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1. Herren: "Rocky" steigt für Rister in den Ring

Christoph Roquette. Fotos: Science City Jena

Christoph Roquette wechselt zum SC Rist Wedel. Der 2,02 Meter große und 105 Kilogramm schwere Innenspieler unterschrieb jüngst einen Vertrag für die Saison 2013/14 und wohnt bereits seit Anfang Mai in Wedel. Die Freude über den hochkarätigen Neuzugang ist groß: "Das ist ein echter Kracher, dass Christoph in der nächsten Saison für den SC Rist aufläuft", sagt Headcoach Sebastian Gleim.

Roquette, Spitzname "Rocky", verfügt über immense Erfahrung, absolvierte seit 2002 für den USC Freiburg und Science City Jena exakt 306 Spiele in der 2. Bundesliga. Seit 2010 stand der 30-Jährige in Thüringen unter Vertrag.

"Der Kontakt zu Rist Wedel besteht schon länger, vor allem durch meine Freundin Dana Penno und ihre Familie. Da Dana seit letztem Oktober wieder in Wedel ist, war es nun der beste Zeitpunkt für mich, den Fokus mehr auf das Berufsleben zu legen und den nächsten Schritt zu machen. Andererseits wollte ich aber auch unbedingt noch weiter Basketball spielen, vor allem nach der erfolgreichen letzten Saison. Alles zusammen hat sich jetzt in Wedel vereinbaren lassen", sagt er.

Science City Jena führte Roquette in der abgelaufenen Saison als Mannschaftskapitän ins Playoff-Halbfinale der Pro A und vollzog in Thüringen zudem seinen beruflichen Einstieg: "Ich habe neben dem Basketball zunächst Ingenieurwesen studiert und in den letzten drei Jahren in Jena auch schon nebenbei gearbeitet. Es war mir immer wichtig, zweigleisig zu fahren," so der gebürtige Lübecker, der in der zurückliegenden Spielzeit in 37 Pro A-Einsätzen Mittelwerte von 9,7 Punkten und 4,4 Rebounds erzielte. "Mit Christoph haben wir einen sehr erfahrenen Basketballer, einen Spieler mit viel Emotion auf dem Parkett und einen tollen Charakter verpflichten können", freut sich Sebastian Gleim.

Nicht nur durch seine Freundin Dana, bekanntermaßen Rist-Eigengewächs, frühere Nationalspielerin und in der vergangenen Saison Topscorerin im Meisterteam der 1. Damen, war Roquette in Sachen Wedeler Basketball stets auf dem Laufenden. "Ich kenne Rist Wedel schon ein bisschen länger. Ich habe mit Jef Tomesch und Robin Grey zusammengespielt, und ich war immer up to date durch die Nähe meiner Freundin und ihrer Familie zum Verein. Ich freue mich auf das familiäre und freundliche Klima des Vereins sowie die Nähe zu Hamburg", sagt er. Und in sportlicher Hinsicht hat sich der Neu-Rister ebenfalls einiges vorgenommen: "Das Team hat letztes Jahr eine tolle Saison gespielt, und ich hoffe, dass ich helfen kann, genau dort wieder anzusetzen, um mindestens genauso erfolgreich zu sein."

"Mit den Verpflichtungen von Christoph Roquette, Jens Hirschberg, Paul Owusu, Fabian Böke, Davey Hopkins und Janis Stielow haben wir eine tolle Basis für die weiteren Kaderplanungen geschaffen", meint Gleim.

1. Herren: Jens Hirschberg ist der nächste Neue

Jens Hirschberg verstärkt den SC Rist in der kommenden Saison. Der Flügelspieler wechselt von den Licher Basket Bären (2. Bundesliga Pro B Süd) nach Wedel. Seit April lebt der 25-Jährige mit seiner Freundin in Hamburg und arbeitet als Finanzcontroller - der Kontakt zu den Ristern besteht bereits länger. "Ich habe im letzten Jahr ein Praktikum in Hamburg absolviert und im Sommer drei Monate in Wedel mittrainiert. Daher kenne ich schon einige Spieler und Trainer Sebastian Gleim", sagt Hirschberg.

Der Mannheimer bringt eine Menge Erfahrung mit nach Wedel. So bestritt er zwischen 2007 und 2010 für den USC Heidelberg 58 Partien in der Pro A. Anschließend absolvierte er die Spielzeit 2010/11 bei der SG Heidelberg-Kirchheim in der 1. Regionalliga Süd-West (24 Einsätze: 19,2 Zähler pro Partie). Im Sommer 2011 folgte der Wechsel zu den Hanau White Wings in die Pro B Süd und im vergangenen Jahr der Transfer nach Lich. Für die Hessen kam der 1,98 Meter große Forward in der abgelaufenen Saison auf 25 Einsätze, dabei erzielte er im Schnitt 6,9 Punkte und 3,4 Rebounds pro Spiel. "Ich würde mich als Allrounder bezeichnen", sagt er. Hirschberg kann scoren (seinen persönlichen Pro B-Bestwert von 22 Zählern stellte er im März gegen seinen früheren Club Hanau auf), arbeitet hart beim Rebound und in der Verteidigung - seine Mission: Die vom Coach an ihn gestellten Aufgaben erfüllen: "Ich will dem Team das geben, was es von mir braucht", so der 25-Jährige.

Der SC Rist heißt Jens Hirschberg herzlich willkommen.

Marvin Adu, Tobias Lange und Kai Schlüter haben den Verein unterdessen verlassen. Adu stieß in der Weihnachtspause kurzfristig zum Team und half, die nach dem Ausfall von Peter Huber-Saffer entstandene Lücke unter dem Korb zu füllen.

Lange legte im Laufe der Saison eine tolle Entwicklung hin und spielte als Back Up auf der Center-Position eine wichtige Rolle. Aus Gründen der Kaderzusammenstellung und der verfügbaren Kontingentstellen entschied man sich letztlich trotz seiner guten Leistungen dafür, ihm kein neues Vertragsangebot zu unterbreiten.

Schlüter erteilte dem SC Rist kürzlich eine Absage, da er den Aufwand in der Pro B neben Studium und Job nicht mehr aufbringen kann. "Kai ist kurz vor der vergangenen Saison mit dem Ziel nach Wedel gewechselt, die kommenden zwei bis drei Jahre bei uns zu spielen. Er hat sich in der 2. Regionalliga zum Leistungsträger entwickelt und in der Pro B in den letzten drei Monaten hervorragend herangekämpft. Deswegen ist es sehr schade, dass Kai in der nächsten Saison nicht für uns auflaufen wird", sagt Sebastian Gleim.

Der SC Rist dankt dem Trio herzlich für den Einsatz und wünscht für die Zukunft alles Gute.

1. Herren: Fünf Fragen - fünf Antworten

Sebastian Gleim. Foto: Bergmann

Dass es im Zweitliga-Team des SC Rist Wedel während der Sommerpause geruhsam zugeht, ist ein Gerücht. Bereits vor dem Ende der Pro B-Saison 2012/13, das die Rister mit dem Playoff-Aus im Viertelfinale gegen die Weißenhorn Youngstars erwischte, wurden hinter den Kulissen die ersten Weichen für die neue, im Herbst beginnende Spielzeit gestellt. Neuzugänge, Saisonvorbereitung und ein kurzer Blick zurück: Headcoach Sebastian Gleim beantwortet die derzeit brennenden Fragen.

Inwieweit hat das Team mit dem Erreichen des Playoff-Viertelfinals in der vergangenen Saison das Maximum herausholen können?

Sebastian Gleim: "Ich denke, das muss man aus zwei Blickwinkeln betrachten. Die eine Seite sind die Bedingungen für unsere Mannschaft und das Resultat, das wir damit erzielt haben. Die andere Seite betrifft das reine Talent unserer Mannschaft. Mit Punkt 1 sind wir als Verein sehr zufrieden, mit Punkt 2 sind wir als Trainerteam nicht einhundertprozentig zufrieden."

Es war zugleich die erste Saison für Dich als Headcoach der 1. Herren. Wie ist die Spielzeit für den Trainer Sebastian Gleim verlaufen?

Gleim: "Es war natürlich sehr spannend. Ich habe viele Sachen dazulernen können, sowohl aus den ganzen Prozessen in der Saison als auch beim Coachen auf diesem Niveau. Es war genau richtig, diese Gelegenheit beim SC Rist zu ergreifen."

Lässt sich eine so gute Saison in der kommenden wiederholen?

Gleim: "Das wird sich zeigen. Es geht bei null los - für alle. Wir haben es in der eigenen Hand."

Mit Fabian Böke, Davey Hopkins und Paul Owusu stehen bislang drei Spieler fest, die in der kommenden Saison zum Kader gehören werden. Wie ist der Stand der Dinge in Bezug auf weitere Vertragsverlängerungen oder Neuzugänge?

Gleim: "Wir führen viele Gespräche und können bald die nächsten Entscheidungen bekannt geben."

Was passiert während der Sommerpause und wann wird das Training wieder aufgenommen?

Gleim: "Einige Spieler sind nach zwei Wochen Pause wieder ins Krafttraining eingestiegen, einige sind mit mir schon wieder zweimal pro Woche in der Halle. Die jüngeren Spieler trainieren wie gewohnt täglich."

1. Herren: Paul Owusu bleibt dem SC Rist erhalten

Mit Macht zum Brett: Paul Owusu. Fotos: Bergmann

Der Verarbeitungsprozess des Ausscheidens aus dem Playoff-Viertelfinale der 2. Bundesliga Pro B gegen die Weißenhorn Youngstars ist noch im Gange, doch natürlich sind die Augen längst auch nach vorne gerichtet. Erblicken lassen sich dabei die typischen Aufgaben der Off Season wie die Zusammenstellung des Kaders für die Saison 2013/14. In dieser Hinsicht kann der SC Rist eine erfreuliche Mitteilung machen.

Paul Owusu hat sich entschieden, auch in der kommenden Spielzeit in Gelb und Grün aufzulaufen. Damit geht der 26-jährige Innenspieler in seine sechste Saison in Wedel. "Ich finde großartig, was beim SC Rist in den letzten Monaten und Jahren entstanden ist. Wir haben eine gute Mannschaft, die meines Erachtens noch gar nicht am Limit spielt. Ich will mit der Mannschaft auch nächste Saison wieder oben mitspielen. Ich denke, mit Sebastian haben wir einen guten Trainer. Er arbeitet sehr akribisch und stellt die Mannschaft perfekt auf den Gegner ein. Ein großer Faktor ist zudem, dass man unter ihm Berufliches und Sportliches gut unter einen Hut bekommt. Das hat mir die Entscheidung auf jeden Fall leicht gemacht", sagt Owusu.

Bereits von 2005 bis 2008 sowie in der Saison 2009/10 war der 2,00 Meter lange Athlet ein Rister. Und ist es seit seinem Wechsel vom VfL Stade an den Steinberg seit Sommer 2012 wieder. In 22 Einsätzen in der Pro B kam Owusu im Schnitt auf 6,7 Punkte und 6,2 Rebounds. Darüber hinaus bringt er Qualitäten aufs Parkett, die man auf den ersten Blick bzw. beim Blick auf die statistische Auswertung nicht unmittelbar sieht: "Er hat mehrfach bewiesen, welch großes Herz in ihm steckt. Der SC Rist Wedel kann sich auf ein weiteres Jahr mit Paul Owusu freuen", so Headcoach Sebastian Gleim.

Trotz eines doppelten Nasenbeinbruchs, den er sich im Playoff-Achtelfinale gegen Frankfurt zuzog, schmiss er sich in der entscheidenden Phase der Saison wie immer und ohne Rücksicht auf Verluste in die Nahkämpfe unter dem Korb. Das Vorstoßen in die Runde der letzten Acht hat zudem Hunger auf weitere Erfolge in der kommenden Saison gemacht. "Ich denke, die Mannschaft hat einfach ein großes Potential. Dieses Potential war wahrscheinlich auch schon vorher vorhanden, konnte aber anscheinend nicht ausgenutzt werden", so Owusu. "Jetzt wo ich die Liga kennengelernt habe, bin ich kein bisschen überrascht. Wir hätten eigentlich noch dominanter auftreten können, aber ich denke, wir haben einen guten Job gemacht. Es gab sehr wenige Teams, die auf den Positionen besser besetzt waren als wir. Natürlich gab es sehr gute Einzelspieler bei anderen Teams, aber selten solch ein gutes Kollektiv wie bei uns", sagt er in der Rückschau auf die Saison 2012/2013.

Vor Owusu hatte vor einigen Wochen bereits Fabian Böke seine Zusage für die kommende Spielzeit gegeben. Weitere Personalentscheidungen werden in absehbarer Zeit erwartet.

1. Herren: Mit dem Rücken zur Wand

Ismet Akpinar und seine Teamkollegen müssen auswärts siegen. Foto: Claus Bergmann

Harold August Johnson und Davey Hopkins, die beiden US-Basketballer im Zweitliga-Team des SC Rist, würden die Situation vor dem zweiten Play-off-Viertelfinale der Pro B bei den Weißenhorn Youngstars am Sonnabend (15 Uhr) wohl als "do or die" (frei übersetzt: kämpfen oder untergehen) bezeichnen. Ob ihre deutschsprachigen Teamkameraden und Headcoach Sebastian Gleim sich aber alternativ für "Sekt oder Selters" oder "Siegen oder Fliegen" entscheiden, ändert nichts an der schwierigen Ausgangslage der Wedeler. Nach dem 66:74 in der Steinberghalle zum Auftakt der Best-of-three-Serie muss der Vizemeister der Pro B Nord beim Dritten der Südstaffel und Kooperationspartner des deutschen Vizemeisters ratiopharm Ulm gewinnen, um das vorzeitige Aus abzuwenden und am Dienstag, 9. April (20 Uhr), ein Entscheidungsspiel in Wedel zu erzwingen.

"Wir stehen mit dem Rücken zur Wand," sagt Gleim, der beim zweiten Aufeinandertreffen mit dem Team des ehemaligen Rist-Basketballers Kay Gausa von seiner Mannschaft eine klare Steigerung an beiden Enden des Spielfeldes fordert. "Wir haben uns in Spiel eins so viele Fehler erlaubt, dass es in allen Bereichen Verbesserungsmöglichkeiten gibt." In Schwaben müsse sein Team nun alles in die Waagschale werfen, um das von den jungen Weißenhornern gestohlene Heimrecht zurückzuerobern.

Dabei setzt der 28 Jahre alte Trainer vor allem auf die Auswärtsstärke seines Teams. Sieben von elf Begegnungen in fremden Hallen gewannen die Wedeler Pro-B-Basketballer in der regulären Saison, dazu noch das Play-off-Achtelfinalspiel beim Junior- Team von Bundesligist Frankfurt Skyliners. "Wir haben in dieser Saison auswärts fast immer überzeugen können, obwohl wir in vielen Fällen der Außenseiter waren", sagt Sebastian Gleim.

Personalsorgen hat der Rist-Headcoach nicht, alle Akteure einschließlich Center Paul Owusu, der aufgrund eines doppelten Nasenbeinbruchs erneut mit Gesichtsmaske spielen wird, fahren mit. Aufgrund der Spielansetzung am frühen Nachmittag reisen die Gäste bereits am Freitag, 5. April, an und übernachten in Ulm, um ausgeruht in die Partie zu gehen. Ihr früherer Clubkamerad Kay Gausa kam unter der Woche im Ulmer Bundesliga-Team zum Einsatz, wirkte beim deutlichen 100:46 über die Gießen 46ers acht Minuten lang mit.

1. Herren: Schlaflos in Schwaben - Kay Gausa kehrt für einen Abend in die Steinberghalle zurück

Ein Kurzbesuch in der Heimat: Kay Gausa. Foto: Bergmann

Schlaflos in Schwaben - so ergeht es zurzeit dem 20 Jahre alten Kay Gausa, seit Beginn dieser Saison Basketball-Profi bei Bundesliga-Club ratiopharm Ulm. "Ich bin total aufgeregt und kann es kaum erwarten, dass es endlich los geht", sagt der Flügel- und Aufbauspieler, der im Sommer 2012 nach zehn Jahren beim SC Rist zum deutschen Vizemeister wechselte. Am Ostersonntag, 31. März, um 16 Uhr kehrt der Wedeler nun mit den Weißenhorn Youngstars, dem Farmteam des schwäbischen Bundesligisten, zum ersten Play-off-Viertelfinale der 2. Bundesliga Pro B für ein Spiel an seine frühere Wirkungsstätte, die Wedeler Steinberghalle, zurück.

Der 1,99 Meter große Flügel- und Aufbauspieler, der alle Jugendmannschaften des SC Rist durchlief, streitet nicht ab, dass diese Partie trotz aller positiven Erfahrungen der zurückliegenden Monate etwas Besonderes für ihn ist. "Meine Familie wird in der Halle sein, dazu viele Freunde und ehemalige Mannschaftskameraden", sagt Gausa, der aber womöglich nach Spielende nicht nur Hände schütteln, sondern auch Autogramme schreiben darf. Das passiert ihm mittlerweile auch in Ulm gelegentlich, hat es Kay Gausa dort doch binnen eines halben Jahres geschafft, sich mit Trainingsfleiß und Talent neben regelmäßigen Einsätzen im Weißenhorner Pro-B-Team auch Spielzeit in der Bundesliga-Mannschaft zu verdienen.

"Seit November trainiere ich voll bei der Bundesliga-Mannschaft mit", sagt Gausa, der mit diesem schnellen Durchbruch nicht unbedingt gerechnet hatte, jetzt aber umso glücklicher ist, mit seiner soliden Spielweise auch dem Erstliga-Team helfen zu können, in dem er in dieser Saison schon sechsmal zum Einsatz kam.
 
Die Hoffnung, diese Chance zu bekommen und nutzen zu können, war schon im Sommer 2012 ein Kriterium für die Vertragsunterzeichnung des Abiturienten in Ulm. Auch die New Yorker Phantoms Braunschweig und Pro-A-Club Paderborn Baskets hatten im Sommer Interesse an Gausa gezeigt, aber der athletische und sprunggewaltige Wedeler entschied sich dann doch für die Schwaben. "Headcoach Torsten Leibenath hat auf mich sehr sympathisch gewirkt", sagte Gausa direkt nach seiner Verpflichtung durch den Spitzenclub, der dafür bekannt ist, deutsche Nachwuchsspieler intensiv zu fördern.
 
Garantierte Einsatzzeiten in der Bundesliga gebe es aber auch für Top-Talente wie Gausas Mannschaftskameraden Daniel Theis und Till-Joscha Jönke nicht. "Die Anforderungen im Training sind schon sehr hoch", sagt der Wedeler. Alle Übungseinheiten finden in Ulm statt, in Weißenhorn trägt das Pro-B-Team lediglich seine Heimspiele aus. Für die jüngeren Spieler sei zudem noch Individualtraining angesetzt.

Ein Höhepunkt seiner noch jungen Karriere liegt gerade hinter dem Wedeler, den seine Freundin Kim nach Süddeutschland begleitete und dem Familienmenschen Gausa so die Eingewöhnung erleichterte. Beim Top-Four-Turnier um den BBL-Pokal in Berlin erreichte er mit den Ulmern dank eines Halbfinalsieges über die Artland Dragons das Endspiel. Doch im Finale versagte der Rosenkranz, den Kay Gausa zum Glücksbringer erkoren hat, seinen Dienst. Ausrichter ALBA nutzte seinen Heimvorteil und gewann 83:67. "Ich bin zwar nicht zum Einsatz gekommen, aber es war trotzdem ein tolles Erlebnis, obwohl die Enttäuschung über die Endspielniederlage zunächst groß war", sagt Gausa.

Beinahe noch mehr beeindruckten den Wedeler die Einsätze, die er in seiner Premierensaison im Euro-Cup absolvierte. "Ich durfte im Heimspiel gegen den russischen Club Unics Kasan sieben Minuten spielen und habe meine ersten Punkten in einem internationalen Wettbewerb erzielt." Unvergesslich wird ihm aber das Auswärtsspiel bei Roter Stern Belgrad bleiben. "Wir wurden mit drei Polizeifahrzeugen zur Halle eskortiert und dort von 8000 Zuschauern ausgepfiffen."

So viele Basketball-Anhänger dürfte die Play-off-Partie der Weißenhorner in der Wedeler Steinberghalle am Ostersonntag wohl kaum anlocken, aber auf eine große Kulisse darf der Wedeler Club nach der erstmaligen Qualifikation für das Play-off-Viertelfinale aber in jedem Fall hoffen. Beim Heimteam freut sich vor allem U18-Nationalspieler Ismet Akpinar auf das Kräftemessen mit den Schwaben. "Isi und ich hatten uns schon während der regulären Saison für die Play-offs verabredet und freuen uns, dass es nun zu diesem Duell kommt", sagt Kay Gausa. In der Saison 2013/14 werden sich beide womöglich in der Bundesliga als Gegner gegenüberstehen, denn Akpinar unterschrieb vor kurzem einen Vertrag bei ALBA Berlin.

1. Herren: Viertelfinalknaller gegen Weißenhorn und Wiedersehen mit Kay Gausa

Zurück in Wedel, diesmal aber nicht in Gelb: Kay Gausa. Foto: Bergmann

Von vorösterlicher Ruhe kann beim SC Rist derzeit nicht die Rede sein. Am Sonntag, 31. März (16 Uhr), empfängt das Zweitliga-Herrenteam im ersten von maximal drei Play-off-Viertelfinalspielen in der Steinberghalle die Weißenhorn Youngstars, Farmteam des deutschen Vizemeisters ratiopharm Ulm, dem seit Saisonbeginn auch der Wedeler Kay Gausa angehört.

Bei aller Vorfreude auf das Wiedersehen mit dem Flügelspieler, der zehn Jahre lang alle Jugendmannschaften seines Stammclubs durchlief, möchte Rist-Headcoach Sebastian Gleim die Partie nicht auf dessen Gastspiel an früherer Wirkungsstätte reduzieren. "Es wäre auch ohne Kay ein ganz besonderes Spiel", sagt der 28 Jahre alte Trainer. Den Einzug ins Play-off-Viertelfinale machten die Wedeler mit zwei Siegen über das Junior-Team von Bundesligist Frankfurt Skyliners perfekt.

Das knappe 75:74 im zweiten Spiel in Hessen wird beim SC Rist wohl nur Innenspieler Paul Owusu in schlechter Erinnerung behalten. Der Center erlitt im dritten Viertel einen doppelten Nasenbeinbruch, spielte aber weiter und ließ sich erst nach der Schlusssirene im Krankenhaus untersuchen. "Die Nase ist zwar doppelt gebrochen, musste aber nicht gerichtet werden, und Paul geht es auch schon wieder besser", sagt Gleim, der kurzfristig entscheiden will, ob er den reboundstarken Zwei-Meter-Mann am Ostersonntag aufbietet.

"Weißenhorn hat eine sehr junge und talentierte Mannschaft, die variabel verteidigt und über viele Angriffs-Automatismen verfügt",sagt Gleim. Zum Aufgebot des englischen Headcoaches Tim Lewis, zugleich Assistent des Ulmer Bundesliga-Trainers Thorsten Leibenath, zählen neben Kay Gausa weitere junge Spieler, die sich schon in der BBL bewähren durften: Allen voran Daniel Theis und Till-Joscha Jönke sind in diesem Zusammenhang zu nennen. Alles in allem ist Gleim froh darüber, im Viertelfinale auf die Weißenhorn Youngstars anstelle der SUM Baskets Braunschweig zu treffen: "Wir freuen uns auf einen unbekannten Gegner, der zudem noch Farmteam eines deutschen Topclubs ist, vor allem aber auf Kay."

Für die Zuschauer könnte sich ein Osterspaziergang zum Steinberg gleich mehrfach lohnen. Beim Lucky Shot präsentiert von der Stadtsparkasse Wedel sind 150 Euro zu gewinnen, beim Ostergewinnspiel mit Rist-Ausrüster forthree warten als Preise drei Rist-Shooting-Shirts.

1. Herren: Rister wollen zweiten Schritt machen

Coach Sebastian Gleim und die Rister wollen ins Viertelfinale. Foto: Claus Bergmann

Die 1. Herren wollen am Sonnabend, 23. März im zweiten Play-off-Achtelfinale der 2. Bundesliga Pro B beim Juniorteam von Bundesligist Frankfurt Skyliners (Beginn: 16 Uhr) den Einzug in die nächste Runde schaffen. Alle Wedeler brennen darauf, nach dem 90:71 in der Steinberghalle mit dem zweiten Sieg die Best-of-three-Serie vorzeitig für sich zu entscheiden und in die nächste Runde einzuziehen. 

Leichtes Spiel das Team in der Main-Metropole aber nicht. Da die abstiegsbedrohte Bundesliga-Mannschaft der Skyliners ihr Heimspiel gegen die Eisbären Bremerhaven schon am Freitag, 22. März, austrägt, rechnet Sebastian Gleim mit einem Junior-Team in stärkster Besetzung. "Komplett sind die Frankfurter die beste Mannschaft der gesamten Pro B", sagt der Rist-Headcoach, der es wissen muss, kennt er doch nahezu alle Talente der Skyliners aus seiner Zeit als Trainer in Hessen.
 
Trotzdem können und wollen sich die Wedeler, die ebenfalls mit vollem Kader anreisen, nicht um die Favoritenrolle drücken. "Aber in den Play-offs kann alles passieren", sagt Gleim. Erfahrungen sammelte in dieser Hinsicht in der Saison 2011/12 Rist-Aufbauspieler Marvin Boadu. Mit dem SC Rasta Vechta geriet der Reinbeker sowohl im Achtel- als auch im Viertelfinale zunächst jeweils 0:1 in Rückstand, schaffte mit den Niedersachsen aber dennoch am Saisonende den Aufstieg in die Pro A.
 
Fans des SC Rist können am Sonnabend am Bildschirm mitfiebern. Unter www.fraport-skyliners.de bieten die Frankfurter auf ihrer Homepage einen Live-Stream im Web TV an. Die Übertragung beginnt gegen 15:45 Uhr.

1. Herren: Rister im Playoff-Fieber

Marvin Boadu und die Rister treffen auf Frankfurt. Foto: Claus Bergmann

Eine Grippewelle kann eine Sportmannschaft enorm zurückwerfen. Bei den Zweitliga-Basketballern des SC Rist, Vizemeister der Pro B Nord, grassiert allerdings ein Virus, das ein Team eher beflügeln dürfte. "Meine Spieler sind im Play-off-Fieber", sagt Headcoach Sebastian Gleim, der ebenfalls den Auftakt der Best-of-three-Serie gegen das Junior-Team von Bundesligist Frankfurt Skyliners am Sonntag, 17. März, um 16 Uhr in der Wedeler Steinberghalle herbeisehnt. "Die Spannung ist groß, alles kann passieren."

Der 28 Jahre alte Trainer des SC Rist, der selbst aus Hessen stammt, erwartet gegen den Siebten der Pro B Süd alles andere als einen Selbstläufer. "Die Frankfurter haben eine ganze Reihe von Begegnungen gegen Topmannschaften knapp verloren und Meister Dragons Rhöndorf sogar eine von nur drei Saisonniederlagen beigebracht, die Starting Five besitzt Pro-A-Niveau", sagt Gleim.
 
Sein Kollege Eric Detlev, 37, der auch schon in Wedel gearbeitet hat, kann in der Main-Metropole auf einen 17-köpfigen Spielerkader zurückgreifen. 14 Junior-Skyliners sind jünger als 22 Jahre, die meisten davon kennt Gleim aus seiner Zeit als Trainer in Hessen. "Die Frankfurter sind in jeder personellen Konstellation ein ernst zu nehmender Gegner", sagt der Rist-Headcoach.
 
Um die Favoritenrolle wollen sich die Wedeler nach einer überragenden Hauptrunde, die sie als Tabellenzweiter (30 Punkte) beendeten, aber nicht drücken. "Die Play-offs sind im Vergleich zur regulären Saison eine kurze Serie, insofern würde uns ein Sieg im ersten Spiel gleich einen Riesenvorsprung verschaffen", sagt Sebastian Gleim. Dazu käme der Bonus des Heimvorteils. "Wir haben ihn uns hart erarbeitet, jetzt wollen wir ihn auch nutzen."
 
Für die Ansetzung der Play-off-Partie am Sonntagnachmittag entschied sich der SC Rist nicht zuletzt im Interesse der jüngeren Zuschauer. Der gewohnte Sonnabend-Termin wird zudem an diesem Wochenende von den Regionalliga-Damen des Wedeler Clubs blockiert, die um 18 Uhr den Kieler TB empfangen.

1. Herren: Letztes Spiel der Hauptrunde in Hannover

Marvin Adu knickte im Training um. Foto: Claus Bergmann

Auf den ersten Blick geht es für die Zweitliga-Basketballer des SC Rist im letzten Hauptrundenspiel der Pro B Nord kaum noch um etwas. Durch das schwer erkämpfte 76:74 über die Hertener Löwen in der Steinberghalle sicherten sich die Wedeler (30 Punkte) Platz zwei der Abschlusstabelle und können die Auswärtspartie am Sonnabend, 9. März (19.30 Uhr), bei den UBC Hannover Tigers entsprechend locker angehen.
 
Rist-Headcoach Sebastian Gleim möchte eine Woche vor dem Playoff-Start gegen den Siebten der Pro B Süd vor allem jegliches Verletzungsrisiko  vermeiden. Einige Wedeler sind angeschlagen, so etwa die U18-Nationalspieler Ismet Akpinar und Jamo Ruppert sowie Marvin Adu, der im Training umknickte. In der niedersächsischen Landeshauptstadt erwartet der 28 Jahre alte Trainer auf einen Gegner zu treffen, der sich zu Hause für den Rest einer bislang enttäuschenden Zweitliga-Saison positionieren will. Obwohl das Aufgebot von Tigers-Cheftrainer Michael Mai drei Landsleute des US-Amerikaners und starke deutsche Spieler umfasst, können die Hannoveraner (Zehnter/16) den Gang in die Playdown-Runde aus eigener Kraft nicht mehr abwenden.

In Wedel verloren die Tigers zum Hinrundenausklang mit 77:104 deutlich. Alles in allem blickt Gleim dem Abschluss der regulären Saison optimistisch entgegen. "Wir haben jetzt drei sehr gute Spiele in Folge abgeliefert und dabei auf unterschiedliche Art und Weise überzeugt." Vor allem der jüngste Erfolg über die Hertener Löwen macht den Coach stolz. "Dass wir diese Partie im Schlussviertel noch drehen konnten, hätten wohl die wenigsten für möglich gehalten."

1. Herren: Ein Sieg fehlt noch zu Platz zwei

Sebastian Gleim: Ein Sieg gegen Herten soll her. Foto: Claus Bergmann

Noch vor Beginn der Playoffs der 2. Bundesliga Pro B rüsten sich die Basketballer des SC Rist für eine Fan-Invasion in der Wedeler Steinberghalle. Das letzte Hauptrunden-Heimspiel der Wedeler (Tabellenzweiter/28 Punkte) gegen Verfolger Hertener Löwen (Dritter/24) am Sonnabend, 2. März, um 19 Uhr ist eingebettet in den Jugendtag, der bereits seine vierte Auflage erlebt.

Die Vorzeichen dafür, den für Platz zwei in der Abschlusstabelle noch fehlenden Sieg einzufahren, könnten für die Wedeler kaum besser sein. Bei allen vorherigen Auflagen des Events gewannen sie ihre Heimspiele. "Ich hoffe, dass es auch diesmal gelingt und wir schon im ersten von zwei Anläufen unser Ziel erreichen", sagt Rist-Headcoach Sebastian Gleim. Ob das Duell mit den Löwen ähnlich spektakulär wird wie das vorangegangene 126:115 der Wedeler über Citybasket Recklinghausen, wagt Gleim nicht vorherzusagen. "Die Hertener liegen uns nicht so gut, wir ihnen aber auch nicht." In der Hinrunde allerdings kassierten die Wedeler im Ruhrgebiet mit 63:100 die höchste Saisonniederlage.

Mit Adrian Bowie, Brandon Larrieu und William Taylor hat Gästecoach Dirk Altenbeck drei US-Boys im Kader, die aber nicht so dominant agieren wie etwa Recklinghausens Robert Franklin, der am zurückliegenden Spieltag mit 41 Punkten das Scorer-Duell mit Wedels Augie Johnston (Pro-B-Spieler des Spieltages, 40 Zähler) knapp gewann. "Die Hertener setzen auf eine Rotation von acht nahezu gleichwertigen Spielern", sagt Gleim, der auch vor Akteuren wie Christoph Hackenesch, Julius Dücker und Farid Sadek warnt. Beim SC Rist hatte unter der Woche eine Grippewelle die Reihen im Training gelichtet. Mitwirken konnten aber Marvin Boadu und Marvin Adu, die geschwächt in die Partie gegen Recklinghausen gegangen waren. Fraglich ist der Einsatz von Jamo Ruppert.

1. Herren: Augie Johnston ist Pro B-Spieler der Woche

Augie Johnston

Augie Johnston ist dieser Tage in Topform. Am Sonnabend stellte der 26-jährige Kalifornier beim Sieg über Recklinghausen (128:115) mit 40 Zählern eine neue persönliche Pro B-Bestmarke auf. Acht seiner elf Würfe von jenseits der Drei-Punkte-Linie fanden ins Ziel, die Junge Liga kürte Johnston zum "Spieler der Woche".
"Der Sieg gegen Recklinghausen war sehr wichtig, denn wir wollten unbedingt den zweiten Platz halten. Und es war ein Spiel, das Spaß gemacht. Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals an einer Partie teilgenommen zu haben, in der derartig viele Punkte fielen. Das war vorher nicht unser Plan, aber manchmal entwickelt sich ein Spiel eben auf diese Weise. Es lief einfach für uns", sagt Augie Johnston.

Und für den Kapitän des SC Rist ganz besonders. Fünf "Dreier" in einem Spiel hatte der Amerikaner im Laufe dieser Saison bereits dreimal versenkt, mit deren acht egalisierte er die bisherige Pro B-Bestmarke des Dorsteners John Cadmus. Eine Defensivschlacht - für Fans am Steinberg auch kein unbekantner Spielverlauf - war es angesichts von 243 Punkten nicht gerade. "Natürlich sagt das Endergebnis etwas darüber aus, wie verteidigt wurde", meint er, "aber ehrlich gesagt bin ich mir nicht sicher, ob das der Hauptgrund für dieses 'high scoring game' war. Recklinghausen hat sehr gute Distanzschützen, Robert Franklin vielleicht ausgenommen. Zu Beginn des Spiels hat er den Ball bei 75 Prozent der Angriffe bekommen. Er hat dann das 1-1 gesucht und schnell abgeschlossen. Wir wollten, dass er hart für seine Punkte arbeiten muss, aber er ist auch ein sehr guter Spieler, der scoren kann. Wir haben dagegengehalten, so fielen in kurzer Zeit viele Punkte. Vor der Halbzeit war das Tempo schon enorm hoch. In der zweiten Hälfte hat Recklinghausen durchgehend gepresst, dadurch wurde das Spiel noch schneller", blickt Johnston zurück.

Während es gegen Recklinghausen Wedeler "Dreier" regnete, nämlich deren 17, waren es im Laufe der drei Niederlagen, die man Ende Januar und Anfang Februar in Folge kassierte, insgesamt nur 18 erfolgreiche Würfe aus der Ferndistanz. Augie Johnston: "Wir haben uns während der Niederlagenserie immer wieder hinterfragt und versucht herauszufinden, was wir besser machen können. Aber ehrlich gesagt gibt es im Basketball auch so viele Dinge, die man nicht kontrollieren kann. Also haben wir uns auf jene konzentriert, die wir beeinflussen können. Und mittlerweile sind wir wieder auf dem richtigen Weg. In manchen Spielen haben wir Vorteile unter dem Korb, in manchen Spielen bekommen wir außen mehr Platz. Wir versuchen das auszunutzen, was uns der Gegner anbietet. Das ist aus meiner Sicht einer der Gründe, weshalb wir in dieser Saison bereits so viele Spiele gewonnen haben. Was die 'Dreier' betrifft, kommt es auf das Zusammenspiel zwischen innen und außen an. Das kann beispielsweise bedeuten, dass die Guards zum Korb ziehen und dann rauspassen oder dass unsere Innenspieler gedoppelt werden und dann zum freien Mann passen. Man muss auf die jeweilige Situation entsprechend reagieren."

Mit einer Dreierquote von 51,5 Prozent (69/134) ist Johnston einer der Topschützen der Pro B, womöglich der beste. Im Vergleich zur vergangenen Spielzeit hat er damit seine bereits guten Wurfleistungen noch weiter gesteigert. "Das hat damit zu tun, dass ich in dieser Saison überwiegend auf der Position zwei spiele", sagt der Kalifornier, "mir gelingt es bisher gut, die Blöcke zu nutzen und zum Wurf zu kommen." Und somit ist er als Topscorer mit derzeit exakt 20 Zählern pro Einsatz wiederum ein Faktor für den Erfolg der Rister. Nach einer nicht immer leichten Vorbereitung hatten nicht wenige einen gegenteiligen Verlauf prognostiziert. "Wir blicken in dieser Saison jeweils nur auf das nächste Spiel. Unser Coach stellt uns sehr gut auf den jeweiligen Gegner ein, es gibt einen klaren Plan. Und wir sind eine echte Mannschaft und gut aufgestellt: Wir haben Guards, die punkten können, Guards, die passen können, Schützen, athletische Innenspieler, Innenspieler, die scoren können, Spieler, die in Defense Vollgas geben. Und wir spielen zusammen, ich sehe keinen einzigen egoistischen Spieler in unserem Team."

Am Sonnabend (2. März, 19:00 Uhr) treffen die Rister am Steinberg auf die drittplatzierten Hertener Löwen, die mit 87,4 Punkten pro Partie übrigens das beste Offensivteam der Pro B sind. Steht also das nächste "high scoring game" an? "Wer weiß. Ich konzentriere mich darauf, dieses Spiel zu gewinnen. Wenn das heißt, dass wir wieder so viel scoren müssen, dann nehme ich das gerne in Kauf nehmen", sagt Johnston.

1. Herren: Heimspiel gegen den Tabellenfünften

Marvin Boadu. Foto: Quast

Nach der beeindruckenden Vorstellung des SC Rist beim 90:86 nach Verlängerung im Auswärtsspiel der 2. Bundesliga Pro B Nord bei Hauptrundenmeister Schwelmer Baskets bedauerte Gästetrainer Sebastian Gleim nur eines. "Schade, dass unsere Fans bei diesem Spiel nicht dabei sein konnten." Gelegenheit, Versäumtes nachholen, ergibt sich für die Wedeler Basketballer, derzeit mit 26 Punkten Tabellenzweiter, und ihre Anhänger aber schon am Sonnabend, 23. Februar, wenn sich um 19 Uhr in der Steinberghalle Aufsteiger Citybasket Recklinghausen vorstellt.

Das Hinspiel im Ruhrgebiet hat Gleim in bester Erinnerung. Die Wedeler gewannen 91:80, brachten Citybasket (damals noch unter Leitung von Coach Bill Paterno, der Ende Januar von seinem Vorgänger Georg Kleine abgelöst wurde) die erste Heimniederlage bei. 

Momentan allerdings präsentieren sich die Westdeutschen sehr stabil, sechs Siege aus den zurückliegenden zehn Spielen hievten sie auf Platz fünf (20 Punkte). "Recklinghausen ist eine tief besetzte Mannschaft, die einen anderen Stil pflegt als die meisten Teams der Pro B Nord und sehr variabel spielen kann", sagt Gleim. Stützen des Teams sind die US-Amerikaner Robert Franklin, der mit Citybasket von der 2.Regionalliga in die Pro B aufstieg, Austin Steed und Patrick Carney. Aufhorchen ließen die jüngsten Ergebnisse des Pro-B-Neulings, der in Braunschweig, zu Hause gegen die Schwelmer Baskets und bei den Hertener Löwen punktete, sodass rechnerisch nur noch ein Sieg für die Playoff-Teilnahme fehlt.

Wenn es nach Sebastian Gleim geht, sollen die Gäste den allerdings gegen ein anderes Team holen. "Wir wollen gegen Recklinghausen den nächsten Schritt machen und unsere tolle Leistung in Schwelm zu Hause wiederholen." Zudem ginge es auch für sein Team, das einen Platz unter den ersten vier der Abschlusstabelle (und damit den Heimvorteil für die entscheidenden Playoff-Spiele) sicher hat, noch um etwas. "Wenn wir zu Hause gegen Recklinghausen und eine Woche später gegen die Hertener Löwen gewinnen, sind wir Zweiter", sagt der Rist-Coach, der im Endspurt der regulären Saison auch auf den angeschlagenen Marvin Boadu (Fußverletzung) setzt.

