2. Damen: Kampfgeist dreht das Spiel

In einem vorgezogenen Spiel traten die Risterinnen am vergangenen Montagabend beim Eimsbütteler TV an. "Gegen ETV hatten wir schon im Hinspiel Probleme", erklärt Trainerin Gundula Laabs, "dementsprechend gestaltete sich auch die 1. Halbzeit."
 
ETV bekam zu viele zweite Chancen und gleichzeitig fanden die Würfe des Rist-Teams oft ihren Weg nicht in den Korb. So lief man die ganzer Zeit einem Vorsprung des Gegners hinterher.
 
Doch die Risterinnen kamen kämpferisch aus der Kabine und konnten durch eine engagierte Ganzfeldpresse etliche Ballgewinne verbuchen, die zu leichten Punkten führten. Trotzdem blieb ETV im Spiel.
 
Erst in der 31. Minute ging Rist 2 erstmals in Führung, doch ETV glich in der 37. Minute noch mal zum 57:57 aus, bevor Nele Schmidt und Franziska Schreiner mit gelungenen Aktionen für eine Vorentscheidung sorgten (65:59, 39. Minute).
 
"Wenn wir am Ende alle Freiwürfe getroffen hätten, wäre es noch deutlicher geworden", bilanzierte Laabs nach dem Spiel, "der Sieg war für uns jedoch hart erkämpft. Unsere Guards haben eine starke Defense-Leistung gezeigt, allen voran Franzi und Mona, die den gegnerischen Point Guard schlicht zermürbt haben. Insgesamt haben wir uns als Mannschaft aber in der 2. Halbzeit in der Verteidigung sehr gesteigert und im Angriff endlich den Weg ans Brett genutzt."
 
Beste Werferinnen waren Laura Schroeder (16), Nele Schmidt (14) und Franzi Schreiner (13).

2. Damen: Zwei gute Endminuten reichen

Mit 57:44 konnte sich Rist 2 am Sonntagabend gegen die Zweite vom MTV Lüneburg behaupten, aber das Ergebnis täuschte über den Spielverlauf hinweg.
 
Über 38 Minuten war es eine Partie auf Augenhöhe, in der sich keine Mannschaft mit mehr als vier Punkten absetzen konnte. Erst in den letzten zwei Spielminuten konnten sich die Gastgeberinnen dann angeführt von Nele Schmidt noch deutlich absetzen.
 
"Sonntagabendspiele scheinen insgesamt nicht so unser Ding zu sein", erklärte Trainerin Gundula Laabs, "hinzu kam, dass wir dieses Mal erneut auf alle WNBLerinnen verzichten mussten und somit auf der Guard-Position sehr dünn besetzt waren."
 
Aber auch unter dem Korb ließen die Wedelerinnen dem Gegner zu viele Freiräume. Hinzu kam, dass über weite Phasen wieder eine Art Lähmung in der Offensive gegen die gegnerische Zone herrschte. "Das war ein Spiel für unsere Großen, die hier oftmals die Freiräume hatten", bilanzierte Gundula Laabs, "Kathi Körner und Antonia Kuntze haben dies streckenweise auch gut genutzt, aber letztendlich auch nicht konsequent genug. Wichtig ist ein weiterer Sieg. Jetzt bleiben uns erst mal vier Wochen, um an unseren Defiziten zu arbeiten."
 
Für die Wedelerinnen kommt nämlich eine große Spielpause - weiter geht es erst am 26.2.
 
Beste Werferinnen der Partie waren Katharina Körner (17), Antonia Kuntze und Nele Schmidt (beide 12).

2. Damen: Im Spitzenspiel chancenlos

"Wir haben gegen das klar beste Team der Oberliga eigentlich keine Chance gehabt", war das selbstkritische Fazit von Rist-Trainerin Gundula Laabs nach der hohen Niederlage ihrer Schützlinge im Spitzenspiel um die Tabellenführung. Dafür wollte sie auch weder das Fehlen ihrer Centerin Katharina Körner (spielte bei den 1. Damen) noch die Doppelspielbelastung der jüngeren Akteurinnen (WNBL) verantwortlich machen.
 
