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Ladybaskets: Schwere Aufgabe in Grünberg

Eine lange Auswärtsfahrt liegt am Sonntag (12. Februar) vor den RIST SCALA Ladybaskets. Es geht zum Tabellenvierten Bender Baskets Grünberg. Das Hinspiel gewannen die Hessen deutlich mit 90:39. "Deswegen haben wir noch eine Rechnung offen. Wir wollen uns selbst beweisen, dass wir gegen Grünberg besser spielen können als damals. Dabei geht es nicht zuerst um einen Sieg. Grünberg ist ein schweres Pflaster, aber was haben wir zu verlieren?", so Headcoach Alexander May.

Aufgrund der Niederlage gegen Bielefeld am vergangenen Sonntag hat sich die Lage im Abstiegskampf zwar noch einmal deutlich verschärft, hat sich das rettende Ufer ein weiteres großes Stück entfernt. Dennoch gilt die Endphase der jüngsten Begegnung als Muster: "Was wir in den letzten sieben, acht Minuten gezeigt haben, müssen wir mal von Anfang an bringen", sagt der Trainer, fügt aber hinzu: "Andererseits sagen wir das schon seit Saisonbeginn." Die Fahrt nach Grünberg verpassen werden Nika Heidari und Daniela Koch, voraussichtlich wird der Kader der Ladybaskets neun Spielerinnen umfassen.

Ladybaskets: "Do-or-die-Spiel" gegen Bielefeld

Am Sonnabend (4. Februar, 19:00 Uhr) empfangen die RIST SCALA Ladybaskets den TSVE Bielefeld in der Halle Alter Teichweg und stehen damit vor einer Prüfung mit Entscheidungscharakter: "Von der Tabellensituation her ist ein Sieg Pflicht, deswegen lautet unser einziges Ziel am Samstag auch, das Spiel zu gewinnen", sagt Headcoach Alexander May.

Bielefeld ist als Tabellenneunter zwei Ränge vor den Ladybaskets positioniert und hat zwei Siege mehr auf der Habenseite. "Das ist ein do-or-die-Spiel für uns. Wenn wir nicht gewinnen, ist der Ofen aus", so May, der voraussichtlich wieder mit einem größeren Kader als am Wochenende in Herne planen kann. "Wir haben eine realistische Chance gegen Bielefeld. Wenn wir so intensiv spielen wie im letzten Viertel in Herne, dann ist etwas möglich", meint er. Die "Dolphins" unterlagen am vergangenen Spieltag dem ASV Moabit Berlin mit 47:60, das Hinspiel gegen die Ladybaskets gewann Bielefeld mit 76:57.

Ladybaskets: Schwere Aufgabe in Herne

Die RIST SCALA Ladybaskets reisen am Sonnabend zum Spitzenreiter Herner TC (28. Januar, 18:00 Uhr), der am vergangenen Wochenende überraschenderweise gegen den ASV Moabit Berlin seine erste Niederlage der laufenden Saison einstecken musste. Dass die Ladybaskets gegen jene Berlinerinnen ihren bislang einzigen Sieg feierten, dürfte angesichts der geringen Aussagekraft von Quervergleichen aber kein Faktor mehr sein.

Trotz der Niederlage in Quakenbrück wies das Team von Coach Alexander May weiter die im Vergleich zur Hinrunde deutlich ansteigende Form nach. Zwar ist man in Herne klarer Außenseiter, fährt aber ohne Angst zum HTC. "Hernes Niederlage gegen Berlin hat gezeigt, dass in der Liga jeder jeden schlagen kann", so May.

Das Hinspiel verlor sein Team mit 59:75. Vor allem unter dem Korb war der Tabellenführer damals in allen Belangen überlegen, dementsprechend werden die Ladybaskets auch am Sonnabend ganz besonders die Kreise von Minja Terzic und Britta Worms stören müssen, die auf den großen Positionen zu den besten Akteurinnen der 2. DBBL gehören.

Ladybaskets: Dünne Personaldecke vor Quakenbrück-Reise

Die RIST SCALA Ladybaskets sind am Sonntag (22. Januar, 16:30 Uhr) auswärts beim Tabellenfünften TSV Quakenbrück gefordert. Mit der Erleichterung des ersten Saisonsieges im Rücken, aber auch mit einer weiter verschärften Personalsituation reist das Team von Headcoach Alexander May nach Niedersachsen. "Im schlimmsten Fall sind wir nur zu siebt", sagt der Trainer, der ab sofort auf Lucia Thüring (Auslandspraktikum) verzichten muss. Zudem stehen Daniela Koch (Schulterverletzung), Nika Heidari (berufliche Gründe) und möglicherweise auch Katharina Körner (Rückenprobleme) nicht zur Verfügung.

"Die Voraussetzungen sind nicht ideal, das wird eine harte Nuss", meint May. Nach dem Punktgewinn gegen Berlin am Sonntag sei zwar eine Last abgefallen, "uns ist aber klar, dass das nur ein Schritt war und das keine Entspannung bedeutet", so der Trainer. "Am Sonntag in Quakenbrück wird es auf keinen Fall leichter", fährt er fort.

Die "Dragons" aus Quakenbrück verloren zuletzt gegen Opladen mit 52:54. Das Hinspiel in Wedel gewannen die Niedersächsinnen, die von der US-amerikanischen Aufbauspielerin Toby Martin (18,1 Punkte im Schnitt) angeführt werden, mit 62:47.

Ladybaskets: "Endlich mal wieder guten Basketball spielen"

Coach Alexander May. Foto: Claus Bergmann

Mit einem Heimspiel gegen den ASV Berlin (Sonntag, 14:00 Uhr, Steinberghalle) starten die RIST SCALA Ladybaskets ins Jahr 2012. "Die Lage ist klar: Wir müssen mehr Spiele gewinnen als die Gegner", sagt Coach Alexander May mit Blick auf 2012, macht sich angesichts des Verlaufs der Hinrunde aber keine Illusionen. Wichtig sei, dass die Stimmung im Team gut bleibe. Wie dann am Ende der Saison der Tabellenstand sei, müsse man abwarten. Intensität und Engagement im Training seien jedenfalls weiterhin vorhanden.

"Unser Ziel ist es, endlich mal wieder guten Basketball zu spielen. Das kann man vom Team auch erwarten. Einsatz alleine hilft ja nicht, man muss auch mal gut spielen", sagt May vor dem Duell mit den Berlinerinnen, die als Tabellensiebter anreisen. Die Ladybaskets müssen auf Daniela Koch (Schulterverletzung) und Katharina Körner (Rückenprobleme) verzichten und sind auf den "großen Positionen" deshalb ausgedünnt. "Wir müssen einfach für alle Beteiligten das Beste aus dieser Lage und dieser Saison machen", sagt der Trainer angesichts der Aufgaben, die in der Rückrunde auf sein Team warten.

Ladybaskets: Am Girls Day soll der erste Sieg her

Es steht eine Menge auf dem Spiel, wenn die Rist SCALA Ladybaskets am Sonntag (18. Dezember, 16:00 Uhr) den Tabellenvorletzten TG Neuss in der Steinberghalle begrüßen. Das Team von Coach Alexander May will den ersten Saisonsieg und braucht diesen auch, um nicht den Anschluss zu verlieren. Neuss fuhr zuletzt gegen Berlin die ersten Punkte der Saison ein und erhielt dabei tatkräftige Unterstützung der US-Amerikanerin Shacondra James (20 Punkte, 10 Rebounds, 4 Steals, 2 Assists), die dem Vernehmen nach seitens der Neusserinnen erst einmal nur für die letzten beiden Spiele des Jahres zum Kader hinzugefügt wurde. "Wir müssen uns auf sie einstellen und versuchen, sie zu kontrollieren", sagt May, der bis auf Katharina Körner (Rückenprellung) derzeit keine verletzten Spielerinnen hat.

Und die Ladybaskets hoffen auf lautstarke Unterstützung: Denn unter dem Motto "Come on Girls! Let's Play Basketball" findet ein Girls Day im Rahmen des Zweitligaspiels statt. Der Eintritt ist für alle frei, in der Halbzeit gibt es einen Shootout, zu gewinnen gibt es für die Siegerin ein Damentrikot, das mit ihrem Namen beflockt wird. Außerdem gibt es eine Cafeteria mit leckeren Waffeln. Auch "nicht-weibliche" Zuschauer sind natürlich herzlich willkommen - gemeisam wollen wir die Ladybaskets in diesem wichtigen Spiel lautstark unterstützen. Also: Come on Girls! Let's Play Basketball!

Ladybaskets: Im Pokal gegen Chemnitz

Die Rist SCALA Ladybaskets empfangen am Sonnabend (03. Dezember, 20:00 Uhr, Steinberghalle) den Erstligisten Chemcats Chemnitz. Es geht um den Einzug ins Viertelfinale des DBBL-Pokals. Doch für das Team von Headcoach Alexander May hat der Pokalwettbewerb angesichts der schwierigen Lage in der Liga derzeit keine Priorität: "Die Favoritenrolle ist eindeutig geklärt. Sollten wir ausscheiden, würde es wohl keinen stören", sagt er.

Mit Daniela Koch (Schulterblessur) und Constanze Wegner (berufliche Gründe) fehlen zwei Spielerinnen gegen den Erstligaclub, der seit kurzem von Trainer Predrag Lukic angeleitet wird. Der war vor einigen Wochen noch mit dem TSV Quakenbrück zu Gast in Wedel, wechselte in der Zwischenzeit allerdings nach Sachsen.

Die Chemcats unterlagen am vergangenen Spieltag der DBBL den Rhein-Main Baskets mit 61:75. Beste Chemnitzer Akteurin war dabei die US-Amerikanerin Melissa Jeltema mit 19 Punkten und zehn Rebounds. Zwei weitere US-Girls, die Holländerin Kelly Brugman sowie die Serbin Nevena Saponjic (derzeit allerdings verletzt) verleihen dem Team weiteres internationales Flair.

Ladybaskets: Heimspiel gegen Hagen

Leichte Aufgaben gibt es für die RIST SCALA Ladybaskets in dieser Saison nicht. Und so ist das Team von Headcoach Alexander May auch im Heimspiel gegen Phoenix Hagen (Sonntag, 16:00 Uhr, Steinberghalle) wieder in der Außenseiterrolle. Eine Woche nach der Niederlage gegen Mainz starten die Ladybaskets nun den nächsten Versuch, noch vor dem Ende der Hinrunde zu punkten. May muss auf Lucia Thüring verzichten, die aus beruflichen Gründen ausfällt und wohl erst wieder im Januar einsatzbereit ist.

Hagen schlug zuletzt den Vorletzten TG Neuss deutlich mit 76:45 und steht derzeit auf dem sechsten Rang. Franziska Goessmann erzielte gegen Neuss 26 Punkte für Phoenix, 15 (plus zehn Rebounds) gingen an Kimberley Pohlmann. "Hagen ist keine Übermannschaft und ist vor allem dank seiner Pressverteidigung stark. Darauf müssen wir uns einstellen", sagte May. "Meiner Meinung nach verkaufen wir uns immer noch unter Wert. Unser Team ist zweitligatauglich, dazu stehe ich nach wie vor, aber im Endeffekt müssen wir mal Zählbares produzieren. Wir wollen gegen Hagen eine konstante Leistung abliefern und hoffen, dass uns viele Zuschauer unterstützen. Das hat das Team verdient, auch wenn manche das vielleicht anders sehen. Es ist ja nicht so, dass wir nicht kämpfen würden oder die Spiele mit Absicht verlieren", sagt der Coach.

Nach der Partie gegen Hagen steht für die Ladybaskets erst einmal eine Ligapause an, doch gefordert sind sie dennoch: Am Sonnabend, den 03. Dezember (20:00 Uhr), gastiert Erstligist Chemnitz zum DBBL-Pokalspiel (dritte Runde) am Steinberg.

Ladybaskets: In Mainz gefordert

Alexander May. Foto: Bergmann

Am Freitagabend machen sich die RIST SCALA Ladybaskets auf den Weg gen Süden. In Kassel werden sie ihr Nachtquartier aufschlagen und dann am Sonnabend weiter zum Auswärtsspiel beim ASC Theresianum Mainz fahren. Tip-Off in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt ist um 17:30 Uhr.

"Das ist eines der Spiele, die wir gewinnen müssen", sagt Headcoach Alexander May. Und auch ein möglicher direkter Vergleich ist nicht auszublenden, denn Mainz steht als Neunter kaum besser da als die Ladybaskets, die auf ihren ersten Punktspielsieg hoffen. Mit der Tschechin Gabriela Jandova und der Bulgarin Gergana Georgieva hat der ASC zwei starke Innenspielerinnen an Bord, zuletzt stieß auch noch die US-Amerikanerin Kathryn Stockbower hinzu. Nicht nur deshalb schätzt May den Gegner auch "ein bisschen stärker ein, als es die Tabelle hergibt". Doch seine Schützlinge wollen an die phasenweise gute Leistung der Partie gegen Opladen anknüpfen und weiter daran arbeiten, den Weg aus der Talsohle zu finden, in der sich sein Team immer noch befindet. "Wir sind noch nicht über den Berg, auch wenn wir zuletzt einige Schritte in die richtige Richtung gemacht haben", so der Coach. Nicht zur Verfügung stehen für das Auswärtsspiel in Mainz die aus beruflichen Gründen verhinderte Nika Heidari sowie Charlotte Müller-Navarra, die am Wochenende im Regionalliga-Team zum Einsatz kommen soll.