1. Herren: Ismet Akpinar wechselt im Sommer zu ALBA Berlin

Ismet Akpinar. Foto: Claus Quast

1991 wechselte Ingo Freyer - damals 20-jährig - vom SC Rist Wedel zu ALBA Berlin. Mehr als zwei Jahrzehnte später geht wieder ein großes Guard-Talent den Weg vom Steinberg an die Spree. Ismet Akpinar zieht es im Sommer in die Hauptstadt, er erhält beim BBL-Club einen Vierjahresvertrag.

Akpinar wurde nach der Saison 2011/2012 - seiner ersten in der 2. Bundesliga - in einer vom Internetportal Eurobasket.com unter den Trainern der 2. Bundesliga Pro B durchgeführten Umfrage zum "Newcomer des Jahres" gewählt, darüber hinaus erhielt der U18-Nationalspieler dank seiner starken Leistungen im Trikot der Piraten Hamburg die Auszeichnung als "Rookie des Jahres" in der U19-Bundesliga NBBL. In der aktuellen Spielzeit erhält der 17-Jährige im Schnitt knapp 23 Minuten Spielzeit pro Partie für den SC Rist in der Pro B (6,8 Punkte, 2,1 Assists, 2,1 Rebounds je Einsatz) und ist darüber hinaus Topscorer der Piraten in der NBBL (18,6 Punkte pro Spiel).

"Es ist ein sehr mutiger Schritt von Ismet", sagt Sebastian Gleim, Headcoach des SC Rist, "ich hoffe, dass er dafür belohnt wird. Dass er Tag und Nacht dafür kämpfen wird, da bin ich mir sicher."

Ein Jahr, nachdem Kay Gausa zum deutschen Vizemeister ratiopharm Ulm wechselte, zieht es also den nächsten Rister zu einem Erstligisten.

"Ismet ist nicht nur basketballerisch sehr talentiert, sondern bringt auch für sein Alter schon sehr wichtige Qualitäten wie Zielstrebigkeit, Fleiß und Ehrgeiz mit. Wir werden ihn mit Geduld an die Profis heranführen", wird ALBA-Sportdirektor Mithat Demirel auf der Website des BBL-Teams zitiert.

Der SC Rist freut sich für Ismet über diese tolle Chance und wünscht ihm für seine Berliner Zeit alles Gute. Aber vorher hat man gemeinsam in der Pro B und in der NBBL mit den Piraten ja noch einiges vor...

1. Herren: Auf zum Tabellenführer

Ismet Akpinar fährt mit den Ristern nach Schwelm. Foto: Quast

Der Ärger über die indiskutable Leistung und Einstellung seiner Mannschaft beim 62:78 gegen die SUM Baskets Braunschweig in der Wedeler Steinberghalle war bei Sebastian Gleim, Headcoach des SC Rist, auch Tage später noch nicht verraucht. "Wir haben die Niederlage selbstkritisch analysiert", sagt der 28 Jahre alte Trainer. Im Gastspiel bei Tabellenführer Schwelmer Baskets (32 Punkte) am Sonnabend um 19.30 Uhr fordert Gleim nun eine Reaktion auf den emotionslosen Auftritt vor heimischem Publikum. "Ich erwarte von meiner Mannschaft, dass jeder Spieler bis zur letzten Sekunde kämpft."
 
Mit Taktik und Finesse allein dürfte für die Wedeler in Schwelm ohnehin nicht viel zu holen sein. Ganze zwei Niederlagen kassierten die Westdeutschen in bislang 18 Begegnungen, die letzte am zurückliegenden Spieltag. Mit 76:78 unterlagen die Schwelmer im Derby bei Aufsteiger Citybasket Recklinghausen, der als Tabellenfünfter (18 Punkte) zu den Rivalen des SC Rist (Dritter/24) im Kampf um einen Platz unter den ersten vier der Abschlusstabelle zählt.
 
Von den Stärken des nächsten Gegners, der in der Hinrunde in Wedel 91:78 gewann, ist Gleim dennoch überzeugt. "Schwelm ist die abgezockteste Mannschaft der Pro B Nord und strotzt vor Selbstbewusstsein." Mit dem US-Amerikaner Julius Coles haben die Baskets zudem den zweitbesten Korbschützen der gesamten Pro B im Team. Der 1,95 Meter große New Yorker bringt es pro Partie im Schnitt auf knapp 23 Punkte.
 
"Unsere beiden Amerikaner sind aber trotzdem die besten", sagt Sebastian Gleim mit Blick auf das kalifornische Duo Harold August Johnson/Davey Hopkins. Auszufallen droht beim SC Rist Paul Owusu aufgrund von Magen-Darm-Beschwerden.

1. Herren: Playoff-Heimvorteil "eintüten"

Coach Sebastian Gleim. Foto: Claus Quast

Am Sonnabend (9. Februar) kehrt nach vierwöchiger Abstinenz der Zweitliga-Basketball nach Wedel zurück, um 19 Uhr empfängt das Pro-B-Herrenteam des SC Rist in der Steinberghalle die SUM Baskets Braunschweig.

Auf der Tournee mit drei Gastspielen bei der BG Dorsten, den Herzögen Wolfenbüttel und dem BSV Wulfen sprang für die Wedeler zwar nur ein Sieg heraus, aber das längst für die Play-offs qualifizierte Team von Rist-Headcoach Sebastian Gleim (24 Punkte) wahrte als Tabellenzweiter seine gute Ausgangsposition für die Aufstiegsrunde, die ebenso wie die Playdowns am Wochenende 16./17. März beginnt. Ein Platz unter den ersten vier der Abschlusstabelle garantiert in den K.o.-Runden den Heimvorteil zum Auftakt der Best-of-three-Serie und vor allem im alles entscheidenden dritten Spiel.

Die Wedeler wissen um die große Chance, die sich ihnen am Sonnabend vor heimischer Kulisse bietet. "Wir wollen den Sack zumachen, und die Fans können uns mit lautstarker Unterstützung dabei helfen", sagt Gleim. Unter der Woche sei sehr gut trainiert worden, und von kleineren Blessuren abgesehen seien mit Ausnahme von Youngster Johannes Heisig (Rückenbeschwerden) alle Wedeler Akteure fit. 

Für Braunschweig, den Vorletzten der Pro B Nord (zwölf Punkte), geht es um die vielleicht letzte Chance, den Gang in die Play-down-Runde abzuwenden. Von der Tabellensituation lässt sich Gleim aber ebenso wenig irritieren wie vom klaren 84:62-Erfolg seines Teams in der Hinrunde. "Die Braunschweiger haben mehrere Spiele in letzter Sekunde verloren", sagt der Wedeler Trainer. Zudem hätte Baskets-Trainer Liviu Calin mit dem nur 1,70m großen Guard Steven Bennett kurzfristig noch einen weiteren Amerikaner hinzugeholt, der bislang auftrumpft, und den Kubaner Howard Sant-Roos hält Gleim für einen der individuell stärksten Akteure der Pro B.

1. Herren: Jonas Laatzen arbeitet für drei

Jonas Laatzen: Die Kunst des Dreierwerfens. Fotos: Claus Quast

Das Training ist gleich zu Ende. Headcoach Sebastian Gleim will noch ein bisschen "Nahkampf" sehen. 1-on-1 - ein Korb, ein Ball, zwei Spieler. "Ich fordere Dich heraus", ruft Jonas Laatzen seinem Teamkollegen Kai Schlüter zu und man erwartet fast, dass er auch noch einen Handschuh auf den Boden der Steinberghalle wirft. Gegenüber schmeißen sich Augie Johnston und Ismet Akpinar die Bälle nur so um die Ohren, Davey Hopkins pfeffert die Kugel in seinem Duell mit Fabian Böke mit einem wahren Gewaltdunking durch den Ring und schickt lachend eine spöttische Bemerkung hinterher. Wettkämpfer am Werk. Laatzen und Schlüter können das auch. Den Teamkollegen kurz verbal auf den Arm nehmen, dann kommt der Move. Laatzen steht an der Dreierlinie, täuscht an, einmal, zweimal. Sein Gegenüber lässt ihn nicht aus den Augen, rückt ihm auf die Pelle. Diesmal soll es der Zug zum Korb sein. Kaum eine Sekunden später geht Laatzen zu Boden, der Ball ist drin. "Mit Foul! Das wäre ein 'and 1' gewesen", ruft er halb fragend, halb fordernd mit Triumph in der Stimme und rappelt sich auf.

"Jonas gibt in jedem Training 120 Prozent", lobt Sebastian Gleim den 23-Jährigen etwas später, "er ist topfit, ein besonderer Werfer, immer positiv und ist - auch wenn er nicht so viel Spielzeit hat - ein sehr wichtiger Spieler für die Mannschaft", betont er und sagt das nicht aus Höflichkeit, sondern weil es seine Meinung ist. "Jeder Spieler würde gerne mehr spielen. Aber das ist meine Rolle. Ich komme rein, werfe meinen Dreier und hole Rebounds", umreißt Laatzen das, was von ihm erwartet wird. Viel Zeit bleibt dafür nicht. Pro Einsatz weniger als vier Minuten. Da gibt es keine Anlaufphase. Wenn der Trainer das Zeichen gibt, springen die Ampeln von jetzt auf gleich auf Grün. Ein Korbleger ist dann selten dabei. 16 Pro B-Spiele hat Laatzen in dieser Saison bisher bestritten - und abgesehen von Dreiern keinen Wurf aus dem Feld versucht. Das Los eines Spezialisten. "Ich bin nicht der Athletischste", so Laatzen über Laatzen. Das bremst etwas auf dem Weg zu einer größeren Pro B-Rolle. Klar, er könne auch bei den 2. Herren spielen und mehr Einsatzzeit bekommen, meint er. "Aber ich genieße es, vor so vielen Zuschauern zu spielen. Selbst wenn es nicht so viele Minuten sind. Und unsere Mannschaft ist super, die Stimmung im Team ist sehr gut." Bei den Gegner schrillen regelmäßig die Alarmglocken, wenn Gleim seinen Shooter bringt. "Die Teams in der Pro B haben längst gemerkt, was für ein guter Distanzschütze Jonas ist", so der Coach. "Und er hat deutliche Fortschritte gemacht." Seinen Wurf noch effektiver selbst zu kreieren, soll als Nächstes kommen. "Es gibt verschiedene taktische Situationen, wie man in den Wurf kommt und wie man den Wurf los wird", sagt Gleim. Eine gute Fußarbeit sei da unerlässlich, ergänzt der Trainer.

23. Dezember 2012. Jetzt hat er es auch schriftlich. Laatzen ist der beste Scharfschütze der Stadt. Beim vorweihnachtlichen Spektakel Merry Ristmas setzt er sich unter dem Jubel der mehr als 800 Zuschauer im Finale des Dreier-Wettbewerbs durch. André Bade, Chris Ratjen, Ali Seggelke - ebenfalls alles ausgewiesene Schützen - sind auch dabei, Laatzen gewinnt. Als er den entscheidenden Moneyball im letzten Duell mit Seggelke trifft, kocht der "Stonedome" über. Laatzen ist in diesem Moment "Larry Legend", Larry Bird. Als kleine Reminiszenz an den früheren Star der Boston Celtics und Mitglied des Dream Teams lässt er sich danach einen blonden Schnäuzer stehen. Schließlich hat Bird in seiner Karriere dreimal den NBA-Dreiercontest gewonnen. Wie wird man ein guter Werfer? "Training", sagt Laatzen nur. Klare Frage, klare Antwort. Was sich "The Birdman" mit unzähligen Wiederholungen in der Einöde Indianas aneignete, lernte Wedels Larry ganz klassisch SC Rist in PINS und am Steinberg. "Ich hatte gutes Techniktraining bei Stefan Peetz und Nils Prelle. Schon damals war ich eher der Werfertyp", erzählt er. Und sonst? Wiederholen, immer und immer wieder. Werfen, was das Zeug hält.

Seine persönliche Pro B-Bestmarke steht bei 15 Punkten. Na klar, darunter vier Dreier bei sechs Versuchen, Anfang Oktober 2011 in Vechta. In jener Saison kämpften die Rister bis zum letzten Spieltag um den Einzug in die Playoffs, jetzt sind Laatzen und Kollegen schon dabei. "Seitdem ist unser Ziel, unter den ersten Vier zu bleiben", sagt er. Am Sonnabend um 19 Uhr im Heimspiel gegen Braunschweig soll nach zwei Niederlagen in Folge ein Heimsieg her. Und dafür wird hart gearbeitet, Entbehrungen inklusive. "Wenn ich bis 18 Uhr arbeite und wir eine Stunde später Training haben, kann es schon mal stressig sein", sagt der angehende Immobilienkaufmann, "aber Basketball ist meine Droge." Und seine Dreier der Balsam für die Fans.

1. Herren: Ein drittes Mal auswärts

Marvin Boadu ist wieder einsatzbereit. Foto: Quast

In der heimischen Steinberghalle trafen sich die Zweitliga-Basketballer des SC Rist zuletzt nur zum Training. Drei Auswärtspartien in Folge sieht in diesen Wochen der Spielplan der 2. Bundesliga Pro B Nord für die Wedeler vor, die als Tabellenzweiter (24 Punkte) bereits für die Play-offs qualifiziert sind. Jetzt neigt sich die Auswärtstour dem Ende entgegen, letzte Etappe ist am Sonnabend (20 Uhr) das Gastspiel beim BSV Wulfen in Dorsten.

Die Münsterländer, die in der Hinrunde in Wedel 76:99 verloren, taten sich in ihrer zweiten Pro-B-Saison lange schwer. Zwischenzeitlich Tabellenletzter, fand das Team von Trainer Heimo Förster in der Rückrunde wieder Anschluss an die Play-off-Ränge. "Wulfen hat zuletzt häufiger gewonnen als verloren", sagt Headcoach Sebastian Gleim warnend. Spitzenreiter Schwelm hatte Mühe, die Münsterländer zu besiegen, die ihrerseits in Braunschweig knapp gewannen und zuletzt das Kreisderby bei Aufsteiger Citybasket Recklinghausen mit 84:79 für sich entschieden. Stärkste BSV-Akteure waren die US-Boys Anthony Young und Antonio Houston sowie Routinier Maik Berger (zusammen 53 Punkte). Mit Laron Griffith (zuvor Hanau White Wings/Pro B Süd) holte Wulfen zudem kurzfristig einen weiteren Amerikaner.

Die Wedeler plagen wie schon vor dem jüngsten Gastspiel bei den Herzögen Wolfenbüttel (69:75) Personalsorgen. Zwar meldete sich der erkrankte Marvin Boadu gesund, aber Fabian Böke musste kurz nach seiner Vertragsverlängerung für die Saison 2013/14 aufgrund von Magen-Darm-Beschwerden das Training abbrechen. Die Chancen auf einen Einsatz von Paul Owusu (Adduktorenprobleme) stehen laut Gleim bei 60:40. Verzichten muss der Rist-Coach auf Tim Parohl, für den derzeit das Studium Priorität hat. "Wir müssen alles daran setzen, mögliche Ausfälle so gut es geht zu kompensieren", sagt Gleim.

1. Herren: Kann Käpt'n Augie spielen?

Augie Johnstons Einsatz ist fraglich. Foto: Quast

Sich nach der frühzeitigen Playoff-Qualifikation für die Aufstiegsrunde zu positionieren, gilt es für die Pro-B-Basketballer des SC Rist einmal mehr am kommenden Sonnabend. Um 17 Uhr gastieren die Wedeler (Tabellenzweiter/24 Punkte) bei den Herzögen Wolfenbüttel, denen als Zehnter (zehn Zähler) der Gang in die Playdowns droht.

Nicht nur deshalb erwartet Rist-Headcoach Sebastian Gleim in Niedersachsen auf einen Gegner zu treffen, der in der Schlussphase der regulären Saison alles geben wird. Zudem zeigte die Formkurve der Herzöge zuletzt steil nach oben. "Wolfenbüttel hatte Spitzenreiter Schwelmer Baskets am Rand einer Niederlage und hat zuletzt gegen Recklinghausen 100:81 gewonnen", sagt der alte Wedeler Trainer. Aufbauspieler Lamonte Thomas erzielte gegen Recklinghausen 31 Punkte und holte zudem sieben Rebounds, traf außerdem wie Landsmann Demetrius Ward dreimal aus der Ferndistanz. 

Aber auch die Rister sehen sich auf einem guten Weg, ihr nach oben korrigiertes Saisonziel (Platz unter den ersten vier der Abschlusstabelle) zu erreichen. "Wir haben jetzt dreimal in Folge gewonnen, mit drei weiteren Siegen hätten wir es wohl geschafft", sagt Gleim, den jedoch Personalsorgen plagen. Paul Owusu (Adduktorenprobleme) und der erkrankte Marvin Boadu fallen definitiv aus. Fraglich ist zudem das Mitwirken des erkälteten Kapitäns Harold August Johnston. "Augies Chancen auf einen Einsatz stehen 50:50", sagt Gleim, der etwaige Ausfälle aber nicht als Ausrede gelten lassen will. "Dann müssen eben die anderen in die Bresche springen."

1. Herren: Sonntagsarbeit in Dorsten

Paul Owusu kann gegen Dorsten nicht eingreifen. Foto: Quast

Der alljährliche Allstar-Tag der Basketball-Bundesliga in Nürnberg am Sonnabend ist schuld daran, dass die 1. Herren im ersten Spiel nach der Play-off-Qualifikation Sonntagsarbeit leisten müssen. Um 16 Uhr gastiert das Team von Trainer Sebastian Gleim bei der BG Dorsten, die ebenfalls Ambitionen auf die Teilnahme an der Aufstiegsrunde hat.
 
Dieses Vorhaben der Münsterländer (Siebter/zwölf Punkte) droht jedoch nach den jüngsten Niederlagen in Braunschweig, gegen Schwelm und in Recklinghausen zu scheitern. Wenig Glück hatte BG-Trainer Torsten Schierenbeck im Saisonverlauf mit seinen Centern aus Übersee. Das Engagement von Quincy Okolie endete verletzungsbedingt bereits in der Vorbereitung, dessen Ersatz Rickie Crews musste im Oktober 2012 gehen. Blake Poole kehrte nach einem Fußbruch in die USA zurück. Jetzt ruhen die Hoffnungen vor allem auf dem 2,05 Meter großen und 100 Kilogramm schweren Justin Eller.

Die Wedeler reisen selbstbewusst und als Tabellenzweiter (22 Punkte) an, nachdem die Hertener Löwen am zurückliegenden Spieltag mit 92:96 in Oldenburg patzten. Ziel ist es laut Sebastian Gleim, bis Saisonende einen Platz unter den ersten vier zu behaupten und sich als Team Schritt für Schritt weiterzuentwickeln. "Wir haben acht Punkte Vorsprung auf den Tabellenfünften, das ist ein ordentliches Polster."

Im Aufgebot der Gäste fehlt Paul Owusu (Adduktorenbeschwerden), der Einsatz des angeschlagenen Marvin Boadu ist fraglich. Marvin Adu dagegen hat seine Verletzung auskuriert.

1. Herren: Matchball für die Playoffs

Marvin Adu

"Wir freuen uns auf 2013", sagte Headcoach Sebastian Gleim schon nach dem alljährlichen "Merry-Ristmas"-Spektakel kurz vor Weihnachten in der Steinberghalle. Dort könnte es am Sonnabend nun gleich zu Beginn des neuen Jahres wieder etwas zu feiern geben, hoffen die Wedeler. Um 19 Uhr empfangen die Wedeler (Tabellendritter/20 Punkte) zum Heimspiel der 2. Bundesliga Pro B Nord den RSV Eintracht Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf (Elfter/acht). Gewinnt das Heimteam, ist ihm die Teilnahme an den Aufstiegs-Play-offs rein rechnerisch nicht mehr zu nehmen.
 
Und genau das ist laut Sebastian Gleim das Ziel. "Wir wollen zu Hause den Deckel draufsetzen, denn danach spielen wir dreimal auswärts", sagt er, ohne dabei allerdings die Gäste aus Brandenburg zu unterschätzen. In der Hinrunde gewannen die Rist-Herren zwar erstmals ein Auswärtsspiel in Kleinmachnow, aber das damalige 61:53 ist für den Headcoach heute kein Maßstab mehr, der RSV sei mittlerweile auf Betriebstemperatur, zudem fehlten seinerzeit einige Akteure im Eintracht-Team.
 
Das zeigten nicht zuletzt drei Siege aus den zurückliegenden vier Partien, die einzige Niederlage kassierte das Team von Kai Buchmann gegen Spitzenreiter Schwelmer Baskets. Beim jüngsten 94:83 über Citybasket Recklinghausen kurz vor dem Jahreswechsel trafen fünf Stahndsdorfer Spieler zweistellig, allen voran der US-Amerikaner Blair Scott Wheadon (21). Unabhängig davon geht Gleim davon aus, dass sich angesichts neun ausstehender Spieltage in der regulären Saison der Pro B Nord im Play-off-Rennen noch kein Team aufgeben hat. "Schwelm ist schon durch, und von Platz zwei an kämpfen noch alle Teams um einen der ersten acht Plätze." Sein Team hätte dank eines Zehn-Punkte-Polsters zu Platz neun zwar gute Chancen, aber noch nichts erreicht. "Im Sport kann viel passieren, deshalb müssen wir jetzt den letzten Schritt machen."
 
Dabei mithelfen soll auch Marvin Adu, der im letzten Spiel des Jahres 2012 sein Comeback gab, denn auch in der Jugend trug er einst das Gelb-Grün des SC Rist. In den zurückliegenden Jahren sammelte der 2,03 Meter große, 102 Kilogramm schwere und 25 Jahre alte Power Forward und Center Erfahrung im Mutterland des Basketballs zunächst im Highschool-Team des Laurinburg Institute (Bundesstaat North Carolina) und anschließend für Colleges in den Staaten New Jersey (Essex County, 2008 bis 2010) und Texas (Prairie View A&M University, 2010 bis 2012) Erfahrung. In der Saison 2011/12 brachte er es bei den "Panthers" aus der Nähe von Houston auf 17 Einsätze je fünf Minuten pro Spiel. Vor seinem Engagement in Wedel bestritt er drei Partien für Pro-A-Ligist SC Rasta Vechta.
 
"Marvin hat gut trainiert und ist inzwischen einen Schritt näher bei der Mannschaft", sagt Sebastian Gleim, ohne aber am Sonnabend Wunderdinge von dem Hamburger Jung zu erwarten. Verzögern wird sich das Pro-B-Debüt des zweiten Neuzugangs. Der 18 Jahre alte Guard Johannes Heisig reist mit den 2. Herren nach Bremerhaven. Im Pro-B-Team fällt Paul Owusu aufgrund hartnäckiger Adduktorenbeschwerden aus, der Einsatz von Fabian Böke ist aus familiären Gründen fraglich.

1. Herren: Zurück im Training - Neuzugang an Bord

Johannes Heisig. Foto: Quast

Nach einigen wenigen Tagen der Erholung und Ruhe sind die 1. Herren mittlerweile ins Training zurückgekehrt. Am kommenden Wochenende haben die Rister noch spielfrei, doch die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen den RSV Eintracht Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf, das am 12. Januar um 19:00 Uhr in der Steinberghalle stattfindet, hat begonnen.

Headcoach Sebastian Gleim begrüßte zudem einen neuen Akteur im Pro B-Kader. Johannes Heisig ist nun für den SC Rist spielberechtigt, sowohl in der 2. Bundesliga als auch in der 2. Regionalliga. Der 18-jährige Guard kennt die Steinberghalle als Heimstätte bestens, geht er doch seit Anbeginn für die Piraten in JBBL bzw. NBBL auf Korbjagd. In der aktuellen Saison absolvierte der 1,93 Meter große Aufbauspieler bislang acht Einsätze in der U19-Bundesliga und kam dabei im Schnitt auf 11,5 Punkte sowie 2,3 Rebounds. Aufzutrumpfen wusste Heisig in der laufenden Spielzeit im Team der Trainer Marvin Willoughby und Thore Pinkepank nicht zuletzt im Nachbarschaftsduell mit den Sharks (20 Punkte, 3/6 Dreier) sowie gegen Paderborn (18 Zähler, 4/4 Dreier). Jüngst nahm er gemeinsam mit Jamo Ruppert am Tryout für die U20-Nationalmannschaft in Heidelberg teil und absolvierte in der Vergangenheit zudem die Lehrgänge für das U18-Team des DBB.

Neben seinen Einsätzen in der NBBL spielte Heisig in der laufenden Saison zehn Partien für die BG Halstenbek/Pinneberg in der 1. Regionalliga Nord und kam dabei auf einen Punkteschnitt von 3,5.

Der SC Rist heißt Jojo herzlich in seinen Reihen willkommen!

Merry Ristmas - die Vorschau

1. Herren gegen Rister Allstars: Bei Merry Ristmas geht's rund. Foto: Bergmann

Während sich die Zweitliga-Basketballer des SC Rist noch voll auf das letzte Pro-B-Punktspiel des Jahres am Sonnabend (18 Uhr) bei der BG Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen konzentrieren, gehen in der Heimat die Vorbereitungen für das alljährliche Weihnachtsspektakel in die Endphase. "Merry Ristmas" heißt es am Sonntag von 15 Uhr an einmal mehr in der Steinberghalle, wenn sich ehemalige Akteure des SC Rist, vereinsintern respektvoll "Legenden und Legionäre" genannt, mit dem aktuellen Herrenteam des Wedeler Basketball-Klubs messen.

Keine ruhige Minute ist bis zum Tip-off um 16 Uhr den Hauptorganisatoren Arne Malsch, der auch moderieren wird, und André Bade vergönnt. Die Gästeliste, die die beiden Eigengewächse des SC Rist zusammenstellten, verspricht einiges, in erster Linie Basketball-Nostalgie. Aus allen Himmelsrichtungen reisen diejenigen Akteure an, die den Namen ihres Vereins weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt machten. Noch heute für den SC Rist aktiv sind neben Malsch und Bade Dennis Reichert, Christian Pauk, Volker Hase und Ingo Knillmann, der mit fast 20 Spielzeiten in der ersten Mannschaft einen Vereinsrekord hält. 

Der Centerlegende steht allerdings Mac-Davis Duah kaum nach. Der "ewige" Mac wurde unlängst nach zwölf Spielzeiten im grün-gelben Trikot feierlich verabschiedet. Sein Versprechen, beim Ristmas mitzuwirken, will er am Sonntag einlösen.

Mit von der Partie ist auch ein Trio, das in den 1990-er-Jahren als Teil einer goldenen Generation des SC Rist galt. Der Hamburger Marvin Willoughby, 34, spielte bei der DJK Würzburg mit NBA-Superstar Dirk Nowitzki zusammen und brachte es später zum deutschen Nationalspieler. Heute betreut er das Basketball-Jugendprojekt Piraten Hamburg und gehört dem DBB-Trainerstab an. Der ein Jahr jüngere Alexander Seggelke beendete im Sommer 2011 seine zehnjährige Bundesliga-Karriere und nahm ein Studium in Bremen auf. Besonders gespannt sein dürften die Rist-Fans aber auf das Comeback von Robin Grey, 36, am Steinberg. Bundesliga-Stationen des Hamburgers waren Bayreuth, Frankfurt und Gießen. Martin Duggen, Gunnar Brandt, Bernd Röder und Christian Offergeld vervollständigen den Kader der Ehemaligen, die von Joachim Rose betreut werden. "Er hat uns schließlich alle irgendwann einmal trainiert", sagt Bade.

Wer den freundschaftlichen Vergleich unter den Körben für sich entscheidet, ist einmal mehr von untergeordneter Bedeutung, im Vordergrund stehen Spaß und Wiedersehensfreude, so Bade. Damit auch die vielen jungen Mitglieder des SC Rist das Spektakel genießen können, beginnt der Spaß diesmal schon nachmittags. Bade: "Wir haben uns bewusst für eine familienfreundliche Anwurfzeit entschieden."

Ihre Eintrittskarten sollten die Besucher gut aufbewahren, berechtigen diese doch zur Teilnahme an einem Gewinnspiel. Beim Dreier-Contest messen sich acht Schützen bei einem Wettschießen aus der Ferndistanz. Maß nehmen werden aus 6,75 Meter Entfernung Rösi Bittner für das Wedeler Regionalliga-Damenteam, Sonja Baulecke (U20), Hendrik Reinholdt (M16), Alexander Ivantchitch (M18), Jonas Laatzen (Pro-B-Team), Christopher Ratjen (zweite Herren/2. Regionalliga Nord), André Bade (dritte Herren/Oberliga Hamburg) und Alexander Seggelke für das Ehemaligen-Team. 

Etwas zu gewinnen gibt es für die Zuschauer aber auch in der Tombola, unter anderem ein Wochenende mit dem Renault-Elektroauto Twizy und ein I-pad-mini. "Insgesamt werden über 1500 Preise verlost", sagt André Bade. Zudem dürfen sich die Zuschauer auf einen Überraschungsgast freuen.

1. Herren am Samstag bei den Sixers, am Sonntag "Merry Ristmas"

"Erst die Arbeit, dann das Vergnügen" lautet kurz vor Weihnachten die Devise für die Zweitliga-Basketballer des SC Rist. Am Sonnabend gilt es für das Team von Headcoach Sebastian Gleim zunächst die letzte Punktspielaufgabe bei der BG Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen zu lösen, ehe tags darauf wie in jedem Jahr kurz vor dem Fest von 15 Uhr an in der Wedeler Steinberghalle wieder "Merry Ristmas" zelebriert wird. 

Aber so sehr sich Gleim und seine Spieler auch auf das alljährliche Kräftemessen mit ehemaligen Spielern des Wedeler Klubs ("Legenden und Legionäre") freuen, fokussieren sie sich doch zunächst voll auf die Pflicht in Sachsen-Anhalt. Dort wartet mit den BSW Sixers ein Gegner, der den Wedelern schon in der Hinrunde beim knappen 86:84-Heimsieg alles abverlangte. "Es wird dort für uns auf keinen Fall Präsente geben, aber wir haben auch nichts zu verschenken", sagt der 28 Jahre alte Rist-Trainer. 

Den größeren Erfolgsdruck sieht Gleim auf den Gastgebern lasten, die trotz eines starken Kaders mit drei US-Amerikanern und vielen deutschen Routiniers als Tabellenachter (zehn Punkte) noch um die Playoff-Teilnahme bangen müssen. Den Wedelern (Dritter/18) fehlen dagegen aus den verbleibenden zehn Spielen nur noch zwei Erfolge, um sicher die Aufstiegsrunde zu erreichen. "Unser Wunsch ist es trotzdem, die Rückfahrt mit einer Zwischenbilanz von zehn Siegen und drei Niederlagen anzutreten?, sagt Gleim. 

Das Wedeler Aufgebot für die Partie in Sandersdorf ist fast identisch mit der Mannschaft, die zuletzt dem Oldenburger TB am Steinberg 70:77 unterlag. Die Fahrt gen Osten nicht mitmachen wird allerdings Florian Moysich. Der 32 Jahre alte Aufbauspieler zieht sich absprachegemäß aus dem Pro-B-Kader zurück. "Florian wollte bis Weihnachten aushelfen, und das hat sehr gut funktioniert, vor allem in der Zeit während Ismet Akpinars Verletzung", sagt Sebastian Gleim. Seit der Saison 2008/09 bestritt Moysich für den SC Rist 22 Regionalliga- und 76 Pro-B-Spiele.

Bei "Merry Ristmas" gibt es wieder eine Menge Spektakel, eine große Tombola, bei der es ein Wochenende mit dem Twizy, dem Renault-Elektroauto, ein iPad mini und viele weitere kleine und große Preise zu gewinnen gibt. Traditionell fällt die Bescherung kurz vor Weihnachten in der Steinberghalle besonders üppig aus. Die Zuschauer dürfen sich auf zahlreiche Showelemente freuen und auf beste Unterhaltung, wenn Arne Malsch zum Hallenmikrofon greift und wortgewaltig durch die Veranstaltung führt. Die Cheerleader des SC Rist sind natürlich auch dabei. Beim Dreiercontest wird der beste Schütze des SC Rist gesucht, und jeder Zuschauer kann auf den Sieger tippen und dadurch mit etwas Glück den Hauptgewinn abräumen. Und die Auswahl der Kandidaten ist hochklassig: Wer trifft mehr Dreier? Der ehemalige Nationalspieler André Bade, einst einer der besten Shooter in Deutschland? Oder der frühere BBL-Allstar Ali Seggelke? Oder Jonas Laatzen, der Dreierspezialist der 1. Herren? Kandidaten gibt es einige.

Und so kann jeder Zuschauer mitmachen und seinen Basketball-Sachverstand beweisen: Einfach den Namen des persönlichen Favoriten auf die Eintrittskarte schreiben und die komplett ausgefüllte Karte in die entsprechende Box mit dem Namen des Spielers stecken. Nur bis zum Ende des ersten Viertels eingeworfene Eintrittskarten sind gültig. Nach dem Ende des Wettbewerbs wird aus der Box des Siegers der Gewinner des Überraschungspreises gezogen.

Und das sind die "Shooter", die am Dreiercontest teilnehmen und auf die sie setzen können:

1.Damen: Rösi Bittner

W20: Sonja Baulecke

M16: Hendrik Reinholdt

M18: Alexander Ivantchitch

1.Herren: Jonas Laatzen

2.Herren: Chris Ratjen

3.Herren: André Bade

Ehemalige: Alexander Seggelke

1. Herren: Rister verabschieden Florian Moysich

Florian Moysich. Foto: Quast

Florian Moysich scheidet aus dem Pro B-Kader des SC Rist aus, im vergangenen Heimspiel gegen Oldenburg lief der 32-Jährige vorerst zum letzten Mal für die Wedeler auf. In der schwierigen Situation kurz vor der Saison erklärte sich der Point Guard sofort bereit, dem SC Rist zu helfen und einzuspringen. Dass das Engagement vorerst bis Weihnachten begrenzt sein würde, darüber bestand intern stets Klarheit. Mit seiner großen Erfahrung unterstützte er das Team, Headcoach Sebastian Gleim und seine jungen Mannschaftskollegen enorm und kam in der aktuellen Saison in sieben Pro B-Spielen zum Einsatz. Da Moysich voll im Berufsleben steht und zudem Familienvater ist, entschied er nun, dass der Basketball künftig kürzertreten muss.

Der 32-Jährige wechselte 2008 aus München zum SC Rist und trug in seiner ersten Saison am Steinberg in großem Maße zum Gewinn der Meisterschaft in der 1. Regionalliga Nord und damit verbunden zum Aufstieg in die 2. Bundesliga Pro B bei. Als Spielmacher und treffsicherer Distanzschütze war Moysich in seiner Wedeler Zeit stets ein Leistungsträger und als Kapitän darüber hinaus eine Führungspersönlichkeit. Insgesamt bestritt er 22 Regionalligaspiele sowie 76 Pro B-Einsätze in Gelb-Grün.

Der SC Rist bedankt sich bei Florian ganz herzlich für seinen Einsatz und wünscht ihm alles erdenklich Gute. Selbstverständlich bleibt er in der Steinberghalle stets jederzeit willkommen.

1. Herren ProB und NBBL: Viel Nachwuchs auf dem Parkett

Publikumsliebling "Augie" Johnston

Am Sonntag, 16. Dezember, wird das Parkett der Wedeler Steinberghalle der Bezeichnung Spielfläche mehr denn je gerecht. Genutzt wird es nachmittags nämlich nicht nur für die Heimpartien des Nachwuchsbasketball-Bundesliga (NBBL)-Teams Piraten Hamburg gegen den TSV Neustadt (Beginn: 15 Uhr) und der Zweitliga-Herren des SC Rist (ProB Nord) gegen den Oldenburger TB (17.30 Uhr). Vielmehr hat der Wedeler Klub ein buntes Programm zusammengestellt, das vor allem die Herzen der drei bis acht Jahre alten Besucher und deren Eltern höher schlagen lassen dürfte. Mehr dazu im Vorbericht zum "Familientag" auf dieser Seite.

Kein X für ein U vormachen lässt sich Pro-B-Headcoach Sebastian Gleim in Bezug auf den ersten Rückrundengegner. Zwar gewannen die Wedeler (Tabellenzweiter/18 Punkte) nach turbulenter Vorbereitung zu Saisonbeginn in Oldenburg 73:65, doch Aufsteiger OTB hat sich mittlerweile in der ProB Nord akklimatisiert, hält als Sechster (zehn Punkte) ebenfalls Kurs auf die Aufstiegsrunde.

"Der OTB hat eine starke Mannschaft, die als Team funktioniert und deshalb zu Recht auf einem Playoff-Platz steht", sagt Sebastian Gleim. Treffsicherste Oldenburger waren bislang Mike Taylor (21 Punkte pro Partie) und Chris Heinrich (16), vier ihrer fünf Siege gelangen den Niedersachsen auswärts. Schon deshalb sieht Gleim, der mit Ausnahme von Peter Huber-Saffer (Muskelfaserriss) wohl alle Spieler einsetzen kann, sein Team nicht unbedingt als Favorit. Ein besonderer Ansporn müsste es den Wedelern allerdings sein, dass sie im Falle eines Heimsieges nur noch einen weiteren Erfolg für die Playoff-Teilnahme benötigten.

1. Herren: Gegen Tigers erneut auf Großwildjagd

Tobias Lange fällt ebenfalls aus. Foto: Quast

Auf ihrem Streifzug durch die 2. Bundesliga ProB Nord müssen sich die Basketballer des SC Rist derzeit vorkommen wie auf einer Großwild-Expedition. Bei den Hertener Löwen kassierten die Wedeler (Tabellenzweiter/16 Punkte) gerade die erste Auswärtsniederlage der Saison, am Sonnabend bekommen sie es um 19Uhr in der heimischen Steinberghalle im letzten Spiel der Hinrunde mit den UBC Hannover Tigers zu tun. Die Raubkatzen aus der niedersächsischen Landeshauptstadt spielten in der Saison 2010/11 noch in der 2. Liga ProA, gaben dann aber ihre Lizenz aus wirtschaftlichen Gründen zurück. In dieser Saison lassen die Tiger (Achter/acht Punkte) den gewohnten Biss noch vermissen. Gleichwohl hütet sich Rist-Headcoch Sebastian Gleim davor, den Gegner zu unterschätzen. "Die Tigers sind individuell sehr stark besetzt, haben gute Distanzschützen und etliche Rollenspieler."

UBC-Coach Michael Mai kennt Gleim vom gemeinsamen B-Lizenz-Trainerlehrgang. Der Amerikaner vertraut in Hannover auf Landsleute, auch Co-Trainer Geoff House und drei Spieler, darunter Topscorer Ashanti Cook, sind US-Bürger. Zudem hat der UBC mit Jan-Peter Prasuhn einen treffsicheren deutschen Pro-B-Akteur in seinen Reihen. "Er ist pro Spiel für 20 bis 30 Punkte gut", sagt Gleim. In Bestbesetzung können die Wedeler den Tigers nicht entgegentreten. Außer Peter Huber-Saffer (Muskelfaserriss) und Tobias Lange (krank) fällt höchstwahrscheinlich auch Paul Owusu (Adduktorenbeschwerden) aus. "Drei Spieler sind nicht ohne weiteres zu ersetzen, aber wir werden trotzdem alles daran setzen, die Hinrunde mit einem Sieg zu beenden", so Gleim.

1. Herren: Schweres Auswärtsspiel vor der Brust

Fabian Böke fällt gegen Herten aus. Foto: Claus Quast

Mit einem guten Gefühl brechen die Zweitliga-Basketballer des SC Rist am Sonnabend zum zweiten Mal binnen acht Tagen Richtung Nordrhein-Westfalen auf. Dem 91:80 bei Aufsteiger Citybasket Recklinghausen wollen die Wedeler (Tabellenzweiter/16 Punkte) nun im nur wenige Kilometer entfernten Herten bei den dort ansässigen Löwen (Dritter/zwölf Zähler) den neunten Saisonsieg folgen lassen.

