1. Damen : HBV-Pokalviertelfinale gegen 1. Regionalligisten

Obwohl es in der Liga für die 1. Damen erst mal eine zweiwöchige Pause gibt, müssen die Risterinnen am kommenden Samstag dennoch ran.

Um 16 Uhr empfangen sie zu Hause im HBV-Pokalviertelfinale die SG Harburg, den Tabellensechsten aus der 1. Regionalliga.

"Unser Hauptaugenmerk liegt auf der Liga", misst Trainerin Gundula Laabs der Partie keine unnötige Bedeutung bei, "wir werden nicht komplett gegen Harburg antreten, sondern alle Verletzten schonen. Wir treten mit einer Mischung aus Oberliga und Regionalliga an. Gewinnen wollen wir natürlich trotzdem", fügt Laabs mit einem Lachen hinzu, "unsere Aufstellung wird Überraschungen bereit halten."

Unterstützt werden die Wedelerinnen dabei vom jüngsten Nachwuchs des Vereins. Die U7 wird die Partie verfolgen, da sie nach dem Spiel in der Halle übernachtet - ebenfalls mit Trainerin Laabs, die auch die Jüngsten betreut.

Zuschauer sind darüber hinaus natürlich herzlich willkommen!

1. Damen: Krankheitsphase unbeschadet überstanden

Etwas erschöpft wirkte Trainerin Gundula Laabs nach dem 66:61-Sieg ihres Teams gegen den SC Alstertal. Zwei knappe Spiele lagen innerhalb von drei Tagen hinter der Mannschaft, die beide Male weit davon entfernt war in Normalbesetzung antreten zu können.

"Auch uns hat die Grippewelle nicht verschont, von meinem normalen Kader haben fünf Leute gefehlt, außerdem haben zwei weitere angeschlagen gespielt", resümierte die Trainerin, " das hat man unserem Spiel angesehen. Wir können froh sein, erneut zwei Punkte nach Hause gebracht zu haben und müssen uns in der Offensive bei Dana und Franzi bedanken." Beide Spielerinnen zusammen erzielten 55 der gesamt 66 Punkte.

Das Spiel gegen Alstertal mit der Ex-Risterin Emily Nuber (früher Doharty) gestaltete sich die ganze Zeit knapp. Die Hamburgerinnen ließen sich nie abschütteln, und die Risterinnen versuchten alle möglichen Verteidigungen, um den Gegner zu stoppen. "Uns fehlten so viele Leute, dass wir nicht den gewohnten Druck im Ganzfeldverteidigung aufbauen konnten, der sonst unser Spiel bestimmt", erklärte Laabs, " so mussten wir uns etwas einfallen lassen, um fehlende Größe und Schnelligkeit zu kompensieren."

Bei der Reboundarbeit war Centerin Katharina Körner nach den Ausfällen von Katharina Kühn und Antonia Kuntze weitgehend auf sich allein gestellt.

"Unser Angriffsspiel wird mit komplettem Kader wieder variantenreicher, aber Einige müssen sich im 1-1 Verhalten verbessern" fordert Laabs, "die Regionalliga ist keine Weichspülliga, da muss man Härte annehmen. Nicht nur beim Zug zum Korb, sondern auch in der Reboundarbeit. Diese wird auch ein Hauptaugenmerk sein. Wir haben ja etwas Zeit, um im Training intensiv zu arbeiten und gleichzeitig die Verletzten und Kranken auskurieren zu lassen. Im Februar haben wir kein Punktspiel mehr, dafür im März noch fünf Partien."

Dafür treten die Damen des SC Rist am kommenden Samstag, 16. Februar um 16 Uhr, im HBV-Pokalviertelfinale gegen den Erstregionalligisten SG Harburg an. Dabei wird es eine bunte Mischung aus Spielerinnen der 1. Damen und der Oberliga geben.

Punkte

Baulecke 1, Borchert 2, Körner 4, Dannenberg 4, Penno 36, Schreiner 19, Winkelmann 0, Hannemann 0, Meier 0

1. Damen: Sieg gegen Rotenburg - Heimspiel am Sonnabend

Die Risterinnen sind froh, die Reise nach Scheeßel im Landkreis Rotenburg (Wümme) und zurück nach Wedel unbeschadet überstanden zu haben. Ganze acht Gästespielerinnen quälten sich in Niedersachsen zu einem 57:54 (35:22) über die zweite Mannschaft von Bundesligist BG Rotenburg/Scheeßel im Nachholspiel der 2. Regionalliga Nord-West. Die Strapazen lohnten sich aber für das letzte Wedeler Aufgebot, die Rist-Damen jagten mit nun 24 Zählern der punktgleichen BG Hamburg-West aufgrund des besseren direkten Vergleichs die Tabellenspitze wieder ab.

"Viel länger hätte das Spiel aber auch nicht dauern dürfen", sagte die erleichterte Rist-Trainerin Gundula Laabs, deren erschöpftes Team im Schlussviertel ganze drei Punkte erzielte. Auch zu Beginn der Partie hatten die Gäste geschwächelt, sich im zweiten Viertel aber abgesetzt und dann in der Schlussphase vom Vorsprung gezehrt. Lange verschnaufen können die Wedelerinnen nicht, schon am Sonnabend (16 Uhr, Steinberghalle) empfangen sie den SC Alstertal/Langenhorn II.

Statistik: Viertel: 13:16, 9:19, 17:19, 15:3.

SC Rist (Punkte): Dana Penno (16), Franziska Schreiner (14), Lena Winkelmann (7), Antonia Kuntze (6), Sonja Baulecke (5), Katharina Körner (4), Rösi Bittner (3), Jana Meier (2).

1. Damen: Glanzlos Punkte eingefahren

Bei ihrem Wochenspiel in Ahrensburg holten die 1. Damen den erwarteten Sieg und brachten somit zwei weitere Punkte mit nach Hause.

Das Endergebnis von 85:56 täuschte in der Höhe etwas über den Spielverlauf weg, denn insgesamt wirkten die Risterinnen an dem Tag nicht ganz so konzentriert wie in der Partie gegen den OTB. Dies machte sich insbesondere in einer schwächeren Wurfquote und einigen Absprachen in der Defense bemerkbar.

"Ahrensburg hat uns wie schon im Hinspiel große Strecken gut Paroli geboten", erklärte Rist-Coach Gundula Laabs, "wir haben viel zu viel einfache Chancen vergeben und daneben für meinen Geschmack auch zu viele Punkte zugelassen. Trotzdem war der Sieg niemals ernsthaft in Gefahr."

Dana Penno ragte mit 30 Punkten heraus, obwohl die Spielmacherin aus der Distanz ebenfalls nicht den besten Tag erwischt hatte. Eine gute Leistungssteigerung zeigte daneben Jojo Dannenberg.

Nun gilt es sich auf die kommenden Spiele vorzubereiten, denn mit Hohenwestedt (2.2., auswärts), Rotenburg (7.2., auswärts) und SCAL (9.2., zu Hause) wartet ein voller Terminkalender auf den Tabellenführer.

Punkte: Dannenberg 7, Frey 9, Hofmann 0, Körner 7, Kühn 8, Meier 0, Penno 30, Schreiner 11, Schroeder 11, Zollenkopf 2

1. Damen: Spitzenspiel wird zum Offensiv-Spektakel

Einen weiteren Sieg gegen einen direkten Verfolger aus der Tabellenspitze konnten die Wedelerinnen Damen am Samstagabend einfahren.

Mit 94:79 wurde der OTB nach Hause geschickt. Die Risterinnen präsentierten sich von Anfang an wach und furchtlos gegen die Osnabrücker Zonenverteidigung. Insbesondere Franzi Schreiner traf aus allen Lagen und trug mit ihren Kolleginnen Frey, Kühn und Körner zu einer deutlichen 45:27-Führung bei. Die Zuschauer konnten im ersten Abschnitt schöne Fast Breaks der Wedelerinnen Damen sehen, die hochprozentig abgeschlossen wurden.

Doch die Gastgeberinnen gaben nicht auf und gestalteten den zweiten Abschnitt offen, nachdem sie auf eine Mannverteidigung umgestellt hatten. "Wir selber haben defensiv in der zweiten Halbzeit stark nachgelassen, schlecht gereboundet und nicht als Team verteidigt", analysierte Trainerin Gundula Laabs, "offensiv haben wir dafür größtenteils sehr gut ausgesehen. Hinzu kommt, dass mit Dana Penno, Laura Schroeder, Antonia Kuntze und Sina Borchert vier Stammkräfte gar nicht und Nele Schmidt angeschlagen gespielt haben." Immer wenn es eng wurde, nahm im zweiten Abschnitt Katharina Kühn das Heft in die Hand und punktete nach Belieben .So machte sich erneut die Tiefe des Kaders bemerkbar.

Weiter geht es schon am Mittwoch beim Lokalrivalen Ahrensburg.

Punkte: Bittner 2, Dannenberg 2, Frey 12, Körner 17, Hofmann 4, Kühn 24, Meier 0, Schmdt 8, Schreiner 25

1. Damen: Wie beflügelt nach der Weihnachtspause

Schon nach wenigen Minuten war klar, dass die Wedelerinnen das aggressivere der beiden Teams waren. So konnten die Spielerinnen, die beim Tagescamp teilgenommen hatten, eindrucksvoll sehen, wie ihr Heimteam ein ums andere Mal mit einer Ganzfeldverteidigung einfache Ballgewinne hatte und schöne Fast Breaks lief.

Doch aus der Distanz zeigte sich der SC Rist anders als in mancher Partie in 2012 treffsicher. Allein sieben Dreipunktewürfe fanden ihr Ziel.

So fand auch Headcoach Gundula Laabs erstmals nur lobende Worte: "Heute hat fast alles gepasst und die Spielerinnen haben sich nahtlos ergänzt und auch über das ganze Spiel unsere Agressivität aufrecht erhalten. Ein schöner Start in 2013, aber wir überdrehen nicht, sondern konzentrieren uns auf die Rückrunde, denn dort wartet gleich als erstes Osnabrück, die wir am 1. Spieltag erst mit Buzzer Beater bezwingen konnten."

Showdown bei diesem Spitzenspiel wird Samstag, der 19. Januar sein. Spielbeginn ist um 18 Uhr in der Steinberghalle.

Punkte: Dannenberg 6, Frey 21 2x3, Kuntze 4, Hannemann 2, Penno 21 2x3, Borchert 6, Schmidt 3 1x3, Kühn 18, Körner 12

1. Damen: Risterinnen bleiben 2012 ungeschlagen: Penno-Gala ermöglicht 76:56 Erfolg gegen Göttingen

Auch das letzte Saisonspiel vor der Weihnachtspause gewann das Damenteam des SC Rist zu Hause gegen die BG 74 Göttingen 2 mit 76:56 (34:26).
 
Angetrieben von einer überragenden Dana Penno (30 Punkte, 5 3er) konnten sich die Risterinnen aber erst nach einer Eingewöhnungsphase wirklich absetzen. Göttingen war mit nur sechs aufopferungsvoll kämpfenden Spielerinnen angereist, die aber allesamt Korbdrang bewiesen und niemals aufsteckten.
 
"Ich hatte Göttingen vor der Saison mit ganz oben gesehen" erklärt Rist Coach Gundula Laabs, "und das Potential was ich heute gesehen habe, bestätigt das eigentlich. In Vollbesetzung sind sie ein sehr gutes Team." An der eigenen Teamleistung hatte die Trainerin aber wieder etwas auszusetzen: "Natürlich hatten wir auch krankheitsbedingte Ausfälle von Spielerinnen, die sonst offensiv Akzente setzen, aber heute wäre eine gute Gelegenheit gewesen, dafür in die Bresche zu springen. Doch letztendlich wurde unser Spiel zu viel von einer Person getragen."
 
Außer Dana Penno verdiente sich aber Centerin Kathi Körner besonders im ersten Abschnitt noch ein Lob für ihre gute Reboundarbeit. Der Rest des Teams hatte größtenteils mit viel Wurfpech zu kämpfen, spielte aber im zweiten Abschnitt schöne Aktionen heraus, die aber oftmals leider nicht zu einfachen Punkten führten.
 
"Es gibt genug im neuen Jahr zu tun", lachte Gundula Laabs trotzdem nach dem Spiel, "jetzt erholen wir uns alle erstmal und dann gehen wir unsere Problembereiche an, denn wir haben ja noch einige Spiele vor uns." Das Team gönnte sich nach dem Spiel zur Feier aber erstmal ein reichhaltiges Weihnachtsbuffet.
 
Im neuen Jahr steht aber gleich das nächste Heimspiel an: am 5. Januar kommt die BG Rotenburg Scheeßel um 18 Uhr in die Steinberghalle.
 
Punkte: Dannenberg 7, Frey 12, Bittner 3, Kuntze 2, Penno 30, Borchert 2, Hannemann 4, Kühn 6, Körner 10

1. Damen: Mit Verstärkung zum siebten Sieg

Eine miserable Trainingswoche lag hinter den Risterinnen, als man sich am Wochenende zum letzten Auswärtsspiel des Jahres nach Kiel begab. Aufgrund von Arbeit und Klausuren war während der Woche in keiner der drei Einheiten Teamtraining möglich, was sich auch im Spiel bemerkbar machte. Einziger Lichtblick vor der Partie war, dass Rückkehrerin Dana Penno erstmalig wieder das Wedeler Trikot überstreifen würde.
 
Dennoch gab es einen weiteren Sieg. 78:68 konnte der SC Rist in Kiel gewinnen, doch der Sieg war ein hartes Stück Arbeit.
 
Gegen einen frech aufspielenden Gegner wirkten die Risterinnen in der Verteidigung oftmals zu langsam und nicht mannschaftlich abgestimmt. "68 Punkte zu kassieren ist für uns generell zu viel", bemängelte Trainerin Gundula Laabs nach der Partie, "es scheint, dass wir alle möglichen variantenreichen Verteidigungen umsetzen können, bloß in normaler Mannverteidigung haben wir keinerlei Abstimmung mehr. Außerdem sind wir oft hoch foulbelastet, was unsere Aggressivität in der Regionalliga anscheinend mit sich bringt."
 
So kamen die Kielerinnen ein ums andere Mal ungehindert in Korbnähe, weil keine Hilfsverteidigung gespielt wurde. Dennoch zeigten die Wedelerinnen auch starke Defensiv-Phasen: mit ihrer Ganzfeldzonenpresse stellten sie Kiel vor große Probleme und schafften im dritten Abschnitt die Vorentscheidung, als man sich von einer 46:41-Führung mit einem 10:0-Run auf 56:41 absetzte.
 
Neuzugang Penno führte sich mit 19 Punkten gleich gut ein, nur Youngster Mona Frey, die eine starke Partie zeigte, war mit 21 Punkten noch erfolgreicher. "Dana ist für uns ein absoluter Glückfall, nicht nur als zusätzliche konstante Scorerin, aber auch als Kopf auf dem Feld, der den jungen Guards Ruhe und Übersicht beibringen kann", freut sich Coach Laabs, "natürlich müssen wir sie trotzdem erstmal komplett ins Spiel intergrieren, aber mit ihrer Erfahrung wird das schnell gehen."
 
Das letzte Spiel vor der Weihnachtspause bestreiten die Risterinnen am kommenden Samstag (15.12.) um 16 Uhr gegen die BG Göttingen II. Das Team hofft noch einmal auf lautstarke Unterstützung.

Punkte: Borchert 2, Hannemann 0, Schroeder 2, Kuntze 6, Schmidt 7, Kühn 10, Schreiner 11, Penno 19 (1x3), Frey 21 (2x3)

1. Damen: Endlich wirklicher Tabellenführer

Nach dem 62:45 der 1. Damen über die BG West sind die Risterinnen nun erstmals das einzig ungeschlagene Team in der 2. Regionalliga und somit auch Tabellenführer.

Doch das Spiel der beiden bisher ungeschlagenen Teams blieb zunächst offen. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und mussten sich ihre Punkte hart erarbieten. Wedel hatte sich für eine kombiniete Verteidigung entschieden, um die Kreise der Topscorerinnen des Gegners einzuschränken, was auch gelang.
 
Im Gegenzug quälten sich die Wedelerinnen aber oftmals auch gegen die Zonenverteidigung der BG West. Erst ein Lauf im zweiten Viertel mit ein paar schönen Fast Breaks - angeführt von der letztendlichen Topscorerin Nele Schmidt (13 Punkte) und einem Dreipunktewurf von Mona Frey - gaben erstmals eine komfortable 10 Punkte-Führung zur Halbzeit (32:22).
 
Diesen Vorsprung weiter auszubauen, gelang aber erst ganz am Ende des Spiels, nachdem die beste Centerin des Gegners mit fünf Fouls auf die Bank musste. 
"Der Sieg ist für uns ein schöner Erfolg und war eine gute Teamleistung; wir haben sehr gut verteilt gepunktet. Letztendlich ist das dennoch nur ein weiteres Saisonspiel, es warten noch etliche Gegner auf uns. Als Tabellenführer ist man von nun an immer in der Rolle des Favoriten. Damit müssen wir von nun umgehen", erklärt Headcoach Gundula Laabs, "und trotz unserer bisher tollen Bilanz haben wir noch viel zu verbessern."
 
Dies soll gleich am kommenden Samstag gemacht werden, wenn der SC Rist auswärts beim Kieler TB antreten muss.
 
Punkte: Dannenberg 0, Hannemann 0, Borchert, Kuntze, Schroeder alle 4, Frey 8 1x3, Kühn 10, Körner 10, Schreiner 11, Schmidt 13

1. Damen: Duell Jung gegen Jung geht an Wedel

Mit dem 66:44 wurden die Risterinnen am vergangenen Samstag ihrer Favoritenrolle in Wolfenbüttel gerecht. Das Team war größtenteils mit WNBLerinnen angereist, da man wusste, dass der Gegner ein Team ins Rennen schickt, dass sich in dieser Saison knapp nicht für die WNBL qualifiziert hat.
 
So verlief das Spiel auch über weite Strecken unkonstant - typisch für Mannschaften, die noch nicht nur erfahrene Leute an Bord haben. "Wir sind gut ins Spiel gestartet und haben danach nicht mehr konzenriert verteidigt", bemängelte Trainerin Gundula Laabs,"erst im vierten Viertel haben wir wieder gezeigt, wie wir spielen wollen. Ein großes Lob geht aber an unseren Gegner. Dieses junge Team wird kommende Saison definitiv ein Wörtchen in der WNBL mitreden; sie haben einige sehr talentierte junge Spielerinnen."
 
Bei Wedel waren es aber auch die WNBLerinnen Mona Frey und Franziska Schreiner, verstärkt durch Sonja Baulecke, die offensiv wie defensiv Akzente setzten. Insbesondere Schreiner punktete ein ums andere Mal, nachdem sie dem Gegner den Ball schon im Halbfeld abgenommen hatte.
 
"Unsere Innenspieler hatten keinen guten Tag erwischt, sonst wäre das Spiel noch deutlicher ausgefallen", bilanziert Laabs", wir haben viele neue Sachen ausprobiert, die gut geklappt haben. Aber dann haben wir die einfachen Würfe nicht getroffen."
 
Das muss sich am kommenden Wochenende ändern, wenn der SC Rist, der bis jetzt ungeschlagen ist, auf die ebenfalls ungeschlagene BG West trifft. Spielbeginn in der Steinberghalle ist am Samstag um 19:30 Uhr. Die BG West hat mit dem 111:46-Sieg gegen Ahrensburg gerade noch einmal ein Ausrufezeichen gesetzt. Ein schweres Spiel wartet also auf die Wedelerinnen, die unbedingt lautstarke Unterstützung brauchen!
 
Punkte: Schreiner 25, Frey 10,  Kuntze 10, Schroeder 7, Baulecke 4, Dannenberg 4, Borchert 2, Körner 2, Meier 2, Jacobs 0

1. Damen: Erstmals in Favoritenrolle

Für die Damen des SC Rist steht nach einwöchiger Spielpause das nächste Auswärtsspiel auf dem Programm. Dabei sind die Risterinnen erstmalig klarer Favorit, denn als bisher ungeschlagenes Team trifft man auf den sieglosen Tabellenletzten.
 
"Wolfenbüttel spielt mit einer ganz jungen Mannschaft, die sich leider nicht für die WNBL qualifiziert hat", erklärt Trainerin Gundula Laabs, " das ist ein Zukunftsprojekt und somit ist die Platzierung für die Wolfenbüttelerinnen nicht so wichtig. Sie haben aber einige junge Talente an Bord, auf die man aufpassen muss. Wolfenbüttel ist ein Team, das sehr viele Dreier versucht und auch trifft."
 
Die Wedelerinnen fahren zu dem Auswärtsmatch auch mit einem ganz jungen Kader - eine gute Gelegenheit, dem Nachwuchs mehr Spielzeiten zu geben. "Wir müssen in Wolfenbüttel gewinnen, auch wenn wir auf fast alle Routiniers verzichten müssen", so Laabs, "aber ein spätes Auswärtsspiel (20:15) ist kein Selbstgänger. Wir kümmern uns aber in erster Linie nur um uns und versuchen. dem Gegner unser Spiel aufzudrücken."
 
Sollten die Wedelerinnen gewinnen, kommt es am darauffolgenden Samstag zum "Showdown" in der Steinberghalle zwischen den beiden bisher ungeschlagenen Teams. Gegner ist bei dem Spiel am 1.12. um 19:30 die BG West.

1. Damen: "Nicht mehr als nötig"

Einen weiteren Auswärtssieg (65:53, Halbzeitstand: 32:25) konnte das Rist-Damenteam am vergangenen Samstag beim Lokalrivalen SC Alstertal-Langenhorn einfahren, doch es bleibt dabei: "Wir machen nicht mehr als nötig", so Coach Gundula Laabs.

Damit zielt sie auf die fehlende Konstanz im Spiel. Gute Phasen wechseln sich mit Durchhängern ab, doch bis jetzt scheint das zu reichen. "Darauf dürfen wir uns nicht verlassen, denn gerade im Dezember spielen wir gegen die Teams aus dem oberen Tabellendrittel", sieht Laabs in die Zukunft, "bis dahin muss sich einiges in unserer Vereteidigung tun und unser "Lesen" der Spielsituationen muss besser werden. Hinzu kommt, dass wir uns von unserem Spielstil wohl den Schiedsrichtern anpassen müssen, denn oftmals sind wir schon frühzeitig foulbelastet, und die Gegner erzielen den Großteil ihrer Punkte nur aus Freiwürfen."

So auch im Spiel gegen Alstertal, als der Gegner im ersten Viertel nur einen Feldkorb markierte. Das Spiel blieb über weite Strecken offen, und die Gäste liessen sich nicht abschütteln. So betrug die Führung nach nach dem dritten Viertel nur noch zwei Punkte. Doch die Risterinnen schafften es trotz des foulbedingten Ausscheidens ihrer beiden Centerinnen Katharina Körner (29. Minute) und Katharina Kühn (37. Minute), das Spiel letztendlich gefahrlos zu beenden.
 
Im zweiten Abschnitt sorgte insbesondere Laura Schroeder mit zwölf ihrer 16 Punkte dafür, obwohl die Gastgeberinnen in der Offense immer eine Antwort parat hatten. Daneben konnten diesmal nur Franzi Schreiner (14) und Katharina Kühn (16) zweistellig punkten.
 
Punkte:
 
Borchert, Baulecke, Hannemann 0, Frey 3, Dannenberg 4, Schmidt, Körner jeweils 6, Schreiner 14, Kühn und Schroeder 16

1. Damen: Dritten Sieg hart erkämpft

Ihren dritten Sieg im dritten Spiel konnte die 1. Damen des SC Rist Wedel am Samstag gegen den MTV Hohenwestedt einfahren. Mit 76:62 (39:29) wurde der routinierte Gegner nach Hause geschickt.

"Das Endergebnis spiegelt nicht unbedingt unser Spiel wider", bilanzierte Rist-Trainerin Gundula Laabs, "wir haben gegen einen guten Gegner gespielt, der unverdient so tief in der Tabelle steht. Über große Phasen hat Hohenwestedt uns vor große Probleme in der Verteidigung gestellt."

Die Risterinnen, die auf Mona Frey (Lungenentzündung), Kathi Körner (Arbeit) sowie Laura Schroeder (kurzfristig erkrankt) verzichten mussten, gerieten im ersten Viertel zunächst ins Hintertreffen (11:16), wobei der Großteil der Gästepunkte über Freiwürfe erzielt wurde, da die Risterinnen oftmals das Penetration der agilen Gegnerinnen nur per Foul stoppen konnten. "Unser Fokus muss in den nächsten Wochen auf 1-1 Verteidigung und Hilfsrotationen liegen" erklärte Laabs, "ich möchte mich nicht jedes Spiel in einer Zonenverteidigung "verstecken" müssen."

In engen Phasen war wieder einmal auf Katharina Kühn Verlass, die mit 17 Punkten nicht nur Topscorerin der Partie war, sondern auch in der Endphase das Heft in die Hand nahm. Eine gute Offensiv-Leistung zeigten daneben Antonia Kuntze sowie die beiden Guards Sonja Baulecke und Franziska Schreiner.