Laura Schroeder und Janne Tullius nahmen unterdessen in Heidelberg seit Sonntag an den Tryouts für das U18-Nationalteam teil. "Die beiden haben sich nach anfänglicher Nervosität gut präsentiert, wurden aber leider nicht für den 18er Kader nominiert", so May, der vor Ort zum Trainerstab gehörte. "Sie haben einen guten Eindruck hinterlassen und sind berechtigterweise dort gewesen. Ihre Leistungen gegen die besten Spielerinnen ihres Alters in Deutschland waren gut. Es ist immer wichtig, sich auf diesem Niveau messen zu können. Sie haben sich empfohlen und sind weiter im Blickfeld der Bundestrainerin", sagt der Coach.

Vormerken sollte man sich zudem schon einmal den Termin für das Spiel im Achtelfinale des DBBL-Pokals: Am 03. Dezember (20:00 Uhr) kommt der Erstligist Chemcats Chemnitz nach Wedel.

Ladybaskets: Opladen kommt

Laura Schroeder (links) und Janne Tullius. Fotos: Bergmann

Am Sonntag (13. November, 16:00 Uhr) begrüßen die RIST SCALA Ladybaskets die SG BBZ Opladen in der Steinberghalle. "Wir sind fit, und wir sind bereit", sagt Headcoach Alexander May. Bereit für den ersten Saisonsieg? "Wir haben keine andere Wahl als zu gewinnen", meint der Trainer. Die kommenden vier Spielen gegen Opladen, Mainz, Hagen und Neuss seien enorm wichtig, fast schon entscheidend, um Schritt für Schritt aus dem Tabellenkeller herauszukommen, so May. Gegen die Leverkusenerinnen, in deren Kader auch Taryn Turnbull steht, erwartet der Coach "ein Spiel auf Augenhöhe, das wir hoffentlich gewinnen werden." Bis auf Katharina Körner (private Gründe) gibt es keine Ausfälle.

Im Anschluss an die Partie gegen Opladen fährt May gemeinsam mit Laura Schroeder und Janne Tullius nach Heidelberg, zu den Tryouts für das U18-Nationalteam. "Dort messen sie sich mit den besten deutschen Spielerinnen ihres Alters. Ich denke, dass die beiden ganz gute Chancen haben, in den Kader zu kommen", sagt May, der vor Ort zum Trainerstab gehört. "Es geht für sie darum, sich gut zu präsentieren und sich mit guten Leistungen zu empfehlen. Die Bundestrainer werden dann entscheiden, welche Spieler sie in Hinblick auf die Europameisterschaft 2012 haben wollen."

Ladybaskets: Gastspiel in Göttingen

Fit für Göttingen: Samantha Ochs. Foto: Bergmann

Eine Woche nach der hohen Niederlage gegen Grünberg geht es für die RIST SCALA Ladybaskets am Sonntag (06. November, 16:00 Uhr) mit dem Auswärtsspiel beim Aufsteiger BG 74 Göttingen weiter. Die Niedersachsen stehen derzeit auf dem zweiten Tabellenrang und haben bisher sämtliche vier Saisonspiele gewonnen.

"Es ist egal, gegen wen es geht, weil wir im Moment selbst unser Gegner sind", sagt Headcoach Alexander May. Es gehe darum, endlich einmal mit einem positiven Gefühl aus einem Spiel zu gehen und die großen Leistungsschwankungen in den Griff zu bekommen. Personell plagen May keine Probleme, auch Samantha Ochs ist einsatzbereit, nachdem die Aufbauspielerin in den vergangenen Tagen kränkelte.

Auf Göttinger Seite dominiert die US-Amerikanerin Ofa Tulikihihifo das Spiel. "Sie ist die wohl beste Innenspielerin der Liga", sagt May. Statistisch liest sich das dann so: 19 Punkte, 9,3 Rebounds, 3,8 Steals und 3,3 Assists pro Einsatz. Auch die Tschechin Katarina Flasarova punktet im Schnitt zweistellig. "Das wird eine sehr schwere Aufgabe", gibt sich der Trainer vor der Begegnung mit den "Veilchen" keinen Illusionen hin.

Ladybaskets: Heimspiel gegen Grünberg am Alten Teichweg

Am Sonnabend um 16:00 Uhr treffen die RIST SCALA Ladybaskets auf die Bender Baskets Grünberg, ausgetragen wird die Partie in der Halle Alter Teichweg. Alle Jugendspieler müssen nur 1 Euro Eintritt entrichten, und die Ladybaskets hoffen zudem, dass sich auch die Wedeler Fans auf den Weg machen.

Mit Grünberg gastiert ein Team, das nach dem Ausfall von Routinier Nici Johnson fast ausschließlich auf Talente setzt und dabei als Bundesstützpunkt einige hoffnungsvolle Kräfte in seinen Reihen hat. Insbesondere Julia Gaudermann machte im bisherigen Saisonverlauf auf sich aufmerksam und kommt auf einen Punkteschnitt von 18,7. Beim jüngsten Heimsieg über ASV Berlin trumpfte zudem Finja Schaake (25 Punkte) auf, möglicherweise wird die Junioren-Nationalspielerin allerdings für den gleichzeitig geforderten Erstligisten Marburg auflaufen, der mit den Bender Baskets zusammenarbeitet.

"Den Sieg im Pokal hat keiner überbewertet. Die Intensität im Training ist gut, ich finde, dass wir ein gutes Stück voran gekommen sind, das müssen wir jetzt auch mal im Spiel zeigen", sagt Headcoach Alexander May, der auf seinen kompletten Kader bauen kann. Ihren ersten Saisoneinsatz könnte zudem Nika Heidari feiern. Die 26-Jährige kam bisher im Regionalliga-Team zum Einsatz, "sie wird uns auf den großen Positionen verstärken", sagt der Coach.

Ladybaskets: Zweimal auswärts gefordert

Zwei Aufgaben liegen am Wochenende vor den RIST SCALA Ladybaskets. Am Sonnabend (22. Oktober, 17:30 Uhr) steht die Partie bei TSVE Bielefeld auf dem Programm, am Sonntag (14:00 Uhr) geht's zum DBBL-Pokalspiel beim SC Weende (Oberliga).

"Jetzt kommen die Spiele, die wir gewinnen wollen und auch müssen. Wir werden uns in dieser Saison wohl nicht mit Herne, Quakenbrück und Berlin messen können, aber Bielefeld ist meiner Meinung nach ein Gegner, der uns liegt", sagt Headcoach Alexander May. Die Vorbereitungen sind im vollen Gange und auch die drei Niederlagen in Serie haben die Stimmung nicht zerstört: "Im Training wird sehr gut gearbeitet. Intensität und Spaß sind da", so der Trainer. Die Bielefelderinnen haben in der aktuellen Saison bislang zwei Partien absolviert: Zunächst gab es einen Heimsieg gegen Neuss, anschließend eine Niederlage in Berlin. Die kanadische Aufbauspielerin Elise Caron erzielte in ihren beiden Auftritten 27 Punkte im Schnitt und dürfte am Sonnabend ganz besonders intensive Betreuung der Ladybaskets-Defense genießen. Mit Kathlyn Varno verstärkte sich Bielefeld zudem unter dem Korb, die US-Amerikanerin ist eine effektive Rebounderin und griff sich bisher elf Abpraller pro Einsatz.

Mit Ausnahme von Katharina Körner hat May derzeit keine Ausfälle zu beklagen. Auch die zuletzt angeschlagene Lucia Thüring und Talent Mona Frey werden in Bielefeld am Start sein. Im Anschluss an die Begegnung am Sonnabend übernachtet das Team in Kassel, um am Sonntag in der 2. Runde des DBBL-Pokal beim SC Weende in Göttingen anzutreten. "Wir wollen dort überzeugen und unserer Favoritenrolle gerecht werden", sagt May.

Ladybaskets: Gegen Herne in der Außenseiterrolle

Fehlt gegen Herne: Katharina Körner. Foto: Bergmann

Es ist das zweite Heimspiel der Saison für die RIST SCALA Ladybaskets, und es ist eines mit eindeutigen Vorzeichen. Am Sonntag (16. Oktober, 16:00 Uhr) trifft das Team von Headcoach Alexander May in der Steinberghalle auf den Herner TC. Der Erstligaabsteiger ist Tabellenführer, die Ladybaskets bilden derzeit das Schlusslicht der 2. DBBL Nord.

"Herne ist der klare Aufstiegsfavorit. Für uns geht es eher darum, unsere Normalleistung konstant zu bringen. Nicht wie zuletzt nur 33, sondern 40 Minuten lang", sagt May. Der Gast aus dem Ruhrgebiet ist personell stark aufgestellt und gewann seine beiden bisherigen Partien gegen Neuss und Berlin souverän. "Wir wollen variabel in der Verteidigung spielen, so wie wir es in den letzten drei Vierteln gegen Quakenbrück gemacht haben. In der Offense wollen wir über Fast Breaks und mehr Bewegung im Spiel zu Scoringoptionen kommen, die wir dann auch nutzen müssen", sagt der Coach. Besonderen Druck, so meint May, habe sein Team angesichts der Ausgangslage keinen: "Wir gehen als klarer Außenseiter ins Spiel. So etwas kann den Druck von außen nehmen. Druck, gut zu spielen und zu gewinnen, machen wir uns selbst", ergänzt er.

Die Stimmung im Team sei keinesfalls schlecht, fährt der Coach fort, auch die durchaus schwierige Personallage kann da nichts ändern. Ruth Thänert steht aufgrund ihres Studiums bis auf weiteres nicht zur Verfügung, Katharina Körner weilt im Urlaub, Lucia Thüring ist während der Partie gegen Quakenbrück umgeknickt und daher angeschlagen, zudem reist Daniela Koch direkt aus Polen von der Hochzeit der ehemaligen Rist-Spielmacherin Dominika Gorczak an. Auf den großen Positionen muss May also improvisieren: "Ich denke aber, dass wir das hinkriegen. Wir haben ja Spielerinnen, die gerne mal unter dem Korb spielen, das können und das auch schon gemacht haben."

Ladybaskets: Berlin ist aufgearbeitet, jetzt kommt Quakenbrück

Gibt's den ersten Zweitligaeinsatz für Mona Frey? Foto: Bergmann

In den Kleidern steckt die Auftaktniederlage von Berlin zwar nicht mehr, doch zumindest im Hinterkopf haben die RIST SCALA Ladybaskets das 51:74 schon noch. Und vor Augen die Forderung, die Headcoach Alexander May bezüglich des ersten Heimspiels der Saison gegen den TSV Quakenbrück formuliert hat. "Ich erwarte defensiv und offensiv eine deutliche Leistungssteigerung", sagt der Trainer vor dem Duell mit den Dragons, das am Sonnabend (08. Oktober, 19:00 Uhr) in der Steinberghalle stattfindet.

Dass die Niedersächsinnen mit einem Sieg über Opladen (54:50) in die Saison starteten, ließ aufhorchen und verdeutlichte nur noch einmal, dass das erste Heimspiel kein Spaziergang werden dürfte. Der Kern des Quakenbrücker Teams ist seit Jahren zusammen und dementsprechend routiniert und aufeinander abgestimmt. "Mit Toby Martin haben sie eine überragende Aufbauspielerin, die es zu stoppen gilt", sagt May. Beim Sieg gegen Opladen war die US-Amerikanerin für 23 Punkte verantwortlich. Unter den Körben räumten die 40-Jährige Katrin Sokoll-Potratz und Nicola Dalton (US-Amerikanerin mit britischem Pass) beinahe alles ab und griffen sich 15 beziehungsweise 16 Rebounds.

"Alle sind fit, es gibt keine Blessuren", vermeldet May aus dem Lager der Ladybaskets und hofft, dass viele Fans den Weg in die Steinberghalle finden, um sein Team beim ersten Heimspiel zu unterstützen. Ihr Zweitligadebüt könnte dabei Mona Frey feiern. Die 15-Jährige steht erstmals im Aufgebot für eine Partie der 2. DBBL.

Ladybaskets: Saisonstart in der Hauptstadt

Ann-Kristin Rathjen

Am Sonnabend (01. Oktober, 16:30 Uhr) starten die RIST SCALA Ladybaskets in die neue Spielzeit. Den Auftakt macht die Auswärtspartie beim Aufsteiger ASV Moabit Berlin. "Die Mädels sind heiß auf die neue Saison und freuen sich, dass endlich die Spiele losgehen", sagt Headcoach Alexander May. Dem 34-Jährigen steht zum jetzigen Zeitpunkt ein 14 Akteurinnen umfassender Kader zur Verfügung, nachdem sich in letzter Zeit noch einige Personalien geklärt haben. So wird Charlotte Müller-Navarra ihr Studium in Hamburg fortsetzen und kehrte ins Team zurück, nachdem sie die Ladybaskets vor einem Jahr in Richtung Jena verließ. "Sie hat dort viel Zweitliga-Erfahrung gesammelt, die sie jetzt bei uns einbringen wird", freut sich May. Den Sprung aus dem Regionalliga-Team ins DBBL-Aufgebot vollzog Ann-Kristin Rathjen. "Sie war seit Jahren ein Leistungsträger in der Regionalliga. Ann-Kristin ist eine sehr solide Spielerin mit einem ordentlichen Wurf und viel Kampfgeist und Erfahrung", so der Trainer über die 27-jährige Flügelspielerin.

