13.10.2014

Metros chancenlos gegen Geheimfavorit TuSLi

Auch nach dem dritten WNBL-Spieltag bleiben die Metros ohne Punkte. Gegen den Geheimfavoriten TuS Lichterfelde kassierten die Hamburgerinnen in der heimischen Sporthalle Reesenbüttel eine bittere 55:102-Niederlage. Bis zur siebten Spielminute (13:12), spielte das Team von Headcoach Adesina Ogundipe noch munter mit, danach setzte sich aber die Klasse der Berlinerinnen bei denen erstmals das Top-Duo Nyara und Satou Sabally mitwirkte, zunehmend durch. Insbesondere Nationalspielerin Satou Sabally lieferte mit 37 Punkten, drei Dreipunkt-Treffern und einer Freiwurfquote von 100% (12/12) eine beeindruckende Galavorstellung ab. Unter Ihrer Regie vergrößerten die TuSLi-Mädchen ihren Vorsprung schon bis zur Halbzeitpause auf ein vorentscheidendes 22:55. Auch nach der Halbzeitpause bot sich den Zuschauern das gleiche Bild, die Metros mühten sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten tapfer, die Punkte machten aber häufiger die Gäste aus der Bundeshauptstadt. Trotz des deutlichen Rückstandes gaben die Metros aber nicht auf, konnten am Ende das dreistellige Ergebnis (per Dreier von Sabally) aber nicht verhindern. Erfolgreichste Werferin auf Seiten der Metros war einmal mehr Mirja Beckmann (Foto) mit 14 Punkten, gefolgt von Andrea Matanovic und Leonie Ecke (je 9).

Nach dem schweren Auftakt gegen die drei Staffelfavoriten heisst es für die Metros sich nun auf die folgenden drei Gegner SG ALBA/BG 2000 Berlin, Team Göttingen und Halle Junior Lions zu konzentrieren, um den vierten Tabellenplatz weiter im Auge behalten zu können. "Nach den drei schwersten Brocken zum Saisonstart, kommen nun Gegner gegen die wir punkten wollen und müssen" so Headcoach Ogundipe, der nun zwei Wochen Zeit hat seine Spielerinnen mental und sportlich auf das Restprogramm der Hinrunde vorzubereiten.

Für die Metros spielten Lichterfelde: Mirja Beckmann (14), Leonie Ecke, Andrea Matanovic (je 9), Joana Wiskow (5), Muska Saidi, Merle Schrader (je 4), Laureen Lotter (3), Wiebke Schwartau, Inga Manke, Benita Naumenn (je 2), Vivien Stoll (1), Katja Schultz

 

Das schwierige Auftaktwochenende mit dem Doppelspieltag in Chmenitz und daheim gegen den Favoriten Braunschweig/Wolfenbüttel brachte den Metros zum Tart in die Spielzeit 2014/15 leider keine Punkte. Die gute Vorbereitung liess Headcoach Adesina Ogundipe und sein Team mit einer gesunden Portion Optimismus nach Sachsen reisen. Am Ende musste man allerdings mit einer 56:67-Niederlage im Gepäck die lange Heimreise antreten. Verlief die erste Halbzeit noch hoffnungsvoll ausgeglichen, brachten die vielen kleinen Abstimmungsfehler schliesslich die Entscheidung zugunsten der Gastgeberinnen. "Nach unserer guten Vorbereitung ist dieses Ergebnis eine bittere Pille", machte nach dem Match auch der Coach keinen Hehl daraus, dass er insgeheim schon mit einem Sieg gerechnet hatte, zumal gegen den hoch gehandelten Sonntagsgegner aus Braunschweig/Wolfenbüttel die Meßlatte noch höher liegen würde.

Und der Favorit sorgte dann in der Sporthalle am Steinberg auch schnell für klare Verhältnisse - 6:25 hiess es bereits nach den ersten zehn Minuten. Die Gäste aus Niedersachsen präsentierten sich spielerisch reifer und abgeklärter und nutzten ihre Chancen dabei auch wesentlich konsequenter als die Metros. Insbesondere von jenseits der Dreierlinie brannten die Braunschweigerinnen ein wahres Feuerwerk ab und netzten am Ende insgesamt neun Mal in den Korb der Metros ein. Auch in dieser Partie war somit noch einiges an Sand im Getriebe bei den Metro-Girls auszumachen - sowohl in der Verteidigung, als auch im Angriff hat das Team noch Luft nach oben. Phasen in denen man die Gäste gut im Griff hatte und dabei auch schöne Spielzüge im Angriff zeigte, aber leider zu selten verwertete, wechselten mit Schwächeperioden ab, die den Rückstand zunehmend anwachsen liessen. So kam der Favorit nach vierzig Minuten zu einem nie gefährdeten 36:70-Erfolg, der schon zum Saisonauftakt deren höhere Ambitionen unterstreicht.

Für die Metros geht es bereits am nächsten Sonntag hochkarätig weiter, wenn man mit dem TuS Lichterfelde den nächsten hoch gehandelten Kontrahenten in der heimischen Sporthalle Reesenbüttel empfängt.

