Spielberichte

Ladybaskets: Nur zeitweise mitgehalten

Constanze Wegner setzt sich gegen Mara Münder durch. Foto: Bergmann

Die RIST SCALA Ladybaskets verloren am Sonntagnachmittag gegen die BG 74 Göttingen mit 52:79. Zwar musste man sich der höheren Qualität des Tabellenzweiten beugen, doch eine schlechte Leistung lieferten die Ladybaskets nicht ab. "Intensität und Einsatz waren bis zum Schluss gut", sagte Headcoach Alexander May.

Mit einer Überraschung in Form eines Sieges konnte man nicht ernsthaft rechnen, dafür bestehen zwischen beiden Teams zu große Unterschiede, die sich nicht zuletzt durch die Göttinger Profis Katarina Flasarova und Ofa Tulikihihifo manifestierten. Im ersten Viertel gelang es den Ladybaskets, mit konzentrierten Abschlüssen, schnellen Händen in der Defense und hohem Einsatz, die Gäste ein wenig zu ärgern. Ihre körperliche Überlegenheit vermochten die "Veilchen" (noch) selten auszuspielen. Doch im weiteren Verlauf der Begegnung setzte sich die Klasse der Göttingerinnen durch. Flasarova ging für ihr Team oft voran, bei den Ladybaskets wurde nun unpräzise gepasst, auch die Treffsicherheit ließ deutlich nach. Im Schlussviertel erholte man sich wieder. Wohl auch, weil Göttingen das Tempo ein wenig drosselte.

Am kommenden Sonntag sind die Ladybaskets bei SG BBZ Opladen zu Gast. Ein Wiedersehen gibt es dann mit ihrer früheren Teamkollegin Taryn Turnbull.

Statistik:

Viertelergebnisse:
16:18, 11:23, 12:25, 13:13

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Härm (12), Ramcke (8), Ochs (7), Hüners (6), Körner, Müller-Navarra, Wegner (je 5), Tullius (4), Frey.

Ladybaskets: Revanche in Grünberg misslingt

Die RIST SCALA Ladybaskets waren in Grünberg chancenlos und verloren gegen die Bender Baskets mit 42:97. "Wir sind schon mit hängenden Köpfen in die Halle gekommen", beobachtete Headcoach Alexander May. Der Fehlstart in die Begegnung (6:22 nach zehn Minuten) unterstrich seine Vorahnung.

"Im zweiten Viertel haben wir fast alles richtig gemacht, was wir richtig machen wollten. Wir haben gut zusammengespielt, haben gut gereboundet und den Ball laufen lassen", sagte May. Bezeichnenderweise gelangen den Ladybaskets während des zweiten Abschnitts mehr Punkte als in den übrigen drei zusammen. Doch nach der Halbzeit war das Zwischenhoch einfach weg: "Wir sind nicht annähernd wieder an die Leistung des zweiten Viertels herangekommen", so der Trainer, "das ist nach so einer langen Fahrt natürlich ernüchternd", ergänzte er. Und das Ziel, sich ein wenig für die klare Hinspielniederlage zu revanchieren? "Ist schief gegangen", sagte der Trainer nur.

Die nächste Aufgabe der Ladybaskets: Am kommenden Sonntag (19. Februar, 16:00 Uhr) kommt die BG 74 Göttingen an den Steinberg.

Statistik:

Viertelergebnisse (aus Sicht der Ladybaskets):
6:22, 24:31, 4:21, 8:23

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Ramcke (13), Wegner (11), Härm (8), Körner, Tullius (je 4), Rathjen (2), Frey.

Scouting...

Ladybaskets: Der furiose Schlussspurt blieb ohne Erfolg

"33 Minuten waren wir grottenschlecht, sieben Minuten gut, aber trotzdem hätten wir das Spiel fast gewonnen", bilanzierte Headcoach Alexander May im Anschluss an die 53:58-Niederlage gegen den TSVE Bielefeld.

Während bei den Gästen nach der Schlusssirene der Jubel losbrach, der angesichts der entscheidenden Bedeutung der Partie in Bezug auf den Abstiegskampf verständlich war, gab es für May und sein Team wieder nur den gelben Zettel. "Dann ist der Ofen aus", hatte der Trainer vor der Begegnung mit Bielefeld für den Falle einer Niederlage prognostiziert. Der Blick auf die Tabelle gibt ihm recht: Nun wird es sehr, sehr schwer. Bielefeld als Neunter (der letzte Nicht-Abstiegsrang) hat nunmehr vier Siege sowie den besseren Vergleich gegenüber den Ladybaskets, die bisher einen Saisonsieg verbuchen konnten.

Im letzten Viertel zeigten die Ladybaskets, wie es geht. Sie kämpften leidenschaftlich, verbuchten Ballgewinn um Ballgewinn und holten gewaltig auf. Zwar gingen sie nie in Führung, waren aber bis auf einen Zähler an Bielefeld dran - plötzlich war Stimmung in der Bude! Die Gäste schienen minutenlang ratlos und erzielten sechs Minuten lang keinen Punkt. Überhaupt gelang ihnen von der 29. Minute bis zum Ende kein Feldkorb mehr - nur an der Freiwurflinie kamen die Ostwestfalen in der Schlussphase noch zu Zählern. Doch reichte es aus Sicht der Ladybaskets dennoch nicht. "Es geht nur mit der Intensität, die wir in den letzten sieben Minuten gezeigt haben. Sonst gewinnt man keinen Blumentopf", sagte May. "Dass wir verloren haben, lag an den vorherigen 33 Minuten."

Am kommenden Sonnabend (12. Februar, 15:30 Uhr) sind die Ladybaskets bei den Bender Baskets Grünberg zu Gast. Auch wenn das rettende Ufer realistisch gesehen wohl nicht mehr zu erreichen ist: An der einen oder anderen Überraschung, vielleicht auch dem einen oder anderen Sieg wollen die Ladybaskets noch arbeiten.

Statistik:

Viertelergebnisse:
12:19, 7:17, 13:12, 21:10

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte):
Wegner (12), Härm, Ochs (je 8), Heidari, Ramcke (je 7), Tullius (6), Rathjen (4), Frey (1), Hüners.

Ladybaskets: In kleiner Besetzung auf verlorenem Posten

Beim Tabellenführer Herner TC war für die RIST SCALA Ladybaskets, die nur zu sechst angereist waren, nichts zu holen. Das Endergebnis las sich mit 48:86 dann auch sehr deutlich, wobei die Ladybaskets das Schlussviertel mit 24:13 für sich entschieden und die Partie somit immerhin mit einem Positiverlebnis beendeten. "Wir hatten in der Anfangsphase zu viel Respekt. Herne hat Presse gespielt, damit sind wir nicht zurecht gekommen. Wir haben kaum unseren Offensivrhythmus gefunden", sagte Headcoach Alexander May. Dass er ganz ohne Innenspielerin auskommen musste, half gegen den unter dem Korb stark besetzten Tabellenführer auch nicht gerade.

Nach der Halbzeit (13:40) packte Herne mittels eines 13:0-Runs weitere Punkte drauf. "Ich habe eine Auszeit genommen, dann ging's. Bis zum Schluss und vor allem im vierten Viertel haben die Mädels mit viel Herz und Selbstbewusstsein gespielt", so der Trainer. Auch wenn die Entscheidung zugunsten des HTC zu diesem Zeitpunkt längst gefallen war. "Herne war klar die bessere Mannschaft", machte May keine Umschweife. Am kommenden Sonnabend (04. Februar, 19:00 Uhr) treffen die Ladybaskets auf den Tabellenvorletzten TSVE Bielefeld. Ausgetragen wird die Partie in der Halle Alter Teichweg. Dann, so hofft der Coach, werden aller Voraussicht nach wieder mehr als nur sechs Spielerinnen zur Verfügung stehen.

Statistik:

Viertelergebnisse (aus Sicht der Ladybaskets):
8:25, 5:15, 11:33, 24:13

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Ramcke (12), Wegner (10), Härm (9), Tullius (8), Rathjen (7), Frey (2).

Scouting...

Ladybaskets: Kein Sieg, aber Aufwärtstrend fortgesetzt

Vier "Dreier" gegen Quakenbrück: Constanze Wegner. Foto: Bergmann

Einen Sieg gab es für die RIST SCALA Ladybaskets im Duell mit dem TSV Quakenbrück nicht, dennoch sah Trainer Alexander May beim 57:66 in Niedersachsen viel Positives: "Der Aufwärtstrend ist weiter da. Wir spielen viel besser als Team zusammen als in der Hinrunde, auch die Nahdistanzschwäche ist nicht mehr in der Form da."

Gut 100 Sekunden vor dem Ende der Partie lagen die Ladybaskets mit zwei Punkten im Hintertreffen, versuchten dies in der Endphase mit Macht noch zu ändern, verpassten allerdings ihre Chancen, während Quakenbrück von der Freiwurflinie traf. "Im Endeffekt wäre mehr drin gewesen, wir haben ein gutes Spiel abgeliefert", meinte May.

Nach zehn Minuten lag sein Team mit 9:19 hinten, verkürzte dank eines starken zweiten Viertels aber. Nach der Halbzeit blieb die Führung zwar in Quakenbrücker Händen, doch vier Minuten vor Schluss glichen die Ladybaskets zum 57:57 aus. Dass es am Ende nicht zum Punktgewinn reichte, ärgerte die Ladybaskets, schmälerte aber nicht die gute Leistung. Am kommenden Sonnabend geht es zum Tabellenführer Herner TC, der gestern überraschenderweise im Duell mit ASV Moabit Berlin seine erste Saisonniederlage kassierte.

Statistik:

Viertelergebnisse (aus Sicht der Ladybaskets):
9:19, 21:16, 15:18, 12:13

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Ramcke, Wegner (je 12), Härm, Hüners (je 9), Körner (8), Tullius (5), Ochs (2), Rathjen.

Scouting...

Ladybaskets: Der erste Saisonsieg

Janne Tullius erzielte sechs Punkte. Foto: Claus Bergmann

Darauf haben die RIST SCALA Ladybaskets lange gewartet. Zum Start der Rückrunde klappte es dann endlich: Gegen den ASV Moabit Berlin gab es den ersten Saisonsieg. Mit 58:55 triumphierte das Team von Headcoach Alexander May und ließ im Abschluss seiner Freude und Erleichterung freien Lauf. "Den Erfolg haben sich die Mädels wirklich mal verdient. Ich hoffe, dass dieser Sieg ein Befreiungsschlag war", so May. "Wir haben gut gespielt und nach dem Einbruch im zweiten Viertel die Kurve gekriegt", fuhr der Trainer fort.

Die Ladybaskets begannen die Partie in überzeugender Art und Weise. In der Defense ging man aggressiv zu Werke und endlich einmal gestaltete sich auch die Trefferquote in der Offensive durchaus ansehnlich. Mit 21:12 führten die Ladybaskets nach zehn Minuten und erlebten fortan aber einen gewaltigen Rückschlag. Die Berliner Gäste erzielten 19 Zähler in Folge, ehe Samantha Ochs nach fast acht punktelosen Minuten mit einem "Dreier" für Linderung sorgte. Die Gastgeberinnen retteten sich in die Halbzeit (26:29), um anschließend wieder die eigene Linie zu finden.

Es ging mit Mut zur Sache, der Ball wurde gut bewegt und die Intensität in der Defense hochgehalten. Hängende Köpfe wurden diesmal im Vergleich zur bisherigen Saison keine entdeckt. Auch nicht, als der ASV den 56:51-Vorsprung der Ladybaskets in der Schlussphase fast "aufbrauchte" und auf einen Zähler herankam. 3,7 Sekunden vor dem Ende musste Nika Heidari an die Linie. Obwohl sie bis dahin nicht als Scorerin in Erscheinung getreten war, traf die Centerspielerin souverän von der Freiwurflinie und sicherte damit den ersten Saisonsieg. In den verbliebenen Sekunden gelang den Berliner Gästen kein Wurf mehr.

Statistik:

Viertelergebnisse:
21:12, 5:17, 17:13, 15:13

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Ramcke (13), Ochs, Wegner (je 10), Härm (7), Rathjen, Tullius (je 6), Hüners (4), Heidari (2), Thüring.

ASV Moabit Berlin (Punkte): Vogel (16), Pflug, Sandow (je 10), Blanke, Mohammed (je 7), Kropp-Büttner (5), Kokeza.

Schiedsrichter: Mario Müller / Reza Nawroozzada

Scouting...

Ladybaskets: Hinrunde sieglos beendet

Die Ladybaskets mit einigen Teilnehmerinnen des Girls Days.

Auch am Girls Day zum Jahresabschluss gab es keinen Sieg: Die RIST SCALA Ladybaskets beendeten die Hinrunde in der 2. DBBL mit einer 44:62-Niederlage gegen TG Neuss und verloren damit gegenüber dem Tabellenvorletzten weiter an Boden. "Wir wollen in der Weihnachtspause etwas abschalten. Und dann müssen wir im neuen Jahr erst mal beweisen, dass wir in dieser Liga konkurrenzfähig sind, ehe wir an an Siege oder sogar den Klassenerhalt denken können", sagte Headcoach Alexander May, der angesichts der Tabellensituation davon ausgeht, dass sein Team nur noch ein Wunder vor dem Abstieg retten könnte.

Gegen Neuss war die Trefferquote aus der Nahdistanz (6/27) abermals nicht dazu angetan, die Gäste in Gefahr zu bringen, zudem sah May "zu viele Fehler in der Defense." Und irgendwann hingen dann auch wieder die Köpfe: "Wenn ich neunmal in Folge verliere, kann ich nicht erwarten, dass die Mannschaft selbstbewusst aufs Feld geht", so May. Letztlich, ergänzte der Trainer, sei sein Team in dieser Form in der 2. DBBL nicht konkurrenzfähig. Zu deutlich war der Abstand zu den Neusserinnen, die in der Vorwoche ihren ersten Saisonsieg eingefahren hatten und nun vier Punkte auf dem Konto haben, während die Ladybaskets weiterhin bei null stehen. Personelle Verstärkungen, so betonte May noch einmal, sind auch im neuen Jahr nicht zu erwarten: "Wir haben keinen Handlungsspielraum. Es sei denn, wir finden einen Gönner, der uns eine neue Spielerin finanziert."

Durchweg erfreulich war hingegen die Zuschauerresonanz beim Girls Day, den Jugendkoordinatorin Gundula Laabs organisiert hatte. Insgesamt 200 Zuschauer kamen in die Halle, darunter viele Spielerinnen aus den weiblichen Jugendteams des SC Rist. "Wir wurden bis zur letzten Sekunde angefeuert und unterstützt", freute sich May und schickte einen Dank an die Zuschauer. Den Gesamtsieg beim "Superbump" in der Halbzeit sicherte sich Anna Suckstorff aus der W11; sie gewann ein Trikot der Ladybaskets, während sich die zahlreichen weiteren Teilnehmer jeweils über einen Schlüsselanhänger als Trostpreis freuen durften.

Nicht mit von der Partie gegen Neuss war Mona Frey, die beim Lehrgang des U16-Nationalteams in Kienbaum weilte. Die nächste Begegnung absolvieren die Ladybaskets am 15. Januar am Steinberg gegen ASV Berlin.

Statistik:

Viertelergebnisse:
7:12, 12:18, 13:17, 12:15

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Ramcke (14), Ochs (13), Koch (7), Härm (6), Rathjen (4), Heidari, Hüners, Müller-Navarra, Tullius, Wegner.

TG Neuss (Punkte): James, Kleen (je 12), S. Krings, D. Skrobek (je 10), Jäger (5), Hinker, I. Krings, Müsch (je 4), van Rieth (1), L. Krings.

Schiedsrichter: Martin Reppien / Reza Nawroozzada

Scouting...

Ladybaskets: Chancenlos im Pokal

Die RIST SCALA Ladybaskets sind in der dritten Runde des DBBL-Pokals ausgeschieden. Gegen den Erstligisten Chemcats Chemnitz unterlag das Team von Headcoach Alexander May klar und deutlich mit 30:106. Während die Ladybaskets im zweiten Viertel eine gute Leistung ablieferten, waren die Gäste während der restlichen Zeit mindestens eine Klasse besser. "Das Ergebnis war standesgemäß und verdient. Das zweite Viertel war noch ein Lichtblick. Es waren zwar oft Einzelaktionen, aber da haben die Spielerinnen gesehen, dass es auch gegen einen solchen Gegner geht", sagte May. Im dritten und vierten Abschnitt hingegen lief in der Offense so gut wie nichts mehr, die insbesondere unter dem Korb haushoch überlegenen Chemnitzerinnen zogen sicher ins Viertelfinale ein, während bei den Ladybaskets nun die volle Konzentration dem Heimspiel gegen die TG Neuss (18. Dezember) gilt.

Statistik:

Viertelergebnisse:
6:31, 19:28, 2:22, 3:25

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Härm, Hüners (je 8), Ramcke (4), Frey, Rathjen (je 3), Müller-Navarra, Ochs (je 2), Heidari, Tullius.

Schiedsrichter: Niels Hennig / Dennis Sirowi

Ladybaskets: Gute Phasen, mehr nicht

Die RIST SCALA Ladybaskets verloren am neunten Spieltag der 2. DBBL gegen die Phoenix Hagen Ladies mit 59:87. "Wir haben vorne leider wieder nicht zusammengespielt. Wenn etwas ging, dann nur über Einzelaktionen. Vor allem im zweiten Viertel hatten wir eine gute Phase, aber gute Phasen allein helfen uns nicht", sagte Headcoach Alexander May.

Der Start in die Partie ließ sich durchaus sehen - die Ladybaskets waren mit Leidenschaft bei der Sache und boten dem Gast aus Hagen einen guten Kampf. Als Astrid Ramcke kurz vor der Halbzeit übernahm und ihr Team nach zwischenzeitlich angehäuftem Rückstand wieder heranführte, wuchs das Selbstvertrauen, bekam vor dem Gang in die Pause aber noch einen Hagener Dämpfer. Dennoch: Ein Rückstand mit zwölf Punkten bedeutete noch längst nicht das Ende der Hoffnungen auf den ersten Saisonsieg. Doch die Hoffnung wich im Anschluss an die Halbzeit immer mehr dem Zweifel. Plötzlich ging kaum noch etwas, Ballverlust reihte sich an Ballverlust, am Ende der Partie standen 36 Turnover zu Buche. "Sie werfen Bälle weg, die sie einfach nicht wegwerfen müssen", haderte der Coach, "die Spielerinnen sind vom Kopf her nicht so auf dem Feld, dass das reichen würde, um auf diesem Level Spiele zu gewinnen." Denn nach 40 Minuten war alles wie bisher immer in der bisherigen Saison: Der Gegner heimste die Punkte ein, die Ladybaskets gingen leer aus. May: "Wenn's so läuft wie in der bisherigen Saison, kann man das nicht nur den Spielerinnen zum Vorwurf machen, dann hat wohl auch der Trainer etwas falsch gemacht. Uns fehlt ein go-to-guy. Jemand, der das Heft in die Hand nimmt, wenn es nicht läuft."