Ruth Thänert. Fotos: Claus Bergmann

Für weitere Verstärkung unter dem Korb sorgt Rückkehrerin Ruth Thänert. Zunächst einmal für die ersten beiden Saisonspiele. "Ruth geht zum Studium nach Kiel. Ob sie bei uns bleibt, hängt von ihrem Stundenplan ab. Wir hoffen natürlich, dass sie im Idealfall vielleicht zweimal in der Woche mit uns trainieren kann", sagt May. Die 21-Jährige spielte in der vergangenen Saison zunächst für die Quest University in Kanada und anschließend für den späteren Erstliga-Aufsteiger Rotenburg/Scheeßel.

"Offensiv sind wir schon auf einem guten Niveau", meint der Coach mit Blick auf die Saisonvorbereitung, "in der Defensive gibt es noch Lücken, an denen wir arbeiten." Die erste Auswärtsreise der Saison führt die Ladybaskets also in die Hauptstadt. Das Team des ASV Moabit ist May und vielen seiner Spielerinnen zumindest in Teilen aus den Regionalliga-Duellen bekannt. "Das ist ein relativ junges Team, das in der letzten Saison für viele etwas überraschend oben stand und aufgestiegen ist", so der Trainer. Die Berlinerinnen verfügen über die eine oder andere Spielerin mit Zweitliga-Erfahrung und zudem steht mit Noémie Rouault eines der größten deutschen Talente im ASV-Aufgebot.

Und auch das erste Heimspiel in der Steinberghalle ist nicht mehr weit, den Termin sollte man sich schon einmal vormerken: Am 08. Oktober (19:00 Uhr) empfangen die Ladybaskets den TSV Quakenbrück.

Ladybaskets: Mit Neuzugang gegen Lemvig

"Das sollte ein interessantes Spiel werden, in dem wir sehen werden, wie bei uns der Stand der Dinge ist, wie gut der Fitnesszustand ist", sagt Headcoach Alexander May vor dem Test gegen den dänischen Erstligisten Lemvig am Sonnabend (18:00 Uhr, Steinberghalle). Die Skandinavierinnen haben sich mit zwei US-amerikanischen Centerspielerinnen unter dem Korb verstärkt und sollten ein Prüfstein für das junge Team der RIST SCALA Ladybaskets sein.

Mit Lucia Thüring wird auch ein Neuzugang mitwirken. Die 20 Jahre alte Aufbauspielerin wechselt vom Erstliga-Aufsteiger Osnabrück zu den Ladybaskets und wird den Kader bis Ende des Jahres verstärken, ehe sie ein Praktikum in Kolumbien beginnt. "Sie stammt aus der Göttinger Jugend und hat dann in Osnabrück gespielt. Dort war sie der Back Up für die US-Amerikanerin auf der Guardposition. Sie lebt von ihrer Schnelligkeit, ihrer Defense und sie hat eine gute Penetration zum Korb. Sie ist eine junge Spielerin, die aber Erfahrung hat und die uns mit ihrer Intensität weiterhelfen wird", sagt May.

Ebenfalls eine erste Visitenkarte wird Mona Frey gegen Lemvig abgeben. Das Talent (Jahrgang 96) aus dem WNBL-Team wusste im bisherigen Verlauf der Vorbereitung im Training zu überzeugen und darf sich deshalb nun auch im Wettkampf zeigen.

Ladybaskets: Vier Youngster mischen mit

Clara Schwartz, Mona Frey und Janne Tullius (von links).

Die Wege zwischen WNBL und 2. Bundesliga sind kurz - dieses proklamierte Motto der RIST SCALA Ladybaskets klingt nicht nur gut, sondern es ist auch so und damit gut. Obwohl eine Einschränkung schon noch erlaubt sein muss. In geographischer Hinsicht ist es kein Katzensprung, schließlich kommen die Mädels, die den Sprung von U17-Bundesliga in den Zweitligakader schaffen wollen aus allen Ecken in und um Hamburg.

Laura Schroeder (Jahrgang 95) aus Sülldorf hat noch den kürzesten Weg, doch bei der Stippvisite in der Steinberghalle am Donnerstagabend fehlt die Aufbauspielerin: schulische Gründe lassen für sie heute kein Training zu. Die drei weiteren "Küken" der Ladybaskets, die in der kommenden Saison im (erweiterten) Kader für die 2. DBBL stehen, haben etliche Kilometer hinter sich gebracht, um nach Wedel zu kommen. Janne Tullius (Jahrgang 94) ist in Langenhorn zu Hause, Clara Schwartz (Jahrgang 96) stammt aus Glinde und Mona Frey (Jahrgang 96) aus Buchholz. "Ich gehe auf die Sportschule Alter Teichweg, also musste ich jetzt nicht aus Buchholz herkommen", schränkt Frey ein. Die säuberlich aufeinander abgestimmte Kombination aus Sport und Schule lässt für die Elftklässlerin mehrere Trainingseinheiten pro Woche vor dem Unterricht zu. Schwartz nickt zustimmend, sie ist in der zehnten Klasse der selben Schule und kennt das. "Clara ist für den deutschen U15-Kader gesichtet worden und kämpft dann demnächst um den Einzug ins U16-Nationalteam", sagt Ladybaskets-Headcoach Alexander May. Im Dunstkreis der DBB-Auswahlteams waren oder sind alle der vier Akteurinnen. Und irgendwann soll dann auch der Schritt ins Zweitligateam klappen.

Laura Schroeder

Während Frey, Schroeder und Tullius für die SC Rist Ladyvikings in der WNBL auflaufen respektive aufliefen, wird Schwartz dies bei den Stormarn Wild Wings tun, die vor ihrer ersten Saison in der U17-Bundesliga stehen und u.a. von der früheren Risterin Kaya Jensen gecoacht werden. Am ersten Spieltag übrigens gegen die Vikings. Mona Frey steht dann auf Wedeler Seite. "Sie hat zuletzt den größten Schritt im Training gemacht. Man muss mal sehen, ob sie dann auch schon in der 2. DBBL zum Zuge kommt", sagt May über die Aufbauspielerin, die ansonsten in der WNBL und bei den 2. Damen des SC Rist Spielpraxis erhält. Das Sammeln von Erfahrung im Seniorenbereich - und nicht nur im Training mit dem Zweitligateam - gehört zu den wichtigen Bausteinen der Förderung: Schwartz spielt zusätzlich für den Ahrensburger TSV in der 2. Regionalliga, Schroeder ist ebenfalls für Rists "Zweite" im Einsatz, Tullius für den SC Alstertal-Langenhorn in der 2. Regionalliga. Eines hat Letztere ihren Kolleginnen schon voraus. Sie hat bereits einen Zweitligaeinsatz absolviert. "Das Physische ist der große Unterschied im Training und natürlich auch in den Spielen. Da geht es in der 2. DBBL viel schneller und härter zu als in der Jugend", sagt Tullius, die dem WNBL-Alter entwachsen ist und ebenso wie Schroeder fest zum Zweitligakader zählen wird.

Nach den Abgängen von Ashley Wallace und Sabrina Ochs müssen nun andere, eben auch die ganz jungen Kräfte ran. Eine weitere (externe) Verstärkung des Ladybaskets-Kaders ist zwar nicht ganz ausgeschlossen, ließe sich aber nur über die Mithilfe weiterer Sponsoren stemmen. "Wer die weibliche Jugendarbeit unterstützen möchte, ist bei uns jederzeit herzlich willkommen", sagt May. Denn eine weitere Führungsperson, die die nachrückenden Talente in brenzligen Situationen auf dem Feld an die Hand nimmt, stünde dem Zweitligakader durchaus noch gut zu Gesicht und dürfte auch das Fortkommen der Youngster zumindest unterstützen.

Unterdessen erwischten die Ladybaskets in der ersten Runde des DBBL-Pokals eines von sechs Freilosen. Demzufolge steht das erste Pflichtspiel der neuen Saison am 01. Oktober auf dem Programm. Dann gastieren die Ladybaskets am ersten Spieltag der 2. DBBL beim Liga-Neuling ASV Moabit Berlin.

Ladybaskets: Kontinuität ist angesagt

Alexander May plant die neue Saison. Foto: Claus Bergmann

Das Schlüsselwort bei den RIST SCALA Ladybaskets in Hinblick auf die neue Saison heißt derzeit Kontinuität. Headcoach Alexander May und sein Assistent Adesina Ogundipe, der Vaterfreuden entgegenblickt und sich aus diesem Grund momentan verständlicherweise weniger mit Basketballthemen beschäftigt als gewohnt, bereiten die kommende Spielzeit in der 2. Bundesliga Nord vor. Und sie tun dies mit einem bekannten Stamm von Spielerinnen: Svenja Härm, Daniela Koch, Samantha Ochs, Astrid Ramcke und Constanze Wegner gehen in eine weitere Saison mit den Ladybaskets. Noch nicht endgültig zusagen konnte aus beruflichen Gründen bislang Katharina Körner. May zeigt sich jedoch guter Dinge, mit der Flügelspielerin eine Lösung zu finden.

Janne Tullius, die bereits in der vergangenen Saison in Training und Spiel erste Erfahrungen in der 2. DBBL sammelte und mittlerweile der WNBL entwachsen ist, rückt in den Zweitliga-Kader. Auch Laura Schroeder, die weiterhin für Einsätze in der U17-Bundesliga berechtigt ist, soll verstärkt ins Training des Damen-Aufgebots eingebunden werden und die Möglichkeit erhalten, sich erste Sporen zu verdienen.

Neben dem feststehenden Wechsel von Sabrina Ochs zum Erstliga-Aufsteiger Osnabrück wird die US-Amerikanerin Ashley Wallace aller Voraussicht nach nicht nach Wedel zurückkehren: "Nach jetzigem Stand planen wir, die Ausländer-Position nicht zu besetzen. Es sei denn, es gelingt uns noch, den Sponsoren-Pool zu erweitern", sagt May. Externe Neuzugänge gibt es bislang keine, Kontakte zu potentiellen Verstärkungen bestehen allerdings. Konkrete Ergebnisse sind in dieser Hinsicht noch nicht zu vermelden. "Wir arbeiten noch dran", berichtet der Coach, der den Start für die "ernste Vorbereitung" auf die neue Saison für August angesetzt hat.

Da mit Osnabrück sowie Rotenburg/Scheeßel zwei Clubs aus der 2. DBBL ins Oberhaus rückten, wird es naturgemäß veränderte Kräfteverhältnisse in der Liga geben. Als Absteiger aus der DBBL kommt der Herner TC hinzu, aus der 1. Regionalliga schafften ASV Moabit Berlin und BG 74 Göttingen den Sprung in die 2. DBBL, zudem wechselt der ASC Theresianum Mainz von der Süd- in die Nordstaffel.

Ladybaskets: Sabrina Ochs wechselt zum Erstliga-Aufsteiger Osnabrück

Die Ausbildung und das Heranführen von talentierten Spielerinnen an große Aufgaben ist ein Eckpfeiler des Konzepts der RIST SCALA Ladybaskets. Die Umsetzung dieses Ziels erfolgt sowohl in der 2. DBBL, in der 1. Regionalliga als auch in der WNBL. Und mitunter empfiehlt sich eine Spielerinnen durch starke Leistungen bei den Ladybaskets eben auch für noch höhere Aufgaben. Genau so eine Akteurin ist Sabrina Ochs. Seit geraumer Zeit ist die 18-Jährige Leistungsträger bei den Ladybaskets und zudem Junioren-Nationalspielerin. Ab der kommenden Saison wird Ochs zudem in der ersten Liga an den Start gehen. Das Talent aus der Schmiede des SC Alstertal-Langenhorn wechselt zum frischgebackenen Aufsteiger OKE Panthers Osnabrück.Dort wird Ochs ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren und eben das DBBL-Team verstärken.

Bereits in der Saison 2007/2008 sammelte Ochs erste Erfahrungen in der 2. Bundesliga. Bei bisher drei Jugend-Europameisterschaften trug sie das Trikot des Deutschen Basketball Bundes, im Sommer dieses Jahres könnte mit dem U20-Nationalteam die vierte Teilnahme folgen. In der abgelaufenen Spielzeit in der 2. DBBL erzielte die Aufbauspielerin 10 Punkte, knapp fünf Rebounds sowie 2,7 Assists pro Partie (20 Einsätze) für die Ladybaskets. Mit Sabrina Ochs verlässt ein großes Talent den Hamburger Basketball. "Ich wünsche Sabrina für ihren nächsten Schritt alles Gute und hoffe, dass sie sich in Osnabrück nach ihren Wünschen weiterentwickeln kann", sagt Headcoach Alexander May.

Ladybaskets: Letztes Heimspiel der Saison

Die Ladybaskets treffen am Sonntag auf Bielefeld. Foto: Claus Bergmann

Die Saison in der 2. DBBL neigt sich bereits spürbar dem Ende entgegen. Zumindest für die RIST SCALA Ladybaskets, die am Sonntag (13. März, 16:00 Uhr) ihr letztes Heimspiel gegen TSVE Bielefeld bestreiten. "Die Saison ist für uns diesmal ja auch kürzer, weil die Playoffs fehlen", sagt Headcoach Alexander May, dessen Team den Sprung unter die besten vier Mannschaften nicht mehr vollziehen kann.

