W13: "Ein perfekter Saisonabschluss"

Die weibliche U13 hat die Saison 2016/17 mit der Teilnahme am Halbfinale um die Hamburger Meisterschaft abgeschlossen. Im Duell mit dem Ahrensburger TSV fehlte nicht viel: Die jungen Risterinnen unterlagen mit 44:47, dennoch waren die Trainer Marc Köpp und Andrea Koschek mit dem Erreichten sehr zufrieden: "Das knappe Ausscheiden im Halbfinale ist eine mehr als hervorragende Leistung für unser junges Team, das damit mehr verspricht. Und es ist ein perfekter Saisonabschluss!", bilanzierten sie.

Der Auftritt der Risterinnen in der Vorschlussrunde unterstrich die gute Entwicklung, die die Spielerinnen im Laufe der vergangenen Monate hingelegt haben: Sie begegneten dem ATSV, gegen den sie im Saisonverlauf verloren hatten, nun auf Augenhöhe - auch wenn der Auftakt noch etwas holprig war: Denn zunächst hatten die Risterinnen schlichtweg zu viel Respekt vor dem körperlich überlegenen Gegner, technische Fehler kamen hinzu und sorgten für einen Halbzeitrückstand von 21:34. Doch danach ging es so richtig los: Es wurde aggressiv verteidigt und die daraus resultierenden Schnellangriffe konsequent abgeschlossen. Zwischen der 24. und der 32. Minute ließen die unermüdlich kämpfenden Wedeler Mädels keinen Ahrensburger Korberfolg zu und egalisierten den zwischenzeitlich 16 Zähler betragenden Rückstand (38:38). Es blieb spannend: Eine Minute vor Schluss lag man mit einem Punkt hauchdünn in Front, ehe dem ATSV mit vier Zählern in Folge der entscheidende Schritt zum Sieg und damit zum Einzug ins Finale gelang.

Zuvor hatte es in den Gruppenspielen eine deutliche Niederlage gegen die in dieser Alterklasse dominierende Hamburg Warriors Basketball-Akademie und einen ungefährdeten Sieg gegen die BG West gegeben, der man sich im Saisonverlauf noch zweimal geschlagen geben musste.

Die W13-Mädels hatten die Punktrunde in der Leistungsrunde auf dem fünften Platz abgeschlossen. Zusätzlich nimmt die Mannschaft am Spielbetrieb der M12A teil und steht dort zurzeit auf dem zweiten Tabellenrang. Auf diese Weise erhielten alle 21 Spielerinnen viel Einsatzzeit - und das nutzte dem Aufgebot, zu dem allein 16 Mädels des jüngeren Jahrgangs 2005 gehörten und das neben Köpp und Koschek auch von den Rookie-Coaches Linn Jürgensen und Laureen Lotter betreut wurde.

In der kommenden Saison werden die Mannschaften im weiblichen Jugendbereich (wie bei den Jungs) in Spielklassen mit geraden Jahrgangszahlen eingeteilt. Deshalb werden die Teams das neue Spieljahr nahezu unverändert angehen können.

W13: Berlin-Ausfahrt mit sportlichem und kulturellem Gewinn

Das neue Jahr hielt für die weibliche U13 gleich starke sportliche Herausforderungen bereit. Ab Neujahr weilten 14 Spielerinnen sowie die Trainer Andrea Koschek und Marc Köpp drei Tage in Berlin und maßen sich zweimal mit Alba Berlin sowie mit TuS Lichterfelde.

Gegen Alba gab es für die Risterinnen jeweils eine Niederlage und einen Sieg, zum Abschluss mussten sie sich im Duell mit TuSLi - dem amtierenden Norddeutschen Meister - geschlagen geben. "Stimmung und Teamspirit waren sehr gut", wusste Koschek zu berichten. Und Zeit für einen Stadtbummel blieb auch noch: So schaute sich die Wedeler Reisegruppe unter anderem das Brandenburger Tor an.

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