"Wir spielen sehr unkonstant, aber bis jetzt reichen immer zwei gute Phasen in der Partie, um das Spiel zu entscheiden", so Laabs, "irgendwann würde ich ein Spiel aber gerne mal von Anfang bis Ende kontrollieren. Und dafür wäre es schön, wenn wir auch endlich einmal den kompletten Kader zusammen hätten."

Weiter geht es für die Rist-Damen am 10.11. mit einer Auswärtspartie beim Lokalrivalen Alstertal 2.

Punkte:

Kalipke 0, Borchert 2, Bittner 3, Meier 4, Dannenberg 5, Baulecke 8, Kuntze 10, Schmidt 11, Schreiner 16, Kühn 17

1. Damen: Zweiter Sieg im Lokalderby - Krankheiten machen sich noch bemerkbar

Im ersten Heimspiel der 1. Damen, das aufgrund einer Spielverlegung unter der Woche stattfand, konnte ebenso wie in der Vorwoche ein souveräner 74:56-Sieg gegen den Lokalrivalen aus Ahrensburg eingefahren werden.

Die Starting Five startete konzentriert und schnell in die Partie und setzte sich so mit 13:0 ab (6. Minute). Doch aufgrund der hartnäckigen Krankheiten, die viele Spielerinnen gerade erst überwunden haben, musste schon schnell gewechselt werden und bei der permanenten Rotation kam ein Bruch ins Spiel.

"Wir konnten aufgrund der konditionellen Probleme oftmals nicht unseren Spielstil umsetzen", analysierte Coach Gundula Laabs, " wir haben dennoch einige Verteidigungswechsel probiert, was manchmal nach hinten losging." So konnte Ahrensburg immer wieder auf 7-8 Punkte herankommen wie zur Halbzeit (35:28) oder am Ende des dritten Viertels (52:44).

Im letzten Viertel machte der SC Rist dann aber noch mal ernst und zeigte mit einem 10:0-Run, was möglich wäre. In dieser Phase dominierten insbesondere die beiden Centerspielerinnen Katharina Kühn und Kathi Körner, die nur schwer vom Gegner zu stoppen waren.

Insgesamt konnten alle Risterinnen punkten, doch Trainerin Gundula Laabs ging mit einigen neuen Erkenntnissen aus dem Spiel: "Wir müssen nach dem "Krankheitsloch" erneut an unserer Grundkondition und Grundschnelligkeit arbeiten. Daneben gibt es im freien Spiel immer noch zu viele Abstimmungsprobleme. Das werden wir im Traning angehen."

Viel Zeit bleibt der Mannschaft nicht, denn am 3.11. spielen die Damen erneut zu Hause um 16 Uhr gegen Hohenwestedt.

Punkte

Körner 15, Kühn 13, Schmidt, Schreiner, Schroeder alle 9, Kuntze 6, Zollenkopf 4, Bittner 3 (1 Dreier),Kaur, Baulecke, Borchert alle 2

1. Damen: Im Pokal eine Runde weiter

Am letzten Samstag stand für die Damen vom SC Rist Wedel das erste Pokalspiel gegen BCH an. Angetreten sind wir mit einer Mischung aus WNBL und erfahreneren Spielerinnen. Nach einem durchwachsenen ersten Viertel konnten wir dank einer starken Verteidigung und sechs von den insgesamt acht erzielten "Dreiern"unsere Führung bis zur Halbzeit auf 24:44 ausbauen. Dabei erzielte Rösi Bittner mit insgesamt 18 Punkten die meisten Punkte, obwohl sie nur eine Halbzeit spielen konnte, da sie die 1. Herren bei ihrem Heimspiel als Physiotherapeutin unterstützt hat.

Dank der ebenfalls geschlossenen Mannschaftsleistung und einer weiterhin starken Verteidigung in der zweiten Halbzeit konnte das Pokalspiel mit 52:77 gewonnen werden. Die sehr schwankende Trefferquote verhinderte jedoch ein deutlicheres Ergebnis. Wir freuen uns nun auf den nächsten Gegner in der kommenden Pokalrunde.
 
Scoring:
Rösi Bittner 18 Pkt. (3 3er), Nele Schmidt 14 Pkt., Laura Schröder 12 Pkt. ( 1), Lena Winkelmann 9 Pkt. (1), Antonia Kuntze 8 Pkt., Mona Frey 8 (2), Stefanie Jacobs 3 (1), Franziska Schreiner 3, Sina Borchert 2, Julia Zollenkopf

1. Damen: Buzzerbeater belohnt tapfer kämpfende "Rumpfmannschaft"

Mit einem furiosen 59:58 ist die 1. Damenmannschaft des SC Rist Wedel beim letztjährigen Mitaufstiegskandidaten Osnabrücker TB in die Saison gestartet. Ein Spiel, das spannender nicht hätte sein können.

Mit einer "Notbesetzung" waren die Risterinnen zu ihrem 1. Spiel gereist. Durch die ganzen Verletzten und Kranken blieben Coach Gundula Laabs nur noch 6 Spielerinnen aus dem 1. Damenkader, wozu noch Nele Schmidt kam, die nach 6 Wochen Krankheit bisher nur eine Einheit absolviert hatte, sich aber für Kurzeinsätze zur Verfügung gestellt hatte, was dem Rist-Team im Spiel gut tat. Daneben waren noch Nina Jakubaschk sowie die beiden Rookies Steffi Jacobs und Julia Zollenkopf mitgereist.

Doch das junge Team startete unverdrossen ins Spiel und macht mit einer schnellen 19:11-Führung im 1. Viertel klar, dass es angereist war, um zu gewinnen. Die Osnabrückerinnen wirkten zunächst noch irritiert gegen die unerwartete Verteidigung, mit der Wedel versuchte ihre Topscorerinnen zu stoppen. "Das ist uns fabelhaft gelungen, insbesondere Mona Frey, Sina Borchert und Laura Schroeder haben phantastisch verteidigt", lobte Coach Laabs, "Probleme hatten wir eher beim Rebound und wir haben zu viele individuelle Fehler gemacht."

Genau dies sollte sich rächen, als sich nach einer komfortbablen 25:11-Führung in der 12. Minute immer mehr Fehler und Unsicherheiten einschlichen und somit Osnabrück immer mehr ins Spiel finden und die Routine ausspielen konnte und so bis zur Halbzeit auf einen Punkt rankommen konnte (27:26 aus Rist-Sicht).

Nach der Pause blieb es dann ein offener Schlagabtausch mit ständigem Führungswechsel - kein Team konnte sich mit mehr als 3 Punkten absetzen. Bei den Wedelerinnen wollte der Ball einfach nicht den Weg in den Korb finden, aber nun zeigten die Risterinnen puren Willen und angeführt von Kathi Körner und Katharina Kühn wurde nun auch offensiv viel gereboundet.

Die letzte Spielminute entwickelte sich zu einem wahren Krimi. Osnabrück führte mit einem Punkt, als die Wedelerinnen den Ball gewannen und einen schönen Fast Break einleiteten, den Sina Borchert zur 57:56-Führung abschloss. Im Gegenzug erzielte aber OTB auch einen Korb, was den Wedelerinnen eine Restzeit von 7 Sekunden ließ. Mona Fey zog mit gutem Drang zum Korb, passte auf die andere Seite zu Nele Schmidt, die den Ball gerade noch unter Kontrolle bekam und noch zu Katharina Kühn oben an der Freiwurflinie beförderte. Mit der Schlußsekunde versenkte Katha Kühn den Ball im Korb, was das Wedeler Lager dazu veranlasste, das Feld mit lautem Jubel zu stürmen.

"Das hat ausgesehen, als hätten wir eine Meisterschaft gewonnen" schmunzelte Trainerin Laabs, "ich glaube aber, dass der Jubel verdient war, denn mit der Besetzung gegen das wahrscheinlich beste Team der 2. Regio und dann auch noch auswärts zu gewinnen, ist eine tolle Leistung und zeigt, dass wir das Potential dazu haben, sehr gut mitzuspielen. Nun müssen wir aber gegen schwächere Teams unsere Fehler abstellen und die Spiele souverän gestalten."

Ein Sonderlob verdienten sich von der Trainerin die beiden Rookies Jacobs und Zollenkopf, die beide berherzt zur Sache gingen und jeder auch einen Korb zum Sieg beisteuerten.

Punkte SC Rist:
Jacobs 2, Frey 10, Schroeder 12, Kuntze 2, Zollenkopf 2, Jakubaschk 0, Borchert 9, Schmidt 0, Kühn 14, Körner 10

1. Damen: Saisonauftakt zum ungünstigsten Zeitpunkt

Lange haben die Damen des SC Rist Wedel darauf gewartet endlich ins Spielgeschehen einzugreifen, doch jetzt da der erste Spieltag ansteht, sieht die Spieler-Situation katatstrophal aus.

"Wenn ein anderes Team so viele Ausfälle hätte wie wir, könnten sie auf keinen Fall antreten. So fahren wir immer noch mit 10 Leuten, aber die Hälfte sind WNBL-Spielerinnen", versucht Coach Gundula Laabs trotz der Lage ihren Humor nicht zu verlieren. Das ist in Anbetracht des Gegners umso schwerer. Mit dem Osnabrücker TB wartet das erfahrenste Team der Liga auf die Risterinnen. Eine Mannschaft, die mit etlichen Ex-Zweitligaspielerinnen gespickt ist und schon in der letzten Saison um den Titel gespielt hat.

"Natürlich würde ich lieber in Bestbesetzung antreten", erklärt Laabs, "aber ich kann die Sitaution nicht ändern und bin mir sicher, dass die Spielerinnen, die dadurch eine Chance bekommen, alles geben werden. Wir werden ohne Respekt in Osnabrück aufspielen, aber vielleicht aufgrund der Personladecke unsere Taktik etwas verändern." Mit Julia Zollenkopf und Steffi Jacobs debütieren dabei zwei absolute Youngsters (beide Jahrgang 97) in der 1. Mannschaft.

Verzichten muss das Team auf Nele Schmidt, Simita Kaur, Franziska Schreiner, Luisa Hannemann (alle krank) sowie Jojo Dannenberg (verletzt), Sonja Baulecke (verreist) und Rösi Bittner (Physio bei der 1. Herren).

1. Damen: Testspielwochenende bringt positive Erkenntnis

Gute Laune in der Kabine während der Teambesprechung

Seit dreieinhalb Wochen schwitzen die 1. Damen des SC Rist Wedel in der Saisonvorbereitung. Nicht viel Zeit, um einen guten athletischen Zustand herzustellen und gleichzeitig ein taktisches Grundgerüst aufzubauen.

Deshalb kam das Vorbereitunsturnier der Holstein Hoppers zwar etwas früh, doch Trainerin Gundula Laabs sah auch die Vorteile des Termins: "So bleiben uns nach dem Turnier noch mehr als vier Wochen bis zum ersten Punktspiel, um an unseren Defiziten zu arbeiten."

Drei Spiele standen in der Vorrundengruppe auf dem Programm: erster Gegner war der Walddörfer SV, der in der vergangenen Saison aus der 2. Regionalliga abgestiegen war. Danach folgte die Partie gegen den Erstligisten aus Rotenburg und abschließend das Spiel gegen einen Bezirkoberligisten aus Bremen.

Die Spiele gegen WSV und Bremen wurden beide mit über 40 Punkten gewonnen, und alle Spielerinnen konnten Einsatzzeiten sammeln. Grundstein für die hohen Erfolge war eine erfolgreiche Ganzfeldpresse und ein tempogeladenes Offensivspiel. Erstmalig spielte Centerin Katharina Kühn mit dem jungen Team und zeigte, dass ihre Routine nicht nur beim Rebound, sondern auch in der Pressverteidigung Gold wert ist. Daneben überzeugten die jungen Guards Franzi Schreiner und Laura Schroeder neben Routinier Nele Schmidt und Sina Borchert mit schönen Offensiv- Aktionen

Das dritte Gruppenspiel gegen Rotenburg ging dagegen mit 28: 53 deutlich verloren, da das Rist-Team gegen die ungewohnt harte Verteidigung gerade offensiv nie ins Spiel fand.

So hieß der Halbfinalsgegner am nächsten Tag SCAL. Ohne Respekt, aber auch leider ohne Katharina Kühn wollten die Rolandstädterinnen aufspielen und dies gelang ihnen auch. Unermüdlich wurde im Ganzfeld Druck erzeugt und offensiv ein hohes Tempo gespielt. Angeführt von einer überragenden Katharina Körner und denen in wichtigen Momenten punktenden Guards Simita Kaur und Sonja Baulecke konnte der ehemalige Kooperationspartner, der in der 1. Regionalliga an den Start geht, überraschend mit zehn Punkten geschlagen werden.

Daraufhin wartete erneut Rotenburg im Finale auf das Rist-Team und ein weiteres Mal musste man sich der körperlichen Überlegenheit und Erstligaroutine schon nach wenigen Minuten beugen. "Natürlich ist es nicht schön, ein Finale hoch zu verlieren", bilanzierte Trainerin Gundula Laabs, "aber ein zweiter Platz hier ist mehr als wir erwartet haben und ich bin stolz darauf, wie wir größtenteils gespielt haben. Unser Konzept geht auf, und wir sind in der Lage, unsere fehlende Größe durch schnelles Spiel zu kompensieren. Nun werden wir noch viel im athletischen und individuellen technischen Bereich arbeiten, dann sind wir meiner Meinung nach bereit für die Saison."

Saisonauftakt: "Highlight" für Rist-Damen

Mit einem ordentlichen Trainingspensum starten die neuformierten Rist-Damen (2. Regionalliga) in die Saison. Nach der Eröffnungseinheit am vergangenen Donnerstag folgte Samstag ein Tagescamp, bei dem zunächst drei Stunden Hallentraining mit Lauftest, Krafttraining, aber auch erste Taktikeinheiten auf dem Programm standen.

Das gemeinsame Mittagessen nahm das Team von Coach Gundula Laabs im "Highlight", der neuen Sportsbar des TSV Wedel ein (Bild 1), wo mit Spaghetti und Olympia-Schauen regeneriert wurde. Abschließend absolvierte das Damenteam noch ein Zumba-Programm (Bild 2 und 3), bevor alle das Restwochenrende genießen durften.

Der Kader der Damen (umfasst 2. Regionalliga und Oberliga)

Katharina Kühn
Katharina Körner
Antonia Kuntze
Nele Schmidt
Rosemarie Bittner
Joana Dannenberg
Laura Schroeder
Sina Borchert
Franziska Schreiner
Sonja Baulecke
Simita Kaur
Luisa Hannemann
Sara Kalipke
Jana Meier
Nina Jakubaschk
Lena Winkelmann
Steffi Jacobs
Julia Zollenkopf
Franziska Hege
Coach: Gundula Laabs

Nina Bade (noch mit ?)
Mona Frey (mit Doppellizenz)

1. Damen starten verstärkt in die Saisonvorbereitung

Die Sommerpause ist vorbei und ab dem heutigen Abend startet die neuformierte 1. Damen des SC Rist, die in der kommenden Saison in der 2. Regionalliga auflaufen wird, in die Saisonvorbereitung. Acht Wochen lang werden sich die Spielerinnen 4 Mal die Woche in der Halle und bei Fitness und Krafttraining quälen, ehe am 30. September das erste Saisonspiel in Rotenburg auf dem Plan steht.

Der Kader der 1. Damen ist eine bunte Mischung aus "jungen Talenten" und ehemaligen Rist-Routiniers. Allen voran die langjährige Nationalspielerin und Hamburg-Rückkehrerin Katharina Kühn soll dem jungen Team Stabilität unter dem Korb geben. "Wir haben endlich mal eine echte Brettcenterin", freut sich Trainerin Gundula Laabs über ihren Neuzugang, mit dem sie früher gemeinsam in der 1. Bundesliga für den SC Rist Wedel auflief, "für die jungen Spielerinnen ist es außerdem toll, mit so einer routinierten Spielerin zusammenzuspielen."

Neben Kühn verfügen darüber hinaus noch Nele Schmidt, Rösi Bittner, Antonia Kuntze und Nina Bade, die eventuell auch noch zum Kader stoßen wird, über Zweitligaerfahrung. Auch den jungen Spielerinnen überträgt Laabs für die kommende Saison viel Verantwortung: "Die Lehrjahre sind langsam vorbei. Spielerinnen wie Laura Schroeder, Franziska Schreiner und Sonja Baulecke haben bei uns alle lange WNBL und auch schon Damen gespielt. In der 2. Regio werden sie definitiv eine wichtige Rolle spielen und als Guards unser Spiel lenken." Insgesamt werden neun Spielerinnen, die alle jünger als 17 sind, im Damenkader mittrainieren, drei davon sind sogar erst Jahrgang 97. Ein Großteil dieser Spielerinnen wird aber vornehmlich im Oberligakader zum Einsatz kommen.

Das klingt alles in allem nach viel Talent, aber Gundula Laabs bleibt dennoch vorsichtig: "Wir wollen auf jeden Fall oben mitspielen, aber Talent alleine reicht nicht. Wir müssen aus unserer bunten Mischung ein Team formen, das mit Spaß und Tempobasketball überzeugt. Das ist meine Zielsetzung. Über alles Andere kann man im Verlauf der Saison nachdenken. Jetzt fangen wir erstmal an zu trainieren."

RIST SCALA Ladybaskets werden aufgelöst - Die 1. Damen sind zurück

Seit 2009 schickte der SC Rist in Zusammenarbeit mit dem SC Alstertal-Langenhorn ein Team in der 2. Bundesliga ins Rennen. Diese Kooperation ist nun beendet, die RIST SCALA Ladybaskets werden aufgelöst. Zugleich gibt es im Wedeler Damenbasketball einen Neuanfang. In der Saison 2012/13 werden die neuen 1. Damen des SC Rist in der 2. Regionalliga unter der Leitung von Trainerin Gundula Laabs an den Start gehen.

Zwar hätte es die Möglichkeit gegeben, trotz des sportlichen Abstiegs in der 2. Bundesliga zu bleiben, doch diese Variante zog der SC Rist nie in Betracht. "In den vergangenen Jahren sind die Zuschauerzahlen stetig gesunken, die Leute konnten sich nicht mehr mit dem Team identifizieren, das Interesse wurde immer geringer. Aus dem Umfeld beider Vereine kam immer weniger Unterstützung für dieses Team. Zudem sind in Wedel in den letzten Jahren fast keine Spielerinnen mehr für die 2. Bundesliga nachgekommen. Nicht zuletzt ist es auch eine finanzielle Frage. Das sind alles Gründe, weshalb wir gesagt haben, dass wir einen Neuanfang starten wollen. Wir glauben, dass es für alle Beteiligten die beste Lösung ist", sagt Siegmar Kuntze, der erste Vorsitzende des SC Rist.

Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga wird die 1. Regionalliga "ausgelassen", die Risterinnen gehen freiwillig noch einen Schritt zurück: "Wir wollen lieber in der 2. Regionalliga mit der Perspektive Aufstieg spielen", erklärt Gundula Laabs. Dies sei aus sportlicher Hinsicht der richtige Schritt. Der perspektivisch angestrebte Aufstieg in die 1. Regionalliga ist jedoch an keinen festen Termin gebunden. Die Machbarkeit dieses Ziels in den kommenden Jahren wird auch vom Team und dessen Entwicklung abhängen. Aber klar ist: "Wir brauchen eine Perspektive für unsere Jugendspielerinnen und für die, die aus der WNBL kommen", sagt Laabs. Der Großteil der neuen 1. Damen wird sich voraussichtlich aus dem Kader des Oberliga-Teams rekrutieren, in dem Laabs zahlreiche junge Spielerinnen versammelt hat, die bis vor kurzem in der WNBL aktiv waren oder es nach wie vor sind. "Wir werden wahrscheinlich ein sehr junges Team haben", so die Trainerin.

Unterdessen gibt es unabhängig und ohne Beteiligung des SC Rist unter der Leitung von Alexander May, der die RIST SCALA Ladybaskets von Beginn an als Headcoach anführte, Bemühungen, unter dem Namen Hamburg Ladybaskets eine Wildcard für die 2. Bundesliga zu erhalten. "Wir sind in Gesprächen. Es wäre ein Verlust und das falsche Signal für den Hamburger Basketball, wenn es kein Damenteam mehr in der 2. Bundesliga geben würde", sagt er. "Leider haben wir es nicht geschafft, die Kooperation weiterzuentwickeln. Was in der letzten Saison zu erreichen war, haben wir erreicht. Mehr war nicht drin", sagt May mit Blick auf die beendete Zusammenarbeit zwischen Rist und SCAL.

Ladybaskets: Trotz Niederlage ein versöhnlicher Abschluss

Die RIST SCALA Ladybaskets beendeten die Zweitligasaison 2011/12 am Sonntagnachmittag mit einer 57:67-Niederlage gegen die TG Neuss. "Das erste Viertel haben wir völlig verschlafen. Wir haben uns von Neuss' Amerikanerin ins Bockshorn jagen lassen. Sie hat gereboundet, wie sie wollte - wir hatten sie nicht im Griff. Ohne sie wäre es anders gelaufen", sagte Headcoach Alexander May. Die Konsequenz: Nicht nur jede Menge Punkte und Rebounds für Shacondra Lee James auf Seiten der Gastgeberinnen, sondern auch ein 18 Zähler betragender Rückstand zur Halbzeit.

Doch auf diese Art und Weise wollten die Ladybaskets die Saison nicht beenden. Die Leistungssteigerung nach dem Seitenwechsel sorgte dafür, dass der Abstand zur TG zusehends verringert werden konnte. James war inzwischen nicht mehr derartig effektiv wie noch zu Beginn, "wir haben alle gemeinsam besser verteidigt, auch offensiv lief es viel besser", so May. Vier Minuten vor Schluss hatten sich die Ladybaskets auf fünf Punkte herangekämpft. Obwohl es nicht mehr zum Sieg reichte, stand für May fest: "Die zweite Halbzeit war ein versöhnlicher Abschluss der Saison."

Statistik:

Viertelergebnisse (aus Sicht der Ladybaskets):
14:27, 11:14, 16:9, 16:17

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Tullius (12), Härm, Ochs (je 9), Wegner (8), Hüners, Ramcke (je 5), Rathjen (4), Körner (3), Müller-Navarra (2), Frey.

Scouting...

Ladybaskets verlieren in Hagen

Die RIST SCALA Ladybaskets verloren am Sonnabend ihr Auswärtsspiel bei Phoenix Hagen mit 65:94. Dem Team von Coach Alexander May gelang ein guter Start, obwohl sich die Anzahl der Ballverluste nicht gerade bescheiden gab. Doch das war auf Hagener Seite nicht anders. Bis zum Ende des zweiten Viertels waren beide Teams auf Augenhöhe, "dann gab es bei uns einen Einbruch", sagte May. Die gute Leistung bis dahin konnte nicht fortgesetzt werden, auch nicht nach dem Seitenwechsel. Phoenix setzte die Ladybaskets, die nur zu sechst angereist waren, mit einer Presse unter Druck und startete einen Lauf. "Dann war der Ofen aus. Wir konnten das Spiel anschließend nicht mehr enger gestalten", so der Trainer. Aus der Distanz flog zwar noch der eine oder andere Wurf durch den Korb (insbesondere von Astrid Ramcke, der fünf "Dreier" gelangen), aber an eine Wendung der Partie war leider nicht mehr zu denken.

Am 25. März bestreiten die Ladybaskets ihr letztes Saisonspiel, und zwar in Neuss.

Statistik:

Viertelergebnisse (aus Sicht der Ladybaskets):
16:24, 17:21, 18:25, 14:24

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Ramcke (21), Tullius (20), Ochs (8), Rathjen (7), Wegner (6), Härm (3).

Scouting...

Ladybaskets: Niederlage im letzten Heimspiel

Es war - nach der Halbzeit - noch mal eine gute Leistung, doch ein Sieg im vorerst letzten Zweitligaspiel am Steinberg war den RIST SCALA Ladybaskets nicht vergönnt. Das Team von Coach Alexander May verlor gegen den ASC Theresianum Mainz mit 71:80. "Die beiden großen Mainzer Spielerinnen waren unser Problem und nicht zu halten. Wir hatten auf den großen Positionen nichts entgegenzusetzen", sagte der Coach.

Die Überlegenheit der Mainzerinnen unter dem Korb drückte sich nicht nur im Reboundverhältnis aus (33:51 aus Sicht der Ladybaskets), sondern zunächst auch im Zwischenergebnis. Mit 21 Punkten befand man sich zur Halbzeit im Hintertreffen, suchte dann aber sein Heil im Distanzwurf, mit Erfolg. Angeführt von Astrid Ramcke (vier "Dreier") holten die Ladybaskets insbesondere während des Schlussabschnitts auf. Da Mainz zudem mit Foulproblemen zu kämpfen hatte (Anna Lisa Delp, Christine Baatz, Gabriela Jandova und Marie Kühnast-Krebühl mussten mit fünf Fouls ausgewechselt werden) und mit Lilian Koch eine Spielerin im zweiten Viertel aufgrund einer Knieverletzung ausschied und nicht mehr mitwirken konnte, standen in den letzten Sekunden nur noch drei Gästespielerinnen auf dem Feld. Die Ladybaskets drückten den Rückstand noch in den einstelligen Bereich, in die Nähe einer Siegchance kamen sie aber nicht mehr.