Das heißt allerdings nicht, dass die Ladybaskets ohne Ziel in die Partie gegen die "Dolphins" gehen: "Das Hinspiel haben wir knapp verloren und sind deshalb natürlich motiviert", sagt der Trainer, der derzeit frei von Personalsorgen ist. Hingegen beschäftigten ihn die zuletzt verbesserungswürdigen Offense-Leistungen seiner Schützlinge. Gegen Rotenburg/Scheeßel gelangen nur 44 Punkte, am vergangenen Wochenende im Duell mit Opladen lediglich 46. "Wir haben im Training gut geworfen", ist May guter Dinge, dass sein Team diesbezüglich einen Aufwärtstrend wird nachweisen können. "Das ist viel Kopfsache: Wenn die ersten zwei, drei Würfe nicht fallen, dann kann einen das schon mal beschäftigen", meint der Coach.

Gegen Bielefeld müssen sich die Ladybaskets nach Einschätzung ihres Trainers auf einen schnellen und ausgeglichen besetzten Gegner einstellen. Die "Dolphins" bezwangen zuletzt Phoenix Hagen mit 73:63, verloren zuvor allerdings zweimal. Derzeit rangiert das Team auf dem sechsten Platz und damit unmittelbar vor den Ladybaskets. Statistisch sind die Kanadierin Amanda Anderson sowie die US-Amerikanerin Ashley Spriggs die besten Akteurinnen der Bielefelderinnen.

Ladybaskets: Vierter gegen Fünfter in Opladen

Eine Woche nach der Niederlage beim Tabellenführer BG Rotenburg/Scheeßel reisen die RIST SCALA Ladybaskets am Sonntag (6. März, 16:00 Uhr) zum Auswärtsspiel bei der SG BBZ Opladen.

Den Tabellenvierten aus Leverkusen schätzt Headcoach Alexander May als "ziemlich erfahren" ein. Insbesondere unter dem Korb setzen die Rheinländerinnen auf Routine, dort sind Mareike Nettersheim, Mayte Thimm sowie Cornelia Janzon aktiv, die allesamt über Erstliga-Erfahrung verfügen, Janzon spielte zudem im A-Nationalteam. Topscorerin Opladens ist jedoch Guard Vera Jaecker.

Das Hinspiel gewannen die Leverkusenerinnen in der Steinberghalle mit 78:66, durchlebten zuletzt aber eine durchwachsene Phase mit vier Niederlagen aus fünf Spielen. "Wir wollen unser Bestes geben und hoffen auf einen Sieg", sagt May, dessen Team ohne personelle Sorgen an den Rhein fährt. Die Niederlage gegen den Tabellenführer sei verarbeitet, sagt der Trainer, so dass einem freien Aufspielen gegen Opladen nichts im Wege stehen dürfte.

Ladybaskets: Auf zum Tabellenführer

Constanze Wegner und Kolleginnen fahren nach Rotenburg. Foto: Bergmann

"Wir wollen versuchen, sie so lange wie möglich zu ärgern", hat Headcoach Alexander May als Marschroute für die Partie seiner RIST SCALA Ladybaskets bei den "Hurricanes" der BG'89 Rotenburg/Scheeßel (Sonnabend, 26. Februar, 19:30 Uhr) ausgegeben. Die Reise zum Spitzenreiter der 2. DBBL treten die Ladybaskets als Außenseiter an - aber keinesfalls chancenlos. "Wir haben in diesem Jahr schon gezeigt, dass wir die besten Teams der Liga schlagen können. Gegen Rotenburg geht es darum, dies noch mal zu tun. Wir wollen jedenfalls unser Bestes geben", so der Trainer. Katharina Körner ist nach ihrer Gehirnerschütterung voraussichtlich wieder einsatzfähig, auch Sabrina Ochs wird wohl spielen können. Die Juniorennationalspielerin zog sich im Duell mit Hagen eine Knieverletzung zu. "Das war zum Glück nichts Schlimmes", berichtet May.

Um Rotenburg zu ärgern und gerne auch zu bezwingen, müsse sein Team darum bemüht sein, die Rebounds des Gegners zu minimieren, fordert der Coach. Spielerinnen, auf die es zu achten gilt, gibt es im Rotenburger Aufgebot einige: Natürlich die ehemaligen Wedelerinnen Pia Mankertz und Laura Rahn, die US-Amerikanerinnen Erika Bobo und Toni Thomas zudem. Das Hinspiel entschieden die Niedersachsen mit 86:73 für sich, mit einer geglückten Revanche am Sonnabend könnten die Ladybaskets einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt tätigen.

Ladybaskets: Gegen Hagen das Abrutschen bremsen

Feuert an: Headcoach Alexander May. Foto: Claus Bergmann

Die RIST SCALA Ladybaskets treffen am Sonntag (20. Februar, 16:00 Uhr) auf Phoenix Hagen und verfolgen laut Headcoach Alexander May vor allem ein Ziel: "Wir wollen uns auf unser Spiel konzentrieren und viele Kleinigkeiten im Vergleich zu den letzten Spielen anders und richtig machen." Um die Partie am Steinberg zu gewinnen nämlich, doch May betont andererseits: "Bei uns muss schon alles stimmen, damit wir Hagen schlagen." Nicht dazu beitragen kann Katharina Körner, die mit einer Gehirnerschütterung ausfällt.

Die Gäste aus Hagen haben mit der kanadischen Center-Spielerin Cailin Crosby einen Fixpunkt unter den Körben. Die 23-Jährige in ihrem Wirken einzuschränken, könnte der erste Schritt zu einem Heimsieg sein. Dass dieser gebraucht wird, um das drohende Abrutschen in den Tabellenkeller abzuwenden, ist offensichtlich. Auch wenn der Coach sagt: "Ein do-or-die-Spiel ist es aber noch nicht." Doch könnten derartige Matches schneller anstehen, als den Ladybaskets und ihren Fans lieb ist, wenn die Abstiegsränge näherrücken sollten.

Ladybaskets: Playoff-Chance? Dann muss ein Auswärtssieg her

Rückblick: Sabrina Ochs greift sich im Hinspiel gegen Grünberg den Ball. Foto: Bergmann

"Ich hoffe, dass wir unsere Lektion aus dem Spiel gegen Neuss gelernt haben", sagt Headcoach Alexander May vor dem Auswärtstrip nach Mittelhessen. Die RIST SCALA Ladybaskets müssen am Sonntag (13. Februar, 16:30 Uhr) bei den Bender Baskets Grünberg ran und wollen die bittere Niederlage des vergangenen Sonnabends vergessen machen. Zumal mit Grünberg aus dem Hinspiel ohnehin noch eine Rechnung zu begleichen ist. Damals unterlagen die Ladybaskets knapp mit 58:61, nachdem sie das erste Viertel verschlafen hatten und sich mit großem Kampf anschließend aber noch in die Nähe eines Sieges katapultierten.

"Grünberg ist wirklich nicht zu unterschätzen", achtet May weniger auf den Tabellenstand, der die Hessen als Vorletzten ausweist, sondern vielmehr auf das "Spielermaterial", das den Bender Baskets zur Verfügung steht. Am zurückliegenden Wochenende schlugen die Grünbergerinnen Phoenix Hagen mit 88:77, starke 30 Punkte erzielte dabei Finja Schaake, die auch im Aufgebot des Erstligisten Marburg steht. Ohnehin verfügen die Bender Baskets über einige Junioren-Nationalspielerinnen, die es zu beachten und möglichst auszuschalten gilt.

"Wenn wir Platz vier und damit die Playoffs noch erreichen wollen, dann müssen wir gewinnen", sagt der Coach und fordert im selben Atemzug eine "Absicherung nach unten", schließlich ist Grünberg als Vorletzter nur eine Niederlage entfernt. In personeller Hinsicht kann May im Vergleich zum Neuss-Spiel auf denselben Kader bauen, der bereits am Sonnabend nach Mittelhessen reisen wird, um die Aufgabe am Sonntag erholt von den Reisestrapazen angehen zu können.

Holmes Place Bahrenfeld präsentiert: Erst der Zweite, jetzt der Dritte

Der umjubelte Sieg in Osnabrück ist erst wenige Tage eher, da wartet bereits die nächste schwere Aufgabe auf die RIST SCALA Ladybaskets. Am Sonntag (23. Januar, 14:00 Uhr) gastiert der TSV Quakenbrück am Steinberg, präsentiert von Holmes Place Bahrenfeld. Mitglieder und Fans des SC Rist profitieren von dieser Kooperation durch vergünstigte Jahresbeiträge in einem der schönsten Clubs Hamburgs. Wer jetzt eine Mitgliedschaft startet, wird zusätzlich belohnt: Bis zu drei Monate kostenloses Training oder viele interessante Geschenke warten auf diejenigen, welche Ihre guten Vorsätze umsetzen und nachgewiesen regelmäßig trainieren. Informationen unter www.holmesplace.de oder direkt am Infostand in der Steinberghalle.

Die Dragons aus Quakenbrück sind Tabellendritter und zudem punktgleich mit Osnabrück. Am vergangenen Wochenende gab es für den TSV einen 90:81-Sieg gegen die Phoenix Hagen Ladies.

"Im Hinspiel waren wir bis zur Verletzung von Ashley knapp dran", sagt Coach Alexander May, der deshalb davon ausgeht, dass seine Damen wie beim letztlich deutlichen 48:70 Mitte Oktober auch bei der Revanche werden mithalten können. Den Gegner jedenfalls schätzt der Trainer der Ladybaskets als "sehr konstant" ein, auch wenn eine Leistungsträgerin unter dem Korb kürzlich den Kader verließ. Verlassen kann sich Quakenbrücks Coach Predrag Lukic weiterhin auf seine US-Amerikanerin Toby Martin, die Britin Nicola Dalton sowie Centerspielerin Katrin Sokoll-Potratz. Dieses Trio bestimmt zumeist das Geschehen bei den Niedersächsinnen.
Samantha Ochs (verletzt) und ihre Schwester Sabrina (krank) fehlten während der Trainingswoche, sollten am Sonntag aber dabei sein können, hofft May.

Ladybaskets: Die Pause ist vorbei

Astrid Ramcke (hier mit Coach Alexander May) präsentierte sich kürzlich beim U20-Nationalteam. Foto: Claus Bergmann

Am Sonntag (16. Januar, 16:00 Uhr) starten die RIST SCALA Ladybaskets ins neue Basketball-Jahr. Das Team des Trainer-Duos Alexander May/Adesina Ogundipe reist zum Tabellenzweiten OKE Panthers nach Osnabrück. "Die Pause hat uns gut getan und vor allem natürlich auch die Siege vor der Pause", sagt May in Hinblick auf die Aufgabe in Niedersachsen.

Von Erkältungen oder sonstigen Erkrankungen und Blessuren sind die Ladybaskets während der spielfreien Zeit verschont geblieben, so dass man die erste Aufgabe des Jahres in Bestbesetzung angehen kann. Fast. Denn Nele Schmidt wird nicht mitwirken können. Die heute 22 Jahre alt gewordene Akteurin (Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!) befindet sich derzeit im Uni-Stress. Bekanntermaßen beginnt sie Ende Januar zudem einen Auslandsaufenthalt, der der Vorbereitung bedarf. Mit dabei sind in Osnabrück hingegen Sabrina Ochs und Astrid Ramcke, die kürzlich an einem Lehrgang des U20-Nationalteams in Heidelberg teilnahmen und dort mit Blick auf die EM im Sommer Werbung in eigener Sache betrieben. "Sie haben sich gut verkauft", sagt May.

Ähnliches gegen Osnabrück zu vollbringen, ist nicht nur für die beiden das Ziel. Was die Zahlen und Statistiken betrifft, scheint der Tabellenzweite und Meisterschaftsanwärter zwar im Vorteil, doch der Coach macht deutlich: "Ich gehe davon aus, dass die Tagesform entscheidet. Wir haben das Hinspiel zwar mit zwölf Punkten verloren, haben dabei aber gesehen, dass man Osnabrück schlagen kann. Wir haben vor der Pause Schwung aufgenommen und wollen den jetzt nutzen." Mit Nadja Prötzig (ausgeliehen vom TSV Wasserburg) und Stacy Ann Haddow (zuvor Grand Canyon University) haben die Panthers zwei neue Spielerinnen an Land gezogen. Beste Werferin des Teams aus Niedersachsen war im bisherigen Saisonverlauf Stefanie Grigoleit mit einem Punkteschnitt von 16,5.

Ladybaskets: Noch ein Sieg vor Weihnachten?

Wieder gesund und einsatzbereit: Ida Hüners. Foto: Claus Bergmann

"Wenn wir so konzentriert spielen wie gegen Dorsten, dann schlagen wir auch Jena", blickt Headcoach Alexander May mit einer klaren Vorstellung auf das letzte Spiel des Jahres voraus. Am Sonnabend (18. Dezember, Tip-Off um 17:00 Uhr und nicht wie ursprünglich geplant um 19:00 Uhr) treffen die RIST SCALA Ladybaskets in der Steinberghalle auf TuS Jena. Der klare Erfolg über Dorsten hat dem Team gut getan, die Motivation ist groß, vor dem Fest noch einen zweiten Sieg in Folge einzufahren.