Am nächsten Sonnabend (3. Dezember, 20:00 Uhr) empfangen die Ladybaskets den Erstligaclub Chemnitz zum DBBL-Pokalspiel, doch für May zählt nur der 18. Dezember und das Kellerduell gegen Neuss: "Chemnitz hat keine Priorität, unsere ganze Konzentration gilt dem Spiel gegen Neuss, das wir gewinnen müssen."

Statistik:

Viertelergebnisse:
16:22, 14:20, 8:20, 21:25

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Ramcke (19), Koch (12), Körner (8), Härm, Müller-Navarra (je 4), Hüners, Ochs (je 3), Rathjen, Wegner (je 2), Frey, Tullius (je 1), Heidari.

Phoenix Hagen Ladies (Punkte): Pohlmann (21), Schielke (16), Goessmann, Schlatt (je 12), van der Lugt (8), Bleker, Graßhoff (je 7), Froese, Stahmeyer (je 2), Ehlert.

Schiedsrichter: Mark Winkler / Mario Müller

Scouting...

Ladybaskets: Start verpasst, Spiel verloren

Die RIST SCALA Ladybaskets unterlagen beim ASC Theresianum Mainz mit 53:71 und verpassten damit die Chance, im Duell mit einem direkten Konkurrenten einen Schritt aus dem Tabellenkeller zu machen. "Von der ersten Halbzeit gibt es nichts Positives zu berichten. Das war einfach nur kopflos. Die zweite Halbzeit war ok, aber das reicht auf diesem Level nicht", sagte Headcoach Alexander May.

Seine Schützlinge kamen nur schwer in die Partie und hatten dies mit den Gastgeberinnen gemein. In den ersten vier Minuten fiel hüben wie drüben kein Korb. Doch im Gegensatz zu den Ladybaskets fanden die Mainzerinnen im Laufe des ersten Abschnitts ihre Treffsicherheit. "Wir haben nicht als Team funktioniert und nicht als Team agiert. Mainz hatte dann einen Lauf und hat alles getroffen, während wir offensiv nichts zustande gebracht haben", meinte May. 4:15 stand es nach zehn Minuten. "Das zweite Viertel war dann schon ok, aber schlechter ging's auch nicht mehr", sagte der Trainer in aller Deutlichkeit. Was den Ladybaskets allerdings weiterhin Probleme bereitete, war die Mainzer Überlegenheit unter dem Korb. Die Bulgarin Gergana Georgieva sowie die Tschechin Gabriela Jandova kontrollierten die Rebounds und das Geschehen unter den Brettern. "Es hat uns echt weh getan, dass wir keine zweite große Spielerin dabei hatten", sagte May. Nika Heidari musste aus beruflichen Gründen in Hamburg bleiben, Daniela Koch war somit allein auf weiter Flur.

18 Punkte betrug der Rückstand zur Halbzeit. Und im Anschluss an die Pause steigerten sich die Ladybaskets und "kamen wie ausgewechselt aus der Kabine", meinte der Coach. Wie in der Vorwoche gegen Opladen zeigten seine Spielerinnen ihre Kämpferherzen, aber zu einer Wende langte es nicht. "Die zweite Halbzeit war in Ordnung. Aber insgesamt gibt es nichts schönzureden. So reicht es nicht. Und es wäre falsch, jetzt alle Hoffnungen auf die Rückrunde zu legen und darauf zu bauen, dass dann alles besser wird. Wir müssen unbedingt vorher punkten", betonte May abermals die Dringlichkeit und den Ernst der Lage im Abstiegskampf.

Am kommenden Sonntag treffen die Ladybaskets in der Steinberghalle auf Phoenix Hagen.

Statistik:

Viertelergebnisse (aus Sicht der Ladybaskets):
4:15, 15:22, 18:19, 16:15

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Wegner (11), Ramcke, Thüring (je 7), Härm, Hüners, Koch, Ochs (je 6), Körner (3), Rathjen (1).

Scouting...

Ladybaskets: Gut gespielt und dennoch verloren

Der große Kampf wurde nicht belohnt: Svenja Härm. Foto: Claus Bergmann

Auch die bislang beste Saisonleistung reichte den RIST SCALA Ladybaskets nicht zum ersten Sieg. Gegen die SG BBZ Opladen unterlag das Team von Headcoach Alexander May mit 49:62. "Wir haben aufsteigende Tendenz gezeigt, obwohl wir das Spiel verloren haben", sagte May. Kampf und Einsatz stimmten während der gesamten Partie: "Das war generell wesentlich intensiver als bisher. Wir wollten uns nicht schon wieder vorführen lassen", so der Coach.

Im ersten Viertel ließen die Ladybaskets noch zu viel zu, kamen mitunter in der Defense den berühmten Bruchteil einer Sekunde zu spät und lagen demzufolge nach zehn Minuten mit neun Zählern im Hintertreffen. Doch unverkennbar war trotz des Rückstandes: Die Gastgeberinnen wollten es wissen, sie kämpften und rangen. Bis zur Halbzeit reduzierte man das Defizit, vermochte dieses Tempo nach der Pause zunächst jedoch nicht beizubehalten. "Offensiv hatten wir im Laufe des Spiels immer wieder Probleme, das hat man vor allem im dritten Viertel gemerkt", sagte May. Die Leverkusenerinnen, die ohne Taryn Turnbull antraten, spielten ein ums andere Mal ihre Größenvorteile aus, während auf der Gegenseite vermeintlich einfache Punkte auf der Strecke blieben.

Zwar holten die Ladybaskets im letzten Abschnitt wieder auf, vermochten den Rückstand aber trotz großer kämpferischer Bemühungen nicht in Regionen zu bewegen, die Opladen in ernsthafte Bedrägnis gebracht hätte. May: "Leider haben wir da zu oft auf Einzelaktionen gesetzt, anstatt als Team zusammenzuspielen. Die Konzentration ließ am Ende nach. Leider wurde dann nicht mehr gespielt, was wir angesagt hatten."

Am kommenden Wochenende fahren die RIST SCALA Ladybaskets nach Mainz, die Auslosung der dritten Runde im DBBL-Pokal ergab zudem ein Duell mit Erstligist Chemnitz. Dieses wird am 3. Dezember um 20:00 Uhr in der Steinberghalle ausgetragen.

Statistik:

Viertelergebnisse:
14:25, 14:9, 6:16, 15:12

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Ramcke (12), Härm, Heidari (je 10), Ochs (5), Koch (4), Rathjen, Thüring (je 3), Hüners (2), Frey, Müller-Navarra, Tullius, Wegner.

SG BBZ Opladen (Punkte): Ciompala (14), Gülich, Nettersheim (je 11), Jaecker (8), Kocak, Lippmann (je 5), Van der Velde (4), Hafner, Schmidt (je 2), Bleise.

Schiedsrichter: Mario Müller / Reza Nawroozzada

Scouting...

Ladybaskets: Stark begonnen, stark nachgelassen

Constanze Wegner erzielte sieben Punkte in Göttingen. Foto: Claus Bergmann

"Wir hatten Göttingen in den ersten sieben Minuten in der Hand. Leider sind wir im zweiten Viertel dann völlig auseinandergebrochen", sagte Alexander May, Headcoach der RIST SCALA Ladybaskets, im Anschluss an die Niederlage (46:89) seines Teams gegen die BG 74 Göttingen.

Mit 19:8 führten die Ladybaskets in der Anfangsphase, überraschten die "Veilchen" und agierten mutig wie selbstbewusst. Göttingen holte bis zum Ende des ersten Viertels zwar wieder auf und ging in Führung, doch diese eroberten sich die Ladybaskets im zweiten Abschnitt zurück. Doch dann lief nichts mehr. Nur ein Punkt gelang in den letzten fünf Minuten vor der Halbzeit, während Göttingen 23 erzielte. Von da an schalteten die Gastgeberinnen nach Belieben. Die Ladybaskets verfielen wieder in alte Fehler, so May, und hatten damit keine Chance gegen das starke Göttinger Team, aus dem die US-Amerikanerin Ofa Tulikihihifo (18 Punkte, 13 Rebounds) herausragte.

"Im ersten Viertel haben wir als Team funktioniert und man hat gesehen, dass es anders geht. Wir können mithalten, die Mädels müssen nur daran glauben. Wir müssen weiter die Blockade im Kopf bekämpfen", sagte der Trainer.

Am kommenden Sonnabend empfangen die Ladybaskets die SG BBZ Opladen in der Steinberghalle, los geht's um 16:00 Uhr.

Statistik:

Viertelergebnisse (aus Sicht der Ladybaskets):
19:20, 8:28, 9:20, 10:21

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Ochs, Ramcke (je 9), Wegner (7), Koch (6), Thüring (5), Härm (4), Heidari, Körner, Rathjen (je 2), Hüners, Müller-Navarra, Tullius.

Scouting...

Ladybaskets: Keine Konzentration, keine Intensität

Die RIST SCALA Ladybaskets unterlagen am fünften Spieltag der 2. DBBL Nord den Bender Baskets Grünberg deutlich mit 39:90 und warten somit weiterhin auf ihren ersten Saisonsieg in der Liga. Trainer Alexander May war auch Stunden nach der "Klatsche" noch spürbar enttäuscht und sprach von einer "Blamage": "Das war hoffentlich der Tiefpunkt. Man kann sich bei den Zuschauern nur entschuldigen", sagte er. "Wir haben ein großes Konzentrations- und Intensitätsproblem. Schon die Ansprache in der Halbzeit war eher ein Motivationsgespräch", verdeutlichte er.

Im ersten Viertel hielten die Ladybaskets noch Schritt, auch wenn gegen die mit sieben Spielerinnen und ohne ihre Leistungsträger Julia Gaudermann und Finja Schaake angetretenen Gäste, nach zehn Minuten bereits 14 Punkte Rückstand festgehalten werden mussten. "Die Konzentration auf das Spiel war einfach nicht da", bemängelte der Trainer: "Wir erwarten ja keine Wunderwerke, sondern nur, dass normale Leistungen abgerufen werden." Im Laufe der Partie zog Grünberg immer weiter davon, am Ende stand ein Defizit von 51 Punkten.

"Ich bin ein bisschen ratlos. Wir werden als Trainer darüber grübeln, was wir falsch machen und was wir ändern müssen. Alles muss kritisch hinterfragt werden, dann legen wir die Fakten auf den Tisch und sehen, was dabei herauskommt", sagt May. Auch seine Spielerinnen hat er dazu aufgefordert, Lösungsansätze vorzubringen, im Laufe der Woche wird dann in einem Teammeeting beraten. Gleichzeitig wird die kommende Aufgabe namens BG 74 Göttingen in Angriff gekommen. Am kommenden Sonntag reisen die Ladybaskets zum Aufsteiger, der derzeit auf dem zweiten Rang steht. Auch wenn sein Team momentan eine schwere Phase durchlebt, steht für May fest: "Aufgeben zählt nicht. Wir richten die Augen nach vorne."

Statistik:

Viertelergebnisse:
14:28, 8:27, 6:15, 11:20

Rist SCALA Ladybaskets (Punkte): Hüners, Wegner (je 8), Härm (7), Heidari (6), Koch (4), Frey, Körner, Ramcke (je 2), Müller-Navarra, Thüring, Tullius.

Scouting...

Ladybaskets: Im DBBL-Pokal eine Runde weiter

Die RIST SCALA Ladybaskets bezwangen am Sonntag den Oberligisten SC Weende mit 85:54 und zogen damit in die dritte Runde des DBBL-Pokal ein.

"Endlich der erste Saisonsieg. Für den Kopf tut es wirklich gut, mal gewonnen zu haben", sagte Headcoach Alexander May nach dem Erfolg in Göttingen. "Unter dem Korb war der Gegner groß besetzt, was uns das Leben schwer gemacht hat, aber wir haben unsere Stärken von außen ausgespielt und insgesamt elf Dreier getroffen", so der Trainer. Zur Halbzeit lag sein Team mit zehn Punkten in Führung und wollte nach der Pause auf jeden Fall noch eine Schippe drauflegen. Dieses Vorhaben wurde in die Tat umgesetzt. Die Ladybaskets bestimmten das Geschehen und ließen dem Oberligisten keinen Raum zur Entfaltung. "Ein paar Flüchtigkeitsfehler waren dabei, aber insgesamt war das eine ordentliche Leistung. Ich habe jeder Spielerin die Möglichkeit gegeben, viel zu spielen und alle haben gescort", bilanzierte May.

Den Schwung des Pokalsiegs wollen die Ladybaskets nun auch in die Trainingswoche nehmen, an deren Ende das Heimspiel gegen die Bender Baskets Grünberg steht. Die Partie wird am Sonnabend (29. Oktober) um 16:00 Uhr in der Halle Alter Teichweg ausgetragen.

Statistik:

Viertelergebnisse (aus Sicht der Ladybaskets):
21:12, 19:18, 25:9, 20:15

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Ramcke (17), Ochs (13), Härm, Thüring (je 12), Koch (10), Ratjen (9), Hüners, Tullius (je 5), Müller-Navarra (2).

Ladybaskets: Das Schreckgespenst hieß Elise Caron

Leistungssteigerung: Astrid Ramcke. Foto: Claus Bergmann

"Kämpferisch stimmt die Leistung, aber wir machen phasenweise immer noch zu viele Fehler", formulierte Headcoach Alexander May nach der 57:76-Auswärtsniederlage beim TSVE Bielefeld. In dieser Hisicht gab es für die RIST SCALA Ladybaskets in Ostwestfalen also leider nichts Neues. Denn wie bereits in den vorherigen drei Saisonspielen machten sie zwar einen weiteren Schritt in die richtige Richtung, aber reichte das auch diesmal nicht zu einem Sieg. "Das macht unsere Lage nicht einfacher", redete May nicht drumherum.

Der gute Start in die Partie mit einer zeitweilig acht Punkte betragenden Führung im ersten Viertel gab Sicherheit. Nach zehn Minuten war der Vorsprung einem knappen Rückstand (18:20) gewichen, doch man befand sich im Soll. Auch wenn sich bereits abzeichnete, dass es schwer werden würde, Bielefelds kanadische Aufbauspielerin Elise Caron in Schach zu halten. Bis zur Halbzeit setzten sich die Gastgeberinnen ein wenig ab und hatten den Ladybaskets nun sieben Punkte voraus. Alles noch machbar, hätte es im dritten Abschnitt nicht "einen Bruch" gegeben, wie May sagte. "Wir konnten die Kanadierin nicht stoppen und konnten auf der Eins nichts entgegensetzen. Sie hat uns auseinander genommen - der Rest des Bielefelder Teams war auch da." Mit der überragenden Caron (insgesamt 37 Punkte) an der Spitze enteilten die Bielefelderinnen, nach 30 Minuten lagen die Ladybaskets mit 41:59 im Hintertreffen.

Während des Schlussviertels kämpfte man sich noch einmal heran und verkürzte den Rückstand drei Minuten vor dem Ende auf acht Zähler. Bielefelds Coach nahm eine Auszeit und zerstörte damit die Hoffnungen der Ladybaskets. Denn im Anschluss war der Run plötzlich wie weggeblasen, die "Dolphins" erhöhten wieder und brachten den Ladybaskets damit die vierte Niederlage der Saison bei.

Statistik:

Viertelergebnisse (aus Sicht der Ladybaskets):
18:20, 12:17, 11:22, 16:17

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Ramcke (18), Koch (7), Ochs (6), Frey, Härm, Hüners, Thüring, Tullius (je 4), Müller-Navarra, Wegner (je 2).

Scouting...

Ladybaskets: "Es fehlte an Konzentration"

Janne Tullius überzeugte mit Mut und Einsatz. Foto: Bergmann

Die fehlende Konstanz ist und bleibt das dominierende Thema bei den RIST SCALA Ladybaskets. Auch im dritten Spiel der Saison machte das Team von Headcoach Alexander May weiter Fortschritte, vermochte aber nur phasenweise eine gute Leistung abzurufen und verlor demzufolge gegen den Herner TC mit 59:75.

"Wir waren in der ersten Halbzeit leider zu selten bei der Sache. Bei der einen oder anderen Spielerin hatte ich den Eindruck, dass sie im Kopf nicht bereit war. Ich erwarte von meiner ersten Fünf einfach, dass sie zuverlässiger das umsetzt, was wir vorgeben", sagte May. Und während einige seiner als Leistungsträger eingeplante Spielerinnen seitens des Trainers Klartext zu hören bekamen, lobte er andererseits seine Youngster. "Wir hatten zu Beginn große Probleme unter dem Korb, es fehlte an Konzentration. Als Janne Tullius hereinkam, hat es klick gemacht. Für Mona Frey war es das dritte Spiel an diesem Wochenende. Sie hat wieder toll gekämpft und eine gute Leistung gezeigt", meinte der Coach. Angesichts der erwähnten Schwächen und einer abermals niedrigen Trefferquote (May: "Die Würfe waren richtig, aber es waren einfach zu wenige drin") verloren die Ladybaskets das erste Viertel mit 14:26 und das zweite mit 12:21.

"Die zweite Halbzeit war das komplette Gegenteil", sagte May und sah, wie sein Team nun stetig an Sicherheit gewann, die Gäste kontrollierte und Stück für Stück aufschloss. So richtig nahe kam man dem HTC allerdings nicht mehr, mindestens 14 Punkte trennte die beiden Teams immer. "Herne wäre schlagbar gewesen, wenn wir in der ersten Halbzeit besser gespielt hätten", meinte der Coach. Auch wenn die Ladybaskets nach drei Niederlagen das Tabellenende zieren, gibt May zu bedenken: "Das Auftaktprogramm war hart, Herne und Quakenbrück stehen auf den ersten beiden Plätzen und sind noch ungeschlagen. Wir haben uns in jedem Spiel gesteigert, müssen uns aber weiter am Riemen reißen. Es fehlt zu oft die Konzentration." Am kommenden Sonnabend gastiert sein Team bei den TSVE Lady Dolphins Bielefeld, übernachtet in Kassel, um tags darauf im DBBL-Pokal (2. Runde) beim Oberligisten SC Weende-Göttingen anzutreten.

Statistik:

Viertelergebnisse:
14:26, 12:21, 13:11, 20:17

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Härm, Wegner (je 8), Rathjen, Thüring (je 7), Hüners, Ochs (je 6), Koch, Tullius (je 5), Müller-Navarra (3), Frey, Ramcke (je 2).