"SCAL war einfach besser, jedoch die Höhe der Niederlage ist unnötig", so Laabs nach dem 54:88 der Risterinnen. "Wir konnten uns eine Halbzeit über Kampf im Spiel halten, aber wenn man ungefähr 60 Punkte am Brett zulässt aufgrund fehlender Cut-Verteidigung und fehlenden Reboundverhaltens, kann man eh nicht gewinnen. Diese Schwächen werden halt von vielen anderen Teams in der Oberliga nicht so konsequent bestraft."
 
Insgesamt gab das Rist-Team dennoch nie auf und kämpfte bis zum Ende, doch Alstertal spielte im zweiten Abschnitt nicht nur sehr routiniert, sondern versenkte auch fast jeden Wurf. Anders die Risterinnen, die gegen den Druck oftmals nicht zum Zuge kamen. Beste Werferinnen waren Laura schroeder (17 Punkte) und Antonia Kuntze (10).
 
Coach Laabs zeigte sich nach der Niederlage recht gefasst: "So haben wir in den nächsten Wochen definitiv Dinge, an denen wir arbeiten müssen, und es gilt diese dann gegen oftmals schwächere Teams konsequent anzuwenden."
 
Nächster Gegner der Rolandstädterinnen ist der MTV Lüneburg, der am nächsten Sonntag um 19:30 in der Steinbeghalle gastiert.

2. Damen: Nicht mehr als nötig gegen Quickborn

In ihrem ersten Spiel nach der Weihnachtspause konnten sich die Rist-Damen 2 mit 60:48 behaupten. "Wir haben aber nicht mehr als nötig gemacht", resümierte Trainerin Gundula Laabs. "Eine schnelle Fühung im ersten Viertel hat uns sozusagen übers Spiel getragen. Wir sind uns alle bewusst, dass wir am kommenden Wochenende gegen SCAL eine deutliche Leistungssteigerung zeigen müssen!"

So zog Rist 2 gleich auf 17:4 (7. Minute) davon, so dass alles nach einem deutlichen Sieg aussah, doch dann hielt der Schlendrian seinen Einzug, so dass alle weiteren Viertel von Quickborn offen gestaltet wurden.

Eine souveräne Leistung gegen die gegnerische Zonenverteidigung zeigte Antonia Kuntze, die mit 16 Punkten auch zur Topscorerin avancierte. Daneben konnten noch Laura Schroeder (11) und Sandra Körner(10) zweistellig punkten.

Am kommenden Sonntag um 19:45 steht nun für das Laabs-Team das Rückspiel gegen SCAL auf dem Programm. "Wir haben nur ein Chance am Ende Erster zu werden, wenn wir SCAL noch einmal schlagen", weiß die Trainerin, "leider muss ein Großteil des Teams am Sonntag vorher noch WNBL spielen, aber das soll keine Ausrede sein. SCAL ist das Team, an dem man sich diese Saison messen muss."

2. Damen: Starke Defense sichert klaren Erfolg gegen BG West 2 vor der Weihnachtspause

Sandra Körner punktete zweistellig

Die BG West 2 gehört seit Jahren zu den dominierenden Teams der Oberliga. Dementsprechend ehrfurchtsvoll sahen die jungen Risterinnen der Partie entgegen. Doch der Plan, das gesamte Spiel über Druck in der Defense zu machen und Fast Break zu spielen, ging auf: ein verdientes 85:47 stand am Ende zu Buche.
 
"Man muß zugeben, dass bei BG West eine wichtige Spielerin gefehlt hat und Andere angeschlagen waren", bilanzierte Trainerin Gundula Laabs erfreut über den souveränen Sieg, "was aber die Leistung meines Teams nicht schmälern soll. Wir haben heute über große Strecken sehr gut verteidigt und daraus resultierten einfache Punkte."
 