Im Duell mit den Thüringerinnen könnten auch zwei bekannte Gesichter dem Steinberg einen Besuch abstatten. Denn im Jenaer Aufgebot stehen Dana Penno und Charlotte Müller-Navarra. Penno stammt bekanntermaßen aus der Jugend des SC Rist und führte Jena in ihrem ersten und bislang einzigen Saisoneinsatz mit 24 Punkten zum ebenfalls ersten und bislang einzigen Sieg. Müller-Navarra stand zu Saisonbeginn noch im Aufgebot der Ladybaskets, zog dann aber nach Jena, um dort ein Studium zu beginnen. Ebenfalls zum Einsatz kommen könnte Flügelspielerin Jenny Menz, die mittlerweile zumeist für Chemnitz in der DBBL aufläuft. Mit welchem Kader Jena tatsächlich anreisen wird, entzieht sich derzeit noch Mays Kenntnis, der Coach sagt: "Wenn all diejenigen spielen, die auf der Liste stehen, ist Jena ein ganz anderes Kaliber als die Mannschaft, die wir am ersten Spieltag klar geschlagen haben. Wir gehen von dem Fall aus, dass alle dabei sind." Also auch die US-Amerikanerin Joy McCorvey, die mit hervorragenden Statistiken aufwartet und im Schnitt 16,6 Punkte sowie 14,6 Rebounds und 3,1 Blocks erzielt.

Nachdem Ida Hüners gegen Dorsten krank fehlte, ist die Flügelspielerin mittlerweile wieder einsatzbereit. Svenja Härm hingegen fehlt weiterhin aufgrund einer Bänderverletzung. Tilla Becker fehlt aus privaten Gründen, hinter dem Einsatz von Katharina Körner (Arbeit) steht noch ein Fragezeichen.

Ladybaskets: Guter Dinge ins Heimspiel gegen Dorsten

Anfeuern für das Heimspiel: Coach Alexander May. Foto: Claus Bergmann

Lange genug haben die RIST SCALA Ladybaskets den gegnerischen Teams beim Jubeln zusehen müssen, am Sonntag (12. Dezember, 17:00 Uhr) soll wieder selbst gefeiert werden. Doch dafür muss die BG Dorsten in der Steinberghalle bezwungen werden. "Ich glaube, dass die Talsohle durchschritten ist. Ein Sieg ist auf jeden Fall erwünscht", gibt sich Headcoach Alexander May optimistisch. Auch im Kreise seiner Schützlinge habe er den festen Willen ausgemacht, nun endlich wieder einen Sieg einzufahren. Bis auf die weiterhin verletzt ausfallende Birthe Meyer hat May sämtliche Spielerinnen an Bord.

Eine Aufgabe für sein Team wird sein, die Kreise von Dorstens Topscorerin Leonie Bleker wirkungsvoll zu stören. Die Centerspielerin verbuchte im bisherigen Saisonverlauf Mittelwerte von 15,9 Punkten und 9,1 Rebounds pro Partie. Beim Heimsieg der BG gegen Phoenix Hagen (81:73) am zurückliegenden Sonnabend hielt sich Bleker zwar zurück, doch dafür sprangen andere in die Bresche: Christina Krick und Pia Schiffer gelangen jeweils 22 Zähler, Lea Thiel erzielte 20 Punkte.

Bereits vor dem DBBL-Heimspiel um 17:00 Uhr gibt es am Sonntag Bundesliga-Basketball zu sehen. Um 14:00 Uhr ist Tip-Off der WNBL-Begegnung zwischen den SC Rist Lady Vikings und evo New Basket Oberhausen.

Ladybaskets: In Bielefeld einen Trend setzen

Die RIST SCALA Ladybaskets reisen am Sonnabend nach Ostwestfalen und treffen um 16:45 Uhr auf den TSVE Bielefeld. Die "Dolphins" stehen auf dem fünften Tabellenrang der 2. DBBL Nord, haben jedoch auch nur einen Sieg mehr auf dem Konto als die zehntplatzierten Ladybaskets. 

"In den letzten drei Spielen des Jahres geht es für uns darum, einen Trend zu setzen", sagt Headcoach Alexander May, "wir müssen langsam mal das Manko des Verlierens ablegen." In den vergangenen Wochen fehlte oft nicht viel, um die volle Punktzahl einzufahren, dennoch hat meist der Gegner die Nase vorn. "Unser Team ist jung und muss lernen, den Sack zuzumachen", so May, der in Bielefeld auf die weiterhin verletzt pausierende Birthe Meyer verzichten muss, zudem ist Ashley Wallace aufgrund einer Knieblessur angeschlagen. Ob die US-Amerikanerin aufläuft, wird sich kurzfristig entscheiden.

Auf Bielefelder Seite ist insbesondere die Kanadierin Amanda Anderson zu beachten, die im Schnitt zwölf Punkte auflegt. Immer für ein "Double-Double" gut ist zudem US-Center Ashley Spriggs.

Ladybaskets: Opladen kommt

Will mehr Konstanz: Coach Alexander May. Foto: Bergmann

Am Sonntag (21. November, 14:00 Uhr) treffen die RIST SCALA Ladybaskets auf den Tabellenvierten SG BBZ Opladen. "Eine erfahrene Mannschaft. Das wird eine schwere Aufgabe", schätzt Coach Alexander May den Gegner aus Leverkusen ein. Dennoch gehen die Ladybaskets mit dem klaren Vorhaben in die Partie, nach drei sieglosen Spielen in Folge wieder zu gewinnen. Die in den vergangenen Wochen vermisste Konstanz soll dabei nach Möglichkeit diesmal nachgewiesen werden. "Wir müssen einfach mal vier Viertel lang konstant spielen", sagt May.

"Die Trainingswoche war bisher ganz gut", fährt der Trainer fort. Im weiteren Verlauf bis zur Partie am Sonntag will er entscheiden, ob er die WNBL-Spielerinnen Laura Schroeder und Janne Tullius erstmals in den Kader beruft. "Es könnte sein, dass ich sie für ihre guten Leistungen belohne und sie gegen Opladen ins Aufgebot nehme, damit sie mal 'reinschnuppern können", so May. Nicht zur Verfügung stehen gegen Opladen Birthe Meyer und Samantha Ochs, die unter Knieproblemen leiden.

Am vergangenen Wochenende bezwang Opladen die Phoenix Hagen Ladies mit 83:71. Nicht zuletzt dank Vera Jaecker, die 24 Punkte erzielte. Mit den ehemaligen Nationalspielerinnen Susanne Biemer und Cornelia Janzon sowie der langjährigen Leistungsträgern Mareike Nettersheim hat Opladens Coach Gary Williams erfahrene Kräfte in seinen Reihen. Eine wichtige Rolle im Team nimmt zudem Nachwuchs-Center Caroline Van der Velde ein, die jüngst ins U18-Nationalteam berufen wurde.

Vielleicht weilt unter den Zuschauern am Sonntagmittag ja auch Tilla Becker, die in den vergangenen vier Partien als "Aushilfe" für die Ladybaskets auflief. "Dass sich Tilla trotz ihrer beruflichen Verpflichtungen zur Verfügung gestellt hat, war nicht selbstverständlich. Sie hat uns damit sehr geholfen. Dafür danke ich ihr", sagt May, nachdem die 28-Jährige gegen Rotenburg ihr Comeback abgeschlossen hatte.

Ladybaskets: Wiedersehen mit Pia Mankertz und Laura Rahn

Nach ihrem Bänderriss wieder im Team. Ashley Wallace. Foto: Bergmann

Der Faktenlage nach zu urteilen, dürfte das Heimspiel der RIST SCALA Ladybaskets am Sonntag (14. November, 17:00 Uhr) gegen die BG'89 Rotenburg/Scheeßel eine äußerst schwierige Aufgabe werden. Das Team aus Niedersachsen steht unbezwungen auf dem ersten Tabellenplatz, besiegte am zurückliegenden Wochenende den Zweiten Osnabrück mit 87:69. "Rotenburg ist am Sonntag in der Favoritenrolle und wenn man nach der Tabelle geht, dann wird es eine klare Angelegenheit. Aber das ist ja auch der Anreiz für uns, für eine Überraschung zu sorgen", sagt Coach Alexander May, der dann aller Voraussicht nach wieder auf Katharina Körner, Ashley Wallace (in den vergangenen Wochen jeweils mit Bänderrissen außer Gefecht) sowie Samantha Ochs (Bänderdehnung) bauen kann. Gleichzeitig könnte das Duell mit Rotenburg auch der vorerst letzte Auftritt von Tilla Becker sein. Die 28-Jährige hatte sich nach den Ausfällen auf der Center-Position als "Aushilfe" zur Verfügung gestellt. "Wir planen damit, dass es am Sonntag ihr letztes Spiel ist", so May. Aber wer weiß: Vielleicht gibt es ja eine Verlängerung des Comebacks.

Die Partie gegen Rotenburg bedeutet gleichzeitig auch ein Duell mit den ehemaligen Ladybaskets Pia Mankertz und Laura Rahn, die nun Leistungsträger in Rotenburg sind. "Sie sind zusammen mit den US-Amerikanerinnen Erika Bobo und Toni Thomas die tragenden Säulen des Teams", sagt May über seine früheren Schützlinge. Beim Sieg über Osnabrück erzielte das Quartett 67 der 87 Rotenburger Punkte, 29 davon wanderten auf Mankertz' Konto. "Wenn Pia einen guten Tag hat, dann ist sie nicht zu halten. Das wissen wir ja. Und da hilft es dann auch nicht, dass wir sie und ihre Spielweise gut kennen", meint der Coach. Gleiches gilt natürlich auch für Rahn. Aber vielleicht schmeißen die beiden aus alter Verbundenheit ja mal den einen oder anderen Ball daneben.

Ladybaskets: Diesmal hellwach sein

Außer Gefecht: Samantha Ochs. Foto: Claus Bergmann

Bloß nicht wieder so schnell und so hoch in Rückstand geraten - vor dem Auswärtsspiel am Sonntag (07. November, 16:00 Uhr) bei Phoenix Hagen musste Alexander May, Headcoach der RIST SCALA Ladybaskets, seine Schützlinge noch einmal auf die verheerende Startphase der Partie gegen Grünberg hinweisen. 9:26 stand es vor Wochenfrist nach zehn Minuten - eine Wiederholung ist nicht erwünscht. "Wir haben das teamintern besprochen, auch die Spielerinnen haben sich so ihre Gedanken gemacht", sagte May und kündigte Änderungen beim Warm-Up an, um in Hagen von der ersten Sekunde an hellwach zu sein. Und das wird auch nötig sein, schließlich sind die "Feuervögel" keine Laufkundschaft. Zwar war in fünf Partien bislang erst ein Sieg für den Tabellenneunten dabei, aber u.a. die Kanadierin Cailin Crosby oder die Flügelspielerinnen Franziska Goessmann und Kimberly Pohlmann stehen für Qualität. Es gebe keinen Grund, "Hagen auf die leichte Schulter zu nehmen", warnt der Trainer eindringlich.

Nicht aufbieten kann May in Hagen Spielmacherin Samantha Ochs. Die in der Endphase gegen Grünberg erlittene Knieverletzung stellte sich als Innenbanddehnung heraus. Weiterhin fehlen die an Bänderrissen laborierenden Katharina Körner und Ashley Wallace.

Ladybaskets: Achtplatzierte Mittelhessen gastieren am Steinberg

Wieder im Team: Daniela Koch. Foto: Claus Bergmann

Jeweils mit Erfolgserlebnissen im Rücken gehen sowohl die RIST SCALA Ladybaskets als auch die Bender Baskets Grünberg ins Duell am Sonnabend (30. Oktober), das um 19:00 Uhr in der Steinberghalle beginnt.

"Grünberg hat zuletzt gegen Hagen imposant gewonnen", gibt Coach Alexander May zu bedenken, sagt aber zugleich: "Es ist unser Anspruch, dass wir zu Hause gewinnen." Nicht einsatzbereit sind nach wie vor Ashley Wallace und Katharina Körner, dafür kehrt Daniela Koch zurück, nachdem sie in Neuss (69:66) aus privaten Gründen fehlte. Und auch Tilla Becker ist weiterhin dabei. Mit ihrer Erfahrung und Ruhe unter dem Korb sowie elf Punkten und 15 Rebounds trug die "Aushilfe" zum Sieg am Rhein bei. "Tilla hat signalisiert, dass sie uns verstärkt, bis Ashley Wallace wieder spielen kann", freut sich der Coach.

Mit Grünberg kommt der Tabellenachte nach Wedel. In der zurückliegenden Saison waren die Mittelhessen noch in der Süd-Staffel der 2. Bundesliga am Start. Gegen Hagen gab es für das Team von Trainer Matthias Alver zuletzt einen 94:69-Erfolg - der erste in dieser Spielzeit. Finja Schaake erzielte dabei 22 Punkte für das mit Talenten sowie einigen erfahrenen Kräften gespickte Aufgebot der Bender Baskets. "Grünberg profitiert sehr von seiner Jugendarbeit und seiner Nähe zu Marburg. Das ist eine echte Hochburg für Mädchenbasketball", sagt May und fordert für das Heimspiel: "Wir müssen aus den Fehlern, die wir in Neuss gemacht haben, lernen und an unsere guten Phasen anknüpfen." Mit Koch und Becker habe er dabei "mehr Rotationsmöglichkeiten als zuletzt", so der Trainer, zumal auch alle übrigen Akteurinnen - mit Ausnahme der Langzeitverletzten - voraussichtlich gegen Grünberg einsatzbereit sind.