Rist-Headcoach Sebastian Gleim blickt dem Verfolgerduell (Beginn: 19.30 Uhr) optimistisch entgegen. "Wir kennen den Weg, müssen an derselben 
Ausfahrt die Autobahn verlassen, und sogar die Anwurfzeit ist dieselbe wie in 
Recklinghausen", sagt der 28 Jahre alte Trainer. Eine weitere Parallele zur Vorwoche dürfte aber auch darin bestehen, dass die Hertener Löwen wie schon Nachbar Recklinghausen den Wedelern alles abverlangen werden. Coach Dirk Altenbeck setzt unter anderem auf das US-Trio William Taylor, Brandon Larrieu und Topscorer Adrian Bowie, der im Schnitt für 20 Punkte pro Partie gut ist. Viel Erfahrung bringen Christoph Hackenesch und Farid Sadek mit. Obwohl das Durchschnittslater des Löwen-Kaders 22,6 Jahre beträgt, setzt der Coach in erster Linie auf Routiniers. "Herten spielt gewöhnlich nur mit einer Achter-Rotation", sagt Gleim. Im Aufgebot der Wedeler fehlen in Herten Peter Huber-Saffer, der aufgrund eines Muskelfaserrisses länger ausfällt, Florian Moysich (Magen-Darm-Virus) und der beruflich verhinderte Fabian Böke. 

Ebenfalls nicht dabei sind Gleims Co-Trainer Torben Haase, der zeitgleich die Regionalliga-Mannschaft betreut, und Felix Bienwald, der mit Jugendteams unterwegs ist. Ganz allein entscheiden muss der Rist-Headcoach im Ruhrgebiet aber 
trotzdem nicht. Der erst 17 Jahre alte Malte Heinsohn, ein weiterer Zögling des Wedeler Rookie-Coaches-Projekts, wird neben ihm Platz nehmen und wohl manchen guten Tipp geben. 

1. Herren: Auswärtsspiel bei Aufsteiger Recklinghausen

Tobias Lange und die 1. Herren fahren nach Recklinghausen. Foto: Quast

Die erste Niederlage seiner Pro-B-Basketballer des SC Rist in der Zweitliga-Saison 2012/13 war für Headcoach Sebastian Gleim ebenso wenig ein Anlass zum Lamentieren wie der damit verbundene Verlust der Tabellenführung. "Das Spiel ist vorbei", sagte der 28 Jahre Trainer nach dem 78:91 seines Teams im Topspiel gegen die Schwelmer Baskets und dachte da schon an das Auswärtsspiel am Sonnabend (19.30 Uhr) bei Aufsteiger Citybasket Recklinghausen (Siebter/acht Punkte).
 
In Nordrhein-Westfalen erwartet die Rist-Herren (Zweiter/14) ein Team mit zwei Gesichtern. Bislang gewann in vier Anläufen noch kein Gästeteam vor bis zu 1000 Zuschauern in der Vestischen Arena in Recklinghausen. Im krassen Gegensatz zu dieser Heimbilanz stehen die bis dato vier erfolglosen Auftritte der Citybaskets in fremden Hallen. Eine Serie reißt in jedem Fall, sind doch die Wedeler in der Saison 2012/13 auswärts noch unbesiegt.
 
Stärkste Akteure des Aufsteigers sind US-Boy Robert Franklin, mit einem Punkteschnitt von 22 pro Spiel fünftbester Pro-B-Korbschütze, und Landsmann Patrick Carney (18,25). Franklin ist mit 31 Jahren einer der ältesten im ohnehin nicht jungen Citybaskets-Team, stieg mit seinem Klub in den vergangenen Jahren von der 2. Regionalliga in die Pro B auf. "Er ist der absolute Publikumsliebling", sagt Sebastian Gleim.

Die Wedeler müssen möglicherweise ohne zwei Akteure mit Erfahrung in höheren Spielklassen auskommen. Center Peter Huber-Saffer macht eine Wadenverletzung zu schaffen, Flügelspieler Marvin Boadu hat muskuläre Probleme. An der Zielsetzung für die Auswärtspartie, in Recklinghausen zurück  in die Erfolgsspur zu finden, ändert sich dadurch aus Gleims Perspektive aber nichts. "Wir haben bislang noch nie zwei Spiele in Folge mit demselben Kader bestreiten können", sagt der Coach, dessen Team trotzdem acht Partien sieben gewann.

1. Herren: Pro B-Spitzenspiel in der Steinberghalle

Reizvoller könnte die Ausgangslage vor dem Topspiel der 2. Basketball-Bundesliga ProB Nord am Sonnabend in der Wedeler Steinberghalle für Zuschauer kaum sein. Um 19 Uhr empfangen die Herren des SC Rist (14 Punkte) als einziges noch unbesiegtes Team der Staffel den hartnäckigsten Verfolger Schwelmer Baskets (zwölf) zum Spitzenspiel. Es ist zugleich das Duell der aktuell defensiv stärksten Mannschaft gegen das korbhungrigste Team. Während die Wedeler bislang in sieben Partien mit 473 Zählern am wenigsten eingeschenkt bekamen, punkteten die Gäste aus Westfalen bereits 628-mal, kassierten aber trotzdem schon eine Heimniederlage gegen die Hertener Löwen.

"Schwelm ist schon seit Jahren ein Topteam der ProB, spielt in jeder Saison oben mit", sagt Rist-Coach Sebastian Gleim und schiebt damit den von Trainerfuchs Raphael Wilder gecoachten Gästen aus Nordrhein-Westfalen die Favoritenrolle zu. "Die Schwelmer sind mehr in Zugzwang als wir." Zurzeit seien die Gäste vor allem auf den kleinen Positionen sehr stark besetzt. "Die Amerikaner Julius Coles und Darren Hamilton haben ebenso wie Lars Wendt einen zweistelligen Punkteschnitt." Dazu kommt noch Power Forward Andreas Kronhardt, der statistisch ebenfalls für 15 Zähler pro Partie gut ist. "Schwelm hat im Angriff viele Waffen, die wir entschärfen müssen, um einen starken Gegner zu limitieren", sagt Sebastian Gleim.
 
Dies dürfte am ehesten gelingen, wenn die Wedeler im Spitzenspiel wie in den vorangegangenen sieben Partien erneut als kompaktes und defensiv starkes Team auftreten. Personell hat sich die zuletzt prekäre Situation bei den Gastgebern unter der Woche merklich entspannt. So ist Marvin Boadu, der beim jüngsten 84:62-Auswärtssieg über die Baskets Braunschweig trotz Grippe mitgewirkt hatte, mittlerweile ebenso genesen wie Paul Owusu, der aus gesundheitlichen Gründen ganz ausgefallen war. Auch Peter Huber-Saffer ist nach seinen beruflichen Verpflichtungen wieder einsatzbereit. "Zwölf Spieler kann ich auf jeden Fall für das Spiel gegen die Schwelmer aufbieten, vielleicht sogar auf den kompletten Kader zurückgreifen", sagt Sebastian Gleim.

Nicht zuletzt aufgrund des besten Pro-B-Starts aller Zeiten für den SC Rist hofft der Verein am Sonnabend auf eine neue Zuschauer-Bestmarke für die laufende Saison. Die bisherigen vier Begegnungen gegen die BG Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen 06, die BG Dorsten, die Herzöge Wolfenbüttel und den BSV Wulfen verfolgten in der Wedeler Steinberghalle im Schnitt 515 Interessierte.
 
Von einer derartigen Kulisse werden sich die Gäste, die ihre Heimspiele regelmäßig vor über 600 Zuschauern bestreiten, allerdings nach Auffassung von Sebastian Gleim am Sonnabend kaum beeindrucken lassen. "Die Fans können in einer engen Partie den Unterschied machen", sagt Gleim.

1. Herren: Rister reisen nach Braunschweig

Die 1. Herren sind am siebten Spieltag der 2. Bundesliga Pro B auswärts gefordert und treffen am Sonnabend (10. November, 17.00 Uhr) auf die Spot Up Medien Baskets Braunschweig. Headcoach Sebastian Gleim hatte im Verlaufe der Trainingswoche einige krankheitsbedingte Ausfälle zu verkraften, insofern steht noch nicht endgültig fest, mit welchem Aufgebot die Rister nach Niedersachsen reisen werden. Sicher ist hingegen, dass Peter Huber-Saffer aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung steht.

Nach einem guten Saisonstart mit Siegen gegen Dorsten und Wolfenbüttel sind die Braunschweiger mittlerweile auf den neunten Rang abgerutscht. Die vergangenen vier Partien verlor die Mannschaft von Trainer Liviu Calin. Zuletzt gab es ein 79:88 in Recklinghausen. Effektivster Spieler der Niedersachsen war dabei wieder einmal der Kubaner Howard Sant-Roos (31 Punkte, sechs Rebounds, fünf Assists). Einer der vielen jungen Kräfte im Team ist Marc Nagora, der in der vergangenen Saison zwölf Partien für die Rister bestritt. Mit Dennis Schröder und Erik Land stehen Coach Calin zwei Akteure zur Verfügung, die auch dem BBL-Kader der Phantoms Braunschweig angehören. Gut möglich also, dass die beiden im Duell mit den Ristern auflaufen werden.

1. Herren: Der BSV Wulfen kommt an den Steinberg

Peter Huber-Saffer fehlt gegen Wulfen. Foto: Claus Bergmann

Vom Matchwinner zum tragischen Helden avancierte Ismet Akpinar aus dem Zweitliga-Herrenkader des SC Rist binnen weniger Stunden. Zunächst machte der U18-Nationalspieler beim 74:66 über die Herzöge Wolfenbüttel mit zwölf Punkten im Schlussviertel den fünften Sieg seines Pro-B-Teams in Folge perfekt, tags darauf verletzte er sich im Nachwuchs-Bundesligaspiel der Piraten Hamburg bei den Eisbären Bremerhaven schwer am Knie.
 
"Isi kann auf keinen Fall spielen", sagt Rist-Headcoach Sebastian Gleim vor dem Zweitliga-Heimspiel des Tabellenzweiten (zehn Punkte) gegen den BSV Wulfen (Fünfter/vier) am Sonnabend in der Wedeler Steinberghalle (Beginn: 19 Uhr). Obwohl außer Akpinar auch noch Kai Schlüter (Kapselverletzung) und der geschäftlich verhinderte Peter Huber-Saffer ausfallen, will Gleim den sechsten Sieg in Folge gegen ein Team, das auf ein starkes amerikanisches Duo baut.
 
Wulfens US-Boys Anthony Young und Antonio Houston steuerten zusammen 45 Punkte zum korbreichen 109:101 gegen Citybasket Recklinghausen bei. Das schreckt den Wedeler Trainer indes nicht. "Wir werden es zwar nicht schaffen, Young und Houston bei null Punkten zu halten, aber wir haben auch zwei starke Amerikaner", sagt Gleim mit Blick auf die Kalifornier Harold August Johnston und Davey Hopkins.

Ziel der Rist-Defensive, mit 335 kassierten Korbpunkten bisher die beste der ProB Nord, ist es laut Gleim, Wulfen im Angriff einiger Optionen zu berauben und den Gegner so zu limitieren. "Letztlich wird es auf die geringere Fehlerquote ankommen", sagt Gleim.

Zwei Kalifornier in Doppelmission

Augie Johnston

Auf dem Feld läuft es für Augie Johnson und Davey Hopkins mit den 1. Herren im bisherigen Saisonverlauf prächtig. Fünf Siege aus fünf Spielen - und die beiden US-Amerikaner haben als Leistungsträger ihren Anteil daran. Doch auch ansonsten ist das Duo aus Kalifornien bestens ins Vereinsleben integriert. Johnston in seinem zweiten Jahr in Wedel besaß nach seiner Rückkehr aus der Heimat nicht die geringsten (Wieder-)Eingewöhnungsschwierigkeiten. Kein Wunder, denn bereits in der vergangenen Saison war der 26-Jährige nicht nur Spieler, sondern auch Coach. Und fester Bestandteil der täglichen Basketball-Action rund um den Steinberg. Seine Leidenschaft, Basketball zu lehren, setzt er während des Sommers in den USA bei Camps regelmäßig in die Tat um - auch beim SC Rist profitiert der Nachwuchs von seinen Fähigkeiten. Als Jugendtrainer gestaltet und leitet er nicht nur die Einheiten, sondern organisiert auch die Spieltage seiner Jungs am Wochenende.

Auch nach den Spielen gefragt: Davey Hopkins. Fotos: Bergmann

Hopkins ist ebenso in "Doppelfunktion" in Wedel tätig. Der 23-Jährige ist als Übungsleiter in das Individual- und Athletiktraining des Nachwuchses eingebunden. Mit "News Release" kam Hopkins nach seinem College-Abschluss nach Europa, bestritt Testspiele gegen einheimische Mannschaften und arbeitete als Coach bei Jugendcamps.
"Augie und Davey haben beide schon reichlich Erfahrung als Trainer. Beide sind vorbildliche Spieler und geben dies auch an die Kinder und Jugendlichen weiter", so Jugendkoordinator Sebastian Gleim. Und übrigens: Nicht nur in sportlicher Hinsicht lernt der Wedeler Nachwuchs vom Duo aus Kalifornien, denn Englischunterricht gibt es quasi nebenbei kostenlos dazu.

1. Herren: Für reichlich Motivation ist gesorgt

Wenn sich am Sonnabend, 27. Oktober, um 19 Uhr in der Steinberghalle die Basketballer des SC Rist und der Herzöge Wolfenbüttel zum Duell der 2. Bundesliga Pro B Nord gegenüberstehen, braucht keiner der Kontrahenten  besondere Motivation. Die mit vier Siegen in die Saison gestarteten Wedeler wollen ihre Serie ausbauen, die Gäste sind auf Revanche bedacht. Am letzten Hauptrunden-Spieltag der Saison 2011/12 verspielten sie mit einer 70:76-Niederlage am Steinberg ihre letzte Playoff-Chance. Anschließend in den Playdowns an der BG Illertal/Weißenhorn gescheitert, bewahrte die Niedersachsen nur die Pro-A-Wildcard für die Uni-Riesen Leipzig vor dem Abstieg in die Regionalliga.

In Wedel stellen sich die Herzöge als Tabellenachter vor, der von seinen bisherigen vier Partien nur die erste gegen den BSV Wulfen gewann. Davon lässt sich Rist-Headcoach Sebastian Gleim aber nicht irritieren. "Die Wolfenbüttler hatten mit den Spielen gegen Tabellenführer Schwelm und Nachbar Baskets Braunschweig ein schweres Auftaktprogramm." Insgesamt habe Kollege Benjamin Travnizek aber einen starken Kader beisammen. Zum Aufgebot der Herzöge gehören neben den US-Amerikanern Jack Hanley und Travis Clark mit Frank Theis und Henje Knopke auch zwei starke deutsche Akteure, die es zu kontrollieren gelte.

Alles in allem sieht Sebastian Gleim der Partie optimistisch entgegen. "Wir sind gut vorbereitet auf einen Gegner, den wir schlagen können und wollen." Fraglich ist bei den Wedelern noch der Einsatz des erkälteten  Jamo Ruppert und des von Rückenbeschwerden geplagten Paul Owusu.

1. Herren: Dorsten zu Gast - Verabschiedung Mac-Davis Duah

Mac-Davis Duah. Foto: Claus Bergmann

Nach dem tollen Saisonstart mit drei Siegen in Folge empfangen die 1. Herren am Sonnabend (20. Oktober, 19:00 Uhr) die BG Dorsten in der Steinberghalle und wollen ihre Serie fortsetzen. Ein ganz besonderer Moment erwartet die Zuschauer zudem mit der offiziellen Verabschiedung von Mac-Davis Duah, die im Rahmen der Partie stattfindet. Zwölf Jahre lang trug der 36-Jährige das Trikot der 1. Herren und prägte das Team als Publikumsliebling und Führungsspieler wie nur wenige andere. Mac ist längst ein Rist-Idol und wird am Sonnabend noch einmal als 13. Mann einlaufen und sich von den Zuschauern verabschieden. Der SC Rist will seinem verdienten Spieler einen tollen Ausstand bereiten und Dank sagen für die vielen tollen Jahre.

Der sonnabendliche Gegner, die BG Dorsten, verlor seine ersten beiden Saisonspiele und ließ dann am vergangenen Spieltag einen Sieg gegen Aufsteiger Citybasket Recklinghausen (92:79) folgen. Topscorer der BG war dabei John Cadmus mit 24 Punkten. Ebenfalls gut aufgelegt waren die beiden US-Amerikaner Christopher Jones (16 Punkte, 15 Rebounds, acht Rebounds, sechs Steals) und Rickie Crews (16 Punkte, neun Blocks) sowie Power Forward Nino Janoschek (18 Punkte). Gecoacht wird das Team von Torsten Schierenbeck, einem in Wedel stets gern gesehenen Gast, der im Laufe der Jahre bereits mit zahlreichen Mannschaften am Steinberg gastierte.

1. Herren: Jetzt wieder auswärts

Davey Hopkins. Foto: Biola Athletics

Zwei Siege zum Start - der Saisonauftakt ist dem SC Rist Wedel geglückt. Und schon wartet die nächste Prüfung. Am Sonntag (14. Oktober, 17:30 Uhr) gastiert die Mannschaft von Headcoach Sebastian Gleim beim RSV Eintracht Teltow/Kleinmachnow/Stahnsdorf. Die Brandenburger verloren ihre ersten beiden Partien gegen Schwelm (55:84) sowie Recklinghausen (52:74) und stehen derzeit auf dem letzten Tabellenplatz.

Der erfahrene Forward Tobias Grauel, der im Sommer vom Absteiger ALBA Berlin II zum RSV wechselte, tat sich bisher als Topscorer (18 Punkte im Schnitt) der Mannschaft hervor, auch Yannick Evans verbuchte bislang einen zweistelligen Mittelwert (10,5 Punkte). Im Laufe der Vorbereitung wurde die Mannschaft des ukrainischen Trainers Vladimir Pastushenko von erheblichem Verletzungspech geplagt: Der US-Amerikaner Blair Wheadon zog sich einen Handbruch zu, die Youngster Lennard Boekstegers (Kreuzband- und Meniskusriss), Colin Craven (Patellasehnenbeschwerden) und Cameron Neubauer (Pfeiffersches Drüsenfieber) mussten ebenso in den bisherigen zwei Saisonspielen aussetzen.

Auf Wedeler Seite ist mittlerweile die Spielberechtigung für Davey Hopkins eingetroffen, so dass der Kalifornier in Brandenburg wohl sein Debüt im gelb-grünen Trikot geben wird.

1. Herren: Blickrichtung Heimspielauftakt

Nach dem siegreichen Saisonauftakt in Oldenburg richtete Headcoach Sebastian Gleim den Blick unverzüglich auf die nächste Aufgabe: Das Heimspiel gegen die BG Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen 06 am Sonnabend (06. Oktober, 19:00 Uhr, Steinberghalle): "Wir schauen nur nach vorn, werden uns keine Sekunde auf dem Erfolg ausruhen." Der hing am seidenen Faden, hatten die Oldenburger Talente, verstärkt durch einige Routiniers, doch nach starkem Start der Wedeler bis zur Pause eine 33:32-Führung heraus geworfen. "In der zweiten Halbzeit waren wir dann aber die bessere und fokussiertere Mannschaft, haben wenig Fehler gemacht und deshalb verdient gewonnen", sagte Gleim. Zwar wären Oldenburgs Topscorer Michael Taylor und Chris Heinrich, die es zusammen auf 40 Zähler brachten, nicht ganz auszuschalten gewesen, hätten für ihre Punkte aber sehr hart arbeiten müssen.

Zweiter Garant des Auftaktsieges war die Wedeler Präsenz und Dominanz unter den Körben. 40 Abpraller sicherten sich die Gäste, lediglich 27 die Gastgeber, die zudem seltener aus dem Feld trafen. Die Entscheidung in einer umkämpften Partie fiel trotzdem erst acht Minuten vor der Schlusssirene, als den Rist-Herren ein 8:0-Lauf von 55:51 zum 63:51 gelang. Überbewerten wollte Sebastian Gleim den Erfolg auf keinen Fall.

Auf den Einsatz des US-Amerikaners Davey Hopkins musste Gleim zum Saisonstart allerdings verzichten. Der 23 Jahre alte Kalifornier wartet noch auf die Spielberechtigung, die nach Einschätzung seines Coaches auch bis Sonnabend nicht vorliegen dürfte. "Davey brennt im Training, muss sich aber gedulden", sagt der Rist-Coach, der gegen die Spielgemeinschaft aus dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld dasselbe Personal aufbieten wird wie in Oldenburg.

Mit den Wedelern und den BSW Sixers treffen in der Steinberghalle zwei Sieger des ersten Spieltages aufeinander. Die Gäste, die 2011/12 als Vierter der ProB Süd die Playoffs erreichten und in der ersten Runde scheiterten, fertigten zum Auftakt Neuling Citybasket Recklinghausen mit 98:69 ab. "Wie wissen, was uns erwartet", sagt Sebastian Gleim.

Vorfreude und Spannung steigen beim SC Rist

Saisonstart für Augie Johnston und die 1. Herren. Foto: Quast

Wenn Sebastian Gleim über Basketball spricht, erhebt er zwar nicht unbedingt die Stimme, doch der Zuhörer bemerkt sofort, dass der 28 Jahre alte gebürtige Hesse Feuer und Flamme ist für das Spiel auf die in 3,05 Meter Höhe angebrachten Körbe. "Basketball ist mein Leben", sagt der ausgebildete Physiotherapeut, der sich mittlerweile auch beruflich ganz dem nach Eishockey schnellsten Mannschaftssport der Welt verschrieben hat. Am kommenden Mittwoch (Tag der Deutschen Einheit) gastiert der neue Herren-Headcoach des SC Rist zum Saisonstart der 2. Bundesliga Pro B mit den Wedelern beim Oldenburger TB.

"Alle sind sehr fokussiert auf dieses Spiel, die Spannung steigt, aber auch die Vorfreude ist groß", sagt der neue Mann auf der Bank, der erst vor gut vier Wochen die Nachfolge von Özhan Gürel antrat. Fünf Jahre hatte sein Vorgänger das heutige Pro-B-Team betreut, 2008/09 den Aufstieg geschafft und in der zurückliegenden Saison erstmals die Playoffs erreicht. Doch in der Vorbereitung auf die kommende Spielzeit war es zum Bruch gekommen, zu sehr gingen die Auffassungen von Trainer und Vereinsführung darüber auseinander, wie professioneller Basketball in Wedel zu realisieren sei.

Davon hat Rist-Jugendkoordinator Gleim, von 2009 bis 2011 Gürels Co-Trainer, seine eigenen Vorstellungen. Wichtig sei es vor allem, die Ruhe zu bewahren und nicht in Panik zu verfallen. "Wir sind auf einem guten Weg, bereiten uns intensiv auf den ersten Gegner vor." Was ihn und sein Team am Mittwoch beim Aufsteiger aus der 1. Regionalliga Nord erwartet, glaubt er schon jetzt zu wissen. "Die Baskets Akademie Weser-Ems ist das Farmteam von Bundesligist EWE Baskets Oldenburg, eine junge Mannschaft mit einigen erfahrenen Akteuren."

Zu denen zählen etwa der US-Amerikaner Mike Taylor, der pro Partie im Schnitt für 25 Punkte gut ist, und der 2,09 Meter große Center Chris Heinrich. Drei weitere Spieler trainieren regelmäßig im Bundesliga-Kader mit. Davon zeigt sich Sebastian Gleim aber ebenso wenig beeindruckt wie von der Heimstärke des Gegners, der in der Aufstiegssaison alle Partien in eigener Halle deutlich gewann. "Wir haben auch unsere Qualitäten."

Für Zuversicht sorgt in Wedel nicht nur die Rückkehr der erfahrenen Florian Moysich, Peter Huber-Saffer, Paul Owusu und Fabian Böke ins Team, sondern auch die Verpflichtung zweier weiterer Akteure kurz vor Saisonbeginn.

Aufbau- und Flügelspieler Marvin Boadu kam von Pro-A-Aufsteiger Rasta Vechta, der sprunggewaltige Davey Hopkins von der kalifornischen Biola-University. "Davey ist ein toller Typ, der schon im Training alles gibt und bei Sprintübungen immer der erste ist", sagt Gleim. Der 24 Jahre alte US-Boy war auch bei Ligarivale UBC Hannover im Gespräch, wurde dort aber nicht unter Vertrag genommen. Boadu, der in der Saison 2008/09 mit den Wedelern in die Pro B aufstieg, wirkte schon beim 70:81 im Test bei Pro-A-Ligist Cuxhaven Baskets mit. "Marvin ist ein kreativer Spieler, der uns enorm weiterhelfen wird", sagt Gleim.

Unabhängig vom Ausgang der Partie in Oldenburg hat der Rist-Headcoach schon vor Saisonbeginn die Playoffs fest im Blick. Auf dem Weg dorthin gelte es Rückschläge wegzustecken, andererseits aber auch Erfolge nicht überzubewerten. "Wir dürfen uns nicht lange über Siege freuen oder über Niederlagen ärgern." Beides sei schnell vergessen, wenn sich eine Mannschaft direkt nach einer Begegnung unabhängig vom Resultat schon wieder auf die nächste Aufgabe konzentriere. "Im Basketball geht es immer weiter."

Im konkreten Fall liegen zwischen dem Saisonstart der Wedeler in Oldenburg und dem ersten Heimspiel 2012/13 am Sonnabend um 19 Uhr gegen die BG Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen gerade einmal drei Tage. Dann präsentieren sich die Wedeler erstmals in dieser Saison in einem Pflichtspiel vor heimischem Publikum, wollen in der Steinberghalle neue Euphorie entfachen.

Spielerkader 2012/13: Ismet Akpinar, Marvin Boadu (bisheriger Verein: SC Rasta Vechta), Fabian Böke, Simon Dolkemeyer (TV Ibbenbüren), Dayey Hopkins (Biola University/US-Bundesstaat Kalifornien), Peter Huber-Saffer, Augie Johnston, Jonas Laatzen, Tobias Lange (RSV Stahnsdorf), Lennart Liebke, Florian Moysich, Paul Owusu (VfL Stade), Tim Parohl, Jamo Ruppert, Kai Schlüter (BG Illertal/Weißenhorn), Kerim Sibert, Sören Wulf.

Headcoach: Sebastian Gleim, Co-Trainer: Torben Haase, Teammanager: Andreas Bethke

Text: Frank Will (Hamburger Abendblatt/Pinneberger Zeitung)

Ismet Akpinar in Moskau - Sandro Hofmann spielt für U18-Nationalteam vor

Ismet Akpinar. Foto: Claus Quast

Ismet Akpinar hat sich nicht zuletzt dank seiner guten Leistungen in den Nationalmannschaften des Deutschen Basketball Bundes bereits europaweit einen Namen gemacht. Und so verwundert es nicht, dass der 17-Jährige zu einem prominent besetzten Camp von "Basketball without Borders" (13. - 16. September) nach Moskau eingeladen wurde. Die Veranstaltung in der russischen Hauptstadt wird gemeinsam von der NBA, der FIBA und dem russischen Basketball-Verband organisiert und durchgeführt. Akpinar ist eines von 44 Talenten aus 25 europäischen Ländern, die nach Moskau eingeladen wurden. Neben dem Spielmacher aus der Wedeler Pro B-Mannschaft und dem NBBL-Team der Piraten ist mit Daniel Mayr (Science City Jena) ein weiterer Deutscher bei "Basketball without Borders" dabei.
Beim Camp in Moskau stehen den Talenten NBA-Akteure wie Danny Green (San Antonio Spurs) und Marshon Brooks (Brooklyn Nets) ebenso zur Seite wie frühere internationale Stars, darunter der Litauer Sarunas Marciulionis und der Russe Alexander Volkov, die einstmals ebenfalls bei Clubs der besten Profi-Liga der Welt unter Vertrag standen. Als "special guests" hat sich die aktuelle russische Elite angesagt, und zwar ein Trio, das bei den olympischen Spielen in London Bronze gewann: Andrei Kirilenko, Alexey Shved (beide Minnesota Timberwolves) und Timofey Mozgov (Denver Nuggets).
Seit 2001 wurden 30 "Basketball without Borders"-Camps in 15 verschiedenen Ländern durchgeführt - von den Nachwuchsspielern, die im Laufe der Jahre zu diesen Veranstaltungen eingeladen wurden, wurden übrigens 21 später beim NBA Draft ausgewählt.

Sandro Hofmann ist unterdessen vom Deutschen Basketball Bund zur Nachsichtung für die U18-Nationalmannschaft eingeladen worden. Der 2,07 Meter große Center der 2. Herren empfahl sich am vergangenen Wochenende bei einem Turnier der Landesverbände in Hamburg für die DBB-Maßnahme.

1. Herren: Sebastian Gleim neuer Headcoach - vier Rückkehrer verstärken das Team

Sebastian Gleim. Foto: Claus Bergmann

Sebastian Gleim übernimmt das Traineramt bei den 1. Herren. Darauf verständigte sich der 28-Jährige mit dem Vereinsvorstand. Gleim ist seit 2009 für den SC Rist als Jugendkoordinator und Headcoach der 2. Herren tätig, darüber hinaus gehört er auch zum Stab der deutschen U16-Nationalmannschaft. "Ich habe die Aufgabe übernommen, weil es eine tolle Herausforderung ist, täglich auf diesem Niveau zu arbeiten. Insgesamt wollen wir aber auch in den Vereinsstrukturen weitere Fortschritte machen. Es geht nicht nur um die ProB, sondern um das Ganze", sagt er. Seine Tätigkeit als Jugendkoordinator wird er fortführen und zunächst auch Trainer der 2. Herren bleiben."Wir freuen uns sehr, dass wir Sebastian Gleim für diese Aufgabe gewinnen konnten. Er war die erste Wahl für uns in der Trainerfrage. Mit seinen Fähigkeiten kann er mit Sicherheit in der ProB erfolgreich arbeiten, er kennt das Team sowie das Umfeld und steht wie kein anderer für die konsequente Umsetzung unseres Nachwuchskonzeptes", sagt Andreas Bethke, Manager des Pro B-Teams.

Nachdem sich der SC Rist von Özhan Gürel getrennt hatte, übernahm Gleim das Training des Pro B-Teams zunächst übergangsweise und coachte das Team auch beim Vorbereitungsturnier in Lüneburg am vergangenen Wochenende. Beim BB-Cup (Spielzeit: 2x12 Minuten pro Partie) belegten die Rister den dritten Rang. In der Vorrunde schlug man den SC Itzehoe (1. Regionalliga) mit 51:40, die TSG Bergedorf (2. Regionalliga) mit 57:31 sowie den TuS Ebstorf (Oberliga Niedersachsen) mit 62:20. Am zweiten Turniertag gab es eine 37:45-Niederlage im zweiten Duell mit Itzehoe sowie einen 55:34-Sieg gegen die BSG Bremerhaven (2. Regionalliga).

Darüber hinaus wird der Pro B-Kader durch vier Rückkehrer verstärkt: Fabian Böke, Peter Huber-Saffer, Florian Moysich und Paul Owusu gehören ab sofort wieder zur Mannschaft. Obwohl das Quartett im Berufsleben steht, konnten Regelungen getroffen werden, die es den Spielern ermöglichen, ihre Qualitäten in der kommenden Saison einzubringen.
"Peter, Florian, Fabian und Paul sind sehr erfahrene und exzellente Spieler. Sie bilden für uns die richtige Mischung zwischen Erfahrung und unseren Nachwuchsspieler. Ich freue mich sehr, dass sie in der kommenden Saison in Gelb-Grün auflaufen werden", sagt Gleim. Böke, Huber-Saffer und Moysich spielten in der vergangenen Saison für den SC Rist, Owusu war für den VfL Stade aktiv und gehörte zu den besten Centern der 1. Regionalliga Nord. Von 2005 bis 2008 und in der Saison 2009/10 spielte er bereits für den SC Rist.

1. Herren: Der Schweiß rinnt, die Muskeln brennen

Seit nunmehr zwei Wochen bereiten sich die 1. Herren im Mannschaftsverbund auf die kommende Spielzeit in der 2. Bundesliga Pro B vor. "Es wird sehr intensiv gearbeitet", berichtet Trainer Özhan Gürel, der seine Schützlinge fünfmal pro Woche in die Halle, auf die Wedeler Laufstrecken und in den Kraftraum bittet. Zwecks Regeneration werden beim Fitnesspartner Holmes Place Bahrenfeld zwischendurch "Body Balance"-Einheiten absolviert.

Und bis zum Saisonauftakt am 03. Oktober stehen noch jede Menge harte Trainingsstunden vor der Mannschaft. Die Amerikaner Chris Johnson und Joshua Jones befinden sich seit vergangener Woche in Wedel, ihr Landsmann Augie Johnston wird in wenigen Tagen eintreffen. Auch einige Nachwuchsakteure der 2. Herren nehmen an der Vorbereitung mit dem Pro B-Team teil und zeigen sich "sehr engagiert", wie Coach Gürel erfreut feststellt.

Einen Eindruck des Vorbereitungsstandes können sich die Fans am kommenden Sonntag (19. August, 17:00 Uhr) machen, wenn die Rister in der Steinberghalle ein erstes Testspiel gegen den SC Itzehoe (1. Regionalliga) absolvieren. Ein weiteres Spiel in heimischer Halle bestreitet das Team am 15. September (19:00 Uhr) gegen die Cuxhaven BasCats (2. Bundesliga Pro A). Doch das sind bei weitem nicht die einzigen Vorbereitungsspiele: Am 25./26. August gehen die Rister beim Turnier in Pinneberg an den Start, eine Woche später (1./2. September) gastiert man beim BB-Cup in Lüneburg, am 8./9. September folgt ein Turnier in Dorsten, am 16.September ein Mini-Turnier in Stade sowie am 23. September (15:00 Uhr) das "Rückspiel" gegen die BasCats, dann allerdings in Cuxhaven.

Interview mit Joshua Jones

Joshua Jones

Aufgewachsen ist Joshua Jones in Arizona und in Maine, zuletzt spielte der 25-Jährige im US-Bundesstaat New York und wurde mit den Albany Legends Vizemeister der IBA (Independent Basketball Association). Doch im Ausland war der vielseitige Flügelspieler bislang nicht aktiv. Aber das wird sich bald ändern. In der Saison 2012/13 geht Jones für den SC Rist Wedel in der 2. Bundesliga Pro B auf Korbjagd. Im folgenden Interview blickt er zurück und voraus.

Bis Ende Juni hast Du noch in der IBA gespielt. Wie sah seitdem Dein Programm aus? Gab es ein wenig Zeit zum Ausruhen oder hast Du weitertrainiert?
Joshua Jones:
Ich habe mir am Ende der IBA-Saison gesagt: Du musst weiter hart arbeiten, denn schließlich haben wir das Finale ja verloren. Ich war seitdem so gut wie jeden Tag in der Halle, aber wenn ich mal ein leichteres workout mache, dann betrachte ich das als einen freien Tag für mich. Denn wenn man einen ganzen Tag nichts tut, zu viel schläft oder seine Zeit vergeudet, dann gibt es irgendwo immer jemanden, der etwas dafür tut, besser zu werden als Du selbst.

Wie beschreibst Du die Erfahrung IBA im Nachhinein?
Jones:
Es hat Spaß gemacht. So konnte ich in Form bleiben und hatte auch etwas Zeit darüber nachzudenken, was ich in der D-League vielleicht hätte anders machen können.

Du hast es angesprochen: Im vergangenen Jahr hast Du versucht, in der NBA D-League zu spielen, hast nach der Saisonvorbereitung den Sprung in den Kader der Maine Red Claws letztlich aber nicht geschafft. Was hast Du aus dieser Erfahrung mitgenommen, aus den Trainingseinheiten mit den Red Claws und auch aus der Erfahrung, am Ende aussortiert worden zu sein?
Jones:
Ich habe einfach eine Menge über Basketball und über mich selbst gelernt. Es gibt viele Herausforderungen, und man muss versuchen, für sich selbst das Beste daraus zu machen. Als Basketballspieler habe ich gelernt, dass es auf die Summe der Kleinigkeiten ankommt. Diese sind entscheidend.

Bei den Albany Legende in der IBA hast Du mit Spielern zusammengespielt, die bereits Europaerfahrung haben. E.J. Gallup beispielsweise hat einige Jahre in Deutschland bei ratiopharm Ulm und TBB Trier in der BBL gespielt. Was haben Dir diese Spieler über Basketball in Deutschland und Europa erzählt?
Jones:
Sie haben mir gesagt, dass ich mich auf harte körperliche Kämpfe auf dem Spielfeld einstellen muss. Aber sie haben mir auch von den tollen Fans erzählt und wie sehr diese in Europa ihre Mannschaften unterstützen. E.J. und ich sprechen jede Woche miteinander - sein Rat ist sehr hilfreich.

Im Vergleich zu den anderen College-Divisionen gibt es eher wenige Spieler aus der NCAA Division 3, die den Sprung zum Profi wagen (der ehemalige Rister Anthony Pettaway ist ein weiteres Beispiel für einen Spieler, der von einer Uni der Division 3 stammte). Wie kam es bei Dir zu der Entscheidung, es als Profi versuchen zu wollen?
Jones:
Es war schon immer meine feste Überzeugung, dass man versuchen sollte, sich seine Träume zu erfüllen, weil sie sonst jemand anderes lebt. Die Leidenschaft und Hingabe, die ich für den Sport habe, sind die entscheidenden Faktoren. Und es kommt auf die Arbeitseinstellung und auf Dein Herz an. Wenn sich eine Gelegenheit bietet, muss man eben zuschnappen.

Während Deiner College-Karriere hast Du für drei verschiedene Unis gespielt. Kannst Du uns ein bisschen von dieser Reise erzählen, die Dich von Illinois über Texas zurück nach Maine geführt hat?
Jones:
Alle drei Unis haben mir etwas mitgegeben. Ich habe dadurch auf fast jeder Position gespielt. Am Olney Junior College waren wir ein richtiges Team und haben sehr gut zusammengespielt. Ich habe mich dann dazu entschlossen, zu Texas-Permian Basin zu wechseln, weil ich auf höherem Niveau spielen wollte. Den Schritt zurück nach Maine habe ich dann aus schulischen Gründen gemacht. Ich wollte Sport und Uni so gut es geht verbinden, weil mir nicht nur Basketball, sondern auch die akademische Ausbildung wichtig ist. Ich bin nach Maine gegangen, um meinen Abschluss in "physical education and health" zu machen und habe für Husson gespielt.

Welche Qualitäten zeichnen Dich aus Deiner Sicht als Basketballspieler aus?
Jones:
Ich bin sehr vielseitig, sowohl in der Defense als auch in der Offense. Ich kann mich schnell auf das einstellen, was der Trainer von mir verlangt und versuche, dem Team auf diese Weise das zu geben, was es von mir am meisten braucht. Ich versuche, meine Mitspieler immer einzubeziehen und arbeite so lange an einer Aufgabe, bis ich sie erfüllt habe. In jeder Mannschaft, in der ich gespielt habe, bin ich vorangegangen, und habe dank meiner Einstellung, meiner Hingabe und meiner Fähigkeit zu kommunizieren, eine Führungsrolle eingenommen. Ich habe ein sehr gutes Gefühl, was meinen Wechsel zum SC Rist Wedel angeht, und fühlte mich durch die Gespräche mit Augie und Chris darin bestätigt. Aber am Ende wird es darauf ankommen, was unser Team auf dem Spielfeld macht und wie wir alle zusammenspielen.

Wie glaubst Du, wird die Erfahrung für Dich, in Deutschland und damit fern der Heimat zu leben?
Jones:
Das wird eine tolle und aufregende Erfahrung. Natürlich komme ich in erster Linie, um Basketball zu spielen, aber ich freue mich auch sehr darauf, viele neue Freunde zu finden.

Erzähle ein wenig von Dir: Was für ein Typ bist Du, woher stammst Du, was machst Du in Deiner Freizeit?
Jones:
Ich würde sagen, dass ich eine Menge Energie habe und eigentlich mit jedem gut auskomme. Ursprünglich komme ich aus Arizona, ehe wir dann nach Maine gezogen sind. Ehrlich gesagt beschäftige ich mich auch in meiner Freizeit viel mit Basketball, gucke viele Highlight-Videos und versuche so, mir Dinge für mein eigenes Spiel abzuschauen.

1. Herren: Ein Allrounder für die Rister

Joshua Jones

Mit Joshua Jones wird ein dritter US-Amerikaner den SC Rist in der kommenden Saison in der 2. Bundesliga Pro B verstärken.

Jones ist ein athletischer und vielseitiger Flügelspieler, der auf den Positionen zwei, drei und vier einsetzbar ist. Er ist 1,95 Meter groß und stammt aus der Kleinstadt Jefferson im Bundesstaat Maine. In der vergangenen Saison bemühte sich der 25-Jährige zunächst um ein Engagement in der NBA Development League. Bei den Maine Red Claws nahm er an der Saisonvorbereitung teil, schaffte aber letztlich nicht den Sprung in den endgültigen Kader. Stattdessen zog es ihn in den Bundesstaat New York zu den Albany Legends, für die er in der IBA (Independent Basketball Association) an den Start ging und mit denen er in der Frühlingssaison 2012 IBA-Vizemeister wurde.