Am kommenden Sonnabend gastiert das May-Team in Hagen, am 25. März findet dann das letzte Saisonspiel in Neuss statt.

Statistik:

Viertelergebnisse:
13:20, 16:30, 20:19, 22:11

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Ramcke (18), Ochs (13), Härm, Tullius (je 11), Hüners (7), Wegner (6), Rathjen (4), Müller-Navarra (1), Körner.

Schiedsrichter:
Mario Müller / Mark Winkler

Scouting...

Ladybaskets: Engagierte Leistung, aber kein Sieg

"Wenn wir jedes Spiel so bestritten hätten, würden wir nicht stehen, wo wir stehen", sagte Alexander May, Headcoach der RIST SCALA Ladybaskets, nach der 64:73-Niederlage seines Teams gegen SG BBZ Opladen. Die Ladybaskets überzeugten zu sechst und dennoch ist nach dem neuerlichen Punktverlust klar, dass auch die rechnerische Chance auf den Klassenerhalt in der 2. DBBL nun keine mehr ist.

Vor der Halbzeit, insbesondere im zweiten Viertel, sah es so aus, als müssten sich die Ladybaskets in Leverkusen auf eine weitere hohe Niederlage einstellen. 14 Punkte betrug der Rückstand nach 20 absolvierten Minuten. Doch nach der Pause platzte der Knoten. Die Trefferquote - nicht zuletzt von jenseits der Dreierlinie - stieg. Ein 13:0-Lauf mit drei "Dreiern" in Folge ließ das May-Team Oberwasser gewinnen. Plötzlich war man bis auf einen Zähler an den Leverkusenerinnen dran (53:54). Es blieb knapp, auch wenn sich Opladen in letzter Konsequenz ab- und damit durchsetzte. "Das Innenscoring war ausschlaggebend. Wir hatten innen nichts zu bestellen", sagte May, der dennoch festhielt: "Das war eines unser besten Saisonspiele. Mehr war nicht drin, wir haben alles gegeben."

Unter den Zuschauern weilte übrigens auch Stu Turnbull, der wie seine Schwester Taryn bekanntermaßen einst in Wedel spielte. Taryn blieb in 25 Minuten Spielzeit ohne Korberfolg: vielleicht ja aus alter Verbundenheit...

Statistik:

Viertelergebnisse (aus Sicht der Ladybaskets):
9:14, 13:22, 25:16, 17:21

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Ramcke (18), Wegner (15), Härm (12), Tullius (9), Frey (6), Rathjen (4).

Scouting...

Ladybaskets: Nur zeitweise mitgehalten

Constanze Wegner setzt sich gegen Mara Münder durch. Foto: Bergmann

Die RIST SCALA Ladybaskets verloren am Sonntagnachmittag gegen die BG 74 Göttingen mit 52:79. Zwar musste man sich der höheren Qualität des Tabellenzweiten beugen, doch eine schlechte Leistung lieferten die Ladybaskets nicht ab. "Intensität und Einsatz waren bis zum Schluss gut", sagte Headcoach Alexander May.

Mit einer Überraschung in Form eines Sieges konnte man nicht ernsthaft rechnen, dafür bestehen zwischen beiden Teams zu große Unterschiede, die sich nicht zuletzt durch die Göttinger Profis Katarina Flasarova und Ofa Tulikihihifo manifestierten. Im ersten Viertel gelang es den Ladybaskets, mit konzentrierten Abschlüssen, schnellen Händen in der Defense und hohem Einsatz, die Gäste ein wenig zu ärgern. Ihre körperliche Überlegenheit vermochten die "Veilchen" (noch) selten auszuspielen. Doch im weiteren Verlauf der Begegnung setzte sich die Klasse der Göttingerinnen durch. Flasarova ging für ihr Team oft voran, bei den Ladybaskets wurde nun unpräzise gepasst, auch die Treffsicherheit ließ deutlich nach. Im Schlussviertel erholte man sich wieder. Wohl auch, weil Göttingen das Tempo ein wenig drosselte.

Am kommenden Sonntag sind die Ladybaskets bei SG BBZ Opladen zu Gast. Ein Wiedersehen gibt es dann mit ihrer früheren Teamkollegin Taryn Turnbull.

Statistik:

Viertelergebnisse:
16:18, 11:23, 12:25, 13:13

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Härm (12), Ramcke (8), Ochs (7), Hüners (6), Körner, Müller-Navarra, Wegner (je 5), Tullius (4), Frey.

Ladybaskets: Revanche in Grünberg misslingt

Die RIST SCALA Ladybaskets waren in Grünberg chancenlos und verloren gegen die Bender Baskets mit 42:97. "Wir sind schon mit hängenden Köpfen in die Halle gekommen", beobachtete Headcoach Alexander May. Der Fehlstart in die Begegnung (6:22 nach zehn Minuten) unterstrich seine Vorahnung.

"Im zweiten Viertel haben wir fast alles richtig gemacht, was wir richtig machen wollten. Wir haben gut zusammengespielt, haben gut gereboundet und den Ball laufen lassen", sagte May. Bezeichnenderweise gelangen den Ladybaskets während des zweiten Abschnitts mehr Punkte als in den übrigen drei zusammen. Doch nach der Halbzeit war das Zwischenhoch einfach weg: "Wir sind nicht annähernd wieder an die Leistung des zweiten Viertels herangekommen", so der Trainer, "das ist nach so einer langen Fahrt natürlich ernüchternd", ergänzte er. Und das Ziel, sich ein wenig für die klare Hinspielniederlage zu revanchieren? "Ist schief gegangen", sagte der Trainer nur.

Die nächste Aufgabe der Ladybaskets: Am kommenden Sonntag (19. Februar, 16:00 Uhr) kommt die BG 74 Göttingen an den Steinberg.

Statistik:

Viertelergebnisse (aus Sicht der Ladybaskets):
6:22, 24:31, 4:21, 8:23

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Ramcke (13), Wegner (11), Härm (8), Körner, Tullius (je 4), Rathjen (2), Frey.

Scouting...

Ladybaskets: Der furiose Schlussspurt blieb ohne Erfolg

"33 Minuten waren wir grottenschlecht, sieben Minuten gut, aber trotzdem hätten wir das Spiel fast gewonnen", bilanzierte Headcoach Alexander May im Anschluss an die 53:58-Niederlage gegen den TSVE Bielefeld.

Während bei den Gästen nach der Schlusssirene der Jubel losbrach, der angesichts der entscheidenden Bedeutung der Partie in Bezug auf den Abstiegskampf verständlich war, gab es für May und sein Team wieder nur den gelben Zettel. "Dann ist der Ofen aus", hatte der Trainer vor der Begegnung mit Bielefeld für den Falle einer Niederlage prognostiziert. Der Blick auf die Tabelle gibt ihm recht: Nun wird es sehr, sehr schwer. Bielefeld als Neunter (der letzte Nicht-Abstiegsrang) hat nunmehr vier Siege sowie den besseren Vergleich gegenüber den Ladybaskets, die bisher einen Saisonsieg verbuchen konnten.

Im letzten Viertel zeigten die Ladybaskets, wie es geht. Sie kämpften leidenschaftlich, verbuchten Ballgewinn um Ballgewinn und holten gewaltig auf. Zwar gingen sie nie in Führung, waren aber bis auf einen Zähler an Bielefeld dran - plötzlich war Stimmung in der Bude! Die Gäste schienen minutenlang ratlos und erzielten sechs Minuten lang keinen Punkt. Überhaupt gelang ihnen von der 29. Minute bis zum Ende kein Feldkorb mehr - nur an der Freiwurflinie kamen die Ostwestfalen in der Schlussphase noch zu Zählern. Doch reichte es aus Sicht der Ladybaskets dennoch nicht. "Es geht nur mit der Intensität, die wir in den letzten sieben Minuten gezeigt haben. Sonst gewinnt man keinen Blumentopf", sagte May. "Dass wir verloren haben, lag an den vorherigen 33 Minuten."

Am kommenden Sonnabend (12. Februar, 15:30 Uhr) sind die Ladybaskets bei den Bender Baskets Grünberg zu Gast. Auch wenn das rettende Ufer realistisch gesehen wohl nicht mehr zu erreichen ist: An der einen oder anderen Überraschung, vielleicht auch dem einen oder anderen Sieg wollen die Ladybaskets noch arbeiten.

Statistik:

Viertelergebnisse:
12:19, 7:17, 13:12, 21:10

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte):
Wegner (12), Härm, Ochs (je 8), Heidari, Ramcke (je 7), Tullius (6), Rathjen (4), Frey (1), Hüners.

Ladybaskets: In kleiner Besetzung auf verlorenem Posten

Beim Tabellenführer Herner TC war für die RIST SCALA Ladybaskets, die nur zu sechst angereist waren, nichts zu holen. Das Endergebnis las sich mit 48:86 dann auch sehr deutlich, wobei die Ladybaskets das Schlussviertel mit 24:13 für sich entschieden und die Partie somit immerhin mit einem Positiverlebnis beendeten. "Wir hatten in der Anfangsphase zu viel Respekt. Herne hat Presse gespielt, damit sind wir nicht zurecht gekommen. Wir haben kaum unseren Offensivrhythmus gefunden", sagte Headcoach Alexander May. Dass er ganz ohne Innenspielerin auskommen musste, half gegen den unter dem Korb stark besetzten Tabellenführer auch nicht gerade.

Nach der Halbzeit (13:40) packte Herne mittels eines 13:0-Runs weitere Punkte drauf. "Ich habe eine Auszeit genommen, dann ging's. Bis zum Schluss und vor allem im vierten Viertel haben die Mädels mit viel Herz und Selbstbewusstsein gespielt", so der Trainer. Auch wenn die Entscheidung zugunsten des HTC zu diesem Zeitpunkt längst gefallen war. "Herne war klar die bessere Mannschaft", machte May keine Umschweife. Am kommenden Sonnabend (04. Februar, 19:00 Uhr) treffen die Ladybaskets auf den Tabellenvorletzten TSVE Bielefeld. Ausgetragen wird die Partie in der Halle Alter Teichweg. Dann, so hofft der Coach, werden aller Voraussicht nach wieder mehr als nur sechs Spielerinnen zur Verfügung stehen.

Statistik:

Viertelergebnisse (aus Sicht der Ladybaskets):
8:25, 5:15, 11:33, 24:13

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Ramcke (12), Wegner (10), Härm (9), Tullius (8), Rathjen (7), Frey (2).

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Ladybaskets: Kein Sieg, aber Aufwärtstrend fortgesetzt

Vier "Dreier" gegen Quakenbrück: Constanze Wegner. Foto: Bergmann

Einen Sieg gab es für die RIST SCALA Ladybaskets im Duell mit dem TSV Quakenbrück nicht, dennoch sah Trainer Alexander May beim 57:66 in Niedersachsen viel Positives: "Der Aufwärtstrend ist weiter da. Wir spielen viel besser als Team zusammen als in der Hinrunde, auch die Nahdistanzschwäche ist nicht mehr in der Form da."

Gut 100 Sekunden vor dem Ende der Partie lagen die Ladybaskets mit zwei Punkten im Hintertreffen, versuchten dies in der Endphase mit Macht noch zu ändern, verpassten allerdings ihre Chancen, während Quakenbrück von der Freiwurflinie traf. "Im Endeffekt wäre mehr drin gewesen, wir haben ein gutes Spiel abgeliefert", meinte May.

Nach zehn Minuten lag sein Team mit 9:19 hinten, verkürzte dank eines starken zweiten Viertels aber. Nach der Halbzeit blieb die Führung zwar in Quakenbrücker Händen, doch vier Minuten vor Schluss glichen die Ladybaskets zum 57:57 aus. Dass es am Ende nicht zum Punktgewinn reichte, ärgerte die Ladybaskets, schmälerte aber nicht die gute Leistung. Am kommenden Sonnabend geht es zum Tabellenführer Herner TC, der gestern überraschenderweise im Duell mit ASV Moabit Berlin seine erste Saisonniederlage kassierte.

Statistik:

Viertelergebnisse (aus Sicht der Ladybaskets):
9:19, 21:16, 15:18, 12:13

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Ramcke, Wegner (je 12), Härm, Hüners (je 9), Körner (8), Tullius (5), Ochs (2), Rathjen.

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Ladybaskets: Der erste Saisonsieg

Janne Tullius erzielte sechs Punkte. Foto: Claus Bergmann

Darauf haben die RIST SCALA Ladybaskets lange gewartet. Zum Start der Rückrunde klappte es dann endlich: Gegen den ASV Moabit Berlin gab es den ersten Saisonsieg. Mit 58:55 triumphierte das Team von Headcoach Alexander May und ließ im Abschluss seiner Freude und Erleichterung freien Lauf. "Den Erfolg haben sich die Mädels wirklich mal verdient. Ich hoffe, dass dieser Sieg ein Befreiungsschlag war", so May. "Wir haben gut gespielt und nach dem Einbruch im zweiten Viertel die Kurve gekriegt", fuhr der Trainer fort.

Die Ladybaskets begannen die Partie in überzeugender Art und Weise. In der Defense ging man aggressiv zu Werke und endlich einmal gestaltete sich auch die Trefferquote in der Offensive durchaus ansehnlich. Mit 21:12 führten die Ladybaskets nach zehn Minuten und erlebten fortan aber einen gewaltigen Rückschlag. Die Berliner Gäste erzielten 19 Zähler in Folge, ehe Samantha Ochs nach fast acht punktelosen Minuten mit einem "Dreier" für Linderung sorgte. Die Gastgeberinnen retteten sich in die Halbzeit (26:29), um anschließend wieder die eigene Linie zu finden.

Es ging mit Mut zur Sache, der Ball wurde gut bewegt und die Intensität in der Defense hochgehalten. Hängende Köpfe wurden diesmal im Vergleich zur bisherigen Saison keine entdeckt. Auch nicht, als der ASV den 56:51-Vorsprung der Ladybaskets in der Schlussphase fast "aufbrauchte" und auf einen Zähler herankam. 3,7 Sekunden vor dem Ende musste Nika Heidari an die Linie. Obwohl sie bis dahin nicht als Scorerin in Erscheinung getreten war, traf die Centerspielerin souverän von der Freiwurflinie und sicherte damit den ersten Saisonsieg. In den verbliebenen Sekunden gelang den Berliner Gästen kein Wurf mehr.

Statistik:

Viertelergebnisse:
21:12, 5:17, 17:13, 15:13

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Ramcke (13), Ochs, Wegner (je 10), Härm (7), Rathjen, Tullius (je 6), Hüners (4), Heidari (2), Thüring.

ASV Moabit Berlin (Punkte): Vogel (16), Pflug, Sandow (je 10), Blanke, Mohammed (je 7), Kropp-Büttner (5), Kokeza.

Schiedsrichter: Mario Müller / Reza Nawroozzada

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Ladybaskets: Hinrunde sieglos beendet

Die Ladybaskets mit einigen Teilnehmerinnen des Girls Days.

Auch am Girls Day zum Jahresabschluss gab es keinen Sieg: Die RIST SCALA Ladybaskets beendeten die Hinrunde in der 2. DBBL mit einer 44:62-Niederlage gegen TG Neuss und verloren damit gegenüber dem Tabellenvorletzten weiter an Boden. "Wir wollen in der Weihnachtspause etwas abschalten. Und dann müssen wir im neuen Jahr erst mal beweisen, dass wir in dieser Liga konkurrenzfähig sind, ehe wir an an Siege oder sogar den Klassenerhalt denken können", sagte Headcoach Alexander May, der angesichts der Tabellensituation davon ausgeht, dass sein Team nur noch ein Wunder vor dem Abstieg retten könnte.

Gegen Neuss war die Trefferquote aus der Nahdistanz (6/27) abermals nicht dazu angetan, die Gäste in Gefahr zu bringen, zudem sah May "zu viele Fehler in der Defense." Und irgendwann hingen dann auch wieder die Köpfe: "Wenn ich neunmal in Folge verliere, kann ich nicht erwarten, dass die Mannschaft selbstbewusst aufs Feld geht", so May. Letztlich, ergänzte der Trainer, sei sein Team in dieser Form in der 2. DBBL nicht konkurrenzfähig. Zu deutlich war der Abstand zu den Neusserinnen, die in der Vorwoche ihren ersten Saisonsieg eingefahren hatten und nun vier Punkte auf dem Konto haben, während die Ladybaskets weiterhin bei null stehen. Personelle Verstärkungen, so betonte May noch einmal, sind auch im neuen Jahr nicht zu erwarten: "Wir haben keinen Handlungsspielraum. Es sei denn, wir finden einen Gönner, der uns eine neue Spielerin finanziert."

Durchweg erfreulich war hingegen die Zuschauerresonanz beim Girls Day, den Jugendkoordinatorin Gundula Laabs organisiert hatte. Insgesamt 200 Zuschauer kamen in die Halle, darunter viele Spielerinnen aus den weiblichen Jugendteams des SC Rist. "Wir wurden bis zur letzten Sekunde angefeuert und unterstützt", freute sich May und schickte einen Dank an die Zuschauer. Den Gesamtsieg beim "Superbump" in der Halbzeit sicherte sich Anna Suckstorff aus der W11; sie gewann ein Trikot der Ladybaskets, während sich die zahlreichen weiteren Teilnehmer jeweils über einen Schlüsselanhänger als Trostpreis freuen durften.

Nicht mit von der Partie gegen Neuss war Mona Frey, die beim Lehrgang des U16-Nationalteams in Kienbaum weilte. Die nächste Begegnung absolvieren die Ladybaskets am 15. Januar am Steinberg gegen ASV Berlin.

Statistik:

Viertelergebnisse:
7:12, 12:18, 13:17, 12:15

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Ramcke (14), Ochs (13), Koch (7), Härm (6), Rathjen (4), Heidari, Hüners, Müller-Navarra, Tullius, Wegner.

TG Neuss (Punkte): James, Kleen (je 12), S. Krings, D. Skrobek (je 10), Jäger (5), Hinker, I. Krings, Müsch (je 4), van Rieth (1), L. Krings.

Schiedsrichter: Martin Reppien / Reza Nawroozzada

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Ladybaskets: Chancenlos im Pokal

Die RIST SCALA Ladybaskets sind in der dritten Runde des DBBL-Pokals ausgeschieden. Gegen den Erstligisten Chemcats Chemnitz unterlag das Team von Headcoach Alexander May klar und deutlich mit 30:106. Während die Ladybaskets im zweiten Viertel eine gute Leistung ablieferten, waren die Gäste während der restlichen Zeit mindestens eine Klasse besser. "Das Ergebnis war standesgemäß und verdient. Das zweite Viertel war noch ein Lichtblick. Es waren zwar oft Einzelaktionen, aber da haben die Spielerinnen gesehen, dass es auch gegen einen solchen Gegner geht", sagte May. Im dritten und vierten Abschnitt hingegen lief in der Offense so gut wie nichts mehr, die insbesondere unter dem Korb haushoch überlegenen Chemnitzerinnen zogen sicher ins Viertelfinale ein, während bei den Ladybaskets nun die volle Konzentration dem Heimspiel gegen die TG Neuss (18. Dezember) gilt.

Statistik:

Viertelergebnisse:
6:31, 19:28, 2:22, 3:25

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Härm, Hüners (je 8), Ramcke (4), Frey, Rathjen (je 3), Müller-Navarra, Ochs (je 2), Heidari, Tullius.

Schiedsrichter: Niels Hennig / Dennis Sirowi

Ladybaskets: Gute Phasen, mehr nicht

Die RIST SCALA Ladybaskets verloren am neunten Spieltag der 2. DBBL gegen die Phoenix Hagen Ladies mit 59:87. "Wir haben vorne leider wieder nicht zusammengespielt. Wenn etwas ging, dann nur über Einzelaktionen. Vor allem im zweiten Viertel hatten wir eine gute Phase, aber gute Phasen allein helfen uns nicht", sagte Headcoach Alexander May.

Der Start in die Partie ließ sich durchaus sehen - die Ladybaskets waren mit Leidenschaft bei der Sache und boten dem Gast aus Hagen einen guten Kampf. Als Astrid Ramcke kurz vor der Halbzeit übernahm und ihr Team nach zwischenzeitlich angehäuftem Rückstand wieder heranführte, wuchs das Selbstvertrauen, bekam vor dem Gang in die Pause aber noch einen Hagener Dämpfer. Dennoch: Ein Rückstand mit zwölf Punkten bedeutete noch längst nicht das Ende der Hoffnungen auf den ersten Saisonsieg. Doch die Hoffnung wich im Anschluss an die Halbzeit immer mehr dem Zweifel. Plötzlich ging kaum noch etwas, Ballverlust reihte sich an Ballverlust, am Ende der Partie standen 36 Turnover zu Buche. "Sie werfen Bälle weg, die sie einfach nicht wegwerfen müssen", haderte der Coach, "die Spielerinnen sind vom Kopf her nicht so auf dem Feld, dass das reichen würde, um auf diesem Level Spiele zu gewinnen." Denn nach 40 Minuten war alles wie bisher immer in der bisherigen Saison: Der Gegner heimste die Punkte ein, die Ladybaskets gingen leer aus. May: "Wenn's so läuft wie in der bisherigen Saison, kann man das nicht nur den Spielerinnen zum Vorwurf machen, dann hat wohl auch der Trainer etwas falsch gemacht. Uns fehlt ein go-to-guy. Jemand, der das Heft in die Hand nimmt, wenn es nicht läuft."

Am nächsten Sonnabend (3. Dezember, 20:00 Uhr) empfangen die Ladybaskets den Erstligaclub Chemnitz zum DBBL-Pokalspiel, doch für May zählt nur der 18. Dezember und das Kellerduell gegen Neuss: "Chemnitz hat keine Priorität, unsere ganze Konzentration gilt dem Spiel gegen Neuss, das wir gewinnen müssen."

Statistik:

Viertelergebnisse:
16:22, 14:20, 8:20, 21:25

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Ramcke (19), Koch (12), Körner (8), Härm, Müller-Navarra (je 4), Hüners, Ochs (je 3), Rathjen, Wegner (je 2), Frey, Tullius (je 1), Heidari.

Phoenix Hagen Ladies (Punkte): Pohlmann (21), Schielke (16), Goessmann, Schlatt (je 12), van der Lugt (8), Bleker, Graßhoff (je 7), Froese, Stahmeyer (je 2), Ehlert.

Schiedsrichter: Mark Winkler / Mario Müller

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Ladybaskets: Start verpasst, Spiel verloren

Die RIST SCALA Ladybaskets unterlagen beim ASC Theresianum Mainz mit 53:71 und verpassten damit die Chance, im Duell mit einem direkten Konkurrenten einen Schritt aus dem Tabellenkeller zu machen. "Von der ersten Halbzeit gibt es nichts Positives zu berichten. Das war einfach nur kopflos. Die zweite Halbzeit war ok, aber das reicht auf diesem Level nicht", sagte Headcoach Alexander May.

Seine Schützlinge kamen nur schwer in die Partie und hatten dies mit den Gastgeberinnen gemein. In den ersten vier Minuten fiel hüben wie drüben kein Korb. Doch im Gegensatz zu den Ladybaskets fanden die Mainzerinnen im Laufe des ersten Abschnitts ihre Treffsicherheit. "Wir haben nicht als Team funktioniert und nicht als Team agiert. Mainz hatte dann einen Lauf und hat alles getroffen, während wir offensiv nichts zustande gebracht haben", meinte May. 4:15 stand es nach zehn Minuten. "Das zweite Viertel war dann schon ok, aber schlechter ging's auch nicht mehr", sagte der Trainer in aller Deutlichkeit. Was den Ladybaskets allerdings weiterhin Probleme bereitete, war die Mainzer Überlegenheit unter dem Korb. Die Bulgarin Gergana Georgieva sowie die Tschechin Gabriela Jandova kontrollierten die Rebounds und das Geschehen unter den Brettern. "Es hat uns echt weh getan, dass wir keine zweite große Spielerin dabei hatten", sagte May. Nika Heidari musste aus beruflichen Gründen in Hamburg bleiben, Daniela Koch war somit allein auf weiter Flur.

18 Punkte betrug der Rückstand zur Halbzeit. Und im Anschluss an die Pause steigerten sich die Ladybaskets und "kamen wie ausgewechselt aus der Kabine", meinte der Coach. Wie in der Vorwoche gegen Opladen zeigten seine Spielerinnen ihre Kämpferherzen, aber zu einer Wende langte es nicht. "Die zweite Halbzeit war in Ordnung. Aber insgesamt gibt es nichts schönzureden. So reicht es nicht. Und es wäre falsch, jetzt alle Hoffnungen auf die Rückrunde zu legen und darauf zu bauen, dass dann alles besser wird. Wir müssen unbedingt vorher punkten", betonte May abermals die Dringlichkeit und den Ernst der Lage im Abstiegskampf.

Am kommenden Sonntag treffen die Ladybaskets in der Steinberghalle auf Phoenix Hagen.

Statistik:

Viertelergebnisse (aus Sicht der Ladybaskets):
4:15, 15:22, 18:19, 16:15

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Wegner (11), Ramcke, Thüring (je 7), Härm, Hüners, Koch, Ochs (je 6), Körner (3), Rathjen (1).