Für die Metros spielten in Chemnitz: Mirja Beckmann (25), Muska Saidi (10), Joana Wiskow (6), Andrea Matanovic, Merle Schrader (je 4), Vivien Stoll (3), Luisa Garsoffky-Strey, Laureen Lotter (je 2), Benita Naumann, Katja Schultz, Wiebke Schwartau, Marie Hemeyer

 

Für die Metros spielten gegen Braunschweig/Wolfenbüttel: Mirja Beckmann (16), Joana Wiskow, Laureen Lotter, Merle Schrader, Muska Saidi (je 4), Andrea Matanovic, Wiebke Schwartau (je 2), Rieke Ehrsam, Leonie Ecke, Benita Naumann, Katja Schultz, Inga Manke

 

Abendblatt aktuell: WNBL-Team verliert zum Bundesliga-Start in Hagen

Kurz vor der Abfahrt zum ersten WNBL-Punktspiel der Metropolitan Baskets Hamburg erreichte Headcoach Marc Köpp eine Hiobsbotschaft

Mit Kaja Witkowski und Julia Zollenkopf meldeten sich zwei Stammkräfte kurzfristig krank, zudem fehlte Lena Winkelmann ferienbedingt. Gleichwohl wäre das 70:81 (36:41) beim deutschen Meister TSV 1860 Hagen nach Auffassung des früheren Damen-Bundesligatrainers (SC Rist, BG Dorsten) vermeidbar gewesen, wenn sein Team besser verteidigt hätte.

"Wer in dieser Liga 70 Punkte erzielt, gewinnt in der Regel auch das Spiel", sagte Köpp. In Nordrhein-Westfalen aber hätte diese Ausbeute schon deshalb nicht gereicht, weil mit Leonie Schütter eine Hagener Spielerin allein 53 Zähler bilanzierte. "Wir haben sie einfach nicht kontrollieren können, obwohl es durchaus möglich gewesen wäre", sagte Köpp, der unter der Woche mit Co-Trainerin Katharina Kühn verstärkt an den Defensivschwächen seines Teams arbeiten will.

Trotz aller Unzulänglichkeiten im Abwehrverhalten wäre den Mädchen aus der Metropolregion im dritten Viertel fast noch die Wende gelungen. "Wir lagen sogar für kurze Zeit mit drei Punkten vorn, sind dann aber in die alten Fehler verfallen und haben uns von diesem Rückschlag nicht mehr erholt", sagte Köpp, der trotz des Hagener Auftaktsieges nicht daran glaubt, dass der Meister seinen Titel verteidigen wird.

Nächster Gegner der Metropolitan Baskets ist am Sonntag, 20.Oktober, um 12.30Uhr (Grundschule am Reesenbüttel, Ahrensburg) mit dem Herner TC ein weiterer Titelanwärter. Darauf gibt Marc Köpp aber nicht viel, zumal die Gäste ihr Heimspiel gegen die Osnabrück Panthers 62:66 verlor. "Uns trauen ja auch einige Experten den Gewinn der Staffelmeisterschaft zu."

Statistik: Viertel: 21:16, 20:20, 21:16, 19:18.

Metropolitan Baskets (Punkte): Jasmin Zimmermann (22), Mirja Beckmann (19), Merle Bitter (13), Stefanie Jacobs (7), Maxime Mönke (4), Isabel Schultz (3), Josina Großmann (2), Andrea Matanovic, Katja Schultz.

Metropolitan Baskets belegen beim WNBL-Vorbereitungsturnier in Bochum den zweiten Platz

Die Metropolitan Baskets haben ihre Feuertaufe mit ihrem ersten Auftritt beim WNBL-Vorbereitungsturnier der Metropol Girls in Bochum erfolgreich bestanden. Das neuformierte Team der beiden Coaches Marc Köpp und Katharina Kühn belegte am Ende mit drei Erfolgen aus den insgesamt vier Spielen des Wochenende einen guten zweiten Platz. Am Samstag gewann man gegen die ChemCats aus Chemnitz sowie das Team Göttingen mit 60:50 bzw. 53:36. Die Metro Girls benötigten gegen die Chemnitzerinnen jedoch die gesamte erste Halbzeit (28:33), um sich zu finden und sich so richtig in die Partie hineinzuspielen. Nach der Pause gelang es den Mädchen jedoch endgültig den Schalter umzulegen. Die ChemCats wurden nun konsequenter gestört und mit einem 10:0-Lauf in den Anfangsminuten der zweiten Hälfte konnte man den Grundstein für den ersten Sieg im ersten Match als Team Metropolitan Baskets Hamburg legen. Erfreulich war auch, dass sich fast alle Spielerinnen bei der Premiere in die Korbschützenliste eintrugen.

Die Begegnung gegen das Team Göttingen, welches gegenüber der Vorsaison einen großen altersbedingten Aderlass an Topspielerinnen zu verkraften hat, verlief dann schon wesentlich entspannter. Von Beginn an hielten die Metro Girls die Zügel in der Hand und führten nach dem ersten Viertel mit 14:7. Coach Köpp nutzte die Partie, um sich von allen Spielerinnen unter Wettkampfbedingungen ein Bild zu machen und probierte dabei auch die eine oder andere Aufstellungsvariante ohne die etatmäßigen Leistungsträgerinnen aus. Hier und da war zwar noch einiges an Sand im Getriebe, was in dieser frühen Phase der Vorbereitung aber ganz normal ist. Auf und neben dem Court demonstrieren die Mädchen jedoch bereits schon jetzt großen Teamgeist und Einsatzbereitschaft. Sie treten als echte Einheit auf und leben bereits sichtbar den Gedanken des "Hamburger Teams".