Herner TC (Punkte): Worms (21), Davis (15), Karic (11), Mücke (10), Sawyer (8), Terzic (6), Egert (4), Bräuer.

Schiedsrichter: André Jürgens / Martin Reppien

Scouting...

Ladybaskets: Wieder das erste Viertel

Deutliche Worte: Headcoach Alexander May. Foto: Claus Bergmann

Die RIST SCALA Ladybaskets haben ihr erstes Heimspiel der Saison verloren - gegen die TSV Quakenbrück Dragons unterlag man in der Steinberghalle mit 47:62. Wie eine Woche zuvor in Berlin ging das erste Viertel in die Hose, wieder mussten die Ladybaskets anschließend einem hohen Rückstand hinterher laufen und schafften trotz einer kämpferisch tadellosen Leistung keine Wende. Zu groß war die Hypothek.

"Der Start war wesentlich besser als in Berlin. Die ersten drei, vier Angriffe waren gut, dann sind wir aber in ein Loch gefallen und geradezu auseinandergebrochen. Warum das so kam, weiß ich auch nicht so richtig", sagte Headcoach Alexander May angesichts eines 21:0-Laufes der Gäste. 11:31 stand es aus Sicht der Ladybaskets nach zehn Minuten. "Das war alles zu statisch und zu unbewegt. Wir haben in der Phase schlecht verteidigt und den Gegner damit ins Spiel kommen lassen. Und unsere Wurfquote war unter aller Sau", so der Coach in aller Deutlichkeit. Insbesondere unter dem Korb lief kaum etwas, während der gesamten Partie: Von 29 Würfen aus der Nahdistanz trafen die Risterinnen lediglich drei, ingesamt lag die Trefferquote aus dem Feld bei mageren 21 Prozent.

Trotz des hohen Rückstandes ließen die Ladybaskets nicht die Köpfe hängen und zeigten sich im weiteren Verlaufe der Begegnung deutlich verbessert. Doch das reichte nicht, um den schweren Rucksack des verpatzten Anfangsabschnitts abzustreifen. Denn in der Offense klappte auch weiterhin nicht viel, erst während der letzten zehn Minuten gab es diesbezüglich eine Steigerung. "Wir haben die einfachsten lay ups daneben gelegt", haderte May, "erst am Ende ist es uns gelungen, konzentrierter zu spielen, aber das hat dann auch nicht mehr geholfen", fuhr er fort. Einen Grund zur Freude gab es aber: Trotz der Niederlage feierte Mona Frey ein gutes Zweitligadebüt - die 15-Jährige verdiente sich ein Lob des Trainers: "Das war ein guter Einstand von ihr. Sie hat gezeigt, dass sie in dieser Liga mithalten kann."

Angesichts der zweiten Niederlage und der Aussicht, dass am kommenden Sonntag mit dem Herner TC ein Gegner mit großer Qualität an den Steinberg kommt, gibt May die Devise aus: "Aufarbeiten, abhaken, nächstes Spiel."

Statistik:

Viertelergebnisse:
11:31, 7:8, 10:12, 19:11

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Ramcke (14), Koch, Rathjen, Wegner (je 6), Ochs (5), Thänert (4), Härm, Hüners, Körner (je 2), Frey, Thüring, Tullius.

TSV Quakenbrück Dragons (Punkte): Dalton (14), Grevenstette (12), Martin (10), Arndt (8), Sokoll-Potratz (6), Kubat, Theuer (je 5), Potratz (2), Musiol, Siemund.

Schiedsrichter: Martin Reppien / Zulfikar Oruzgani

Scouting...

Ladybaskets: "Von Anfang an nicht im Spiel"

Das hatten sich die RIST SCALA Ladybaskets anders vorgestellt. Mit 51:74 unterlag das Team von Headcoach Alexander May im ersten Saisonspiel dem ASV Moabit Berlin und litt dabei insbesondere unter einem schwachen Spielbeginn.

"Wir haben einen totalen Fehlstart hingelegt. Berlin hat in der Anfangsphase fast jeden Wurf getroffen, wir haben vorne Flüchtigkeitsfehler gemacht und waren von Anfang an nicht im Spiel", sagte der Trainer. 4:21 stand es zwischenzeitlich - die Gastgeberinnen waren obenauf. "Berlin hat nicht wie ein Aufsteiger gespielt, hatte eine sehr gute Aufbauspielerin und eine starke Amerikanerin. Im Laufe des Spiels hatten wir dann immer mal wieder eine gute Phase, sind aber nie richtig herangekommen. Das waren meist nur ein oder zwei Minuten, zwei, drei Stopps oder Ballgewinne. Es hat sich durch die Partie gezogen, dass wir schlechte Pässe gespielt haben und einfach nicht richtig da waren", so May weiter. "Wir müssen das Spiel jetzt analysieren, werden uns das Video genau anschauen, damit das erste Heimspiel nicht ähnlich verläuft." Am kommenden Sonnabend (08. Oktober) um 19:00 Uhr empfangen die Ladybaskets den TSV Quakenbrück in der Steinberghalle. Bis dahin liegt noch einiges an Trainingsarbeit vor Coach May und seinem Team, denn Laufkundschaft sind die "Dragons" aus Niedersachsen beileibe auch nic

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Koch (11), Thüring (10), Härm, Ochs, Thänert (je 6), Ramcke, Wegner (je 5), Rathjen (2).

Ladybaskets: Ein Blick auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Platz sieben wurde es für die Ladybaskets in der Saison 2010/11.

Einige Tage sind seit dem Ende der Saison in der 2. DBBL ins Land gegangen, eine gute Gelegenheit, mit ein wenig Abstand auf das Geschehene zurückzublicken. Und auch einige Gedanken und Planungen hinsichtlich der kommenden Spielzeit gibt Ladybaskets-Headcoach Alexander May bereits preis.

Nach 20 absolvierten Partien in der Saison 2010/2011 rangierten die Ladybaskets auf dem siebten Platz im Abschlussranking. "Da war mehr drin. Der dritte oder vierte Platz hätte es sein können", sagt May und kennt die Gründe, warum es nicht für ein besseres Abschneiden langte: "Mal haben wir sehr gut gespielt, dann wieder eher schlecht. Zudem hatten wir leider Verletzungspech und haben seit dem Hinspiel gegen Quakenbrück eigentlich nur noch die Löcher gestopft." In jener Partie zog sich Ashley Wallace einen Bänderriss zu und fiel wochenlang aus, auch Katharina Körner erwischte es. Im Laufe der Saison sprang aufgrund des aktuten Center-Mangels Tilla Becker als Aushilfe ein. Der ohnehin eher kleine Kader vermochte die Ausfälle mitunter mehr schlecht als recht aufzufangen, zumal weitere kleinere und größere Blessuren hinzutraten. Und dennoch waren die Ladybaskets im weiteren Verlauf der Spielzeit in der Lage, u.a. die Topteams aus Osnabrück und Quakenbrück zu bezwingen. Umso erstaunlicher, dass andererseits hohe Niederlage standen. Die fehlende Konstanz machte sich bemerkbar, nicht zuletzt in der Offense, die vor allem in der Endphase der Saison sehr schwankende Leistungen produzierte.

Tendenziell negative wie positive Aspekte gab es demnach im Einklang. Zu den erfreulichen Nachrichten der Saison zählt der Coach unter anderen diese: "Die Lücke, die vor der Saison durch die Abgänge von Leistungträgern gerissen wurden, haben wir geschlossen. Svenja Härm hat sich enorm gesteigert, Ida Hüners entwickelt sich ebenfalls gut. Mit Astrid Ramcke und Sabrina Ochs haben wir zwei Spielerinnen, die ihre Positionen im U20-Nationalteam gefestigt haben und sich berechtige Hoffnungen auf eine Teilnahme an der Europameisterschaft im Sommer machen dürfen." Nicht im gewünschten Maße gelang hingegen die Integration von Talenten aus dem WNBL-Team. Janne Tullius und Laura Schroeder nahmen zwar am Training des DBBL-Kaders teil, zudem sammelte Tullius erste Zweitliga-Erfahrung, doch hätte May den beiden und weiteren Nachwuchskräften gerne noch mehr Spielzeit in der 2. DBBL und in der Regionalliga gegeben. "Janne hat sich gut reingekämpft, hatte aber zwischenzeitlich leider genauso Verletzungsprobleme wie Laura."

Coach Alexander May (links) und Astrid Ramcke. Fotos: Claus Bergmann

Doch aufgeschoben ist bekanntlich nicht aufgehoben. Die Talente weiterzuentwickeln und ihnen Erfahrung auf möglichst hohem Niveau zu verschaffen, bleibt saisonunabhängig eine wichtige Zielsetzung. Denn die jungen Akteurinnen sollen das Fundament für noch größere Aufgaben bilden. "Der Plan ist, dass wir das Projekt weiterführen", sagt May und hat damit auch Kontinuität auf den Trainerposten im Sinn. "Wir wollen Hamburg als Standort für Damen-Basketball weiter stärken. Die Spielerdecke soll verbessert werden, und wir wollen ein Team aufbauen, das oben mitspielen kann und die Perspektive hat, im Kampf um den Aufstieg in die erste Liga mitzumischen. Hamburg braucht ein Damen-Team in der ersten Liga, damit Talente adäquat gefördert werden können." Die Ausrichtung auf dieses Ziel bedeutet allerdings nicht, mit aller Macht und auf Kosten der Nachwuchsförderung die Bemühungen in Richtung eines sofortigen Aufstiegs zu forcieren. "Wir wollen bei den Nachwuchsspielerinnen die Identität mit den Ladybaskets stärken, denn wir wollen nicht jede Menge Amerikanerinnen holen, sondern ein Team auf der Basis unserer Spielerinnen aus Hamburg aufbauen, das die Perspektive hat aufzusteigen", erläutert May. Dieses Konzept wurde den Akteurinnen des bisherigen Zweitliga-Kaders bereits vorgestellt, Gespräche mit den Leistungsträgern gab es bereits ebenfalls.

Um allen leistungsstarken Spielerinnen (ab Jahrgang 95) die Möglichkeit zu geben, sich für einen Platz im Kader in zweiter Liga und/oder der Regionalliga zu empfehlen, werden Ende April Try-Outs veranstaltet. Hier die Termine: Am 27. April (19-21 Uhr) im Gymnasium Heidberg sowie am 29. April (19-21 Uhr) in der Wedeler Steinberghalle. Interessierte Spielerinnen werden gebeten, sich vorher per E-Mail bei Headcoach Alexander May anzumelden: alexander.may@hamburg-basket.de

Darüber hinaus gibt es auch Try-Outs für das WNBL-Team (für Spielerinnen der Jahrgänge 95 und jünger): Am 27. April (17-18:30 Uhr) sowie am 29. April (17-18:30 Uhr), jeweils in der Steinberghalle. Anmeldung bei WNBL-Headcoach Adesina Ogundipe: Adesina.Ogundipe@gmx.de

Ladybaskets: Niederlage zum Saisonende

Elf Punkte im letzten Saisonspiel: Astrid Ramcke. Foto: Bergmann

Die RIST SCALA Ladybaskets haben die Saison 2010/11 mit einer Niederlage bei der BG Dorsten abgeschlossen. Die Partie sei ein Spiegelbild der vergangenen Monate gewesen, kommentierte Headcoach Alexander May das 46:62 seines Teams. Denn Höhen und Tiefen offenbarten die Ladybaskets nicht nur bei den bereits als Absteiger feststehenden Münsterländerinnen, sondern mehrfach während der Saison.

"Der Anfang war nicht so prickelnd", sagte der Trainer mit Blick auf die Startphase in Dorsten. Nach zehn absolvierten Spielminuten stand es 6:17 gegen die Ladybaskets. Das Hauptproblem: "Wir haben zu unentschlossen verteidigt", monierte der Coach. Seine Schützlinge gestatteten dem Gegner allzu viele Möglichkeiten, über Fast-Breaks zu Punkten zu kommen, Besserung stellte sich erst ein, als kaum noch etwas auszurichten war. "Das haben wir erst Mitte des dritten Viertels und zu Beginn des letzten Viertels abstellen können, aber da war es schon gelaufen", so May. Ein weiteres Manko betraf die Unterlegenheit in unmittelbarer Korbnähe. 25:42 lautete das Rebound-Verhältnis aus Sicht der Ladybaskets insgesamt, Dorsten erzielte 36 Zähler aus der Nahdistanz, die Ladybaskets 18.

Nicht zu ihrem Vorteil konnten sie nutzen, dass so etwas wie Abschiedsstimmung durch die Dorstener Halle wehte und die Gastgeberinnen ohne Coach auskommen mussten. "Die Atmosphäre war schon ein wenig mau", meinte der Coach angesichts der Partie, in der es für die BG um nichts mehr, für die Ladybaskets aber noch um den fünften Tabellenplatz ging. Dieser Sprung gelang nicht, in der Endabrechnung wurde es dann Rang sieben. Für positive Stimmung war auf der Rückfahrt aber dennoch gesorgt. Nicht zuletzt die Meldung vom Klassenerhalt der 1. Herren trug dazu bei.

Statistik:

Viertelergebnisse (aus Sicht der Ladybaskets):
6:17, 13:10, 15:23, 12:12

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Ramcke (11), Wallace (10), Härm (7), Sabrina Ochs (6), Hüners (4), Koch (3), Körner, Wegner (je 2), Samantha Ochs (1).

Scouting...

Ladybaskets: Siegreicher Heimspielabschluss

Samantha Ochs fehlte verletzt

Die RIST SCALA Ladybaskets haben ihr letztes Heimspiel der Saison mit einem Sieg abgeschlossen. Das Team der Trainer Alexander May und Adesina Ogundipe bezwang die TSVE Bielefeld Dolphins mit 68:57.

"Wir haben das Spiel kontrolliert", schätzte Coach May das Gesehene ein. Seine Schützlinge legten ein verheißungsvolles Anfangsviertel (20:12) hin. Samantha Ochs fehlte wegen einer Wadenverletzung, aber die übrigen Ladybaskets zeigten sich gut aufgelegt und gewillt, den letzten Auftritt am Steinberg in dieser Spielzeit mit einem Erfolg zu krönen. Astrid Ramcke glänzte mit Treffsicherheit von jenseits der Dreierlinie, innerhalb der Zone konnten sich die Trainer auf die starken Dienste von Daniela Koch sowie Ashley Wallace verlassen.

Zur Halbzeit lag man mit 33:26 in Front, musste nach der Pause aber erst einmal eine Schwächeperiode hinnehmen: "Im dritten Viertel haben wir uns einen kleinen Lapsus erlaubt. Dadurch ist Bielefeld wieder herangekommen", sagte May. Mit 21:16 ging der Abschnitt an die Gäste aus Ostwestfalen, dennoch behielt der Coach während der gesamten Partie seinen Optimismus: "Ich hatte nicht das Gefühl, dass wir das Spiel verlieren können." Und mit dieser Einschätzung sollte er goldrichtig liegen. Spätestens im Schlussviertel lief es wieder bei den Ladybaskets. Man strebte einem letztlich sicheren und verdienten Sieg entgegen und machte damit in einem ansehnlichen Spiel "einen großen Schritt in Richtung Platz fünf", so der Trainer.

Bei einer noch ausstehenden Partie kommt es nun auch darauf an, wie die Bender Baskets Grünberg gegen Osnabrück abschneiden. In zwei Wochen wissen wir mehr. Die Ladybaskets jedenfalls reisen dann zum Abschluss zum Schlusslicht BG Dorsten. Mit dem Ziel, am letzten Spieltag ebenfalls einen Sieg zu landen und den fünften Platz doch noch zu ergattern.

Statistik:

Viertelergebnisse:
20:12, 13:14, 16:21, 19:10

Punkteverteilung liegt nicht vor...

Ladybaskets: Opladens Dominanz unter dem Korb zu groß

Alexander May und sein Team mussten sich Opladen geschlagen geben. Foto: Bergmann

Gegen die Übermacht des Gegners unter dem Korb fanden die RIST SCALA Ladybaskets kein Gegenmittel und verloren deshalb ihre Auswärtspartie bei der SG BBZ Opladen mit 46:66. Der Playoff-Traum ist damit beendet, in den restlichen Saisonspielen gilt die volle Konzentration der endgültigen Sicherung des Klassenerhalts. "Unser Ziel sollte sein, die letzten beiden Spiele zu gewinnen und den fünften Platz anzuvisieren", sagt Headcoach Alexander May, dessen Team nach der Niederlage am Rhein auf den siebten Rang rutschte.

"Das Endergebnis war zu hoch. Es war mehr drin für uns, gerade zu Beginn. Auch im zweiten Viertel hatten wir eine Phase, in der wir dran waren", so der Trainer. Nicht verschweigen wollte May allerdings auch, dass Opladen seinen Schützlingen mit seiner Physis und einer großen Aufstellung zu schaffen machte. Das Center-Quartett der Leverkusenerinnen (Janzon, Nettersheim, Thimm, Van der Velde) erzielte insgesamt 40 Punkte und kontrollierte zudem die Rebounds. "Opladens große Spielerinnen waren ein Problem für uns", bestätigte May. Sein Team lag nach zehn absolvierten Minuten mit 15:22 im Hintertreffen, doch anschließend ging es insbesondere in der Offense bergab. Die Ladybaskets trafen lediglich 25 Prozent ihrer Würfe aus dem Feld, aus der Nahdistanz fanden nur drei Versuche ins Ziel: Ausdruck der Überlegenheit der Gastgeberinnen. Die 20 Ballverluste, die man sich erlaubte, halfen diesbezüglich auch nicht weiter.

Am kommenden Sonntag (13. März, 16:00 Uhr) steht das letzte Heimspiel der Saison auf dem Plan: Zu Gast sind die TSVE Bielefeld Dolphins.

Nach der Partie gegen Opladen gab es für die Ladybaskets ein Wiedersehen mit ihrer früheren Teamkollegin Taryn Turnbull, die nun mit ihrem Mann John Tripp in Köln lebt.

Statistik:

Viertelergebnisse (aus Sicht der Ladybaskets):
15:22, 10:14, 11:14, 10:16

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte):
Sabrina Ochs (13), Koch (11), Wegner (8), Ramcke, Wallace (je 6), Körner (2), Härm, Hüners, Samantha Ochs.

Scouting...

Ladybaskets: Nur zu Beginn mitgehalten

Punktete zweistellig gegen Rotenburg: Sabrina Ochs. Foto: Claus Bergmann

Die RIST SCALA Ladybaskets unterlagen am 19. Spieltag der 2. DBBL dem Tabellenführer BG '89 Rotenburg/Scheeßel mit 44:72 und konnten dabei nur in den ersten Minuten der Partie mit den Niedersachsen Schritt halten. "Das war ein verdienter Sieg für Rotenburg", kommentierte Headcoach Alexander May.