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Ladybaskets: Gut gespielt und dennoch verloren

Der große Kampf wurde nicht belohnt: Svenja Härm. Foto: Claus Bergmann

Auch die bislang beste Saisonleistung reichte den RIST SCALA Ladybaskets nicht zum ersten Sieg. Gegen die SG BBZ Opladen unterlag das Team von Headcoach Alexander May mit 49:62. "Wir haben aufsteigende Tendenz gezeigt, obwohl wir das Spiel verloren haben", sagte May. Kampf und Einsatz stimmten während der gesamten Partie: "Das war generell wesentlich intensiver als bisher. Wir wollten uns nicht schon wieder vorführen lassen", so der Coach.

Im ersten Viertel ließen die Ladybaskets noch zu viel zu, kamen mitunter in der Defense den berühmten Bruchteil einer Sekunde zu spät und lagen demzufolge nach zehn Minuten mit neun Zählern im Hintertreffen. Doch unverkennbar war trotz des Rückstandes: Die Gastgeberinnen wollten es wissen, sie kämpften und rangen. Bis zur Halbzeit reduzierte man das Defizit, vermochte dieses Tempo nach der Pause zunächst jedoch nicht beizubehalten. "Offensiv hatten wir im Laufe des Spiels immer wieder Probleme, das hat man vor allem im dritten Viertel gemerkt", sagte May. Die Leverkusenerinnen, die ohne Taryn Turnbull antraten, spielten ein ums andere Mal ihre Größenvorteile aus, während auf der Gegenseite vermeintlich einfache Punkte auf der Strecke blieben.

Zwar holten die Ladybaskets im letzten Abschnitt wieder auf, vermochten den Rückstand aber trotz großer kämpferischer Bemühungen nicht in Regionen zu bewegen, die Opladen in ernsthafte Bedrägnis gebracht hätte. May: "Leider haben wir da zu oft auf Einzelaktionen gesetzt, anstatt als Team zusammenzuspielen. Die Konzentration ließ am Ende nach. Leider wurde dann nicht mehr gespielt, was wir angesagt hatten."

Am kommenden Wochenende fahren die RIST SCALA Ladybaskets nach Mainz, die Auslosung der dritten Runde im DBBL-Pokal ergab zudem ein Duell mit Erstligist Chemnitz. Dieses wird am 3. Dezember um 20:00 Uhr in der Steinberghalle ausgetragen.

Statistik:

Viertelergebnisse:
14:25, 14:9, 6:16, 15:12

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Ramcke (12), Härm, Heidari (je 10), Ochs (5), Koch (4), Rathjen, Thüring (je 3), Hüners (2), Frey, Müller-Navarra, Tullius, Wegner.

SG BBZ Opladen (Punkte): Ciompala (14), Gülich, Nettersheim (je 11), Jaecker (8), Kocak, Lippmann (je 5), Van der Velde (4), Hafner, Schmidt (je 2), Bleise.

Schiedsrichter: Mario Müller / Reza Nawroozzada

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Ladybaskets: Stark begonnen, stark nachgelassen

Constanze Wegner erzielte sieben Punkte in Göttingen. Foto: Claus Bergmann

"Wir hatten Göttingen in den ersten sieben Minuten in der Hand. Leider sind wir im zweiten Viertel dann völlig auseinandergebrochen", sagte Alexander May, Headcoach der RIST SCALA Ladybaskets, im Anschluss an die Niederlage (46:89) seines Teams gegen die BG 74 Göttingen.

Mit 19:8 führten die Ladybaskets in der Anfangsphase, überraschten die "Veilchen" und agierten mutig wie selbstbewusst. Göttingen holte bis zum Ende des ersten Viertels zwar wieder auf und ging in Führung, doch diese eroberten sich die Ladybaskets im zweiten Abschnitt zurück. Doch dann lief nichts mehr. Nur ein Punkt gelang in den letzten fünf Minuten vor der Halbzeit, während Göttingen 23 erzielte. Von da an schalteten die Gastgeberinnen nach Belieben. Die Ladybaskets verfielen wieder in alte Fehler, so May, und hatten damit keine Chance gegen das starke Göttinger Team, aus dem die US-Amerikanerin Ofa Tulikihihifo (18 Punkte, 13 Rebounds) herausragte.

"Im ersten Viertel haben wir als Team funktioniert und man hat gesehen, dass es anders geht. Wir können mithalten, die Mädels müssen nur daran glauben. Wir müssen weiter die Blockade im Kopf bekämpfen", sagte der Trainer.

Am kommenden Sonnabend empfangen die Ladybaskets die SG BBZ Opladen in der Steinberghalle, los geht's um 16:00 Uhr.

Statistik:

Viertelergebnisse (aus Sicht der Ladybaskets):
19:20, 8:28, 9:20, 10:21

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Ochs, Ramcke (je 9), Wegner (7), Koch (6), Thüring (5), Härm (4), Heidari, Körner, Rathjen (je 2), Hüners, Müller-Navarra, Tullius.

Scouting...

Ladybaskets: Keine Konzentration, keine Intensität

Die RIST SCALA Ladybaskets unterlagen am fünften Spieltag der 2. DBBL Nord den Bender Baskets Grünberg deutlich mit 39:90 und warten somit weiterhin auf ihren ersten Saisonsieg in der Liga. Trainer Alexander May war auch Stunden nach der "Klatsche" noch spürbar enttäuscht und sprach von einer "Blamage": "Das war hoffentlich der Tiefpunkt. Man kann sich bei den Zuschauern nur entschuldigen", sagte er. "Wir haben ein großes Konzentrations- und Intensitätsproblem. Schon die Ansprache in der Halbzeit war eher ein Motivationsgespräch", verdeutlichte er.

Im ersten Viertel hielten die Ladybaskets noch Schritt, auch wenn gegen die mit sieben Spielerinnen und ohne ihre Leistungsträger Julia Gaudermann und Finja Schaake angetretenen Gäste, nach zehn Minuten bereits 14 Punkte Rückstand festgehalten werden mussten. "Die Konzentration auf das Spiel war einfach nicht da", bemängelte der Trainer: "Wir erwarten ja keine Wunderwerke, sondern nur, dass normale Leistungen abgerufen werden." Im Laufe der Partie zog Grünberg immer weiter davon, am Ende stand ein Defizit von 51 Punkten.

"Ich bin ein bisschen ratlos. Wir werden als Trainer darüber grübeln, was wir falsch machen und was wir ändern müssen. Alles muss kritisch hinterfragt werden, dann legen wir die Fakten auf den Tisch und sehen, was dabei herauskommt", sagt May. Auch seine Spielerinnen hat er dazu aufgefordert, Lösungsansätze vorzubringen, im Laufe der Woche wird dann in einem Teammeeting beraten. Gleichzeitig wird die kommende Aufgabe namens BG 74 Göttingen in Angriff gekommen. Am kommenden Sonntag reisen die Ladybaskets zum Aufsteiger, der derzeit auf dem zweiten Rang steht. Auch wenn sein Team momentan eine schwere Phase durchlebt, steht für May fest: "Aufgeben zählt nicht. Wir richten die Augen nach vorne."

Statistik:

Viertelergebnisse:
14:28, 8:27, 6:15, 11:20

Rist SCALA Ladybaskets (Punkte): Hüners, Wegner (je 8), Härm (7), Heidari (6), Koch (4), Frey, Körner, Ramcke (je 2), Müller-Navarra, Thüring, Tullius.

Scouting...

Ladybaskets: Im DBBL-Pokal eine Runde weiter

Die RIST SCALA Ladybaskets bezwangen am Sonntag den Oberligisten SC Weende mit 85:54 und zogen damit in die dritte Runde des DBBL-Pokal ein.

"Endlich der erste Saisonsieg. Für den Kopf tut es wirklich gut, mal gewonnen zu haben", sagte Headcoach Alexander May nach dem Erfolg in Göttingen. "Unter dem Korb war der Gegner groß besetzt, was uns das Leben schwer gemacht hat, aber wir haben unsere Stärken von außen ausgespielt und insgesamt elf Dreier getroffen", so der Trainer. Zur Halbzeit lag sein Team mit zehn Punkten in Führung und wollte nach der Pause auf jeden Fall noch eine Schippe drauflegen. Dieses Vorhaben wurde in die Tat umgesetzt. Die Ladybaskets bestimmten das Geschehen und ließen dem Oberligisten keinen Raum zur Entfaltung. "Ein paar Flüchtigkeitsfehler waren dabei, aber insgesamt war das eine ordentliche Leistung. Ich habe jeder Spielerin die Möglichkeit gegeben, viel zu spielen und alle haben gescort", bilanzierte May.

Den Schwung des Pokalsiegs wollen die Ladybaskets nun auch in die Trainingswoche nehmen, an deren Ende das Heimspiel gegen die Bender Baskets Grünberg steht. Die Partie wird am Sonnabend (29. Oktober) um 16:00 Uhr in der Halle Alter Teichweg ausgetragen.

Statistik:

Viertelergebnisse (aus Sicht der Ladybaskets):
21:12, 19:18, 25:9, 20:15

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Ramcke (17), Ochs (13), Härm, Thüring (je 12), Koch (10), Ratjen (9), Hüners, Tullius (je 5), Müller-Navarra (2).

Ladybaskets: Das Schreckgespenst hieß Elise Caron

Leistungssteigerung: Astrid Ramcke. Foto: Claus Bergmann

"Kämpferisch stimmt die Leistung, aber wir machen phasenweise immer noch zu viele Fehler", formulierte Headcoach Alexander May nach der 57:76-Auswärtsniederlage beim TSVE Bielefeld. In dieser Hisicht gab es für die RIST SCALA Ladybaskets in Ostwestfalen also leider nichts Neues. Denn wie bereits in den vorherigen drei Saisonspielen machten sie zwar einen weiteren Schritt in die richtige Richtung, aber reichte das auch diesmal nicht zu einem Sieg. "Das macht unsere Lage nicht einfacher", redete May nicht drumherum.

Der gute Start in die Partie mit einer zeitweilig acht Punkte betragenden Führung im ersten Viertel gab Sicherheit. Nach zehn Minuten war der Vorsprung einem knappen Rückstand (18:20) gewichen, doch man befand sich im Soll. Auch wenn sich bereits abzeichnete, dass es schwer werden würde, Bielefelds kanadische Aufbauspielerin Elise Caron in Schach zu halten. Bis zur Halbzeit setzten sich die Gastgeberinnen ein wenig ab und hatten den Ladybaskets nun sieben Punkte voraus. Alles noch machbar, hätte es im dritten Abschnitt nicht "einen Bruch" gegeben, wie May sagte. "Wir konnten die Kanadierin nicht stoppen und konnten auf der Eins nichts entgegensetzen. Sie hat uns auseinander genommen - der Rest des Bielefelder Teams war auch da." Mit der überragenden Caron (insgesamt 37 Punkte) an der Spitze enteilten die Bielefelderinnen, nach 30 Minuten lagen die Ladybaskets mit 41:59 im Hintertreffen.

Während des Schlussviertels kämpfte man sich noch einmal heran und verkürzte den Rückstand drei Minuten vor dem Ende auf acht Zähler. Bielefelds Coach nahm eine Auszeit und zerstörte damit die Hoffnungen der Ladybaskets. Denn im Anschluss war der Run plötzlich wie weggeblasen, die "Dolphins" erhöhten wieder und brachten den Ladybaskets damit die vierte Niederlage der Saison bei.

Statistik:

Viertelergebnisse (aus Sicht der Ladybaskets):
18:20, 12:17, 11:22, 16:17

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Ramcke (18), Koch (7), Ochs (6), Frey, Härm, Hüners, Thüring, Tullius (je 4), Müller-Navarra, Wegner (je 2).

Scouting...

Ladybaskets: "Es fehlte an Konzentration"

Janne Tullius überzeugte mit Mut und Einsatz. Foto: Bergmann

Die fehlende Konstanz ist und bleibt das dominierende Thema bei den RIST SCALA Ladybaskets. Auch im dritten Spiel der Saison machte das Team von Headcoach Alexander May weiter Fortschritte, vermochte aber nur phasenweise eine gute Leistung abzurufen und verlor demzufolge gegen den Herner TC mit 59:75.

"Wir waren in der ersten Halbzeit leider zu selten bei der Sache. Bei der einen oder anderen Spielerin hatte ich den Eindruck, dass sie im Kopf nicht bereit war. Ich erwarte von meiner ersten Fünf einfach, dass sie zuverlässiger das umsetzt, was wir vorgeben", sagte May. Und während einige seiner als Leistungsträger eingeplante Spielerinnen seitens des Trainers Klartext zu hören bekamen, lobte er andererseits seine Youngster. "Wir hatten zu Beginn große Probleme unter dem Korb, es fehlte an Konzentration. Als Janne Tullius hereinkam, hat es klick gemacht. Für Mona Frey war es das dritte Spiel an diesem Wochenende. Sie hat wieder toll gekämpft und eine gute Leistung gezeigt", meinte der Coach. Angesichts der erwähnten Schwächen und einer abermals niedrigen Trefferquote (May: "Die Würfe waren richtig, aber es waren einfach zu wenige drin") verloren die Ladybaskets das erste Viertel mit 14:26 und das zweite mit 12:21.

"Die zweite Halbzeit war das komplette Gegenteil", sagte May und sah, wie sein Team nun stetig an Sicherheit gewann, die Gäste kontrollierte und Stück für Stück aufschloss. So richtig nahe kam man dem HTC allerdings nicht mehr, mindestens 14 Punkte trennte die beiden Teams immer. "Herne wäre schlagbar gewesen, wenn wir in der ersten Halbzeit besser gespielt hätten", meinte der Coach. Auch wenn die Ladybaskets nach drei Niederlagen das Tabellenende zieren, gibt May zu bedenken: "Das Auftaktprogramm war hart, Herne und Quakenbrück stehen auf den ersten beiden Plätzen und sind noch ungeschlagen. Wir haben uns in jedem Spiel gesteigert, müssen uns aber weiter am Riemen reißen. Es fehlt zu oft die Konzentration." Am kommenden Sonnabend gastiert sein Team bei den TSVE Lady Dolphins Bielefeld, übernachtet in Kassel, um tags darauf im DBBL-Pokal (2. Runde) beim Oberligisten SC Weende-Göttingen anzutreten.

Statistik:

Viertelergebnisse:
14:26, 12:21, 13:11, 20:17

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Härm, Wegner (je 8), Rathjen, Thüring (je 7), Hüners, Ochs (je 6), Koch, Tullius (je 5), Müller-Navarra (3), Frey, Ramcke (je 2).

Herner TC (Punkte): Worms (21), Davis (15), Karic (11), Mücke (10), Sawyer (8), Terzic (6), Egert (4), Bräuer.

Schiedsrichter: André Jürgens / Martin Reppien

Scouting...

Ladybaskets: Wieder das erste Viertel

Deutliche Worte: Headcoach Alexander May. Foto: Claus Bergmann

Die RIST SCALA Ladybaskets haben ihr erstes Heimspiel der Saison verloren - gegen die TSV Quakenbrück Dragons unterlag man in der Steinberghalle mit 47:62. Wie eine Woche zuvor in Berlin ging das erste Viertel in die Hose, wieder mussten die Ladybaskets anschließend einem hohen Rückstand hinterher laufen und schafften trotz einer kämpferisch tadellosen Leistung keine Wende. Zu groß war die Hypothek.

"Der Start war wesentlich besser als in Berlin. Die ersten drei, vier Angriffe waren gut, dann sind wir aber in ein Loch gefallen und geradezu auseinandergebrochen. Warum das so kam, weiß ich auch nicht so richtig", sagte Headcoach Alexander May angesichts eines 21:0-Laufes der Gäste. 11:31 stand es aus Sicht der Ladybaskets nach zehn Minuten. "Das war alles zu statisch und zu unbewegt. Wir haben in der Phase schlecht verteidigt und den Gegner damit ins Spiel kommen lassen. Und unsere Wurfquote war unter aller Sau", so der Coach in aller Deutlichkeit. Insbesondere unter dem Korb lief kaum etwas, während der gesamten Partie: Von 29 Würfen aus der Nahdistanz trafen die Risterinnen lediglich drei, ingesamt lag die Trefferquote aus dem Feld bei mageren 21 Prozent.

Trotz des hohen Rückstandes ließen die Ladybaskets nicht die Köpfe hängen und zeigten sich im weiteren Verlaufe der Begegnung deutlich verbessert. Doch das reichte nicht, um den schweren Rucksack des verpatzten Anfangsabschnitts abzustreifen. Denn in der Offense klappte auch weiterhin nicht viel, erst während der letzten zehn Minuten gab es diesbezüglich eine Steigerung. "Wir haben die einfachsten lay ups daneben gelegt", haderte May, "erst am Ende ist es uns gelungen, konzentrierter zu spielen, aber das hat dann auch nicht mehr geholfen", fuhr er fort. Einen Grund zur Freude gab es aber: Trotz der Niederlage feierte Mona Frey ein gutes Zweitligadebüt - die 15-Jährige verdiente sich ein Lob des Trainers: "Das war ein guter Einstand von ihr. Sie hat gezeigt, dass sie in dieser Liga mithalten kann."

Angesichts der zweiten Niederlage und der Aussicht, dass am kommenden Sonntag mit dem Herner TC ein Gegner mit großer Qualität an den Steinberg kommt, gibt May die Devise aus: "Aufarbeiten, abhaken, nächstes Spiel."

Statistik:

Viertelergebnisse:
11:31, 7:8, 10:12, 19:11

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Ramcke (14), Koch, Rathjen, Wegner (je 6), Ochs (5), Thänert (4), Härm, Hüners, Körner (je 2), Frey, Thüring, Tullius.

TSV Quakenbrück Dragons (Punkte): Dalton (14), Grevenstette (12), Martin (10), Arndt (8), Sokoll-Potratz (6), Kubat, Theuer (je 5), Potratz (2), Musiol, Siemund.

Schiedsrichter: Martin Reppien / Zulfikar Oruzgani

Scouting...

Ladybaskets: "Von Anfang an nicht im Spiel"

Das hatten sich die RIST SCALA Ladybaskets anders vorgestellt. Mit 51:74 unterlag das Team von Headcoach Alexander May im ersten Saisonspiel dem ASV Moabit Berlin und litt dabei insbesondere unter einem schwachen Spielbeginn.

"Wir haben einen totalen Fehlstart hingelegt. Berlin hat in der Anfangsphase fast jeden Wurf getroffen, wir haben vorne Flüchtigkeitsfehler gemacht und waren von Anfang an nicht im Spiel", sagte der Trainer. 4:21 stand es zwischenzeitlich - die Gastgeberinnen waren obenauf. "Berlin hat nicht wie ein Aufsteiger gespielt, hatte eine sehr gute Aufbauspielerin und eine starke Amerikanerin. Im Laufe des Spiels hatten wir dann immer mal wieder eine gute Phase, sind aber nie richtig herangekommen. Das waren meist nur ein oder zwei Minuten, zwei, drei Stopps oder Ballgewinne. Es hat sich durch die Partie gezogen, dass wir schlechte Pässe gespielt haben und einfach nicht richtig da waren", so May weiter. "Wir müssen das Spiel jetzt analysieren, werden uns das Video genau anschauen, damit das erste Heimspiel nicht ähnlich verläuft." Am kommenden Sonnabend (08. Oktober) um 19:00 Uhr empfangen die Ladybaskets den TSV Quakenbrück in der Steinberghalle. Bis dahin liegt noch einiges an Trainingsarbeit vor Coach May und seinem Team, denn Laufkundschaft sind die "Dragons" aus Niedersachsen beileibe auch nic

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Koch (11), Thüring (10), Härm, Ochs, Thänert (je 6), Ramcke, Wegner (je 5), Rathjen (2).

Ladybaskets: Ein Blick auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Platz sieben wurde es für die Ladybaskets in der Saison 2010/11.

Einige Tage sind seit dem Ende der Saison in der 2. DBBL ins Land gegangen, eine gute Gelegenheit, mit ein wenig Abstand auf das Geschehene zurückzublicken. Und auch einige Gedanken und Planungen hinsichtlich der kommenden Spielzeit gibt Ladybaskets-Headcoach Alexander May bereits preis.

Nach 20 absolvierten Partien in der Saison 2010/2011 rangierten die Ladybaskets auf dem siebten Platz im Abschlussranking. "Da war mehr drin. Der dritte oder vierte Platz hätte es sein können", sagt May und kennt die Gründe, warum es nicht für ein besseres Abschneiden langte: "Mal haben wir sehr gut gespielt, dann wieder eher schlecht. Zudem hatten wir leider Verletzungspech und haben seit dem Hinspiel gegen Quakenbrück eigentlich nur noch die Löcher gestopft." In jener Partie zog sich Ashley Wallace einen Bänderriss zu und fiel wochenlang aus, auch Katharina Körner erwischte es. Im Laufe der Saison sprang aufgrund des aktuten Center-Mangels Tilla Becker als Aushilfe ein. Der ohnehin eher kleine Kader vermochte die Ausfälle mitunter mehr schlecht als recht aufzufangen, zumal weitere kleinere und größere Blessuren hinzutraten. Und dennoch waren die Ladybaskets im weiteren Verlauf der Spielzeit in der Lage, u.a. die Topteams aus Osnabrück und Quakenbrück zu bezwingen. Umso erstaunlicher, dass andererseits hohe Niederlage standen. Die fehlende Konstanz machte sich bemerkbar, nicht zuletzt in der Offense, die vor allem in der Endphase der Saison sehr schwankende Leistungen produzierte.

Tendenziell negative wie positive Aspekte gab es demnach im Einklang. Zu den erfreulichen Nachrichten der Saison zählt der Coach unter anderen diese: "Die Lücke, die vor der Saison durch die Abgänge von Leistungträgern gerissen wurden, haben wir geschlossen. Svenja Härm hat sich enorm gesteigert, Ida Hüners entwickelt sich ebenfalls gut. Mit Astrid Ramcke und Sabrina Ochs haben wir zwei Spielerinnen, die ihre Positionen im U20-Nationalteam gefestigt haben und sich berechtige Hoffnungen auf eine Teilnahme an der Europameisterschaft im Sommer machen dürfen." Nicht im gewünschten Maße gelang hingegen die Integration von Talenten aus dem WNBL-Team. Janne Tullius und Laura Schroeder nahmen zwar am Training des DBBL-Kaders teil, zudem sammelte Tullius erste Zweitliga-Erfahrung, doch hätte May den beiden und weiteren Nachwuchskräften gerne noch mehr Spielzeit in der 2. DBBL und in der Regionalliga gegeben. "Janne hat sich gut reingekämpft, hatte aber zwischenzeitlich leider genauso Verletzungsprobleme wie Laura."

Coach Alexander May (links) und Astrid Ramcke. Fotos: Claus Bergmann

Doch aufgeschoben ist bekanntlich nicht aufgehoben. Die Talente weiterzuentwickeln und ihnen Erfahrung auf möglichst hohem Niveau zu verschaffen, bleibt saisonunabhängig eine wichtige Zielsetzung. Denn die jungen Akteurinnen sollen das Fundament für noch größere Aufgaben bilden. "Der Plan ist, dass wir das Projekt weiterführen", sagt May und hat damit auch Kontinuität auf den Trainerposten im Sinn. "Wir wollen Hamburg als Standort für Damen-Basketball weiter stärken. Die Spielerdecke soll verbessert werden, und wir wollen ein Team aufbauen, das oben mitspielen kann und die Perspektive hat, im Kampf um den Aufstieg in die erste Liga mitzumischen. Hamburg braucht ein Damen-Team in der ersten Liga, damit Talente adäquat gefördert werden können." Die Ausrichtung auf dieses Ziel bedeutet allerdings nicht, mit aller Macht und auf Kosten der Nachwuchsförderung die Bemühungen in Richtung eines sofortigen Aufstiegs zu forcieren. "Wir wollen bei den Nachwuchsspielerinnen die Identität mit den Ladybaskets stärken, denn wir wollen nicht jede Menge Amerikanerinnen holen, sondern ein Team auf der Basis unserer Spielerinnen aus Hamburg aufbauen, das die Perspektive hat aufzusteigen", erläutert May. Dieses Konzept wurde den Akteurinnen des bisherigen Zweitliga-Kaders bereits vorgestellt, Gespräche mit den Leistungsträgern gab es bereits ebenfalls.

Um allen leistungsstarken Spielerinnen (ab Jahrgang 95) die Möglichkeit zu geben, sich für einen Platz im Kader in zweiter Liga und/oder der Regionalliga zu empfehlen, werden Ende April Try-Outs veranstaltet. Hier die Termine: Am 27. April (19-21 Uhr) im Gymnasium Heidberg sowie am 29. April (19-21 Uhr) in der Wedeler Steinberghalle. Interessierte Spielerinnen werden gebeten, sich vorher per E-Mail bei Headcoach Alexander May anzumelden: alexander.may@hamburg-basket.de

Darüber hinaus gibt es auch Try-Outs für das WNBL-Team (für Spielerinnen der Jahrgänge 95 und jünger): Am 27. April (17-18:30 Uhr) sowie am 29. April (17-18:30 Uhr), jeweils in der Steinberghalle. Anmeldung bei WNBL-Headcoach Adesina Ogundipe: Adesina.Ogundipe@gmx.de

Ladybaskets: Niederlage zum Saisonende

Elf Punkte im letzten Saisonspiel: Astrid Ramcke. Foto: Bergmann

Die RIST SCALA Ladybaskets haben die Saison 2010/11 mit einer Niederlage bei der BG Dorsten abgeschlossen. Die Partie sei ein Spiegelbild der vergangenen Monate gewesen, kommentierte Headcoach Alexander May das 46:62 seines Teams. Denn Höhen und Tiefen offenbarten die Ladybaskets nicht nur bei den bereits als Absteiger feststehenden Münsterländerinnen, sondern mehrfach während der Saison.