Seine College-Karriere begann Jones am Olney Central College in Illinois, es folgte ein Wechsel zur University of Texas of the Permian Basin nach Odessa, Texas. Seine letzten beiden Saisons als Uni-Spieler verbrachte er an der Husson University in der NCAA Division 3. Für die in Bangor (mit rund 33 000 Einwohnern die drittgrößte Stadt in Maine) ansässigen "Eagles" ging Jones von 2009 bis 2011 auf Korbjagd und zeigte dabei seine Allround-Fähigkeiten. In der Spielzeit 2010/11 gelangen ihm in 28 Einsätzen im Schnitt 19,2 Punkte, 11,4 Rebounds, 2,7 Assists, 1,6 Steals sowie 1,1 Blocks. Er wurde daraufhin zum Spieler des Jahres der North Atlantic Conference gewählt. Jones besitzt sowohl Stärken in Korbnähe als auch einen guten Distanzwurf. Neben seinen Fähigkeiten als Scorer verfügt er über ein gutes Auge für seine Mitspieler - ein echter Allrounder eben.

1. Herren: Interview mit Neuzugang Chris Johnson

Chris Johnson wird im Laufe des Augusts in die Saisonvorbereitung der 1. Herren einsteigen. Der 22-jährige Texaner soll die Rister in der Saison 2012/13 auf den Positionen vier und fünf verstärken. Im Interview gibt Johnson Auskunft über seine bisherige Basketball-Karriere und gibt private Einblicke.

Chris, wie bereitest Du Dich auf die neue Saison vor?

Chris Johnson: Im Moment mache ich vor allem Ausdauertraining. Ich freue mich sehr, bald nach Deutschland zu kommen, um für den SC Rist zu spielen.

Kannst Du die Stationen Deiner bisherigen Basketball-Karriere skizzieren? Welches waren bisher Deine Karriere-Highlights?

Ich habe in der achten Klasse mit Basketball angefangen. Ich habe mich dazu entschlossen, weil ich nicht auf der Straße herumhängen wollte wie viele der Jugendlichen aus meiner Gegend. Mit Daryl Ward hatte ich einen tollen Mentor, der mir sehr geholfen hat. Überhaupt haben mir viele Leute während meiner Zeit an der High School und am College sehr geholfen. Diese Leute waren ein Segen, und ich bin ihnen sehr dankbar. Wenn ich diese Menschen nicht gehabt hätte, wäre ich niemals da, wo ich jetzt bin. Nachdem ich die Brackenridge High School verlassen habe, bin ich an die University of Arkansas Fort Smith gegangen. Auch da habe ich tolle Menschen kennengelernt. Danach bin ich zurück nach San Antonio gegangen, an die University of Incarnate Word. Eigentlich ist jedes Spiel, in dem ich dabei sein kann, ein Highlight für mich, weil man nie weiß, ob es vielleicht Dein letztes sein wird.

Auf was für einen Spieler können sich die Fans des SC Rist freuen?

Sie können einen Spieler erwarten, der hart spielt, auf und abseits des Basketball-Feldes aber gleichzeitig ein zufriedener Mensch ist. Ich bin immer fest entschlossen, alles zu tun, um dem Team zu helfen. Was mich als Spieler auszeichnet, ist sicherlich, dass ich jeden Rebound haben will und dass ich sowohl unter dem Korb als auch ein wenig weiter entfernt spielen kann. Manchmal bevorzuge ich es, meine Teamkollegen in Szene zu setzen und erst in zweiter Linie an meine eigenen Würfe zu denken. Aber wenn es am Ende des Spiels um alles geht, kann ich meistens noch einmal zulegen, noch intensiver spielen und dem Druck gut standhalten.

Hast Du Dich über den SC Rist und allgemein über das Leben in Deutschland informiert, bevor Du Dich zum Wechsel entschlossen hast?

Ja, über beides habe ich mich informiert. Was ich von Hamburg gesehen habe, gefällt mir sehr. Was das Team betrifft, glaube ich, dass es sehr gut passen wird. Diesen Eindruck hat mir auch mein Gespräch mit Augie vermittelt. Ich glaube, dass wir ein gutes Verhältnis zueinander haben werden und ich freue mich schon sehr, die anderen Spieler der Mannschaft kennenzulernen.

Worauf freust Du Dich am meisten während Deiner ersten Saison im Ausland?

Ich freue mich einfach darauf, mit dem Team eine gute Saison zu spielen und eine neue Stadt, ein neues Land kennenzulernen. Das ist das erste Mal, dass ich die USA verlasse - ich freue mich sehr darauf.

Du hast an der Uni im Hauptfach Kinesiologie studiert: Was gefällt Dir an diesem Studienfach?

Ich will später mal Trainer werden, wenn meine aktive Karriere vorüber ist, und deshalb passte das Fach sehr gut. Irgendwann will ich einen Master in Pädagogik drauflegen und am liebsten danach meinen Doktor machen. Ich beschäftige mich sehr gerne mit Basketball und will wie gesagt irgendwann eine Trainerkarriere anstreben.

Kannst Du ein wenig über Deinen Hintergrund erzählen? Wo kommst Du her, wie bist Du aufgewachsen?

Geboren und aufgewachsen bin ich in San Antonio, Texas. Als ich ein kleiner Junge war, sind wir an die Eastside von San Antonio gezogen. Ich habe insgesamt elf Geschwister. Meine Mutter hat sieben Kinder, vier Jungs, darunter mich, und drei Mädchen. Auf der Seite meines Vaters sind es dann noch mal drei Mädchen und zwei Jungs.

Wie verbringst Du Deine Freizeit?

Wenn ich in meiner Freizeit mal gerade nicht Basketball spiele, gucke ich zu Hause gerne Cartoons und bin einfach ein großes Kind.

1. Herren: Zwei Neuzugänge - zwei Abgänge

Der Kader der 1. Herren für die Pro B-Saison 2012/13 nimmt konkrete Formen an. Center Tobias Lange sowie Flügelspieler Simon Dolkemeyer verstärken das Aufgebot von Coach Özhan Gürel.

Lange ging in den vergangenen zwei Jahren für den RSV Eintracht Teltow/Kleinmachnow/Stahnsdorf auf Korbjagd und kehrte nun in seine Heimatstadt Hamburg zurück. Der 2,08 Meter große und 21 Jahre alte Lange stammt aus der Jugend des SC Alstertal-Langenhorn. Für den RSV erzielte er in der abgelaufenen Saison in 14 Pro B-Einsätzen im Schnitt 2,6 Punkte sowie 2,2 Rebounds. Darüber hinaus kam er auch für die "Zweite" der Brandenburger in der 2. Regionalliga Nord-Ost zum Zuge (11 Spiele: 8,0 Punkte im Schnitt).

Dolkemeyer nutzte die Anfang Mai angesetzten Tryouts am Steinberg, um sich Coach Gürtel vorzustellen und seine Qualitäten zu präsentieren. Der kräftige Flügelspieler (1,98 Meter, 97 Kilogramm) ist 21 Jahre alt, stammt aus Ibbenbüren bei Osnabrück und hat in Hamburg ein Studium aufgenommen. In der Saison 2011/12 gehörte er zum Aufgebot seines Heimatclubs TV Ibbenbüren (2. Regionalliga West). Im Verlauf seiner Basketball-Karriere spielte Dolkemeyer zudem für die Junior Baskets Oldenburg in der NBBL sowie gehörte zum (Trainings-)Kader des inzwischen nicht mehr existierenden, damaligen Pro A-Clubs Ballers Osnabrück.

Janis Stielow hat sich unterdessen zu einem Vereinswechsel entschieden und verlässt den SC Rist damit nach einer Saison. Den 17-Jährigen zieht es zur BG Halstenbek/Pinneberg (Aufsteiger in die 1. Regionalliga). Wir danken für die starken Leistungen und das große Engagement bei den 1. und 2. Herren sowie in der U18 und wünschen Janis alles Gute!

Und auch Patrick Wischnewski wird in der kommenden Saison für einen anderen Club auflaufen. Der 25-Jährige, der in der Weihnachtspause zum SC Rist stieß und die 1. Herren im Frühjahr verstärkte, wurde jüngst vom Pro A-Absteiger BG Leitershofen/Stadtbergen als Neuzugang vermeldet. Der SC Rist wünscht Patrick viel Glück und Erfolg in Süddeutschland!

1. Herren: Die Rister wollen ins Viertelfinale

Am Sonnabend (10. März, 19:00 Uhr) gibt es den nächsten Playoff-Showdown zwischen den 1. Herren und den Giants Nördlingen. Gewinnen die Rister, ist die Viertelfinal-Teilnahme sicher, gewinnen die Gäste, kommt es am Dienstag zu einem Entscheidungsspiel in Nördlingen.

"Wir haben gut trainiert und sind vorbereitet. Nördlingen wird sich sicher ein paar Überraschungen für uns überlegt haben - wir müssen auf alles gefasst sein", sagt Coach Özhan Gürel. Nicht zur Verfügung stehen Peter Huber-Saffer sowie Mac-Davis Duah. Letzterer muss am kommenden Dienstag aufgrund seines Achillessehnenanrisses operiert werden. "Wir wollen auch für Mac gewinnen", verdeutlicht Gürel. Erwartet werden wieder zahlreiche Zuschauer in der Steinberghalle, deswegen wird frühzeitiges Erscheinen empfohlen. Bringt Pauken und Trompeten mit und unterstützt die Rister so laut ihr könnt! Man sieht sich in der Steinberghalle!

1. Herren: Die Playoffs können beginnen

Auf nach Nördlingen: Anthony Pettaway. Foto: Quast

Nun geht's in die Playoffs. Am Sonnabend (3. März, 19:30 Uhr) absolvieren die 1. Herren ihr erstes von drei möglichen Spielen in der Serie gegen die Giants Nördlingen. Eine fast 700 Kilometer lange Fahrt in den Donau-Ries-Kreis liegt vor den Ristern, die bis auf Peter Huber-Saffer alle Spieler an Bord haben.

"Nach dem Sieg gegen Wolfenbüttel war die Erleichterung natürlich sehr groß, dass wir unser Minimalziel, die Playoffs und damit den Klassenerhalt, erreicht haben", sagt Trainer Özhan Gürel. "Nördlingen hat viele Waffen, wie die beiden Amerikaner Johnson und Jamerson, dazu Rastatter, Eichler und Brütting. Das sind alles sehr gute Spieler und deshalb ist die Mannschaft auch Zweiter in der Pro B Süd geworden, aber unschlagbar ist Nördlingen sicher nicht", so der Coach weiter.

Für Anthony Pettaway und Augie Johnston ist die Heimhalle der Giants vertrautes Terrain. Beide spielten in der vergangenen Saison bekanntermaßen in der 1. Regionalliga Süd-Ost und trafen mit ihren damaligen Clubs auf die Nördlinger, die letztlich den Meistertitel holten und in die Pro B aufstiegen.

1. Herren: Gegen ALBA zählt nur ein Sieg

Zwei Spiele, zwei Heimspiele, haben die 1. Herren in der Hauptrunde der aktuellen Saison noch zu absolvieren. Zwei Siege müssen her, um die Playdowns zu vermeiden - das ist das Ziel. Am Mittwochabend (Tip-Off: 19:30 Uhr) empfangen die Rister die zweite Mannschaft von ALBA Berlin.

"ALBA hat eine sehr gefährliche Mannschaft, die teilweise unorthodox spielt und viele Waffen hat", sagt Headcoach Özhan Gürel. Besonders aufpassen wollen die Rister auf den Berliner Center Cem Dinc. "Das ist ihr konstantester Spieler", meint Gürel. Die Konzentration in den Trainingseinheiten sei in den Tagen vor der Partie noch einmal gestiegen, berichtet Gürel, der gegen Berlin auf Mac-Davis Duah (berufliche Gründe) verzichten muss. "Das wird garantiert ein sehr intensives Spiel. Wir brauchen jede Unterstützung von den Fans. Wir wollen alles geben und hoffen darauf, dass uns die Zuschauer dabei zahlreich und lautstark unterstützen. Wir müssen so gut verteidigen, dass wir das Spiel auch dann gewinnen, selbst wenn wir einen schlechten Tag in der Offense haben sollten", sagt der Trainer.

1. Herren: "Unterm Korb wird es krachen"

Auf Fabian Lühring und Kollegen wartet viel Arbeit unter dem Korb. Foto: Quast

Die 1. Herren empfangen am Sonnabend (28. Januar, 19:00 Uhr) den RSV Eintracht Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf in der Steinberghalle und setzen darauf, vor heimischer Kulisse weiter fleißig Punkte im Kampf gegen die Playdowns zu sammeln.

"Unterm Korb wird es krachen", vermutet Coach Özhan Gürel angesichts der Riesen, die in der Zone aufeinandertreffen. Bei den Brandenburgern ist Michael Haucke (2,10m) nach langer Verletzungspause wieder dabei. Auch seine Kollegen Oliver Mackeldanz (2,11m), Yannick Evans (2,02m), Tobias Lange (2,07m) und Robin Jorch (2,08m) bringen die nötigen Zentimeter mit und dürften sich einen heißen Kampf mit den ebenfalls nicht kleinen Ristern auf den großen Positionen liefern. Der RSV bezwang zuletzt den Lokalrivalen ALBA Berlin II mit 74:60. Neuzugang Akeem Bennett, der seit der Weihnachtspause seinen Landsmann Brenton Butler ersetzt, erzielte dabei 14 Punkte. Topscorer der Brandenburger ist der flinke Guard Keoni Watson mit knapp 21 Zählern pro Begegnung. Ein statistisches "double-double" je Einsatz ist für den dritten US-Amerikaner Kellen Williams vermerkt (17,3 Punkte, 10,5 Rebounds pro Spiel).

Das Hinspiel entschied der RSV mit 80:77 für sich, der SC Rist will nun die Revanche: "Wir sind heiß auf dieses Spiel", sagt Gürel, der momentan alle Mann an Bord hat.

Nachdem es in der Halbzeit des vergangenen Heimspiels gegen Bernau einen Treffer beim "Lucky Shot" präsentiert von der Stadtsparkasse Wedel gab, ist der Jackpot erst einmal geräumt - es geht wieder bei 50 Euro Startguthaben los.

1. Herren: Bernau zu Gast - kräftige U12-Unterstützung

Die Punkte müssen in Wedel bleiben: Anthony Pettaway und die Rister treffen auf Bernau. Foto: Quast

Das Hinspiel entschieden die 1. Herren mit 99:86 für sich, doch unbedingt vergleichbar sind die momentanen Verhältnisse mit jenen im Oktober nicht. Denn am Sonnabend (21. Januar, 19:00 Uhr) empfangen die Rister den SSV Lok Bernau, der im Vergleich zu damals nun insbesondere einen Spieler in seinen Reihen hat, der seit seiner Verpflichtung für eine Menge Furore in der Pro B sorgt.

Der US-Amerikaner Jermale Jones erzielt für den Tabellenletzten über 20 Punkte im Schnitt. Bei der knappen Niederlage gegen Teltow/Kleinmachnow/Stahnsdorf am vergangenen Wochenende (96:104 nach zweimaliger Verlängerung) waren es 29 Zähler, die der Guard für die Brandenburger sammelte. Einen derartig dominanten Einzelakteure hatte Lok-Coach Axel Rüber im Hinspiel nicht in seinem Kader - logisch, dass der bisher einzige Saisonsieg der Bernauer (gegen Dorsten) auch mit Hilfe von Jones eingefahren wurde. "Das wird keine leichte Aufgabe", warnt Özhan Gürel vor Leichtsinn. Seine Mannen brauchen die Punkte, um den neunten oder achten Rang nicht aus den Augen zu verlieren. Mit Ismet Akpinar, der zum NBBL-Allstar Game nach Ludwigsburg fährt, fehlt ein Aufbauspieler, weitere Ausfälle haben die Rister zum jetzigen Zeitpunkt keine.

Besuch bekommen die Wedeler Pro B-Herren von über 70 U12-Spielern, die am Sonnabend in der Steinberghalle im Rahmen der Hamburger Leistungsrunde aktiv sind und sich nachher die Partie in der 2. Bundesliga anschauen werden.

1. Herren: Niederlage gegen starke Braunschweiger

Gleiches Bild wie im Hinspiel: "Die waren einfach besser", musste Trainer Özhan Gürel nach der 74:91-Niederlage seiner Mannschaft bei den Spot Up Medien Baskets Braunschweig eingestehen.

Die Rister hatten früh in der Partie mit Foulproblemen zu kämpfen, bereits im ersten Abschnitt beorderte Gürel deshalb Augie Johnston und Anthony Pettaway auf die Bank. "Besonders Anthony hat aufgrund der Foulprobleme nie seinen Rhythmus gefunden", so der Coach. Den Topscorer hätte seine Mannschaft gut gebrauchen können, denn Braunschweig dominierte unter dem Korb und hatte - wie im Hinspiel - mit den Theis-Brüdern zwei ganz starke Akteure auf den großen Positionen: "Frank Theis hatte zur Halbzeit schon 18 Punkte, und Daniel Theis hat einen Ball nach dem anderen auf die Tribüne geschickt", sagte Gürel angesichts der sechs geblockten Würfe, die der Junioren-Nationalspieler verbuchte.

Nicht zuletzt dank dieser Übermacht kontrollierten die Niedersachsen auch das Rebounding und hatten die Partie im Griff. "Im letzten Viertel sind wir noch mal auf acht Punkte herangekommen, mehr aber auch nicht", sagte Gürel. "Gegen Bernau am Samstag müssen wir auf jeden Fall als Team besser verteidigen und werden in der Offense sicher auch besser zurecht kommen." Schließlich spielen bei den Brandenburgern keine Center, die auf den Nachnamen Theis hören.

Statistik:

Viertelergebnisse (aus Wedeler Sicht):
15:27, 21:22, 17:17, 21:25

SC Rist (Punkte): Wischnewski (20), Böke (16), Johnston (14), Gausa (8), Duah, Pettaway (je 6), Moysich (4), Laatzen, Lühring, Parohl.

Scouting...

1. Herren: Gegen Braunschweig möglichst nachlegen

Den Auftakt ins neue Jahr gestalteten die 1. Herren mit einem Sieg über Schwelm erfolgreich, am Sonntag (15. Januar, 17:00 Uhr) soll nach Möglichkeit nachgelegt werden. Die Rister gastieren bei den Spot Up Medien Baskets Braunschweig. Das Hinspiel verlor man mit 83:98 und will es gegen den Tabellendritten diesmal besser machen.

"Keine Mannschaft in der Liga ist athletischer", sagt Trainer Özhan Gürel über die Niedersachsen. Als Kooperationsteam des BBL-Clubs New Yorker Phantoms Braunschweig stehen einige große Talente im Aufgebot der Mannschaft von Coach Liviu Calin. Daniel Theis (20,7 Punkte, 8,1 Rebounds im Schnitt), Dennis Schröder (18,3 Punkte, 7,4 Assists) sowie der Kubaner Howard Sant-Roos (17 Punkte, 5,4 Rebounds, 4,2 Assists, 3,3 Steals) fallen in diese Kategorie. "Wir müssen anders verteidigen", so Gürel mit dem Blick zurück auf das Hinspiel, als seine Jungs den Angriffswirbel der Niedersachsen nicht bremsen konnten. Nach Absprache mit seinem Kollegen Marvin Willoughby kommen alle drei NBBL-Spieler am Sonntag in der U19-Bundesliga bei den Piraten zum Einsatz, dennoch hat Gürel keinerlei Personalsorgen.

Auf Braunschweiger Seite fehlt verletzungsbedingt Spielmacher Schröder. Zuletzt bezwangen die Niedersachsen das Schlusslicht Bernau mit 97:77, am Ende des vergangenen Jahres gab es eine 88:93-Niederlage gegen Teltow/Kleinmachnow/Stahnsdorf.

1. Herren: Im ersten Spiel des Jahres gegen Schwelm

Es geht wieder los: Kay Gausa und die 1. Herren treffen auf Schwelm. Foto: Quast

Im ersten Pflichtspiel des Jahres 2012 begrüßen die 1. Herren am Sonntag (08. Januar, 17:30 Uhr) die Schwelmer Baskets in der Steinberghalle. Die Partie findet im Rahmen des "Tags der Talente" statt, an dem alle fünf männlichen Bundesligamannschaften aus dem Hamburger Raum in der Steinberghalle antreten. Los geht's mit der JBBL-Partie der Piraten gegen die Sharks um 12:30 Uhr. Mit dem Duell zwischen den Piraten und dem Bramfelder SV (15:00 Uhr) folgt in der NBBL ein weiteres Lokalderby, ehe ab 17:30 Uhr der SC Rist in der 2. Bundesliga Pro B auf Schwelm trifft. Sowohl das Pro B-Spiel (auf www.scrist-wedel.de) als auch zuvor die NBBL-Partie (auf www.piraten-basketball.de) werden live im Internet übertragen. Ermöglicht werden diese Sendungen durch die Unterstützung von Marketingkraft Hamburg und dem Anbieter "Live im Netz".

Die Rister werden gegen Schwelm voraussichtlich in Besetzbesetzung antreten können. "Zwischen den Jahren" bat Coach Özhan Gürel nach der kurzen Weihnachtspause wieder zum Mannschaftstraining, teils zwei Einheiten pro Tag standen auf dem Programm. In der vergangenen Wochen gewann die Mannschaft zwei Testspiele gegen das NBBL-Team der Eisbären Bremerhaven sowie den SC Itzehoe (1. Regionalliga) und nutzte diese Begegnungen auch dazu, Neuzugang Patrick Wischnewski zu integrieren. "Patrick macht bisher einen guten Eindruck", sagt Gürel. "Auch wenn wir damals knapp verloren haben und Schwelms Kader sich inzwischen verändert hat, haben wir im Hinspiel gezeigt, dass wir gegen diese Mannschaft gewinnen können", meint der Trainer.

1. Herren: Patrick Wischnewski verstärkt den SC Rist

Patrick Wischnewski

Die 1. Herren gehen mit einem neuen Spieler ins neue Jahr. Patrick Wischnewski verstärkt die Rister und wird am 8. Januar im Heimspiel gegen Schwelm aller Voraussicht nach sein Debüt geben. Dass der 24-Jährige bis vor kurzem noch für den Wedeler Auftaktgegner des Jahres 2012 auflief, sorgt für eine besondere Note. Nach seinem Engagement in Schwelm kehrte Wischnewski in seine Heimatstadt Hamburg zurück. "Ich hätte ja nie gedacht, dass ich mal ein gelbes Trikot tragen würde", sagt er schmunzelnd. "In der Jugend haben wir uns mit Bramfeld immer harte Duelle mit Wedel geliefert, meistens sind wir im Finale aufeinander getroffen."

Trotz der Rivalität auf dem Feld pflegte der als Aufbau- und Flügelspieler einsetzbare Wischnewski stets ein gutes Verhältnis zu den damaligen Kontrahenten: man kennt sich menschlich und sportlich, was der schnellen Eingewöhnung zweifellos zuträglich sein dürfte. Zumal der Neuzugang in den vergangenen Jahren auch regelmäßig Teile der Saisonvorbereitung beim SC Rist absolvierte. "Die Mannschaften, für die ich gespielt habe, haben immer erst später begonnen, deswegen habe ich in Wedel mittrainiert", sagt er.

Sein erster Trainer beim BSV war einst übrigens Thomas Koch, der bekanntermaßen nun beim SC Rist in der Nachwuchsarbeit tätig ist. Für Schwelm erzielte Wischnewski in sieben Einsätzen im Schnitt 7,1 Punkte. In der vorherigen Spielzeit stand er bei den Giants Düsseldorf unter Vertrag und absolvierte 25 BBL-Spiele (2,2 Punkte pro Partie). Für ein Engagement beim damaligen Erstligisten hatte er sich u.a. durch gute Leistungen im Trikot des Pro A-Clubs Cuxhaven BasCats empfohlen, für den Wischnewski in der Saison 2009/2010 6,4 Punkte pro Einsatz verbuchte (30 Spiele) und damit zum Vizemeistertitel beitrug.

1. Herren: Letztes Punktspiel des Jahres

Eine Szene aus dem Hinspiel: Augie Johnston gegen Blake Poole. Foto: Claus Quast

Im letzten Ligaspiel vor der Weihnachtspause treffen die 1. Herren am Sonnabend (17. Dezember, 19:00 Uhr) auswärts auf die BG Dorsten. Der Aufsteiger verlor zuletzt drei Spiele in Folge, die Rister warten seit vier Partien auf einen Sieg - eine Negativserie wird also reißen.

"Dorsten wird sehr motiviert sein, um Rache für das Hinspiel zu nehmen", sagt Trainer Özhan Gürel. Am Tag der deutschen Einheit siegte sein Team seinerzeit mit 79:65. Allerdings bewies die BG u.a. mit Siegen über Hannover, Braunschweig, Schwelm und Stahnsdorf, dass man sich vor keinem Team der Pro B verstecken muss. Obwohl sich die Rister in den vergangenen Wochen mehr und mehr von einem Playoff-Rang entfernten, gibt Gürel die Hoffnung nicht auf, noch den abermaligen Gang in die Abstiegsrunde zu vermeiden: "Man kann es noch drehen, aber leicht wird das nicht." Am Mittwoch musste Fabian Böke wieder aufgrund von Rückenproblemen mit dem Training aussetzen, ob es zu einem Einsatz in Dorsten reicht, wird sich voraussichtlich kurzfristig entscheiden.

1. Herren: Das erste von zehn Endspielen um die Playoffs

Kann Fabian Böke spielen? Foto: Claus Quast

Die 1. Herren treffen am Sonnabend (10. Dezember, 19:00 Uhr) in der Steinberghalle auf den SC Rasta Vechta und "müssen dieses Spiel gewinnen", so Headcoach Özhan Gürel, um die Playoff-Chance am Leben zu erhalten. "Wir haben noch zehn Spiele, in jedem geht es um alles", sagt der Trainer, der sich trotz des Trends der vergangenen Wochen noch längst nicht mit einer erneuten Teilnahme an der Abstiegsrunde abfinden will.

Für die Partie gegen Vechta kann Gürel wieder auf die Dienste von Center Peter Huber-Saffer zurückgreifen. Auch Fabian Böke hat nach seinem Bandscheibenvorfall wieder das Training aufgenommen. Gürel: "Er möchte spielen. Wir müssen abwarten, ob es geht."

Neben den alten Bekannten, Coach Pat Elzie und Spielmacher Marvin Boadu, verfügt der Gegner aus Niedersachsen "von der Qualität her über den besten Kader in der Liga", sagt Gürel. Mit dem früheren Nationalspieler Dirk Mädrich sei die Mannschaft im Vergleich zum Hinspiel noch stärker geworden, meint er. "Wir müssen beim Rebound und in der Defense so hart arbeiten wie möglich", lautet Gürels Marschroute.

1. Herren: Rückrundenstart in Leverkusen

Am Sonntag (04. Dezember, 18:00 Uhr) sind die 1. Herren zum Start der Rückrunde in der 2. Bundesliga Pro B bei den Bayer Giants Leverkusen zu Gast.

Die Rheinländer sind ein direkter Konkurrent im Kampf um die Playoff-Ränge, dementsprechend viel steht auf dem Spiel. Auf Wedeler Seite fehlen Peter Huber-Saffer (Fußverletzung) und Fabian Böke, bei dem ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert wurde. Zudem ist Fabian Lühring angeschlagen. "Dass wir auf den großen Positionen Verletzungspech haben, kann keine Ausrede sein", sagt Coach Özhan Gürel, der ins Gepäck für die Reise nach Leverkusen natürlich die Zielsetzung Auswärtssieg gelegt hat. Kapitän Florian Moysich kehrte unterdessen in die Mannschaft zurück, nachdem er aus familiären Gründen zuletzt aussetzte.

Die Leverkusener werden angeführt von Matthias Goddek, mit 12,2 Punkten pro Partie Leitfigur und Topscorer in Personalunion ist. Die vergangenen beiden Partien verlor Bayer zwar (gegen Schwelm und Dorsten), zuvor gab es jedoch einen Sieg über Vechta. Neben Goddek wussten in den vergangenen Wochen insbesondere Casey Robinson sowie Till-Joscha Jönke zu überzeugen.

1. Herren: Zum Ende der Hinrunde nach Wolfenbüttel

Tobias Wichers. Foto: Quast

Die 1. Herren reisen am Sonnabend zum Tabellenelften Herzöge Wolfenbüttel und beschließen mit der Partie gegen die Niedersachsen die erste Phase, sprich die Hinrunde, der Saison. Tip-Off in der Halle am Landeshuter Platz ist um 17:00 Uhr.

Die Herzöge bezwangen am vergangenen Wochenende den SSV Lok Bernau mit 81:79 und fuhren somit ihren vierten Sieg ein. 35 Punkte gingen dabei auf das Konto des Inside-Duos Reggie Owens/Michael Hart. Ihre vorherigen Siege fuhr die Mannschaft von Trainer Benjamin Travnizek gegen Teltow/Kleinmachnow/Stahnsdorf, ALBA II sowie Vechta ein.

Das Duell mit dem direkten Konkurrenten, der wie die Rister darum bemüht ist, die Playdowns zu vermeiden, wird Coach Özhan Gürel voraussichtlich ohne Peter Huber-Saffer, Florian Moysich und Fabian Lühring bestreiten. Zudem wird Tobias Wichers fortan auf eigenen Wunsch nur noch bei den 2. Herren in der 2. Regionalliga zum Einsatz kommen. Der Flügelspieler kann das Pensum aufgrund seines Studiums derzeit nicht bewältigen. "Die Spiele gegen Wolfenbüttel und Leverkusen werden die wichtigsten in Bezug auf unser Ziel Playoffs", betont Gürel die Bedeutung der kommenden beiden Partien gegen die direkte Konkurrenz.

1. Herren: Zweites Duell mit dem Tabellenführer

Özhan Gürel

Am Sonnabend (19. November, 19:00 Uhr) treffen die 1. Herren zum zweiten Mal innerhalb einer Woche auf Spitzenreiter UBC Hannover. Am Sonntag triumphierten die Rister mit 91:85, nun geht es wieder bei 0:0 los. "Es wird sehr schwierig, die noch mal zu schlagen. Wir müssen uns darauf einstellen, dass die Hannoveraner eine höhere Trefferquote haben als am Sonntag", sagt Headcoach Özhan Gürel. Auch von seiner Mannschaft fordert er eine Steigerung: "Wir müssen besser verteidigen und in der Offense wieder so mutig sein und mindestens genauso gut treffen wie im ersten Spiel", sagt er.

Verzichten müssen die Rister, die im Laufe der Trainingswoche ein Testspiel gegen den SC Itzehoe (1. Regionalliga) gewannen, auf einen Einsatz Peter Huber-Saffers (Fußverletztung). Zudem fehlten in den vergangenen Tagen Fabian Lühring (Knieprobleme), Marc Nagora (Schule) sowie Florian Moysich im Training. Der Kapitän wurde am Mittwoch Vater, der SC Rist gratuliert herzlich!

Beim "Lucky Shot" präsentiert von der Stadtsparkasse Wedel gibt es in der Halbzeitpause des Spiels gegen Hannover wieder die Chance für zehn Kandidaten, von der Mittellinie aus in den Korb zu treffen. Im Jackpot liegen mittlerweile 200 Euro Startguthaben.

1. Herren: Zu Gast beim Tabellenführer

Florian Moysich setzt aus. Foto: Claus Quast

95 Punkte erzielen die UBC Hannover Tigers pro Spiel - mehr als jede andere Mannschaft in der 2. Bundesliga Pro B. Der Tabellenführer stellte bislang das beste Offensivarsenal unter Beweis und will es am Wochenende gleich zweimal zur Anwendung bringen. Am Sonnabend gegen Bernau und am Sonntag um 19:00 Uhr gegen den SC Rist. "Ich glaube nicht, dass das ein Vorteil für uns ist und die Hannoveraner deshalb müde sein werden. Höchstens wenn sie gegen Bernau nach drei Verlängerungen verlieren", sagt Headcoach Özhan Gürel. Seine Rister reisen ohne Marc Nagora, Jamo Ruppert und Janis Stielow an die Leine. Das Trio spielt am Sonntag in der NBBL. Zudem fehlt Florian Moysich, dessen Frau in Kürze Nachwuchs erwartet.

Hannovers Coach Michael Mai setzt auf fünf Akteure aus Nordamerika - von denen zwei mit deutschen Pässen ausgestattet sind. Topscorer der Mannschaft ist der kanadische Center Jacob Doerksen, der beim Sieg über Braunschweig zuletzt 41 Punkte erzielte. Im Aufbau halten Williams & Williams die Fäden in der Hand. Eine der Stärken der Tiger: Die Treffsicherheit aus der Distanz. Für diese Disziplin haben die Niedersachsen gleich mehrere Könner im Kader. "Wir müssen als Mannschaft gut verteidigen", gibt Gürel die wenig überraschende Marschroute vor.

1. Herren: Mal wieder in den Großraum Berlin

Die A24 gen Berlin - das ist derzeit so etwas wie die Hausstrecke der 1. Herren. Am vergangenen Wochenende ging's nach Bernau, am Sonntag nach Kleinmachnow, kommende Woche zu ALBA Berlin. Zunächst also steht das Duell mit dem Regionalen Sportverein Eintracht 1949 Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf auf dem Programm. Um 17:30 Uhr ist Spielbeginn, die Partie ist per Videolivestream zu verfolgen: http://rsv-basketball.de/?page_id=169

Dis sonntäglichen Gastgeber haben in der bisherigen Saison vier Siege sowie drei Niederlagen auf dem Konto, jüngst bezwang man ALBA II mit 80:71. Der US-amerikanische Forward Kellen Williams verzeichnet statistisch ein Double-Double pro Spiel, sein Landsmann Brenton Butler sorgte bislang für die meisten Assists im RSV-Team, mit den bei TuSLi ausgebildeten Thomas Schoeps und Yannick Evans sowie Kapitän Tim Modersitzki stehen weitere erfahrene Kräften im Kader. Unter dem Korb waltet neben Williams zumeist Oliver Mackeldanz, nachdem sich Michael Haucke eine Knieverletzung zuzog. Im Laufe der Woche landete mit Aufbauspieler Keoni Watson ein dritter US-Amerikaner, der am Sonntag möglicherweise sein Debüt für die Brandenburger geben wird.

Headcoach Özhan Gürel muss auf Peter Huber-Saffer und Tobias Wichers verzichten, alle anderen Akteure sind einsatzbereit.

1. Herren: Duell mit den Braunschweiger Talenten

Kann er gegen Braunschweig spielen? Kay Gausa. Foto: Quast

Ohne Tobias Wichers (Finger ausgekugelt) und möglicherweise auch ohne Kay Gausa (umgeknickt) stellen sich die 1. Herren am Sonnabend (15. Oktober) der Aufgabe namens Spot Up Medien Braunschweig. Die Partie in der Steinberghalle beginnt um 19:00 Uhr.

Für die Rister wird es laut Headcoach Özhan Gürel gegen die talentierten Niedersachsen insbesondere darauf ankommen, "offensiv und defensiv konstant zu sein" und angesichts der Braunschweiger Pressverteidigung "cool zu bleiben". In den Reihen der Gäste stehen zahlreiche Youngster, die auch zum erweiterten Aufgebot des BBL-Teams der Phantoms stehen: Center Daniel Theis, Guard Dennis Schröder und Forward Howard Sant-Roos ragen dabei heraus. Letzteren, ein kubanischer Staatsbürger, der zuvor in Italien aktiv war, bezeichnet Gürel als "überragenden Allrounder". Beim jüngsten 96:85-Erfolg über Bernau erzielte Sant-Roos 15 Punkte, fünf Rebounds, vier Steals, drei Assists und zwei Blocks. Daniel Theis fügte 26 Zähler, neun Rebounds, vier Blocks und drei Steals hinzu, Dennis Schröder kam auf 22 Punkte, elf Assists und drei Steals. "Das ist eine junge Mannschaft und junge Mannschaften machen auch Fehler. Diese dürfen wir erstens nicht machen und müssen sie zweitens ausnutzen", sagt Gürel.

1. Herren: Die nächste hohe Auswärtshürde

Tobias Wichers und die 1. Herren reisen nach Schwelm. Foto: Claus Bergmann

Es ist gar nicht so lange her, da lieferten die 1. Herren in Schwelm ein denkwürdiges Spiel ab. Am 26. Februar dieses Jahres gewannen die Mannen von Headcoach Özhan Gürel bei den Baskets mit 126:122. Ein wahres Marathonmatch, das erst nach drei Verlängerungen einen Sieger fand. Am Sonntag (09. Oktober, 18:00 Uhr) treten die Rister wieder in Schwelm an. "Wie wir uns am Montag gegen Dorsten präsentiert haben, gibt mir die Hoffnung, dass wir auch Sonntag etwas erreichen können", sagt Gürel.

Andererseits dürfte die Hürde wie bereits beim ersten Auswärtsspiel der Saison in Vechta eine hohe sein. Denn Schwelm kann weiterhin auf seine Stützen bauen, mit denen man in der vergangenen Saison das beste Team der Hauptrunde stellte. "Das Team ist fast das gleiche geblieben. Unter dem Korb hat Schwelm sehr starke Center und zwei der drei Amerikaner kennen wir ja auch", so der Coach. Bester Punktesammler der Baskets war in den bisherigen drei Begegnungen Guard Jason Holmes (22,7 Zähler im Schnitt). Am ersten Spieltag unterlagen die Jungs von Trainer Raphael Wilder auswärts RSVE Teltow/Kleinmachnow/Stahnsdorf mit 76:79, anschließend folgten Siege über Braunschweig und Bernau. "Schwelm ist am Sonntag klarer Favorit. Dass wir ohne Mac-Davis Duah und Peter Huber-Saffer spielen müssen, macht es nicht leichter. Aber wenn wir wieder so gut verteidigen wie zuletzt und in der Offense die Nerven behalten, können wir vielleicht für eine Überraschung sorgen", meint Gürel.

1. Herren: Doppelschicht steht bevor

Der Anfang mit einem Heimsieg gegen Leverkusen ist gemacht, schon melden sich vor dem Doppelwochenende mit einem Auswärtsspiel beim SC Rasta Vechta (Sonnabend, 01. Oktober, 20:00 Uhr) und dem Heimspiel gegen BG Dorsten (Montag, 03. Oktober, 17:30 Uhr) erste Schwierigkeiten. Der US-Amerikaner Augie Johnston knickte bereits in der Anfangsphase gegen Leverkusen um, ließ sich aber nichts anmerken und spielte im Laufe der Partie groß auf. "Sein Fuß ist sehr dick geworden. Im Moment muss ich davon ausgehen, dass er am Wochenende nicht spielen kann", sagt Coach Özhan Gürel. Darüber hinaus wird Mac-Davis Duah die beiden Partien aus persönlichen Gründen verpassen.

"Vechta wird von vielen als ein Meisterschaftskandidat betrachtet", sagt Gürel über die Mannschaft aus Niedersachsen. Das Team des früheren Rist-Coaches Pat Elzie gewann seine Auftaktbegegnung gegen Bernau mit 82:79, bester Werfer war dabei der ehemalige Wedeler Marvin Boadu mit 20 Zählern. "Vechta spielt sehr physisch und hat einen sehr guten und tiefen Kader mit vielen erfahrenen Spielern. Und Pats Mannschaften verteidigen immer gut", meint Gürel mit Blick auf die Aufgabe am Sonnabend.

Am Tag der deutschen Einheit absolvieren die Rister dann ihr zweites Heimspiel der Saison. Zu Gast ist die BG Dorsten. Der Aufsteiger aus der 1. Regionalliga West wird gecoacht von Torsten Schierenbeck, der den Wedeler Zuschauern u.a. aus Bernauer und Magdeburger Zeiten bekannt ist.

1. Herren: Saisondebüt am Sonntag

Sie starten wieder: Am Sonntag beginnt die neue Saison - Anthony Pettaway steht vor seinem Rist-Debüt. Foto: Bergmann

Am Sonntag (25. September) starten die 1. Herren mit einem Heimspiel gegen die Bayer Giants Leverkusen in die neue Saison in der 2. Bundesliga Pro B. Los geht's in der Steinberghalle um 17:30 Uhr. Die Vorfreude auf die neue Spielzeit ist groß und ebenso die Spannung, wie sich das in der Vorbereitung Erarbeitete nun im ersten Pflichtspiel umsetzen lässt. Anders als im Vorjahr, als sich das Mannschaftsbild kurzfristig noch änderte, ist der Kader für die Saison 2011/12 seit über einem Monat gemeinsam im Training, zuvor wurden bereits Grundlagen gelegt.