Am Sonntag traf man mit dem TSV Hagen sowie den Metropol Girls dann auf zwei Konkurrenten aus der Nordwest-Staffel. Gegen den amtierenden deutschen WNBL-Meister TSV Hagen 1860 wirkten die Hamburger Mädels am Sonntagmorgen dann allerdings noch ein wenig verschlafen. Die Hagenerinnen erzeugten von Beginn an großen Druck und erwiesen sich als sehr clever und treffsicher, so dass man bereits nach dem ersten Viertel einem hohen Rückstand (8:22) hinterherlaufen musste. Erst im zweiten Spielabschnitt agierte man auf Augenhöhe mit den Mädchen aus NRW, konnte die Niederlage allerdings nicht mehr abwenden, sondern den Rückstand nur noch akzeptabel verkürzen.

Das abschließende Match gegen die gastgebenden Metropol Girls wurde dann noch mal ein echter Krimi mit Herzschlagfinale und Happy End. Beide Teams waren nach den bereits zuvor absolvierten drei Partien sichtbar müde und leisteten sich viele Flüchtigkeitsfehler. Den besseren Start hatten zunächst die Metropol Girls (4:8 - 4. Min), danach übernahmen jedoch die Hamburger Mädchen das Kommando und erspielten sich bis zum zweiten Viertel einen 19:11-Vorsprung, den die Gastgeberinnen allerdings blitzschnell ausgleichen konnten. So entwickelte sich in den beiden Mittelabschnitten ein enges Kopf-an-Kopf-Duell mit wechselnden Führungen. Im Schlussviertel schien den Metro Baskets zunehmend die Puste auszugehen, blieb der Korb mehr und mehr vernagelt, so dass die Gastgeberinnen meist mit vier bis sieben Punkten in Front lagen. In den beiden Schlussminuten packten die Hamburger Mädchen dann aber noch einmal ihr Kämpferherz aus und setzten ihr Vorhaben, dass Turnier mit einem Sieg zu beenden in die Tat um. In der Schlussminute gelang zunächst der Ausgleich zum 51:51 und 16 Sekunden vor dem Abpfiff sicherte Jasmin Zimmermann mit einem Korbleger von der linken Seite ihren Mädels den viel umjubelten Last-Minute-Erfolg.

Nicht nur wegen dieses positiven Abschlusses zeigten sich auch die Coaches mit dem Turnierverlauf insgesamt sehr zufrieden. Die beiden Tage in der Bochumer Rundsporthalle haben Ihnen viele wichtige Erkenntnisse für die weitere Trainingsarbeit bis zum Saisonstart gebracht, aber auch den Eindruck bestätigt, dass aus den vormaligen Konkurrentinnen in kurzer Zeit bereits eine nahezu verschworene Einheit mit ganz viel Teamspirit geworden ist, die großen Appetit auf die anstehende WNBL-Spielzeit macht.

Punkteverteilung gegen Chemnitz: Jasmin Zimmermann (18), Mirja Beckmann, Julia Zollenkopf, Merle Bitter (je 8), Maxime Mönke (6), Lena Winkelmann, Mona Nöldemann, Stefanie Jakobs, Josina Großmann, Lena Goerke, Isabel Schultz (je 2), Andrea Matanovic.

Punkteverteilung gegen Göttingen: Merle Bitter (14), Jasmin Zimmermann (10), Andrea Matanovic (8), Josina Großmann (5), Lena Goerke, Maxime Mönke (je 4), Julia Zollenkopf, Isabel Schultz (je 3), Lena Winkelmann (2), Mona Nöldemann, Stefanie Jacobs, Mirja Beckmann.

Punkteverteilung gegen Hagen: Jasmin Zimmermann (17), Andrea Matanovic (12), Lena Winkelmann (10), Isabel Schultz (3), Lena Goerke, Julia Zollenkopf, Merle Bitter (je 2), Mona Nöldemann, Maxime Mönke, Stefanie Jacobs, Mirja Beckmann, Josina Großmann.

Punkteverteilung gegen Metropol Girls: Merle Bitter (17), Jasmin Zimmermann (16), Mirja Beckmann, Josina Großmann, Lena Goerke, Andrea Matanovic (je 4), Lena Winkelmann, Julia Zollenkopf (je 2), Maxime Mönke, Stefanie Jacobs, Isabel Schultz. 