"Der Anfang war nicht so prickelnd", sagte der Trainer mit Blick auf die Startphase in Dorsten. Nach zehn absolvierten Spielminuten stand es 6:17 gegen die Ladybaskets. Das Hauptproblem: "Wir haben zu unentschlossen verteidigt", monierte der Coach. Seine Schützlinge gestatteten dem Gegner allzu viele Möglichkeiten, über Fast-Breaks zu Punkten zu kommen, Besserung stellte sich erst ein, als kaum noch etwas auszurichten war. "Das haben wir erst Mitte des dritten Viertels und zu Beginn des letzten Viertels abstellen können, aber da war es schon gelaufen", so May. Ein weiteres Manko betraf die Unterlegenheit in unmittelbarer Korbnähe. 25:42 lautete das Rebound-Verhältnis aus Sicht der Ladybaskets insgesamt, Dorsten erzielte 36 Zähler aus der Nahdistanz, die Ladybaskets 18.

Nicht zu ihrem Vorteil konnten sie nutzen, dass so etwas wie Abschiedsstimmung durch die Dorstener Halle wehte und die Gastgeberinnen ohne Coach auskommen mussten. "Die Atmosphäre war schon ein wenig mau", meinte der Coach angesichts der Partie, in der es für die BG um nichts mehr, für die Ladybaskets aber noch um den fünften Tabellenplatz ging. Dieser Sprung gelang nicht, in der Endabrechnung wurde es dann Rang sieben. Für positive Stimmung war auf der Rückfahrt aber dennoch gesorgt. Nicht zuletzt die Meldung vom Klassenerhalt der 1. Herren trug dazu bei.

Statistik:

Viertelergebnisse (aus Sicht der Ladybaskets):
6:17, 13:10, 15:23, 12:12

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Ramcke (11), Wallace (10), Härm (7), Sabrina Ochs (6), Hüners (4), Koch (3), Körner, Wegner (je 2), Samantha Ochs (1).

Scouting...

Ladybaskets: Siegreicher Heimspielabschluss

Samantha Ochs fehlte verletzt

Die RIST SCALA Ladybaskets haben ihr letztes Heimspiel der Saison mit einem Sieg abgeschlossen. Das Team der Trainer Alexander May und Adesina Ogundipe bezwang die TSVE Bielefeld Dolphins mit 68:57.

"Wir haben das Spiel kontrolliert", schätzte Coach May das Gesehene ein. Seine Schützlinge legten ein verheißungsvolles Anfangsviertel (20:12) hin. Samantha Ochs fehlte wegen einer Wadenverletzung, aber die übrigen Ladybaskets zeigten sich gut aufgelegt und gewillt, den letzten Auftritt am Steinberg in dieser Spielzeit mit einem Erfolg zu krönen. Astrid Ramcke glänzte mit Treffsicherheit von jenseits der Dreierlinie, innerhalb der Zone konnten sich die Trainer auf die starken Dienste von Daniela Koch sowie Ashley Wallace verlassen.

Zur Halbzeit lag man mit 33:26 in Front, musste nach der Pause aber erst einmal eine Schwächeperiode hinnehmen: "Im dritten Viertel haben wir uns einen kleinen Lapsus erlaubt. Dadurch ist Bielefeld wieder herangekommen", sagte May. Mit 21:16 ging der Abschnitt an die Gäste aus Ostwestfalen, dennoch behielt der Coach während der gesamten Partie seinen Optimismus: "Ich hatte nicht das Gefühl, dass wir das Spiel verlieren können." Und mit dieser Einschätzung sollte er goldrichtig liegen. Spätestens im Schlussviertel lief es wieder bei den Ladybaskets. Man strebte einem letztlich sicheren und verdienten Sieg entgegen und machte damit in einem ansehnlichen Spiel "einen großen Schritt in Richtung Platz fünf", so der Trainer.

Bei einer noch ausstehenden Partie kommt es nun auch darauf an, wie die Bender Baskets Grünberg gegen Osnabrück abschneiden. In zwei Wochen wissen wir mehr. Die Ladybaskets jedenfalls reisen dann zum Abschluss zum Schlusslicht BG Dorsten. Mit dem Ziel, am letzten Spieltag ebenfalls einen Sieg zu landen und den fünften Platz doch noch zu ergattern.

Statistik:

Viertelergebnisse:
20:12, 13:14, 16:21, 19:10

Punkteverteilung liegt nicht vor...

Ladybaskets: Opladens Dominanz unter dem Korb zu groß

Alexander May und sein Team mussten sich Opladen geschlagen geben. Foto: Bergmann

Gegen die Übermacht des Gegners unter dem Korb fanden die RIST SCALA Ladybaskets kein Gegenmittel und verloren deshalb ihre Auswärtspartie bei der SG BBZ Opladen mit 46:66. Der Playoff-Traum ist damit beendet, in den restlichen Saisonspielen gilt die volle Konzentration der endgültigen Sicherung des Klassenerhalts. "Unser Ziel sollte sein, die letzten beiden Spiele zu gewinnen und den fünften Platz anzuvisieren", sagt Headcoach Alexander May, dessen Team nach der Niederlage am Rhein auf den siebten Rang rutschte.

"Das Endergebnis war zu hoch. Es war mehr drin für uns, gerade zu Beginn. Auch im zweiten Viertel hatten wir eine Phase, in der wir dran waren", so der Trainer. Nicht verschweigen wollte May allerdings auch, dass Opladen seinen Schützlingen mit seiner Physis und einer großen Aufstellung zu schaffen machte. Das Center-Quartett der Leverkusenerinnen (Janzon, Nettersheim, Thimm, Van der Velde) erzielte insgesamt 40 Punkte und kontrollierte zudem die Rebounds. "Opladens große Spielerinnen waren ein Problem für uns", bestätigte May. Sein Team lag nach zehn absolvierten Minuten mit 15:22 im Hintertreffen, doch anschließend ging es insbesondere in der Offense bergab. Die Ladybaskets trafen lediglich 25 Prozent ihrer Würfe aus dem Feld, aus der Nahdistanz fanden nur drei Versuche ins Ziel: Ausdruck der Überlegenheit der Gastgeberinnen. Die 20 Ballverluste, die man sich erlaubte, halfen diesbezüglich auch nicht weiter.

Am kommenden Sonntag (13. März, 16:00 Uhr) steht das letzte Heimspiel der Saison auf dem Plan: Zu Gast sind die TSVE Bielefeld Dolphins.

Nach der Partie gegen Opladen gab es für die Ladybaskets ein Wiedersehen mit ihrer früheren Teamkollegin Taryn Turnbull, die nun mit ihrem Mann John Tripp in Köln lebt.

Statistik:

Viertelergebnisse (aus Sicht der Ladybaskets):
15:22, 10:14, 11:14, 10:16

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte):
Sabrina Ochs (13), Koch (11), Wegner (8), Ramcke, Wallace (je 6), Körner (2), Härm, Hüners, Samantha Ochs.

Scouting...

Ladybaskets: Nur zu Beginn mitgehalten

Punktete zweistellig gegen Rotenburg: Sabrina Ochs. Foto: Claus Bergmann

Die RIST SCALA Ladybaskets unterlagen am 19. Spieltag der 2. DBBL dem Tabellenführer BG '89 Rotenburg/Scheeßel mit 44:72 und konnten dabei nur in den ersten Minuten der Partie mit den Niedersachsen Schritt halten. "Das war ein verdienter Sieg für Rotenburg", kommentierte Headcoach Alexander May.

"Wir haben ziemlich hektisch angefangen, Rotenburg aber genauso. Die Anfangsphase wurde von beiden Seiten sehr intensiv geführt", meinte der Trainer. Das änderte sich allerdings, zumindest was die eigenen Farben betraf. "Wir haben einfach vergessen so weiterzuspielen, wie wir es zu Beginn getan haben", sagte May. Das zweite Viertel stand bereits deutlich im Zeichen der Rotenburgerinnen, während die Ladybaskets abbauten. "Unsere Quote und unsere Wurfauswahl waren miserabel", so der Coach, der sich darüber hinaus über vermeidbare Fehler im Ballvortrag ärgerte, die der Spitzenreiter nutzte, um sein Konto weiter aufzustocken. "Rotenburg hat sehr gut getroffen, und wir hatten zu viel Respekt", fand May. Pia Mankertz (18 Punkte) und Laura Rahn (13 Punkte, 15 Rebounds) trugen ihren Teil zum Erfolg gegen ihre ehemaligen Teamkolleginnen bei, der sich spätestens im dritten Abschnitt deutlich abzeichnete. "Bei uns war dann leider der Ofen aus", musste May feststellen. Die verbesserungswürdige Offensivleistung (Feldwurfquote: 25 Prozent) und die Unterlegenheit beim Rebound (34:51) verhinderten, dass die Ladybaskets noch einmal auf die Beine kamen.

Das nächste Spiel führt die Ladybaskets nach Leverkusen: Am Sonntag, den 06. März, steht die Auswärtspartie bei der SG BBZ Opladen auf dem Programm.

Statistik:

Viertelergebnisse (aus Sicht der Ladybaskets):
12:15, 7:18, 12:23, 13:16

Rist SCALA Ladybaskets: Sabrina Ochs (13 Punkte), Wallace (12), Koch (8), Wegner (5), Härm (4), Ramcke (2), Hüners, Körner, Samantha Ochs.

Scouting...

Ladybaskets: Hagen geschlagen und Luft verschafft

14 Punkte beim Heimsieg: Samantha Ochs. Foto: Claus Bergmann

Mit einem Heimsieg (83:61) über Phoenix Hagen haben die RIST SCALA Ladybaskets den Abwärtstrend aufgehalten und sich zudem ein wenig Luft im Ringen um den Verbleib in der 2. Bundesliga verschafft. "Das war ein Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt", sagte Coach Alexander May nach der Partie.

Seine Schützlinge wiesen im Laufe der Begegnung vor allem in der Defensive eine Leistungssteigerung nach und zeigten sich darüber hinaus in der Offense als geschlossene Einheit: Jede der eingesetzten Spielerinnen kam zu Punkten. Einen Wermutstropfen gab es aber dennoch: Sabrina Ochs verdrehte sich im Laufe der Partie das Knie und konnte anschließend nicht mehr ins Geschehen eingreifen. Unter anderen ihre Schwester Samantha kompensierte den Verlust mit einer starken Leistung und erzielte 14 Punkte: "Sammy kann scoren, auch wenn es bei uns meistens nicht ihre erste Aufgabe ist", so May. Ochs war nicht die einzige Spielerin der Ladybaskets, die sich in Wurflaune präsentierte; gleich fünf Akteurinnen verbuchten zweistellige Ausbeuten.

Mindestens genauso wichtig: Die Verteidigungsarbeit, mit der etwa Hagens Kanadierin Cailin Crosby an die Kette gelegt wurde. Acht Punkte gelangen ihr nur - für gewöhnlich sind es meist mindestens doppelt so viele. "Die Kanadierin hatten wir gut im Griff und haben sie aus dem Spiel genommen. Das war sehr wichtig", lobte der Coach. Ebenfalls positiv: Die Ladybaskets erlaubten sich kaum einen Durchhänger: "Wir haben immer intensiv weitergespielt und im letzten Viertel sogar versucht, auf direkten Vergleich zu spielen", so May. Zur Erinnerung: Das Hinspiel hatte Phoenix mit 78:51 für sich entschieden. Dieses Defizit vermochten die Ladybaskets zwar nicht ganz zu tilgen, obwohl es zwischenzeitlich durchaus aussah, als könnten sie es schaffen. Wie dem auch sei: Am Ende stand ein deutlicher und verdienter Heimsieg und damit doch genau die richtige Einstimmung auf das Gastspiel beim Tabellenführer Rotenburg/Scheeßel am kommenden Wochenende.

Statistik:

Viertelergebnisse:
27:23,17:12,19:12,20:14

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Ramcke (16), Samantha Ochs (14), Wallace (13), Härm (12), Wegner (11), Koch, Sabrina Ochs (je 6), Hüners (5).

Schiedsrichter: Niels Hennig/Reza Nawroozzada

Scouting...

Ladybaskets: Chancenlos in Grünberg

Geradezu überrannt wurden die RIST SCALA Ladybaskets von der Offensiv-Maschinerie der Bender Baskets Grünberg während des Gastspiels in Hessen. 61:104 lautete das Endresultat, das für Headcoach Alexander May nur mit einem Wort zu beschreiben war: "Desaster". Es gäbe nichts und keinen Grund, auch nur irgendetwas schönzureden, fuhr der Trainer fort. Sein Team musste sich in aller Deutlichkeit geschlagen geben - daran gab es nichts zu rütteln.

Die Grünbergerinnen erzielten in jedem Viertel mindestens 25 Punkte und wirbelten die Verteidigung der Ladybaskets kräftig durcheinander. "Es wurde sehr viel Druck auf unseren Aufbau ausgeübt, womit wir diesmal überhaupt nicht klar gekommen sind. Und dann haben sie uns einfach kaputt geschossen", zollte May den Bender Baskets seinen Respekt, ging zugleich aber auch hart mit der Defense seines Teams ins Gericht: "Keiner war in der Lage, seine Gegenspielerin konstant zu stoppen. Letztendlich haben alle schlecht verteidigt".

In Zahlen las sich die Unterlegenheit der Ladybaskets dann so: 57 Prozent der 75 Grünberger Feldwürfe trafen, abzüglich der Dreierquote von 36 Prozent fanden gar 64 Prozent der Versuche ins Ziel. Auf Seiten der Ladybaskets sah das ganz anders aus. Die Feldwurfquote lag bei 34 Prozent. "Grünbergs Intensität konnten wir nicht mitgehen", konstatierte der Coach und vermisste das Aufbäumen seiner Spielerinnen, die angesichts des hohen Rückstandes die Köpfe ein wenig hängen ließen. Zurückzuführen sei die schwache Vorstellung nicht zuletzt auf die in jüngster Vergangenheit durchschnittliche Trainingssituation, die eine konzentrierte Vorbereitung behindere. Und so mahnte May angesichts der unverändert gefährlichen Tabellensituation mit gerade einem Punkt Abstand zu den Abstiegsrängen: "Unser Fokus heißt ganz klar, den Abstieg zu vermeiden." Und aus diesem Grund wollen die Ladybaskets am kommenden Sonntag in der Steinberghalle gegen Phoenix Hagen auch wieder gewinnen. Der Trainer sagt sogar: "Wir müssen."

Statistik:

Viertelergebnisse (aus Sicht der Ladybaskets):
13:25, 14:26, 21:28, 13:25

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Ramcke (17), Sabrina Ochs (14), Koch (10), Wallace (8), Härm (5), Samantha Ochs (3), Hüners, Wegner (je 2).

Scouting...

Ladybaskets: Ein Dämpfer nach der Siegesserie

Erzielte 17 Punkte gegen Neuss: Ashley Wallace. Foto: Bergmann

Es gibt eben auch Tage, an denen es einfach nicht laufen will. So einen Tag erwischten die RIST SCALA Ladybaskets im Duell mit der TG Neuss und dementsprechend klang auch das Endergebnis: 43:66. Ein deutlicher Sieg für die Gäste, während die Ladybaskets einen Dämpfer erhielten, was die Playoff-Hoffnungen betrifft, die nach den Siegen der vergangenen Wochen wieder gewachsen waren: "Wenn wir noch eine Chance auf Platz vier haben wollen, dann darf so etwas nicht passieren", sagte Headcoach Alexander May.

Insbesondere in der Offense kamen die Ladybaskets nicht so zum Zuge, wie sie sich das vorgestellt hatten. Mit einer Feldwurfquote von 27 Prozent ist eben kaum ein Staat zu machen, wenn der Gegner 45 Prozent seiner Würfe trifft. Vor allem das zweite Viertel (8:22) zeigte, dass an diesem Tag der Korb für die Gastgeberinnen teils wie vernagelt zu sein schien. Neuss hingegen nutzte seine Möglichkeiten und erarbeitete sich somit eine 36:19-Halbzeitführung. Der langen Ansprache der Trainer folgend machten sich die Ladybaskets auf, das Defizit zu tilgen. Doch auch wenn sie Vorteile unter dem Korb besaßen und 19 Offensiv-Rebounds holten: Zu viele Fehler und verpasste Wurfchancen verhinderten eine ernsthafte Aufholjagd. Zudem - das war neidlos anzuerkennen - die Gäste gut aufspielten, nie aufsteckten und mit der US-Amerikanerin Danielle Cooper (18 Punkte) eine umsichtige Taktgeberin in ihren Reihen wussten, die für sich und ihre Mitspielerinnen das Tempo zum Sieg vorgab.

Aufgrund der Niederlage rutschten die Ladybaskets auf den sechsten Tabellenrang, der vierte Platz ist zwar noch in Sichtweite, doch leichter zu erreichen wird dieses Ziel nach dem Punktverlust gegen Neuss natürlich nicht. Am kommenden Wochenende steht das Auswärtsspiel bei den Bender Baskets Grünberg auf dem Programm. Gegen eine Rückkehr auf die Siegerstraße hätten die Ladybaskets dabei selbstredend nichts einzuwenden.

Statistik:

Viertelergebnisse:
11:14, 8:22, 14:14, 10:16

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Wallace (17), Ramcke (10), Sabrina Ochs (6), Samantha Ochs (3), Härm, Hüners, Wegner (je 2), Körner (1), Koch.

Schiedsrichter:
Dennis Sirowi/Mark Winkler

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Ladybaskets: Die Siegesserie hält

15 Punkte zum Sieg: Sabrina Ochs. Foto: Bergmann

Heimsieg für die RIST SCALA Ladybaskets! 78:66 gegen den TSV Quakenbrück - das Team von Trainer Alexander May ist weiter auf dem Vormarsch und bezwang nach Osnabrück nun den nächsten Playoff-Kandidaten.

Für May hatte der Sieg vor allem einen Grund: Die gute Verteidigungsarbeit, insbesondere während der zweiten Spielhälfte. Denn während die Ladybaskets vor der Halbzeit noch 23 bzw. 16 Punkte kassierten, konnte dieser Wert im Anschluss an die Pause gedrückt werden. Auch wenn im Gegenzug während des dritten Abschnitts die Offense hinkte: All diese Schwierigkeiten wurden im Schlussdurchgang abgestellt. "Das war dann nicht immer schön und offensiv lief bei uns nicht mehr besonders viel, aber die Stopps, die wir in der Defense produziert haben, waren für mich entscheidend für den Sieg", meinte May. Die Gäste aus Niedersachsen hatten im Laufe der Partie so ihre Probleme mit dem Bollwerk der Ladybaskets. Im Angriff ging mal wieder Sabrina Ochs voran und erzielte 15 Punkte (auch ihre sechs Assists sind erwähnenswert), gefolgt von Ashley Wallace, der 14 Zähler gelangen.

Am kommenden Wochenende pausieren die Ladybaskets, anschließend gastiert die TG Neuss Anfang Februar am Steinberg.

Statistik:

Viertelergebnisse:
21:23, 24:16, 12:13, 21:14

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte):
Sabrina Ochs (15), Wallace (14), Ramcke (11), Härm, Koch (je 10), Körner (5), Hüners, Schmidt (je 4), Samantha Ochs (3), Wegner (2).

Schiedsrichter: Martin Reppien/Zulfikar Oruzgani

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Ladybaskets: Auswärtssieg beim Titelaspiranten

Siegerfaust: Coach Alexander May und die Ladybaskets triumphierten in Osnabrück. Foto: Claus Bergmann

Was für ein Auftakt ins neue Jahr! Die RIST SCALA Ladybaskets gewannen ihr Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten OKE Panthers mit 57:56 und feierten somit ihren dritten Sieg in Folge. "Wir haben jetzt einen kleinen Lauf, der Aufwärtstrend ist definitiv da", sagte Headcoach Alexander May erfreut und im Anschluss an die Feierlichkeiten nach der Schlusssirene auch noch etwas atemlos. Sein Team zeigte in Niedersachsen eine geschlossene Mannschaftsleistung und agierte insbesondere in der Verteidigung bärenstark: "Jeder hat Gas gegeben. Und jeder hat zum Sieg beigetragen, egal wie lange oder wie kurz jemand gespielt hat. Wir haben das Spiel eindeutig in der Defense gewonnen. Daran haben wir im Training gearbeitet und wir haben auch ein bisschen etwas umgestellt."

Im ersten Viertel hatten die Gastgeberinnen knapp die Nase vorn, May meinte dennoch: "Spätestens da war klar, dass wir eine Chance haben." Zwar lagen die Vorteile bis zur Halbzeit ebenfalls auf Osnabrücker Seite, doch das sieben Punkte betragende Defizit ließen die Ladybaskets nach dem Seitenwechsel schnell verschwinden. Ein 13:0-Lauf sorgte dafür, dass die Panthers vorübergehend "kalt gestellt wurden", wie es der Coach ausdrückte. Die Verteidigungsmaschinerie lief nun auf Hochtouren, auch die kurzfristig trotz Uni-Stresses doch eingesprungene Nele Schmidt und Samantha Ochs, die sich während der Regionalliga-Partie in Halle tags zuvor verletzt hatte, wirkten mit. Nachdem sich Osnabrück wieder ins Geschehen gekämpft hatte, lief alles auf einen Krimi hinaus. Und den gab es. Mit dem Titel: Entscheidung in der Schlussminute. Mit 15,6 Sekunden auf der Uhr trat Sabrina Ochs an die Freiwurflinie, vergab den ersten, traf aber den zweiten Versuch. Den Panthers gelang dank der starken Defense der Ladybaskets kein Wurf mehr - der Auswärtssieg war unter Dach und Fach.

Statistik:

Viertelergebnisse (aus Sicht der Ladybaskets):
13:17, 12:15, 16:5, 16:19

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte):
Ramcke (14), Wallace (13), Sabrina Ochs (12), Koch (8), Härm (4), Samantha Ochs (3), Schmidt (2), Körner (1), Hüners, Wegner.

Scouting...

Ladybaskets: Zweiter Sieg in Folge

Gute Leistung gegen Jena: Ashley Wallace. Foto: Claus Bergmann

Die RIST SCALA Ladybaskets haben das Basketball-Jahr 2010 mit einem Heimsieg über den TuS Jena abgeschlossen. Das Team des Trainergespanns Alexander May/Adesina Ogundipe bezwang die Thüringerinnen mit 63:52 und feierte damit keinen glanzvollen Sieg wie noch vor Wochenfrist gegen Dorsten, aber einen verdienten Erfolg. "Drei Viertel lang war das nicht besonders prickelnd, aber am Ende haben wir die Punkte und das zählt", sagte Alexander May.

Im Duell mit dem Team der ehemaligen Kollegin Charlotte Müller-Navarra - Dana Penno hingegen lief nicht für Jena auf - knüpften die Gastgeberinnen am Steinberg zunächst nicht an die starke Vorstellung gegen Dorsten an. Phasenweise ließ die Trefferquote erheblich zu wünschen übrig, andererseits blitzte zwischenzeitlich immer mal wieder das Können der Ladybaskets auf. Etwa als Sabrina Ochs dann und wann unaufhaltsam zum Korb zog, ihre Schwester Samantha Jenas Guards mit starker Defense unter Druck setzte oder Daniela Koch den Tabellenletzten mit eleganten Bewegungen unter dem Korb in Schwierigkeiten brachte.

Alles in allem verblieb das Geschehen 30 Spielminuten lang jedoch auf ausgeglichenem und nicht immer höchstem Niveau. Zwar besaß Jena mit Joy McCorvey (15 Punkte, 21 Rebounds) sowie Laura Masek (14 Punkte) zwei starke Innenspielerinnen, doch im Laufe der Partie wurde das Duo von den Ladybaskets gewissermaßen in Ketten gelegt. Die Gäste hielten sich mittlerweile mit einigen erfolgreichen Dreipunktwürfen im Geschäft, vermochten das anziehende Tempo der Ladybaskets im Schlussviertel allerdings nicht mehr zu bremsen. Ashley Wallace trumpfte mittlerweile auf, auch Constanze Wegner zeigte in der Offensive eine sehr solide Leistung. Gemeinsam mit Koch bestimmte Wallace das Geschehen in der Zone, Jena musste abreißen lassen, was möglicherweise auch in den spärlichen personellen Alternativen des nur sieben Akteurinnen umfassenden Aufgebots begründet lag.

Die RIST SCALA Ladybaskets gehen nun in die Weihnachtspause und reisen im neuen Jahr (16. Januar) dann zu den OKE Panthers nach Osnabrück.

Statistik:

Viertelergebnisse:
14:15, 20:19, 9:8, 20:10

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Wallace (14), Koch (12), Wegner (9), Sabrina Ochs (8), Ramcke (7), Schmidt (6), Samantha Ochs (3), Hüners, Körner (je 2).