"Wir haben ziemlich hektisch angefangen, Rotenburg aber genauso. Die Anfangsphase wurde von beiden Seiten sehr intensiv geführt", meinte der Trainer. Das änderte sich allerdings, zumindest was die eigenen Farben betraf. "Wir haben einfach vergessen so weiterzuspielen, wie wir es zu Beginn getan haben", sagte May. Das zweite Viertel stand bereits deutlich im Zeichen der Rotenburgerinnen, während die Ladybaskets abbauten. "Unsere Quote und unsere Wurfauswahl waren miserabel", so der Coach, der sich darüber hinaus über vermeidbare Fehler im Ballvortrag ärgerte, die der Spitzenreiter nutzte, um sein Konto weiter aufzustocken. "Rotenburg hat sehr gut getroffen, und wir hatten zu viel Respekt", fand May. Pia Mankertz (18 Punkte) und Laura Rahn (13 Punkte, 15 Rebounds) trugen ihren Teil zum Erfolg gegen ihre ehemaligen Teamkolleginnen bei, der sich spätestens im dritten Abschnitt deutlich abzeichnete. "Bei uns war dann leider der Ofen aus", musste May feststellen. Die verbesserungswürdige Offensivleistung (Feldwurfquote: 25 Prozent) und die Unterlegenheit beim Rebound (34:51) verhinderten, dass die Ladybaskets noch einmal auf die Beine kamen.

Das nächste Spiel führt die Ladybaskets nach Leverkusen: Am Sonntag, den 06. März, steht die Auswärtspartie bei der SG BBZ Opladen auf dem Programm.

Statistik:

Viertelergebnisse (aus Sicht der Ladybaskets):
12:15, 7:18, 12:23, 13:16

Rist SCALA Ladybaskets: Sabrina Ochs (13 Punkte), Wallace (12), Koch (8), Wegner (5), Härm (4), Ramcke (2), Hüners, Körner, Samantha Ochs.

Scouting...

Ladybaskets: Hagen geschlagen und Luft verschafft

14 Punkte beim Heimsieg: Samantha Ochs. Foto: Claus Bergmann

Mit einem Heimsieg (83:61) über Phoenix Hagen haben die RIST SCALA Ladybaskets den Abwärtstrend aufgehalten und sich zudem ein wenig Luft im Ringen um den Verbleib in der 2. Bundesliga verschafft. "Das war ein Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt", sagte Coach Alexander May nach der Partie.

Seine Schützlinge wiesen im Laufe der Begegnung vor allem in der Defensive eine Leistungssteigerung nach und zeigten sich darüber hinaus in der Offense als geschlossene Einheit: Jede der eingesetzten Spielerinnen kam zu Punkten. Einen Wermutstropfen gab es aber dennoch: Sabrina Ochs verdrehte sich im Laufe der Partie das Knie und konnte anschließend nicht mehr ins Geschehen eingreifen. Unter anderen ihre Schwester Samantha kompensierte den Verlust mit einer starken Leistung und erzielte 14 Punkte: "Sammy kann scoren, auch wenn es bei uns meistens nicht ihre erste Aufgabe ist", so May. Ochs war nicht die einzige Spielerin der Ladybaskets, die sich in Wurflaune präsentierte; gleich fünf Akteurinnen verbuchten zweistellige Ausbeuten.

Mindestens genauso wichtig: Die Verteidigungsarbeit, mit der etwa Hagens Kanadierin Cailin Crosby an die Kette gelegt wurde. Acht Punkte gelangen ihr nur - für gewöhnlich sind es meist mindestens doppelt so viele. "Die Kanadierin hatten wir gut im Griff und haben sie aus dem Spiel genommen. Das war sehr wichtig", lobte der Coach. Ebenfalls positiv: Die Ladybaskets erlaubten sich kaum einen Durchhänger: "Wir haben immer intensiv weitergespielt und im letzten Viertel sogar versucht, auf direkten Vergleich zu spielen", so May. Zur Erinnerung: Das Hinspiel hatte Phoenix mit 78:51 für sich entschieden. Dieses Defizit vermochten die Ladybaskets zwar nicht ganz zu tilgen, obwohl es zwischenzeitlich durchaus aussah, als könnten sie es schaffen. Wie dem auch sei: Am Ende stand ein deutlicher und verdienter Heimsieg und damit doch genau die richtige Einstimmung auf das Gastspiel beim Tabellenführer Rotenburg/Scheeßel am kommenden Wochenende.

Statistik:

Viertelergebnisse:
27:23,17:12,19:12,20:14

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Ramcke (16), Samantha Ochs (14), Wallace (13), Härm (12), Wegner (11), Koch, Sabrina Ochs (je 6), Hüners (5).

Schiedsrichter: Niels Hennig/Reza Nawroozzada

Scouting...

Ladybaskets: Chancenlos in Grünberg

Geradezu überrannt wurden die RIST SCALA Ladybaskets von der Offensiv-Maschinerie der Bender Baskets Grünberg während des Gastspiels in Hessen. 61:104 lautete das Endresultat, das für Headcoach Alexander May nur mit einem Wort zu beschreiben war: "Desaster". Es gäbe nichts und keinen Grund, auch nur irgendetwas schönzureden, fuhr der Trainer fort. Sein Team musste sich in aller Deutlichkeit geschlagen geben - daran gab es nichts zu rütteln.

Die Grünbergerinnen erzielten in jedem Viertel mindestens 25 Punkte und wirbelten die Verteidigung der Ladybaskets kräftig durcheinander. "Es wurde sehr viel Druck auf unseren Aufbau ausgeübt, womit wir diesmal überhaupt nicht klar gekommen sind. Und dann haben sie uns einfach kaputt geschossen", zollte May den Bender Baskets seinen Respekt, ging zugleich aber auch hart mit der Defense seines Teams ins Gericht: "Keiner war in der Lage, seine Gegenspielerin konstant zu stoppen. Letztendlich haben alle schlecht verteidigt".

In Zahlen las sich die Unterlegenheit der Ladybaskets dann so: 57 Prozent der 75 Grünberger Feldwürfe trafen, abzüglich der Dreierquote von 36 Prozent fanden gar 64 Prozent der Versuche ins Ziel. Auf Seiten der Ladybaskets sah das ganz anders aus. Die Feldwurfquote lag bei 34 Prozent. "Grünbergs Intensität konnten wir nicht mitgehen", konstatierte der Coach und vermisste das Aufbäumen seiner Spielerinnen, die angesichts des hohen Rückstandes die Köpfe ein wenig hängen ließen. Zurückzuführen sei die schwache Vorstellung nicht zuletzt auf die in jüngster Vergangenheit durchschnittliche Trainingssituation, die eine konzentrierte Vorbereitung behindere. Und so mahnte May angesichts der unverändert gefährlichen Tabellensituation mit gerade einem Punkt Abstand zu den Abstiegsrängen: "Unser Fokus heißt ganz klar, den Abstieg zu vermeiden." Und aus diesem Grund wollen die Ladybaskets am kommenden Sonntag in der Steinberghalle gegen Phoenix Hagen auch wieder gewinnen. Der Trainer sagt sogar: "Wir müssen."

Statistik:

Viertelergebnisse (aus Sicht der Ladybaskets):
13:25, 14:26, 21:28, 13:25

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Ramcke (17), Sabrina Ochs (14), Koch (10), Wallace (8), Härm (5), Samantha Ochs (3), Hüners, Wegner (je 2).

Scouting...

Ladybaskets: Ein Dämpfer nach der Siegesserie

Erzielte 17 Punkte gegen Neuss: Ashley Wallace. Foto: Bergmann

Es gibt eben auch Tage, an denen es einfach nicht laufen will. So einen Tag erwischten die RIST SCALA Ladybaskets im Duell mit der TG Neuss und dementsprechend klang auch das Endergebnis: 43:66. Ein deutlicher Sieg für die Gäste, während die Ladybaskets einen Dämpfer erhielten, was die Playoff-Hoffnungen betrifft, die nach den Siegen der vergangenen Wochen wieder gewachsen waren: "Wenn wir noch eine Chance auf Platz vier haben wollen, dann darf so etwas nicht passieren", sagte Headcoach Alexander May.

Insbesondere in der Offense kamen die Ladybaskets nicht so zum Zuge, wie sie sich das vorgestellt hatten. Mit einer Feldwurfquote von 27 Prozent ist eben kaum ein Staat zu machen, wenn der Gegner 45 Prozent seiner Würfe trifft. Vor allem das zweite Viertel (8:22) zeigte, dass an diesem Tag der Korb für die Gastgeberinnen teils wie vernagelt zu sein schien. Neuss hingegen nutzte seine Möglichkeiten und erarbeitete sich somit eine 36:19-Halbzeitführung. Der langen Ansprache der Trainer folgend machten sich die Ladybaskets auf, das Defizit zu tilgen. Doch auch wenn sie Vorteile unter dem Korb besaßen und 19 Offensiv-Rebounds holten: Zu viele Fehler und verpasste Wurfchancen verhinderten eine ernsthafte Aufholjagd. Zudem - das war neidlos anzuerkennen - die Gäste gut aufspielten, nie aufsteckten und mit der US-Amerikanerin Danielle Cooper (18 Punkte) eine umsichtige Taktgeberin in ihren Reihen wussten, die für sich und ihre Mitspielerinnen das Tempo zum Sieg vorgab.

Aufgrund der Niederlage rutschten die Ladybaskets auf den sechsten Tabellenrang, der vierte Platz ist zwar noch in Sichtweite, doch leichter zu erreichen wird dieses Ziel nach dem Punktverlust gegen Neuss natürlich nicht. Am kommenden Wochenende steht das Auswärtsspiel bei den Bender Baskets Grünberg auf dem Programm. Gegen eine Rückkehr auf die Siegerstraße hätten die Ladybaskets dabei selbstredend nichts einzuwenden.

Statistik:

Viertelergebnisse:
11:14, 8:22, 14:14, 10:16

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Wallace (17), Ramcke (10), Sabrina Ochs (6), Samantha Ochs (3), Härm, Hüners, Wegner (je 2), Körner (1), Koch.

Schiedsrichter:
Dennis Sirowi/Mark Winkler

Scouting...

Ladybaskets: Die Siegesserie hält

15 Punkte zum Sieg: Sabrina Ochs. Foto: Bergmann

Heimsieg für die RIST SCALA Ladybaskets! 78:66 gegen den TSV Quakenbrück - das Team von Trainer Alexander May ist weiter auf dem Vormarsch und bezwang nach Osnabrück nun den nächsten Playoff-Kandidaten.

Für May hatte der Sieg vor allem einen Grund: Die gute Verteidigungsarbeit, insbesondere während der zweiten Spielhälfte. Denn während die Ladybaskets vor der Halbzeit noch 23 bzw. 16 Punkte kassierten, konnte dieser Wert im Anschluss an die Pause gedrückt werden. Auch wenn im Gegenzug während des dritten Abschnitts die Offense hinkte: All diese Schwierigkeiten wurden im Schlussdurchgang abgestellt. "Das war dann nicht immer schön und offensiv lief bei uns nicht mehr besonders viel, aber die Stopps, die wir in der Defense produziert haben, waren für mich entscheidend für den Sieg", meinte May. Die Gäste aus Niedersachsen hatten im Laufe der Partie so ihre Probleme mit dem Bollwerk der Ladybaskets. Im Angriff ging mal wieder Sabrina Ochs voran und erzielte 15 Punkte (auch ihre sechs Assists sind erwähnenswert), gefolgt von Ashley Wallace, der 14 Zähler gelangen.

Am kommenden Wochenende pausieren die Ladybaskets, anschließend gastiert die TG Neuss Anfang Februar am Steinberg.

Statistik:

Viertelergebnisse:
21:23, 24:16, 12:13, 21:14

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte):
Sabrina Ochs (15), Wallace (14), Ramcke (11), Härm, Koch (je 10), Körner (5), Hüners, Schmidt (je 4), Samantha Ochs (3), Wegner (2).

Schiedsrichter: Martin Reppien/Zulfikar Oruzgani

Scouting...

Ladybaskets: Auswärtssieg beim Titelaspiranten

Siegerfaust: Coach Alexander May und die Ladybaskets triumphierten in Osnabrück. Foto: Claus Bergmann

Was für ein Auftakt ins neue Jahr! Die RIST SCALA Ladybaskets gewannen ihr Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten OKE Panthers mit 57:56 und feierten somit ihren dritten Sieg in Folge. "Wir haben jetzt einen kleinen Lauf, der Aufwärtstrend ist definitiv da", sagte Headcoach Alexander May erfreut und im Anschluss an die Feierlichkeiten nach der Schlusssirene auch noch etwas atemlos. Sein Team zeigte in Niedersachsen eine geschlossene Mannschaftsleistung und agierte insbesondere in der Verteidigung bärenstark: "Jeder hat Gas gegeben. Und jeder hat zum Sieg beigetragen, egal wie lange oder wie kurz jemand gespielt hat. Wir haben das Spiel eindeutig in der Defense gewonnen. Daran haben wir im Training gearbeitet und wir haben auch ein bisschen etwas umgestellt."

Im ersten Viertel hatten die Gastgeberinnen knapp die Nase vorn, May meinte dennoch: "Spätestens da war klar, dass wir eine Chance haben." Zwar lagen die Vorteile bis zur Halbzeit ebenfalls auf Osnabrücker Seite, doch das sieben Punkte betragende Defizit ließen die Ladybaskets nach dem Seitenwechsel schnell verschwinden. Ein 13:0-Lauf sorgte dafür, dass die Panthers vorübergehend "kalt gestellt wurden", wie es der Coach ausdrückte. Die Verteidigungsmaschinerie lief nun auf Hochtouren, auch die kurzfristig trotz Uni-Stresses doch eingesprungene Nele Schmidt und Samantha Ochs, die sich während der Regionalliga-Partie in Halle tags zuvor verletzt hatte, wirkten mit. Nachdem sich Osnabrück wieder ins Geschehen gekämpft hatte, lief alles auf einen Krimi hinaus. Und den gab es. Mit dem Titel: Entscheidung in der Schlussminute. Mit 15,6 Sekunden auf der Uhr trat Sabrina Ochs an die Freiwurflinie, vergab den ersten, traf aber den zweiten Versuch. Den Panthers gelang dank der starken Defense der Ladybaskets kein Wurf mehr - der Auswärtssieg war unter Dach und Fach.

Statistik:

Viertelergebnisse (aus Sicht der Ladybaskets):
13:17, 12:15, 16:5, 16:19

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte):
Ramcke (14), Wallace (13), Sabrina Ochs (12), Koch (8), Härm (4), Samantha Ochs (3), Schmidt (2), Körner (1), Hüners, Wegner.

Scouting...

Ladybaskets: Zweiter Sieg in Folge

Gute Leistung gegen Jena: Ashley Wallace. Foto: Claus Bergmann

Die RIST SCALA Ladybaskets haben das Basketball-Jahr 2010 mit einem Heimsieg über den TuS Jena abgeschlossen. Das Team des Trainergespanns Alexander May/Adesina Ogundipe bezwang die Thüringerinnen mit 63:52 und feierte damit keinen glanzvollen Sieg wie noch vor Wochenfrist gegen Dorsten, aber einen verdienten Erfolg. "Drei Viertel lang war das nicht besonders prickelnd, aber am Ende haben wir die Punkte und das zählt", sagte Alexander May.

Im Duell mit dem Team der ehemaligen Kollegin Charlotte Müller-Navarra - Dana Penno hingegen lief nicht für Jena auf - knüpften die Gastgeberinnen am Steinberg zunächst nicht an die starke Vorstellung gegen Dorsten an. Phasenweise ließ die Trefferquote erheblich zu wünschen übrig, andererseits blitzte zwischenzeitlich immer mal wieder das Können der Ladybaskets auf. Etwa als Sabrina Ochs dann und wann unaufhaltsam zum Korb zog, ihre Schwester Samantha Jenas Guards mit starker Defense unter Druck setzte oder Daniela Koch den Tabellenletzten mit eleganten Bewegungen unter dem Korb in Schwierigkeiten brachte.

Alles in allem verblieb das Geschehen 30 Spielminuten lang jedoch auf ausgeglichenem und nicht immer höchstem Niveau. Zwar besaß Jena mit Joy McCorvey (15 Punkte, 21 Rebounds) sowie Laura Masek (14 Punkte) zwei starke Innenspielerinnen, doch im Laufe der Partie wurde das Duo von den Ladybaskets gewissermaßen in Ketten gelegt. Die Gäste hielten sich mittlerweile mit einigen erfolgreichen Dreipunktwürfen im Geschäft, vermochten das anziehende Tempo der Ladybaskets im Schlussviertel allerdings nicht mehr zu bremsen. Ashley Wallace trumpfte mittlerweile auf, auch Constanze Wegner zeigte in der Offensive eine sehr solide Leistung. Gemeinsam mit Koch bestimmte Wallace das Geschehen in der Zone, Jena musste abreißen lassen, was möglicherweise auch in den spärlichen personellen Alternativen des nur sieben Akteurinnen umfassenden Aufgebots begründet lag.

Die RIST SCALA Ladybaskets gehen nun in die Weihnachtspause und reisen im neuen Jahr (16. Januar) dann zu den OKE Panthers nach Osnabrück.

Statistik:

Viertelergebnisse:
14:15, 20:19, 9:8, 20:10

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Wallace (14), Koch (12), Wegner (9), Sabrina Ochs (8), Ramcke (7), Schmidt (6), Samantha Ochs (3), Hüners, Körner (je 2).

TuS Jena (Punkte): Skorsetz (18), McCorvey (15), Masek (14), Bondzio (5), Müller-Navarra, Regel, Ruppe.

Schiedsrichter: Niels Hennig/Michael Pieper

Scouting...

Ladybaskets: Ein Traumstart und ein klarer Heimsieg

Constanze Wegner trug acht Punkte zum Sieg bei. Foto: Claus Bergmann

Die RIST SCALA Ladybaskets haben sich mit einem furiosen Heimsieg über die BG Dorsten zurück auf die Siegerstraße gebracht. Das Team des Trainergespanns Alexander May/Adesina Ogundipe gewann am Steinberg mit 80:50 und kletterte damit auf den achten Rang in der 2. DBBL.