Die Turnierergebnisse im Überblick:

Sonnabend:

TSV Hagen 1860 - ChemCats Chemnitz 61:43
Team Göttingen - Metropol Girls 31:62
ChemCats Chemnitz - Metropolitan Baskets 50:60
Metropol Girls - TSV Hagen 1860 38:53
Metropolitan Baskets - Team Göttingen 53:36

Sonntag:

ChemCats Chemnitz - Metropol Girls 58:47
Metropolitan Baskets - TSV Hagen 1860 48:61
Team Göttingen - ChemCats Chemnitz 40:67
Metropol Girls - Metropolitan Baskets 51:53
TSV Hagen 1860 - Team Göttingen

WNBL-Gruppeneinteilung Saison 2013/14 und Tryout in Wedel

Der Deutsche Basketball Bund hat die Gruppeneinteilungen für die WNBL-Spielzeit 2013/14 bekannt gegeben. Das neuformierte Team der Metropolitan Baskets Hamburg muss sich in der kommenden Saison in der Nordgruppe mit dem Osnabrücker SC, der BG Rotenburg/Scheeßel, dem Herner TC, den evo New Baskets Oberhausen, den Metropol Girls Bochum/Recklinghausen sowie dem amtierenden deutschen Meister TSV 1860 Hagen messen. Für das Team des Trainerduos Köpp/Kühn bedeutet dies Auswärtsspiele mit viel Reiseflair, denn allein vier Mal muss man nun weite Fahrten ins Ruhrgebiet auf sich nehmen, anstatt wie in der letzten Saison nach Berlin oder Halle  reisen zu müssen. "Keine Frage, Fahrten nach Berlin, Wolfenbüttel oder Göttingen wären uns vom organisatorischen und finanziellen Aufwand her lieber gewesen, aber wir müssen nehmen was kommt und werden uns bestens auf diese Spiele vorbereiten" so Teammanager Stefan Möller.

Trotz hochsommerlicher Temperaturen waren am vergangenen Dienstag zum zweiten Try Out-Termin in der Wedeler Steinberghalle 25 Spielerinnen erschienen, um sich beim Trainerduo Marc Köpp und Katharina Kühn für einen Platz im WNBL-Kader der Saison 2013/14 zu empfehlen. Unterstützt von der aus Wedel stammenden Bundesligaspielerin Laura Rahn (TV Saarlouis), fühlten die Coaches den Mädchen u.a. in Sachen Koordination, Basics und Spielfähigkeit auf den Zahn. Nach gut zwei Stunden schweißtreibender Arbeit erfolgte dann aufgrund der Eindrücke der beiden Try Outs die Nominierung des vorläufigen  25 Spielerinnen umfassenden Trainingskaders, aus dem nach den Sommerferien dann das leistungsstärkste 16-Köpfige Saisonaufgebot bestimmt werden soll. Alle Spielerinnen erhalten von den Coaches in den nächsten Tagen für die Ferienzeit ein Trainingsprogramm, um für den Start Anfang August optimal vorbereitet zu sein.

Die Metropolregion Hamburg bündelt ihre WNBL-Kräfte

Aus Stormarn Wild Wings/Ahrensburg und SC Rist Wedel Lady Vikings werden die Metropolitan Baskets Hamburg

Der Ahrensburger TSV und der SC Rist Wedel gehen ab der nächsten Saison in der weiblichen U17-Nachwuchsbundesliga zukünftig gemeinsame Wege. Waren beide Vereine bislang Konkurrenten in der Nordstaffel der WNBL, kooperiert man nun und geht zur Saison 2013/14 erstmals mit einer Spielgemeinschaft unter dem Namen "Metropolitan Baskets Hamburg" an den Start.

Beide Vereine haben sportlich in der zurückliegenden Spielzeit das Teilnahmerecht an der WNBL-Saison 2013/14 erworben. Während die Stormarn Wild Wings mit dem Einzug in die Play Offs den Klassenverbleib bereits frühzeitig gesichert hatten, gelang dies den Rister Lady Vikings auf dem Play-Down Turnier im westfälischen Recklinghausen.

Erste Gespräche zur Kräftebündelung gab es bereits schon vor längerer Zeit, richtig konkret wurde dieser Schritt allerdings erst im Rahmen einer grundsätzlichen Neuausrichtung des weiblichen Leistungsbereiches in der Metropolregion Hamburg, den die drei Vereine Ahrensburger TSV, SC Alstertal-Langenhorn und SC Rist Wedel mit Beteiligung des Hamburger Basketball Verbandes in die Wege leiten wollen. Neben dem WNBL-Team soll der gesamte weibliche Bereich der Metropolregion Hamburg, von der Jugend bis hin zum Damenteam in der 2.Bundesliga, eine einheitliche strukturelle Ausrichtung erhalten. So wird voraussichtlich auch das Team des SC Alstertal-Langenhorn, welches als Regionalligameister die angestrebte Rückkehr in die 2.Bundesliga bewerkstelligen konnte, unter dem Namen Metropolitan Baskets Hamburg in der 2.DBBL an den Start gehen. Auch im Damenbereich kooperieren die drei Vereine und wollen damit den Standort Hamburg langfristig auf eine gesunde Basis stellen.

Das WNBL-Team wird dabei als Sprungbrett für talentierte Nachwuchsspielerinnen ein wichtiger Baustein sein. Trainiert wird das Team vom bewährten Duo Marc Köpp und Katharina Kühn, die zusammen in der letzten Saison bereits das Team der Wild Wings erfolgreich gecoacht und auf Anhieb in die Play Offs geführt haben. Beide erhalten nun die Aufgabe, aus den Spielerinnen beider Mannschaften eine homogene und schlagkräftige Einheit zu formen. Die organisatorische Leitung der neuen Spielgemeinschaft übernehmen Christoph Schmalisch (Wedel) und als Teammanager Stefan Möller (Ahrensburg).