TuS Jena (Punkte): Skorsetz (18), McCorvey (15), Masek (14), Bondzio (5), Müller-Navarra, Regel, Ruppe.

Schiedsrichter: Niels Hennig/Michael Pieper

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Ladybaskets: Ein Traumstart und ein klarer Heimsieg

Constanze Wegner trug acht Punkte zum Sieg bei. Foto: Claus Bergmann

Die RIST SCALA Ladybaskets haben sich mit einem furiosen Heimsieg über die BG Dorsten zurück auf die Siegerstraße gebracht. Das Team des Trainergespanns Alexander May/Adesina Ogundipe gewann am Steinberg mit 80:50 und kletterte damit auf den achten Rang in der 2. DBBL.

"Nach den Niederlagen der letzten Wochen war der Sieg eine mentale Erleichterung für uns alle", sagte May nach der Partie, welche die Ladybaskets mit einem Auftaktviertel der Extraklasse begannen. Während der anfänglichen zehn Minuten wurde der Gast aus Dorsten schlichtweg dominiert. Mit einer 30:3-Führung gingen die Ladybaskets in die erste Viertelpause: "Wir haben einfach eine konzentrierte und aggressive Verteidigung gespielt und vorne alles getroffen", sagte der Coach. Der Wille des Gegners sei angesichts dieses Zwischenstandes bereits zu dem frühen Zeitpunkt gebrochen gewesen, befand May. In der Folge ließen seine Schützlinge nur phasenweise ein wenig nach, lieferten aber nach wie vor eine sehr konzentrierte und vor allem gute Vorstellung ab. Unter dem Korb beherrschte man das Geschehen, wie nicht zuletzt das Reboundverhältnis von insgesamt 52:23 verdeutlichte, und auch ansonsten hatten die Gastgeberinnen alles im Griff.

Bei Halbzeit lagen die Ladybaskets mit 20 Punkten Vorsprung in Front, nach dem Seitenwechsel hielt man das Tempo hoch und ließ den Münsterländerinnen somit erst gar keine Gelegenheit, auch nur einen Gedanken an eine Wende zu verschwenden. Den Sieg brachten die Ladybaskets angeführt von Sabrina Ochs, der 21 Punkte gelangen, sicher nach Hause. Den Aufwärtstrend, den sein Team in den vergangenen Wochen nachwies, setzten die Ladybaskets also in beeindruckender Art und Weise fort und wollen nun am kommenden Sonntag im letzten Spiel des Jahres gegen Jena nachlegen. "So wie gegen Dorsten muss es weitergehen. Von der Aggressivität und Konzentration her muss dieses Spiel der Maßstab sein", sagt der Coach.

Nicht aktiv mitwirken konnten beim Heimsieg gegen Dorsten Svenja Härm (Bänderverletzung) und Ida Hüners (krank). Dafür feierte Janne Tullius aus dem WNBL-Team ein gelungenes Debüt in der 2. DBBL, zudem freuten sich die Ladybaskets, dass auch Tilla Becker mitwirkte und ihr Comeback damit noch verlängerte.

Statistik:

Viertelergebnisse:
30:3, 12:19, 20:16, 18:12

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Sabrina Ochs (21), Wallace (14), Schmidt (12), Koch (11), Ramcke, Wegner (je 8), Körner (4), Tullius (2), Becker, Samantha Ochs.

Scouting...

Ladybaskets: Verhängnisvoller 7-3-Rhythmus kostet den Sieg

Daniela Koch traf gegen Bielefeld am besten. Foto: Claus Bergmann

"Es fehlt einfach der letzte Schritt", musste Alexander May, Headcoach der RIST SCALA Ladybaskets, konstatieren, nachdem sein Team dem TSVE Bielefeld mit 45:51 unterlag und dabei abermals Punkte auf der Strecke liegen ließ. "Wir haben es wieder nicht geschafft, den kleinen Berg zu überwinden", so der Trainer. Gleich mehrfach standen die Ladybaskets während der Partie vor eben diesem "kleinen Berg", doch die kurze Steigung erwies sich als zu steil. So behielten die Gastgeberinnen meist einen kleinen Vorsprung, so sehr sich die May-Schützlinge auch mühten: "Wenn man mal in Führung liegt und sich vielleicht ein kleines Polster erarbeitet, dann kann man auch mal einen Fehler machen. Aber wenn man in Rückstand liegt, dann steht man permanent unter Druck, diesen aufzuholen", meinte der Coach.

Dass die Ladybaskets einen guten Start (6:0) hinlegten, tat ihnen zu Beginn der Begegnung gut, aber sehr zum Leidwesen Mays verfuhren seine Spielerinnen nach einem verhängnisvollen 7-3-Rhythmus. Die ersten sieben Minuten eines Viertels agierten sie zur Zufriedenheit, ehe die Schlussphase von einem Leistungsabfall geprägt war: "Dann haben wir einfach nicht mehr getroffen", sagte May, während Bielefeld auch nicht gerade mit einem Offensiv-Feuerwerk glänzte, aber eben stets ein paar Pünktchen mehr zu Papier brachte. Zur Halbzeit lagen die Ladybaskets mit 19:27 im Hintertreffen, kämpften sich im Laufe des dritten Abschnitts aber wieder auf vier Zähler heran. "Eigentlich war es immer ein enges Spiel", bestätigte der Trainer. Und eine Siegchance bot sich angesichts des geringen Abstands allemal noch. Erst recht, als es beim Stande von 45:45 in die Schlussphase der in Paderborn ausgetragenen Partie ging. Doch auch hier galt wieder: In den letzten drei Minuten gelang den Ladybaskets kaum noch etwas, in diesem Fall kein einziger Korberfolg mehr. Beste Punktesammlerin war Daniela Koch mit 16 (zudem acht Rebounds), Astrid Ramcke folgte mit sieben Zählern.

"Wir haben vor Weihnachten jetzt noch zwei Möglichkeiten, Punkte zu holen. Die letzten beiden Heimspiele zu gewinnen, soll unser Ziel sein", blickt May auf die Begegnungen mit Dorsten (12. Dezember, 17:00 Uhr) und Jena (18. Dezember, 17:00 Uhr) voraus.

Statistik:

Viertelergebnisse (aus Sicht der Ladybaskets):
9:14, 10:13, 12:12, 14:12

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Koch (16), Ramcke (7), Wallace (6), Schmidt (4), Härm, Sabrina Ochs (je 3), Hüners, Körner, Wegner (je 2), Samantha Ochs.

Scouting...

Ladybaskets: Am Ende ging die Kraft aus

Sabrina Ochs kam gegen Opladen auf 19 Punkte. Foto: Claus Bergmann

Der Start stimmte hoffnungsfroh. Mit 12:6 lagen die RIST SCALA Ladybaskets im Duell mit der SG BBZ Opladen kurz vor dem Ende des ersten Viertels in Führung. Die Gäste reduzierten zwar noch auf 12:11, doch der Start war gelungen und auch im zweiten Abschnitt bot das Team von Trainer Alexander May mächtig Paroli, agierte kämpferisch und mutig.

Zur Halbzeit stand es demnach 29:25 für die Ladybaskets. Aber so ging es nicht weiter. Meldeten sich nach dem Seitenwechsel bereits einige Problemchen an, übernahm Opladen im letzten Durchgang klar die Kontrolle. Unter dem Korb lagen die Vorteile nun deutlich auf Seiten der Rheinländerinnen - vor allem die 17-jährige Caroline Van der Velde steigerte sich im Laufe der Begegnung und war dann nur noch schwer zu halten. Zudem gelang es den Ladybaskets kaum, Vera Jaecker in Schach zu halten, die bei einer Feldwurfquote von 75 Prozent 26 Punkte auflegte.

In der Offense lief es für das Team von Coach May weiterhin ordentlich, aber die gute Verteidigungsleistung des ersten und zweiten Viertels vermochte man im Anschluss an den Seitenwechsel nicht zu wiederholen. Vielleicht auch ein Indiz für nachlassende Kräfte? "Ich kann niemandem einen Vorwurf machen. Alle haben gekämpft", so der Coach. Dass der Großteil des Kaders bereits am Sonnabend beim Regionalliga-Spiel in Berlin auf dem Parkett stand, könnte ein Grund sein. "Die Belastung war vielleicht zu groß an diesem Wochenende", sagte May. Opladen wirkte in der Endphase in der Tat frischer, angesichts der zahlreichen Routiniers zweifelsfrei auch "abgezockter". Dass die Ladybaskets erst am 04. Dezember (auswärts in Bielefeld) wieder ins Geschehen eingreifen, könnte in der Hinsicht für das Sammeln der Kräfte hilfreich und der Erholung zuträglich sein.

Statistik:

Viertelergebnisse:
12:11, 17:14, 19:25, 18:28

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Sabrina Ochs (19), Ramcke, Schmidt (je 13), Koch, Wallace (je 8), Hüners, Körner (je 2), Härm (1), Wegner.

Schiedsrichter: Helge Ketelsen/Dennis Sirowi

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Ladybaskets: Der Tabellenführer lässt sich nicht aufhalten

Comeback nach vier Spielen beendet: Tilla Becker. Foto: Claus Bergmann

Endlich wieder vollzählig. Das war die gute Nachricht des Heimspiels der RIST SCALA Ladybaskets gegen die BG '89 Rotenburg/Scheeßel. Katharina Körner und Ashley Wallace kehrten nach ihren Bänderrissen ins Aufgebot zurück, auch Samantha Ochs war nach ihrer Knieblessur wieder mit von der Partie. Doch die volle Sollstärke vermochte nicht zu verhindern, dass sich die Gäste aus Niedersachsen den Sieg schnappten und den Ladybaskets eine 73:86-Niederlage einschenkten.

Headcoach Alexander May sah gute Ansätze seines Teams, aber richtig gefährden konnten seine Schützlinge den Tabellenführer nicht. Kein Zweifel jedoch: Über weite Strecken der Partie spielten die Gastgeberinnen gut mit, waren darauf bedacht den Abstand im Rahmen zu halten, um dann nach der Halbzeit, als man mit sieben Zählern im Hintertreffen lag, auf vier Zähler zu verkürzen. Rotenburg wackelte zwar, allerdings nur kurz. Denn während Pia Mankertz und Laura Rahn gegen ihre früheren Teamkolleginnen in der Offense nicht wie so oft in der bisherigen Saison die Hauptrollen besetzten, verpassten insbesondere die US-Amerikanerinnen Erika Bobo und Toni Thomas in dieser Phase den Hoffnungen der Ladybaskets einen Dämpfer und sorgten wiederum für eine Vergrößerung des Abstandes.

"Leider fehlte uns dann die Intensität und wir sind eingebrochen", sagte May. "Und insgesamt fehlt uns die Konstanz, um so ein Team zu schlagen", meinte der Coach. Was ihm hingegen gefiel, war die Rebound-Arbeit und auch das Comeback von Ashley Wallace sah er als positives Zeichen für die Zukunft. "Dafür dass sie vier Wochen verletzt war, war das schon sehr gut", so May. Ihre Abschiedsvorstellung gab dagegen Tilla Becker, die sich in den vergangenen Wochen als "Aushilfe" zur Verfügung gestellt hatte und so die Personalnot auf den großen Positionen linderte. Die Ladybaskets sagen Danke! für das starke Vier-Spiele-Comeback.

Bereits am kommenden Sonntag ist das Team wieder in der Steinberghalle gefordert, abermals kommt ein Spitzenteam. Um 14:00 Uhr ist Tip-Off der Partie gegen den DBBL-Absteiger und derzeitigen Tabellenvierten SG BBZ Opladen.

Statistik:

Viertelergebnisse:
16:22,18:19,17:25,22:20

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Wallace (22), Sabrina Ochs (18), Koch (10), Becker (9), Ramcke (8), Härm, Meyer, Wegner (je 2), Hüners, Körner, Samantha Ochs, Schmidt.

BG '89 Hurricanes Rotenburg/Scheeßel (Punkte): Thomas (23), Fibich (16), Bobo (15), Rahn (10), Mankertz (8), Stach (6), Feil, Kropp-Büttner (je 4), Ponty.

Schiedsrichter: Michael Pieper/Mark Winkler

Scouting...

Ladybaskets: Fataler Einbruch nach der Halbzeit

Sah kaum Punkte seines Teams in der zweiten Hälfte: Coach Alexander May. Foto: Bergmann

Zahlen sprechen mitunter eine deutliche Sprache. Und liefern unterstützendes "Futter" zur Erklärung von Siegen und Niederlagen. Zweierlei sind Zahlen jedenfalls immer: Kalt und schonungslos. Und wenn allein das Endergebnis des Auswärtsspiels der RIST SCALA Ladybaskets bei Phoenix Hagen mit 51:78 schon alles andere als freundlich klingt, so servierte Trainer Alexander May gleich noch ein paar weitere Beispiele, die ihm gar nicht gefielen, aber nicht von der Hand zu weisen waren und zeigten, woran es in Hagen haperte: "Wenn man nur 33 Prozent seiner Würfe aus der Nahdistanz trifft, dann kann man auswärts einfach nicht gewinnen", bemängelte der Trainer im Anschluss an die Niederlage seines Teams. "Im dritten Viertel haben wir nur einen Feldkorb gemacht", legte May nach. Dass es insgesamt nur sechs Punkte in zehn Minuten waren, schmeichelte auch nicht gerade.

Als Konsequenz aus der vermeidbaren Niederlage gegen Grünberg lautete in Hagen die Devise: Von Anfang an wach sein! Die Umsetzung dieses Ziels gelang. "In der ersten Halbzeit lief es so, wie ich es gewollt habe", sagte der Coach. Zwar lag man nach zehn Minuten (17:20) sowie bei Halbzeit (37:41) knapp im Rückstand, doch beunruhigen konnte diese geringe Differenz niemanden. Die Geschehnisse im Anschluss an den Seitenwechsel hingegen schon. "Die zweite Halbzeit war unterirdisch", befand May in aller Deutlichkeit. Besagtem dritten Viertel mit lediglich sechs Zählern auf der Habenseite folgte ein vierter Abschnitt, der offensiv kaum Linderung schuf. Phoenix bestimmte das Geschehen, ein Teil der insgesamt 26 Ballverluste der Ladybaskets blieb auch nun nicht aus.

Mit der vierten Saisonniederlage haben die Ladybaskets vorerst den achten Tabellenrang gebucht. Und am nächsten Wochenende kommt der Tabellenführer Rotenburg. Das bedeutet einerseits eine nicht eben leichte Aufgabe und andererseits ein Wiedersehen mit Pia Mankertz und Laura Rahn. May wird in diesem Duell möglicherweise wieder auf Katharina Körner und Ashley Wallace zurückgreifen können, die ihre Bänderrisse so weit auskuriert haben, dass sie ins Mannschaftstraining zurückkehren. Zahlen, die dagegen sprechen könnten, gibt es derzeit glücklicherweise nicht.

Statistik:

Viertelergebnisse (aus Sicht der Ladybaskets):
17:20, 20:21, 6:15, 8:22

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Ramcke (12), Sabrina Ochs (10), Becker (9), Koch (6), Wegner (5), Härm (4), Meyer (3), Schmidt (2), Hüners.

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Ladybaskets: Start verschlafen, Heimspiel verloren

Am Boden: Samantha Ochs musste verletzt ausscheiden. Foto: Bergmann

Alexander May kannte keinen Zweifel. Unumstößlich stand für den Headcoach der RIST SCALA Ladybaskets fest: "Es lag am ersten Viertel, dass wir dieses Spiel verloren haben", sagte er im Anschluss an die 58:61-Niederlage gegen die Bender Baskets Grünberg. Diese Meinung hatte der 33-Jährige nicht exklusiv. Die Einschätzungen der Beobachter auf den Rängen und auch das Zahlenwerk unterstrichen das Urteil des Trainers. Mit 9:26 lagen die Ladybaskets nach zehn Minuten im Hintertreffen. "Wir haben das erste Viertel komplett verpennt", ärgerte sich May. Bereits nach gut zwei Minuten sah er das Unheil kommen, nahm eine Auszeit und versuchte dagegenzusteuern. Aber der Gang der Dinge setzte sich fort. Grünberg dominierte, die Ladybaskets wirkten lethargisch und wurden geradezu überrumpelt.

Doch erfreulich war: Die Reaktion auf den haarsträubenden Spielbeginn folgte ohne Unterlass. Im zweiten Abschnitt lief es bereits ganz anders. Die Ladybaskets besannen sich auf ihre Stärken und kamen in der Offense nun deutlich besser zurecht, während die Gäste aus Hessen ihr Pulver mitunter verschossen zu haben schienen. So nahm sich der Rückstand mit acht Zählern bei Halbzeit doch schon viel freundlicher aus.

Im Anschluss an eben diese wollten die Ladybaskets den eingeschlagenen Weg weiter beschreiten. Die Verteidigung erzielte nun ein ums andere Mal Ballgewinne, aus denen jedoch insgesamt zu wenig Kapital geschlagen wurde. Mehrmals - insbesondere während des Schlussabschnitts - schienen die Vorteile auf Seiten der Gastgeberinnen zu liegen, Grünberg wankte. Daniela Koch ging unter dem Korb mit einer starken Leistung voran, während aus der Distanz diesmal nicht derartig viel zu holen war wie noch in Neuss. Und obwohl die Gäste dann und wann kurz davor schienen, das Geschehen aus der Hand zu verlieren und den Ladybaskets zudem die Führung überlassen mussten, gelang es den Schützlingen von Alexander May nicht, den Deckel auf den Topf zu legen. Zumal die Grünbergerinnen in der Schlussphase cool blieben und sicher von der Freiwurflinie trafen. Den letzten Versuch der Partie feuerte Astrid Ramcke mit dem Ablauf der Spielzeit ab, ihr Distanzwurf verfehlte das Ziel jedoch.

Was blieb, war die Erkenntnis, dass sich ein schlechter Start auch am Ende einer Partie noch auswirken kann: "Hätten wir das erste Viertel nicht verschlafen, wäre es ganz anders gekommen", sagte der Trainer nach der Schlusssirene mit Bestimmtheit und blickte sorgenvoll in Richtung Samantha Ochs. Die Aufbauspielerin zog sich im letzten Viertel eine Knieverletzung zu. Bloß nicht der nächste Ausfall, dachte der Coach.

Statistik:

Viertelergebnisse:
9:26, 21:12, 9:9, 19:14

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Koch (14), Sabrina Ochs (13), Härm (8), Wegner (6), Ramcke (5), Hüners, Samantha Ochs (je 4), Becker, Schmidt (je 2), Meyer.

Scouting...

Ladybaskets: Heiße Schlussphase erfolgreich überstanden

Mit viel Zug zum Korb: Svenja Härm (links) spielte stark auf. Foto: Bergmann

Die RIST SCALA Ladybaskets behielten in einer spannenden Partie beim Aufsteiger TG Neuss die Oberhand und fuhren mit dem 69:66 ihren zweiten Saisonsieg ein. "Es war enorm eng am Ende", sagte Headcoach Alexander May. Doch die Ladybaskets hielten stand und durften jubeln. Die Neusserinnen kamen im Schlussviertel Stück für Stück näher, versuchten letztlich mit Fouls die Uhr anzuhalten und so noch die Wende zu erzwingen. Doch die Schützlinge von Coach May hatten etwas dagegen und belohnten sich somit für eine gute Leistung mit dem Punktgewinn.

"Im ersten Viertel haben wir fast nur mit Dreiern gepunktet", schmunzelte der Trainer. Viermal trafen seine Spielerinnen während des Eröffnungsabschnitts aus der Distanz - 19 Punkte waren es ingesamt. Überhaupt stellte sich die Quote überaus positiv dar: 11/20 hieß es am Ende von jenseits der Dreierlinie, allein fünf Treffer (bei acht Versuchen) gingen auf das Konto von Astrid Ramcke. Dass man zudem auch unter dem Korb gut mitmischte, hatten die Ladybaskets nicht zuletzt Tilla Becker zu verdanken. "Mit ihrer Erfahrung war sie sehr wichtig für uns. Und 15 Rebounds sind natürlich eine Hausnummer", so May über seine Aushilfe auf der Center-Position. Zudem erzielte die 28-Jährige elf Punkte.

Zur Halbzeit hatten die Ladybaskets vier Zähler mehr auf dem Zettel als die TG und legten nach der Pause los wie die Feuerwehr: "Wir sind super ins dritte Viertel gestartet und hatten in den ersten zwei Minuten einen 6:0-Lauf", berichtete der Trainer. Zwischenzeitlich führte sein Team mit zwölf Punkten Differenz, doch im Schlussabschnitt drohte die Partie zu kippen. Neuss kämpfte sich heran, kam nahe, doch die Führung blieb auf Seiten der Ladybaskets. Auch dank der starken Leistung von Svenja Härm: "Sie war einer der Gründe für unseren Sieg", lobte May die 20-Jährige. So erzielte Härm etwa in der Endphase wichtige Zähler von der Freiwurflinie, nachdem sie in der vorangegangenen Partie ein ums andere Mal mit Macht und Erfolg zum Korb gezogen war. "Die letzte Minute war noch mal richtig heiß und sehr umkämpft", so May. Mit dem besseren Ende für sein Team. Das Bangen und Zittern hatte sich also gelohnt.

Statistik:

Viertelergebnisse (aus Sicht der Ladybaskets):
19:21, 18:12, 15:19, 17:24

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Ramcke (17), Härm (15), Becker (11), Sabrina Ochs (10), Hüners (7), Samantha Ochs, Schmidt, Wegner (je 3).

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Ladybaskets: Ein Pokal-Aus, das Mut macht

Traf fünf "Dreier": Astrid Ramcke. Foto: Claus Bergmann

Eine faustdicke Pokalüberraschung gelang den RIST SCALA Ladybaskets im Duell mit dem Erstligisten SV Halle Lions zwar nicht, dennoch dürfte manch Zuschauer am Steinberg angesichts des starken Auftritts des Teams positiv überrascht gewesen sein.

Zwar sprach das Endresultat von 61:91 deutlich gegen das Team des Trainergespanns Alexander May/Adesina Ogundipe, doch ohne ihre verletzte Kollegin Ashley Wallace, die im bisherigen Saisonverlauf eine zentrale Rolle bei den Ladybaskets übernommen hatte, präsentierte man sich selbstbewusst und ohne Scheu gegen die körperlich überlegenen Gäste. "Wir haben uns sehr gut verkauft. In der Form hat das keiner erwartet", freute sich May. Da sich die Fußverletzung seiner US-amerikanischen Topspielerin als Bänderriss herausstellte, Wallace deshalb momentan nur auf Krücken unterwegs ist und mehrere Wochen ausfällt, hofft der Coach auch in näherer Zukunft auf ähnlich couragierte Auftritte seiner Schützlinge: "Es hat sich gezeigt, dass es auch so geht und wir uns auch ohne Ashley nicht verstecken müssen. Dieses Spiel war deswegen gut für den Kopf."

Und dennoch: Wallace fehlt natürlich als Fixpunkt unter dem Korb, wie sich auch gegen Halle zeigte. Die "Lions" bestimmten das Geschehen in der Zone und nutzten ihren Größenvorteil immer wieder aus. So etwa in der Anfangsphase, als die Gäste mit 13:3 begannen und nach zehn Minuten mit 22:13 in Front lagen. Doch das schockierte die Ladybaskets rein gar nicht. Die ersten sechs Punkte des zweiten Abschnitts gingen auf ihr Konto, mehr und mehr leckten sie Blut und sahen, wie der Gast zu verwunden war. Mit aggressiver Defense und schnellen, mutigen Aktionen im Angriff nämlich. Auf Seiten des Erstligisten hielt insbesondere die US-Amerikanerin Carrie Biemer dagegen und erzielte elf der 18 Punkte Halles im zweiten Viertel. Nach 20 absolvierten Minuten hatten die Ladybaskets den Rückstand auf drei Zähler (37:40) gedrückt.

Im Anschluss an die Halbzeit kam zunächst erst einmal wieder Halle in Fahrt. Doch den 7:0-Run der Gäste konterten Astrid Ramcke und Samantha Ochs mit zwei "Dreiern" innerhalb weniger Sekunden. Man blieb dran, ehe sich die "Lions" einen zehn Punkte betragenden Vorsprung sicherten und diesen gegen Ende des dritten Durchgangs auf 66:50 anwachsen ließen. Mit 13 unbeantworteten Zählern in Folge eröffnete das Team aus Sachsen-Anhalt den Schlussabschnitt, zog auf 79:50 davon und hatte sich damit ein komfortables Polster "angefressen", das die Ladybaskets trotz einiger sehenswerter Aktionen - wie beispielsweise zwei weitere Dreipunktwürfe von Astrid Ramcke - nicht mehr anzugreifen vermochten.

Statistik:

Viertelergebnisse:
13:22, 24:18, 13:26, 11:25

Rist SCALA Ladybaskets (Punkte): Ramcke (17), Sabrina Ochs (13), Wegner (11), Schmidt (7), Koch (6), Härm, Samantha Ochs (je 3), Hüners (1), Meyer.

Schiedsrichter: Stefanie Oelfke/Axel Riek

Ladybaskets: Auswärtsniederlage und Verletzungspech

Ashley Wallace musste im Krankenhaus behandelt werden. Foto: Bergmann

Das Spiel und Ashley Wallace verloren - diese beiden bitteren Erkenntnisse mussten die RIST SCALA Ladybaskets im Anschluss an das 48:70 gegen den TSV Quakenbrück konstatieren.