"Nach den Niederlagen der letzten Wochen war der Sieg eine mentale Erleichterung für uns alle", sagte May nach der Partie, welche die Ladybaskets mit einem Auftaktviertel der Extraklasse begannen. Während der anfänglichen zehn Minuten wurde der Gast aus Dorsten schlichtweg dominiert. Mit einer 30:3-Führung gingen die Ladybaskets in die erste Viertelpause: "Wir haben einfach eine konzentrierte und aggressive Verteidigung gespielt und vorne alles getroffen", sagte der Coach. Der Wille des Gegners sei angesichts dieses Zwischenstandes bereits zu dem frühen Zeitpunkt gebrochen gewesen, befand May. In der Folge ließen seine Schützlinge nur phasenweise ein wenig nach, lieferten aber nach wie vor eine sehr konzentrierte und vor allem gute Vorstellung ab. Unter dem Korb beherrschte man das Geschehen, wie nicht zuletzt das Reboundverhältnis von insgesamt 52:23 verdeutlichte, und auch ansonsten hatten die Gastgeberinnen alles im Griff.

Bei Halbzeit lagen die Ladybaskets mit 20 Punkten Vorsprung in Front, nach dem Seitenwechsel hielt man das Tempo hoch und ließ den Münsterländerinnen somit erst gar keine Gelegenheit, auch nur einen Gedanken an eine Wende zu verschwenden. Den Sieg brachten die Ladybaskets angeführt von Sabrina Ochs, der 21 Punkte gelangen, sicher nach Hause. Den Aufwärtstrend, den sein Team in den vergangenen Wochen nachwies, setzten die Ladybaskets also in beeindruckender Art und Weise fort und wollen nun am kommenden Sonntag im letzten Spiel des Jahres gegen Jena nachlegen. "So wie gegen Dorsten muss es weitergehen. Von der Aggressivität und Konzentration her muss dieses Spiel der Maßstab sein", sagt der Coach.

Nicht aktiv mitwirken konnten beim Heimsieg gegen Dorsten Svenja Härm (Bänderverletzung) und Ida Hüners (krank). Dafür feierte Janne Tullius aus dem WNBL-Team ein gelungenes Debüt in der 2. DBBL, zudem freuten sich die Ladybaskets, dass auch Tilla Becker mitwirkte und ihr Comeback damit noch verlängerte.

Statistik:

Viertelergebnisse:
30:3, 12:19, 20:16, 18:12

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Sabrina Ochs (21), Wallace (14), Schmidt (12), Koch (11), Ramcke, Wegner (je 8), Körner (4), Tullius (2), Becker, Samantha Ochs.

Scouting...

Ladybaskets: Verhängnisvoller 7-3-Rhythmus kostet den Sieg

Daniela Koch traf gegen Bielefeld am besten. Foto: Claus Bergmann

"Es fehlt einfach der letzte Schritt", musste Alexander May, Headcoach der RIST SCALA Ladybaskets, konstatieren, nachdem sein Team dem TSVE Bielefeld mit 45:51 unterlag und dabei abermals Punkte auf der Strecke liegen ließ. "Wir haben es wieder nicht geschafft, den kleinen Berg zu überwinden", so der Trainer. Gleich mehrfach standen die Ladybaskets während der Partie vor eben diesem "kleinen Berg", doch die kurze Steigung erwies sich als zu steil. So behielten die Gastgeberinnen meist einen kleinen Vorsprung, so sehr sich die May-Schützlinge auch mühten: "Wenn man mal in Führung liegt und sich vielleicht ein kleines Polster erarbeitet, dann kann man auch mal einen Fehler machen. Aber wenn man in Rückstand liegt, dann steht man permanent unter Druck, diesen aufzuholen", meinte der Coach.

Dass die Ladybaskets einen guten Start (6:0) hinlegten, tat ihnen zu Beginn der Begegnung gut, aber sehr zum Leidwesen Mays verfuhren seine Spielerinnen nach einem verhängnisvollen 7-3-Rhythmus. Die ersten sieben Minuten eines Viertels agierten sie zur Zufriedenheit, ehe die Schlussphase von einem Leistungsabfall geprägt war: "Dann haben wir einfach nicht mehr getroffen", sagte May, während Bielefeld auch nicht gerade mit einem Offensiv-Feuerwerk glänzte, aber eben stets ein paar Pünktchen mehr zu Papier brachte. Zur Halbzeit lagen die Ladybaskets mit 19:27 im Hintertreffen, kämpften sich im Laufe des dritten Abschnitts aber wieder auf vier Zähler heran. "Eigentlich war es immer ein enges Spiel", bestätigte der Trainer. Und eine Siegchance bot sich angesichts des geringen Abstands allemal noch. Erst recht, als es beim Stande von 45:45 in die Schlussphase der in Paderborn ausgetragenen Partie ging. Doch auch hier galt wieder: In den letzten drei Minuten gelang den Ladybaskets kaum noch etwas, in diesem Fall kein einziger Korberfolg mehr. Beste Punktesammlerin war Daniela Koch mit 16 (zudem acht Rebounds), Astrid Ramcke folgte mit sieben Zählern.

"Wir haben vor Weihnachten jetzt noch zwei Möglichkeiten, Punkte zu holen. Die letzten beiden Heimspiele zu gewinnen, soll unser Ziel sein", blickt May auf die Begegnungen mit Dorsten (12. Dezember, 17:00 Uhr) und Jena (18. Dezember, 17:00 Uhr) voraus.

Statistik:

Viertelergebnisse (aus Sicht der Ladybaskets):
9:14, 10:13, 12:12, 14:12

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Koch (16), Ramcke (7), Wallace (6), Schmidt (4), Härm, Sabrina Ochs (je 3), Hüners, Körner, Wegner (je 2), Samantha Ochs.

Scouting...

Ladybaskets: Am Ende ging die Kraft aus

Sabrina Ochs kam gegen Opladen auf 19 Punkte. Foto: Claus Bergmann

Der Start stimmte hoffnungsfroh. Mit 12:6 lagen die RIST SCALA Ladybaskets im Duell mit der SG BBZ Opladen kurz vor dem Ende des ersten Viertels in Führung. Die Gäste reduzierten zwar noch auf 12:11, doch der Start war gelungen und auch im zweiten Abschnitt bot das Team von Trainer Alexander May mächtig Paroli, agierte kämpferisch und mutig.

Zur Halbzeit stand es demnach 29:25 für die Ladybaskets. Aber so ging es nicht weiter. Meldeten sich nach dem Seitenwechsel bereits einige Problemchen an, übernahm Opladen im letzten Durchgang klar die Kontrolle. Unter dem Korb lagen die Vorteile nun deutlich auf Seiten der Rheinländerinnen - vor allem die 17-jährige Caroline Van der Velde steigerte sich im Laufe der Begegnung und war dann nur noch schwer zu halten. Zudem gelang es den Ladybaskets kaum, Vera Jaecker in Schach zu halten, die bei einer Feldwurfquote von 75 Prozent 26 Punkte auflegte.

In der Offense lief es für das Team von Coach May weiterhin ordentlich, aber die gute Verteidigungsleistung des ersten und zweiten Viertels vermochte man im Anschluss an den Seitenwechsel nicht zu wiederholen. Vielleicht auch ein Indiz für nachlassende Kräfte? "Ich kann niemandem einen Vorwurf machen. Alle haben gekämpft", so der Coach. Dass der Großteil des Kaders bereits am Sonnabend beim Regionalliga-Spiel in Berlin auf dem Parkett stand, könnte ein Grund sein. "Die Belastung war vielleicht zu groß an diesem Wochenende", sagte May. Opladen wirkte in der Endphase in der Tat frischer, angesichts der zahlreichen Routiniers zweifelsfrei auch "abgezockter". Dass die Ladybaskets erst am 04. Dezember (auswärts in Bielefeld) wieder ins Geschehen eingreifen, könnte in der Hinsicht für das Sammeln der Kräfte hilfreich und der Erholung zuträglich sein.

Statistik:

Viertelergebnisse:
12:11, 17:14, 19:25, 18:28

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Sabrina Ochs (19), Ramcke, Schmidt (je 13), Koch, Wallace (je 8), Hüners, Körner (je 2), Härm (1), Wegner.

Schiedsrichter: Helge Ketelsen/Dennis Sirowi

Scouting...

Ladybaskets: Der Tabellenführer lässt sich nicht aufhalten

Comeback nach vier Spielen beendet: Tilla Becker. Foto: Claus Bergmann

Endlich wieder vollzählig. Das war die gute Nachricht des Heimspiels der RIST SCALA Ladybaskets gegen die BG '89 Rotenburg/Scheeßel. Katharina Körner und Ashley Wallace kehrten nach ihren Bänderrissen ins Aufgebot zurück, auch Samantha Ochs war nach ihrer Knieblessur wieder mit von der Partie. Doch die volle Sollstärke vermochte nicht zu verhindern, dass sich die Gäste aus Niedersachsen den Sieg schnappten und den Ladybaskets eine 73:86-Niederlage einschenkten.

Headcoach Alexander May sah gute Ansätze seines Teams, aber richtig gefährden konnten seine Schützlinge den Tabellenführer nicht. Kein Zweifel jedoch: Über weite Strecken der Partie spielten die Gastgeberinnen gut mit, waren darauf bedacht den Abstand im Rahmen zu halten, um dann nach der Halbzeit, als man mit sieben Zählern im Hintertreffen lag, auf vier Zähler zu verkürzen. Rotenburg wackelte zwar, allerdings nur kurz. Denn während Pia Mankertz und Laura Rahn gegen ihre früheren Teamkolleginnen in der Offense nicht wie so oft in der bisherigen Saison die Hauptrollen besetzten, verpassten insbesondere die US-Amerikanerinnen Erika Bobo und Toni Thomas in dieser Phase den Hoffnungen der Ladybaskets einen Dämpfer und sorgten wiederum für eine Vergrößerung des Abstandes.

"Leider fehlte uns dann die Intensität und wir sind eingebrochen", sagte May. "Und insgesamt fehlt uns die Konstanz, um so ein Team zu schlagen", meinte der Coach. Was ihm hingegen gefiel, war die Rebound-Arbeit und auch das Comeback von Ashley Wallace sah er als positives Zeichen für die Zukunft. "Dafür dass sie vier Wochen verletzt war, war das schon sehr gut", so May. Ihre Abschiedsvorstellung gab dagegen Tilla Becker, die sich in den vergangenen Wochen als "Aushilfe" zur Verfügung gestellt hatte und so die Personalnot auf den großen Positionen linderte. Die Ladybaskets sagen Danke! für das starke Vier-Spiele-Comeback.

Bereits am kommenden Sonntag ist das Team wieder in der Steinberghalle gefordert, abermals kommt ein Spitzenteam. Um 14:00 Uhr ist Tip-Off der Partie gegen den DBBL-Absteiger und derzeitigen Tabellenvierten SG BBZ Opladen.

Statistik:

Viertelergebnisse:
16:22,18:19,17:25,22:20

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Wallace (22), Sabrina Ochs (18), Koch (10), Becker (9), Ramcke (8), Härm, Meyer, Wegner (je 2), Hüners, Körner, Samantha Ochs, Schmidt.

BG '89 Hurricanes Rotenburg/Scheeßel (Punkte): Thomas (23), Fibich (16), Bobo (15), Rahn (10), Mankertz (8), Stach (6), Feil, Kropp-Büttner (je 4), Ponty.

Schiedsrichter: Michael Pieper/Mark Winkler

Scouting...

Ladybaskets: Fataler Einbruch nach der Halbzeit

Sah kaum Punkte seines Teams in der zweiten Hälfte: Coach Alexander May. Foto: Bergmann

Zahlen sprechen mitunter eine deutliche Sprache. Und liefern unterstützendes "Futter" zur Erklärung von Siegen und Niederlagen. Zweierlei sind Zahlen jedenfalls immer: Kalt und schonungslos. Und wenn allein das Endergebnis des Auswärtsspiels der RIST SCALA Ladybaskets bei Phoenix Hagen mit 51:78 schon alles andere als freundlich klingt, so servierte Trainer Alexander May gleich noch ein paar weitere Beispiele, die ihm gar nicht gefielen, aber nicht von der Hand zu weisen waren und zeigten, woran es in Hagen haperte: "Wenn man nur 33 Prozent seiner Würfe aus der Nahdistanz trifft, dann kann man auswärts einfach nicht gewinnen", bemängelte der Trainer im Anschluss an die Niederlage seines Teams. "Im dritten Viertel haben wir nur einen Feldkorb gemacht", legte May nach. Dass es insgesamt nur sechs Punkte in zehn Minuten waren, schmeichelte auch nicht gerade.

Als Konsequenz aus der vermeidbaren Niederlage gegen Grünberg lautete in Hagen die Devise: Von Anfang an wach sein! Die Umsetzung dieses Ziels gelang. "In der ersten Halbzeit lief es so, wie ich es gewollt habe", sagte der Coach. Zwar lag man nach zehn Minuten (17:20) sowie bei Halbzeit (37:41) knapp im Rückstand, doch beunruhigen konnte diese geringe Differenz niemanden. Die Geschehnisse im Anschluss an den Seitenwechsel hingegen schon. "Die zweite Halbzeit war unterirdisch", befand May in aller Deutlichkeit. Besagtem dritten Viertel mit lediglich sechs Zählern auf der Habenseite folgte ein vierter Abschnitt, der offensiv kaum Linderung schuf. Phoenix bestimmte das Geschehen, ein Teil der insgesamt 26 Ballverluste der Ladybaskets blieb auch nun nicht aus.

Mit der vierten Saisonniederlage haben die Ladybaskets vorerst den achten Tabellenrang gebucht. Und am nächsten Wochenende kommt der Tabellenführer Rotenburg. Das bedeutet einerseits eine nicht eben leichte Aufgabe und andererseits ein Wiedersehen mit Pia Mankertz und Laura Rahn. May wird in diesem Duell möglicherweise wieder auf Katharina Körner und Ashley Wallace zurückgreifen können, die ihre Bänderrisse so weit auskuriert haben, dass sie ins Mannschaftstraining zurückkehren. Zahlen, die dagegen sprechen könnten, gibt es derzeit glücklicherweise nicht.

Statistik:

Viertelergebnisse (aus Sicht der Ladybaskets):
17:20, 20:21, 6:15, 8:22

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Ramcke (12), Sabrina Ochs (10), Becker (9), Koch (6), Wegner (5), Härm (4), Meyer (3), Schmidt (2), Hüners.

Scouting...

Ladybaskets: Start verschlafen, Heimspiel verloren

Am Boden: Samantha Ochs musste verletzt ausscheiden. Foto: Bergmann

Alexander May kannte keinen Zweifel. Unumstößlich stand für den Headcoach der RIST SCALA Ladybaskets fest: "Es lag am ersten Viertel, dass wir dieses Spiel verloren haben", sagte er im Anschluss an die 58:61-Niederlage gegen die Bender Baskets Grünberg. Diese Meinung hatte der 33-Jährige nicht exklusiv. Die Einschätzungen der Beobachter auf den Rängen und auch das Zahlenwerk unterstrichen das Urteil des Trainers. Mit 9:26 lagen die Ladybaskets nach zehn Minuten im Hintertreffen. "Wir haben das erste Viertel komplett verpennt", ärgerte sich May. Bereits nach gut zwei Minuten sah er das Unheil kommen, nahm eine Auszeit und versuchte dagegenzusteuern. Aber der Gang der Dinge setzte sich fort. Grünberg dominierte, die Ladybaskets wirkten lethargisch und wurden geradezu überrumpelt.

Doch erfreulich war: Die Reaktion auf den haarsträubenden Spielbeginn folgte ohne Unterlass. Im zweiten Abschnitt lief es bereits ganz anders. Die Ladybaskets besannen sich auf ihre Stärken und kamen in der Offense nun deutlich besser zurecht, während die Gäste aus Hessen ihr Pulver mitunter verschossen zu haben schienen. So nahm sich der Rückstand mit acht Zählern bei Halbzeit doch schon viel freundlicher aus.

Im Anschluss an eben diese wollten die Ladybaskets den eingeschlagenen Weg weiter beschreiten. Die Verteidigung erzielte nun ein ums andere Mal Ballgewinne, aus denen jedoch insgesamt zu wenig Kapital geschlagen wurde. Mehrmals - insbesondere während des Schlussabschnitts - schienen die Vorteile auf Seiten der Gastgeberinnen zu liegen, Grünberg wankte. Daniela Koch ging unter dem Korb mit einer starken Leistung voran, während aus der Distanz diesmal nicht derartig viel zu holen war wie noch in Neuss. Und obwohl die Gäste dann und wann kurz davor schienen, das Geschehen aus der Hand zu verlieren und den Ladybaskets zudem die Führung überlassen mussten, gelang es den Schützlingen von Alexander May nicht, den Deckel auf den Topf zu legen. Zumal die Grünbergerinnen in der Schlussphase cool blieben und sicher von der Freiwurflinie trafen. Den letzten Versuch der Partie feuerte Astrid Ramcke mit dem Ablauf der Spielzeit ab, ihr Distanzwurf verfehlte das Ziel jedoch.

Was blieb, war die Erkenntnis, dass sich ein schlechter Start auch am Ende einer Partie noch auswirken kann: "Hätten wir das erste Viertel nicht verschlafen, wäre es ganz anders gekommen", sagte der Trainer nach der Schlusssirene mit Bestimmtheit und blickte sorgenvoll in Richtung Samantha Ochs. Die Aufbauspielerin zog sich im letzten Viertel eine Knieverletzung zu. Bloß nicht der nächste Ausfall, dachte der Coach.

Statistik:

Viertelergebnisse:
9:26, 21:12, 9:9, 19:14

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Koch (14), Sabrina Ochs (13), Härm (8), Wegner (6), Ramcke (5), Hüners, Samantha Ochs (je 4), Becker, Schmidt (je 2), Meyer.

Scouting...

Ladybaskets: Heiße Schlussphase erfolgreich überstanden

Mit viel Zug zum Korb: Svenja Härm (links) spielte stark auf. Foto: Bergmann

Die RIST SCALA Ladybaskets behielten in einer spannenden Partie beim Aufsteiger TG Neuss die Oberhand und fuhren mit dem 69:66 ihren zweiten Saisonsieg ein. "Es war enorm eng am Ende", sagte Headcoach Alexander May. Doch die Ladybaskets hielten stand und durften jubeln. Die Neusserinnen kamen im Schlussviertel Stück für Stück näher, versuchten letztlich mit Fouls die Uhr anzuhalten und so noch die Wende zu erzwingen. Doch die Schützlinge von Coach May hatten etwas dagegen und belohnten sich somit für eine gute Leistung mit dem Punktgewinn.

"Im ersten Viertel haben wir fast nur mit Dreiern gepunktet", schmunzelte der Trainer. Viermal trafen seine Spielerinnen während des Eröffnungsabschnitts aus der Distanz - 19 Punkte waren es ingesamt. Überhaupt stellte sich die Quote überaus positiv dar: 11/20 hieß es am Ende von jenseits der Dreierlinie, allein fünf Treffer (bei acht Versuchen) gingen auf das Konto von Astrid Ramcke. Dass man zudem auch unter dem Korb gut mitmischte, hatten die Ladybaskets nicht zuletzt Tilla Becker zu verdanken. "Mit ihrer Erfahrung war sie sehr wichtig für uns. Und 15 Rebounds sind natürlich eine Hausnummer", so May über seine Aushilfe auf der Center-Position. Zudem erzielte die 28-Jährige elf Punkte.