Ladybaskets: Auf nach Neuss mit namhafter Aushilfe

Einst für den SC Rist in der 1. Liga, nun Aushilfe bei den Ladybaskets: Tilla Becker. Foto: Bergmann

Nach einem zuletzt spielfreien Wochenende kehren die RIST SCALA Ladybaskets am Sonnabend (23. Oktober, 18:30 Uhr) aufs Parkett zurück und reisen zum Aufsteiger TG Neuss. Aufgrund der Personalsorgen, die auf der Innenpositionen mittlerweile für einen kompletten Kahlschlag gesorgt haben, freut sich Trainer Alexander May, dass er kurzfristig auf eine namhafte Aushilfe bauen kann. Tilla Becker springt ein und wird die Ladybaskets in Neuss unterstützen. "Mit ihrer Größe und ihrer Erfahrung wird sie uns helfen", ist sich der Coach sicher, auch wenn die "Comebeckerin" in jüngster Vergangenheit in Sachen Basketball nicht aktiv war. In der Saison 2006-2007 spielte die 28-Jährige zuletzt in der 2. Bundesliga für den SC Rist, anschließend noch für die 2. Damen.

Neben den jeweils an Bänderrissen laborierenden Innenspielerinnen Katharina Körner und Ashley Wallace fällt für die Partie in Neuss nämlich auch Daniela Koch (privat verhindert) aus, so dass May plötzlich ohne Akteurin für die Arbeit unter dem Korb da stand, ehe sich Becker bereit erklärte einzuspringen. Fragezeichen stehen momentan noch hinter den Einsätzen der angeschlagenen Nele Schmidt sowie Birthe Meyer.

Wie die Ladybaskets sind die Neusserinnen mit einem Sieg und zwei Niederlagen in die Saison gestartet. Jüngst unterlag der Aufsteiger den Phoenix Hagen Ladies knapp mit 50:51. "Neuss hat ein junges, hungriges Team", sagt May. "Für uns ist wichtig, dass wir wie im Pokal gegen Halle unsere Stärken ausspielen und diesmal den Sack zumachen. Halle hat uns am Ende mit seiner Physis übertrumpft, in Neuss sieht das hoffentlich anders aus."

Ladybaskets: Ohne ein Trio nach Quakenbrück

Bänderriss! Katharina Körner. Foto: Bergmann

Zwei Verletzte sowie ein Abgang bestimmen vor dem Auswärtsspiel am Sonntag (10. Oktober, 13:30 Uhr) beim TSV Quakenbrück das personelle Geschehen bei den RIST SCALA Ladybaskets. Charlotte Müller-Navarra zieht es zum TuS Jena, nachdem die 19-Jährige einen Studienplatz in Thüringen erhielt. Die Ladybaskets wünschen für die Zeit in Jena alles Gute und danken herzlich für die Einsätze! Zudem muss Headcoach Alexander May im Duell mit den "Dragons" aus Niedersachsen auf Birthe Meyer (Fußverletzung) sowie Katharina Körner verzichten. Die 21-Jährige zog sich im Duell mit Osnabrück am vergangenen Wochenende eine Blessur im Sprunggelenk zu, die sich als Bänderriss herausstellte. Einige Wochen Pause sind da programmiert. "Das ist Fakt und damit müssen wir umgehen. Ich gehe aber davon aus, dass uns das gelingt und wir Kathi ersetzen können", sagt der Trainer.

Gegen Quakenbrück stehen also die verbliebenen Innenspielerinnen Ashley Wallace und Daniela Koch im Fokus. Erstere soll allerdings nicht zur offensiven Alleinunterhalterin mutieren, wie zuletzt im Aufeinandertreffen mit den "Panthers" teilweise geschehen. "Ashley war die erste Option, manchmal auch die einzige. Wir müssen darauf achten, dass auch andere in Szene gesetzt werden. Da muss noch mehr kommen. Spielerinnen, die das können und die Ashley beim Scoring unterstützen, haben wir einige", ist May optimistisch, dass sich seine Schützlinge in dieser Hinsicht noch mehr zutrauen. Die Partie gegen Osnabrück verfolgte der Coach aus beruflichen Gründen zwar nicht wie gewohnt auf der Bank, doch anhand der Videoaufzeichnungen stellte er fest, dass auch in der Defense noch Verbesserungsbedarf besteht. "Zu unentschlossen" sei sein Team mitunter zu Werke gegangen, meint May. Ein Schritt nach vorne soll auf diesem Gebiet in Quakenbrück gelingen.

Mit der US-Amerikanerin Toby Martin hat der neue "Dragons"-Coach Predrag Lukic eine quirlige Aufbauspielerin zur Verfügung, die den Ladybaskets bereits aus der Vorsaison bekannt ist. Zu den bisherigen beiden Saisonsiegen gegen Grünberg und Hagen trug Martin im Schnitt 23 Punkte bei. Am Brett verrichten für Quakenbrück die Britin Nicola Dalton sowie die 39-jährige Katrin Sokoll-Potratz ganze Arbeit. Von beiden darf Lukic fast konstant "double-doubles" erwarten.

Ladybaskets: Wiedersehen mit Osnabrück

Adesina Ogundipe hat am Sonntag das Sagen. Foto: Bergmann

Der Auftakt in Jena war erfolgreich - die RIST SCALA Ladybaskets hätten nichts dagegen, wenn es im ersten Heimspiel (03. Oktober, 14:00 Uhr) gegen die Panthers aus Osnabrück ähnlich liefe. Doch es dürfte vermessen sein, einen vergleichbaren Ausgang (61:38) zu erwarten, denn immerhin gastiert ein Meisterschaftsanwärter in der Steinberghalle. "Osnabrück ist am Sonntag definitiv Favorit", sagt Trainer Alexander May, der aus beruflichen Gründen beim Bundesjugendlager in Heidelberg weilt und daher erstmals seit seiner Amtsübernahme ein Heimspiel der Ladybaskets verpasst. "Aber ich mache mir da keine Sorgen. Bei Shina ist das Team ja in den allerbesten Händen", so der Coach über die Tatsache, dass sein "Co" Adesina Ogundipe beim ersten Heimspiel die Geschicke leitet.

In personeller Hinsicht können die Ladybaskets voraussichtlich auf elf einsatzbereite Spielerinnen zurückgreifen. Birthe Meyer (Entzündung im Fuß) fällt aus, anders als hingegen Sabrina Ochs, die in Jena in den Anfangsminuten umknickte: "Sabrina wird wohl spielen. Es ist nichts Schwerwiegendes, nichts gerissen oder gebrochen. Da hatte sie Glück im Unglück", so May, der davon ausgeht, dass die Partie gegen Osnabrück ein ganz anderes Kaliber wird als der verhältnismäßig seichte Auftakt in Thüringen. "Die Osnabrücker Leistungsträger sind die gleichen wie in der Vorsaison", sagt der Coach über den Finalisten der Saison 2009/10, der auf dem Weg ins Endspiel in der Vorschlussrunde die Ladybaskets ausschaltete. Mit dem Unterschied allerdings, dass die beiden bisherigen US-Amerikanerinnen gegangen sind und durch drei andere Kräfte aus Übersee ersetzt wurden. Ein Auge sollte sein Team auch auf Stefanie Grigoleit sowie Klaudia Grudzien haben, so May. Letztere trug zum Sieg der Panthers am zurückliegenden Wochenende (77:63 gegen Phoenix Hagen) 17 Zähler bei.

Ladybaskets: Die erste Aufgabe heißt Jena

Mit einem Auswärtsspiel beim TuS Jena starten die RIST SCALA Ladybaskets am Sonnabend (25. September, 17:00 Uhr) in die neue Zweitliga-Saison. Bis auf Katharina Körner, die aus beruflichen Gründen zum Auftakt passen muss, hat Coach Alexander May alle Spielerinnen dabei. Bereits im Laufe des Freitags reisten die Ladybaskets gen Thüringen, um dann tags darauf ausgeruht in die Partie gehen zu können.

Letzte Erkenntnisse über den Stand der Dinge erhielt May am Donnerstagabend im DBBL-Pokal gegen BG Hamburg-West (1. Regionalliga). Die Ladybaskets gewannen mit 53:33, stellten den Coach dabei aber nur teilweise zufrieden. May sprach von einem "nervösen Start" und der einen oder anderen offensiven Schwäche: "Da gab es noch vieles, das nicht so war, wie ich mir das vorstelle", blickte der 33-Jährige auf die Begegnung zurück. Erst nach der Halbzeit kam sein Team zusehends in Fahrt und fand in der kampfbetonten Partie nun immer besser zurecht. Nicht zuletzt Ashley Wallace erwies sich in dieser Phase als große Stütze: "Sie hat nach der Halbzeit richtig aufgedreht", freute sich der Trainer. Insgesamt füge sich die US-Amerikanerin gut ein und sei "genau die Spielerin, die uns noch gefehlt hat", so May.

Auf ein Anknüpfen an die Leistung der zweiten Spielhälfte hofft der Coach dann auch in Jena. "Wir sind erleichtert, dass es los geht. Und bei den Spielerinnen steigt die Motivation immer noch weiter an, wenn der Saisonstart unmittelbar bevor steht", sagt May. Auf die Reise nach Thüringen nahmen er und sein Team auch ein wenig Unsicherheit: "Das wird eine Wundertüte, weil wir nicht genau wissen, welche Spielerinnen für Jena auflaufen werden." Der nominell kleine TuS-Kader wurde vor kurzem durch die Verpflichtung der US-Amerikanerin Joy McCorvey verstärkt, die 22-Jährige dürfte sich - wenn sie denn mitwirkt - unter dem Korb ein interessantes Duell mit Ashley Wallace liefern.

Vorschau auf den Pentosin-Cup 2010

Vom 10. bis 12. Februar findet in der Steinberghalle das diesjährige Vorbereitungsturnier um den Pentosin-Cup statt. Mit dabei sind sowohl bei den Damen als auch bei den Herren attraktive Gäste aus Dänemark, Luxemburg und Deutschland. Leider musste der irische Erstligist DCU Mercy in der Damen-Konkurrenz kurzfristig absagen, dafür springt die BG '89 Rotenburg/Scheeßel (2. DBBL) ein. Neben den Niedersächsinnen, bei denen mit Pia Mankertz und Laura Rahn zwei bisherige Spielerinnen der RIST SCALA Ladybaskets auflaufen, reist der luxemburgische Double-Gewinner der vergangenen Saison, die Musel Pikes, sowie der dänische Erstligist Lemvig Basket an. Alle drei Gästeteams setzen auf starke einheimische Kräfte sowie auf die eine oder andere US-Amerikanerin.
Bei Rotenburg sind neben Mankertz und Rahn die US-Girls Erika Bobo und Toni Thomas als Leistungsträger eingeplant. Unsere Gäste aus Luxemburg feierten in der vergangenen Spielzeit die erfolgreichste Saison der bisherigen Vereinsgeschichte und sicherten sich den Gewinn des Meistertitels und des Pokal-Wettbewerbs. Überragende Akteurin im Team ist die US-Amerikanerin Christine Fisher. Bei Lemvig hat seit kurzem der italienische Coach Antonio d'Albero das Sagen; er setzt u.a. auf die Amerikanerinnen Rebecca Kielpinski und Lauren Beckley sowie die dänische Nationalspielerin Mie Burlin.

Ebenso international geht es bei den Herren zu. Auch hier sind Musel Pikes und Lemvig Basket am Start. Hinzu kommen die UBC Hannover Tigers (2. Bundesliga Pro A) mit dem ehemaligen Wedeler Topscorer Stuart Turnbull. Der Kanadier ist nicht der einzige Nordamerikaner im Kader der Hannoveraner: Drei US-Amerikaner gehen ebenfalls für den UBC auf Punktejagd. Der dänische Zweitliga-Club Lemvig hat mit Colin Oriard einen Spielertrainer aus den USA, der unter dem Korb gemeinsam mit dem ehemaligen dänischen Nationalspieler Sören Flaeng aufräumt. Die Musel Pikes schlossen die Saison 2009/10 in der ersten luxemburgischen Liga auf dem sechsten Platz ab. Die Mannschaft des deutschen Trainers Frank Baum hat sich vor wenigen Tagen mit dem US-Center Trent Wurtz verstärkt.

Aufgrund der kurzfristigen Absage von DCU Mercy musste das für Freitagabend vorgesehene Spiel der RIST SCALA Ladybaskets gestrichen werden. Die Partien der Irininnen am Sonnabend und Sonntag werden von Rotenburg bestritten. Hier der Spielplan:

Freitag, 10. September:
20:00 Uhr (Herren): SC Rist - Musel Pikes

Sonnabend, 11. September:
10:00 Uhr (Damen): Musel Pikes - Lemvig
12:00 Uhr (Herren): UBC Hannover - Lemvig
14:00 Uhr (Damen): Musel Pikes - BG Rotenburg
16:00 Uhr (Herren): Musel Pikes - UBC Hannover
18:00 Uhr (Damen): Lemvig - RIST SCALA Ladybaskets
20:00 Uhr (Herren): Lemvig - SC Rist

Sonntag, 12. September:
10:00 Uhr (Damen): BG Rotenburg - Lemvig
12:00 Uhr (Herren): Musel Pikes - Lemvig
14:00 Uhr (Damen): RIST SCALA Ladybaskets - Musel Pikes
16:00 Uhr (Herren): SC Rist - UBC Hannover

Ladybaskets: Verstärkung durch Neuzugang und Rückkehrerin

Nele Schmidt. Foto: Peter Röhl

Das Grundgerüst des Kaders der RIST SCALA Ladybaskets für die Saison 2010/2011 in der 2. Bundesliga steht. Acht Spielerinnen umfasst das Aufgebot derzeit, das auch weiterhin von Headcoach Alexander May, seinem Assistenten Adesina Ogundipe sowie Physiotherapeut Tobias Ohm angeleitet und betreut wird.