Vorne setzten die jungen Guards die Gegnerinnen so unter Druck, dass es ständig zu Ballverlusten kam. Unterm Brett punkteten die Centerspielerinnen souverän und selbst gegen die gegnerische Zone zeigte man über große Strecken eine sonst nicht vorhandene "Abgeklärtheit".
 
Hinzu kam, dass alle Spielerinnen punkten konnten, davon fünf sogar zweistellig. Ihre beste Saisonleistung zeigte Sandra Körner mit 13 Punkten, die nur noch von ihrer Schwester Katharina (17 Punkte) und Antonia Kuntze (16) übertroffen wurde.
 
Kurzfristig konnte sich Rist 2 somit an die Tabellenspitze schieben, wird aber dort durch den Sieg von Alstertal umgehend wieder verdrängt.
 
Nun begibt sich Rist 2 in die Weihnachtspause. Am 14.1. beginnt dann die Rückrunde gegen das Team aus Quickborn. Die W17erinnen des Teams werden zwischen den Feiertagen noch ein Turnier in Lemvig bestreiten.

2. Damen vs. 3. Damen: Bei der Revanche gewinnt die "Zweite"

Im Hinspiel hatte Rist 2 in einem knappen Spiel noch das Nachsehen, im Rückspiel am Sonntag allerdings konnte das Team von Coach Gundula Laabs die Revanche-Partie letztlich recht souverän für sich entscheiden und gewann mit 74:53.
Gerade in der ersten Halbzeit gelangen dem jungen Team offensiv eins ums andere Mal schöne Aktionen, so dass man sich schon zur Halbzeit mit einer komfortablen 47:31-Führung abgesetzt hatte.

Im zweiten Abschnitt bemängelte Trainerin Gundula Laabs dann zunehmend "Nachlässigkeiten in der Defense" und auch die Trefferquote ging deutlich zurück. Letztendlich war es aber ein souveräner Erfolg, der die Risterinnen langsam immer näher an die Tabellenspitze kommen lässt. Beste Werferin der Partie war Kathi Körner mit 22 Punkten.
 
Nächste Woche erwartet Rist 2 am Samstag um 13:30 ein weiteres routiniertes Gegnerteam: die BG West 2.

2. Damen : Nur die 2 Punkte zählen

Gegen den Tabellenletzten BG West 3 konnten sich die Risterinnen am Samstag mit Müh und Not mit einem 64:60 zwei weitere Punkte erkämpfen.
Schon im Vorfeld standen die Zeichen schlecht: eine misebale Trainingswoche und das Fehlen aller WNBL-Spielerinnen ließ Rist 2 mit einem dezimierten Kader antreten. "Das ist trotzdem keine Ausrede, so schlecht zu verteidigen", war Trainerin Gundula Laabs nach dem Spiel erschüttert, "BG West 3 hätte schon allein aufgrund der kämpferischen Leistung einen Sieg verdient gehabt. Und den hätte ich ihnen auch gegönnt, wenn es nicht gegen uns gegangen wäre."
 
So konnte man nach dem hauchdünnen 64:60-Erfolg nur aufatmen, dass man die zwei Punkte mit nach Wedel nehmen konnte. Zwar hatte das Team schon zur Halbzeit mit 39:27 geführt, doch gerade im zweiten Abschnitt häuften sich die Nachlässigkeiten. Einzige Lichtblicke waren Kapitän Nele Schmidt mit 20 Punkten, und Sonja Hofmann, die ihre vermehrte Spielzeit zu 10 Punkten nutzte.
 
Am kommenden Sonntag um 16 Uhr kommt es dann erneut zu einem Aufeinandertreffen der beiden Rist-Teams. Um dort mit den Routiniers mithalten zu können, ist eine enorme Leistungssteigerung nötig.