Trainiert wird in Abstimmung mit den Heimvereinen zwei Mal in der Woche zentral in Hamburg. Die Heimspiele werden hingegen wohl wechselweise in den bekannten Heimspielhallen in Ahrensburg und Wedel absolviert, so dass die Fans an beiden Standorten auch weiterhin hochklassigen WNBL-Basketball zu sehen bekommen. Damit verbunden ist natürlich der starke Wunsch, dass eine schnelle Identifikation erreicht wird und die Anhänger dann auch weitere Fahrtwege nicht scheuen und das Team an beiden Standorten unterstützen werden. Wenn es die Organisation zulässt, wird die ein oder andere Partie auch an einem zentralen Hamburger Spielort ausgetragen. Durch den neuen Spielmodus der WNBL erhöht sich zudem die Anzahl der zu absolvierenden Spiele, so dass sich dadurch weitere Möglichkeiten der Spielortgestaltung ergeben.

Hamburg, seine Metropolregion und alle Basketballanhänger dürfen sich also in der nächsten Saison auf hochklassigen Basketball im weiblichen Nachwuchsbereich freuen. Die sportliche Zielsetzung der neuen Spielgemeinschaft für die Saison 2013/14 lautet zunächst erst einmal hanseatisch bescheiden Play Off-Teilnahme.

Stimmen zur Kooperation:
Christoph Schmalisch (Jugendwart SC Rist Wedel):
"Wir freuen uns, dass die Kooperation zustande gekommen ist. So können wir den engagiertesten und talentiertesten Nachwuchs-Spielerinnen der Hamburger Basketballregion die Möglichkeit geben, unter den besten Bedingungen miteinander trainieren und spielen zu können. Dies kann wesentlich dazu beitragen, den Hamburger Mädchen-Basketball in den Vereinen zu stärken. Wir hoffen, dass die Kooperation ein Erfolgsmodell wird und sich zukünftig noch mehr Vereine daran beteiligen."

Stefan Möller (Sportlicher Leiter Ahrensburger TSV):
"Für die nachhaltige Entwicklung und Stärkung des weiblichen Basketballsports in der Metropolregion Hamburg ist die Kooperation der Vereine für die WNBL sowie für das Projekt Damen-Bundesliga der richtige Schritt. Mit der vorgezeichneten Ausrichtung vom Jugend- bis zum Damenbereich unter dem Projekt ?Metropolitan Baskets Hamburg? soll es zukünftig eine klar definierte Struktur in Hamburg geben. Wir hoffen, dass alle Vereine diesen Weg langfristig mitgehen und auch aktiv unterstützen."

Marc Köpp (Headcoach WNBL-Team Metropolitan Baskets Hamburg):
"Die Kooperation der Vereine und die Bildung der Spielgemeinschaft sind das Beste, was wir für den weiblichen Leistungsbasketball in der Metropole Hamburg tun können. Damit wurde der Grundstein gelegt. Nun kann die Arbeit losgehen. Packen wir's an!"

Brigitte Schwemmler (Hamburger Basketball Verband Vizepräsidentin Jugend):
"Der Hamburger Basketball Verband begrüßt die Kooperation in der WNBL ausdrücklich. Wir freuen uns, dass mit diesem Model die Leistungsentwicklung im Mädchenbasketball neue Impulse bekommt und entwickelt werden kann. Wir hoffen, dass sich weitere Vereine angesprochen fühlen, die Kooperation zu unterstützen."

Alexander May (Hamburger Basketball Verband Landestrainer Bundeskaderbetreuung):
"Ich begrüße die Kooperation der beiden Vereine. Für die leistungssportliche Entwicklung des Mädchenbereiches ist das genau der richtige Schritt, dem sich hoffentlich noch einige Vereine anschließen werden. Ich erhoffe mir, dass so langfristig ein Unterbau für unser DBBL Projekt entsteht und sich alle Hamburger Vereine mit der WNBL und der DBBL identifizieren."

WNBL: Rist Lady Vikings erfolgreich beim Brinker Cup in Herne

Nach erfolgreichem Testspiel in Kiel im Anschluss an das Trainingscamp in den Sommerferien ging es vom 07.-09.09.2012 für den neu zusammengestellten WNBL-Kader um Coach Adesina (Shina) Ogundipe nach Herne, um sich dort erstmals der Konkurrenz zu stellen. Insbesondere für die Spielerinnen des Jahrgangs '98 war es eine Premiere, sollten sie doch nach nur wenigen Trainingseinheiten erstmals gegen eine Zonenverteidigung spielen und neue Systeme umsetzen.

Gemeldet waren die WNBL-Teams aus Herne, Göttingen, Niedersachsen, Weiterstadt, Osnabrück und Rhöndorf, mit Niedersachsen und Osnabrück somit auch zwei direkte Ligakonkurrenten der Lady Vikings in der anstehenden Saison.

Unter toller Führung der WNBL-erfahrenenen Spielerinnen des Jahrgangs '96 (Mona Frey, Jana Meier, Franziska Schreiner und Sarah Heyn) konnten die jüngeren Spielerinnen (Jg. '97 und '98) die anfängliche Nervosität schnell ablegen und die mit 5 Punkten knappe Niederlage im ersten Spiel gegen Göttingen schnell abhaken. Die folgenden Spiele gegen Team Niedersachsen Nord, SG Weiterstadt, TC Herne und OKE Panthers Osnabrück konnten dank beeindruckender Teamleistungen gewonnen werden, ehe man sich am Sonntag dem bis dahin ungeschlagenen und insbesondere körperlich überlegenen Team aus Rhöndorf knapp mit 9 Punkten geschlagen geben musste.