"Es gab in der Vorbereitung eigentlich kaum etwas Negatives. Die Beteiligung und das Engagement waren sehr gut, die ausländischen Spieler waren früh da, was auch immer ein Pluspunkt ist. Wir haben viele Testspiele gemacht, in denen manchmal auch ein wake-up-call dabei war. Die Grundlage stimmt, aber das trifft sicher auch für die meisten anderen Mannschaften zu", sagt Headcoach Özhan Gürel. "Unser Minimalziel ist es, in die Playoffs zu kommen. Aber die Mannschaft will mehr. Sie hat geäußert, dass sie unter die ersten Fünf kommen möchte. Am Sonntag werden wir sehen, ob wir dazu den ersten Schritt machen können", so der Trainer weiter.

Beim ersten Auftritt setzen die Rister auch auf die Unterstützung des heimischen Publikums - in bester Erinnerung ist noch die tolle Stimmung in den "Endspielen" um den Pro B-Klassenerhalt im Frühling.

Beim Gast vom Rhein hat mittlerweile (wieder) Achim Kuczmann das Traineramt inne. Der frühere Nationalspieler, Erstligatrainer und Assistent des Bundestrainers ist ein Urgestein des Leverkusener Basketballs und setzt neben den beiden US-Amerikanern Jack Eggleston und Casey Robinson auf Akteure, die ihr Basketball-Handwerk komplett oder teilweise in der Bayer-Jugend erlernten. "Leverkusen hat wie wir viele junge Spieler. Das Team spielt sehr physisch in der Defense und ist unter dem Korb stark, holt viele Offensiv Rebounds", schätzt Gürel den Gegner ein, über den er sich jüngst noch einmal aus erster Hand informierte.

Die Rister müssen am Sonntag auf Florian Moysich verzichten, der am Wochenende in den Hafen der Ehe einläuft, Tim Parohl und Janis Stielow fehlen aus beruflichen bzw. privaten Gründen.

Wie in der vergangenen Saison gibt es mit dem Lucky Shot präsentiert von der Stadtsparkasse Wedel wieder ein attraktives Halbzeitgewinnspiel. Zehn Kandidaten haben wieder die Chance, mit einem Treffer von der Mittellinie 50 Euro-Startguthaben zu gewinnen.

1. Herren: Fabian Lühring verstärkt die lange Garde

Fabian Lühring

Die 1. Herren begrüßen einen weiteren neuen Akteur in ihren Reihen. Fabian Lühring stößt zum Team und soll die Rister auf den Positionen vier und fünf verstärken. "Er wird uns zusätzliche Stabilität unter dem Korb geben", sagt Headcoach Özhan Gürel über den 2,13 Meter großen und 28 Jahre alten Neuzugang. Lühring war in der vergangenen Saison für den Bürgerfelder TB in der 2. Regionalliga Nord-West aktiv und erzielte für die Oldenburger im Schnitt 16 Zähler pro Einsatz.

"Ich habe noch nie höher als in der 2. Regionalliga gespielt, deswegen kann ich noch nicht einschätzen, wie groß der Sprung in die Pro B sein wird", sagte der aus Aurich stammende Ostfriese. "Die Anlagen dafür, in der Pro B zu spielen, hat er auf jeden Fall. Fabian ist ein sehr guter Rebounder, und einen guten Schuss hat er auch", schildert Gürel seine Eindrücke aus dem Probetraining. "In den letzten fünf, sechs Jahren haben mich Knieverletzungen davon abgehalten, höherklassig zu spielen", sagt Lühring. Vor drei Jahren riss das Kreuzband - nicht seine erste Knieblessur - doch mittlerweile habe er keine Probleme mehr und wolle nun die Chance ergreifen, sich in der 2. Bundesliga zu messen. Wie sein Körper die höheren Belastung wegstecken wird, müsse sich noch herausstellen, gibt der 28-Jährige unumwunden zu. "Wir hoffen natürlich sehr, dass Fabian gesund bleibt, denn dann kann er ein wichtiger Spieler für uns werden", sagt Gürel.

"Beim BTB habe ich viel gescort und habe in der 2. Regionalliga natürlich sehr von meiner Größe profitiert. In der Pro B werde ich mir wohl andere Dinge einfallen lassen müssen, um der Mannschaft zu helfen", schmunzelt Lühring. Erst mit 16 Jahren fand er in Aurich zum Basketball. Im Alter von 20 folgte der Wechsel nach Westerstede und mit der TSG der Aufstieg in die 2. Regionalliga. Nach einem Abstecher zurück nach Aurich schloss er sich im vergangenen Jahr den BTB Royals an und führte das Team als Topscorer auf den zweiten Rang der 2. Regionalliga Nord-West.

1. Herren: Neuzugang Anthony Pettaway im Gespräch

Anthony Pettaway

Während seine zukünftigen Teamkollegen in wenigen Tagen von Headcoach Özhan Gürel zur zweiten Phase der Vorbereitung auf die neue Saison in der 2. Bundesliga Pro B gebeten werden, bleiben Anthony Pettaway noch ein paar Wochen Heimaturlaub in Toledo, Ohio. Obwohl die Definition von Urlaub im Falle des 24-Jährigen doch eher eine weite sein muss. Denn der neue Center des SC Rist ist alles andere als untätig, wie er in unserem Gespräch verriet.

Anthony, in wenigen Wochen kommst Du nach Wedel. Wie ist diesbezüglich Deine Gefühlslage?
Ich habe ein richtig gutes Gefühl dabei, dass ich demnächst für den SC Rist in der Pro B spielen kann. Ich habe mich bei einigen Spielern umgehört. Die haben mir gesagt, dass die Pro B im Vergleich zur Regionalliga ein großer Schritt nach vorne ist. Ich freue mich auf das höhere Niveau und die besseren Gegner, weil ich überzeugt davon bin, dass sich mit den höheren Anforderungen auch meine Fähigkeiten steigern werden. Und ich bin gespannt auf eine Gegend in Deutschland, die ich bisher nicht kenne. Die zwei Jahre in Bayern waren toll, ich hoffe, dass meine Zeit in Wedel noch besser wird.

Bist Du jemand, der während der off-season ein wenig Abstand vom Basketball braucht oder dreht sich bei Dir auch zwischen den Saisons alles um Basketball?
Eine paar Wochen Pause lege ich nach dem Ende der Saison schon ein. Aber danach komme ich wieder in den Rhythmus, indem ich viele Trainingsspiele mache und jede Menge Würfe nehme.

Kannst Du noch genauer ausführen, was Du tust, um in Form zu bleiben und Dich auf die Saison vorzubereiten?
Im vergangenen Monat habe ich an einem Turnier teilgenommen, das an einer High School in meiner Heimatstadt Toledo stattfand. Da sind vor allem Spieler aus der Gegend dabei. Man hatte dann immer Spiele an den Wochenenden. Außerdem trainiere ich mit Spielern von der University of Toledo. Die Uni liegt um die Ecke, was es mir erleichtert, dort während der Woche zu trainieren. Manchmal spielen wir da Fünf gegen Fünf, an anderen Tagen steht Individualtraining im Vordergrund. Und dann habe ich noch einen Job, den ich mir für den Sommer gesucht habe, damit ich einen Arbeitsalltag und einen strukturierten Tagesablauf beibehalte.

Welches sind rückblickend Deine schönsten Erinnerungen an die zwei Jahre beim TSV Dachau?
Wenn ich die gesamten zwei Jahre betrachte, dann muss ich die Entwicklung nennen, die wir als Mannschaft gemacht haben. In meiner ersten Saison sind wir Achter in der 1. Regionalliga Südost geworden und in der vergangenen Saison Zweiter. Aber sämtliche Erfahrungen, die ich in Dachau gesammelt habe, waren sehr wichtig für mich. Ich habe gemerkt, dass ich auch in einer anderen Ecke der Welt leben kann, ohne mich dabei schlecht zu fühlen oder Heimweh zu haben, sondern dass ich damit gut zurecht komme.

An welche Dinge hast Du Dich in Deutschland im Vergleich zum College-Basketball erst gewöhnen müssen?
Vor allem musste ich viel stärker werden, mental und physisch. Der mentale Aspekt war dabei in den ersten Wochen der schwerere, weil ich weit weg von zu Hause war und zugleich wusste, dass meine Mannschaft sehr viel von mir erwartet. Ich wusste, dass ich diese Chance, in Deutschland spielen zu können, nicht verstreichen lassen darf, sondern alles dafür geben muss, sie zu nutzen.

Wie würdest Du Dich als Basketballspieler beschreiben?
Als ein Spieler mit hohem Basketball-Bewusstsein: Also ein Teamplayer, der sich in den Dienst der Mannschaft stellt und sich für sie aufopfert, damit das Team so erfolgreich wie möglich ist.

Wie ist Dein Eindruck von Augie Johnston?
Ich habe in der vergangenen Saison zweimal gegen ihn gespielt, und er hat uns jeweils richtig Feuer gemacht mit ungefähr 30 Punkten. Aber wir haben beide Spiele gewonnen. Nur Spaß, Augie! (lacht). Augie ist eine toller, leidenschaftlicher Spieler und ein Typ, mit dem ich sicher gut auskommen werde. Wir sind beide sehr zielstrebig, und wir wollen gute Leistungen für den SC Rist bringen. Ich weiß, wie gewissenhaft Augie trainiert und arbeitet. Er wird mich damit sicher anspornen und mitreißen.

Mit welchen Erwartungen gehst Du in die neue Saison?
Mein Ziel ist es, dass wir als Team in die Playoffs kommen und dass wir lange dabei sind. Ich will mich etablieren, so viele Spiele wie möglich gewinnen und meinen Aufenthalt in Wedel genießen.

1. Herren: Zwei Eckpfeiler bleiben erhalten

Stützen des SC Rist: Peter Huber-Saffer (links) und Florian Moysich. Fotos: Claus Bergmann

Kurz bevor sich Coach Özhan Gürel einige Tage Heimaturlaub gönnt, gab es für den 31-Jährigen noch einmal einen, nein zwei Gründe zur Freude. Denn auch in der kommenden Saison darf Gürel auf die Dienste von Peter Huber-Saffer und Florian Moysich bauen.

Zwei Eckpfeiler des Erfolgs der vergangenen Jahre bleiben somit dem Wedeler Team erhalten. Das Duo war bzw. ist maßgeblich an der Rückkehr in die 2. Bundesliga als auch in der fortschreitenden Etablierung in der Pro B beteiligt. "Ich freue mich riesig, dass Florian und Peter weiterhin zum Kader gehören. Sie sind aufgrund ihrer Persönlichkeit, ihrer Klasse und ihrer Erfahrung sehr wichtige Spieler für uns", sagt der Trainer. Eine Rolle, die die Akteure mit Bundesliga-Erfahrung gerne annehmen: "Peter, Mac und ich haben auch eine gewisse Verantwortung, den jungen Spielern zu helfen und sie heranzuführen", sagt Kapitän Moysich. Als Point Guard hat der 31-Jährige im Training gleich mehrere hochtalentierte, potentielle Nachfolger an der Seite, und zwar unter anderen die beiden DBB-Auswahlspieler Ismet Akpinar und Nico Oosterman. "Wenn man die Jungs teilweise vor gar nicht langer Zeit noch als Coach in einem Camp betreut hat und jetzt mit ihnen zusammenspielt, ist das eine besondere Beziehung, man ist ihnen gegenüber fast ein wenig in der Trainerrolle", sagt der Spielmacher. Moysich absolvierte in der vergangenen Saison 22 Partien und kam auf 8,4 Punkte pro Partie. Huber-Saffer stieß aufgrund beruflicher Verpflichtungen erst im Laufe der Spielzeit zum Kader und lief in elf Begegnungen (11,5 Punkte, 4,5 Rebounds im Schnitt) auf.

"Ich denke, dass wir einen starken Kader haben werden, mit einer guten Mischung auf allen Positionen, so dass wir gut rotieren können", sagt der Kapitän. Ein weiterer Aspekt, der den 31-Jährigen optimistisch auf die neue Saison blicken lässt: "Der Mannschaftskern ist zusammengeblieben. Das hilft, die Neuen schnell zu integrieren. Es ist ein realistisches Ziel, die Playoffs zu erreichen. Da keine Mannschaft aus dem Norden in die Pro A aufgestiegen ist, dürfte die Liga aber eher besser als schwächer werden." Nach einigen Tagen Pause beginnt Anfang August die zweite Phase der Vorbereitung im Mannschaftsverbund. Was die Kader-Zusammenstellung betrifft, ist der SC Rist schon jetzt bereit.

1. Herren: Neuzugang Augie Johnston im Interview

Temperaturen um 30 Grad Celsius, nur ab und zu zieht eine Wolke am Himmel vorbei - ein ganz normaler Sommer im Südwesten Kaliforniens eben. Das ist die Heimat von Augie Johnston, der in der kommenden Saison für die 1. Herren auf Korbjagd gehen wird. Nach den Stationen Velbert Baskets und SpVgg Rattelsdorf wird der SC Rist der dritte Clubs des 25-Jährigen in Deutschland. Wir haben den "Scharfschützen" aus Atascadero gefragt, wie er sich auf die neue Saison vorbereitet und was die Rist-Fans von ihm erwarten dürfen.

Augie, Ende August kommst Du nach Wedel. Freust Du Dich darauf, nach Deutschland zurückzukehren und in der kommenden Saison für den SC Rist zu spielen?
Auf jeden Fall. Ich wache jeden Morgen auf und denke an die neue Saison. Das Gleiche, wenn ich einschlafe. Ich war bisher in neun verschiedenen europäischen Ländern, aber Deutschland gefällt mir mit Abstand am besten. Nach dem zu urteilen, was ich von Wedel und Hamburg gehört und im Internet gesehen habe, ist das eine Gegend, in der man sich sehr wohl fühlen kann.

Wie bereitest Du Dich auf die neue Saison vor?
Ich arbeite in diesem Sommer insbesondere an meiner Athletik und Beweglichkeit. Zweimal in der Woche stehen spezielle Sprungkraft-Einheiten auf meinem Plan, dreimal in der Woche steht die Beweglichkeit im Vordergrund. In letzter Zeit spiele ich etwas weniger 5-gegen-5, weil ich keine Verletzung riskieren will, je näher meine Rückkehr nach Deutschland und der Saisonstart kommen. Dafür ist die Anzahl der ballhandling drills und der Schüsse, die ich jeden Tag nehme, größer. In einer normalen Trainingseinheit nehme ich ca. 300 Schüsse und mache meine Übungen fürs ball handling. Da ich mir vorgenommen habe, schneller und beweglicher zu werden, steht Gewichtestemmen im Moment nicht ganz oben auf meiner Liste.

Wie verbringst Du ansonsten Deinen Sommer, wenn Du nicht gerade trainierst?
Ich trainiere zwei Jugendmannschaften, eine mit 14-jährigen und eine mit 16-jährigen Jungs. Ich bin also jeden Tag in der Halle. Manchmal mehr als acht Stunden, wenn man meine eigenen Einheiten dazuzählt. Aber Zeit für die Familie habe ich schon noch.

Du warst Topscorer in Rattelsdorf und hast 43% von der Dreierlinie geworfen. Ist der Distanzwurf Deine beste Waffe?
Ja, das ist meine beste Waffe und eröffnet mir zugleich weitere Optionen in der Offense. Obwohl ich ein guter Schütze bin, werden die Wedeler Fans und die anderen Teams in der Liga sehen, dass ich noch mehr kann. In der vergangenen Saison habe ich beispielsweise mehr Freiwürfe geschossen als jeder andere Guard in der Regionalliga.

Was wird für Dich der Aspekt, an den Du Dich am meisten gewöhnst musst, wenn man bedenkt, dass Du von der Regionalliga in die Pro B aufsteigst?
Ich glaube, dass in der Pro B viel besser verteidigt wird. Es wird sicher viel schwerer für mich, zum Korb zu ziehen, weil sowohl die help defense als auch die Verteidigung 1-gegen-1 der Gegner besser sein wird.

Du hast in der Regionalliga Deinem künftigen Teamkollegen Anthony Pettaway gegenüber gestanden. Welche Qualitäten bringt er mit?
Anthony ist ein Mitspieler, wie man ihn sich als Guard wünscht. Er ist ein sehr guter Rebounder, kann sich im low post behaupten, sich seine Würfe selbst erarbeiten und unter dem Korb abschließen. Als wir mit Rattelsdorf gegen ihn gespielt haben, hat er sogar einige Male unsere Presse per Dribbling überwunden, was mich wirklich beeindruckt hat.

Du warst schon fast zwei Jahre als Profi in Deutschland. Gibt es irgendetwas aus Deutschland, das Du vermisst, wenn Du während des Sommers in den USA bist?
Im letzten Sommer war ich froh, wieder zu Hause zu sein, doch diesmal ertappe ich mich dabei, dass ich tatsächlich einige Dinge vermisse. Das sind einfach Sachen, die es in Deutschland im Laden zu kaufen gibt, die man hier aber nicht bekommt. Oder mal einen guten deutschen Braten zu essen: Sauerbraten, Rinderbraten und andere. Mir fehlt, ab und zu auch mal etwas Anderes als Basketball machen zu können. In Deutschland ist es da viel leichter als in den USA, einfach mal ein paar Leute zu finden, um Fußball oder Volleyball zu spielen oder schwimmen zu gehen.

Letzte Frage: Wie kommst Du eigentlich mit der deutschen Sprache zurecht?

Ich wusste, dass die Frage kommen würde (lacht). Mein Deutsch ist sehr viel besser als mein Chinesisch, aber nicht so gut wie mein Spanisch. Ich habe mir gerade eine DVD zum Lernen gekauft. Mein Plan ist, dass ich davon dann hoffentlich etwas in Wedel anwenden kann und mein Deutsch bis dahin etwas verbessert habe. Bisher kenne ich allerhand Vokabeln rund ums Essen und einige Basketball-Begriffe. Um im Restaurant zu bestellen oder einen Busplan zu lesen, reicht es.

1. Herren: Fabian Böke kehrt zum SC Rist zurück

Fabian Böke (links) verstärkt den SC Rist.

Die 1. Herren haben einen weiteren Schritt zur Komplettierung des Kaders für die Spielzeit 2011/12 getan. Power Forward Fabian Böke gab den Ristern seine Zusage für die kommende Saison und kehrt damit an den Ort zurück, an dem er einst das Basketball-ABC lernte.

"Als Zwölfjähriger habe ich unter Joe Rose beim SC Rist angefangen und in der D- und C-Jugend in Wedel gespielt", erzählt Böke, der in Halstenbek aufwuchs. Nach den Stationen VfL Pinneberg und BC Hamburg landete der 2,09 Meter große 2004 im Internat in Urspring, das eine der führenden Talentschmieden in Basketball-Deutschland beherbergt. Mit Einsätzen für das benachbarte Zweitliga-Team der TSG Ehingen (jetzt Erdgas Ehingen/Urspringschule) und dank diverser Berufungen für die Junioren-Nationalmannschaften bis hin zur A2-Auswahl empfahl er sich für ein Sport-Stipendium an der Washington State University und wagte 2007 den Sprung über den Atlantik. Doch zumindest aus sportlicher Sicht stand Bökes USA-Aufenthalt unter keinem guten Stern. "Kurz nachdem ich da war, habe ich mir einen Bandscheibenvorfall zugezogen und musste operiert werden", sagt der jetzt 25-Jährige. Immer wieder meldeten sich Rückenprobleme, so dass Böke lediglich drei Kurzeinsäte für die Uni-Mannschaft absolvierte, während er seinen Bachelor in Kommunikationswissenschaften baute. "Das war alles sehr hart. Die Ärzte meinten schon, ich solle lieber gar kein Basketball mehr spielen", blickt er zurück, "doch mittlerweile habe ich ein Gespür dafür entwickelt, was ich meinem Rücken zumuten kann und was nicht. Profi in der ersten Liga werde ich deswegen aber wohl leider nicht mehr", meint Böke. Erst kürzlich beim NBA Draft, als sein ehemaliger WSU-Teamkollege Klay Thompson in der ersten Runde an Nummer elf von den Golden State Warriors ausgewählt wurde, dachte er mit ein wenig Wehmut an seine Hoffnungen zurück, mit denen er sich einst an die Westküste der USA aufmachte: "Wenn man das sieht, ist es natürlich schade, dass ich an der Uni wegen der Verletzung so gut wie gar nicht spielen konnte."

Nach seiner Rückkehr aus den USA ging er seit Beginn dieses Jahres wieder in Ehingen auf Korbjagd und half in 18 Einsätzen mit einem Schnitt von 5,8 Punkten sowie 4,9 Rebounds pro Partie mit, den Pro B-Meistertitel an die Donau zu holen. Nun zieht es den 25-Jährigen zurück in die Heimat: "Ich wollte wieder näher bei Familie und Freunden sein. Da aus mir wohl leider kein Erstligaprofi wird, war mir klar, dass jetzt das Berufliche im Vordergrund stehen muss."

Die Wiederaufnahme des Kontakts zu seinem alten Club erfolgte bereits im Sommer 2010, als Böke in der Saisonvorbereitung zeitweilig mit dem Wedeler Pro B-Team trainierte. "Daher kenne ich bereits einige der Jungs; mit Mac-Davis Duah habe ich früher auch mal beim BCH zusammengespielt." Nach seiner letztjährigen Rückkehr an den Steinberg blieb der Power Forward mit Headcoach Özhan Gürel in Verbindung, fortan wird man sich häufiger sehen. "Ich freue mich, dass wir mit Fabian einen erfahrenen, aber trotzdem noch jungen Spieler bekommen, der unter dem Korb und von außen gefährlich ist. Mit ihm erhöhen sich unsere Optionen sehr. Dass er unseren Verein und das Umfeld von früher kennt, ist darüber hinaus ein Vorteil", so der Trainer.

1. Herren: Der ewige Mac geht ins elfte Rist-Jahr

Mac-Davis Duah. Foto: Bergmann

Wenn ein Spieler, Trainer oder sonstiger Akteur im vergangenen Jahrzehnt dem Herrenteam des SC Rist ein Gesicht verliehen hat, dann zweifellos Mac-Davis Duah. Das war so, das ist so, das bleibt so. Der 35-Jährige geht in seine elfte Saison in Grün-Gelb, sehr zur Freude aller Fans und Verantwortlichen. "Ich freue mich riesig, dass ein Spieler wie Mac, der eine Symbolfigur für Wedel ist, bei uns bleibt. Er ist auf dem Spielfeld und außerhalb ein Anführer für die jungen Spieler und die ganze Mannschaft", sagt Headcoach Özhan Gürel.

1999 wechselte Duah vom BC Hamburg zum SC Rist und gab unter dem damaligen Trainer Thorsten Meyer sein Debüt. Nach kurzen Abstechern zurück zum BCH (Saison 2003/04) und zum VfL Stade (Saison 2006/07) kehrte der Guard/Forward jeweils zum SC Rist zurück. Seit Jahr und Tag ist er der Publikumsliebling in der Steinberghalle. Und Leistungsträger. Über 30 Minuten pro Spiel stand Duah in der vergangenen Saison auf dem Parkett, erzielte knapp acht Punkte, vier Rebounds und zwei Steals pro Einsatz. Doch noch wichtiger als die statistischen Werte: Er kämpft, verteidigt und geht voran. "Ich habe das Gefühl, dass ich von Jahr zu Jahr fitter werde. Von schweren Verletzungen bin ich bisher verschont geblieben und anscheinend habe ich gute Gene", sagt der 35-Jährige und gibt lachend sein Fitness-Geheimnis preis: "Ein gutes Pferd springt eben nur so hoch, wie es muss." Mit Blick auf die kommende Spielzeit, nach vier Jahren in der 2. Bundesliga Nord nun seine dritte in der Pro B, sagt Duah: "Ich freue mich drauf. Die Liga wird sicherlich noch stärker sein als bisher. Aber das ist gut, denn man wächst ja mit seinen Aufgaben. Wir haben viele junge, gut ausgebildete Spieler und einen ausgeglichenen Kader." Gegen das Erreichen eines Playoff-Platzes hätte der Routinier nichts einzuwenden; sein ganz persönliches Ziel formuliert er mit einem breiten Grinsen: "Ich will irgendwann der älteste MVP der Jungen Liga sein."

1. Herren: Parohl bleibt, Nagora kommt

Tim Parohl. Foto: Bergmann

Es ist inzwischen ein gängiger Weg für die größten Basketball-Talente Hamburgs. Der Sprung vom U19-Bundesligateam des Bramfelder SV in den Kader des SC Rist wurde in den vergangenen Jahren von etlichen Akteuren erfolgreich vollzogen. Jüngstes Beispiel: Tim Parohl, der sich in der zurückliegenden Saison erste Sporen in der 2. Bundesliga Pro B verdiente und sich für die Rister zu einem wichtigen Faktor entwickelte. Diesen Trend will der 19 Jahre alte Forward nach der Sommerpause fortsetzen, denn Parohl wird auch in der Spielzeit 2011/12 im grün-gelben Trikot des SC Rist auflaufen.
Insbesondere als Verteidiger, nicht selten mit Sonderaufgaben gegen den gegnerischen Topscorer, biss sich Parohl in der ersten Saisonhälfte in der Rotation fest. Einsatzzeiten von über 20 Minuten pro Partie waren keine Seltenheit. Seine statistisch erfolgreichste Begegnung absolvierte er im Heimspiel gegen Bernau mit neun Punkten und elf Rebounds.

Im weiteren Verlauf der Saison wurden Parohls Einsätze zwar zusehends kürzer, "doch dass ein junger Spieler in seinem ersten Jahr in der 2. Bundesliga in seinen Leistungen noch nicht konstant ist, gehört dazu und ist ganz normal", sagt Headcoach Özhan Gürel. Zumal der 19-Jährige auch noch in der NBBL gefordert war (10 Spiele: 35 Minuten, 10,6 Punkte, 6,5 Rebounds pro Spiel) und weitere fünf Begegnungen (9,8 Zähler im Schnitt) für Bramfeld in der 2. Regionalliga bestritt.

Marc Nagora

Gürel baut darauf, dass Parohl die Erfahrungen seines Pro B-Premierenjahres nutzt, um für den SC Rist künftig noch wichtiger zu sein. Und vielleicht auch, um seinem Bramfelder Kollegen Marc Nagora die Eingewöhnung beim SC Rist zu erleichtern. Denn der 17-Jährige wird fortan auch sein Wedeler Kollege sein. "Marc ist mit 2,03 Meter ein großer Flügelspieler mit einem sicheren Distanzwurf. Dadurch dass er auch gut zum Korb zieht, ist er für den Gegner schwer auszurechnen. Er muss sich physisch noch entwickeln und natürlich an das höhere Tempo gewöhnen. Wir freuen uns auf ihn", so der Coach. Nagora war sowohl in der NBBL (13 Spiele: 12,8 Punkte, 6,4 Rebounds/Einsatz) als auch in der 2. Regionalliga (20 Spiele: 14,9 Punkte/Einsatz) ein Fixpunkt des BSV.

1. Herren: US-Duo verstärkt Pro B-Kader

Augie Johnston (am Ball)

Die 1. Herren haben weitere personelle Neuigkeiten zu vermelden: Mit Augie Johnston und Anthony Pettaway werden zwei US-Amerikaner in der kommenden Saison die Rister in der 2. Bundesliga Pro B unterstützen.
Mit einem klar definierten Kriterienkatalog begab man sich auf die Suche nach Verstärkung und fand die beiden US-Boys, die beide über Deutschland-Erfahrung verfügen und zuletzt jeweils sehr erfolgreich in der 1. Regionalliga Süd-Ost aktiv waren.

Augie Johnston wechselt von der SpVgg Rattelsdorf nach Wedel. Der 1,90 Meter große Kalifornier machte in der vergangenen Saison als Topscorer der Liga auf sich aufmerksam. 29,8 Punkte erzielte Johnston im Schnitt pro Partie für die Franken, die in der 1. RLSO auf dem siebten Tabellenplatz landeten. Mit einer Dreierquote von 43,4% bestätigte er in Rattelsdorf seinen Ruf als treffsicheren Distanzschützen, den sich in seiner Heimat erwarb und auf seiner ersten Station in Deutschland unterstrich. In der Saison 2009/2010 ging Johnston für die Velbert Baskets in der 2. Regionalliga auf Korbjagd. Seine College-Karriere verbrachte er an der California State University Monterey Bay. Die Spielzeit 2007/2008 schloss er als Spieler mit der zweibesten Dreierquote der gesamten NCAA Division 2 ab. 67 seiner 134 Versuche aus der Ferndistanz fanden ins Ziel, ergo: 50%. Insgesamt erzielte er als Senior einen Punkteschnitt von 15,2 für die "Otters". Zwar zeichnete sich das Rattelsdorfer Spiel durch run-and-gun aus, was die hohe Ausbeute des bald 25-Jährigen begünstigte, doch Headcoach Özhan Gürel ist sich sicher, dass die Stärken des Guards aus Atascadero auch im taktischen Konzept der Rister zur Geltung kommen werden.
"Augie soll uns auf den Guard-Positionen Konstanz bringen und mit seinen Scorerqualitäten helfen. Aber auch in der Defense bin ich von ihm überzeugt", sagt Gürel. "Er ist heiß auf die Pro B und will sich beweisen. Wir geben ihm die Chance dazu."

Anthony Pettaway

Nicht anders verhält es sich mit Anthony Pettaway. Der Center ist 2,03 Meter groß, 115 Kilogramm schwer und stammt aus Toledo im US-Bundesstaat Ohio. Die vergangenen zwei Spielzeiten absolvierte er im Trikot des TSV Dachau. Mit den "Spurs" erreichte er in der zurückliegenden Saison den dritten Rang in der Abschlusstabelle der 1. Regionalliga Süd-Ost. Seine Durchschnittswerte 2010/2011: In 25 Partien kam er im Mittel auf 21 Punkte sowie zwölf Rebounds. Neben seiner Qualitäten unter dem Korb verfügt der 23-Jährige über ein solides Händchen aus der Mitteldistanz und von der Freiwurflinie. Bevor er im Jahr 2009 nach Bayern wechselte, spielte und studierte Pettaway (Hauptfach: Business Administration) vier Jahre lang am Defiance College (NCAA Division 3) in Ohio. Die "Yellow Jackets" führte er in seinem Abschlussjahr als Topscorer (16,8 Punkte pro Spiel), bester Rebounder (9,5) und Shot Blocker (1,1) an. "Mit seiner Größe und Masse, seinen Fähigkeiten zu punkten und zu rebounden, wird er uns helfen. Wir trauen ihm den Sprung von der 1. Regionalliga in die Pro B zu", sagt Özhan Gürel.

Die beiden US-Amerikaner werden in der letzten August-Woche in Deutschland eintreffen, sollen dann ins Training einsteigen und bei den Turnieren in Pinneberg und Lüneburg erstmals für den SC Rist auflaufen.

1. Herren: Forward-Trio bleibt an Bord

Die 1. Herren können auch in der Saison 2011/2012 auf die Qulitäten der drei Flügelspieler Kay Gausa, Jonas Laatzen und Tobias Wichers bauen. "Ich freue mich, dass die Drei weiterhin dabei sind. Sie sollen in der neuen Saison noch mehr Verantwortung übernehmen und die nächsten Schritte in ihrer Entwicklung machen", sagt Headcoach Özhan Gürel über das Trio, das er bereits in der Jugend trainierte. Seit dem Saisonende bittet Gürel seine Jungs zu regelmäßigen Individualeinheiten, um an Stärken und Schwächen zu arbeiten und den Fähigkeiten seiner Youngster zu feilen.

Mit einer Einsatzzeit von knapp 22 Minuten pro Partie spielte Gausa in der abgelaufenen Saison die größte Rolle des Trios in der Pro B. 8,5 Punkte und 3,3 Rebounds wanderten durchschnittlich auf das Konto des 18 Jahre alten Forwards. In den Playdowns kam er aufgrund einer Kreuzbandverletzung nicht zum Einsatz, ist mittlerweile aber wieder voll belastbar. Wichers stellte unterdessen in der Schlussphase der vergangenen Saison unter Beweis, dass er den Ristern in der Pro B ebenfalls sehr weiterhelfen kann. Zehn Punkte beim Auswärtssieg in Schwelm und deren neun (in nur zwölf Minuten Spielzeit) gegen Braunschweig unterstrichen die Fähigkeiten des 20-Jährigen. Jonas Laatzen kam in der vergangenen Saison in zwölf Partien zum Einsatz. Der Shooter erzielte neun Zähler gegen Schwelm und jeweils sechs gegen Herten und Konstanz.

Geballte Jugendpower für den SC Rist

Ismet Akpinar

Eines wird sich nicht ändern: Ihre Heimspielstätte ist und bleibt die Steinberghalle. Doch bislang trugen Ismet Akpinar (15 Jahre) und Janis Stielow (16) in der "guten Stube" des SC Rist stets den schwarz-weißen Dress der Piraten, in der kommenden Saison laufen die beiden Junioren-Nationalspieler zudem im Grün-Gelb der Rister auf. "Wir freuen uns sehr, dass die beiden dabei sind. Sie sind ein großer Gewinn für unseren Verein. Ich freue mich, mit ihnen arbeiten zu können", sagt Özhan Gürel, Headcoach des Wedeler Pro B-Teams. Den Zuschauern am Steinberg ist das Duo durch die Partien in der U16-Bundesliga bestens bekannt. "Isi ist als fester Bestandteil der 1. Herren eingeplant. Wir hoffen, dass er bei uns viel Erfahrung sammelt", so der Trainer der Rister. Akpinar stammt vom BC Hamburg - mit den Tigers gewann er kürzlich die Meisterschaft in der Oberliga - und ist aktueller Kapitän der U16-Nationalmannschaft. Jüngst wählten die Trainer der U16-Bundesliga den vielseitigen Guard zum MVP der JBBL-Saison 2010/11.

Janis Stielow

Eine erfolgreiche Qualifikation für die NBBL vorausgesetzt, soll Akpinar mit den Piraten in der kommenden Spielzeit zudem in der U19-Bundesliga antreten. Ebenso wie Janis Stielow, der ebenfalls zum Wedeler Pro B-Kader gehören wird, zunächst vornehmlich aber bei den 2. Herren in der 2. Regionalliga auflaufen soll. "Janis wird bei uns mittrainieren und ins Pro B-Team hereinwachsen", sagt Gürel über den athletischen Flügelspieler, der in der vergangenen Saison für die Piraten und für seinen Heimatclub MTV Lüneburg spielte sowie in der Vergangenheit auch für den VfL Pinneberg und die BG Harburg-Hittfeld aktiv war. "Vielen Dank an die Piraten und alle Vereine, die wie wir mit den Piraten zusammenarbeiten, dass die beiden bei uns die nächsten Schritte in ihrer Entwicklung machen dürfen", so Gürel.

Jamo Ruppert

Beim SC Rist treffen Akpinar und Stielow unter anderen auf Jamo Ruppert, der bereits in der vergangenen Saison sein Pro B-Debüt feierte, und sich im Training mit der Zweitliga-Mannschaft, den Spielen mit den 2. Herren sowie der Bramfelder NBBL-Mannschaft weiterentwickelte. Der 17 Jahre alte Guard/Forward spielte in der Premierensaison 2009/10 für die Piraten und nahm im vergangenen Sommer an der U16-EM teil. Nach einem ersten Kurzeinsatz im Heimspiel gegen Leverkusen soll Ruppert Schritt für Schritt an eine größere Rolle bei den 1. Herren herangeführt werden.

An weiteren Personalien hinsichtlich des Pro B-Kaders für die kommende Saison wird gearbeitet. Als Abgänge stehen zum jetzigen Zeitpunkt Vedo Delic und Steffen Kiese fest. Delic wird aus familiären Gründen kürzertreten. Der SC Rist dankt dem Allrounder herzlich für seine Leistungen, seine Leidenschaft und seinen Einsatz im Trikot der 1. Herren. Gleiches gilt für Steffen Kiese, der ein Studium aufnehmen und sich deshalb voraussichtlich örtlich verändern wird. Auch dem 23-Jährigen sei vielmals für sein Engagement zugunsten des SC Rist gedankt.

1. Herren: Vor dem zweiten Duell mit Konstanz

Die 1. Herren bestreiten am Sonntag (20.März, 17:30 Uhr) ihre zweite Partie in der Playdown-Serie gegen die HolidayCheck Baskets Konstanz. Die Rister treten die gut 850 Kilometer lange Reise am Sonnabend an, absolvieren anschließend noch eine Trainingseinheit in Konstanz, um am späten Sonntagnachmittag ausgeruht in die Begegnung zu gehen.

"Die Stimmung im Training war gut", berichtet Headcoach Özhan Gürel aus seinem Lager. Bis auf Kay Gausa (Anriss der Kreuzbandes) werden die Rister mit voller Sollstärke antreten können, auch wenn Peter Huber-Saffer (Zahnbehandlung), David Gomez (Zehenverletzung) und Vedo Delic (familiäre Gründe) nicht das komplette Trainingspensum absolvieren konnten. "Die Mannschaft weiß, dass wir dieses Spiel gewinnen müssen, weil der Druck in einem dritten Spiel noch größer wäre. Deswegen werden wir alles dafür tun, in Konstanz zu gewinnen", so der Trainer, gibt aber zu bedenken: "Das Spiel wird schwerer als in Wedel. Wir sind sicher nicht der Favorit."

Die Spannung steigt: 1. Herren vor dem Auftakt in den Playdowns

Kay Gausa muss verletzt passen. Foto: Claus Bergmann

Die Herren des SC Rist (2. Bundesliga Pro B) rüsten sich für das erste Heimspiel in den Playdowns gegen die HolidayCheck Baskets Konstanz. Am Sonnabend (12. März, 19:30 Uhr) gibt es im Rahmen des Jugendtages in der Steinberghalle das erste Aufeinandertreffen mit dem Tabellenzwölften der Pro B Süd.

"Wir müssen alles geben. Es ist nicht nur für den SC Rist wichtig, dass wir in der Liga bleiben, sondern für den gesamten Hamburger Basketball. Ich hoffe, dass richtig viele Zuschauer kommen und dass sie unsere Mannschaft von der ersten bis zur letzten Sekunde lautstark unterstützen", so Headcoach Özhan Gürel. Den Gegner vom Bodensee hat der Trainer mit seinem Team gewissenhaft per Video analysiert und ist sich sicher: "Konstanz ist zwar Letzter in der Pro B Süd geworden, kann aber jeden schlagen, wie der Sieg gegen die Spitzenmannschaft Nürnberg gezeigt hat." Angeführt werden die HolidayCheck Baskets vom US-Amerikaner Michael Lay. Der Point Guard hält die Fäden im Aufbau in der Hand und ist ein zuverlässiger Scorer. Mit Marko Radulovic steht neben Lay ein weiterer erfahrener Spielmacher parat. Unter dem Korb setzt Konstanz-Coach Domagoj Buljan insbesondere auf die beiden US-Boys Robinson Louisme (ein früherer Teamkollege von David Gomez an der Tulane University) und Chad McKnight.
Auf Wedeler Seite wird Kay Gausa (Anriss des Kreuzbandes) leider ausfallen, Fragezeichen stehen noch hinter Tobias Wichers (Kapselverletzung) und David Gomez (Zehverletzung). Andererseits trainiert Michel Leger wieder und kann voraussichtlich auflaufen, nachdem sein lädiertes Sprunggelenk ausgeheilt ist.

"Ich sehe uns nicht als Favorit in dieser Serie. In den Playdowns ist alles möglich. Aber wir werden alles dafür geben, dass wir gegen Konstanz gewinnen", blickt Coach Gürel voraus.

1. Herren: Jetzt geht's um alles! Die Rister bestreiten am Jugendtag ihr erstes Spiel in den Playdowns

Jetzt geht es um alles! Die Herren des SC Rist bestreiten am Sonnabend (12. März) ihr erstes Heimspiel der Playdown-Serie gegen die HolidayCheck Baskets Konstanz. Tip-Off in der Steinberghalle ist um 19:30 Uhr.

Die Rister wollen den ersten Schritt zum Klassenerhalt tätigen und brauchen dazu auch Euch! Helft mit und unterstützt das Team! Eingebettet ist die Partie in den Jugendtag des SC Rist, der wie im vergangenen Jahr mit zahlreichen Aktionen aufwartet. Der Startschuss fällt bereits am Freitagabend beim "Midnight Basketball" in der Steinberghalle. Zwischen 21 Uhr und Mitternacht wird gezockt. Die Organisatoren nahmen in den vergangenen Wochen zahlreiche Anmeldungen entgegen und freuen sich auf spannende Spiele.