2. Damen: Ungefährdeter Erfolg gegen Halstenbek/Pinneberg

Antonia Kuntze führte die 2. Damen an

In Form eines klaren 80:38-Sieges über die BG Halstenbek/Pinneberg sicherte sich das Team von Coach Gundula Laabs die nächsten Oberliga-Punkte: "Ich bin über die Entwicklung sehr zufrieden", so die Trainerin über den Verlauf der vergangenen Wochen.

Nach einem holprigen ersten Viertel, in dem sich die Wedelerinnen noch ein wenig auf die Zone der Gegnerinnen einstellen mussten, setzte das Team in der Folge die offensive Marschroute immer besser um. Über Fast Breaks und vermehrtes Spiel über Inside kam man zu Punkten und sicherte sich dank eines 19:4-Laufes eine bereits deutliche Halbzeitführung (32:16).

In Sachen Körpergröße waren die Risterinnen erstmals in dieser Saison nicht unterlegen: Die Center setzten sich durch, allen voran Topscorerin Antonia Kuntze (20 Punkte) und Kathi Körner (12) hinterließen diesbezüglich einen starken Eindruck. Die gute Arbeit in der Defense - Laabs ordnete während der gesamten Spielzeit eine Ganzfeldverteidigung an - und dementsprechend ausbleibende Brüche ließen die Risterinnen weiterhin einem sicheren Sieg entgegenstreben; die gute Teamleistung (alle Spielerinnen scorten) tat ihr übriges. Neben Kunzte und Körner beendeten auch Nele Schmidt (15) sowie Franziska Schreiner und Laura Schroeder (jeweils 10) die Partie mit einer zweistelligen Punktausbeute.

Ihre Serie wollen die 2. Damen am kommenden Wochenende mit einem Sieg über BG West 3 fortsetzen, um anschließend die "harten Brocken" Rist 3 und BG West 2 anzugehen.

2. Damen: Routiniers übernehmen Verantwortung

Rösi Bittner erzielte 22 Punkte

Mit einer minimalen Besetzung reisten die 2. Damen zum Auswärtsspiel in Lüneburg. Die WNBL hatte zeitgleich ein Spiel und Sandra und Kathi Körner sowie Lena Schwarzer fielen aus privaten Gründen aus.
 
Nach einem schlechten Start kamen die Wedelerinnen gegen die Lüneburger Zone immer besser in Fahrt. Insbesondere Rösi Bittner (22 Punkte am Ende) knüpfte an ihre Treffsicherheit des letzten Spiels an und hielt damit die Risterinnen immer im Spiel. Daneben zeigte Centerspielerin Antonia Kuntze ihre bisher beste Saisonleistung und ackerte unter den Körben intensiv. Problematisch war aber, dass sich schon früh eine hohe Foulbelastung bemerkbar machte. "In der Zonendefense waren wir zu schwach und so mussten wir Man-Defense spielen", erklärte Trainerin Gundula Laabs, "und Lüneburg hat in der 1. Halbzeit konsequent Druck zum Korb gemacht. Wir waren oft einen Schritt zu langsam und haben so einige Fouls kassiert."
 
So lag man zur Halbzeit mit 33:41 hinten. Doch anstelle den Kopf in den Sand zu stecken, kamen die Rolandstädterinnen nach der Pause mit neuer Energie zurück und überraschten die Lüneburgerinnen mit einigen Fast Breaks. Schmerzlich war, dass Centerin Antonia Kuntze schon in der 24. Minute mit 5 Fouls ausscheiden musste. Dennoch hielt man, insbesondere durch die in der 2. Halbzeit aufdrehende Nele Schmidt dagegen und konnte Ende des 3. erstmals in Führung gehen, die man im letzten Viertel noch weiter ausbauen konnte. Dadurch, dass auch noch Rösi Bittner und Sonja Hofmann am Spielende ausschieden, kam auch noch Trainerin Gundula Laabs zu einem Kurzeinsatz.
 