Aus dem Stamm des bisherigen Teams bleiben mit Sabrina Ochs, die momentan mit dem deutschen U18-Nationalteam bei der Europameisterschaft in Rumänien weilt, Astrid Ramcke (kürzlich erst von der U20-EM zurückgekehrt), Svenja Härm, Katharina Körner, Daniela Koch und Constanze Wegner bewährte Kräfte, die in der vergangenen Spielzeit ihren Teil zum erfolgreichen Abschneiden der Ladybaskets beitrugen. Darüber hinaus kehrt mit Nele Schmidt eine Akteurin zurück, die in der vergangenen Saison zwar aussetzte, aber über viel Zweitliga-Erfahrung verfügt und einst auch als Junioren-Nationalspielerin für den DBB aktiv war. Auf die kämpferische Spielweise der 21-Jährigen dürfen sich die Zuschauer am Steinberg freuen. Voraussichtlich wird Schmidt allerdings nicht die gesamte Saison zur Verfügung stehen, da für die Wedelerin ein studienbedingter Auslandsaufenthalt ansteht.
Zudem ist vorgesehen, dass bereits einige Talente aus dem WNBL-Team in den Trainingskader aufgenommen werden, um diese heranzuführen und mit Einsätzen in der 1. Regionalliga erste Luft im Damen-Basketball schnuppern zu lassen.

Ashley Wallace. Foto: Pace University

Auf der Position unter dem Korb erhalten die Ladybaskets Zuwachs in Person von Ashley Wallace. Die US-Amerikanerin ist 25 Jahre alt und 1,83 Meter groß. "Von Ashley erhoffen wir uns eine Verstärkung am Brett, was Punkte und Rebounds angeht. Durch ihre Erfahrung wird sie den jungen Spielerinnen in schwierigen Spielphasen Ruhe und Sicherheit geben und uns so enorm weiterhelfen", so Alexander May.

Wallace stammt aus Oswego im US-Bundesstaat New York. Zwischen 2003 und 2007 stand sie für die Pace University (NCAA Division 2) in New York auf dem Parkett und verbuchte dabei durchweg starke statistische Werte. In ihrer Abschlusssaison (2006/2007) kam sie in 33 Einsätzen für die "Setters" auf Mittelwerte von 14,2 Punkten (bei einer Feldwurfquote von 56,5 Prozent) und sechs Rebounds. Nachdem sie ihren Bachelor-Abschluss in Mathematik in der Tasche hatte, verließ sie Pace und entschloss sich im Herbst 2007 zum Schritt nach Europa, genauer gesagt nach Tallinn, die Hauptstadt Estlands.

In der Saison 2007/08 trug sie das Trikot des Erstligisten TLU/Volta Tallinn und erreichte mit dem Club das Endspiel um die estnische Meisterschaft. In der darauffolgenden Spielzeit und ihrem Wechsel zu BC Star Tallinn klappte es für die 25-Jährige dann auch mit dem Titel. Und zwar gleich in doppelter Hinsicht. Mit dem estnischen Spitzenverein gewann Wallace der Gewinn der Meisterschaft und der Triumph im Pokal-Wettbewerb. In der Liga kam die Ney Yorkerin dabei auf 20 Einsätze, erzielte 14 Zähler pro Partie und führte die höchste estnische Spielklasse in Sachen Rebounds (10,2 je Einsatz) an. Darüber hinaus absolvierte sie acht Begegnungen für BC Star im Euro-Cup (14 Punkte sowie 7,5 Rebounds pro Partie).

Ladybaskets: Umbauarbeiten in vollem Gange

Am Wochenende 25./26. September beginnt die neue Saison in der 2. DBBL Nord. Und zum Auftakt in Jena werden die RIST SCALA Ladybaskets aller Voraussicht nach mit einem Team antreten, dass im Vergleich zur Spielzeit 2009/2010 einige Veränderungen personeller Hinsicht aufweist.
Wie bereits in den vergangenen Tagen bekannt gegeben wurde, wechseln mit Laura Rahn und Pia Mankertz zwei Leistungsträger zur BG '89 Rotenburg/Scheeßel. Ebenfalls zu den Abgängen zu zählen sind Taryn Turnbull, deren Ehemann John Tripp keinen neuen Vertrag bei den Hamburg Freezers erhielt, sowie Ruth Thänert, die den Sprung über den großen Teich wagt und in den kommenden Jahren am College Studium und Basketball kombinieren wird. Bei allen vier Spielerinnen bedankt sich der SC Rist herzlich für den Einsatz und die Leistungen und wünscht für die Zukunft nur das Beste!

Keine Frage, dass wohl kein Team der 2. DBBL den Verlust von vier solch gestandenen  Spielerinnen ohne weiteres kompensieren könnte. Unvorbereitet treffen die Verantwortlichen der Ladybaskets die Abgänge jedoch nicht. "Unter dem Korb wollen und werden wir uns mit einer Ausländerin verstärken", berichtet Headcoach Alexander May, der diesbezüglich bereits interessante Kandidaten aus Übersee im Blick hat. "Auch für die Aufbauposition laufen Gespräche", so der Trainer. Selbst wenn das Team der Ladybaskets mit einer, möglicherweise zwei nordamerikanischen Akteurinnen aufgerüstet wird, bleibt das bisherige Grundkonzept erhalten. "Die entstandenen Lücken müssen auch von unten gefüllt werden. Dies ist eine Chance für junge Spielerinnen, noch mehr Verantwortung zu übernehmen und sich in den Vordergrund zu spielen", sagt May. Welche Spielerinnen zudem aus dem bisherigen Aufgebot erhalten bleiben, wird demnächst der Öffentlichkeit präsentiert.

Ladybaskets: Zusammensetzung der 2. DBBL steht fest

Unverhofft tauchte für die RIST SCALA Ladybaskets vor einigen Wochen die vage Chance auf, trotz des Ausscheidens im Playoff-Halbfinale den Aufstieg in die erste Liga zu erlangen. Dem Meister und Pokalsieger Saarlouis war aus wirtschaftlichen Gründen zunächst die Lizenz für die DBBL verweigert worden, die Saarländer legten Protest ein und bekamen das Spielrecht in zweiter Instanz dann doch zugesprochen. Es bleibt also wie bisher: Die Ladybaskets gehen in der 2. Bundesliga Nord an den Start. Mittlerweile steht auch die Zusammensetzung der Staffel fest. Neu dabei ist die SG BBZ Opladen. Die  Leverkusener kehren nach einer Saison im Oberhaus zurück. Aus der 1. Regionalliga West qualifizierte sich die TG Neuss für die 2. DBBL, zudem sind die Bender Baskets Grünberg künftig in der Nordgruppe aktiv. Der Club aus Mittelhessen gehörte bislang der 2. DBBL Süd an. Aus der 1. Regionalliga Nord entschied sich kein Team, den Gang in die nächsthöhere Spielklasse zu vollziehen.

Demnach treffen die Ladybaskets in der Saison 2010/2011 auf folgende Gegner:
BG Dorsten
Osnabrücker SC
Phoenix Hagen Ladies
TSV Quakenbrück Dragons
TSV Bielefeld Dolphins
TuS Jena Burgaupark Ladybaskets
SG BBZ Opladen
BG Rotenburg/Scheeßel
Bender Baskets Grünberg
TG Neuss

Die Saison beginnt am Wochenende 25./26. September mit einem Auswärtsspiel der Ladybaskets in Jena, der erste Auftritt in der Steinberghalle ist für den 2./3. Oktober terminiert. Der Gegner heißt dann Osnabrück.

Ladybaskets: Es geht um den Finaleinzug

Blickrichtung Finale: Sabrina Ochs (rechts) und die Ladybaskets wollen ins Endspiel. Foto: Röhl

Am Sonnabend (17. April, 19:30 Uhr) geht die Halbfinal-Serie zwischen den RIST SCALA Ladybaskets und dem Osnabrücker SC in die zweite Runde. Mit einem Sieg im Heimspiel in der Steinberghalle könnte das Team des Trainergespanns Alexander May/Adesina Ogundipe den Sprung ins Playoff-Endspiel schaffen, in Falle eines OSC-Erfolges in Wedel würde eine dritte Partie über den Finalteilnehmer entscheiden.

Laut Alexander May gilt es für sein Team, am Sonnabend "wieder diese Entschlossenheit wie in Osnabrück aufs Feld zu bringen." Beim ersten Aufeinandertreffen am vergangenen Sonntag hatten die Ladybaskets mit 82:69 ein wenig überraschend die Oberhand behalten und dabei über weite Strecken eine starke und konzentrierte Leistung gezeigt. Auf den Überraschungseffekt kann man in Spiel zwei der Best of three-Serie allerdings nicht mehr bauen. "Völlig anders werden sie jetzt nicht spielen, aber wahrscheinlich werden sie bereiter und noch motivierter sein", vermutet May mit Blick auf die Niedersächsinnen. In seinen eigenen Reihen hat der Coach eine im Vergleich zur regulären Saison noch höhere Aggressivität und Intensität im Training ausgemacht. Verständlich, schließlich geht es in den Playoffs "um die Wurst" und jetzt eben um den Einzug ins Endspiel. "Wir brauchen die Unterstützung von den Rängen. Ich hoffe, dass viele Zuschauer in die Halle kommen und uns dabei helfen, dass wir in dieser Saison noch ein weiteres Heimspiel haben", appelliert May an die Fans.

Nicht aktiv mit von der Partie ist am Sonnabend nach wie vor die verletzte Center-Spielerin Daniela Koch, zudem droht Nina Bade (Rückenprobleme) auszufallen. "Sie wird wahrscheinlich nicht spielen können. Ich plane für Samstag nicht mit ihr", so der Trainer.

Ladybaskets: Playoff-Beginn in Osnabrück

Mit einem Auswärtsspiel beginnt am Sonntag (11. April, 16:00 Uhr) das Playoff-Halbfinale der RIST SCALA Ladybaskets gegen den Osnabrücker SC. "Die Favoritenrolle liegt bei Osnabrück", schätzt Ladybaskets-Coach Alexander May die Ausgangslage ein. Dennoch ist das Ziel seines Teams klar: Nämlich den Lauf des Meisters der Hauptrunde zu stoppen. Die Duelle der regulären Saison entschied der OSC (66:56 und 94:62) für sich, doch May hofft, dass diesmal seine Mädels die Nase vorn haben werden: "Wir wollen zwei Spiele gewinnen, am besten die ersten beiden." Nach der durchaus langen Pause (das bislang letzte Zweitliga-Spiel der Ladybaskets fand am 21. März statt). "Die Pause war gut für den Kopf, denn jetzt sind die Spielerinnen richtig hungrig", sagt May.

Bei der 62:94-Niederlage seines Teams zum Beginn der Rückrunde war insbesondere Osnabrücks US-Amerikanerin Kathleen Snodgrass kaum aufzuhalten und erzielte 35 Punkte. Auch ihre Teamkollegin Danielle Clark - ebenfalls aus den Vereinigten Staaten stammend - gehört uneingeschränkt zu den Leistungsträgern der "Panther". Auf Flügelspielerin Stefanie Grigoleit wird die Verteidigung der Ladybaskets zudem ein Auge werfen, schließlich verfügt die 20-Jährige ebenfalls über einen zweistelligen Punkteschnitt.

Im Lager der Ladybaskets heißt es vor dem Start in die Aufstiegsrunde noch Bangen um Nina Bade. Die 29-Jährige laboriert unter Rückenschmerzen. Unterdessen wird Daniela Koch (Muskelfaserriss) weiterhin ausfallen. Frühestens in einem möglichen dritten Playoff-Duell wäre die Centerspielerin wohl wieder einsatzbereit.

SMK Elektrotechnik präsentiert: Ladybaskets gegen Bielefeld

Taryn Turnbull und die Ladybaskets treffen auf Bielefeld. Foto: Peter Röhl

Mit einem Heimspiel gegen die TSVE Bielefeld Dolphins schließen die RIST SCALA Ladybaskets am Sonntag (21. März, 15:30 Uhr) die Punktrunde in der 2. Bundesliga Nord ab. Präsentiert wird die Begegnung wie auch das Herrenspiel tags zuvor von SMK Elektrotechnik (http://www.smk-elektrotechnik.de).

Die Teilnahme an den Playoffs hat das Team von Coach Alexander May in der Tasche, ein gelungener Schlusspunkt der regulären Saison soll gegen die Gäste aus Ostwestfalen aber dennoch her. "Wir wollen unser letztes Heimspiel gut gestalten", fordert der Trainer. Neben der Zielsetzung, die Punkte in der Steinberghalle zu behalten, wird es zudem darum gehen, in Hinblick auf die eine Woche nach Ostern beginnenden Playoffs Intensität und Spannung beizubehalten und darüber hinaus weiter an der Reintegration eines Trios zu arbeiten, das in den vergangenen Wochen teils lange fehlte: "Das Spiel gibt uns die Möglichkeit, Kathi Körner, Laura Rahn und Taryn Turnbull weitere Praxis und viel Einsatzzeit zu geben", so May. Zumal voraussichtlich lediglich acht Ladybaskets zur Verfügung stehen werden, da beinahe zeitgleich das Regionalliga-Team in Göttingen antritt.

Auf Bielefelder Seite werden die Stammkräfte Melanie Maschke, Nadine Rösner sowie möglicherweise auch Sarah Töniges fehlen. Eine klare Schwächung des Teams, das mit fünf Siegen und zwölf Niederlagen auf dem neunten, ergo vorletzten Tabellenrang in der 2. DBBL Nord steht. Topscorerin der Dolphins war im bisherigen Saisonverlauf Centerspielerin Britta Worms, die es auf gut 19 Punkte pro Partie bringt.