Am Sonnabend geht es dann um 16:00 Uhr mit dem Topspiel der 2. Regionalliga Nord weiter. Die 2. Herren des SC Rist empfangen als Tabellenzweiter den Spitzenreiter EBC Rostock. Lediglich ein Punkt trennt die beiden Teams im Tableau. Ein Besuch lohnt sich also!

Ab 17:50 Uhr beginnt dann das Rahmenprogramm des Pro B-Spiels im Zuge des Jugendtages. Ein Mixed-Einlagespiel zwischen den Lady Vikings (WNBL) und den Piraten (JBBL) steht ab 18:00 Uhr auf dem Programm, parallel finden Sammelaktionen für den Jugendetat statt. Während des anschließenden Warm-Ups der Pro B-Teams geben die Zweitliga-Mädels der RIST SCALA Ladybaskets eine Autogrammstunde. Im Laufe des Abends wird zudem Rist-Jugendwart Joachim Rose die Zuschauer über aktuelle Tendenzen und Erfolge der Jugendarbeit informieren. Um 19:30 Uhr erfolgt der Tip-Off zum Spiel der 1. Herren gegen Konstanz.

In der Halbzeit gibt es die Einlaufparade aller Jugendteams und die Ehrungen durch den Vorstand.

Weitere Attraktionen im Laufe des Abends: Rist-Partner DAK wird eine Wii-Station im Foyer der Steinberghalle aufbauen, bei der alle Interessierten ihre koordinativen Fähigkeiten auf einem Balance-Board spielerisch testen können. Und: Es wird einen Verkaufsstand des Rister-Fanshops zusammen mit unserem Ausstatter FORTHREE geben. Dort gibt es Trikots, Sportswear und Bälle zu extrem guten Sonderkonditionen.
Der "Lucky Shot" powered by Stadtsparkasse Wedel findet am Sonnabend aus gegebenem Anlass nicht in der Halbzeit, sondern nach dem Spielende statt. Es geht um 200 Euro Startguthaben der Stadtsparkasse! Nach der Partie gibt es zudem auch noch eine Autogrammaktion der 1. Herren.

1. Herren: Rister geben Playoff-Hoffnung noch nicht auf

Wieder dabei: Tim Parohl (links) ist zurück im Training. Foto: Bergmann

Der Einzug in die Playoffs ist für die 1. Herren zwar nur noch theoretisch möglich, doch die Rister wollen im Auswärtsspiel bei den Schwelmer Baskets (Sonnabend, 26. Februar, 19:30 Uhr) ihren Teil der Rechnung erfüllen und gewinnen. Wenn zugleich auch Vechta ein Sieg in Leverkusen, stehen die Wedeler in der Meisterrunde.

"Es ist unsere letzte Chance auf die Playoffs. Wenn wir verlieren sollten, wäre das auch nicht das Ende der Welt", sagt Coach Özhan Gürel. Sollte es mit dem Coup am letzten Spieltag der Punktrunde nicht klappen, müssen die Rister in die Abstiegsrunde. Seine Mannschaft ist jedenfalls fest entschlossen, Schwelm eine Niederlage beizubringen. Und entsprechend gut vorbereitet. "Wir müssen alles geben, und das werden wir", sagt Gürel. "Wenn wir gut rebounden und in der Offense einen guten Tag erwischen, warum sollen wir dann nicht gewinnen?", so der Coach weiter. Tim Parohl ist wieder an Bord, nachdem sich der Verdacht auf Pfeifferisches Drüsenfieber nicht bestätigte, nicht zur Verfügung stehen hingegen Erwin Gausa und Michel Leger (Sprunggelenksverletzung).

SER präsentiert: 1. Herren vs. SUM Baskets Braunschweig

Am Sonnabend (19. Februar, 19:00 Uhr) empfangen die 1. Herren in der Steinberghalle die Spot Up Medien Baskets Braunschweig zum letzten Heimspiel der Punktrunde. Präsentiert wird die Begegnung von SER. Weitere Informationen zu unserem Spieltagspartner finden Sie unter http://www.ser.de

Die Rister können die Playoffs zwar theoretisch noch erreichen, doch die Chance ist klein. Egal, sagt Headcoach Özhan Gürel. Er und sein Team wollen die beiden verbliebenen Spiele gewinnen, um gleichzeitig zu sehen, wie die übrigen Mannschaften abschneiden und ob es dann unter Umständen noch reicht, um den Gang in die Abstiegsrunde zu verhindern. Sollte dies nicht gelingen, wollen die Rister den neunten oder zehnten Rang belegen, um in den Playdowns Heimrecht zu erhalten - es geht also in jedem Fall noch um etwas, zumal Braunschweig mit einem Sieg in Wedel die Playoff-Teilnahme endgültig sichern könnte.

Mit Michel Leger (Sprunggelenk) und Tim Parohl (Verdacht auf Pfeifferisches Drüsenfieber) fallen zwei Akteure seitens des SC Rist aus. Auf Arne Meyer, der als Aushilfe von den 2. Herren nur fünf Pro B-Einsätze absolvieren darf, verzichtet Gürel gegen die Niedersachsen, um den Guard im späteren Saisonverlauf noch einsetzen zu können. Ob Mac-Davis Duah (Handgelenk) spielen kann, ist zudem noch fraglich.

"Braunschweig ist sehr reboundstark", sagt Gürel und verweist auf die Theis-Brüder. Daniel - der jüngere - gilt als eines der größten deutschen Center-Talente, sein Bruder Frank war in den vergangenen Jahren stets eine überragende Figur beim Nachbarn Herzöge Wolfenbüttel, ehe er im Sommer in die Löwenstadt wechselte. Zudem kann Trainer Liviu Calin auf den US-Amerikaner Nmadi Nnadili bauen, der während der Weihnachtspause verpflichtet wurde und sich prompt als Führungsspieler entpuppte. "Die Mannschaft spielt 40 Minuten lang mit einer Pressverteidigung und hat sehr schnelle Spieler", so Gürel.

Ein weiterer Grund, warum sich ein Besuch am Steinberg lohnt: Spieltagspartner SER veranstaltet unter dem Motto "Treibstoff für mehr Wettbewerbsfähigkeit" ein Gewinnspiel: Es geht dabei um zwei Tankgutscheine im Wert von je 50 Euro. Und so macht man mit: Im Vorfeld werden zwei Parkplätze vor der Halle durch SER ausgewählt. Die Fahrer der beiden Autos, die dort zufällig zum Spielbesuch geparkt werden, erhalten jeweils einen Tankgutschein. Das heißt: Frühes Kommen lohnt sich eigentlich immer - aber dieses Mal besonders. Übergeben werden die Gutscheine vor Spielbeginn von Sven Behrendt, SER-Geschäftsstellenleiter in Hamburg.

Und beim "Lucky Shot" powered by Stadtsparkasse Wedel lockt diesmal ein Jackpot von 150 Euro. Wer von der Mittellinie trifft, hat das Startguthaben sicher!

1. Herren: Playoffs oder Abstiegsrunde? - Die Entscheidung naht

Gemeinsame Sache: Kay Gausa (von links), Mac-Davis Duah und Tim Parohl wollen am Rhein siegen. Foto: Bergmann

Im Fußball würde man wohl von einem Sechs-Punkte-Spiel sprechen. Um so viel geht es im Duell zwischen den 1. Herren und den Bayer Giants Leverkusen (Sonnabend, 19:30 Uhr) zwar nicht, dennoch steht fest: Die Partie beim Tabellennachbarn und direkten Konkurrenten ist eine enorm wichtige. "Die Mannschaft, die verliert, muss zu 90 Prozent in die Abstiegsrunde", ist sich Headcoach Özhan Gürel sicher.

So gesehen handelt es sich also um ein Enspiel um die Playoff-Teilnahme, das vor den Ristern liegt und das diese ohne personelle Probleme angehen. Der Sieg gegen Wulfen hat zudem Auftrieb gegeben. Und Motivation, es am Sonnabend gleich noch einmal zu tun. Dazu muss ein Team aus Leverkusen geschlagen werden, das Gürel eigentlich in der oberen Tabellenhälfte erwartet hatte. Doch die Rheinländer stehen mit exakt derselben Punktzahl wie die Rister auf dem zehnten Rang. Das US-Trio Josh Young/Justin Eller/Nick Michael gibt statistisch den Ton bei den Giants an, wobei insbesondere Young als außergewöhnlich starker Scorer auftritt und bisher im Durchschnitt 28,6 Punkte pro Partie erzielte. "Leverkusen hat mehrere gute Schützen und auch unter dem Korb sehr stabile Leute", umschreibt Gürel den Gegner.

1. Herren: Trend in Bernau aufhalten

Der Trend der vergangenen Wochen zeigt nach unten, doch die 1. Herren (2. Bundesliga Pro B) sind fest entschlossen, am Sonnabend (29. Januar, 19:00 Uhr) beim SSV Lok Bernau endlich wieder einen Sieg einzufahren. "Meine Spieler sind heiß und wollen unbedingt noch die Playoffs erreichen", sagt Headcoach Özhan Gürel.

Das Hinspiel gewann Bernau in der Verlängerung, seinerzeit noch unter der Leitung von Torsten Schierenbeck. Doch vom Trainer, der den Club in die Pro B führte und mit dem Gürel ein freundschaftliches Verhältnis pflegt, trennten sich die Brandenburger vor kurzem. Schierenbecks Nachfolger Axel Rüber feiert am Sonnabend seine Premiere. "Die Spieler wollen sich unter dem neuen Trainer sicher beweisen und für Spielzeit empfehlen. Aber wir müssen zeigen, dass wir die bessere Mannschaft sind. Denn eigentlich interessiert uns nicht, was in Bernau passiert. Wir konzentrieren uns auf unser Spiel und wollen gewinnen", sagt Gürel.

Da voraussichtlich Mac-Davis Duah und Steffen Kiese nach ihren Verletzungspausen ins Team zurückkehren, hat der Coach alle Mann an Bord. "Das Spiel gegen Herten macht mir Mut, auch wenn wir es verloren haben. Aber wenn wir so intensiv auftreten, dann haben wir die Möglichkeit, jedes Spiel zu gewinnen", meint Gürel.

Holmes Place Bahrenfeld präsentiert: Mit lautstarker Unterstützung der Personalknappheit trotzen

Mit lautstarker Unterstützung wollen die 1. Herren am Sonntag (23. Januar, 17:00 Uhr) ihr Heimspiel gegen die Hertener Löwen gewinnen. Der Doppelspieltag gemeinsam mit den Ladybaskets wird präsentiert von unserem Fitnesspartner Holmes Place Bahrenfeld. Mitglieder und Fans des SC Rist profitieren von dieser Kooperation durch vergünstigte Jahresbeiträge in einem der schönsten Clubs Hamburgs. Wer jetzt eine Mitgliedschaft startet, wird zusätzlich belohnt: Bis zu drei Monate kostenloses Training oder viele interessante Geschenke warten auf diejenigen, welche Ihre guten Vorsätze umsetzen und nachgewiesen regelmäßig trainieren. Informationen unter www.holmesplace.de oder direkt am Infostand in der Steinberghalle.

Die Rister erwarten in ihrer Heimstätte zudem eine Trommlergruppe um den europaweit bekannten Drummer Gabriel Daly. Gemeinsam mit seinem Team wird Daly den Spielern und den Zuschauern einheizen.

In sportlicher Hinsicht will die Mannschaft von Coach Özhan Gürel nach zwei Niederlagen in Folge den ersten Sieg des Jahres einfahren. Dazu wird nicht zuletzt eine Steigerung der Treffsicherheit von außen nötig sein. Und die Rister müssen versuchen, die starken Akteure der Gäste zu kontrollieren. Allen voran den US-Amerikaner Marcus Monk, den statistisch effektivsten Akteur der Liga. 22,8 Punkte und 9,6 Rebounds sammelt der Forward im Schnitt pro Partie. Sein Landsmann Blake Schultz hingegen ist der vielleicht beste Distanzwerfer der Pro B: 36 seiner bisher 79 Versuche von jenseits der Dreierlinie traf Schultz im Saisonverlauf, macht eine satte Trefferquote von 46,2 Prozent. Mit Vincent Kittmann begrüßen die Rister zudem einen ehemaligen Teamkollegen. Der Flügelspieler gehörte beim traditionellen Weihnachtsevent 2010 zum Aufgebot der Rister Allstars. "Herten ist als Mannschaft sehr stark, nicht nur wegen der beiden Amerikaner", sagt Rist-Coach Özhan Gürel.

Sein eigenes Team hingegen ist momentan dezimiert. "Das war bisher die schlimmste Woche, seitdem ich Trainer bin",  so Gürel am Donnerstag. Der Grund liegt auf der Hand: Eine Krankheitswelle suchte die Rister heim, zudem fehlen Steffen Kiese (Ferse) und Mac-Davis Duah (Ellenbogen). Die beiden werden gegen Herten nicht zur Verfügung stehen, krankheitshalber wohl zudem Tim Dostal und Tim Parohl. Bei den übrigen Angeschlagenen besteht mit Blick auf die Partie am Sonntag noch Hoffnung. Um auf der Aufbauposition nicht völlig blank dazustehen, hat Gürel Arne Meyer ins Aufgebot geholt. Der Guard gehörte bis zum Ende der vergangenen Saison zum Kader, zog sich aus beruflichen Gründen dann aber zu den 2. Herren zurück. "Ich freue mich, dass Arne dabei ist. Seine Aggressivität hat uns schon während der ganzen Saison gefehlt", so der Coach. Ebenfalls an Bord ist wieder Vedo Delic. Nach der Geburt seines Sohnes Theo ist der 26-Jährige zwar noch nicht wieder bei jeder Trainingseinheit dabei, aber am Sonntag soll er spielen.

Und natürlich gibt es gegen Herten auch wieder den Lucky Shot powered by Stadtsparkasse Wedel. Nachdem es bei der Premiere in der Halbzeit des Heimspiels gegen Vechta gleich einen Sieger gab, haben auch gegen Herten wieder zehn Zuschauer die Möglichkeit, mit einem Treffer von der Mittellinie 50 Euro zu gewinnen. Und so geht es: Wer in seinem Rister Report einen Stempel entdeckt, der sollte sich möglichst schnell und bis zur ersten Viertelpause an der Kasse melden und in die Teilnehmerliste eintragen lassen. Denn wer dort auf dem ersten Platz steht, hat auch als erster die Möglichkeit zu treffen. Jeder Teilnehmer hat bereits einen Preis sicher, zur Verfügung gestellt von der Stadtsparkasse Wedel. Gibt es keinen Treffer, wandert das Geld in den Jackpot und dann ginge es im kommenden Heimspiel um 100 Euro.

1. Herren: Rister auf Reisen - diesmal geht's nach Leipzig

Nach dem Hinspiel gratulierte Mac-Davis Duah dem Leipziger Ralph Schirmer. Und diesmal? Foto: Claus Bergmann

Eine weite Reise liegt vor den 1. Herren: Am Sonnabend (15. Januar, 18:00 Uhr) geht es zu den Uni-Riesen Leipzig. Der Aufsteiger hat sich mittlerweile im Mittelfeld der Tabelle festgesetzt und rangiert auf dem sechsten Platz. Für die Rister wäre ein Sieg von großer Bedeutung, da andernfalls ein Rutschen aus den Playoff-Plätzen droht. Coach Özhan Gürel nimmt seine Spieler in die Verantwortung und fand im Anschluss an eine Testspiel-Niederlage gegen den Regionalligisten Itzehoe Mitte der Woche klare Worte: "Jetzt sind die Jungs in der Verantwortung. Wir brauchen Konstanz. Mal spielen wir 15 Minuten sehr gut, dann aber wieder sehr schlecht und verlieren deshalb. Das ist eine Kopfsache."

Einige Clubs der Pro B haben sich während der Pause mit einem dritten Akteur aus Nordamerika verstärkt, die Sachsen gehören dazu: Forward Fred Brathwaite zählt seit wenigen Tagen zum Aufgebot, seine Landsmänner Lamar Morinia und Monyea Pratt waren bereits vorher da. Gemeinsam mit dem "Scharfschützen" Kai-Uwe Kranz und Center Ralph Schirmer bildeten die beiden "Amis" das Gerüst des USC im bisherigen Saisonverlauf. Mit Brathwaite ist nun eine weitere potentielle Stammkraft hinzugekommen. Das Hinspiel entschied die Mannschaft von Coach Dimitris Polychroniadis mit 82:69 für sich, die Rister wollen sich deshalb revanchieren. "Leipzig ist eine gute Fast-Break-Mannschaft, die viel penetriert", sagt Gürel. Voraussichtlich kehrt Kapitän Florian Moysich ins Aufgebot zurück, Vedo Delic hingegen wird weiterhin fehlen.

1. Herren: Der Tabellenführer kommt zum ersten Heimspiel des Jahres

Comeback beim SC Rist: Peter Huber-Saffer.

Die 1. Herren sind seit Tagen zurück im Mannschaftstraining, auch Headcoach Özhan Gürel weilt wieder beim Team, nachdem er in der Neujahrswoche zunächst mit der männlichen U16 am Turnier im schwedischen Lund teilnahm. Am Sonnabend (08. Januar, 19:00 Uhr) steht die erste Prüfung 2011 vor den Ristern, der Tabellenführer SC Rasta Vechta gastiert am Steinberg.

"Vechta steht aus meiner Sicht vollkommen zu recht ganz vorne. Das ist eine Mannschaft mit sehr guten Spielern und dem wahrscheinlich am tiefsten besetzten Kader der Liga", sagt Gürel, der am Mittwoch wieder das Kommando im Training übernahm, nachdem sein Assistent Sebastian Gleim während der Abwesenheit Gürels die Einheiten leitete. Im Duell mit Vechta gibt es auch ein Wiedersehen mit den ehemaligen Wedelern Pat Elzie und Marvin Boadu. "Marvin hat sich unglaublich gut entwickelt und gehört zu den besten deutschen Spielern in der Pro B", lobt der Trainer seinen früheren Schützling, der 2009 mit dem SC Rist die Meisterschaft in der 1. Regionalliga gewann.

Peter Huber-Saffer war seinerzeit ebenfalls dabei und ist es zur Freude aller beim SC Rist nun wieder. Der 30-jährige Center wird am Sonnabend sein Comeback begehen, während David Gomez seine erste Partie absolvieren wird: "Beide brauchen noch etwas Zeit", fordert Gürel Geduld. In den ersten Tagen stand für das Duo die Eingewöhnung und das Erlernen der Systeme im Vordergrund. Das erste Spiel des Jahres werden aller Voraussicht nach Florian Moysich (Urlaub) sowie Vedo Delic verpassen, Letzterer blickt Vaterfreuden entgegen. Zudem ist Steffen Kiese aufgrund von Fersen-Problemen angeschlagen.

Und für die Zuschauer gibt es außerdem Spiel gegen den Spitzenreiter zudem noch ein weiteres "Schmankerl": Beim "Lucky Shot" powered by Stadtsparkasse Wedel geht es in der Halbzeit darum, den Ball mit einem Wurf von der Mittellinie im Korb unterzubringen. Die Kandidaten werden nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. Am Sonnabend stehen 50 Euro auf dem Spiel, trifft keiner der Kandidaten, wandert das Geld in den Jackpot.

Ab jetzt bei jedem ProB-Heimspiel bares Geld zu gewinnen!

"Lucky-Shot" heißt das Zauberwort, das in Zukunft in der Halbzeit für zusätzliche Spannung bei allen ProB-Spielen sorgen wird. Die Premiere findet am Sonnabend (08. Januar) während der Partie gegen Spitzenreiter Vechta statt. Bei dieser Aktion des SC Rist unterstützt durch die Stadtsparkasse Wedel können sich jeweils 10 Zuschauer pro Spieltag dabei versuchen, den Basketball von der Mittellinie in den Korb zu werfen. Die Teilnehmer werden über das Zufallsprinzip ermittelt und erhalten allesamt für Ihren Mut einen Preis des Sponsors. Trifft einer der Teilnehmer, erhält er ein Sparbuch der Stadtsparkasse Wedel mit einem Startguthaben von 50 Euro. Wird nicht getroffen, wird es beim nächsten Heimspiel noch interessanter. Das Preisgeld steigert sich nämlich in diesem Fall im Sinne eines Jackpots - also dann bereits auf 100 Euro. Lassen Sie sich überraschen - vielleicht sind Sie bei einem der nächsten Heimspiele einer der Teilnehmer und knacken den Jackpot. Der SC Rist und die Stadtsparkasse Wedel wünschen allen Zuschauern viel Glück und spannende Unterhaltung.

1. Herren: Frisch verstärkt ins neue Jahr

Peter Huber-Saffer. Foto: Claus Bergmann

Am 8. Januar geht für die 1. Herren die Saison mit einem Heimspiel gegen den Tabellenführer SC Rasta Vechta weiter. Während der kurzen Weihnachtspause hat sich bei den Ristern in personeller Hinsicht noch etwas getan. Peter Huber-Saffer kehrt zurück, zudem wird der US-Amerikaner David Gomez die Mannschaft verstärken und den gesundheitlich angeschlagenen Marlon Pompey ersetzen.

Huber-Saffer war in den vergangenen beiden Spielzeiten ein Fixpunkt des SC Rist unter dem Korb und war maßgeblich sowohl an der Meisterschaft in der 1. Regionalliga als auch am Klassenerhalt in der 2. Bundesliga Pro B beteiligt. Aufgrund beruflicher Verpflichtungen musste der 30-Jährige dann aber das Basketball-Pensum deutlich zurückschrauben, so dass er sich zu Beginn der aktuellen Saison vorerst gegen einen Verbleib im Pro B-Kader entschloss. Doch die Tür beim SC Rist blieb für den Center stets geöffnet. Fortan wird Huber-Saffer wieder in Grün-Gelb auflaufen, die Mannschaft, das Trainerteam und die Vereinsführung freuen sich sehr über das Comeback des ehemaligen A2-Nationalspielers. Bereits beim letzten Heimspiel des Jahres 2010 gegen Wolfenbüttel weilte Huber-Saffer unter den Zuschauern. "Es kribbelt schon wieder", deutete er damals bereits seine Rückkehr an.

Trikotübergabe: Coach Özhan Gürel begrüßt David Gomez in Wedel.

Als neuen Mann begrüßen die Rister zudem David Anthony Gomez in ihren Reihen. Der US-Amerikaner aus Baton Rouge (Bundesstaat Louisiana) feierte am 27. Dezember seinen 25. Geburtstag und weilt seit Silvester in Wedel. Über New Orleans, Detroit und Amsterdam flog Gomez nach Hamburg, sein Gepäck allerdings nahm einen anderen Weg. "Ich hoffe, dass ich es bald bekomme. Diese Sachen sind im Moment alles, was ich habe", sagt er und zieht an seinem weißen Strickpullover. "Ein bisschen müde bin ich noch, aber ich freue mich, dass ich hier bin", so Gomez. "Er soll für uns auf der Position vier spielen. David ist sehr athletisch und kann auch werfen", lautet Coach Özhan Gürels erster Eindruck des 2,01 Meter großen und 104 Kilogramm schweren Forwards.

Zuletzt war Gomez in der NBA Development-League für die im Bundesstaat Pennsylvania beheimateten Erie Bay Hawks aktiv, schaffte aber nicht den endgültigen Sprung in den Stammkader der Hawks, die den NBA-Teams der Cleveland Cavaliers und Toronto Raptors als Farmteam dienen. Seine College-Zeit verbrachte er an der Tulane University in der NCAA Division One, jene Uni also, an der auch die ehemalige Akteurin der Rist-Damen, Taryn Turnbull, einst studierte und spielte. In seinem Abschlussjahr absolvierte Gomez 32 Partien für Tulane und kam im Schnitt auf 14,4 Punkte (Feldwurfquote: 53,8%, Dreierquote: 40,9%, Freiwurfquote: 72,1%), 6,2 Rebounds sowie 1,6 Blocks pro Begegnung. Europa-Erfahrung sammelte er während der Saison 2008/2009, als Gomez für ISS Sportino Inowroclaw in der ersten polnischen Liga auf Korbjagd ging. In 21 Einsätzen kam er dabei auf Mittelwerte von 10,2 Punkten sowie 5,0 Rebounds pro Spiel.

Gomez wird den Platz von Marlon Pompey einnehmen, der stets vorbildlichen Einsatz zeigte und auch abseits des Feldes einen tadellosen Eindruck hinterlässt. Leider konnte der Kanadier aufgrund anhaltender Verletzungsprobleme nicht die ihm zugedachte Rolle einnehmen.

Merry Ristmas! 1. Herren gegen Rister Allstars

Markus Münch

Am Donnerstag (23. Dezember) ist es wieder so weit: Dann heißt es Merry Ristmas! Das traditionelle Weihnachtsevent des SC Rist steht vor der Tür. Einlass in die Steinberghalle ist um 18:30 Uhr, der Spielbeginn des Vergleichs zwischen den 1. Herren und den Rister Allstars ist für 19:30 Uhr geplant. Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein tolles Rahmenprogramm: Das Organisationsteam hat eine Tombola mit attraktiven Gewinnen auf die Beine gestellt. So kann man sich mit dem Kauf von Losen u.a. Trikots von BBL-Clubs und viele weitere hochwertige Preise sichern. Im Foyer und im Rister Eck werden leckere Speisen und Getränke gereicht. Bei einem Bier oder einer Apfelschorle Teamkollegen und Weggefährten von einst wiedersehen - diese Gelegenheit lassen sich jedes Jahr zahlreiche Fans und Rister nicht entgehen.

Auch die Cheerleader des SC Rist sind dabei und zeigen Kostproben ihres Könnens. Ein Einlagespiel absolviert zudem die Wedeler U10.
Am Mikrofon wird Moderator und Allstar Arne Malsch die Zuschauer mit seiner berühmten Spielervorstellung und allerlei flotten Sprüchen unterhalten. Und präsentieren wird er den Fans dieses Aufgebot der Allstars: André Bade, Marvin Boadu, Martin Duggen, Volker Hase, Bernd Jaskotka, Vincent Kittmann, Ingo Knillmann, Arne Malsch, Arne Meyer, Olaf Möller, Markus Münch, Christian Pauk, Markus Pröhl, Dennis Reichert, Bernd Röder, Jörg Schäffken, Jan Stange.

Jede Menge Bundesliga-Spiele haben die Allstars auf dem Buckel und nachdem im vergangenen Jahr mit Fußballstar Sergej Barbarez ein prominenter Gast die Allstars verstärkte, bekommen die "Legends" auch diesmal Unterstützung eines Sportlers, der nicht im Basketball zuhause ist: Und zwar von Weltklasse-Diskuswerfer Markus Münch. Der 24-Jährige hat mit einer Körperlänge von 2,07 Meter eine echte Basketball-Statur. 2009 nahm er an der Weltmeisterschaft in Berlin teil und will beim Weihnachtsevent zeigen, dass er nicht nur mit Scheiben, sondern auch mit Bällen umgehen kann.

1. Herren: Doppelschicht am Wochenende

Vorbereitung auf Stahnsdorf und ALBA: Das Trainerteam mit Michel Leger. Foto: Claus Bergmann

Ein Wochenende in und um Berlin steht vor den 1. Herren. Bereits am Freitagabend (Beginn um 19:30 Uhr) trifft die Mannschaft von Özhan Gürel und Sebastian Gleim auswärts auf den RSV Eintracht Teltow/Kleinmachnow/Stahnsdorf. Das Spiel beim Tabellenzweiten wird per Live-Stream im Internet übertragen: http://www.rsv-basketball.de  Um den Stream reibungslos abspielen zu können, sollte die aktuelle Version des Flashplayers installiert sein. Die Übertragung beginnt um ca. 19:15 Uhr.

Was die sportliche Ausgangslage betrifft, muss den Brandenburgern die Favoritenrolle überlassen werden. Das Hinspiel gewannen zwar die Rister mit 65:61, aber die Eintracht hat bisher sämtliche Heimspiele in dieser Saison gewonnen und schlug am vergangenen Wochenende SSV Lok Bernau mit 88:84. Topscorer des Teams ist der US-Amerikaner Mychal Green (exakt 20 Zähler im Schnitt), auch seine Landsleute Alex Moosmann und Kellen Williams punkten im Mittel zweistellig. "Wir kennen aber auch Stahnsdorfs Schwachstellen", sagt Coach Özhan Gürel. Seine Mannschaft hat sich gewissenhaft vorbereitet und will nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge wieder gewinnen. Wie eben im Hinspiel. Seinerzeit im Oktober verhalf den Ristern insbesondere eine starke Verteidigungsarbeit zum Erfolg. Dementsprechend will Gürel von seinen Jungs auch am Freitag wieder sehen, dass mutig und konzentriert zu Werke gegangen wird. Bis auf Tobias Wichers (Zivi-Lehrgang) sind alle Mann dabei.

Im Anschluss an die Partie gegen Stahnsdorf reisen die Rister nicht nach Hause, da bereits am Sonntag (15:00 Uhr) die Partie bei ALBA Berlin II auf dem Plan steht. Am Sonnabend will Gürel nach Möglichkeit noch eine Trainingseinheit in Berlin abhalten. Die Berliner sind derzeit Tabellenfünfter. Am Mittwoch gewann das Team bei den Herzögen Wolfenbüttel mit 70:62, am Wochenende unterlag man den Schwelmer Baskets mit 70:83. In jener Begegnung war auch Nationalspieler Lucca Staiger (32 Länderspiele) mit von der Partie. Leitsungsträger des jungen Teams sind zudem Center Andreas Seiferth (15 Punkte und 11 Rebounds im Schnitt), Tobias Grauel, Joey Ney sowie Joshiko Saibou, seines Zeichens Pro B-Youngster des Monats im November.

1. Herren: Rückrundenstart gegen Wolfenbüttel

Florian Moysich knickte im Training um. Foto: Claus Bergmann

Für die 1. Herren beginnt am Sonnabend (11. Dezember, 19:00 Uhr) mit einem Heimspiel gegen die Herzöge Wolfenbüttel die Rückrunde in der 2. Bundesliga Pro B. Das Hinspiel verloren die Jungs von Coach Özhan Gürel deutlich mit 60:79, bei der Neuauflage wollen die Rister eindeutig besser abschneiden. "Für beide Mannschaften ist dieses Spiel wichtig, weil es um Punkte für den Klassenerhalt geht", sagt der Trainer vor dem Duell mit dem direkten Konkurrenten.

Die Niedersachsen gehen seit Wochenbeginn unter der Anleitung eines neuen Coaches zu Werke. Der US-Amerikaner Carl Woodard übernahm den Posten bei den Herzögen und folgte damit Alexander Biller nach, von dem sich die Wolfenbütteler kürzlich trennten. Am vergangenen Wochenende führte Interimstrainer Thorsten Weinhold die Herzöge zu einem Sieg über Stahnsdorf, mit 33 Punkten war Justin Sexton dabei der treffsicherste Herzog. "So ein Trainerwechsel bringt einer Mannschaft oftmals einen positiven Effekt", warnt Gürel vor dem Tabellenelften, der sich nach dem Erfolg über Stahnsdorf ohnehin in einem Stimmungshoch befinden dürfte.

Im Lager der Rister gibt es derzeit Sorgen um Kapitän Florian Moysich, der im Training umknickte. Eine schwere Verletzung ist nicht auszuschließen, eine Diagnose gibt es allerdings noch nicht. Da auch Steffen Kiese und Tim Dostal nicht vollständig am Übungsbetrieb teilnehmen konnten, wird möglicherweise Tobias Wichers auf der Point Guard-Position aushelfen.

1. Herren: Viel Programm beim Heimspiel gegen den Tabellenzweiten

Es läuft derzeit bei den 1. Herren. Drei Spiele haben die Jungs von Headcoach Özhan Gürel in Folge gewonnen, das Duell mit dem Tabellenzweiten Schwelmer Baskets am Sonntag (05. Dezember, 17:00 Uhr) in der Steinberghalle verspricht also eine echte Prüfung der momentanen Leistungsstärke der Rister zu werden.

"Wir freuen uns sehr auf dieses Spiel", sagt Gürel, "wir wollen Spaß haben, guten Basketball zeigen und sollte dabei am Ende ein Sieg herauskommen, hätten wir nichts dagegen", so der Trainer weiter. Mit Vedo Delic (Seminar), Erwin Gausa (krank) und Tim Parohl, der nach wie vor Probleme mit seiner lädierten Nase hat, musste Gürel im Training teilweise auf einige Kräfte verzichten. Auf der anderen Seite ist Jonas Laatzen nach seiner Kapselverletzung wieder eingestiegen. "Unsere Trainingssituation war in den letzten Wochen nicht immer gut, aber wir haben in den Spielen dann immer das Beste herausgeholt", sagt der Coach.

Der Gegner aus Schwelm ist stark besetzt und steht als Aufsteiger deshalb verdientermaßen in der Spitzengruppe der Liga. Die beiden US-Amerikaner Jason Holmes und David Bunts bilden ein dynamisches Duo im Backcourt, unter dem Korb baut Trainer Raphael Wilder auf die geballte Erfahrung und körperliche Präsenz des Deutsch-Amerikaners Kristofer Speier (2,06 Meter, 120 Kilo) und seines Nebenmannes Julius Dücker (1,04 Meter, 115 Kilo). Der dritte "Lange" im Bunde ist Ex-Nationalspieler Jürgen Malbeck (2,15 Meter, 113 Kilo), der allerdings für gewöhnlich nur in den Heimspielen zum Einsatz kommt. Wichtige Figuren im Schwelmer Spiel sind zudem Power Forward Max Dohmen, Distanzschütze Tom Doll sowie Point Guard Fabian Gentgen. Von seinen bislang zehn Partien gewann der ehemalige Erstligist sieben und sitzt Spitzenreiter Stahnsdorf damit im Nacken. Gürel: "Schwelm ist sehr tief besetzt, spielt mit einer starken Achter-Rotation und hat sehr viele Möglichkeiten. Deshalb ist Schwelm für mich der klare Favorit am Sonntag."

Im Rahmen des Spieltages am Sonntag sind einige Aktionen für Kinder und Jugendliche geplant. So veranstaltet Sebastian Gleim von 11 bis 13 Uhr ein Schnuppertraining, das der Jugendkoordinator gemeinsam mit Spielern der 2. Herren durchführen wird. Jeder kann mitmachen! Egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener. Das Angebot richtet sich natürlich auch an alle Kinder und Jugendliche des SC Rist, die Lust haben, am Sonntagmorgen unter fachlicher Anleitung zu trainieren. Zudem gibt es Gewinnspiele mit attraktiven Preisen. Alle Kinder, die dabei sind, erhalten eine Freikarte für das Spiel der 1. Herren gegen Schwelm. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 beschränkt, deshalb am besten sofort anmelden, und zwar ganz einfach mit einer E-Mail an: jugendkoordinator@scrist-wedel.de

Unser Partner DAK ist zudem mit einer Wii-Station im Foyer der Steinberghalle vor Ort, dort können kleine und große Fans des SC Rist ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. In der Halbzeit des Pro B-Spiels zeigt die 2. männliche U14 in einem Einlagespiel ihr Können.

Und: Der SC Rist startet unterstützt durch Ausstatter 43 FORTHREE Basketball die Aktion "BE A REAL FAN!".  Gewinne einen von drei Basketbällen der limitierten Gold-Special-Edition von Molten - inklusive Unterschrift Deines Rister Lieblingsspielers oder -spielerin. Was musst Du tun? Ganz einfach: Autogramme aller Spieler und Spielerinnnen unser Zweitligateams im Saisonmagazin "RISTERS" sammeln.  Es gewinnen die ersten drei Fans im Rister Trikot, die eine komplette Autogramm-Sammlung bei einem ProB Spiel beim Hallenmoderator vorlegen können. Saisonmagazine gibt es kostenfrei an der Hallenkasse. Falls Ihr noch kein Rister-Trikot besitzt: fanshop@scrist-wedel.de Let?s go - BE A REAL FAN!

1. Herren: Fortsetzung in Braunschweig?

Nase angebrochen - Einsatz fraglich: Tim Parohl. Foto: Bergmann

Am Sonntag (28. November, 17:00 Uhr) treten die 1. Herren beim Tabellenneunten Spot Up Medien Baskets Braunschweig an. Nach zwei Siegen in Folge hätten die Rister nichts gegen eine Verlängerung dieser Serie einzuwenden. Trainer Özhan Gürel zu den Aussichten: "Braunschweig ist einer unserer direkten Konkurrenten und hat bisher zuhause nicht gewonnen. Aber wenn man sich die einzelnen Statistiken anguckt, dann muss man sagen, dass Braunschweig in diesem Spiel der Favorit ist. Unsere Trainingssituation war in dieser Woche nicht so gut, aber wir fahren natürlich hin, um dort zu gewinnen."

Vedo Delic und Mac-Davis Duah fehlten aufgrund beruflicher Verpflichtungen im Training, Tobias Wichers (Gehirnerschütterung) musste ebenfalls passen, zudem zog sich Tim Parohl eine Nasenverletzung zu, Marlon Pompey musste aufgrund von Schmerzen im Fuß eine Pause einlegen.
"Wir müssen an die Leistungen in den letzten beiden Spielen anknüpfen und genauso konzentriert sein", sagt Gürel und weist auf die starken Braunschweiger Center hin, die es einzudämmen gelte: "Frank Theis war für mich in der vergangenen Saison der beste deutsche Spieler in der Liga. Auch sein Bruder Daniel ist sehr effektiv", so der Coach. Beim knappen 64:63-Derbysieg gegen Wolfenbüttel am zurückliegenden Wochenende erzielte Frank 24, Daniel zwölf Punkte, neun Rebounds und drei Blocks für Braunschweig. Darüber hinaus ist auch der US-Amerikaner Daniel Campbell ein äußerst beachtenswerter Mann im Kader der Niedersachsen. Der Shooting Guard präsentierte sich im bisherigen Saisonverlauf als sicherer Distanzschütze und erreichte bislang einen Punkteschnitt von 15,4.

1. Herren: Es soll nachgelegt werden

Coach Özhan Gürel und seine Jungs wollen nachlegen. Foto: Bergmann

Den Schwung aus dem ersten Auswärtssieg der laufenden Saison wollen die 1. Herren mitnehmen, um am Sonntag (17:00 Uhr) auch in der Steinberghalle wieder zu gewinnen. Zu Gast sind die Bayer Giants Leverkusen. Die Rheinländer bezwangen am vergangenen Wochenende die Herzöge Wolfenbüttel (70:66) und stehen derzeit auf dem sechsten Tabellenplatz in der 2. Bundesliga Pro B.

Mit den beiden US-Amerikanern Nick Michael und Justin Eller verfügen die Rheinländer über ein starkes Duo unter dem Korb, der dritte "Importspieler" im Leverkusener Trikot ist Spielertrainer Chris Martin, allerdings konzentriert sich der 27-Jährige aufgrund einer kürzlich vollzogenen Bandscheiben-OP momentan auf das Coaching. Als weitere Stützen des Rekordmeisters müssen Max Brauer und Farid Sadek genannt werden, darüber hinaus baut Coach Martin auf einige hoffnungsvolle Talente. Brauer ist ein hervorragender Distanzschütze, Sadek hält im Aufbau die Fäden in der Hand.

"Wir wollen das Spiel gewinnen, wissen aber, dass Leverkusen eine starke Mannschaft hat, die unter anderem gegen den Tabellenführer Schwelm gewonnen hat", sagt Headcoach Özhan Gürel. "Der Sieg in Wulfen hat uns etwas beruhigt, aber wir wollen jetzt am liebsten eine Serie starten", so der 30-Jährige weiter. Jonas Laatzen (Kapselverletzung) fällt weiterhin aus, fraglich ist noch ein Einsatz Tim Dostals (Handverletzung). Dafür könnte der 16-jährige Jamo Ruppert erstmals im Pro B-Kader stehen. "Jamo trainiert sehr gut und ich hätte keine Sorge, ihn spielen zu lassen", sagt Gürel über den Youngster, der sich Woche für Woche auch durch gute Leistungen bei den 2. Herren und in der NBBL empfiehlt.