Zur Halbzeit hatten die Ladybaskets vier Zähler mehr auf dem Zettel als die TG und legten nach der Pause los wie die Feuerwehr: "Wir sind super ins dritte Viertel gestartet und hatten in den ersten zwei Minuten einen 6:0-Lauf", berichtete der Trainer. Zwischenzeitlich führte sein Team mit zwölf Punkten Differenz, doch im Schlussabschnitt drohte die Partie zu kippen. Neuss kämpfte sich heran, kam nahe, doch die Führung blieb auf Seiten der Ladybaskets. Auch dank der starken Leistung von Svenja Härm: "Sie war einer der Gründe für unseren Sieg", lobte May die 20-Jährige. So erzielte Härm etwa in der Endphase wichtige Zähler von der Freiwurflinie, nachdem sie in der vorangegangenen Partie ein ums andere Mal mit Macht und Erfolg zum Korb gezogen war. "Die letzte Minute war noch mal richtig heiß und sehr umkämpft", so May. Mit dem besseren Ende für sein Team. Das Bangen und Zittern hatte sich also gelohnt.

Statistik:

Viertelergebnisse (aus Sicht der Ladybaskets):
19:21, 18:12, 15:19, 17:24

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Ramcke (17), Härm (15), Becker (11), Sabrina Ochs (10), Hüners (7), Samantha Ochs, Schmidt, Wegner (je 3).

Scouting...

Ladybaskets: Ein Pokal-Aus, das Mut macht

Traf fünf "Dreier": Astrid Ramcke. Foto: Claus Bergmann

Eine faustdicke Pokalüberraschung gelang den RIST SCALA Ladybaskets im Duell mit dem Erstligisten SV Halle Lions zwar nicht, dennoch dürfte manch Zuschauer am Steinberg angesichts des starken Auftritts des Teams positiv überrascht gewesen sein.

Zwar sprach das Endresultat von 61:91 deutlich gegen das Team des Trainergespanns Alexander May/Adesina Ogundipe, doch ohne ihre verletzte Kollegin Ashley Wallace, die im bisherigen Saisonverlauf eine zentrale Rolle bei den Ladybaskets übernommen hatte, präsentierte man sich selbstbewusst und ohne Scheu gegen die körperlich überlegenen Gäste. "Wir haben uns sehr gut verkauft. In der Form hat das keiner erwartet", freute sich May. Da sich die Fußverletzung seiner US-amerikanischen Topspielerin als Bänderriss herausstellte, Wallace deshalb momentan nur auf Krücken unterwegs ist und mehrere Wochen ausfällt, hofft der Coach auch in näherer Zukunft auf ähnlich couragierte Auftritte seiner Schützlinge: "Es hat sich gezeigt, dass es auch so geht und wir uns auch ohne Ashley nicht verstecken müssen. Dieses Spiel war deswegen gut für den Kopf."

Und dennoch: Wallace fehlt natürlich als Fixpunkt unter dem Korb, wie sich auch gegen Halle zeigte. Die "Lions" bestimmten das Geschehen in der Zone und nutzten ihren Größenvorteil immer wieder aus. So etwa in der Anfangsphase, als die Gäste mit 13:3 begannen und nach zehn Minuten mit 22:13 in Front lagen. Doch das schockierte die Ladybaskets rein gar nicht. Die ersten sechs Punkte des zweiten Abschnitts gingen auf ihr Konto, mehr und mehr leckten sie Blut und sahen, wie der Gast zu verwunden war. Mit aggressiver Defense und schnellen, mutigen Aktionen im Angriff nämlich. Auf Seiten des Erstligisten hielt insbesondere die US-Amerikanerin Carrie Biemer dagegen und erzielte elf der 18 Punkte Halles im zweiten Viertel. Nach 20 absolvierten Minuten hatten die Ladybaskets den Rückstand auf drei Zähler (37:40) gedrückt.

Im Anschluss an die Halbzeit kam zunächst erst einmal wieder Halle in Fahrt. Doch den 7:0-Run der Gäste konterten Astrid Ramcke und Samantha Ochs mit zwei "Dreiern" innerhalb weniger Sekunden. Man blieb dran, ehe sich die "Lions" einen zehn Punkte betragenden Vorsprung sicherten und diesen gegen Ende des dritten Durchgangs auf 66:50 anwachsen ließen. Mit 13 unbeantworteten Zählern in Folge eröffnete das Team aus Sachsen-Anhalt den Schlussabschnitt, zog auf 79:50 davon und hatte sich damit ein komfortables Polster "angefressen", das die Ladybaskets trotz einiger sehenswerter Aktionen - wie beispielsweise zwei weitere Dreipunktwürfe von Astrid Ramcke - nicht mehr anzugreifen vermochten.

Statistik:

Viertelergebnisse:
13:22, 24:18, 13:26, 11:25

Rist SCALA Ladybaskets (Punkte): Ramcke (17), Sabrina Ochs (13), Wegner (11), Schmidt (7), Koch (6), Härm, Samantha Ochs (je 3), Hüners (1), Meyer.

Schiedsrichter: Stefanie Oelfke/Axel Riek

Ladybaskets: Auswärtsniederlage und Verletzungspech

Ashley Wallace musste im Krankenhaus behandelt werden. Foto: Bergmann

Das Spiel und Ashley Wallace verloren - diese beiden bitteren Erkenntnisse mussten die RIST SCALA Ladybaskets im Anschluss an das 48:70 gegen den TSV Quakenbrück konstatieren.

Das Team von Headcoach Alexander May startete überzeugend in die Begegnung mit den noch ungeschlagenen "Dragons". "Wir sind gut reingekommen", bestätigte der Trainer. Nach zehn Minuten führten die Ladybaskets mit 18:13; auf Seiten der Gastgeberinnen hielt insbesondere die US-amerikanische Spielmacherin Tony Martin dagegen. "Mit ihr hatten wir Probleme", so May, "bis zur Halbzeit hatte sie schon 15 Punkte." Und damit einen großen Anteil an der Führung, die sich Quakenbrück nach der ersten Pause erkämpfte. 24:32 hieß es aus Sicht der May-Mädels nach zwei Vierteln, doch nach dem Seitenwechsel folgte wieder der Umschwung und der Rückstand begann mehr und mehr zu schwinden. "Ashley ist heißgelaufen, und wir waren auf vier Punkte dran", sagte der Coach. Und da passierte es. Die US-Amerikanerin knickte um und konnte nicht weitermachen. Nach der Erstversorgung, die dankenswerterweise der Quakenbrücker Physiotherapeut übernahm, musste die 25-Jährige ins Krankenhaus transportiert werden. Einen Bruch schlossen die Ärzte aus, inwieweit die Bänder geschädigt sind, konnte allerdings noch nicht festgestellt werden. "Für das Pokalspiel am Dienstag fällt sie auf jeden Fall aus", so May.

Die Aufholjagd war nach der Verletzung der US-Amerikanerin abrupt beendet. "Es gab einen Bruch im Spiel", sagte der Coach. Die Niedersächsinnen brachten den Ball nun immer wieder in die Mitte und kamen über ihre Center zu Punkten, während sich Martin nach ihrer furiosen ersten Hälfte mittlerweile nicht mehr derartig in Szene setzte. "Quakenbrück hat seine körperlichen Vorteile ausgenutzt", musste May feststellen. Im letzten Viertel gelang seinem Team in der Offensive nicht mehr viel, die Auswärtsniederlage war nicht mehr anzuwenden.

Bereits am Dienstag (12. Oktober, 19:30 Uhr) sind die Ladybaskets wieder in Aktion, im DBBL-Pokal gegen den Erstligisten SV Halle Lions. Ohnehin eine schwierige Aufgabe, angesichts des Ausfalls von Ashley Wallace wird die Hürde nicht kleiner. Da mit der US-Amerikanerin und Katharina Körner (Bänderriss) nunmehr zwei Innenspielerinnen fehlen, ist die Auswahl auf der Center-Position überschaubar geworden. Nominell ist für die Arbeit unter dem Korb Daniela Koch übrig geblieben. Da bleibt May wohl kaum etwas Anderes übrig, als - wie auch bereits in der Vorsaison erprobt - die eine oder andere seiner Spielerinnen "positionsfremd" einzusetzen.

Statistik:

Viertelergebnisse (aus Sicht der Ladybaskets):
18:13, 6:19, 19:24, 5:14

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Wallace (12), Ramcke (7), Härm, Sabrina Ochs, Samantha Ochs (je 6), Koch (5), Wegner (4), Schmidt (2), Hüners.

Scouting...

Ladybaskets: Einem stärkeren Gegner unterlegen

Trotz Niederlage nicht unzufrieden: Adesina Ogundipe. Foto: Bergmann

Mit dem zweiten Saisonsieg und einer "Revanche" gegen die Panthers aus Osnabrück - im Frühjahr behielt das Team von Coach Hanna Ballhaus im Playoff-Halbfinale die Oberhand - hat es für die RIST SCALA Ladybaskets beim ersten Heimspiel der Saison zwar nicht geklappt, aber dennoch zeigte sich Trainer Adesina Ogundipe, der den beruflich in Heidelberg beim Bundesjugendlager weilenden Chef Alexander May vertrat, mit der Leistung seines Teams angesichts der 48:60-Niederlage nicht unzufrieden. "Wir wollten Osnabrück ärgern, das ist uns gelungen", sagte Ogundipe, der zugleich allerdings auch die Qualität der Gäste hervorhob und betonte, die Ladybaskets hätten gegen einen Titelfavoriten verloren.

Statistisch sprach vieles für die Gastgeberinnen. Vieles, aber eben nicht alles. So lag man in Sachen Wurfquote (47 Prozent gegenüber 41 Prozent) vorne, auch die Mehrzahl der Abpraller sammelten die Ladybaskets ein (38:23). "Wir haben wirklich gut gereboundet", lobte Ogundipe, musste aber im selben Atemzug einschränken: "Leider haben wir im Anschluss an die Offensiv Rebounds oft nicht die richtigen Entscheidungen getroffen und somit zu viele Chancen liegengelassen." Und auch die Wurfquote verbarg eine Tatsache, die dem Coach ebenfalls missfiel: "Von der Dreierlinie hatten wir einen rabenschwarzen Tag." Nur drei Versuche gelangen den Ladybaskets - keiner saß. Insgesamt erhielt die US-Amerikanerin Ashley Wallace, die als Einzige verlässlich scorte, in dieser Hinsicht zu wenig Unterstützung, während Osnabrück da auf mehrere Säulen bauen durfte und sich folgerichtig auch alsbald eine zweistellige Führung erarbeitete. Diese vermochten die Panthers souverän aufrechtzuerhalten und wehrten damit die großen Bemühungen der Gastgeberinnen stets ab. Allen voran Stefanie Grigoleit drehte für die Niedersächsinnen im Laufe der Begegnung auf - ein Gegenmittel fanden die Ladybaskets zu selten, so dass die Osnabrückerin insbesondere aus der Nahdistanz hochprozentig traf, ihre Farben folglich zum Erfolg führte.

"Unterm Strich war es ein gutes Spiel von uns. Wir haben gesehen, wo unsere Stärken liegen", bilanzierte Ogundipe und kann seinem Trainerkollegen berichten, dass die Ladybaskets zwar gegen einen Meisterschaftsanwärter verloren, aber keinesfalls untergingen oder gar chancenlos gewesen wären. Doch auch schlechte Nachrichten wird er May nicht verheimlichen können: So zog sich Katharina Körner eine Fußverletzung zu und Wallace blieb ebenfalls nicht ganz unversehrt. Sabrina Ochs hingegen, die es zum Auftakt gegen Jena erwischt hatte, spielte augenscheinlich ohne Probleme auf.

Am kommenden Sonntag treffen die Ladybaskets auswärts auf den TSV Quakenbrück, der mit Siegen über Grünberg und Hagen in die neue Saison gestartet ist. Und am Dienstag, den 12. Oktober, ergo zwei Tage im Anschluss an die Reise gen Quakenbrück steht für die Ladybaskets die nächste Aufgabe ins Haus: In der zweiten Runde des DBBL-Pokals ist dann der Erstligist Halle Lions zu Gast in Wedel.

Statistik:

Viertelergebnisse:
10:12, 10:22, 10:12, 18:14

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Wallace (21), Hüners (6), Müller-Navarra, Schmidt, (je 4), Härm (3), Körner, Sabrina Ochs, Samantha Ochs, Ramcke (je 2), Wegner.

OKE Panthers (Punkte): Grigoleit (19), Byrd (11), Grant, Kubat, Vatthauer (je 7), Schwarz (5), Matthys (4), Knopp.

Schiedsricher: Dennis Sirowi/Mark Winkler

Scouting...

Ladybaskets: Klarer Sieg, aber noch viel Luft nach oben

Im Vorfeld sprach Alexander May angesichts des Auftaktgegners von einer "Wundertüte", aber dieser entpuppte sich für die RIST SCALA Ladybaskets zumindest nicht als böse Überraschung. 61:38 bezwang man im ersten Spiel der neuen Zweitliga-Saison den TuS Jena und ließ dabei im Laufe der Partie nichts anbrennen.

"Das war ein ganz guter Start", blieb der Cheftrainer bescheiden und wollte dem Ergebnis gegen personell dezimierte Thüringerinnen (Jena bot nur sechs Spielerinnen, darunter zwei WNBL-Akteurinnen, auf) nicht überbewerten. Einen Wermutstropfen gab es trotz des klaren Erfolges: Sabrina Ochs zog sich bereits nach sieben Minuten eine Verletzung am Fußgelenk zu. Diagnose: Noch ungewiss.

"Im ersten Viertel waren wir noch etwas verhalten", so May, "wir haben ein paar Minuten gebraucht, um ins Spiel zu kommen." Doch dann lief es aber. Die Verteidigung der Ladybaskets zwang Jena immer wieder zu Ballverlusten (insgesamt 30), das deutliche Mehr an Wurfchancen wurde zudem mit höherer Quote als seitens des Gegners genutzt. Konsequenterweise und mit einem starken zweiten Abschnitt (19:5) im Rücken lagen die Ladybaskets bei Halbzeit mit 33:17 in Front.

Zwar sah May "ab und zu kleine Hänger in unserem Spiel", doch diese vermochten die klare Führung nicht anzufechten. Der Trainer gewährte all seinen einsatzbereiten Schützlingen eine Menge Einsatzzeit, bis auf die verletzte Sabrina Ochs durften sich sämtliche Spielerinnen jeweils mindestens zehn Minuten auf dem Parkett präsentieren. Trotz der Wechsel sah May kaum einen Qualitätsverlust, stellte insgesamt aber fest, "dass wir noch viel Luft nach oben haben". Bereits am kommenden Wochenende wird das dann am Steinberg im Duell mit den als Titelkandidat gehandelten Panthern aus Osnabrück vielleicht schon abzurufen sein. "Das wird enorm viel schwerer", ist sich der Coach jedenfalls sicher.

Statistik:

Viertelergebnisse (aus Sicht der Ladybaskets):
14:12, 19:5, 9:8, 19:13

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Wallace (23), Samantha Ochs (11), Ramcke (7), Hüners, Sabrina Ochs (je 4), Koch, Meyer (je 3), Härm, Müller-Navarra, Schmidt (je 2), Wegner.

Scouting...

So lief der Pentosin-Cup 2010

Ein Wochenende voller Basketball - international und hochklassig - das hat in der Steinberghalle kurz vor Saisonstart nun mittlerweile bereits Tradition. Beim Pentosin-Cup 2010 gingen neben den Gastgebern in Damen- und Herrenkonkurrenz insgesamt sechs weitere Teams an den Start, davon vier aus dem europäischen Ausland, aus Dänemark und Luxemburg. Ungeschlagen blieben bei den Damen Lemvig Basket sowie bei den Herren die UBC Hannover Tigers.
Der SC Rist bedankt sich herzlich bei Gundula Laabs, die wieder für die tolle Organisation und den reibungslosen Ablauf des Pentosin-Cups sorgte, bei Sabine Görg für das Betreiben der Cafeteria sowie bei allen Schiedsrichtern und Kampfgerichtlern.

Die gastgebenden RIST SCALA Ladybaskets traten aufgrund der kurzfristigen Absage des irischen Erstligisten DCU Mercy zweimal statt dreimal an, doch auch aus den beiden Partien des Wochenendes vermochte das Trainergespann Alexander May/Adesina Ogundipe wichtige Erkenntnisse und Schlüsse für den Stand und den weiteren Verlauf der Saisonvorbereitung zu ziehen. Mit dabei hatten die Ladybaskets auch Samantha Ochs als Verstärkung für den Aufbau. Die 20-Jährige kam bereits vor einigen Jahren im Trikot des SC Rist zu Zweitliga-Einsätzen und ging zuletzt für die BG'89 Rotenburg/Scheeßel auf Korbjagd. Fortan wird sie also mit ihrer jüngeren Schwester Sabrina in einem Team spielen. Zudem brachten die Coaches auch Birthe Meyer zum Einsatz, die in der abgelaufenen Saison für die 2. Damen des SC Rist auflief.

Am Sonnabend im Duell mit dem dänischen Erstliga-Club Lemvig Basket unterlagen die Gastgeberinnen mit 59:67, zeigten während der 40 Minuten Spielzeit jedoch einige vielversprechende Ansätze, was Headcoach May für die Begegnung gegen den luxemburgischen Double-Gewinner Musel Pikes (52:65) am Sonntag allerdings nicht in dem Maße behaupten wollte. Was gegen die Däninnen noch klappte, lief gegen die Pikes schief: "Unsere Offense war mehr wie ein Hühnerhaufen. Wir waren weder geordnet noch agil genug. In der Defense waren wir viel zu nachgiebig", sagte der Trainer deutlich und meinte: "Wir haben noch viel zu tun."
Den nächsten Test absolvieren die Ladybaskets am kommenden Sonnabend (18. September) um 17:00 Uhr in der Halle Alter Teichweg gegen den dänischen Erstligisten SISU Kopenhagen. Voraussichtlich wird gegen die Skandinavierinnen Ashley Wallace ihr Debüt geben. Die US-Amerikanerin wird am Mittwochabend in Hamburg erwartet.
Für die RIST SCALA Ladybaskets spielten: Svenja Härm, Nika Heidari, Ida Hüners, Daniela Koch, Katharina Körner, Birthe Meyer, Charlotte Müller-Navarra, Sabrina Ochs, Samantha Ochs, Astrid Ramcke, Nele Schmidt, Constanze Wegner.