"Wir wollten dieses Spiel unbedingt gewinnen, das hat man auch allen Spielerinnen angemerkt" lobte Coach Laabs, "insbesondere unsere 3 "Routiniers" Bittner, Kuntze und Schmidt haben heute gezeigt, was sie offensiv leisten können. Ich hoffe, dass wir in den kommenden Partien endlich im Angriff schwerer ausrechenbar werden. Bisher lastete sehr viel Last auf unseren jungen Guards."
 
Weiter geht es für das Rist 2 Team am kommenden Sonntag um 19:30 mit der Partie gegen die BG Halstenbek/Pinneberg.

2. Damen: In der Offense Knoten endlich geplatzt

Ihren ersten hohen Saisonsieg (83:50) konnten das Rist 2 Team am vergangenen Samstag gegen den HSV einholen und somit auch den Anschluss ans Spitzenfeld wieder herstellen. Doch am Anfang sah es überhaupt nicht nach einem Erfolg der Wedelerinnen aus. Gegen die routinierten und groß gewachsenen HSVerinnen zeigten die jungen Rist-Ladies zunächst einfach zu viel Respekt. Im ersten Viertel fand gegen die gegnerische Zonenverteidigung kaum ein Wurf sein Ziel.
 
"Dann haben wir auf Ganzfeldruck umgestellt und ein wirklich gutes 2. Viertel hingelegt", freute sich Trainerin Gundula Laabs, "offensiv ist da endlich der Knoten geplatzt und wir haben angefangen so zu spielen, wie ich mir das vorstelle." Durch etliche Ballgewinne und daraus resultierende Fast Breaks setzten sich die Rolandstädterinnen nach und nach ab. Hinzu kam, dass Rösi Bittner einen Sahnetag von der Dreierlinie erwischt hatte und 3 ihrer 4 Dreipunktewürfe innerhalb von 2 Minuten am Ende des 2. Viertels verwandelte. Zu dem Zeitpunkt war der Widerstand der Hamburgerinnen gebrochen. 38:25 lautete der Halbzeitstand, doch Trainerin und Team waren sich einig, dass man nach der Pause von der Intensität nichts verlieren wollte.
 
So spielten die Risterinnen ihren Tempobasketball auch nach der Halbzeit weiter. Alle Spielerinnen reihten sich nahtlos ein. Eine besonders starke Leistung zeigte Laura Schroeder (24 Punkte), die von Franziska Schreiner (14) und Rösi Bittner (14) beim Punktesammeln unterstützt wurde. Ein Lob handelten sich aber auch die Centerspielerinnen Sandra und Katharina Körner sowie Antonia Kuntze ein, die gegen die langen HSVerinnen aufopferungsvoll verteidigten und gut reboundeten. Darüber hinaus feierte Jana Meier ihr Debut bei den Oberligadamen.

2. Damen: Durch Sieg über Tabellenführer zurück auf der Erfolgsspur

Aufatmen bei den 2. Damen des SC Rist Wedel. Nach einer hart umkämpften Partie gegen den Tabellenführer aus Alstertal, die auf beiden Seiten von unterirdischen Trefferquoten geprägt war, konnten sich die Risterinnen letztendlich mit 48:45 behaupten.
 
"Wir sind weit davon entfernt, den Stil zu spielen, den wir uns vorgenommen haben", bilanzierte Trainerin Gundula Laabs", aber heute haben wir eine tolle Moral gezeigt und uns als Mannschaft aus der Krise gekämpft."
 
So liefen die Wedelerinnen zur Halbzeitpause noch einem 18:26-Rückstand hinterher. Wieder einmal hatte das junge Team enorme Probleme gegen die gegnerische Zonenverteidgung. Aber auch Alstertal fand kein Mittel gegen die ebenfalls ball-raum verteidigenden Risterinnen. "Über fast ein gesamtes Spiel Zone zu spielen, liegt mir eigentlich nicht", so Laabs, "aber momentan war das gegen ein routiniertes Team wie SCAL unsere beste Chance. Und es hat geklappt."
 