1. Herren: Rister wollen Wulfener Super-Amis stoppen

Jonas Laatzen fällt vorerst verletzt aus. Foto: Bergmann

Die 1. Herren treffen am Sonnabend nicht nur auf den bislang so starken Aufsteiger BSV Wulfen, sondern damit auch auf das "heißeste" US-Duo der 2. Bundesliga Pro B. Joey Henley und Steve Briggs stehen für den BSV pro Partie jeweils gut 38 Minuten auf dem Parkett und sind unumstritten die bestimmenden Figuren beim Tabellenzweiten. Kein Spieler in der Pro B wirft häufiger von der Dreierlinie als Briggs (10,6 Versuche/Spiel), und auch keiner trifft häufiger als der 1,77 Meter kleine Guard (bis dato insgesamt 29 "Dreier"). Knapp 25 Punkte je Einsatz erzielte er im bisherigen Saisonverlauf, sein Landsmann Henley steht ihm da mit 23,7 Zählern in nichts nach. Zudem angelt sich der kraftvolle Vierer 9,7 Rebounds pro Spiel.

Angesichts dieser Zahlen sind für die weiteren Wulfener beinahe nur noch "zuarbeitende Tätigkeiten" übrig. Dabei ist Routinier Jan Sprünken (früher u.a für Bonn und Ulm in der BBL) ebenso ein beachtenswerter Akteur wie Flügel Steffen Hummelt, Center Nino Janoschek oder Junioren-Nationalspieler Thomas Reuter.

"Wir müssen wir gewohnt hart und aggressiv verteidigen und uns vor allem in der Offense steigern", fordert Headcoach Özhan Gürel vor dem Duell mit dem Aufsteiger von seinen Jungs. "Wir müssen endlich mehr unter dem Korb scoren, dann haben wir auch auf den Außen etwas mehr Platz." Dass es eine knifflige Aufgabe wird das Duo Briggs/Henley unter Kontrolle zu bringen, weiß der Trainer. Ebenso aber auch, dass er Spieler in seinen Reihen hat, die in der Verteidigung so richtig ungemütlich sind. Allerdings stehen noch einige Fragezeichen hinter dem Personal, das er am Sonnabend mit in den Kreis Recklinghausen nimmt. Mac-Davis Duah (Prellung), Florian Moyisch (Nacken- und Rückenprobleme) und Vedo Delic (krank) sind angeschlagen, Jonas Laatzen zog sich zudem jüngst eine Kapselverletzung im Sprunggelenk zu und muss vorerst zusehen.

1. Herren: Ein Duell mit alten Bekannten

Wieder einsatzbereit: Kay Gausa. Foto: Bergmann

Die 1. Herren empfangen am Sonnabend (06. November, 19:00 Uhr) den SSV Lok Bernau in der Steinberghalle und wollen nach nunmehr drei Niederlagen in Folge wieder gewinnen. "Eigentlich ist ein Sieg für beide Mannschaften Pflicht", sagt Trainer Özhan Gürel vor dem Duell mit den Brandenburgern.

Das Team von Coach Torsten Schierenbeck mag zwar ein Neuling in der 2. Bundesliga Pro B sein, doch man kennt sich. In der Regionalliga gab es über Jahre zahlreiche Aufeinandertreffen beider Clubs, nicht selten hart umkämpft. "Bernau ist vor allem in der Offense sehr stark", sagt Gürel und hat dabei nicht zuletzt die beiden US-Amerikaner Ryan Williams und Dreshawn Vance im Hinterkopf, die mit 20 bzw. 18 Punkten pro Partie bislang den Löwenanteil des Lok-Scorings verbuchten. 27 Zähler waren es für Williams am vergangenen Wochenende beim 65:84 gegen Wolfenbüttel, Vance kam dabei auf 17 Punkte.

Neben Williams sind auch etliche weitere Bernauer Akteure beileibe nicht zum ersten Mal am Steinberg zu Gast. So kann Coach Schierenbeck u.a. auf seine drei Routiniers Konstantin Mau, Steve Krajewski und Sebastian Trzcionka bauen, die seit Jahren im Lok-Dress unterwegs sind. "Bernau ist zwar im Moment Tabellenletzter, aber sicher kein leichter Gegner", betont Gürel. Zumal seine Mannschaft - das haben die vergangenen Wochen gezeigt - alles aufs Feld bringen muss, um in der Pro B Spiele zu gewinnen. Doch ist das der Fall, auch das ist eine Erkenntnis der bisherigen Saison, dann können die Rister jeden Gegner in der Liga schlagen. Aber: "Wir haben immer noch viel Arbeit zu tun", sagt der Trainer. Während Florian Moysich (Nackenschmerzen) und Vedo Delic (krank) noch kein grünes Licht für einen Einsatz am Sonnabend gegeben haben, kehrt mit Kay Gausa ein Leistungsträger zurück. Der 18-Jährige pausierte zuletzt aufgrund von Rückenproblemen.

1. Herren: Vor dem Auswärtsspiel in Herten

Noch angeschlagen: Marlon Pompey

Diese Aufgabe wird nicht leicht. Am Sonnabend (30. Oktober, 19:30 Uhr) gastieren die 1. Herren beim amtierenden Vizemeister und derzeitigen Tabellendritten Hertener Löwen. Die von Trainer Boris Kaminski betreute Mannschaft hat bislang vier ihrer fünf Saisonspiel gewonnen, am vergangenen Wochenende bezwangen die Löwen die Herzöge Wolfenbüttel mit 63:51.

Der SC Rist freut sich im Duell mit Herten auf ein Wiedersehen mit Vincent Kittmann, der in der Saison 2007-2008 20 Partien für Grün-Gelb in der 1. Regionalliga bestritt. Beim Heimspiel der Rister gegen Leipzig vor Wochenfrist schaute der 22-Jährige in der Steinberghalle vorbei und nahm seinen früheren Club in Augenschein. Dank Kittmann, aber auch dank der beiden US-Amerikaner Marcus Monk und Blake Schultz verfügt Herten über starke Akteure auf den Flügelpositionen.

Monk sticht dabei nicht nur aufgrund seiner bisher erzielten statistischen Werte (im Schnitt 24,2 Punkte, 8,8 Rebounds, 3,2 Steals pro Einsatz) heraus, sondern auch wegen seiner durchaus interessanten sportlichen Karriere. Das athletische Ausnahmetalent wurde im Jahr 2004 zum besten High-School Spieler im US-Bundesstaat Arkansas ("Mr. Basketball") gewählt, trat später an der University of Arkansas aber vielmehr als Football-Spieler in Erscheinung. Kein anderer Akteur in der Geschichte der Hochschule erzielte mehr Touchdowns als Monk, der daraufhin 2008 vom NFL-Team Chicago Bears gedraftet wurde. Wenig später entschied sich der 24-Jährige jedoch zur Rückkehr an die Uni und verstärkte fortan das Basketball-Team der "Razorbacks". "Monk ist sehr athletisch und ein Allrounder", schildert Özhan Gürel seine Eindrücke über den Hertener Topscorer.

"Herten ist Favorit, aber wir wollen natürlich unseren ersten Auswärtssieg holen", sagt der Coach der 1. Herren. Primäres Vorhaben ist aber: "Unser Ziel ist es, guten Basketball zu spielen, dann kommt alles andere von alleine." Nach wie vor angeschlagen ist Center Marlon Pompey (Fußprobleme). Wie bereits in der vergangenen Woche, als der Kanadier gegen Leipzig zwar zum Einsatz kam, aber nicht mit voller Kraft agieren konnte, muss abgewartet werden, inwieweit er für die Partie in Herten einsatzbereit ist.

Holmes Place Bahrenfeld präsentiert: 1. Herren gegen Uni-Riesen Leipzig

Präsentiert von Holmes Place Bahrenfeld findet am Sonnabend (23. Oktober, 19:00 Uhr) das dritte Heimspiel der 1. Herren in der Steinberghalle statt. Die Mannschaft von Headcoach Özhan Gürel empfängt die Uni-Riesen Leipzig.

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Darüber hinaus ist Holmes Place Bahrenfeld in der Steinberghalle mit einem Infostand samt Gewinnspiel vertreten.

Was die Personalsituation vor dem Heimspiel gegen die Uni-Riesen betrifft, hat Coach Gürel derzeit noch nicht alle Fragen geklärt. So muss bis zum Abschlusstraining am Freitag abgewartet werden, ob Marlon Pompey (Bänderverletzung) einsatzbereit ist. Gleiches gilt für Florian Hollmann (entzündete Achillessehne) und Kay Gausa (Rückenprobleme).

Die Gäste aus Leipzig feierten am vergangenen Wochenende ihren ersten Saisonsieg in der Pro B, bezwangen daheim die Herzöge Wolfenbüttel mit 93:73. Als bester Korbjäger der Uni-Riesen glänzte dabei Monyea Pratt mit 20 Punkten. Der US-Amerikaner ist ein echter Allrounder und gleich in mehreren statistischen Kategorien unter den besten Akteuren der Liga zu finden: Sowohl als Scorer (19,5 Zähler pro Partie) als auch in Sachen Rebounds (7,9), Assists (6,0) und Steals (4,0). Darüber hinaus hat Coach Dimitris Polychroniadis, der sich bereits als Coach des Osnabrücker SC heiße Duell mit dem SC Rist lieferte, einen ganz gefährlichen Distanzschützen in seinen Reihen: Den 29 Jahre alten Kai-Uwe Kranz nämlich, der gegen Wolfenbüttel bei acht Versuchen fünf "Dreier" traf. Ein Leistungsträger unter dem Korb ist Ralph Schirmer, der in der vergangenen Saison für Weißenhorn und Lich auflief. Und vor kurzem kam dann auch noch Lamar Morinia hinzu. Der Guard kehrte vielmehr zurück, trug er doch bereits vor seinem Abstecher nach Wolfenbüttel in der vergangenen Spielzeit das Trikot der Uni-Riesen. "Leipzig verfügt von den Namen her über einen sehr starken Kader. Meiner Meinung nach stimmt der jetzige Tabellenplatz nicht mit der Qualität überein, die Leipzig hat", sagt Gürel und erwartet, dass die neuntplatzierten Sachsen nach der Gewöhnung an die neue Liga nun deutlich stärker einzuschätzen sind als noch vor einigen Wochen. So etwa nachgewiesen beim jüngsten Erfolg über Wolfenbüttel. "Der Leipziger Trainer setzt in der Offense viel auf Pick and Roll. Seine Mannschaften spielen meist sehr schnell, mit Fast Breaks und vielen Würfen", spricht Gürel aus Erfahrung.

1. Herren: Schwere Auswärtsaufgabe vor der Brust

Einst auch für den SC Rist als Coach aktiv: Vechtas Trainer Pat Elzie (rechts, hier mit Damir Kurtagic). Fotos: Claus Bergmann

Ein schweres Auswärtsspiel sowie das Wiedersehen mit zwei Bekannten liegen am Sonnabend vor den 1. Herren. Die Mannschaft von Headcoach Özhan Gürel tritt beim SC Rasta Vechta an. Trainer der Niedersachsen ist Pat Elzie, bekanntermaßen Coach des SC Rist während der Saison 2003/04. Und auf dem Parkett zieht ein weiterer früherer Rister die Fäden: Marvin Boadu nämlich, der 2009 nach Vechta wechselte.

"Das ist ein Team, das für mich eindeutig zu den Aufstiegsfavoriten gehört", hat Gürel eine hohe Meinung vom sonnabendlichen Gegner, der die aktuelle Spielzeit mit zwei Siegen (gegen Braunschweig und Wolfenbüttel) sowie einer Niederlage (gegen Schwelm) eröffnete. "Vechta hat einen sehr tief besetzten Kader und starke Einzelspieler", weiß der Coach zu berichten.

Özhan Gürel trifft auf seinen ehemaligen Schützling Marvin Boadu (links).

Dabei hat er neben seinem ehemaligen Schützling Boadu auch die vier US-Amerikaner im Blick, die zum Rasta-Roster gehören: Spielmacher Matthew Reid (kam vom Regionalligisten TV Saarlouis), der mit 14,3 Punkten, 5 Assists und 2,7 Steals pro Partie im bisherigen Saisonverlauf starke statistische Werte produzierte, der erfahrene Forward Chris Thompson (13,7 Punkte je Einsatz), Center Marcus King-Stockton (7 Zähler sowie 9,7 Rebounds im Schnitt) sowie Ryan Darling, der als "back up" auf den großen Positionen eingesetzt wird. Doch auch die deutschen Kräfte sind alles andere als zu verachten: Boadu legte bislang 12,3 Punkte und 5,7 Assists pro Spiel auf, Andreas Kronhardt (kam aus Tübingen), Axel Jarchow, Daniel Krause und Paul Heitzhausen sind darüber hinaus Leistungsträger beim Tabellensechsten. Jede Menge Akteure also, auf die die Rister ein Auge werfen müssen.

Verzichten muss Gürel in Vechta auf die Dienste seines Mannschaftskapitäns Florian Moysich (beruflich verhindert), ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Marlon Pompey (Fußschmerzen).

1. Herren: Jetzt kommt der ALBA-Nachwuchs

Einsatz noch fraglich: Marlon Pompey

Anknüpfen an die gute Leistung des ersten Heimspiels gegen RSV Eintracht Stahnsdorf - dieses Ziel haben die 1. Herren am Sonnabend (09. Oktober) im nächsten Auftritt am Steinberg. Tip-Off zur Partie gegen ALBA Berlin II ist um 19:00 Uhr.
Doch ganz reibungslos lief die Vorbereitung auf das Duell mit dem Aufsteiger nicht. Während eines abermaligen Trainingsspiel gegen den MTV Itzehoe (1. Regionalliga) verletzten sich Marlon Pompey und Erwin Gausa. "Beide sind umgeknickt. Wir müssen abwarten, ob sie gegen ALBA dabei sind. Das entscheidet sich kurzfristig", sagt Headcoach Özhan Gürel, dessen Team den Test mit 53:60 verlor.
Trotz der möglichen Ausfälle und der ebenfalls am Sonnabend antretenden 2. Herren (auswärts in Hohenwestedt) plagen den Trainer allerdings keine Personalsorgen. Auch die gegen Itzehoe beruflich verhinderten Florian Hollmann und Martin Maraite werden zur Verfügung stehen. Die Kader für die 2. Bundesliga Pro B sowie die 2. Regionalliga enthielten genug einsatzbereite Kräfte für beide Mannschaften, so Gürel.

Mit Blick auf das Duell gegen die Berliner, sagt der Trainer: "Ich glaube, es wird wieder ein enges Spiel. ALBA ist ein sehr gefährlicher Gegner, das hat man zuletzt beim Sieg gegen Wolfenbüttel gesehen." Dieses Duell gewann der Aufsteiger knapp mit 72:71. "ALBA hat viele junge, talentierte Spieler im Kader, die attraktiven Basketball spielen können", so Gürel. Dass die Jungspunde mitunter physische Probleme gegen ausgebuffte Routiniers plagen, zeigte die Auftaktpartie gegen Mitaufsteiger Schwelm, welche die Berliner mit 50:80 verloren. Das Hauptaugenmerk dürfte 2,09 Meter-Mann Andreas Seiferth gelten, der in den ersten beiden Saisonspielen durchschnittlich 13,5 Punkte und zehn Rebounds verbuchte, aber Gürel meint: "Da sind viele Spieler dabei, auf die man aufpassen muss, denn es gibt in fast jedem Spiel einen Anderen, der sich in den Vordergrund schiebt."

1. Herren: Heimspielauftakt gegen einen Titelkandidaten

Marlon Pompey steht vor seinem Pflichtspieldebüt

Im Rahmen des Familientages (weitere Informationen zu den Aktionen...) empfangen die 1. Herren am Sonntag (03. Oktober, 17:00 Uhr) den RSV Eintracht Teltow/Kleinmachnow/Stahnsdorf zum ersten Heimspiel der Saison. "Stahnsdorf zählt für mich zu den Meisterschaftskandidaten", sagt Coach Özhan Gürel vor dem Duell mit den Brandenburgern. Ambitioniert ist der Club allemal und unterstrich dies gleich mit der Verpflichtung von drei US-Amerikanern, darunter mit Mychal Green ein Akteur, der in der vergangenen Saison im Trikot der Licher Basket Bären zu den besten Scorern der Pro B zählte. Vom Regionalligisten BC Energie Zwickau kam Kellen Williams, zudem zog man Alex Moosmann an Land. Der Aufbauspieler aus Missouri beendete im Frühjahr seine College-Karriere an der University of Central Missouri. Weitere Leistungsträger der Eintracht sind Kapitän Tim Modersitzki, Yannick Evans (zuvor USC Freiburg, Pro A) sowie die beiden "Langen" Michael Haucke und Dennis Langer. Am ersten Spieltag bezwang die Mannschaft von Trainer Vladimir Pastushenko den Aufsteiger SSV Lok Bernau mit 86:63; Green und Modersitzki erzielten dabei jeweils 18 Punkte.

Die Rister bereiteten sich u.a. mit einem Testspiel am Mittwochabend gegen den MTV Itzehoe auf das erste Heimspiel der Saison vor. Gegen den Regionalligisten gewann das Gürel-Team mit 77:55 und sah dabei ein ordentliches Debüt des Neuzugangs Marlon Pompey. "Wenn wir so stark im Rebounding arbeiten wie gegen Itzehoe, mutig spielen und gut verteidigen, dann können wir auch einen Titelkandidaten wie Stahnsdorf besiegen. Das ist unser Ziel. Denn schließlich spielen wir ja auch zuhause", sagt der Coach.

1. Herren: Ein Nationalspieler für den SC Rist

Verstärkt den SC Rist: Marlon Pompey.

Wenige Tage vor dem ersten Heimspiel der Saison am Sonntag unterziehen sich die 1. Herren am Mittwoch (29. September, 20:00 Uhr) in der Steinberghalle einem weiteren Test. Zu Gast ist der MTV Itzehoe (1. Regionalliga). Der Eintritt ist frei.

Einen ersten Eindruck werden sich die Zuschauer dabei auch von einem weiteren Neuzugang der Rister machen können. Seit Montag weilt Marlon Pompey in Wedel. Der 27-jährige Center soll die ursprünglich für Skouson Harker vorgesehene Stelle besetzen. Pompey misst 2,03 Meter, wiegt 102 Kilogramm und kommt aus Toronto, Kanada. Gebürtig stammt er jedoch aus Trinidad & Tobago und absolvierte für den Inselstaat bereits internationale Einsätze. So nahm er 2009 mit der "T&T"-Nationalmannschaft an der FIBA CBC Championship teil - der Meisterschaft der karibischen Staaten (vergleichbar etwa mit einer EM) - und erreichte den vierten Platz.

Kindheit und Jugend verbrachte Pompey, der kanadischer Staatsbürger ist, in Toronto und empfahl sich mit guten sportlichen und akademischen Leistungen für ein Stipendium an der Texas A&M University (NCAA Division One), die sich in der BIG 12 Conference regelmäßig mit "Schwergewichten" des College-Basketballs wie der University of Texas oder der University of Kansas misst. 2007 erreichte Pompey mit den "Aggies" das Sweet Sixteen der NCAA National Championships und spielte seinerzeit in einem Team mit dem späteren NBA-Akteur Acie Law.

Nach dem Ende seiner College-Laufbahn wechselte er im Sommer 2007 nach Deutschland, und zwar zu den Cuxhaven BasCats in die 2. Bundesliga Pro A. Während der Saison 07/08 trug er 28 Mal das Trikot des Clubs und erreichte dabei Mittelwerte von 8,1 Punkten sowie 5,5 Rebounds. Weitere Stationen im Anschluss an seine Zeit in Cuxhaven waren bisher: Limerick Lions (Irland), KB Bashkimi Prizren (Kosovo) sowie in der Frühjahrssaison 2010 die Québec Kebs in der nordamerikanischen Liga PBL. Für die Kebs erzielte Pompey im Schnitt 9 Punkte sowie 5,7 Rebounds pro Partie.
Nach seinem ersten Einsatz im Test gegen Itzehoe am Mittwoch soll der Kanadier am Sonntag gegen Stahnsdorf dann sein Pflichtspiel-Debüt geben.

1. Herren: Noch Fragezeichen vor dem Saisonauftakt

Michel "Mitch" Leger wurde am Steinberg von Manager Andreas Bollinger (links) und dem ersten Vorsitzenden Siegmar Kuntze begrüßt.

Jetzt wird es ernst für die 1. Herren. Am Sonnabend (25. September, 17:00 Uhr) startet das Team des Trainergespanns Özhan Gürel/Sebastian Gleim mit einem Auswärtsspiel bei den Herzögen Wolfenbüttel in die neue Saison.

"Wir sind heiß auf das Spiel", sagt Gürel vor dem Auftakt in Niedersachsen. Vollständig bereit sei seine Mannschaft allerdings noch nicht, so der Headcoach: "Wir hatten keine gute Vorbereitung. Immer wieder kam etwas dazwischen, das uns negativ beeinflusst hat: Verletzungen, Arbeit und auch das Pech mit den beiden ausländischen Spielern." Zack Frey kehrte aufgrund von Heimweh bereits nach wenigen Tagen in die USA zurück, Skouson Harker konnte wegen eines familiären Zwischenfalls erst gar nicht nach Deutschland kommen. Jammern und Beklagen sei aber nicht angebracht, meint der Coach. "Wenn wir gegen Wolfenbüttel einen guten Tag haben, haben wir eine Chance", sagt Gürel und setzt auch darauf, dass er viele Akteure in seiner Mannschaft weiß, die bereits miteinander gespielt haben und einander dementsprechend gut kennen.

Diese Aussage kann für Michel "Mitch" Leger noch nicht gelten. Der Franko-Kanadier wird heute (Donnerstag) in Fuhlsbüttel landen und kann, so der Coach, gegen Wolfenbüttel "zu 90% schon mitspielen." Leger ist 1,98 Meter groß und kommt auf Empfehlung von Stuart Turnbull nach Wedel: "Mitch ist ein sehr kräftiger Typ. Er ist stark unter dem Korb, kann aber auch werfen", sagt Gürel nach dem Sichten von Legers Videomaterial, der Auswertung zahlreicher Statistiken und nicht zuletzt der Einschätzung seines ehemaligen Topscorers: "Stu ist auch der Meinung, dass Mitch ein Spieler ist, der uns helfen wird", geht der Coach mit Turnbulls Urteil konform. Wie der nach Hannover gewechselte Guard kommt Leger aus Kingston in der Provinz Ontario und spielte in der kanadischen College-Liga CIS. Der 23-Jährige trug in den vergangenen vier Spielzeiten das Trikot der Queen's University und studierte Soziologie. In der Saison 2009/10 kam Leger in 21 Einsätzen auf Mittelwerte von 21,4 Punkten (Feldwurfquote: 47,7%, Dreierquote: 34,6%, Freiwurfquote: 59,8%) und 11,9 Rebounds. Letzteres bedeutete den Höchstwert in der gesamten CIS. "Er ist kein richtiger Fünfer, sondern eher ein Spieler für die Position vier", so Gürel. Wie einst auch Turnbull wurde Leger zuletzt ins First Team der OUA East Division gewählt.

Sollte Leger in Wolfenbüttel schon mitwirken können, wird der Kanadier unter dem Korb gleich auf einige lange Herzöge treffen. Der Auftaktgegner - mittlerweile unter der Leitung von Trainer Alexander Biller - verstärkte sich mit drei US-Amerikanern: Michael Boone (2,18 Meter, Center), Justin Sexton (2,03 Meter, Forward) sowie Kareem Grant (1,98 Meter, Guard/Forward). Ebenfalls neu beim Tabellenzwölften der zurückliegenden Saison: Tony Granz (2,05 Meter, Center), der aus Braunschweig kam und dort meist in der Pro B agierte, aber auch ein wenig Erstliga-Luft schnuppern durfte. "Das wird ein Kampf unter dem Korb", ist sich Gürel sicher und stellt fest: "Wir wollen gewinnen, aber die Favoritenrolle haben die Wolfenbütteler."

1. Herren: Ein weiterer Neuzugang - Rister testen in Lüneburg

Die 1. Herren haben einen weiteren Neuzugang zu vermelden. Florian Hollmann wird die Mannschaft in der neuen Saison verstärken. Der 27-jährige Flügelspieler trainiert schon seit einiger Zeit mit den Ristern und kam bereits im Testspiel gegen den VfL Stade zum Einsatz. Hollmann misst 1,93 Meter und zog aus beruflichen Gründen nach Hamburg. In der Saison 2009/2010 gehörte er zum Aufgebot von hapa Ansbach (1. Regionalliga Süd-Ost). In 19 Einsätzen für die Mittelfranken erzielte er 7,4 Punkte pro Partie. Im Ansbacher Trikot sammelte Hollmann im Jahr zuvor auch bereits Erfahrung in der 2. Bundesliga Pro B (16 Spiele: 3,5 Punkte und 2,2 Rebounds im Schnitt in der Saison 2007/08), weitere Stationen des Forwards waren bislang FC Baunach, USC Mainfranken, TV Langen und SC Heuchelhof.

Am Wochenende nimmt das Team von Coach Özhan Gürel am BB Cup in Lüneburg teil, auch die "Zweite" von Sebastian Gleim ist am Start. In der Vorrunde treffen die 1. Herren auf BBC Rendsburg (2. Regionalliga), MTV Itzehoe (1. Regionalliga) sowie PSV Rostock (2. Regionalliga). Die 2. Herren spielen in der Gruppenphase gegen BSG Bremerhaven (2. Regionalliga), TK Hannover (2. Regionalliga) und ASC Göttingen (1. Regionalliga). Los geht es am Sonnabend um 13:00 Uhr und am Sonntag ab 9:00 Uhr. Weitere Informationen zum BB Cup findet man hier: http://www.bbcup.net/

1. Herren: Skouson Harker wechselt zum SC Rist - und bringt jede Menge Routine mit

Skouson Harker

2,04 Meter Körpergröße, 107 Kilogramm "Kampfgewicht" und 33 Jahre alt - das sind die Eckdaten des zweiten Neuzugangs aus Nordamerika, der sich den 1. Herren in Hinblick auf die neue Saison anschließt. Sein Name: Skouson Harker. Der Kanadier stammt aus dem in der Provinz Alberta, zwischen Calgary und der Grenze zu den Vereinigten Staaten, gelegenen Ort Raymond. Harker verfügt über jede Menge internationale Erfahrung, die er nun in den Dienst des SC Rist stellt.

"Er ist auf verschiedenen Positionen einsetzbar und sehr vielseitig. In jeder Mannschaft, in der er bisher gespielt hat, war Skouson ein Führungsspieler und zuverlässiger Scorer", so Headcoach Özhan Gürel. Der Kanadier, der voraussichtlich beim "Pentosin-Cup" (10. - 12. September) sein Debüt in der Steinberghalle geben wird, kann auf beiden Flügel-Positionen sowie als Center agieren.

Skouson Harker (vorne) im Trikot von Edmonton Energy

Zuletzt war Harker in der nordamerikanischen Liga IBL (International Basketball League) aktiv, die von Ende April bis Anfang Juli, also zeitlich in der europäischen Sommerpause ausgetragen wird. Für Edmonton Energy kam er in 20 Einsätzen während der Saison 2010 auf Mittelwerte von 11,6 Punkte sowie 5,9 Rebounds.
In der Spielzeit 2009/2010 ging Harker für den englischen Erstligisten Worcester Wolves auf Korbjagd (10 Spiele: 14,5 Punkte, 7,7 Rebounds pro Partie), deren Trikot er bereits seit 2007 - teils als Spielertrainer - trug. Von 2004 bis 2006 gehörte der 33-Jährige als Leistungsträger zum Kader der Birmingham Bullets (ebenfalls erste Liga England). Und auch in Deutschland hat Harker bereits gespielt: In der Saison 2003/2004, als er als Topscorer des schwäbischen Regionalligisten TS Göppingen glänzte. Seine erste Station nach dem Ende seiner College-Karriere, die er an der Montana State University Billings (NCAA Division 2) abschloss, waren die Akron Wingfoots in der US-Liga NABL.
Dank seiner konstant überzeugenden Leistungen und starken Statistiken in der British Basketball League wurde Harker 2006 für das Trainingslager der kanadischen Nationalmannschaft nominiert.

1. Herren: Zack Frey wird ein Rister

Zack Frey

Zack Frey wird den SC Rist in der kommenden Saison auf der Center-Position verstärken. Der US-Amerikaner stammt aus Nashville, Tennessee und trifft Anfang September in Deutschland ein. Frey ist 2,03 Meter groß, 23 Jahre alt und trug in den vergangenen vier Jahren das Trikot der Freed-Hardeman University in Henderson, Tennessee, spielte mit den "Lions" in der College-Liga NAIA (Division One).

"Mir gefällt seine Fußarbeit sehr. Er ist ein sehr beweglicher Center und schnell auf den Beinen. Zack war am College ein Führungsspieler und hatte dort gute Statistiken. Ich habe ihn mir auf Video genau angesehen und bin der Meinung, dass er uns unter dem Korb sehr verstärken wird", sagt Headcoach Özhan Gürel. Frey kam in der Saison 2009/2010 auf 33 Einsätze für FHU und stand dabei jeweils in der Startformation. Mit durchschnittlich 17,6 Punkten (bei einer Feldwurfquote von 58,1 Prozent) und 6,6 Rebounds pro Partie führte er die "Lions" in diesen beiden Kategorien an und erreichte mit seinem Team (Saisonbilanz insgesamt: 22 Siege - 11 Niederlagen) das Playoff-Finale der TranSouth Conference, unterlag dort jedoch der Union Unversity. Auch in den Jahren zuvor gehörte Frey, der "Computer Science" studierte, zu den uneingeschränkten Leistungsträgern seiner Uni. Als Auszeichnung für seine Leistungen wurde der 23-Jährige nach den vergangenen beiden Spielzeiten ins NAIA All-America Second Team gewählt, gehörte nach Ansicht der Experten also zum Besten, was die NAIA Division One landesweit zu bieten hatte.

Zweifacher All-American: Zack Frey. Fotos: fhu.edu

Frey wird zu Beginn des kommenden Monats in Wedel erwartet. Eine gute Gelegenheit, den neuen Center unter die Lupe zu nehmen, besteht dann beim "Pentosin-Cup" (10.-12. September) in der Steinberghalle. Im Rahmen des internationalen Vorbereitungsturniers treffen die Rister auf den luxemburgischen Erstligisten Musel Pikes, Lemvig Basket (2. Liga Dänemark) sowie die UBC Hannover Tigers (2. Bundesliga Pro A).

Unterdessen bat Coach Gürel seinen Kader am Mittwoch zum ersten gemeinsamen Training. Erste Testläufe will sein Team am Freitag (20. August, 20:15 Uhr, Am Steinberg) gegen den VfL Stade (1. Regionalliga) sowie am 29. August (die Uhrzeit wird noch veröffentlicht) gegen Stades Ligakonkurrenten MTV Itzehoe unternehmen. Darüber hinaus fährt Gürel mit seiner Mannschaft am Wochenende 4./5. September zum BB-Cup nach Lüneburg.

1. Herren: Vedo Delic weiterhin im Pro B-Kader

Vedo Delic. Foto: Bergmann

Mit Vedo Delic bleibt dem SC Rist (2. Bundesliga Pro B) ein weiterer Spieler aus dem Aufgebot der vergangenen Saison erhalten. Der 26 Jahre alte Forward wird damit auch nach der Sommerpause seine Stärken im Team der Rister einbringen. Ob auf dem Flügel oder unter dem Korb - der Allrounder ist auf mehreren Positionen einsetzbar und für Headcoach Özhan Gürel damit der "Mann für alle Fälle". In seiner ersten Pro B-Spielzeit kam Delic, der Ende 2009 einen Armbruch erlitt und dementsprechend einige Wochen aussetzen musste, auf 20 Einsätze für den SC Rist und verbuchte dabei im Durchschnitt 5,1 Punkte sowie 2,1 Rebounds pro Partie. Unvergessen ist insbesondere sein "buzzer beater" im Heimspiel gegen den Nürnberger BC, als der Bosnier den Grün-Gelben im Stile eines Volleyballers Sekundenbruchteile vor dem Ertönen der Schlusssirene den umjubelten Heimsieg sicherte. Seine persönliche Saisonbestleistung in Sachen Scoring erbrachte Delic im Oktober 2009 mit 19 Zählern im Duell mit Erdgas Ehingen/Urspringschule.

1. Herren: Fünf Spieler treten kürzer - Davis wechselt nach Japan

Peter Huber-Saffer. Foto: Bergmann

Nachdem sich Headcoach Özhan Gürel und sein Co-Trainer Sebastian Gleim bereits über die Zusagen von zehn Spielern für die kommende Saison in der 2. Bundesliga Pro B freuen durften, stehen mittlerweile die Abgänge einiger Akteure des bisherigen Rister-Kaders fest. Mit Peter Huber-Saffer, Arne Meyer, Paul Owusu, Thorsten Raquet und Marvin Willoughby musste ein Quintett dem Trainergespann eine Absage erteilen: Bei allen ist der Aufwand in der 2. Bundesliga aus beruflichen Gründen nicht mehr zu schaffen. Darüber hinaus hat auch John Davis das Team verlassen. Der US-Amerikaner ist künftig für den japanischen Club Toyoma Grouses aktiv. Der SC Rist bedankt sich bei allen sechs ganz herzlich für ihren Einsatz und ihre gezeigten Leistungen in Grün-Gelb. Wir würden uns freuen, Euch auch in Zukunft in der Steinberghalle - ob als Aktiver auf dem Feld oder als Zuschauer auf der Tribüne - begrüßen zu dürfen!

Mit Huber-Saffer müssen die Rister auf ihren dominierenden Center verzichten. Der 29-Jährige war in der Saison 2008/09 entscheidend am Gewinn des Meistertitels in der 1. Regionalliga Nord beteiligt und stellte auch in der 2. Bundesliga einen Fixpunkt im Wedeler Kader da. Mit durchschnittlich 13,7 Zählern sowie acht Rebounds pro Partie war der ehemalige BBL- und A2-Nationalspieler stets eine Konstante. "Peter ist in seiner Firma gerade Abteilungsleiter geworden und muss viel reisen", so Gürel, weshalb sein Führungsspieler vorerst passen muss.

Da auch Marvin Willoughby nicht mehr zur Verfügung steht, geht dem Team ein weiterer Akteur mit jeder Menge Erfahrung verloren. Der 32-Jährige gab in der zweiten Hälfte der vergangenen Saison sein Comeback und erzielte in sechs Spielen 6,5 Punkte je Einsatz. Als Coach des JBBL-Team der Piraten Hamburg wird Willoughby aber dennoch in Zukunft aktiv - wenn auch an der Seitenlinie - am Steinberg zu sehen sein.
Mit Thorsten Raquet muss Coach Gürel darüber hinaus auf einen dritten Routinier verzichten, auf dessen Dienste das Trainergespann auch in der neuen Saison gerne gesetzt hätte. Der Aufwand in Sachen Training und Spiele in der 2. Bundesliga war für den 32 Jahre alten Center allerdings nicht mehr zu bewältigen. Raquet, der im vergangenen Sommer aus Speyer nach Wedel gewechselt war, stand in der Pro B 18 Mal für den SC Rist auf dem Parkett und verbuchte dabei 1,8 Punkte und 1,3 Rebounds pro Partie.

Arne Meyer. Foto: Peter Röhl

Ähnliche Gründe für ihren Verzicht auf die kommende Saison in der 2. Bundesliga zwangen auch Paul Owusu und Arne Meyer dazu, in punkto Basketball vorerst kürzer zu treten. Für Owusu, der mit Werten von 2,9 Punkten und 3,2 Rebounds pro Begegnung zum erfolgreichen Abschneiden der Rister in der Pro B beitrug, sind Leistungssport und Ausbildung derzeit nicht unter einen Hut zu bekommen, "auch mit Arne würden wir gerne weiter arbeiten. Aber leider wird seine berufliche Verhinderung in nächster Zeit noch stärker sein", so Gürel. Der Aufbauspieler gab dem SC Rist in der abgelaufenen Spielzeit 3,2 Zähler sowie 1,2 Assists pro Partie.

John Davis, der im Laufe der zurückliegenden Saison zum SC Rist stieß, wird künftig in Asien auf Korbjagd gehen, und zwar für den japanischen Club Toyoma Grouses. Der US-Amerikaner machte während seiner Zeit in Wedel mit starken Leistungen auf sich aufmerksam (14 Spiele: 17,4 Punkte, 7,6 Rebounds im Mittel).

In Gesprächen befinden sich die Verantwortlichen derzeit noch mit Vedo Delic und Sidiki Straub. Ob die beiden in der nächsten Saison weiterhin die Rister in der 2. Bundesliga verstärken, steht momentan noch nicht fest. Unabhängig davon ist man bemüht, das Aufgebot in Hinblick auf die im Herbst beginnende Saison noch weiter zu verstärken. Vollzug ist diesbezüglich allerdings noch nicht zu vermelden.

1. Herren: Der Kapitän bleibt an Bord - ein weiteres Talent für die Rister

Florian Moysich. Foto: Röhl

Der SC Rist freut sich vermelden zu können, dass zwei weitere Spieler für die Saison 2010/2011 in der 2. Bundesliga Pro B zugesagt haben. Kapitän Florian Moysich wird in seine dritte Wedeler Spielzeit starten. Tim Parohl wird ebenfalls zum Kader für die 2. Bundesliga gehören. Der 18-jährige Flügelspieler stammt vom Bramfelder SV und wird zugleich dank einer Doppellizenz weiterhin für den BSV spielberechtigt sein. In der vergangenen Saison absolvierte Parohl zwölf Partien in der U19-Bundesliga NBBL und verbuchte 9,4 Punkte und 6,8 Rebounds pro Partie. In der 2. Regionalliga kam der 2 Meter lange Forward auf 17 Spiele und dabei auf einen Punktschnitt von 8,5.

Florian Moysich unterstrich in der vergangenen Saison seine große Bedeutung für den Erfolg der Rister. 27 Mal lief der 30 Jahre alte Point Guard für das Team von Coach Özhan Gürel auf und stand durchschnittlich 28:14 Minuten je Partie auf dem Feld. Mit 51 "Dreiern" bei einer Trefferquote von 38,6% war Moysich bester Distanzwerfer des SC Rist, insgesamt verbuchte er 9,9 Zähler sowie jeweils 2,2 Assists und Rebounds pro Einsatz. Nachdem sich Moysich beim letzten Saisonspiel gegen Würzburg schwere Ellenbogenverletzungen zugezogen hatte, stand für den erfahrenen Aufbauspieler im Anschluss an die vergangenen Saison erst einmal Rehabilitation auf dem Programm. Der SC Rist freut sich, dass den 1. Herren mit Florian Moysich eine Führungsfigur erhalten bleit und dass mit Tim Parohl ein weiteres Talent das Team für die 2. Bundesliga Pro B verstärken wird.

1. Herren: Ein Trio gibt seine Zusage

Mac-Davis Duah. Foto: Röhl

Die Personalplanungen bei den 1. Herren gehen voran. Nachdem mit Erwin und Kay Gausa, Tim Dostal, Jonas Laatzen sowie Tobias Wichers fünf Youngster den Anfang machten, gaben nun drei weitere Akteure dem SC Rist ihre Zusagen für die Saison 2010/2011. Mit Mac-Davis Duah, Martin Maraite und Steffen Kiese handelt es sich dabei um bekannte Gesichter, die allesamt auch in der vergangenen Saison in der 2. Bundesliga Pro B für die Rister aufliefen.

Es ist wahrlich kein Zufall, dass ein Foto Mac-Davis Duahs die Startseite der Homepage des SC Rist ziert - schließlich war und ist der 34-Jährige DAS Gesicht des Wedeler Herren-Basketballs der frühen Jahre dieses Jahrhunderts. Nach der Sommerpause geht Duah in seine elfte Saison mit dem SC Rist. Einst vom Erzrivalen BC Hamburg an den Steinberg gewechselt, ist Mac längst ein echter Rister geworden - einer, der dank seines Einsatzes und Engagements bei den Fans äußerst beliebt ist. Seine Rolle als Teamleader, seine Stärken als Verteidiger, sein sicherer Distanzwurf sowie sein Vorangehen in brenzligen Situationen machen Duah für Coach Özhan Gürel zu einer festen Größe. 6,3 Punkte erzielte der 34 Jahre alte Guard/Forward in der vergangenen Saison für die Rister und stand in 29 Einsätzen dabei durchschnittlich 23:26 Minuten auf dem Feld. Nicht verwunderlich ist es übrigens, dass Duah einige seiner besten Saisonleistungen gegen die Topteams der Liga ablieferte: 15 Zähler gegen Würzburg, 13 gegen Herten und elf gegen Nürnberg - allesamt Spiele, die die Rister übrigens für sich entschieden.