Das Team von Headcoach Alexander May startete überzeugend in die Begegnung mit den noch ungeschlagenen "Dragons". "Wir sind gut reingekommen", bestätigte der Trainer. Nach zehn Minuten führten die Ladybaskets mit 18:13; auf Seiten der Gastgeberinnen hielt insbesondere die US-amerikanische Spielmacherin Tony Martin dagegen. "Mit ihr hatten wir Probleme", so May, "bis zur Halbzeit hatte sie schon 15 Punkte." Und damit einen großen Anteil an der Führung, die sich Quakenbrück nach der ersten Pause erkämpfte. 24:32 hieß es aus Sicht der May-Mädels nach zwei Vierteln, doch nach dem Seitenwechsel folgte wieder der Umschwung und der Rückstand begann mehr und mehr zu schwinden. "Ashley ist heißgelaufen, und wir waren auf vier Punkte dran", sagte der Coach. Und da passierte es. Die US-Amerikanerin knickte um und konnte nicht weitermachen. Nach der Erstversorgung, die dankenswerterweise der Quakenbrücker Physiotherapeut übernahm, musste die 25-Jährige ins Krankenhaus transportiert werden. Einen Bruch schlossen die Ärzte aus, inwieweit die Bänder geschädigt sind, konnte allerdings noch nicht festgestellt werden. "Für das Pokalspiel am Dienstag fällt sie auf jeden Fall aus", so May.

Die Aufholjagd war nach der Verletzung der US-Amerikanerin abrupt beendet. "Es gab einen Bruch im Spiel", sagte der Coach. Die Niedersächsinnen brachten den Ball nun immer wieder in die Mitte und kamen über ihre Center zu Punkten, während sich Martin nach ihrer furiosen ersten Hälfte mittlerweile nicht mehr derartig in Szene setzte. "Quakenbrück hat seine körperlichen Vorteile ausgenutzt", musste May feststellen. Im letzten Viertel gelang seinem Team in der Offensive nicht mehr viel, die Auswärtsniederlage war nicht mehr anzuwenden.

Bereits am Dienstag (12. Oktober, 19:30 Uhr) sind die Ladybaskets wieder in Aktion, im DBBL-Pokal gegen den Erstligisten SV Halle Lions. Ohnehin eine schwierige Aufgabe, angesichts des Ausfalls von Ashley Wallace wird die Hürde nicht kleiner. Da mit der US-Amerikanerin und Katharina Körner (Bänderriss) nunmehr zwei Innenspielerinnen fehlen, ist die Auswahl auf der Center-Position überschaubar geworden. Nominell ist für die Arbeit unter dem Korb Daniela Koch übrig geblieben. Da bleibt May wohl kaum etwas Anderes übrig, als - wie auch bereits in der Vorsaison erprobt - die eine oder andere seiner Spielerinnen "positionsfremd" einzusetzen.

Statistik:

Viertelergebnisse (aus Sicht der Ladybaskets):
18:13, 6:19, 19:24, 5:14

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Wallace (12), Ramcke (7), Härm, Sabrina Ochs, Samantha Ochs (je 6), Koch (5), Wegner (4), Schmidt (2), Hüners.

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Ladybaskets: Einem stärkeren Gegner unterlegen

Trotz Niederlage nicht unzufrieden: Adesina Ogundipe. Foto: Bergmann

Mit dem zweiten Saisonsieg und einer "Revanche" gegen die Panthers aus Osnabrück - im Frühjahr behielt das Team von Coach Hanna Ballhaus im Playoff-Halbfinale die Oberhand - hat es für die RIST SCALA Ladybaskets beim ersten Heimspiel der Saison zwar nicht geklappt, aber dennoch zeigte sich Trainer Adesina Ogundipe, der den beruflich in Heidelberg beim Bundesjugendlager weilenden Chef Alexander May vertrat, mit der Leistung seines Teams angesichts der 48:60-Niederlage nicht unzufrieden. "Wir wollten Osnabrück ärgern, das ist uns gelungen", sagte Ogundipe, der zugleich allerdings auch die Qualität der Gäste hervorhob und betonte, die Ladybaskets hätten gegen einen Titelfavoriten verloren.

Statistisch sprach vieles für die Gastgeberinnen. Vieles, aber eben nicht alles. So lag man in Sachen Wurfquote (47 Prozent gegenüber 41 Prozent) vorne, auch die Mehrzahl der Abpraller sammelten die Ladybaskets ein (38:23). "Wir haben wirklich gut gereboundet", lobte Ogundipe, musste aber im selben Atemzug einschränken: "Leider haben wir im Anschluss an die Offensiv Rebounds oft nicht die richtigen Entscheidungen getroffen und somit zu viele Chancen liegengelassen." Und auch die Wurfquote verbarg eine Tatsache, die dem Coach ebenfalls missfiel: "Von der Dreierlinie hatten wir einen rabenschwarzen Tag." Nur drei Versuche gelangen den Ladybaskets - keiner saß. Insgesamt erhielt die US-Amerikanerin Ashley Wallace, die als Einzige verlässlich scorte, in dieser Hinsicht zu wenig Unterstützung, während Osnabrück da auf mehrere Säulen bauen durfte und sich folgerichtig auch alsbald eine zweistellige Führung erarbeitete. Diese vermochten die Panthers souverän aufrechtzuerhalten und wehrten damit die großen Bemühungen der Gastgeberinnen stets ab. Allen voran Stefanie Grigoleit drehte für die Niedersächsinnen im Laufe der Begegnung auf - ein Gegenmittel fanden die Ladybaskets zu selten, so dass die Osnabrückerin insbesondere aus der Nahdistanz hochprozentig traf, ihre Farben folglich zum Erfolg führte.

"Unterm Strich war es ein gutes Spiel von uns. Wir haben gesehen, wo unsere Stärken liegen", bilanzierte Ogundipe und kann seinem Trainerkollegen berichten, dass die Ladybaskets zwar gegen einen Meisterschaftsanwärter verloren, aber keinesfalls untergingen oder gar chancenlos gewesen wären. Doch auch schlechte Nachrichten wird er May nicht verheimlichen können: So zog sich Katharina Körner eine Fußverletzung zu und Wallace blieb ebenfalls nicht ganz unversehrt. Sabrina Ochs hingegen, die es zum Auftakt gegen Jena erwischt hatte, spielte augenscheinlich ohne Probleme auf.

Am kommenden Sonntag treffen die Ladybaskets auswärts auf den TSV Quakenbrück, der mit Siegen über Grünberg und Hagen in die neue Saison gestartet ist. Und am Dienstag, den 12. Oktober, ergo zwei Tage im Anschluss an die Reise gen Quakenbrück steht für die Ladybaskets die nächste Aufgabe ins Haus: In der zweiten Runde des DBBL-Pokals ist dann der Erstligist Halle Lions zu Gast in Wedel.

Statistik:

Viertelergebnisse:
10:12, 10:22, 10:12, 18:14

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Wallace (21), Hüners (6), Müller-Navarra, Schmidt, (je 4), Härm (3), Körner, Sabrina Ochs, Samantha Ochs, Ramcke (je 2), Wegner.

OKE Panthers (Punkte): Grigoleit (19), Byrd (11), Grant, Kubat, Vatthauer (je 7), Schwarz (5), Matthys (4), Knopp.

Schiedsricher: Dennis Sirowi/Mark Winkler

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Ladybaskets: Klarer Sieg, aber noch viel Luft nach oben

Im Vorfeld sprach Alexander May angesichts des Auftaktgegners von einer "Wundertüte", aber dieser entpuppte sich für die RIST SCALA Ladybaskets zumindest nicht als böse Überraschung. 61:38 bezwang man im ersten Spiel der neuen Zweitliga-Saison den TuS Jena und ließ dabei im Laufe der Partie nichts anbrennen.

"Das war ein ganz guter Start", blieb der Cheftrainer bescheiden und wollte dem Ergebnis gegen personell dezimierte Thüringerinnen (Jena bot nur sechs Spielerinnen, darunter zwei WNBL-Akteurinnen, auf) nicht überbewerten. Einen Wermutstropfen gab es trotz des klaren Erfolges: Sabrina Ochs zog sich bereits nach sieben Minuten eine Verletzung am Fußgelenk zu. Diagnose: Noch ungewiss.

"Im ersten Viertel waren wir noch etwas verhalten", so May, "wir haben ein paar Minuten gebraucht, um ins Spiel zu kommen." Doch dann lief es aber. Die Verteidigung der Ladybaskets zwang Jena immer wieder zu Ballverlusten (insgesamt 30), das deutliche Mehr an Wurfchancen wurde zudem mit höherer Quote als seitens des Gegners genutzt. Konsequenterweise und mit einem starken zweiten Abschnitt (19:5) im Rücken lagen die Ladybaskets bei Halbzeit mit 33:17 in Front.

Zwar sah May "ab und zu kleine Hänger in unserem Spiel", doch diese vermochten die klare Führung nicht anzufechten. Der Trainer gewährte all seinen einsatzbereiten Schützlingen eine Menge Einsatzzeit, bis auf die verletzte Sabrina Ochs durften sich sämtliche Spielerinnen jeweils mindestens zehn Minuten auf dem Parkett präsentieren. Trotz der Wechsel sah May kaum einen Qualitätsverlust, stellte insgesamt aber fest, "dass wir noch viel Luft nach oben haben". Bereits am kommenden Wochenende wird das dann am Steinberg im Duell mit den als Titelkandidat gehandelten Panthern aus Osnabrück vielleicht schon abzurufen sein. "Das wird enorm viel schwerer", ist sich der Coach jedenfalls sicher.

Statistik:

Viertelergebnisse (aus Sicht der Ladybaskets):
14:12, 19:5, 9:8, 19:13

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Wallace (23), Samantha Ochs (11), Ramcke (7), Hüners, Sabrina Ochs (je 4), Koch, Meyer (je 3), Härm, Müller-Navarra, Schmidt (je 2), Wegner.

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So lief der Pentosin-Cup 2010

Ein Wochenende voller Basketball - international und hochklassig - das hat in der Steinberghalle kurz vor Saisonstart nun mittlerweile bereits Tradition. Beim Pentosin-Cup 2010 gingen neben den Gastgebern in Damen- und Herrenkonkurrenz insgesamt sechs weitere Teams an den Start, davon vier aus dem europäischen Ausland, aus Dänemark und Luxemburg. Ungeschlagen blieben bei den Damen Lemvig Basket sowie bei den Herren die UBC Hannover Tigers.
Der SC Rist bedankt sich herzlich bei Gundula Laabs, die wieder für die tolle Organisation und den reibungslosen Ablauf des Pentosin-Cups sorgte, bei Sabine Görg für das Betreiben der Cafeteria sowie bei allen Schiedsrichtern und Kampfgerichtlern.

Die gastgebenden RIST SCALA Ladybaskets traten aufgrund der kurzfristigen Absage des irischen Erstligisten DCU Mercy zweimal statt dreimal an, doch auch aus den beiden Partien des Wochenendes vermochte das Trainergespann Alexander May/Adesina Ogundipe wichtige Erkenntnisse und Schlüsse für den Stand und den weiteren Verlauf der Saisonvorbereitung zu ziehen. Mit dabei hatten die Ladybaskets auch Samantha Ochs als Verstärkung für den Aufbau. Die 20-Jährige kam bereits vor einigen Jahren im Trikot des SC Rist zu Zweitliga-Einsätzen und ging zuletzt für die BG'89 Rotenburg/Scheeßel auf Korbjagd. Fortan wird sie also mit ihrer jüngeren Schwester Sabrina in einem Team spielen. Zudem brachten die Coaches auch Birthe Meyer zum Einsatz, die in der abgelaufenen Saison für die 2. Damen des SC Rist auflief.

Am Sonnabend im Duell mit dem dänischen Erstliga-Club Lemvig Basket unterlagen die Gastgeberinnen mit 59:67, zeigten während der 40 Minuten Spielzeit jedoch einige vielversprechende Ansätze, was Headcoach May für die Begegnung gegen den luxemburgischen Double-Gewinner Musel Pikes (52:65) am Sonntag allerdings nicht in dem Maße behaupten wollte. Was gegen die Däninnen noch klappte, lief gegen die Pikes schief: "Unsere Offense war mehr wie ein Hühnerhaufen. Wir waren weder geordnet noch agil genug. In der Defense waren wir viel zu nachgiebig", sagte der Trainer deutlich und meinte: "Wir haben noch viel zu tun."
Den nächsten Test absolvieren die Ladybaskets am kommenden Sonnabend (18. September) um 17:00 Uhr in der Halle Alter Teichweg gegen den dänischen Erstligisten SISU Kopenhagen. Voraussichtlich wird gegen die Skandinavierinnen Ashley Wallace ihr Debüt geben. Die US-Amerikanerin wird am Mittwochabend in Hamburg erwartet.
Für die RIST SCALA Ladybaskets spielten: Svenja Härm, Nika Heidari, Ida Hüners, Daniela Koch, Katharina Körner, Birthe Meyer, Charlotte Müller-Navarra, Sabrina Ochs, Samantha Ochs, Astrid Ramcke, Nele Schmidt, Constanze Wegner.

Zack Frey

Drei Spiele, zwei Siege und damit Platz zwei beim Pentosin-Cup hinter den UBC Hannover Tigers (2. Bundesliga Pro A) - das sind die Fakten, die am Wochenende für die 1. Herren des SC Rist zu verbuchen waren. Darüber hinaus konnten sich die Zuschauer am Steinberg einen ersten Eindruck von Zack Frey verschaffen. Der US-Amerikaner schaute am Freitag wenige Stunde nach seiner Ankunft noch von der Bank aus zu, wie seine neuen Kollegen den luxemburgischen Erstligisten Musel Pikes mit 80:73 bezwangen, tags darauf trug der 23-Jährige dann erstmals das Rist-Trikot und wirkte beim 82:56-Erfolg über Lemvig Basket (zweite Liga Dänemark) mit. Ebenso am letzten Turniertag im Duell mit Hannover, das die Niedersachsen mit 70:62 gewannen. Ein freudiges Wiedersehen gab es dabei mit Stu Turnbull, der während seiner Zeit beim SC Rist menschlich und sportlich Eindruck in Wedel hinterließ und bei seiner Rückkehr jede Menge Bekannte traf.

Ebenfalls vorgesehen war eigentlich das Debüt von Skouson Harker, doch der Kanadier ist bislang nicht in Deutschland eingetroffen. Ein ernster familiärer Zwischenfall zwingt den 33-Jährigen derzeit zum Verbleib in seiner Heimat. Ob Harker deshalb überhaupt noch den SC Rist wird verstärken können, ist momentan unklar. Die Verantwortlichen sind jedoch für beide Fälle gewappnet. So kam mit Lars Grübler ein möglicher Kandidat für die Center-Position zum Einsatz. Der 30 Jahre alte und 2,11 Meter frühere Bundesliga- und A2-Nationalspieler, der in der vergangenen Saison für den USC Freiburg (2. Bundesliga Pro A) auflief, würde zweifellos eine enorme Verstärkung unter dem Korb darstellen, doch ob Grübler in der neuen Saison für den SC Rist spielen wird, muss abgewartet werden und hängt noch von mehreren Faktoren ab, insbesondere von einer Arbeitsstelle.
Leistungsträger auf den "großen Positionen" - diese Rolle ist auch Frey zugedacht. Der US-Amerikaner hatte noch sichtlich mit den Nachwirkungen der Reisestrapazen zu kämpfen, deutete jedoch seine Klasse an: "An seinen Qualitäten habe ich keinen Zweifel und auch menschlich passt er ins Team. Zack war wegen des Jetlags noch ziemlich kaputt", sagte Headcoach Özhan Gürel. Der Trainer sprach von "guten Ansätzen" und meinte damit die Auftritte seiner gesamten Mannschaft während des Turniers, fügte jedoch im selben Atemzug hinzu: "Wir müssen noch ganz viel arbeiten, so oft und so viel wie möglich trainieren und weiter als Mannschaft wachsen."

Als positives Zeichen wertete Gürel die Leistungen und das Engagement seiner Talente: "Wie sich unsere fünf Jugendspieler an diesem Wochenende präsentiert haben, war sehr erfreulich." Gerne hätte der 30-Jährige auch seinen sechsten Youngster, Kay Gausa nämlich, einbezogen. Doch der Flügelspieler musste aufgrund eines Muskelfaserrisses auf seine Teilnahme am Pentosin-Cup verzichten.
Den nächsten Test unternehmen die Rister am Mittwoch, den 15. September (20:00 Uhr, Steinberghalle, Zuschauer sind herzlich willkommen) gegen den 1. SC Norderstedt (2. Regionalliga), zudem wird am Sonnabend (18. September, 19:00 Uhr) beim MTV Itzehoe (1. Regionalliga) ein weiteres Vorbereitungsspiel bestritten.
Für den SC Rist spielten: Vedo Delic, Tim Dostal, Mac-Davis Duah, Zack Frey, Erwin Gausa, Lars Grübler, Florian Hollmann, Steffen Kiese, Jonas Laatzen, Martin Maraite, Florian Moysich, Tim Parohl, Tobias Wichers.

Ergebnisse:
Freitag, 10. September:
20:00 Uhr (Herren): SC Rist - Musel Pikes 80:73

Sonnabend, 11. September:
10:00 Uhr (Damen): Musel Pikes - Lemvig 58:63
12:00 Uhr (Herren): UBC Hannover - Lemvig 101:54
14:00 Uhr (Damen): Musel Pikes - BG Rotenburg 86:81
16:00 Uhr (Herren): Musel Pikes - UBC Hannover 81:84
18:00 Uhr (Damen): Lemvig - RIST SCALA Ladybaskets 67:59
20:00 Uhr (Herren): Lemvig - SC Rist 56:82

Sonntag, 12. September:
10:00 Uhr (Damen): BG Rotenburg - Lemvig 77:79
12:00 Uhr (Herren): Musel Pikes - Lemvig 83:35
14:00 Uhr (Damen): RIST SCALA Ladybaskets - Musel Pikes 52:65
16:00 Uhr (Herren): SC Rist - UBC Hannover 62:70

Ladybaskets: Unverhoffte Aufstiegschance? - Laura Rahn verlässt Wedel

Laura Rahn. Foto: Bergmann

In einer knappen Mitteilung informierte die Damen-Basketball-Bundesliga Ende Mai über den Status der Lizenzvergabe in der ersten Liga. "Keine Lizenz für die kommende Saison erhält Saarlouis. Ausschlaggebend hierfür sind wirtschaftliche Gründe. Gegen diese Entscheidung des Lizenzliga-Ausschusses kann gemäß § 11 des DBBL-Lizenzstatuts das Schiedsgericht angerufen werden.", hieß es dort in aller Kürze. Der frischgebackene deutsche Meister also vor dem Aus in der höchsten deutschen Spielklasse? Die Entscheidung, ob Saarlouis die Teilnahmeberechtigung auch in zweiter Instanz verweigert wird, liegt nun in den Händen des Schiedsgerichts. Mit Opladen, Osnabrück und den RIST SCALA Ladybaskets wurden vorsorglich drei mögliche Nachrücker seitens der Liga kontaktiert. Osnabrück lehnte ab, Opladen hingegen signalisierte sein Interesse.

Die Verantwortlichen des SC Rist baten um Aufschub, zudem bliebe erst einmal die Entwicklung in Saarlouis abzuwarten. Zeitungsmeldungen künden bereits von Lösungen für die wirtschaftlichen Probleme des deutschen Meisters. Für den Fall, dass die DBBL-Lizenz aus Saarlouis abgezogen wird, sagt Siegmar Kuntze, der erste Vorsitzende des SC Rist: "Nur wenn es uns gelingen sollte, weitere finanzielle Mittel zu akquirieren, wäre ein Aufstieg überhaupt ein Thema, über das man nachdenken könnte." Es müsste zusätzlich ein fünfstelliger Betrag aufgebracht werden sowie ein entsprechendes Team zusammengestellt werden.

Sicher ist in personeller Hinsicht zum jetzigen Zeitpunkt zunächst einmal, dass mit Laura Rahn eine uneingeschränkte und jahrelange Leistungsträgerin die Ladybaskets verlässt. Die Centerin wechselt zur BG'89 Rotenburg/Scheeßel. Sowohl in der Jugend als auch bei den 1. Damen hat Laura über die Jahre hervorragende Leistungen für den SC Rist gezeigt. Die Rister bedanken sich ausdrücklich für ihr Engagement und ihre vorzüglichen Leistungen im grün-gelben (sowie in der verganenen Saison im gelb-blauen) Trikot und wünschen für die Zukunft alles Gute. Ein Wiedersehen dürfte es dann in den Duellen mit Rotenburg in der kommenden Zweitligasaison geben.

Ladybaskets: Finaleinzug verpasst

Trotz Halbfinal-Aus mit der Saison zufrieden: Headcoach Alexander May (links) und sein "Co" Adesina Ogundipe. Foto: Bergmann

Die Saison 2009/2010 ist für die RIST SCALA Ladybaskets beendet. Am Sonntagnachmittag verlor das Team des Trainergespanns Alexander May/Adesina Ogundipe das dritte und alles entscheidende Halbfinalspiel beim Osnabrücker SC mit 52:60. Die Niedersächsinnen ziehen damit ins Playoff-Endspiel ein und treffen dort auf die Chemcats Chemnitz, die sich in der Vorschlussrunde gegen die BG Rotenburg/Scheeßel durchsetzten.

"Wir haben den Anfang völlig verschlafen", kommentierte Coach May die Startphase der Partie in Osnabrück, in der es nach zehn Minuten 25:8 für die Gastgeberinnen stand. Sein Team habe sich "zu viele Fehler geleistet" und dem OSC "zu viel erlaubt", sagte der Trainer. Mit dieser Hypothek im Gepäck machten sich die Ladybaskets auf, im weiteren Verlaufe der Partie vielleicht doch noch eine Überraschung zu bewerkstelligen. "Wir haben uns leider oftmals zu sehr auf Einzelaktionen konzentriert", bemängelte May, dessen Akteurinnen jedoch herankamen, den Osnabrückerinnen im zweiten Abschnitt nur fünf Zähler gestatteten und bei Halbzeit auf 20:30 verkürzt hatten. Nach dem Seitenwechsel betrug der Rückstand teils nur noch vier Punkte. Mittlerweile begegneten sich beide Teams - wie bereits während der gesamten Halbfinal-Serie - auf Augenhöhe, aber der OSC besaß dennoch leichte Vorteile und sicherte sich trotz des zwischenzeitlich deutlichen Aufkommens der Ladybaskets den dritten Durchgang mit 20:15. Im letzten Viertel wussten Mays Schützlinge dann wieder zu verkürzen, zum Sieg und damit zum Einzug ins Finale reichte es allerdings nicht.

"Osnabrück hat verdient gewonnen", gestand der Coach nach der Schlusssirene ein. Sein insgesamt positives Saisonfazit ließ sich May auch von der Enttäuschung über das Verpassen des Finales nicht nehmen: "Wir haben mehr erreicht, als man vor der Saison erwarten konnte. Dass wir mit so vielen jungen Spielerinnen - von denen viele ihre erste Saison in der zweiten Liga gespielt haben - als Team so geschlossen aufgetreten sind, ist eine tolle Leistung. Man muss festhalten, dass das Konzept der engen Zusammenarbeit zwischen dem SC Rist und dem SC Alstertal-Langenhorn funktioniert." Mit Blick auf die Zukunft und angesichts der Tatsache, dass viele seiner Spielerinnen in diesem Jahr ihr Abitur bauen und damit anschließend einen neuen Lebensabschnitt beginnen, sagte der 33-Jährige: "Mal abwarten, wer geht und wer bleibt." So wird es während der langen Pause also genügend Gesprächsbedarf geben und auch die weitere Ausrichtung des Zweitliga-Kaders in Verbindung mit dem Regionalliga-Aufgebot sowie dem WNBL-Team soll dabei zu den Inhalten gehören.

Statistik:

Viertelergebnisse (aus Sicht der Ladybaskets): 8:25, 12:5, 15:20, 17:10

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Mankertz (21), Rahn (15), Ramcke (8), Thänert (6), Härm (1), Ochs (1), Koch, Turnbull.

Scouting...

Ladybaskets: Heimniederlage gegen Osnabrück - ein drittes Spiel muss her

Mit 25 Punkten beste Werferin: Pia Mankertz (links, hier gegen Osnabrücks Danielle Clark). Foto: Peter Röhl

Die Halbfinal-Serie zwischen den RIST SCALA Ladybaskets und dem Osnabrücker SC geht weiter. Mit einem 71:68-Erfolg glichen die Niedersächsinnen zum 1:1 aus und besitzen am kommenden Wochenende nun Heimrecht, wenn es in die entscheidende dritte Partie geht.