Das Team der Lady Vikings erreichte hinter TV Rhöndorf und punktgleich mit dem Team Göttingen einen hervorragenden 3. Platz und hat damit alle anderen teilnehmenden Teams und auch teilweise sich selbst bzw. die eigenen Erwartungen überrascht.

Die Ergebnisse:

SC Rist Lady Vikings - Team Göttingen 19:24

Team Niedersachsen Nord - SC Rist Lady Vikings 37:41

SG Weiterstadt - SC Rist Lady Vikings 36:46

TC Herne - SC Rist Lady Vikings 32:39

SC Rist Lady Vikings - OKE Panthers Osnabrück 37:34

SC Rist Lady Vikings - TV Rhöndorf 35:44

Abschließend ist festzustellen, dass die Truppe während des gesamten Wochenendes nicht nur starke individuelle Leistungen gezeigt hat, sondern sowohl auf als auch neben dem Spielfeld als tolles Team aufgetreten ist und so den SC Rist auch in Herne hervorragend repräsentiert hat.

Für die Lady Vikings haben gespielt:

Mona Frey (Jahrgang '96), Sarah Heyn ('96), Jana Meier ('96), Franziska Schreiner ('96), Kathalina Bestmann ('97), Kaja Dünkel ('97), Steffi Jacobs ('97), Lena Winkelmann ('97), Rieke Ehrsam ('98) und Sonja Nagora ('98).

Lady Vikings: Die Saison ist beendet

Die SC Rist Lady Vikings sind am Sonntagnachmittag aus den Playoffs ausgeschieden und haben die WNBL-Saison 2011/2012 damit beendet. Die 46:79-Niederlage gegen den TSV Hagen 1860 war zugleich der letzte Auftritt der 95er in der U17-Bundesliga, die (teils) seit Beginn der WNBL dabei waren und in der kommenden Saison aus Altersgründen nicht mehr in der Liga spielberechtigt sind. Für Luisa Hannemann, Nina Jakubaschk, Sara Kalipke, Janine Krügel, Laura Schroeder sowie die am Sonntag fehlenden Maye Dibba und Aylin Seker heißt es somit Abschied nehmen von den Lady Vikings. "Ich freue mich für die 95er, dass wir in ihrer letzten Saison zum ersten Mal die Playoffs erreicht haben", sagte Coach Adesina Ogundipe. Natürlich hätten er und sein Team die Saison gerne noch etwas verlängert, doch wie bereits im ersten Spiel der Playoff-Serie gegen Hagen erwies sich der TSV als die stärke Mannschaft.

"Es war im Vergleich zur Vorwoche auf jeden Fall eine Steigerung", meinte der Trainer. Unverändert blieb allerdings, dass die Lady Vikings wieder körperlich unterlegen waren, zumal Ogundipe am Ende gezwungenermaßen sogar völlig ohne Center spielen ließ. "Wir hatten nicht genug Körpergröße entgegenzusetzen und waren oft auch nicht abgebrüht genug. Es waren einige unnötige Fehler dabei, aber wir haben gekämpft und haben das Beste daraus gemacht. Auch wenn es am Ende der Saison nicht mehr so gut lief wie zuvor, sind wir in die Playoffs eingezogen - das ist im Vergleich zu den zwei Jahren zuvor eine Steigerung", bilanzierte Ogundipe.

Lady Vikings (Punkte): Schroeder (13), Schreiner (12), Frey (10), Krügel (5), Jakubaschk (3), Kalipke (2), Hannemann (1), Heyn, Jacobs, Meier.

Lady Vikings: Trotz hoher Niederlage am Ende ein positives Gefühl

Die Lady Vikings verloren zum Auftakt der WNBL-Playoffs beim TSV Hagen 1860 mit 48:100 und liegen in der Best of three-Serie damit mit 0:1 im Hintertreffen. "Es war klar, dass es schwierig werden würde", sagte Headcoach Adesina Ogundipe. Ohne dies als Ausrede verstanden wissen zu wollen, wies der Trainer auf die Personalsituation hin. Laura Schroeder und Jana Meier fehlten, zudem verletzte sich am Vortag Mona Frey bei den 2. Damen, Nina Jakubaschk erlitt während der Partie einen Pferdekuss.

"Hagen war sehr stark und physisch überlegen. Wir sind ganz gut gestartet, doch im Laufe des Spiels hat sich die Physis dann deutlich bemerkbar gemacht", so Ogundipe. Zur Halbzeit stand es 25:60 aus Wedeler Sicht. Der Coach veranlasste einige Umstellungen, "die aber erst im letzten Viertel so richtig fruchteten", wie er berichtete. In den letzten gut fünf Minuten ließen die Lady Vikings nur noch drei Punkte zu. "Wir sind mit einem guten Gefühl aus dem Spiel herausgegangen. Es ist natürlich schade, so hoch zu verlieren, aber wir haben gesehen, dass wir die mehr als nur ein bisschen ärgern können", sagte Ogundipe.