Zack Frey

Drei Spiele, zwei Siege und damit Platz zwei beim Pentosin-Cup hinter den UBC Hannover Tigers (2. Bundesliga Pro A) - das sind die Fakten, die am Wochenende für die 1. Herren des SC Rist zu verbuchen waren. Darüber hinaus konnten sich die Zuschauer am Steinberg einen ersten Eindruck von Zack Frey verschaffen. Der US-Amerikaner schaute am Freitag wenige Stunde nach seiner Ankunft noch von der Bank aus zu, wie seine neuen Kollegen den luxemburgischen Erstligisten Musel Pikes mit 80:73 bezwangen, tags darauf trug der 23-Jährige dann erstmals das Rist-Trikot und wirkte beim 82:56-Erfolg über Lemvig Basket (zweite Liga Dänemark) mit. Ebenso am letzten Turniertag im Duell mit Hannover, das die Niedersachsen mit 70:62 gewannen. Ein freudiges Wiedersehen gab es dabei mit Stu Turnbull, der während seiner Zeit beim SC Rist menschlich und sportlich Eindruck in Wedel hinterließ und bei seiner Rückkehr jede Menge Bekannte traf.

Ebenfalls vorgesehen war eigentlich das Debüt von Skouson Harker, doch der Kanadier ist bislang nicht in Deutschland eingetroffen. Ein ernster familiärer Zwischenfall zwingt den 33-Jährigen derzeit zum Verbleib in seiner Heimat. Ob Harker deshalb überhaupt noch den SC Rist wird verstärken können, ist momentan unklar. Die Verantwortlichen sind jedoch für beide Fälle gewappnet. So kam mit Lars Grübler ein möglicher Kandidat für die Center-Position zum Einsatz. Der 30 Jahre alte und 2,11 Meter frühere Bundesliga- und A2-Nationalspieler, der in der vergangenen Saison für den USC Freiburg (2. Bundesliga Pro A) auflief, würde zweifellos eine enorme Verstärkung unter dem Korb darstellen, doch ob Grübler in der neuen Saison für den SC Rist spielen wird, muss abgewartet werden und hängt noch von mehreren Faktoren ab, insbesondere von einer Arbeitsstelle.
Leistungsträger auf den "großen Positionen" - diese Rolle ist auch Frey zugedacht. Der US-Amerikaner hatte noch sichtlich mit den Nachwirkungen der Reisestrapazen zu kämpfen, deutete jedoch seine Klasse an: "An seinen Qualitäten habe ich keinen Zweifel und auch menschlich passt er ins Team. Zack war wegen des Jetlags noch ziemlich kaputt", sagte Headcoach Özhan Gürel. Der Trainer sprach von "guten Ansätzen" und meinte damit die Auftritte seiner gesamten Mannschaft während des Turniers, fügte jedoch im selben Atemzug hinzu: "Wir müssen noch ganz viel arbeiten, so oft und so viel wie möglich trainieren und weiter als Mannschaft wachsen."

Als positives Zeichen wertete Gürel die Leistungen und das Engagement seiner Talente: "Wie sich unsere fünf Jugendspieler an diesem Wochenende präsentiert haben, war sehr erfreulich." Gerne hätte der 30-Jährige auch seinen sechsten Youngster, Kay Gausa nämlich, einbezogen. Doch der Flügelspieler musste aufgrund eines Muskelfaserrisses auf seine Teilnahme am Pentosin-Cup verzichten.
Den nächsten Test unternehmen die Rister am Mittwoch, den 15. September (20:00 Uhr, Steinberghalle, Zuschauer sind herzlich willkommen) gegen den 1. SC Norderstedt (2. Regionalliga), zudem wird am Sonnabend (18. September, 19:00 Uhr) beim MTV Itzehoe (1. Regionalliga) ein weiteres Vorbereitungsspiel bestritten.
Für den SC Rist spielten: Vedo Delic, Tim Dostal, Mac-Davis Duah, Zack Frey, Erwin Gausa, Lars Grübler, Florian Hollmann, Steffen Kiese, Jonas Laatzen, Martin Maraite, Florian Moysich, Tim Parohl, Tobias Wichers.

Ergebnisse:
Freitag, 10. September:
20:00 Uhr (Herren): SC Rist - Musel Pikes 80:73

Sonnabend, 11. September:
10:00 Uhr (Damen): Musel Pikes - Lemvig 58:63
12:00 Uhr (Herren): UBC Hannover - Lemvig 101:54
14:00 Uhr (Damen): Musel Pikes - BG Rotenburg 86:81
16:00 Uhr (Herren): Musel Pikes - UBC Hannover 81:84
18:00 Uhr (Damen): Lemvig - RIST SCALA Ladybaskets 67:59
20:00 Uhr (Herren): Lemvig - SC Rist 56:82

Sonntag, 12. September:
10:00 Uhr (Damen): BG Rotenburg - Lemvig 77:79
12:00 Uhr (Herren): Musel Pikes - Lemvig 83:35
14:00 Uhr (Damen): RIST SCALA Ladybaskets - Musel Pikes 52:65
16:00 Uhr (Herren): SC Rist - UBC Hannover 62:70

Ladybaskets: Unverhoffte Aufstiegschance? - Laura Rahn verlässt Wedel

Laura Rahn. Foto: Bergmann

In einer knappen Mitteilung informierte die Damen-Basketball-Bundesliga Ende Mai über den Status der Lizenzvergabe in der ersten Liga. "Keine Lizenz für die kommende Saison erhält Saarlouis. Ausschlaggebend hierfür sind wirtschaftliche Gründe. Gegen diese Entscheidung des Lizenzliga-Ausschusses kann gemäß § 11 des DBBL-Lizenzstatuts das Schiedsgericht angerufen werden.", hieß es dort in aller Kürze. Der frischgebackene deutsche Meister also vor dem Aus in der höchsten deutschen Spielklasse? Die Entscheidung, ob Saarlouis die Teilnahmeberechtigung auch in zweiter Instanz verweigert wird, liegt nun in den Händen des Schiedsgerichts. Mit Opladen, Osnabrück und den RIST SCALA Ladybaskets wurden vorsorglich drei mögliche Nachrücker seitens der Liga kontaktiert. Osnabrück lehnte ab, Opladen hingegen signalisierte sein Interesse.

Die Verantwortlichen des SC Rist baten um Aufschub, zudem bliebe erst einmal die Entwicklung in Saarlouis abzuwarten. Zeitungsmeldungen künden bereits von Lösungen für die wirtschaftlichen Probleme des deutschen Meisters. Für den Fall, dass die DBBL-Lizenz aus Saarlouis abgezogen wird, sagt Siegmar Kuntze, der erste Vorsitzende des SC Rist: "Nur wenn es uns gelingen sollte, weitere finanzielle Mittel zu akquirieren, wäre ein Aufstieg überhaupt ein Thema, über das man nachdenken könnte." Es müsste zusätzlich ein fünfstelliger Betrag aufgebracht werden sowie ein entsprechendes Team zusammengestellt werden.

Sicher ist in personeller Hinsicht zum jetzigen Zeitpunkt zunächst einmal, dass mit Laura Rahn eine uneingeschränkte und jahrelange Leistungsträgerin die Ladybaskets verlässt. Die Centerin wechselt zur BG'89 Rotenburg/Scheeßel. Sowohl in der Jugend als auch bei den 1. Damen hat Laura über die Jahre hervorragende Leistungen für den SC Rist gezeigt. Die Rister bedanken sich ausdrücklich für ihr Engagement und ihre vorzüglichen Leistungen im grün-gelben (sowie in der verganenen Saison im gelb-blauen) Trikot und wünschen für die Zukunft alles Gute. Ein Wiedersehen dürfte es dann in den Duellen mit Rotenburg in der kommenden Zweitligasaison geben.

Ladybaskets: Finaleinzug verpasst

Trotz Halbfinal-Aus mit der Saison zufrieden: Headcoach Alexander May (links) und sein "Co" Adesina Ogundipe. Foto: Bergmann

Die Saison 2009/2010 ist für die RIST SCALA Ladybaskets beendet. Am Sonntagnachmittag verlor das Team des Trainergespanns Alexander May/Adesina Ogundipe das dritte und alles entscheidende Halbfinalspiel beim Osnabrücker SC mit 52:60. Die Niedersächsinnen ziehen damit ins Playoff-Endspiel ein und treffen dort auf die Chemcats Chemnitz, die sich in der Vorschlussrunde gegen die BG Rotenburg/Scheeßel durchsetzten.

"Wir haben den Anfang völlig verschlafen", kommentierte Coach May die Startphase der Partie in Osnabrück, in der es nach zehn Minuten 25:8 für die Gastgeberinnen stand. Sein Team habe sich "zu viele Fehler geleistet" und dem OSC "zu viel erlaubt", sagte der Trainer. Mit dieser Hypothek im Gepäck machten sich die Ladybaskets auf, im weiteren Verlaufe der Partie vielleicht doch noch eine Überraschung zu bewerkstelligen. "Wir haben uns leider oftmals zu sehr auf Einzelaktionen konzentriert", bemängelte May, dessen Akteurinnen jedoch herankamen, den Osnabrückerinnen im zweiten Abschnitt nur fünf Zähler gestatteten und bei Halbzeit auf 20:30 verkürzt hatten. Nach dem Seitenwechsel betrug der Rückstand teils nur noch vier Punkte. Mittlerweile begegneten sich beide Teams - wie bereits während der gesamten Halbfinal-Serie - auf Augenhöhe, aber der OSC besaß dennoch leichte Vorteile und sicherte sich trotz des zwischenzeitlich deutlichen Aufkommens der Ladybaskets den dritten Durchgang mit 20:15. Im letzten Viertel wussten Mays Schützlinge dann wieder zu verkürzen, zum Sieg und damit zum Einzug ins Finale reichte es allerdings nicht.

"Osnabrück hat verdient gewonnen", gestand der Coach nach der Schlusssirene ein. Sein insgesamt positives Saisonfazit ließ sich May auch von der Enttäuschung über das Verpassen des Finales nicht nehmen: "Wir haben mehr erreicht, als man vor der Saison erwarten konnte. Dass wir mit so vielen jungen Spielerinnen - von denen viele ihre erste Saison in der zweiten Liga gespielt haben - als Team so geschlossen aufgetreten sind, ist eine tolle Leistung. Man muss festhalten, dass das Konzept der engen Zusammenarbeit zwischen dem SC Rist und dem SC Alstertal-Langenhorn funktioniert." Mit Blick auf die Zukunft und angesichts der Tatsache, dass viele seiner Spielerinnen in diesem Jahr ihr Abitur bauen und damit anschließend einen neuen Lebensabschnitt beginnen, sagte der 33-Jährige: "Mal abwarten, wer geht und wer bleibt." So wird es während der langen Pause also genügend Gesprächsbedarf geben und auch die weitere Ausrichtung des Zweitliga-Kaders in Verbindung mit dem Regionalliga-Aufgebot sowie dem WNBL-Team soll dabei zu den Inhalten gehören.

Statistik:

Viertelergebnisse (aus Sicht der Ladybaskets): 8:25, 12:5, 15:20, 17:10

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Mankertz (21), Rahn (15), Ramcke (8), Thänert (6), Härm (1), Ochs (1), Koch, Turnbull.

Scouting...

Ladybaskets: Heimniederlage gegen Osnabrück - ein drittes Spiel muss her

Mit 25 Punkten beste Werferin: Pia Mankertz (links, hier gegen Osnabrücks Danielle Clark). Foto: Peter Röhl

Die Halbfinal-Serie zwischen den RIST SCALA Ladybaskets und dem Osnabrücker SC geht weiter. Mit einem 71:68-Erfolg glichen die Niedersächsinnen zum 1:1 aus und besitzen am kommenden Wochenende nun Heimrecht, wenn es in die entscheidende dritte Partie geht.

Es war Playoff-Basketball in Reinkultur, der den gut 250 Zuschauern in der Steinberghalle geboten wurde: Zwei Teams auf Augenhöhe, Kampf auf Biegen und Brechen sowie Emotionen auf und abseits des Feldes. Und auch der knappe Ausgang der Begegnung passte perfekt in diesen Zusammenhang. Erst in den Schlusssekunden durften sich die Gäste ihres Sieges sicher sein, als Danielle Clark im Anschluss an einen vergebenen Freiwurf ihrer Kollegin Stefanie Grigoleit den Offensiv Rebound sicherte und den Ladybaskets damit die letzte kleine Chance auf den Ausgleich raubte. Mit zwei Treffern von der Linie hatte wenige Augenblicke zuvor Astrid Ramcke auf 68:70 verkürzt und dem Geschehen damit fast noch einmal eine Wende zugunsten des Teams von Coach Alexander May gegeben. Doch am Ende reichte es eben nicht ganz - Kleinigkeiten entschieden über Sieg und Niederlage. Hatte May seine Ladybaskets beim Auswärtserfolg von Osnabrück am ersten Playoff-Spieltag noch einen "Tick bereiter" gesehen als den OSC, so galt diese Aussage diesmal andersherum.

Begonnen hatte die Partie mit Vorteilen der Gastgeberinnen, die vom Fleck weg ein hohes Tempo gingen und dem Gegner damit zusetzten. Zwar glichen sich die Niedersächsinnen zusehends an, dennoch hieß es nach zehn Minuten 26:22 für die Ladybaskets. In der Folge jedoch verschwamm der gute Anfangseindruck des Heimteams. Die OSC-Defense ließ mittlerweile kaum noch vermeintlich einfache Würfe zu, jeder Punkte musste hart erarbeitet werden, während die "Panther" auf der Gegenseite langsam aber sicher auf Touren kamen und ein ums andere Mal vornehmlich über Grigoleit und Clark zum Abschluss kamen. Konsequenterweise hieß es aus Sicht der Gäste zur Halbzeit 47:40.

Taryn Turnbull gegen Kirsten Kubat. Foto: Peter Röhl

Im Anschluss an den Seitenwechsel schien es mitunter fast so, als hätten beide Parteien einen vorübergehenden Waffenstillstand vereinbart. Oder anders ausgedrückt: Es war die Ruhe vor dem Sturm, der sich den lautstarken Fans im dritten Durchgang bot. Denn es sollte noch richtig spannend werden: Dabei setzten sich die Osnabrückerinnen zu Beginn des letzten Abschnitts ein wenig ab, lagen durchweg vorne, doch die Ladybaskets kamen noch einmal heran. Coach May setzte inzwischen verstärkt auch auf Svenja Härm, welche die vorangegangene Spielzeit überwiegend im Sitzen verfolgt hatte. Mit großem Engagements und guten Verteidigungsaktionen (vier Steals) trug die 20-Jährige ihren Teil dazu bei, dass die Ladybaskets nicht abreißen ließen, zwar durchweg im Hintertreffen waren, aber eine Siegchance im Auge behielten. Dass es letztlich trotz großer Bemühungen nicht zum Sieg reichte, hatte auch mit der besseren Osnabrücker Feldwurfquote (46% gegenüber 36%) zu tun. Nun läuft also alles auf den großen Showdown am kommenden Sonntag in Osnabrück hinaus. Nicht zuletzt das Team mit dem besseren Nervenkostüm wird dann wohl die Oberhand behalten und ins Finale einziehen...

Am Montag (19. April, 20:15 Uhr sowie 22:15 Uhr) zeigt Hamburg1 Fernsehen im Rahmen der Sportsendung "rasant" einen Bericht über das zweite Halbfinalspiel, zudem ist Ladybaskets-Guard Pia Mankertz zu Gast im Studio an der Rothenbaumchaussee.

Statistik:

Viertelergebnisse:
26:22, 14:25, 9:9, 19:15

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte):
Mankertz (25), Rahn (14), Turnbull (9), Ramcke (7), Härm (5), Ochs (3), Thänert (3), Körner (2).

Osnabrücker SC (Punkte): Grigoleit (22), Clark (19), Vatthauer (11), Snodgrass (9), Schönau (4), Grudzien (3), Bühren (2), Kubat (1), Prakaj, Thüring.

Scouting...

Schiedsrichter:
Dennis Sirowi / Benjamin Dirks

Ladybaskets: Gelungener Playoff-Auftakt

Den Korb im Blick: Laura Rahn erzielte 21 Punkte. Foto: Peter Röhl

Den RIST SCALA Ladybaskets ist ein guter Start ins Playoff-Halbfinale geglückt. Die erste Partie der Serie (Best of three) gewann das Team des Trainergespanns Alexander May/Adesina Ogundipe beim Osnabrücker SC mit 82:69.

"Die Art und Weise, wie wir uns in diesem Spiel präsentiert haben, hat uns sehr zuversichtlich gemacht, dass wir den Sieg holen würden", resümierte May und ergänzte: "Wir waren einen Tick bereiter als Osnabrück. Man hat gemerkt, dass die Mädels unbedingt gewinnen wollten."
Die Ladybaskets gingen gegen das beste Team der Punktrunde aggressiv zu Werke und legten im ersten Viertel vor allem in der Offensive eine starke Leistung aufs Parkett. May: "Wir haben unser Spiel durchgezogen." Und das hielt an diesem Tage auch eine Reboundstärke bereit, die in mancher Partie der vergangenen Wochen und Monate nicht immer derartig offensichtlich wurde. Eine Verbesserung zum perfekten Zeitpunkt - sehr zur Freude des Trainers.

In die Halbzeit gingen die Ladybaskets mit einem knappen, fünf Punkte betragenden Vorsprung, der im Anschluss an den Seitenwechsel aufgestockt wurde und teils in zweistellige Dimensionen wuchs. Ein Faktor auf dem Weg dorthin: Unter dem Korb brachte Laura Rahn die Niedersächsinnen immer wieder in Schwierigkeiten. Die Centerspielerin verwandelte sieben ihrer acht Würfe aus dem Feld, blieb fehlerfrei von der Linie (7/7) und sicherte sich sieben Rebounds. Seite an Seite mit Ruth Thänert, die auf 12 Zähler und acht Rebounds kam, bildete sie ein gefährliches Duo, das zudem Unterstützung von den Außenpositionen erhielt: Astrid Ramcke (vier) und Taryn Turnbull (drei) ließen "Dreier" regnen. Doch trotz allem erlaubten sich die May-Schützlinge zu Beginn des Schlussviertels eine Schwächephase, die der OSC zu seinen Gunsten nutzte. Die Gastgeber schienen drauf und dran, die Partie zu kippen, witterten Morgenluft. Doch die Ladybaskets besannen sich rechtzeitig, hielten erfolgreich dagegen und rangen sich zum Auswärtserfolg.