Es war Playoff-Basketball in Reinkultur, der den gut 250 Zuschauern in der Steinberghalle geboten wurde: Zwei Teams auf Augenhöhe, Kampf auf Biegen und Brechen sowie Emotionen auf und abseits des Feldes. Und auch der knappe Ausgang der Begegnung passte perfekt in diesen Zusammenhang. Erst in den Schlusssekunden durften sich die Gäste ihres Sieges sicher sein, als Danielle Clark im Anschluss an einen vergebenen Freiwurf ihrer Kollegin Stefanie Grigoleit den Offensiv Rebound sicherte und den Ladybaskets damit die letzte kleine Chance auf den Ausgleich raubte. Mit zwei Treffern von der Linie hatte wenige Augenblicke zuvor Astrid Ramcke auf 68:70 verkürzt und dem Geschehen damit fast noch einmal eine Wende zugunsten des Teams von Coach Alexander May gegeben. Doch am Ende reichte es eben nicht ganz - Kleinigkeiten entschieden über Sieg und Niederlage. Hatte May seine Ladybaskets beim Auswärtserfolg von Osnabrück am ersten Playoff-Spieltag noch einen "Tick bereiter" gesehen als den OSC, so galt diese Aussage diesmal andersherum.

Begonnen hatte die Partie mit Vorteilen der Gastgeberinnen, die vom Fleck weg ein hohes Tempo gingen und dem Gegner damit zusetzten. Zwar glichen sich die Niedersächsinnen zusehends an, dennoch hieß es nach zehn Minuten 26:22 für die Ladybaskets. In der Folge jedoch verschwamm der gute Anfangseindruck des Heimteams. Die OSC-Defense ließ mittlerweile kaum noch vermeintlich einfache Würfe zu, jeder Punkte musste hart erarbeitet werden, während die "Panther" auf der Gegenseite langsam aber sicher auf Touren kamen und ein ums andere Mal vornehmlich über Grigoleit und Clark zum Abschluss kamen. Konsequenterweise hieß es aus Sicht der Gäste zur Halbzeit 47:40.

Taryn Turnbull gegen Kirsten Kubat. Foto: Peter Röhl

Im Anschluss an den Seitenwechsel schien es mitunter fast so, als hätten beide Parteien einen vorübergehenden Waffenstillstand vereinbart. Oder anders ausgedrückt: Es war die Ruhe vor dem Sturm, der sich den lautstarken Fans im dritten Durchgang bot. Denn es sollte noch richtig spannend werden: Dabei setzten sich die Osnabrückerinnen zu Beginn des letzten Abschnitts ein wenig ab, lagen durchweg vorne, doch die Ladybaskets kamen noch einmal heran. Coach May setzte inzwischen verstärkt auch auf Svenja Härm, welche die vorangegangene Spielzeit überwiegend im Sitzen verfolgt hatte. Mit großem Engagements und guten Verteidigungsaktionen (vier Steals) trug die 20-Jährige ihren Teil dazu bei, dass die Ladybaskets nicht abreißen ließen, zwar durchweg im Hintertreffen waren, aber eine Siegchance im Auge behielten. Dass es letztlich trotz großer Bemühungen nicht zum Sieg reichte, hatte auch mit der besseren Osnabrücker Feldwurfquote (46% gegenüber 36%) zu tun. Nun läuft also alles auf den großen Showdown am kommenden Sonntag in Osnabrück hinaus. Nicht zuletzt das Team mit dem besseren Nervenkostüm wird dann wohl die Oberhand behalten und ins Finale einziehen...

Am Montag (19. April, 20:15 Uhr sowie 22:15 Uhr) zeigt Hamburg1 Fernsehen im Rahmen der Sportsendung "rasant" einen Bericht über das zweite Halbfinalspiel, zudem ist Ladybaskets-Guard Pia Mankertz zu Gast im Studio an der Rothenbaumchaussee.

Statistik:

Viertelergebnisse:
26:22, 14:25, 9:9, 19:15

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte):
Mankertz (25), Rahn (14), Turnbull (9), Ramcke (7), Härm (5), Ochs (3), Thänert (3), Körner (2).

Osnabrücker SC (Punkte): Grigoleit (22), Clark (19), Vatthauer (11), Snodgrass (9), Schönau (4), Grudzien (3), Bühren (2), Kubat (1), Prakaj, Thüring.

Scouting...

Schiedsrichter:
Dennis Sirowi / Benjamin Dirks

Ladybaskets: Gelungener Playoff-Auftakt

Den Korb im Blick: Laura Rahn erzielte 21 Punkte. Foto: Peter Röhl

Den RIST SCALA Ladybaskets ist ein guter Start ins Playoff-Halbfinale geglückt. Die erste Partie der Serie (Best of three) gewann das Team des Trainergespanns Alexander May/Adesina Ogundipe beim Osnabrücker SC mit 82:69.

"Die Art und Weise, wie wir uns in diesem Spiel präsentiert haben, hat uns sehr zuversichtlich gemacht, dass wir den Sieg holen würden", resümierte May und ergänzte: "Wir waren einen Tick bereiter als Osnabrück. Man hat gemerkt, dass die Mädels unbedingt gewinnen wollten."
Die Ladybaskets gingen gegen das beste Team der Punktrunde aggressiv zu Werke und legten im ersten Viertel vor allem in der Offensive eine starke Leistung aufs Parkett. May: "Wir haben unser Spiel durchgezogen." Und das hielt an diesem Tage auch eine Reboundstärke bereit, die in mancher Partie der vergangenen Wochen und Monate nicht immer derartig offensichtlich wurde. Eine Verbesserung zum perfekten Zeitpunkt - sehr zur Freude des Trainers.

In die Halbzeit gingen die Ladybaskets mit einem knappen, fünf Punkte betragenden Vorsprung, der im Anschluss an den Seitenwechsel aufgestockt wurde und teils in zweistellige Dimensionen wuchs. Ein Faktor auf dem Weg dorthin: Unter dem Korb brachte Laura Rahn die Niedersächsinnen immer wieder in Schwierigkeiten. Die Centerspielerin verwandelte sieben ihrer acht Würfe aus dem Feld, blieb fehlerfrei von der Linie (7/7) und sicherte sich sieben Rebounds. Seite an Seite mit Ruth Thänert, die auf 12 Zähler und acht Rebounds kam, bildete sie ein gefährliches Duo, das zudem Unterstützung von den Außenpositionen erhielt: Astrid Ramcke (vier) und Taryn Turnbull (drei) ließen "Dreier" regnen. Doch trotz allem erlaubten sich die May-Schützlinge zu Beginn des Schlussviertels eine Schwächephase, die der OSC zu seinen Gunsten nutzte. Die Gastgeber schienen drauf und dran, die Partie zu kippen, witterten Morgenluft. Doch die Ladybaskets besannen sich rechtzeitig, hielten erfolgreich dagegen und rangen sich zum Auswärtserfolg.

"Mit dem Sieg haben wir uns einen Matchball erkämpft. Wir wollen versuchen, möglichst schon am nächsten Wochenende zu Hause den Sack zuzumachen", sagte Alexander May. Von einem Wechsel der Favoritenbürde in Wedeler Hände will der Coach allerdings nichts wissen. Die zweite Partie der Halbfinalserie am kommenden Sonnabend (19:30 Uhr) in der Steinberghalle dürfte also eine spannende Angelegenheit werden. Die Kernfrage dabei lautet ohne Zweifel: Schaffen die Ladybaskets den Sprung ins Finale oder gleicht Osnabrück aus? Wir werden es erleben...

Statistik:

Viertelergebnisse (aus Wedeler Sicht):
29:22, 15:17, 19:11, 19:19

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Rahn (21), Turnbull (16), Ramcke (14), Thänert (12), Mankertz (11), Ochs (4), Körner (2), Wegner (2), Bade.

Scouting...

Ladybaskets: Problemloser Kantersieg gegen Bielefeld

Trug zehn Zähler zum Sieg bei: Astrid Ramcke. Foto: Peter Röhl

Da hatten die RIST SCALA Ladybaskets wahrlich leichtes Spiel. Seine letzte Partie der regulären Saison gewann das Team von Headcoach Alexander May gegen TSVE Bielefeld völlig problemlos und fuhr einen 87:31-Erfolg ein. "Der Sieg war nie in Gefahr", vermeldete May, der nach dem Ausfall von Daniela Koch (hatte im Training einen Muskelfaserriss erlitten) mit sieben Akteurinnen auskommen musste.

Der Trainer sprach von einem "langweiligen Spiel", welches seine Schützlinge nach Belieben beherrschten und mit den Gästen aus Ostwestfalen keinerlei Schwierigkeiten hatten. Ein 16:3-Start der Ladybaskets beendete bereits jegliche Bielefelder Hoffnungen auf eine Überraschung. Diese waren nach dem Ausfall von einigen Stammkräften ohnehin eher spärlich ausgefallen. Lediglich 14 Punkte ließ das May-Team bis zur Halbzeit zu und hatte auf der anderen Seite bereits 50 Zähler erzielt. Angesichts der klaren Angelegenheit gab der Trainer für die weitere Spielzeit neue Aufgaben und Ziele vor. Die Bielefelderinnen sollten unter 30 Punkten gehalten werden, darüber hinaus ordnete May an, weiterhin intensiv zu Werke zu gehen. "Wenn man zu daddeln anfängt und nicht richtig bei der Sache ist, dann gibt es schnell mal Verletzungen", begründete der Coach. Zwar überschritten die Gäste die Punktegrenze der Ladybaskets am Ende knapp, waren aber weiterhin völlig chancenlos.

Der klare Sieg gegen Bielefeld markiert zugleich das Ende der Punktrunde. "Wir hätten zwar gerne den dritten Platz gehabt, aber mit der Qualifikation für die Playoffs haben wir unser Ziel erstmal erreicht", sagte May. "Es ist die erste Saison in dieser Konstellation, und es ist sehr positiv. Für einige war vieles neu: Der Trainer, das Training, die Teamkollegen. Die Spielerinnen, für die es das erste Jahr in der 2. Liga ist, haben sich etabliert und bisher gute Leistungen in der für sie neuen Spielklasse gezeigt." In den Playoffs treffen die Ladybaskets nach Ostern auf den Osnabrücker SC, seines Zeichens Meister der just beendeten Punktrunde. Genaue Termine und Zeiten stehen noch nicht fest.

Statistik:

Viertelergebnisse:
23:9, 27:5, 23:11, 14:6

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Mankertz (23), Rahn (16), Körner (12), Bade, Ochs, Ramcke (je 10), Turnbull (6).

Scouting...

Ladybaskets: Pflichtsieg gegen das Schlusslicht

Starker Auftritt: Svenja Härm (am Ball). Foto: Peter Röhl

Am Ende war es ein standesgemäßer Erfolg der RIST SCALA Ladybaskets gegen den Tabellenletzten aus Bonn, doch so recht zufrieden war Headcoach Alexander May dennoch nicht: "Wir müssen das als Pflichtsieg abhaken" so der Trainer, "von der Intensität her war das ok, aber es war insgesamt einfach nicht das, was wir erwarten. Die Spielerinnen wissen selber, dass sie es besser können."

Insbesondere in der Anfangsphase taten sich die Ladybaskets in der Steinberghalle schwer und machten ungewohnt viele Fehler. In der Defense schlich sich die eine oder andere Unkonzentriertheit ein und auf der anderen Seite blieben allzu viele Korbchancen ungenutzt. Da die Gäste aus dem Rheinland diese Umstände allerdings nicht zu ihren Gunsten umdrehen konnten, blieb das verbesserungswürdige Spiel der Ladybaskets weitgehend folgenlos. Nach zehn Minuten führte das May-Team mit 15:12 und legte im zweiten Abschnitt einen Zahn zu, um sich bis zur Halbzeit deutlich abzusetzen. 31:18 hieß es aus Wedeler Sicht zur Hälfte der Partie - die Vorentscheidung.

Denn die Bonnerin vermochten die Ladybaskets in der Folge nicht mehr in Bedrängnis zu bringen. In der Offensive klappte es bei den Schützlingen von Coach May inzwischen besser, zumal Pia Mankertz nun ein ums andere Mal starke Szenen hatte. Einen guten Eindruck machten zudem Ida Hüners und Svenja Härm, die mit Tempo und Einsatzwillen zu überzeugen wussten und vom Trainer mit einer Menge Spielzeit bedacht wurden. Dass Bonn - ohne seine Führungsspielerin und Topscorerin Barbara Sundermann angereist - nach 40 Minuten satte 37 Ballverluste begangen hatte, durfte sicherlich der Wedeler Verteidigung zugesprochen werden, die den Gästen zusetzte und das Leben schwer machte.

Der Fernsehsender Hamburg1 zeigt am Montag (20:15 Uhr und 22:15 Uhr) Ausschnitte der Begegnung im Rahmen seiner Sportsendung rasant. Am kommenden Wochenende pausieren die Ladybaskets, am 06. März kommt es in der Steinberghalle dann zum Topspiel gegen Spitzenreiter Chemnitz. Ein Termin, den man sich vormerken sollte.

Viertelergebnisse: 15:12, 16:6, 22:8, 16:18

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Mankertz (19), Härm, Ramcke (je 9), Koch, Thänert (je 8), Bade, Hüners (je 5), Ochs (4), Wegner (2), Manhold.

BG Rentrop Bonn (Punkte): Gömann (10), Kadiata (9), Wonik (8), Panther (7), Tolksdorf (6), Nussbaum (4), Farzanessa, Ramö, Reiser, Wiesbaum.

Scouting...

Schiedsrichter: Michael Pieper / Andre Jürgens

Ladybaskets: Am Ende knapp am Sieg vorbei

Astrid Ramcke drückt ab und trifft sechs "Dreier" gegen Rotenburg. Foto: Claus Bergmann

Denkbar knapp mit 74:75 mussten sich die RIST SCALA Ladybaskets am 17. Spieltag der BG'89 Rotenburg/Scheeßel geschlagen geben, doch von Trauer oder Enttäuschung war bei Headcoach Alexander May anschließen aber dennoch keine Spur: "Die Niederlage ist nicht bitter. Rotenburg war in einem sehr umkämpften Spiel am Ende besser. Unsere Leistung war völlig in Ordnung; alle Spielerinnen haben eine gute kämpferische Leistung gezeigt."

Mit Eventualitäten und Fragen derart "Was wäre gewesen, wenn..." wollte sich May gar nicht erst aufhalten. Fakt war, dass seine Schützlinge 25 Sekunden vor dem Ende mit drei Zählern im Hintertreffen lagen (72:75) und mit dem vermeintlich letzten Angriff den Ausgleich und damit die Verlängerung erzwingen wollten. Doch für den angestrebten "Dreier" bot sich einfach keine Möglichkeit. Zwei Punkte gelangen den Ladybaskets dennoch. Das nachfolgende schnelle Foul brachte eine Rotenburgerin an die Linie, die ihre beiden Freiwürfe vergab. Allerdings blieben lediglich noch 1,7 Sekunden für die Wende. Mehr als ein "Notwurf" war für die May-Schützlinge nicht mehr drin. Dieser verfehlte sein Ziel; die erste Niederlage im Jahr 2010 war somit Gewissheit. Zumindest den direkten Vergleich haben die Ladybaskets aufgrund des 80:63-Erfolges aus der Hinrunde jedoch in der Tasche.

"Wir hätten auch gewinnen können", bilanzierte der Trainer und meinte damit nicht nur unbedingt die Szenerie der finalen Sekunden. Denn nach einem schwachen Start, der von Wedeler Problemen mit der Rotenburger Pressverteidigung geprägt war, fand man zusehends besser in die Partie und lag bei Halbzeit, wenn auch knapp mit 38:36, vorne. Im Anschluss an den Seitenwechsel ging es über weite Strecken "auf und ab", wie May es formulierte. In der Offense der Ladybaskets taten sich dabei immer wieder Astrid Ramcke (24 Punkte, sechs "Dreier") sowie Pia Mankertz (21 Punkte, zehn Rebounds, sechs Assists) hervor. Große Abstände zwischen den Kontrahenten ergaben sich nicht und somit sollte die Begegnung auf jene "Spitz-auf-Knopf"-Entscheidung in den letzten Augenblicken der Partie zulaufen.

Am kommenden Wochenende geht es für die Ladybaskets dann in der heimischen Steinberghalle weiter. Zu Gast ist am Sonnabend die BG Rentrop Bonn. Die Partie beginnt bereits um 14:00 Uhr.

Statistik:

Viertelergebnisse (aus Wedeler Sicht):
19:21, 19:15, 15:14, 21:25

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Ramcke (24), Mankertz (21), Wegner (7), Bade (6), Thänert (6), Ochs (5), Körner (4), Härm (1).

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Ladybaskets: Nach der Halbzeit aufgetrumpft

25 Punkte gegen Jena: Pia Mankertz. Foto: Bergmann

Die RIST SCALA bleiben 2010 ungeschlagen. Am Sonnabend sicherte sich das Team der Trainer Alexander May und Adesina Ogundipe einen 78:65-Sieg über den TuS Jena und trumpfte dabei insbesondere im letzten Viertel auf. 29:13 hieß es in den abschließenden zehn Minuten.

Zuvor war es nicht immer wunschgemäß gelaufen, hatten die Ladybaskets sowohl nach dem ersten Abschnitt (12:14) als auch zur Halbzeit (28:33) einen Rückstand zur Kenntnis nehmen müssen. "Aber Jena war immer in Schlagdistanz", so Coach May, der darauf baute, dass sich seine Schützlinge steigern würden. Das taten sie. Angeführt von einer auftrumpfenden Pia Mankertz, die nach dem Seitenwechsel 16 Punkte erzielte und sich zudem sieben Rebounds sicherte, lief es fortan in der Offensive wie geschmiert. Wie bereits in Dorsten musste Mankertz dabei ein ums andere Mal unter dem Korb aushelfen. Wie auch Constanze Wegner und Svenja Härm, die sich allesamt des Lobes ihres Trainers sicher sein durften. "Sicher war die Foulbelastung ein Problem für Jena", schnitt May einen weiteren Aspekt an, der seinem Team in die Karten spielte. Letztlich mussten Spielmacherin Tanja Schäffner als auch Antje Skorsetz und Topscorerin Jenny Menz früher als gewünscht vom Feld. Auf der Gegenseite konnten die Coaches ohne Qualitätsverlust munter wechseln. So schaute etwa Nina Bade zunächst zu, stellte nach ihrer Einwechslung aber prompt ihre Stärken unter Beweis und trug zehn Punkte zum Sieg bei.

Einem 9:0-Lauf der Ladybaskets nach der Halbzeit hatten die Gäste nur wenig entgegenzusetzen, spätestens im letzten Durchgang (29:13) war es um die Siegeshoffnungen der Thüringerinnen dann geschehen. "Unser Ziel muss es sein, solche Leistungen konstant abzurufen", blickte May nach dem Triumph über Jena schon einmal voraus auf die nächste Aufgabe. Die heißt am kommenden Sonnabend BG?89 Rotenburg/Scheeßel. Der Tabellenvierte dürfte ein anderes, schweres Kaliber darstellen. Doch die Chancen stehen nicht schlecht, dass bis dahin mit Katharina Körner sowie Daniela Koch zwei Center-Spielerinnen ins Aufgebot zurückkehren.

Statistik:

Viertelergebnisse:
12:14, 16:19, 21:19, 29:13

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Mankertz (25), Thänert (12), Bade (10), Ramcke (9), Wegner (9), Härm (6), Ochs (6), Hüners (1).

TuS Jena (Punkte): Menz (15), Masek (12), Schäffner (12), Skorsetz (11), Bondzio (7), Offhaus (6), Sturmhöfel (2), Lyssenko.

Schiedsrichter: Dennis Sirowi / Bülent Kara

Scouting...

Ladybaskets: Dem Center-Mangel getrotzt

Gelungenes Comeback: Ruth Thänert. Foto: Claus Bergmann

Die RIST SCALA Ladybaskets trotzten der Ausdünnung auf der Center-Position und sicherten sich am Sonnabend einen 74:64-Auswärtssieg bei der BG Dorsten. Mit Katharina Körner, Mandy Manhold und Laura Rahn standen drei Innenspielerinnen nicht zur Verfügung, zudem fehlte auch Taryn Turnbull, doch das Team von Coach Alexander May zeigte an dessen 33. Geburtstag dennoch eine ansehnliche und erfolgreiche Vorstellung.

"Dorsten war uns körperlich überlegen, hat das aber nicht ausgenutzt", sagte der Trainer. Seine Schützlinge legten einen guten Start hin und erarbeiteten sich im Anfangsabschnitt eine zweistellige Führung (22:12). Nicht zuletzt Ruth Thänert, die nach langer Verletzungspause zurückgekehrt war, überzeugte in der Offensive und erzielte bis zur Halbzeit elf ihrer insgesamt 15 Punkte. Und damit deutlich mehr, als das gesamte Team der Ladybaskets während der zweiten zehn Minuten fabrizierte. "Im zweiten Viertel sind wir eingebrochen", schaute May zurück, der sich in dieser Phase zudem ein technisches Foul einfing. Der Vorsprung schmolz zusehends, so dass man bei der Hälfte der Spielzeit nur noch mit einem Zähler vorne lag (26:25).

So vernagelt der Korb der Gastgeber in den Minuten vor der Pause auch schien, so leicht ging den Ladybaskets das Scoren im Anschluss an den Seitenwechsel dann wieder von der Hand. Hauptverantwortlich dafür: "Pia Mankertz hat in der zweiten Halbzeit innen immer wieder gepunktet", berichtete der Trainer. Er hatte Mankertz ebenso wie Constanze Wegner angesichts der Ausfälle ein ums andere Mal auf die großen Positionen beordert - dieser Schachzug saß. May: "Wir haben uns sukzessive abgesetzt." Kleine Rückschläge und das eine oder andere Aufbäumen des Gegners wurde aus dem Weg geräumt, so dass die Ladybaskets einen verdienten Auswärtssieg einfuhren, der den Worten des Coaches zufolge insbesondere auf eine "gute Teamleistung" zurückzuführen war.

Statistik:

Viertelergebnisse (aus Sicht der Ladybaskets): 22:12, 4:13, 30:22, 18:17

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Mankertz (19), Ochs (15), Thänert (15), Ramcke (8), Koch (6), Hüners (4), Wegner (4), Bade (3), Härm.

Scouting...

Ladybaskets: Mehr Spannung als nötig

Coach Alexander May musste mehr zittern als gewünscht. Foto: Peter Röhl

Die RIST SCALA Ladybaskets sind mit einem Heimsieg ins Basketball-Jahr 2010 gestartet, mussten dabei nach gutem Beginn am Ende allerdings länger zittern, als ihnen und den Fans in der Steinberghalle lieb gewesen sein dürfte. "Wir haben uns selbst in Schwierigkeiten gebracht, indem wir Hagen unnötigerweise ins Spiel haben kommen lassen", bilanzierte Headcoach Alexander May.

Im Rahmen des Charity-Events unter dem Motto "Große Helden helfen kleinen Helden" machten seine Schützlinge den Auftakt und lagen vor der Halbzeit teils deutlich in Front, hatten nach 20 Minuten eine 46:27-Führung inne. Auch ohne Taryn Turnbull gingen die Ladybaskets dabei mit Elan und Konzentration zu Werke und beherrschten den Gast aus Hagen deutlich. Vor allem die Defense lief auf Hochtouren und bot Phoenix keine Chance zur Entfaltung. In unmittelbarer Korbnähe dominierten die Ladybaskets dank starker Leistungen von Daniela Koch und Laura Rahn und angelten sich den Großteil der Rebounds. Dass diese Dominanz nach dem Seitenwechsel nicht in dieser Art und Weise fortgesetzt wurde, lag auch an der Tatsache, dass sich Rahn im Laufe der Begegnung eine Handverletzung zuzog, die unverzüglich medizinisch versorgt werden musste. Zwar kam die Centerspielerin nach einer Weile wieder zurück, doch in der Zwischenzeit hatte Hagen den Rückstand erheblich verkürzt. Trainerin Therese Schielke trieb ihre Schützlinge immer wieder lautstark an und diese holten auf. Und nicht zuletzt deshalb, weil sie die Möglichkeit dazu erhielten, da die Ladybaskets in der Verteidigung nachließen und den Gästen im dritten Viertel 29 Punkte gestatteten.

Pia Mankertz zieht gegen Hagens Alexandra Löpke zum Korb. Foto: Peter Röhl

Doch das May-Team fing sich noch rechtzeitig, um den mittlerweile wieder einstelligen Vorsprung zu verteidigen und die Punkte einzufahren. In der Schlussphase trat dabei Pia Mankertz ein ums andere Mal in Erscheinung und übernahm viel Verantwortung. Mit 24 Zählern war die 19-Jährige am Ende die beste Punktesammlerin der Begegnung. Auf der anderen Seite erzielte Veronika Schielke 16 Zähler, die allerdings nicht ausreichten, um Phoenix zum Sieg in der Steinberghalle zu führen.

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Statistik:

Viertelergebnisse: 26:14, 20:13, 15:29, 18:14

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Mankertz (24), Rahn (16), Koch (11), Ochs (7), Körner (6), Bade (5), Härm (5), Ramcke (5), Hüners, Wegner.

Phoenix Hagen Ladies (Punkte): Schielke (16), Schlatt (12), Rüsch (11), Pohlmann (8), Löpke (7), Jendreyschak (6), Welzbacher (4), Goessmann (2), Wulf (2), Barosso Perez.

Scouting...

Schiedsrichter: Michael Pieper / Manuel Mark Luecke

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