Frost & Ecke präsentiert: Ladybaskets empfangen Chemnitz zum Topspiel

Ein echtes Spitzenspiel erwartet die Zuschauer um 16:00 Uhr in der Steinberghalle im Rahmen des Doppelspieltages, der von Frost & Ecke (http://www.bahrenpark-kanzlei.de) präsentiert wird. Denn die derzeit auf dem vierten Platz rangierenden RIST SCALA Ladybaskets haben am 20. Spieltag der 2. DBBL Nord die Chemcats Chemnitz zu Gast.

Das Team aus Sachsen musste im Laufe der Saison erst zwei Niederlagen einstecken und gilt neben dem Osnabrücker SC als großer Meisterschaftsfavorit. Ein Blick auf den Kader der Chemcats lässt den Grund erkennen. Mit Jana Heinrich sowie den drei US-Amerikanerinnen Laura Dinkins, Danielle Ward und Cassady Moore bringt Coach Raoul Scheidhauer vier Akteurinnen zum Einsatz, die den Chemcats jede Menge Qualität verleihen. Im Hinspiel, das Chemnitz mit 53:44 gewann, erzielte Dinkins 21 Punkte und neun Rebounds, Ward brachte es auf 14 Zähler und sammelte zudem unglaubliche 25 Abpraller ein. Da ist klar, dass Ladybaskets-Trainer Alexander May bei der Revanche insbesondere auf einen Faktor Wert legt: "Wenn wir Chemnitz' zweite Wurfmöglichkeiten minimieren, dann haben wir eine Chance auf den Sieg", so der 33-Jährige.

In dieser Hinsicht dürften auch die Rückkehrerinnen Laura Rahn (fehlte in den vergangenen Wochen aufgrund eines Mittelhandbruches) und Taryn Turnbull (zurück aus Kanada) behilflich sein, denn immerhin handelt sich um die beiden besten Rebounderinnen der Ladybaskets. Sowohl Rahn als auch Turnbull griffen sich im bisherigen Saisonverlauf durchschnittlich sieben Abpraller je Partie. Die Kanadierin ist seit vergangenem Freitag wieder im Training, Rahn stieg in dieser Woche voll ein. Inwieweit das Duo bereits gegen Chemnitz eingreifen kann, bleibt abzuwarten. "Laura hat sich während ihrer Verletzungspause viel bewegt, ihr fehlen nur die Ballkontakte und das Zusammenspiel mit dem Team. Taryn hat in Kanada wenig machen können, aber sie wird - so wie man es von ihr kennt - kämpfen bis zum Umfallen. Da mache ich mir gar keine Sorgen", meint Alexander May.

Ladybaskets: Duell mit dem Tabellenletzten

Zurück im Team: Daniela Koch. Foto: Claus Bergmann

Bereits um 14:00 Uhr eröffnen die RIST SCALA Ladybaskets am Sonnabend (20. Februar) den von John Cordes Sanitärtechnik präsentierten Doppelspieltag in der Steinberghalle mit ihrer Partie gegen die BG Rentrop Bonn.

Im Duell mit den Rheinländerinnen, die derzeit auf dem letzten Tabellenplatz in der 2. DBBL Nord rangieren, muss das Team von Headcoach Alexander May mit der Favoritenbürde leben, nimmt diese aber an und bereitete sich wie immer gewissenhaft auf die Aufgabe vor: "Wir gehen kein Spiel leichtsinnig an, sondern konzentrieren uns voll auf Bonn", sagte der Trainer und äußerte zudem die Überzeugung, dass seine Schützlinge den Gegner trotz der angesichts des Tabellenbildes vermeintlich klaren Verhältnisse keineswegs auf die leichte Schulter nehmen werden. In erster Linie warnte May mit Blick auf die BG Rentrop vor Barbara Sundermann, 37-jährige Centerspielerin der Gäste. Mit gut 17 Punkten sowie zehn Rebounds pro Partie ist Sundermann die bestimmende Figur im Bonner Kader. Am vergangenen Wochenende waren die Rheinländerinnen nicht in Aktion, zuvor unterlagen sie den TSVE Bielefeld Dolphins mit 54:84. "Im Hinspiel haben wir uns lange schwer getan und lange Probleme gehabt", erinnert sich der Coach an den Sieg seines Teams gegen Bonn Anfang November, der letztlich dennoch recht deutlich ausfiel (79:55).

In personeller Hinsicht gibt es auf Seiten der Ladybaskets kaum Entspannung zu vermelden. Daniela Koch ist zwar wieder genesen, dafür mussten Svenja Härm, Nina Bade und Pia Mankertz krankheitshalber dem Training fernbleiben, zudem erlitt Katharina Körner eine Daumenverletzung. Welche der angeschlagenen Akteurinnen zum Einsatz kommen wird, muss sich zeigen.

Ladybaskets: Zum Tabellennachbarn nach Niedersachsen

Voraussichtlich wieder dabei: Katharina Körner. Foto: Peter Röhl

Jetzt geht es um Platz drei. Am Sonnabend (13. Februar, 19:15 Uhr) gastieren die RIST SCALA Ladybaskets bei der BG '89 Rotenburg/Scheeßel und stehen damit vor einer hohen Hürde. Denn der Tabellennachbar aus Niedersachsen ist trotz Aufsteiger-Status wie die Ladybaskets auch zur erweiterten Spitze der 2. DBBL Nord und zu den ganz heißen Playoff-Anwärtern zu zählen.

Im Gegensatz zum Hinspiel, welches das Team von Coach Alexander May Anfang November in der Steinberghalle letztlich deutlich mit 80:63 für sich entschied, ist bei der BG mittlerweile die US-Amerikanerin Carey Sauer an Bord. Jahrelang trug sie das Trikot des BC Wolfenbüttel und gehört nun ebenso zu den Stützen der Rotenburgerinnen wie auch die zweite Amerikanerin Erika Bobo. Und nicht zu vergessen Topscorerin Franziska Worthmann, die pro Partie 23 Zähler auflegt und somit eine der offensivstärksten Akteurinnen der Liga ist. "Mit Sauer hat sich Rotenburg noch einmal enorm verstärkt. Ich gehe von einer schweren Aufgabe aus", lautet Mays Einschätzung. Zumal der 33-Jährige weiterhin auf Laura Rahn (Mittelhandbruch), Taryn Turnbull (Heimaturlaub), die aus schulischen Gründen eingespannte Mandy Manhold sowie die erkrankte Daniela Koch verzichten muss. "Wir rücken noch enger zusammen", ist sich May sicher und darf voraussichtlich zumindest Katharina Körner (musste zuletzt aufgrund von Wadenproblemen passen) zurück im Aufgebot begrüßen.

"Wenn wir gewinnen, dürften wir den dritten Platz sicher haben", so der Coach. Doch zuvor steht eine Menge Arbeit an. Sein Team geht angesichts des Sieges im Hinspiel zwar mit einem gewissen Polster in die Partie, doch darauf wollen sich die Ladybaskets nicht verlassen oder gar ausruhen. Ein Auswärtssieg wäre ihnen ohne Zweifel das Liebste.

Ladybaskets: Erfolgskonzept aus Dorsten soll wieder greifen

Wieder unter dem Korb gefragt: Constanze Wegner (rechts). Foto: Bergmann

Die RIST SCALA Ladybaskets treffen am 16. Spieltag der 2. Damen-Bundesliga Nord am Sonnabend (06. Februar) auf den TuS Jena. Los geht's in der Steinberghalle um 16:00 Uhr.

Nach wie vor ist Alexander Mays Auswahl unter dem Korb nicht gerade üppig, doch der Headcoach setzt auf das Erfolgrezept des vergangenen Wochenendes, als sein Team die BG Dorsten mit 74:64 bezwang. Dabei halfen Pia Mankertz und Constanze Wegner ein ums andere Mal auf den "großen" Positionen aus. "Den beiden liegt das körperliche Spiel unter dem Korb", macht sich May keinerlei Sorgen, dass diese Marschroute nicht auch gegen Jena von Erfolg gekrönt sein könnte. Von der Wahrnehmung, angesichts der Tabellenkonstellation (die Ladybaskets sind Vierter, die Gäste aus Thüringen derzeit Neunter) von einer vermeintlich leichten Aufgabe zu sprechen, will der Coach allerdings nichts wissen: "Damit wäre ich vorsichtig." Schließlich verfüge Jena über talentierte Kräfte in seinen Reihen, die teils Erfahrungen aus den Junioren-Nationalteams mitbringen. Dass TuS-Trainer Wolfgang Meier mit einem sehr kleinen Kader auskommen muss, könnte ein Grund dafür sein, dass sein Team nach drei Auftaktsiegen zu Saisonbeginn nunmehr seit Mitte Oktober auf einen Erfolg in der 2. DBBL wartet. "Wir wollen an unsere Leistung gegen Dorsten anknüpfen. Wenn wir das tun, können wir auch gegen Jena gewinnen", sagt May. Neben seinen Centerspielerinnen Laura Rahn (Mittelhandbruch), Katharina Körner (Wadenprobleme) und Mandy Manhold (Abiturvorbereitungen) fehlt auch weiterhin die im Heimaturlaub weilende Taryn Turnbull.

Ladybaskets: Laura Rahn im Pech - Sonnabend gegen Dorsten

Fällt in den nächsten Wochen verletzt aus: Centerspielerin Laura Rahn (Mitte). Foto: Peter Röhl

Verletzungspech bei den RIST SCALA Ladybaskets. Laura Rahn wird in den kommenden Wochen aufgrund eines Mittelhandbruchs ausfallen, den sich die Centerspielerin am vergangenen Wochenende in der Partie gegen Phoenix Hagen zugezogen hat. Somit muss Headcoach Alexander May mit Rahn und der derzeit in Kanada weilenden Taryn Turnbull in den kommenden Begegnungen auf zwei wichtige Stützen seines Kaders verzichten. Auch am Sonnabend (30. Januar), wenn die Ladybaskets ab 15:00 Uhr bei der BG Dorsten gastieren.

"Durch Lauras Verletzung wird es nicht leichter, aber wir stellen uns dieser Aufgabe", sagt der Trainer, der am Spieltag 33 Jahre alt wird. Klar, dass seine Schützlinge ihm ein Geschenk in Form eines Auswärtssieges bereiten wollen. Während Rahn und Turnbull also fehlen, ist ein Mitwirken Katharina Körners aufgrund von Wadenproblemen noch fraglich, hingegen gibt Ruth Thänert ihr Comeback. "Unsere Rotation wird durch die Ausfälle enger. Es werden wohl wieder kleine Spielerinnen unter dem Korb aushelfen müssen", so May, der versichert: "Auch wenn zwei wichtige Spielerinnen in nächster Zeit fehlen, wollen wir trotzdem versuchen, unser Saisonziel zu erreichen und uns für die Playoffs zu qualifizieren."

Im Münsterland wartet der derzeitige Tabellensechste auf die Ladybaskets. "Ein erfahrenes Team, das keine Überflieger, aber einen sehr soliden Kader hat", lautet die Kurzbeschreibung des Gegners aus Trainersicht. Im Vergleich zum Hinspiel, das Mays Schützlinge in der Steinberghalle mit 86:61 für sich entschieden, hat die BG Dorsten mit Jennifer Strong eine neue US-Amerikanerin an Bord, die am Sonnabend voraussichtlich ihr Debüt feiern wird. Die 1,83 Meter große Flügelspielerin war zuletzt in der ersten irischen Liga aktiv und zuvor an der University of Dayton. Und auch die Kommandos gibt mittlerweile ein neuer Coach: Der Deutsch-Amerikaner Jason Rueter, ehemaliger Zweitliga-Akteur u.a. in Iserlohn und Schalke ist seit Anfang Dezember Nachfolger von Lukas Rüevenauer.

Ladybaskets: Ohne Turnbull gegen Hagen

Derzeit in Kanada: Taryn Turnbull. Foto: Bergmann

Für einen Teil seines Teams - nämlich denjenigen, der auch in der Regionalliga spielberechtigt ist - war die Winterpause kurz und kaum vorhanden. Für seine ausschließlich in der 2. DBBL zum Einsatz kommenden Akteurinnen hingegen dauerte die Unterbrechung seit dem 20. Dezember an.

Am Sonnabend (23. Januar, 16:00 Uhr) kann Coach Alexander May im Heimspiel gegen die Phoenix Hagen Ladies aber nun wieder alle seine Schützlinge aufs Parkett schicken. Fast alle. Denn mit Taryn Turnbull weilt derzeit und in den kommenden Wochen eine seiner Leistungträgerinnen in ihrer kanadischen Heimat. Erst Anfang März gegen Chemnitz wird die Flügelspielerin wohl wieder einsatzbereit sein. "Ohne Taryn wird es natürlich schwieriger, aber jetzt können andere Spielerinnen ihren Job übernehmen. Unsere Spielweise wird sicherlich ein wenig anders sein, aber das tut unserem Spiel keinen Abbruch", so der Trainer zuversichtlich.

Das erste Aufeinandertreffen mit den Hagenerinnen hatten die Ladybaskets mit 75:64 für sich entschieden; mittlerweile kommt der Tabellenneunte aus dem nördlichen Ruhrgebiet ohne seine US-Amerikanerin aus, die damals noch zum Einsatz gekommen war.