Im Rückspiel am Sonntag (11. März, 16:00 Uhr) wollen die Lady Vikings noch einmal alles daran setzen, den 1:1-Ausgleich zu schaffen. Schroeder und Meier sind aller Voraussicht nach wieder dabei, zudem soll der Heimvorteil genutzt werden. Für das Spiel konnte mit Nike ein Partner gewonnen werden - in der Halbzeit gibt es attraktive Preise zu gewinnen, es wird kräftig gerührt, um so viele Zuschauer wie möglich in die Steinberghalle zu bewegen. Es lohnt sich, die Lady Vikings zu unterstützen! Eine Überraschung könnte noch drin sein, denn immerhin ist ja Playoff-Zeit...

Lady Vikings (Punkte): Schreiner (14), Frey (11), Zollenkopf (9), Jakubaschk (5), Kalipke (4), Hannemann (3), Heyn (2), Jacobs.

Lady Vikings: "Die Spielerinnen standen total neben sich"

Das vorzeitige Erreichen der Playoffs ging angesichts dieser bitteren Niederlage fast unter. Die Lady Vikings unterlagen beim Team Niedersachsen Nord mit 31:91 und versetzten sich und ihrem Headcoach Adesina Ogundipe damit einen nicht unerheblichen Schock: "Ich kann's kaum in Worte fassen. Da war kein Feuer, kein Biss, kein Herz. Die Spielerinnen standen total neben sich. Sie waren nur physisch anwesend, von einem Willen zur Gegenwehr konnte keine Rede sein. Die Spielerinnen waren völlig blockiert, sie haben nicht mal gekämpft. Egal, was ich ihnen gesagt habe, es kam nicht an. Nach dem Spiel waren sie auch ratlos und konnten nicht erklären, was los war", meinte Ogundipe.

Gegen die Niedersächsinnen um eine überragende Juniorennationalspielerin Emma Stach (41 Punkte) gelang den Lady Vikings in der Offense kaum etwas. Man ergab sich in sein Schicksal - eine Reaktion blieb aus. "Wir haben einfach keine Gegenwehr geleistet", so der Trainer. Da die Metropol Girls am Sonntag ebenfalls verloren, qualifizierten sich die Lady Vikings ungeachtet der bitteren Niederlage erstmals für die WNBL-Playoffs - ein toller Erfolg, auch wenn die Leistungen gegen Niedersachsen Nord sowie in der Vorwoche gegen Osnabrück im Vergleich vor allem zur Hinrunde doch deutlich abfielen. "In den nächsten zwei Wochen bis zum letzten Gruppenspiel gegen Herne müssen wir das aus dem Weg räumen. Schlimmer kann's auch nicht werden. So wie am Sonntag kenne ich mein Team gar nicht. Mit Herne haben wir wegen der unnötigen Niederlage aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen", setzt Ogundipe auf eine erhebliche Steigerung nach dem gewaltigen Schuss vor den Bug, den seine Schützlinge gegen Niedersachsen Nord erhielten.

Lady Vikings (Punkte): Meier, Schroeder (je 6), Kalipke (5), Frey, Hannemann (je 4), Jakubaschk, Schreiner, Zollenkopf (je 2), Jacobs.

Lady Vikings: Tabellenführer war eine Nummer zu groß

Bittere Niederlage für die Lady Vikings gegen den Tabellenführer Osnabrück. Das Team von Headcoach Adesina Ogundipe unterlag in Niedersachsen mit 33:66 und musste die Gastgeberinnen bereits im Anfangsviertel ziehen lassen: "Osnabrück war sehr gut auf uns vorbereitet. Wir sind mit deren Defense nicht zurecht gekommen. Das erste Viertel war schon so etwas wie die Vorentscheidung und hat unseren Spielerinnen den Mut genommen", sagte der Trainer.

Mit 6:23 lagen die Lady Vikings nach zehn Minuten im Rückstand - mehr als gute Phasen waren auch im weiteren Verlauf der Partie kaum drin. Erst im letzten Abschnitt, der mit 11:10 an die Wedelerinnen ging, agierte man mit den Osnabrückerinnen auf Augenhöhe, die in dieser Phase der Begegnung allerdings auch schon munter durchwechselten. "Schade, dass wir erst so spät umgesetzt haben, was wir vorhatten", so Ogundipe. Zumeist waren die Gastgeberinnen in Sachen Athletik und Willen präsenter und bereiter als die Lady Vikings. "Wir müssen uns deutlich mehr ins Zeug legen, wenn wir a) die Playoffs erreichen wollen und b) in den Playoffs Erfolg haben wollen", so der Coach.

Die Lady Vikings rangieren zwar weiterhin auf dem vierten Platz und noch vier Punkte vor den Metropol Girls. Allerdings hat das Team aus Recklinghausen bisher eine Partie weniger absolviert und zudem noch das vermeintliche leichtere Restprogramm. Für Ogundipes Mädels, die allerdings gegenüber den Metropol Girls den besseren direkten Vergleich besitzen, geht es noch zum Dritten Team Niedersachsen Nord (5. Februar, 11:00 Uhr), zum Abschluss gastiert der Tabellenzweite Herner TC (18. Februar, 18:00 Uhr) am Steinberg. "Es ist ärgerlich, dass wir jetzt anfangen müssen zu rechnen und nicht vorher schon den Sack zugemacht haben. Jetzt müssen wir die Suppe auslöffeln, die wir uns eingebrockt haben", meint der Trainer.