Martin Maraite. Foto: Bergmann

Auch bereits eine feste Größe im Rist-Kader ist Martin Maraite, der 2007 nach Wedel wechselte und seitdem unter den Körben aufräumt. Der sprunggewaltige Center kam in der vergangenen Saison meist von der Bank. Mal durfte er nur wenige Minuten ran, dann wiederum gewährte im Coach Gürel zweistellige Einsatzzeiten. Und Maraite war zur Stelle, warf seine Athletik für die Rister in die Waagschale, verteidigte, erkämpfte Rebounds - und auch die eine oder andere spektakuläre Aktion durfte nicht fehlen. Zehn Zähler sowie sechs Rebounds gegen Wolfenbüttel, jeweils neun gegen Breitengüßbach stellten seine statistischen Bestleistungen dar. Eine Kategorie, die allerdings nicht im Scouting auftauchte: Kampfgeist. Beispiel gefällig? Im letzten Auswärtsspiel bei den Licher Basket Bären musste Maraite einen Ellenbogenschlag einstecken: Trotz gebrochener Nase, die später operativ behandelt werden musste, wollte er nicht aufgeben, sondern stand 20 Minuten auf dem Parkett und trug mit sieben Punkten sowie vier Rebounds zum Sieg bei.

Steffen Kiese. Foto: Röhl

Im vergangenen Sommer vom Oldenburger TB an den Steinberg gewechselt, stellte Steffen Kiese gleich in seinem ersten Pro B-Einsatz unter Beweis, dass er eine Verstärkung für die Rister darstellen würde. 15 Punkte erzielte der Aufbauspieler beim Auftaktsieg gegen Vechta - eine Marke, die er beim Auswärtserfolg in Leverkusen (21 Zähler) im Laufe der Spielzeit noch zu toppen vermochte. Ein Schnitt von 4,8 Punkten war es am Ende für den 22-Jährigen. Gemeinsam mit Florian Moysich und Arne Meyer bildete Kiese ein starkes Trio auf der Eins, passte dank Athletik und engagierter Verteidigungsarbeit gut in Gürels Konzept. In einer Mannschaft, zu deren Stärken nicht immer die Freiwurfquote zählte, bildete der frühere Oldenburger, der als FSJler des SC Rist u.a. auch als Jugend-Coach sowie in der Durchführung der Schulprojekte wirkte, in dieser Hinsicht eine Ausnahme: 76% seiner Versuche von der Linie fanden ins Ziel.

1. Herren: Drei Youngster sind dabei

Tobias Wichers, Tim Dostal, Jonas Laatzen (von links nach rechts)

Jung, talentiert, ambitioniert: Drei Spieler - drei (gemeinsame) Attribute.
Mit Tim Dostal, Jonas Laatzen und Tobias Wichers werden drei weitere Akteure aus den eigenen Reihen in der Saison 2010/2011 zum Kader der 1. Herren gehören. Das Wedeler Trio ist dabei - wie auch die Brüder Erwin und Kay Gausa - zusätzlich in der "Zweiten" (2. Regionalliga) spielberechtigt.

Während Dostal und Laatzen bereits in der abgelaufenen Saison Minuten in der 2. Bundesliga Pro B sammelten, übernahm Wichers im Bramfelder NBBL-Team eine Führungsrolle (13 Spiele mit Mittelwerten von 15,3 Zählern sowie 5,2 Rebounds) und trug auch in der 2. Regionalliga das Trikot des BSV (15 Einsätze: 15,3 Punkte pro Partie). "Bei Tobias und bei Jonas werden wir erst mal sehen, wie sie sich entwickeln", sagt Headcoach Özhan Gürel und lässt somit noch offen, ob der Schwerpunkt für die beiden Forwards eher in der Pro B oder in der 2. Regionalliga liegen wird. "Ich muss mich körperlich und in der Defense verbessern", sagt Wichers, 19 Jahre alt und 1,97 Meter groß. Sein Trainer stimmt zu und bezieht auch seine Schützlinge Dostal und Laatzen gleich mit ein: "Alle unseren jungen Spieler müssen noch kräftiger werden. Eines unserer Ziele ist deshalb, dass sie während der Sommerpause einige Kilo Muskelmasse zulegen", so Gürel, der auf seine Youngster setzt und ihnen zutraut, dass sie alle mittelfristig eine gute Rolle für den SC Rist in der 2. Bundesliga spielen können.

37 Punkte erzielte Jonas Laatzen während der zurückliegenden Pro B-Spielzeit insgesamt, davon 30 von jenseits der Dreierlinie. Ein echter Shooter eben. Elf Zähler schenkte er dem Vizemeister Hertener Löwen ein, jeweils sechs waren es gegen Stahnsdorf, Weißenhorn sowie Lich. Auch für die 2. Herren war der 20-Jährige im Einsatz und kam in sechs Spielen auf 4,3 Punkte im Schnitt.

Tim Dostal half viermal in der 2. Bundesliga aus, sammelte dabei insgesamt gut 25 Minuten Pro B-Erfahrung. Der 20-jährige Aufbauspieler soll nach Gürels Einschätzung im Zweitliga-Kader weiter eine Menge lernen und zudem in der 2. Regionalliga Verantwortung übernehmen. Das tat Dostal auch bereits in der Saison 2009/10 mit zwölf Einsätzen (5,3 Punkte im Schnitt).

Dostal, Laatzen, Wichers und die Gausa-Brüder - eine Handvoll hoffnungsvoller und ambitionierter Eigengewächse des SC Rist, auf deren weitere Entwicklung man gespannt sein darf und die für die 1. und 2. Herren in der kommenden Saison zweifellos wichtige Dienste leisten werden.

1. Herren: Das sind die Gegner 2010/2011 - Stuart Turnbull wechselt nach Hannover

Stuart Turnbull verlässt den SC Rist. Foto: Peter Röhl

Die 2. Bundesliga hat die Zusammensetzung der Staffeln für die Saison 2010/2011 veröffentlicht. Die Pro B wurde bekanntermaßen in eine Nord- und eine Südgruppe unterteilt. Die Rister werden es ab dem Herbst unter anderen mit den Aufsteigern ALBA Berlin II, SSV Lok Bernau (beide zuvor 1. Regionalliga Nord), Schwelmer Baskets, BSV Wulfen (zuvor 1. Regionalliga West) sowie den Uni-Riesen Leipzig (1. Regionalliga Süd-Ost) zu tun bekommen.
Demnach sieht die Nord-Staffel der Pro B wie folgt aus:

2. Bundesliga PRO B Nord
Spot Up Medien Baskets Braunschweig
ALBA Berlin
SSV Lok Bernau
Hertener Löwen
Uni-Riesen Leipzig
Bayer Giants Leverkusen
SG Schwelmer Baskets
RSV Eintracht Stahnsdorf
SC Rasta Vechta
SC Rist Wedel
Herzöge Wolfenbüttel
BSV Wulfen

Unterdessen steht mittlerweile fest, dass Stuart Turnbull in der kommenden Saison nicht mehr für den SC Rist auflaufen wird. Der Kanadier empfahl sich mit starken Leistungen für höhere Aufgaben und wechselt zum Pro A-Club UBC Hannover. Beim SC Rist entwickelte sich der 25-Jährige in seiner ersten Saison in Europa zum Führungsspieler und Topscorer. 29 Mal kam er für den SC Rist in der Pro B zum Einsatz und erzielte dabei einen Punkteschnitt von 18,1. Sein Höchstwert betrug 35 Zähler im Duell mit Braunschweig. In neun Begegnungen wurden 20 oder mehr Punkte für den Bruder von Taryn Turnbull notiert. Zudem kam der Guard auf 3,9 Rebounds je Einsatz. Mit 47 getroffenen "Dreiern" war er nach Florian Moysich der erfolgreichste Distanzwerfer der Rister, zudem verbuchte keiner seiner Teamkollegen mehr Steals (49) als er. Nicht zuletzt sein Auftritt im DBB-Pokal gegen eben den UBC Hannover im November 2009, als Turnbull 30 Punkte erzielte, dürfte die Niedersachsen überzeugt haben.

Wir danken Stu für die gezeigten Leistungen, seinen stets vorbildlichen Einsatz sowie sein sympathisches Auftreten. Alles Gute und viel Erfolg in Hannover, Stu!

Gausa mal zwei: Ein Brüder-Duo für die 1. Herren

Kay (links) und Erwin Gausa.

20 Jahre alt ist der Eine, der Andere vollendet im Juli das 18. Lebensjahr. Beide um die 1,95 Meter groß, beide auf der Flügelposition beheimatet. Das sind die Brüder Erwin und Kay Gausa. In der Saison 2010/2011 machen die Eigengewächse des SC Rist bei den 1. Herren gemeinsame Sache.

"Priorität soll bei mir in der nächsten Saison die Pro B haben", sagt Kay, der zudem auch weiterhin in der Bramfelder NBBL eine wichtige Rolle spielen soll. "Wir wollen die Playoffs erreichen", hat er sich für die U19-Bundesliga vorgenommen, in der er zuletzt 17,3 Punkte und 6,9 Rebounds pro Partie (zwölf Spiele) erzielte. Zugute kommen könnten ihm dabei auch die Erfahrungen, die er bereits in der 2. Bundesliga Pro B sammeln durfte. Headcoach Özhan Gürel stellte den 17-jährigen Forward bereits am dritten Spieltag in die starting five und gewährte seinem Schützling in 21 Pro B-Partien durchschnittlich fast zehn Minuten Einsatzzeit. 2,6 Punkte erzielte Kay im Schnitt, in den Heimspielen gegen Stahnsdorf und Nürnberg verbuchte er mit je neun Zählern seine Saisonbestmarken in der Pro B.

"Kay ist wie jeder Jugendspieler in seinen Leistungen noch unkonstant und muss weiter hart arbeiten. Mit seinem Einsatz in der Defense waren wir schon sehr zufrieden. Manchmal war er übermotiviert, aber er ist auf einem guten Weg", so Gürel, der die Gausa-Brüder bereits in der Jugend coachte. Beiden hat er für die Sommerpause unter anderen dieses Ziel aufgetragen: "Sie müssen körperlich stärker werden." Nicht nur daran feilen Gürel und Sebastian Gleim mit den Gausas in den Übungseinheiten der spielfreien Zeit akribisch.

Wenn es im Herbst wieder um Punkte geht, dann wird sich Erwin nach einer Saison Abstinenz im Grün-Gelb des SC Rist zurückmelden. "Wegen des Zivildienstes bin ich nach Farmsen gezogen und habe deshalb für Bramfeld gespielt", erläutert der 20-Jährige, weshalb er in der vergangenen Saison für den BSV in der 2. Regionalliga aktiv war. 17 Partien absolvierte der ältere der beiden Brüder und kam auf einen Punkteschnitt von 11,8. Kay durfte aufgrund einer Doppellizenz ebenfalls für den BSV ran und verbuchte in sieben Einsätzen 17,9 Zähler im Schnitt.

"Erwin soll sich vornehmlich bei den 2. Herren beweisen", sagt Özhan Gürel, dessen Assistent Sebastian Gleim bekanntermaßen zukünftig die "Zweite" trainiert. "Dadurch erhoffe ich mir eine sehr enge Verbindung zwischen beiden Mannschaften", so Erwin. Und genau diese soll es geben. "Sebastian und ich arbeiten intensiv zusammen. Wir werden zum Beispiel in beiden Mannschaften viele ähnliche oder gleiche Systeme spielen", kündigt Gürel an.

Übrigens: Erwin und Kay sind nicht das erste Brüderpaar, das gemeinsam für die 1. Herren auf dem Feld stehen würde. Bernd und Jens Röder oder Darko und Zoran Krezic dürften in dieser Hinsicht gerne als Vorbilder gelten.

SER präsentiert: 1. Herren gegen Würzburg

Headcoach Özhan Gürel. Foto: Claus Bergmann

Mit einem Heimspiel gegen die Würzburg Baskets am Sonnabend (24. April, 19:30 Uhr) geht die Saison in der 2. Bundesliga Pro B für die 1. Herren zu Ende. Präsentiert wird die Begegnung von SER (http://www.ser.de). Nicht nur aufgrund der Tatsache, dass die Partie im Rahmen des Jugendtages stattfindet, wird eine große und stimmungsvolle Kulisse am Steinberg erwartet. "Wir gehen davon aus, dass sehr viele Zuschauer kommen werden", blickt Coach Özhan Gürel voraus. Etliche Fans werden wohl auch den Weg aus Würzburg gen Wedel machen, um ihr Team am Steinberg zu unterstützen. Denn die Baskets haben mit einem Sieg und Rhöndorfer Schützenhilfe (der Meister spielt zeitgleich gegen Herten) noch die Chance auf den Aufstieg.

Doch die Rister verfolgen ihre eigenen Ziele und wollen die Saison erfolgreich und auf einem einstelligen Tabellenrang beenden: "Am letzten Spieltag möchten wir unseren Zuschauern einen weiteren Heimsieg schenken", sagt Gürel. Allerdings steht derzeit zu befürchten, dass die Rister insbesondere unter dem Korb mit einer überschaubaren Besetzung auskommen müssen. Martin Maraite muss nach dem am vergangenen Wochenende in Lich erlittenen Nasenbeinbruch operiert werden, Paul Owusu ist aufgrund von Schulterproblemen weiterhin außer Gefecht, zudem drohen auch Sidiki Straub (Knieprobleme) sowie Marvin Willoughby auszufallen. Auf Würzburger Seite muss Spielmacher Daniel Cioffi passen, der Australier zog sich jüngst einen Kreuzbandriss zu.

Unabhängig vom Ausgang der letzten Partie zog Özhan Gürel bereits vor dem finalen Spieltag ein Fazit der Aufstiegssaison: "Es gab Höhepunkte und Tiefpunkte. Man muss sicherlich feststellen, dass wir insgesamt zu inkonstant waren. Aber was wir erreicht haben und dass wir schon so früh den Klassenerhalt geschafft haben, ist bemerkenswert. Wir konnten in der Liga mithalten und haben für einige Überraschungen gesorgt", so der 30-Jährige.

1. Herren: Letzte Auswärtsfahrt führt nach Lich

Einsatz fraglich: Mac-Davis Duah. Foto: Peter Röhl

Die Zielsetzung hat Coach Özhan Gürel deutlich und unmissverständlich formuliert: "Wir wollen unsere letzten beiden Spiele gewinnen. Für uns sind diese beiden Partien wie Halbfinale und Finale", sagt der 30-Jährige vor dem letzten Auswärtsspiel der Saison, am Sonnabend (17. April, 20:00 Uhr) bei den Licher Basket Bären.

Gegen den Club aus Mittelhessen, der als sportlicher Absteiger bereits feststeht und auf dem vorletzten Platz rangiert, müssen die Rister allerdings womöglich vier Aktuere ersetzen. Neben dem weiterhin verletzten Paul Owusu laboriert auch Peter Huber-Saffer an einer Blessur. Der Center knickte am vergangenen Sonnabend in der Endphase der Begegnung mit Weißenhorn um - seitdem musste der 29-Jährige mit dem Training aussetzen. "Es ist nichts gerissen, aber Peter hat noch Schmerzen", berichtet Gürel. Auch Mac-Davis Duah konnte in den vergangenen Tagen nicht trainieren - der 33-Jährige zog sich bei einem Sturz mit dem Fahrrad eine Gehirnerschütterung zu. Ebenso fraglich für die Partie in Lich ist des weiteren Vedo Delic. Berufliche Gründe verhinderten zuletzt ein regelmäßiges Training.

Trotz der drohenden Ausfälle hält Gürel an seinen Vorhaben fest, am Wochenende einen Erfolg einfahren zu wollen, um vielleicht doch noch einen einstelligen Tabellenplatz zu erlangen. "Das ist sehr realistisch", glaubt der Coach, dessen Team nur einen Zähler hinter dem neunten Rang liegt. Die Licher Basket Bären sind wie erwähnt 15. - das soll nach Gürels Einschätzung allerdings nicht viel heißen: "Seitdem der Klassenerhalt für Lich nicht mehr zu schaffen ist, spielt die Mannschaft ohne Stress und befreit auf." Am vergangenen Sonnabend unterlagen die Bären dem Nürnberger BC knapp mit 70:77, zuvor gab es einen klaren 101:83-Heimsieg über Stahnsdorf. Bester Scorer des Teams von Trainer Gerald Wasshuber ist der US-Amerikaner Mychal Green (20,1 Punkte je Einsatz), der erfahrene Forward Peer Wente bringt es auf einen Schnitt von 15,4 Zähler pro Partie.

Signal Iduna präsentiert: Rister empfangen starken Mitaufsteiger aus Weißenhorn

Ein starker Gegner erwartet Arne Meyer (links) und die Rister am Sonnabend. Foto: Röhl

Es sind anstrengende Tage derzeit für Özhan Gürel, Coach der 1. Herren. Der 30-Jährige leitet seit Beginn der Woche das Five Star Ostercamp am Steinberg, zudem bereitet er seine Mannschaft auf den 28. Spieltag der 2. Bundesliga Pro B vor und damit auf die Partie gegen den BC Weißenhorn, der am Sonnabend (10. April, 19:00 Uhr) in Wedel gastiert. Präsentiert wird die Begegnung von der Signal Iduna.

"Weißenhorn hat eine sehr erfahrene Mannschaft und ist ein unangenehmer Gegner. Die Mannschaft hatte in den letzten Spielen zwar meist nur einen kleinen Kader zur Verfügung, aber sie hat wie am Wochenende gegen Nürnberg wichtige Spiele gewonnen", so der Trainer über den Mitaufsteiger, der derzeit auf einem starken sechsten Tabellenplatz steht. Auch die Rister wollen sich einen einstelligen Rang sichern und auf einem solchen die Spielzeit möglichst beenden. Bei nur noch drei ausstehenden Partien würde ein Erfolg über Weißenhorn dem Näherkommen dieses Ziels zweifellos zuträglich sein. "Wir haben intensiv trainiert", berichtet Gürel. Bis auf Peter Huber-Saffer, der beruflich eingespannt war und deshalb eine Pause einlegen musste, hatte der Coach sämtliche Akteure zur Verfügung, ähnlich wird es voraussichtlich auch am Sonnabend aussehen.

Ungeachtet der erwähnten personellen Überschaubarkeit des Weißenhorner Kaders, die sich durch die jüngste Verletzung Marco Schlafkes (Nasenbeinbruch) noch verschärfte, dürfen sich die Zuschauer in der Steinberghalle auf einen attraktiven Gegner freuen, der über starke Einzelkönner verfügt. So etwa der deutsch-amerikanische Shooter Cody Töpper, den kroatischen Center Mirko Soyer oder den "Ami" Calvin Brock. Beim 79:73-Erfolg der "Panther" über Nürnberg am vergangenen Sonntag glänzte Brock (26 Zähler) als Topscorer, Töpper schenkte dem NBC fünf "Dreier" ein und kam insgesamt auf 24 Punkte.

Anders Bauelemente präsentiert: Rister empfangen den deutschen Rekordmeister

Mac-Davis Duah und die 1. Herren empfangen Leverkusen. Foto: Peter Röhl

Mit der Unterstützung der Firma Anders Bauelemente empfangen die 1. Herren am Sonnabend (27. März, 19:00 Uhr) die Bayer Giants Leverkusen in der Steinberghalle. Am 26. Spieltag der 2. Bundesliga Pro B wollen die Rister nach Möglichkeit ihren nächsten Heimsieg einfahren und damit ihre Serie ausbauen. Das bislang letzte Mal, dass das Team von Coach Özhan Gürel daheim nicht triumphierte, liegt bereits etliche Wochen zurück. Mitte Dezember unterlagen die Rister Speyer mit 70:80, seitdem gab es am Steinberg ausschließlich Siege für den SC Rist. Dieser Lauf soll auch gegen Leverkusen fortgesetzt werden. "Wir haben gut trainiert und wollen das Spiel natürlich gewinnen", blickt der Trainer voraus, der ohne Personalprobleme in das Duell am Sonnabend geht. Gegen Leverkusen geht es nach Gürels Meinung vor allem auch darum, gegen den Tabellenneunten weitere Schritte in Richtung des Saisonzieles zu tun: "Es geht um einen einstelligen Tabellenplatz", so Gürel. Seine Mannschaft hat sich mittlerweile auf den sechsten Rang vorgearbeitet und würde diesen auch gegen Leverkusen gerne verteidigen.

Der Rist-Coach rechnet mit einer starken Bayer-Mannschaft in Wedel, zumal auch die Spöler-Brüder Ben und Tom wohl im Kader stehen werden. Die Zwillinge haben in der aktuellen Saison und auch bereits in den vergangenen Jahren im Team der Giants Düsseldorf eine Menge Bundesliga-Erfahrung gesammelt. Da Düsseldorf in der BBL erst am Sonntag in Frankfurt antritt, dürften die Spölers am Steinberg auflaufen. "Leverkusen ist besonders auf den großen Positionen gut besetzt. Und viele der großen Spieler können auch von außen schießen", sagt Gürel über den deutschen Rekordmeister (14 Titel). So ist etwa Topscorer Hunter Henry ein starker Dreierschütze, was den US-Amerikaner für jeden Gegner schwer auszurechnen macht. Der zweite US-Boy im Aufgebot der Giants Rodney Foster hält im Aufbau der Rheinländer die Fäden in der Hand und bedient mit Vorliebe seine Kollegen, wie 5,4 Assists pro Partie zeigen.

SMK Elektrotechnik präsentiert: 1. Herren gegen Nürnberg

Steffen Kiese trifft mit den Ristern auf Nürnberg. Foto: Peter Röhl

Die "englische Woche" der 1. Herren setzt sich fort. Am Sonnabend (20. März, 19:00 Uhr) trifft das Team von Headcoach Özhan Gürel in der heimischen Steinberghalle auf den Tabellenfünften Nürnberger BC. Präsentiert wird die Begegnung von SMK Elektrotechnik (http://www.smk-elektrotechnik.de).

"Wenn man wie wir in Speyer lange schlecht spielt, aber dennoch gewinnt, gibt das Selbstvertrauen. Wir gehen mit breiter Brust in das Heimspiel gegen Nürnberg", sagt der Trainer rückblickend auf den 108:89-Erfolg vom Mittwochabend und vorausschauend auf die nächste Aufgabe. Statt wie gegen das Schlusslicht der 2. Bundesliga Pro nur zwei konzentrierte Viertel abzuliefern, müssen die Rister im Duell mit dem NBC von Beginn an auf der Hut sein. Denn die Franken - gecoacht vom früheren Bundesliga-Star Derrick Taylor - verfügen über starke Einzelkönner und ein ausgeglichenes Team mit Routiniers und Jungspunden, das zur Spitze der Liga gehört. "Nürnberg hat Spieler in seinem Kader, die bereits große Karrieren hingelegt haben", weiß Gürel und meint vor allem den US-Amerikaner Will Chavis, der einst unter dem legendären Coach Bob Knight an der Texas Tech University agierte und als Profi bereits Stationen u.a. in Holland und Tschechien hinter sich hat. In der vergangenen Saison verhalf der 29-Jährige dem Mitteldeutschen BC zum Aufstieg in die BBL und ist mit gut 20 Zählern pro Partie nunmehr Nürnberger Topscorer. Ähnlich wie Chavis verfügt auch 2,17 Meter-Center Martin Ides über jede Menge internationale Erfahrung. Der Deutsch-Tscheche gewann ebenfalls mit dem MBC die Pro A-Meisterschaft 2008/09 und spielte einst für Benetton Treviso in der Euroleague. Weitere Leistungsträger des Taylor-Teams sind der in Hamburg bestens bekannte Claudio Ceccotti, der vor der Saison zeitweise auch in Wedel trainierte, Chavis' Landsmann Robinson Louisme oder der ehemalige U20-Nationalspieler Bastian Doreth.

Dass die Rister in den vergangenen Tagen kraftraubende Partien und lange Reisen hinter sich brachten, bedeutet laut Özhan Gürel kein Hindernis für das Heimspiel gegen Nürnberg: "Wir haben einen so großen Kader, dass das keine Auswirkungen haben sollte." In Speyer fehlten Peter Huber-Saffer, Marvin Willoughby (beide beruflich verhindert), Arne Meyer (Urlaub) sowie Paul Owusu (Leistenverletzung), so dass der Coach für die Begegnung mit dem NBC wieder die Qual der Wahl haben sollte.

Frost & Ecke präsentiert: Die Scharfschützen der Liga zu Gast in Wedel

209 "Dreier" sprechen eine deutliche Sprache. In der 2. Bundesliga Pro B trifft kein Team so häufig von den Außenpositionen wie die Spot Up Medien Baskets Braunschweig. Die 1. Herren sind vor dem Duell am Sonnabend (06. März, 19:00 Uhr), das im Rahmen des von Frost & Ecke präsentierten Doppelspieltages stattfindet, also gewarnt. "Braunschweig scort sehr viel von außen. Darauf müssen wir aufpassen. Leider haben wir uns bisher oft gegen solche Mannschaft schwer getan und es dann meistens nicht geschafft, das ganze Spiel über gut zu verteidigen", sagt Coach Özhan Gürel.

Diesmal soll es anders sein. Die Rister wollen nach der knappen Niederlage von Rhöndorf wieder einen Sieg einfahren und setzen dabei insbesondere auf ihre eigenen Stärken: "Unter dem Korb dürften wir Vorteile haben, die wir ausnutzen müssen. Außerdem ist aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen. Damals hat die Niederlage in Braunschweig eine Krise in unserer Mannschaft ausgelöst", so der Trainer. Zur Erinnerung: Den ersten Vergleich hatten die Niedersachsen mit 83:77 für sich entschieden. Mit 27 Zählern war Braunschweigs Philipp Friedel damals bester Schütze seines Teams. Ohnehin gehört der 22-Jährige zu den verlässlichsten Scorern der Pro B und kommt auf einen Schnitt von 20,4 Zählern je Einsatz, gefolgt vom US-Amerikaner Lee Roberts, der pro Partie 17,1 Punkte und 7,4 Rebounds für sich verbucht.

Zurückblickend auf die Partie des vergangenen Wochenendes, als die Rister denkbar knapp bei den Dragons Rhöndorf verloren, fordert Gürel: "Wir müssen auf jeden Fall besser ausboxen. Da gibt es keine Ausreden." In personeller Hinsicht kann der 30-Jährige bis auf Marvin Willoughby (weilt in der Türkei) alle seine Akteure gegen die Niedersachsen einsetzen.

1. Herren: Rister fahren zum Spitzenreiter

Coach Özhan Gürel und sein Kapitän Florian Moysich stehen vor einer schweren Aufgabe. Foto: Peter Röhl

Am Sonnabend (27. Februar, 18.30 Uhr) steht die derzeitige Erfolgswelle der 1. Herren vor einer echten Härteprüfung. Die Rister sind am 22. Spieltag der 2. Bundesliga Pro B beim Spitzenreiter SOBA Dragons Rhöndorf zu Gast.

"Rhöndorf hat die beste Offensive der Liga", umreißt Headcoach Özhan Gürel die größte Stärke der Mannschaft von Trainer Eric Detlef, der einst auch in Wedel aktiv war. Rund 91 Punkte erzielen die "Dragons" pro Partie und dürfen sich dabei nicht zuletzt auf ihr starkes US-Duo verlassen. Guard DeUndrae Spraggins und der routinierte Flügelspieler Chris Rojik gehören zum Besten, was die Pro B zu bieten hat. 21,3 Zähler wandern durchschnittlich auf Spraggins' Konto, damit ist der 26-Jährige derzeit an zweiter Stelle der Korbjägerliste platziert. Rojik fügt zudem 17,2 Punkte pro Einsatz hinzu und greift sich darüber hinaus 6,2 Rebounds je Begegnung. Coach Detlef kann insgesamt auf eine Mischung aus erfahrenen Kräften und vielversprechenden Talenten bauen. Das Hinspiel am Steinberg entschied Rhöndorf mit 81:64 für sich; seinerzeit brachten es Spraggins und Rojik gemeinsam auf 47 Punkte.

Doch die Rister erstarren angesichts des Rückspiels keineswegs in Ehrfurcht vor dem Titelaspiranten. Dazu besteht auch keinerlei Veranlassung. "Wir sind gut drauf und wollen auch in Rhöndorf guten Basketball zeigen", kündigt Gürel an. Dieses Vorhaben geht der 30-Jährige ohne personelle Sorgen und mit einer Menge Selbstvertrauen an.

1. Herren: Herzöglicher Besuch am Steinberg

Mac-Davis Duah trifft mit den Ristern auf Wolfenbüttel. Foto: Peter Röhl

"Wir sind gut drauf, müssen aber so weitermachen wie in den letzten Wochen, um auch gegen Wolfenbüttel zu gewinnen", blickt Headcoach Özhan Gürel auf das Heimspiel der 1. Herren am Sonnabend (20. Februar, 19:00 Uhr) im Rahmen des Doppelspieltages voraus, der von John Cordes Sanitärtechnik präsentiert wird.

Mit den Herzögen Wolfenbüttel stellt sich der punktgleiche Tabellenelfte der 2. Bundesliga Pro B in Wedel vor. Das Hinspiel in Niedersachsen entschieden die Rister mit 73:71 nach Verlängerung für sich. Im Vergleich zu dieser Partie findet das Rückspiel allerdings unter etwas anderen Vorzeichen statt. Denn vor allem Wolfenbüttel ist mittlerweile mit einem an einigen Stellen modifizierten Aufgebot unterwegs. Der neuseeländische Nationalspieler Benny Anthony und der US-Amerikaner Solomon Sheard - bislang zwei Stützen am Brett - gehören seit kurzem nicht mehr zum Kader der Herzöge, stattdessen wurde mit Evan Harris ein Landsmann Sheards verpflichtet, der zuvor in der ersten rumänischen Liga aktiv war und gegen Nürnberg am vergangenen Sonnabend ein starkes Debüt (22 Punkte, zwölf Rebounds) feierte. Zwar unterlag Wolfenbüttel mit 60:79, bekam die Zähler nachher aber am grünen Tisch zugesprochen, da der NBC einen Akteur einsetzte, dessen Namen sich nicht auf dem Spielberichtsbogen befand. Zudem erst seit einigen Wochen dabei ist mit Martin Kemp ein Mann, der den Herzögen starke Impulse im Aufbau gibt und den ohnehin starken Backcourt um den "Ami" Lamar Morinia und Allrounder Henje Knopke (fehlte im Hinspiel) verstärkt. "Wolfenbüttel ist unberechenbar und hat starke Schützen, aber auch gute Spieler unter dem Korb", sagt Gürel. Zu letzter Kategorie gehört neben Harris zweifellos auch Frank Theis, der zu den besten deutschen Centern der Pro B zu zählen ist.

Bei den Ristern selbst sind voraussichtlich alle Mann an Bord, also auch Marvin Willoughby, der nach seiner Länderspielreise mit der U16-Nationalmannschaft und einer Leistenblessur auf einen Einsatz brennt. Peter Huber-Saffer musste aufgrund beruflicher Verpflichtungen eine Trainingspause einlegen, Paul Owusu fehlte zudem krankheitshalber. Beide werden jedoch am Sonnabend voraussichtlich einsatzbereit sein.

1. Herren: Mehr Glück als im Hinspiel?

Spielt er oder spielt er nicht? Sidiki Straub. Foto: Claus Bergmann

Die Erinnerung an das Hinspiel ist schmerzhaft. Durch einen "Dreier" von Maurice Stuckey in letzter Sekunde wurden die 1. Herren im Oktober vom TSV Breitengüßbach in eigener Halle geschlagen. Am Sonnabend (13. Februar, 19:30 Uhr) treffen die Rister nun abermals auf die Franken und wollen sich diesmal selbst den Sieg sichern.

Stuckey jedenfalls wird nicht wieder den Matchwinner geben können; der Junioren-Nationalspieler fällt aufgrund eines Handbruchs aus. Doch der Tabellensechste hat nach Meinung von Coach Özhan Gürel weitere Akteure, die es unbedingt zu beachten gilt: "Breitengüßbach hat eine sehr engagierte Mannschaft mit vielen starken Schützen. Im Hinspiel hatten wir die meistens unter Kontrolle." Nur eben leider nicht kurz vor dem Ertönen der Schlusssirene. Der US-Amerikaner Paul Johnson oder die Flügelspieler Felix Hoffmann und Peter Zeis etwa sind die Werfer, die Gürels Mannen im Auge behalten müssen, ebenso unter dem Korb die beiden talentierten Center Erik Land und Philipp Neumann. Land kam in der aktuellen Saison auch schon für Breitengüßbachs Kooperationspartner, die Brose Baskets Bamberg in der Bundesliga zum Einsatz, während Neumann dem Vernehmen nach derzeit mit dem NBBL-Team des Clubs in Belgrad weilt.

Im Lager der Rister meldete sich Peter Huber-Saffer in der Woche nach überstandener Krankheit wieder einsatzbereit. Die Fahrt nach Franken - die für die Rister bereits am Freitag beginnt, damit am Morgen des Spieltages noch eine Trainingseinheit in Breitengüßbach absolviert werden kann - nicht mitmachen wird hingegen Marvin Willoughby, ein Fragezeichen steht aus beruflichen Gründen noch hinter Arne Meyer. Ob Sidiki Straub auflaufen darf, soll sich ebenso am Freitag klären. Der 23-Jährige war gegen Herten vom Schiedsrichter-Gespann disqualifiziert worden, was regelgemäß eine Mindeststrafe von einer Partie nach sich zieht. Allerdings entlastete der Hertener Cory Abercrombie, mit dem Straub aneinander geraten war, den Wedeler in einer schriftlichen Stellungnahme. Die Entscheidung der Liga-Leitung bleibt abzuwarten. "Ich hoffe, dass er spielen darf. Unser Ziel in Breitengüßbach ist es natürlich, das Spiel zu gewinnen", sagt Özhan Gürel.

1. Herren: Gegen Titelanwärter Herten soll ein Sieg her

Thorsten Raquet fehlte im Training aus beruflichen Gründen. Foto: Röhl

Mit einem erfolgreichen Auftritt gegen die Hertener Löwen wollen die 1. Herren am Sonnabend (06. Februar, 19:00 Uhr) an ihre jüngsten erfolgreichen Heimspiele anschließen und dem Tabellenzweiten aus dem Ruhrgebiet ein Bein stellen.

"Wenn wir gut verteidigen und den Gegner unter Druck setzen, können wir dieses Spiel gewinnen", ist sich Trainer Özhan Gürel sicher. Der 30-Jährige baut im Duell mit den Löwen auf die gewohnte kampfstarke und aggressive Vorgehensweise seiner Schützlinge. Zu kontrollieren gelte es auf Hertener Seite nicht zuletzt die beiden US-Amerikaner Ahmad Smith und Cory Abercrombie. "Smith ist der effektivste Spieler der Liga, und Abercrombie ein reboundstarker Center. Beide haben für mich Pro A-Niveau", so Gürel über die Führungskräfte der Hertener. Darüber hinaus verfügt Löwen-Coach Boris Kaminski über vier weitere Akteure, die durchschnittlich einen zweistelligen Punkteschnitt pro Einsatz verbuchen. Darunter befindet sich mit Vincent Kittmann ein ehemaliger Rister, der im Hinspiel auftrumpfte und Herten mit 24 Zählern und neun Rebounds entscheidende Impulse auf dem Weg zum 92:81-Sieg gab. "Sicherlich gehört die Mannschaft mit Rhöndorf und Würzburg zu den drei besten Teams der Liga und zu den Meisterschaftskandidaten", meint der Trainer.

Die Rister müssen gegen Herten auf die Dienste von Marvin Willoughby verzichten, der ebenso wie Gürels "Co" Sebastian Gleim zum Stab der U16-Nationalmannschaft gehört, die sich auf Länderspielreise in der Türkei befindet. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Peter Huber-Saffer, der krankheitshalber eine Trainingspause einlegen musste. Sein Center-Kollege Thorsten Raquet war in der Woche zudem aus beruflichen Gründen unterwegs und musste den Übungseinheiten deshalb ebenso fernbleiben.

1. Herren: John Davis verstärkt die Rister

Neuzugang beim SC Rist: John Davis.

Am morgigen Mittwoch (27. Januar, 19:30 Uhr) empfangen die Rister in einem Nachholspiel der 2. Bundesliga Pro B die Licher BasketBären. Gegen den Tabellenletzten aus Hessen will die Mannschaft an das Resultat der Partie gegen die Frankfurt Skyliners anknüpfen, als man sich dank eines starken Endspurts einen 80:70-Sieg sicherte.
Vor der Begegnung mit Lich haben sich im Kader der Rister noch zwei personelle Änderungen ergeben. Flügelspieler Florian Bunde wird ab sofort wieder für den VfL Stade in der 2. Regionalliga auf Korbjagd gehen. Mindestens einmal in der Woche soll der 23-Jährige allerdings weiterhin in Wedel trainieren. Bunde wirkte in der aktuellen Saison in neun Pro B-Spielen mit. Der SC Rist dankt Florian ausdrücklich für sein Engagement und seinen Einsatz in Grün und Gelb.

Unterdessen ist John Davis neu im Wedeler Kader. Der 25-jährige US-Amerikaner stammt aus dem Bundesstaat Ohio und ist 1,98 Meter groß. Zuletzt war der athletische Flügelspieler, der seit Montagnachmittag in Wedel weilt, in der ersten isländischen Liga für den Club Breidablik aktiv. In sechs Spielen erzielte Davis Mittelwerte von 20,3 Punkten, neun Rebounds, 1,7 Assists sowie jeweils 1,2 Blocks und Steals pro Partie. Seine College-Karriere verbrachte er am Columbus State Junior College und der Tarleton State University (NCAA2). In seiner letzten Saison für die Tarleton State Texans kam Davis auf 19,8 Punkte sowie 10,8 Rebounds je Begegnung. Die ersten beiden Jahre seiner Profi-Karriere absolvierte der 25-Jährige in Uruguay und Chile. Voraussichtlich wird Davis gegen Lich sein Debüt im Trikot des SC Rist geben.

1. Herren: Delic-Comeback gegen Frankfurt?

Wieder im Training: Vedo Delic. Foto: Bergmann

Das Hinspiel gegen das Bundesliga-Farmteam der Frankfurt Skyliners gewannen die Hessen knapp mit 83:79, am Sonnabend (23. Januar, 19:00 Uhr) soll es nach Wunsch und Wille der 1. Herren andersherum ausgehen.

Doch Trainer Özhan Gürel geht davon aus, dass es seine Mannschaft mit einem - im Vergleich zum ersten Vergleich - deutlich stärkeren Gegner zu tun bekommt. "Frankfurt hat sich seit dem Hinspiel weiterentwickelt. Das ist ein Team mit guter Qualität", sagt der Coach. Seinerzeit im Oktober hatte Filmore Beck den Ristern mit 31 Punkten mächtig zugesetzt. Und der 18 Jahre junge Shooting Guard ist wahrlich nicht der einzige Frankfurter Akteur mit großem Potential. Durchschnittlich zweistellig punkten regelmäßig Topscorer Fabian Franke und der frühere Junioren-Internationale Armin Willemsen, im Aufbau hält der US-Amerikaner Willis Gardner die Fäden in der Hand. Hinzu kommt mit dem 37-jährigen Routinier Igor Starcevic ein Mann, der stets in der Lage ist, eine Partie dank seiner Treffsicherheit von den Außenpositionen zu entscheiden.

Auf Seiten der Rister fällt Marvin Willoughby (Leistenverletzung) aus, zudem musste Steffen Kiese krankheitshalber eine Trainingspause einlegen. Möglicherweise gibt dafür Vedo Delic sein Comeback. In den vergangenen Wochen hatte Delic aufgrund eines gebrochenen Armes nicht spielen können.

Text: Moritz Korff

1. Herren: Marvin Willoughby vor der Rückkehr

Marvin Willoughby. Foto: Bergmann

Das Jahr 2010 beginnt mit einer tollen Nachricht für die Fans des SC Rist. Marvin Willoughby wird am Montag wieder ins Mannschaftstraining einsteigen und sich auf sein Zweitliga-Comeback für den SC Rist vorbereiten. Der 31-jährige ehemalige Nationalspieler (35 Einsätze für die DBB-Auswahl und EM-Teilnehmer 2001) stand bereits seit Anfang der aktuellen Saison im erweiterten Wedeler Pro B-Kader und trug auch in der zweiten Hälfte der vorherigen Spielzeit mit acht Einsätzen und 15,5 Punkte pro Partie maßgeblich zum Titelgewinn in der 1. Regionalliga Nord sowie zur Rückkehr in die 2. Bundesliga bei. Bereits bis 1998 trug Willoughby das Trikot des SC Rist in der Jugend und im damaligen Team in der 2. Bundesliga Nord, ehe er von Wedel nach Würzburg wechselte und seine Profi-Karriere begann. "Wir freuen uns, dass ein echter Rister wie Marvin unserer Mannschaft helfen wird", sagt Manager Jörg Gehrke.