Als Rösi Bittner in der 24. Minute einen Dreier erzielte, schien ein Ruck durch das Wedeler Team zu gehen. Punkt für Punkt kämpften sie sich heran und ließen auch im Gegenzug kaum Punkte zu. So erzielte Alstertal im dritten Viertel keinen einzigen Feldkorb.
 
Mit Selbstvertrauen ging man in das letzte Viertel, wo die Mannschaft geschlossen um jeden Ball kämpfte. In der 35. Minute ging Rist mit 39:37 durch Anka Fresch erstmals in Führung und gab diese auch nicht mehr ab.
 
Beste Werferinnen waren Franziska Schreiner und Kathi Körner mit 13 und 9 Punkten.

2. Damen: Formtief hält an

Eine erneute Niederlage mussten die 2. Damen beim Eimsbütteler TV einstecken. In einer von schlechten Trefferquoten geprägten Partie lautete das Endergebnis 50:55.

"Wir spielen definitiv unter unseren Möglichkeiten. Langsam müssen wir sehen, dass wir wieder als Team auftreten und die Dinge machen, die wir können", resümierte Coach Gundula Laabs, "hinzu kam im Spiel gegen ETV, dass wir wirklich nichts aus dem Feld getroffen haben."

Trotz der schwachen Leistung konnten die Wedelerinnen die Partie die ganze Zeit offen gestalten und gingen in der 47. Minute sogar noch mal 50:46 in Führung. Danach folgte wieder eine Phase, in der nichts mehr zusammenlief und so gab es eine unnötige Niederlage. Beste Werferinnen waren Kathi Körner (14 Punkte) und Nele Schmidt (10).

"Wir werden in den kommenden zwei Wochen hauptsächlich am Spielverständnis untereinander arbeiten" blickt Laabs nach vorne, "vielleicht befinden wir uns noch in einer Findungsphase, doch die muss schleunigst beendet sein, wenn wir noch oben mitspielen wollen." So wartet mit SCAL 2 am 15. Oktober auch ein harter Brocken als nächster Gegner auf die Wedelerinnen.

2. Damen vs. 3. Damen: Routine setzt sich durch

Schon im zweiten Saisonspiel erwischte es das junge Team vom SC Rist gegen die erfahreneren 3. Damen. Mit 66:68 zog Rist 2 den Kürzeren. Ein verschlafenes erstes Viertel konnte zunächst kompensiert werden, doch dann zeigte sich mehr und mehr die Routine der Gegnerinnen. "Man muss ganz klar sagen, dass wir in dem Spiel viel Lehrgeld gezahlt haben. Wir wussten, dass sie uns Erfahrung viel voraus haben, aber dass wir es im Spiel eigentlich nie schaffen, Rist 3 unser Tempo aufzudrücken, sondern oftmals selber hinterher zu laufen, ist eine harte Erkenntnis", so Trainerin Gundula Laabs.

Gegen die Zonenverteidigung der Routiniers tat man sich teilweise schwer, doch insgesamt war das laut Laabs nicht das Problem: "Offensiv sind wir zum ersten Mal auf eine permanente Zone getroffen und waren teilweise zu unsicher. Das viel größere Problem war aber diesmal unsere Verteidigung im 1-1 und als Mannschaft. Da hat mir oftmals der letzte Biss gefehlt, seinen Mann zu stoppen. Das muss in den nächsten Partien besser werden - alles Andere ist ein Lernprozess; wir sind halt jung und können auf dem Level nicht nur durch Schnelligkeit überzeugen."

Positiv war, dass mit Franzi Schreiner (12), Mona Frey (12), Nele Schmidt (11) und Laura Schroeder (17) gleich vier Spielerinnen zweistellig punkteten, davon drei Youngsters.

Schon am kommenden Sonntag spielt das Team erneut: diesmal beim Eimsbütteler TV.