"Mit dem Sieg haben wir uns einen Matchball erkämpft. Wir wollen versuchen, möglichst schon am nächsten Wochenende zu Hause den Sack zuzumachen", sagte Alexander May. Von einem Wechsel der Favoritenbürde in Wedeler Hände will der Coach allerdings nichts wissen. Die zweite Partie der Halbfinalserie am kommenden Sonnabend (19:30 Uhr) in der Steinberghalle dürfte also eine spannende Angelegenheit werden. Die Kernfrage dabei lautet ohne Zweifel: Schaffen die Ladybaskets den Sprung ins Finale oder gleicht Osnabrück aus? Wir werden es erleben...

Statistik:

Viertelergebnisse (aus Wedeler Sicht):
29:22, 15:17, 19:11, 19:19

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Rahn (21), Turnbull (16), Ramcke (14), Thänert (12), Mankertz (11), Ochs (4), Körner (2), Wegner (2), Bade.

Scouting...

Ladybaskets: Problemloser Kantersieg gegen Bielefeld

Trug zehn Zähler zum Sieg bei: Astrid Ramcke. Foto: Peter Röhl

Da hatten die RIST SCALA Ladybaskets wahrlich leichtes Spiel. Seine letzte Partie der regulären Saison gewann das Team von Headcoach Alexander May gegen TSVE Bielefeld völlig problemlos und fuhr einen 87:31-Erfolg ein. "Der Sieg war nie in Gefahr", vermeldete May, der nach dem Ausfall von Daniela Koch (hatte im Training einen Muskelfaserriss erlitten) mit sieben Akteurinnen auskommen musste.

Der Trainer sprach von einem "langweiligen Spiel", welches seine Schützlinge nach Belieben beherrschten und mit den Gästen aus Ostwestfalen keinerlei Schwierigkeiten hatten. Ein 16:3-Start der Ladybaskets beendete bereits jegliche Bielefelder Hoffnungen auf eine Überraschung. Diese waren nach dem Ausfall von einigen Stammkräften ohnehin eher spärlich ausgefallen. Lediglich 14 Punkte ließ das May-Team bis zur Halbzeit zu und hatte auf der anderen Seite bereits 50 Zähler erzielt. Angesichts der klaren Angelegenheit gab der Trainer für die weitere Spielzeit neue Aufgaben und Ziele vor. Die Bielefelderinnen sollten unter 30 Punkten gehalten werden, darüber hinaus ordnete May an, weiterhin intensiv zu Werke zu gehen. "Wenn man zu daddeln anfängt und nicht richtig bei der Sache ist, dann gibt es schnell mal Verletzungen", begründete der Coach. Zwar überschritten die Gäste die Punktegrenze der Ladybaskets am Ende knapp, waren aber weiterhin völlig chancenlos.

Der klare Sieg gegen Bielefeld markiert zugleich das Ende der Punktrunde. "Wir hätten zwar gerne den dritten Platz gehabt, aber mit der Qualifikation für die Playoffs haben wir unser Ziel erstmal erreicht", sagte May. "Es ist die erste Saison in dieser Konstellation, und es ist sehr positiv. Für einige war vieles neu: Der Trainer, das Training, die Teamkollegen. Die Spielerinnen, für die es das erste Jahr in der 2. Liga ist, haben sich etabliert und bisher gute Leistungen in der für sie neuen Spielklasse gezeigt." In den Playoffs treffen die Ladybaskets nach Ostern auf den Osnabrücker SC, seines Zeichens Meister der just beendeten Punktrunde. Genaue Termine und Zeiten stehen noch nicht fest.

Statistik:

Viertelergebnisse:
23:9, 27:5, 23:11, 14:6

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Mankertz (23), Rahn (16), Körner (12), Bade, Ochs, Ramcke (je 10), Turnbull (6).

Scouting...

Ladybaskets: Pflichtsieg gegen das Schlusslicht

Starker Auftritt: Svenja Härm (am Ball). Foto: Peter Röhl

Am Ende war es ein standesgemäßer Erfolg der RIST SCALA Ladybaskets gegen den Tabellenletzten aus Bonn, doch so recht zufrieden war Headcoach Alexander May dennoch nicht: "Wir müssen das als Pflichtsieg abhaken" so der Trainer, "von der Intensität her war das ok, aber es war insgesamt einfach nicht das, was wir erwarten. Die Spielerinnen wissen selber, dass sie es besser können."

Insbesondere in der Anfangsphase taten sich die Ladybaskets in der Steinberghalle schwer und machten ungewohnt viele Fehler. In der Defense schlich sich die eine oder andere Unkonzentriertheit ein und auf der anderen Seite blieben allzu viele Korbchancen ungenutzt. Da die Gäste aus dem Rheinland diese Umstände allerdings nicht zu ihren Gunsten umdrehen konnten, blieb das verbesserungswürdige Spiel der Ladybaskets weitgehend folgenlos. Nach zehn Minuten führte das May-Team mit 15:12 und legte im zweiten Abschnitt einen Zahn zu, um sich bis zur Halbzeit deutlich abzusetzen. 31:18 hieß es aus Wedeler Sicht zur Hälfte der Partie - die Vorentscheidung.

Denn die Bonnerin vermochten die Ladybaskets in der Folge nicht mehr in Bedrängnis zu bringen. In der Offensive klappte es bei den Schützlingen von Coach May inzwischen besser, zumal Pia Mankertz nun ein ums andere Mal starke Szenen hatte. Einen guten Eindruck machten zudem Ida Hüners und Svenja Härm, die mit Tempo und Einsatzwillen zu überzeugen wussten und vom Trainer mit einer Menge Spielzeit bedacht wurden. Dass Bonn - ohne seine Führungsspielerin und Topscorerin Barbara Sundermann angereist - nach 40 Minuten satte 37 Ballverluste begangen hatte, durfte sicherlich der Wedeler Verteidigung zugesprochen werden, die den Gästen zusetzte und das Leben schwer machte.

Der Fernsehsender Hamburg1 zeigt am Montag (20:15 Uhr und 22:15 Uhr) Ausschnitte der Begegnung im Rahmen seiner Sportsendung rasant. Am kommenden Wochenende pausieren die Ladybaskets, am 06. März kommt es in der Steinberghalle dann zum Topspiel gegen Spitzenreiter Chemnitz. Ein Termin, den man sich vormerken sollte.

Viertelergebnisse: 15:12, 16:6, 22:8, 16:18

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Mankertz (19), Härm, Ramcke (je 9), Koch, Thänert (je 8), Bade, Hüners (je 5), Ochs (4), Wegner (2), Manhold.

BG Rentrop Bonn (Punkte): Gömann (10), Kadiata (9), Wonik (8), Panther (7), Tolksdorf (6), Nussbaum (4), Farzanessa, Ramö, Reiser, Wiesbaum.

Scouting...

Schiedsrichter: Michael Pieper / Andre Jürgens

Ladybaskets: Am Ende knapp am Sieg vorbei

Astrid Ramcke drückt ab und trifft sechs "Dreier" gegen Rotenburg. Foto: Claus Bergmann

Denkbar knapp mit 74:75 mussten sich die RIST SCALA Ladybaskets am 17. Spieltag der BG'89 Rotenburg/Scheeßel geschlagen geben, doch von Trauer oder Enttäuschung war bei Headcoach Alexander May anschließen aber dennoch keine Spur: "Die Niederlage ist nicht bitter. Rotenburg war in einem sehr umkämpften Spiel am Ende besser. Unsere Leistung war völlig in Ordnung; alle Spielerinnen haben eine gute kämpferische Leistung gezeigt."

Mit Eventualitäten und Fragen derart "Was wäre gewesen, wenn..." wollte sich May gar nicht erst aufhalten. Fakt war, dass seine Schützlinge 25 Sekunden vor dem Ende mit drei Zählern im Hintertreffen lagen (72:75) und mit dem vermeintlich letzten Angriff den Ausgleich und damit die Verlängerung erzwingen wollten. Doch für den angestrebten "Dreier" bot sich einfach keine Möglichkeit. Zwei Punkte gelangen den Ladybaskets dennoch. Das nachfolgende schnelle Foul brachte eine Rotenburgerin an die Linie, die ihre beiden Freiwürfe vergab. Allerdings blieben lediglich noch 1,7 Sekunden für die Wende. Mehr als ein "Notwurf" war für die May-Schützlinge nicht mehr drin. Dieser verfehlte sein Ziel; die erste Niederlage im Jahr 2010 war somit Gewissheit. Zumindest den direkten Vergleich haben die Ladybaskets aufgrund des 80:63-Erfolges aus der Hinrunde jedoch in der Tasche.

"Wir hätten auch gewinnen können", bilanzierte der Trainer und meinte damit nicht nur unbedingt die Szenerie der finalen Sekunden. Denn nach einem schwachen Start, der von Wedeler Problemen mit der Rotenburger Pressverteidigung geprägt war, fand man zusehends besser in die Partie und lag bei Halbzeit, wenn auch knapp mit 38:36, vorne. Im Anschluss an den Seitenwechsel ging es über weite Strecken "auf und ab", wie May es formulierte. In der Offense der Ladybaskets taten sich dabei immer wieder Astrid Ramcke (24 Punkte, sechs "Dreier") sowie Pia Mankertz (21 Punkte, zehn Rebounds, sechs Assists) hervor. Große Abstände zwischen den Kontrahenten ergaben sich nicht und somit sollte die Begegnung auf jene "Spitz-auf-Knopf"-Entscheidung in den letzten Augenblicken der Partie zulaufen.

Am kommenden Wochenende geht es für die Ladybaskets dann in der heimischen Steinberghalle weiter. Zu Gast ist am Sonnabend die BG Rentrop Bonn. Die Partie beginnt bereits um 14:00 Uhr.

Statistik:

Viertelergebnisse (aus Wedeler Sicht):
19:21, 19:15, 15:14, 21:25

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Ramcke (24), Mankertz (21), Wegner (7), Bade (6), Thänert (6), Ochs (5), Körner (4), Härm (1).

Scouting...

Ladybaskets: Nach der Halbzeit aufgetrumpft

25 Punkte gegen Jena: Pia Mankertz. Foto: Bergmann

Die RIST SCALA bleiben 2010 ungeschlagen. Am Sonnabend sicherte sich das Team der Trainer Alexander May und Adesina Ogundipe einen 78:65-Sieg über den TuS Jena und trumpfte dabei insbesondere im letzten Viertel auf. 29:13 hieß es in den abschließenden zehn Minuten.

Zuvor war es nicht immer wunschgemäß gelaufen, hatten die Ladybaskets sowohl nach dem ersten Abschnitt (12:14) als auch zur Halbzeit (28:33) einen Rückstand zur Kenntnis nehmen müssen. "Aber Jena war immer in Schlagdistanz", so Coach May, der darauf baute, dass sich seine Schützlinge steigern würden. Das taten sie. Angeführt von einer auftrumpfenden Pia Mankertz, die nach dem Seitenwechsel 16 Punkte erzielte und sich zudem sieben Rebounds sicherte, lief es fortan in der Offensive wie geschmiert. Wie bereits in Dorsten musste Mankertz dabei ein ums andere Mal unter dem Korb aushelfen. Wie auch Constanze Wegner und Svenja Härm, die sich allesamt des Lobes ihres Trainers sicher sein durften. "Sicher war die Foulbelastung ein Problem für Jena", schnitt May einen weiteren Aspekt an, der seinem Team in die Karten spielte. Letztlich mussten Spielmacherin Tanja Schäffner als auch Antje Skorsetz und Topscorerin Jenny Menz früher als gewünscht vom Feld. Auf der Gegenseite konnten die Coaches ohne Qualitätsverlust munter wechseln. So schaute etwa Nina Bade zunächst zu, stellte nach ihrer Einwechslung aber prompt ihre Stärken unter Beweis und trug zehn Punkte zum Sieg bei.

Einem 9:0-Lauf der Ladybaskets nach der Halbzeit hatten die Gäste nur wenig entgegenzusetzen, spätestens im letzten Durchgang (29:13) war es um die Siegeshoffnungen der Thüringerinnen dann geschehen. "Unser Ziel muss es sein, solche Leistungen konstant abzurufen", blickte May nach dem Triumph über Jena schon einmal voraus auf die nächste Aufgabe. Die heißt am kommenden Sonnabend BG?89 Rotenburg/Scheeßel. Der Tabellenvierte dürfte ein anderes, schweres Kaliber darstellen. Doch die Chancen stehen nicht schlecht, dass bis dahin mit Katharina Körner sowie Daniela Koch zwei Center-Spielerinnen ins Aufgebot zurückkehren.

Statistik:

Viertelergebnisse:
12:14, 16:19, 21:19, 29:13

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Mankertz (25), Thänert (12), Bade (10), Ramcke (9), Wegner (9), Härm (6), Ochs (6), Hüners (1).

TuS Jena (Punkte): Menz (15), Masek (12), Schäffner (12), Skorsetz (11), Bondzio (7), Offhaus (6), Sturmhöfel (2), Lyssenko.

Schiedsrichter: Dennis Sirowi / Bülent Kara

Scouting...

Ladybaskets: Dem Center-Mangel getrotzt

Gelungenes Comeback: Ruth Thänert. Foto: Claus Bergmann

Die RIST SCALA Ladybaskets trotzten der Ausdünnung auf der Center-Position und sicherten sich am Sonnabend einen 74:64-Auswärtssieg bei der BG Dorsten. Mit Katharina Körner, Mandy Manhold und Laura Rahn standen drei Innenspielerinnen nicht zur Verfügung, zudem fehlte auch Taryn Turnbull, doch das Team von Coach Alexander May zeigte an dessen 33. Geburtstag dennoch eine ansehnliche und erfolgreiche Vorstellung.

"Dorsten war uns körperlich überlegen, hat das aber nicht ausgenutzt", sagte der Trainer. Seine Schützlinge legten einen guten Start hin und erarbeiteten sich im Anfangsabschnitt eine zweistellige Führung (22:12). Nicht zuletzt Ruth Thänert, die nach langer Verletzungspause zurückgekehrt war, überzeugte in der Offensive und erzielte bis zur Halbzeit elf ihrer insgesamt 15 Punkte. Und damit deutlich mehr, als das gesamte Team der Ladybaskets während der zweiten zehn Minuten fabrizierte. "Im zweiten Viertel sind wir eingebrochen", schaute May zurück, der sich in dieser Phase zudem ein technisches Foul einfing. Der Vorsprung schmolz zusehends, so dass man bei der Hälfte der Spielzeit nur noch mit einem Zähler vorne lag (26:25).

So vernagelt der Korb der Gastgeber in den Minuten vor der Pause auch schien, so leicht ging den Ladybaskets das Scoren im Anschluss an den Seitenwechsel dann wieder von der Hand. Hauptverantwortlich dafür: "Pia Mankertz hat in der zweiten Halbzeit innen immer wieder gepunktet", berichtete der Trainer. Er hatte Mankertz ebenso wie Constanze Wegner angesichts der Ausfälle ein ums andere Mal auf die großen Positionen beordert - dieser Schachzug saß. May: "Wir haben uns sukzessive abgesetzt." Kleine Rückschläge und das eine oder andere Aufbäumen des Gegners wurde aus dem Weg geräumt, so dass die Ladybaskets einen verdienten Auswärtssieg einfuhren, der den Worten des Coaches zufolge insbesondere auf eine "gute Teamleistung" zurückzuführen war.

Statistik:

Viertelergebnisse (aus Sicht der Ladybaskets): 22:12, 4:13, 30:22, 18:17

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Mankertz (19), Ochs (15), Thänert (15), Ramcke (8), Koch (6), Hüners (4), Wegner (4), Bade (3), Härm.

Scouting...

Ladybaskets: Mehr Spannung als nötig

Coach Alexander May musste mehr zittern als gewünscht. Foto: Peter Röhl

Die RIST SCALA Ladybaskets sind mit einem Heimsieg ins Basketball-Jahr 2010 gestartet, mussten dabei nach gutem Beginn am Ende allerdings länger zittern, als ihnen und den Fans in der Steinberghalle lieb gewesen sein dürfte. "Wir haben uns selbst in Schwierigkeiten gebracht, indem wir Hagen unnötigerweise ins Spiel haben kommen lassen", bilanzierte Headcoach Alexander May.

Im Rahmen des Charity-Events unter dem Motto "Große Helden helfen kleinen Helden" machten seine Schützlinge den Auftakt und lagen vor der Halbzeit teils deutlich in Front, hatten nach 20 Minuten eine 46:27-Führung inne. Auch ohne Taryn Turnbull gingen die Ladybaskets dabei mit Elan und Konzentration zu Werke und beherrschten den Gast aus Hagen deutlich. Vor allem die Defense lief auf Hochtouren und bot Phoenix keine Chance zur Entfaltung. In unmittelbarer Korbnähe dominierten die Ladybaskets dank starker Leistungen von Daniela Koch und Laura Rahn und angelten sich den Großteil der Rebounds. Dass diese Dominanz nach dem Seitenwechsel nicht in dieser Art und Weise fortgesetzt wurde, lag auch an der Tatsache, dass sich Rahn im Laufe der Begegnung eine Handverletzung zuzog, die unverzüglich medizinisch versorgt werden musste. Zwar kam die Centerspielerin nach einer Weile wieder zurück, doch in der Zwischenzeit hatte Hagen den Rückstand erheblich verkürzt. Trainerin Therese Schielke trieb ihre Schützlinge immer wieder lautstark an und diese holten auf. Und nicht zuletzt deshalb, weil sie die Möglichkeit dazu erhielten, da die Ladybaskets in der Verteidigung nachließen und den Gästen im dritten Viertel 29 Punkte gestatteten.

Pia Mankertz zieht gegen Hagens Alexandra Löpke zum Korb. Foto: Peter Röhl

Doch das May-Team fing sich noch rechtzeitig, um den mittlerweile wieder einstelligen Vorsprung zu verteidigen und die Punkte einzufahren. In der Schlussphase trat dabei Pia Mankertz ein ums andere Mal in Erscheinung und übernahm viel Verantwortung. Mit 24 Zählern war die 19-Jährige am Ende die beste Punktesammlerin der Begegnung. Auf der anderen Seite erzielte Veronika Schielke 16 Zähler, die allerdings nicht ausreichten, um Phoenix zum Sieg in der Steinberghalle zu führen.

Weitere Bilder in der Galerie...

Statistik:

Viertelergebnisse: 26:14, 20:13, 15:29, 18:14

RIST SCALA Ladybaskets (Punkte): Mankertz (24), Rahn (16), Koch (11), Ochs (7), Körner (6), Bade (5), Härm (5), Ramcke (5), Hüners, Wegner.

Phoenix Hagen Ladies (Punkte): Schielke (16), Schlatt (12), Rüsch (11), Pohlmann (8), Löpke (7), Jendreyschak (6), Welzbacher (4), Goessmann (2), Wulf (2), Barosso Perez.

Scouting...

Schiedsrichter: Michael Pieper / Manuel Mark Luecke