2. Damen: Gut in die Saison gestartet

Das "Abenteuer" Oberliga hat endlich für die 2. Damen des SC Rist Wedel begonnen. Nach intensiven Trainingseinheiten und Testspielen stand nun das erste Saisonspiel gegen BBC Quickborn auf dem Programm, das souverän mit 63:42 (24:16) gewonnen wurde.

Dennoch zeigte sich Trainerin Gundula Laabs nur teilweise zufrieden: "Unsere Verteidigung ist größtenteils sehr gut, abgesehen vom Reboundverhalten. Nur 16 Punkte in einer Halbzeit zuzulassen, ist schon eine ordentliche Leistung. Offensiv haben wir aber zu einfache Chancen vergeben und nur phasenweise dem Gegner unseren Spielstil aufgedrückt. Daran werden wir arbeiten."

Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung, bei der alle 10 Spielerinnen viel Spielzeit erhielten, ragte Laura Schroeder mit 23 Punkten (3 Dreier) heraus.

Als nächstes Spiel steht am Mittwoch das Vereinsderby gegen die 3. Damen auf dem Programm.

2. Damen: Die neue "Zweite" will Tempo machen

Unter der Leitung von Coach Gundula Laabs schickt der SC Rist in der Saison 2011/12 endlich wieder ein echtes Leistungsteam in der Oberliga an den Start, das als Unterbau und als Perspektive für die Talente im Verein gedacht ist. Laabs hat im neuen Kader eine gute Mischung aus erfahrenen Spielerinnen (grüne Trikots) und solchen, die noch in der WNBL spielberichtigt sind oder es bis vor kurzem waren (gelbe Trikots). "Bis auf Lena Schwarzer habe ich alle Spielerinnen schon mal als Trainerin gehabt", sagt sie, insgesamt stehen ihr 16 Akteurinnen zur Verfügung.

In der Oberliga warten einige routinierte Teams auf die Risterinnen, etwa BG West 2, SCAL 2, die eigenen Vereinskolleginnen der 3. Damen sowie Regionalligaabsteiger Halstenbek/Pinneberg. Das Ziel der neuformierten "Zweiten" lautet, in den nächsten zwei Jahren in die Regionalliga aufzusteigen und in der kommenden Spielzeit möglichst viele Partien für sich zu entscheiden - und das, wenn möglich, in voller Besetzung. "Wir sind aber abhängig von der WNBL und davon, wie viele Spielerinnen wir in die 2. DBBL zu den Ladybaskets "ausleihen", sagt Laabs.

"Wechselnde Verteidigungen übers ganze Feld, schneller Fast Break - also Tempospiel. Im Set Play gute, schnelle Abschlüsse kreieren", ist der taktische Rahmen, der Laabs für die 2. Damen vorschwebt. "Wir wollen schnell punkten. Probleme haben wir momentan noch beim Rebounding, da wir als Team recht klein sind, und bei der taktischen Umsetzung der Systeme unter Druck", ergänzt der Coach. Als Führungsspielerinnen hat Laabs nicht zuletzt Katharina Körner und Nele Schmidt eingeplant, von denen sich die WNBL-Talente wie Mona Frey, Laura Schroeder, Franziska Schreiner und andere eine Menge abgucken können.

"Die Mischung stimmt, die Stimmung und der Einsatz sind super", kann Laabs bisher berichten. Zweimal in der Woche bittet sie zum Training, darüber hinaus auch am Wochenende. Am Vorbereitungsturnier in Pinneberg nahmen die 2. Damen am vergangenen Wochenende teil, geplant ist noch ein Testspiel gegen einen dänischen Erstligisten. "Wir absolvieren ein hartes Konditionsprogramm. Doch alle zeigen, dass sie sich quälen können. Sie hängen sich alle gemeinsam rein", sagt Laabs. Ihr erstes Punktspiel bestreiten die 2. Damen am 24. September in Quickborn.