Lady Vikings (Punkte): Schroeder (12), Frey (7), Hannemann, Schreiner (je 4), Jakubaschk (3), Heyn (2), Meier (1), Jacobs, Kalipke.

Lady Vikings: Ein Sieg fürs Selbstbewusstsein

"Das war ein Super-Sieg und gut fürs Selbstbewusstsein", freute sich Headcoach Adesina Ogundipe über den klaren Erfolg (75:39) seines Teams gegen New Basket Oberhausen. "Wir haben das nachgeholt, was wir in der Vorwoche in Recklinghausen haben vermissen lassen und konnten weiter daran arbeiten, uns für die Playoffs bereit zu machen", so der Trainer voll des Lobes.

Insbesondere der zweite Durchgang war geradezu ein "Sahneviertel" für die Lady Vikings. Den Gästen wurden nicht mehr als vier Punkte gestattet: "Es freut einen Trainer immer sehr, wenn so gut verteidigt wird", sagte Ogundipe. Der Druck der Wedelerinnen resultierte in zahlreichen Ballgewinnen, die wiederum in Punkte umgemünzt wurden. Zur Halbzeit führten die Lady Vikings mit 33:15, nach 30 Minuten stand es 56:29.

Ogundipe ließ verstärkt auch seine Rookies ans Werk - und die dankten es ihm mit guten Vorstellungen: "Alle haben ihre Leistung gebracht", meinte der Coach. Ein starkes WNBL-Debüt feierte dabei Lena Winkelmann aus der W15.

Am Sonntag (29.Januar, 12:00 Uhr) treten die Lady Vikings beim Tabellenführer Osnabrück an. "Da müssen wir unser 1A-Game bringen, um gewinnen zu können", sagt Ogundipe.

Lady Vikings (Punkte): Frey (24), Schroeder (13), Meier (12), Winkelmann (6), Zollenkopf (5), Hannemann, Kalipke, Schreiner (je 4), Heyn (3), Bestmann.

Lady Vikings: Playoff-Rennen weiter ungewollt spannend

Ein "rabenschwarzer Tag", der in einem 46:51 bei den Metropol Girls resultierte, sorgt für zusätzliche Spannung im Rennen um die Playoffs in der WNBL Gruppe Nord. Aus Sicht der Lady Vikings völlig unnötigerweise. "Die Niederlage tut weh", sagte Headcoach Adesina Ogundipe und meinte eben nicht nur das Spiel an sich, sondern auch die Tabellensituation: Die Metropol Girls haben wieder Tuchfühlung zu den Lady Vikings aufgenommen, die zwar weiterhin auf dem vierten Platz stehen, aber tunlichst nachlegen sollten, um den Einzug in die Playoffs nicht zu gefährden.

In Recklinghausen hatte Ogundipe aufgrund von Krankheiten und Verletzungen nur ein dezimiertes Aufgebot zur Verfügung. Dazu gehörte Franziska Schreiner, die zwar spielte, dies allerdings ebenfalls nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte tat. Zur Halbzeit führten die Lady Vikings mit 25:22, doch anschließend "war der Wurm drin", sagte der Coach. "Wir haben einfach nichts getroffen. Die Quoten waren unterirdisch. Wir hatten nie zwei, drei gute Aktionen hintereinander, sondern  einer gelungenen folgte fast immer eine schlechte Aktion", meinte der Trainer. "Das war leider viel zu oft kopflos. Wir hätten 15 bis 20 Punkte mehr haben können, wenn wir normal getroffen hätten und nicht so viele einfache und unnötige Fehler gemacht hätten. Es war teilweise wie verhext. Dadurch ging irgendwann auch der Kampfgeist runter. Wir hatten leider einen rabenschwarzen Tag gegen einen Gegner, den man schlagen kann", ergänzte er.

Am kommenden Sonntag (15:00 Uhr, Steinberghalle) treffen die Lady Vikings auf den Tabellenletzten Oberhausen und brauchen einen Sieg, um das Saisonziel Playoffs nicht zusätzlich zu gefährden.

Lady Vikings (Punkte): Frey (15), Meier (10), Hannemann (9), Schroeder (5), Schreiner (4), Heyn (2), Jacobs (1), Kalipke, Zollenkopf.

Lady Vikings: Kämpferischer Jahresabschluss

Adesina Ogundipe. Foto: Claus Bergmann

Beinahe mit dem letzten Aufgebot sicherten sich die Lady Vikings im letzten Spiel des Jahres einen 64:53-Sieg im Lokalderby gegen die Stormarn Wild Wings / Ahrensburg und feierten somit ihren vierten Punkterfolg der Saison. "Wir sind verletzungsbedingt nur zu acht aufgelaufen, doch auf alle acht konnte ich zählen", freute sich Headcoach Adesina Ogundipe. Sein Team nahm die Härte des Derbys an und hatte eine seiner großen Stärken in der Ausgeglichenheit: "In jedem Viertel gab es ein, zwei Spielerinnen, die in der Defense auf einmal richtig gut aufgespielt haben. Alle haben Verantwortung übernommen", sagte Ogundipe. "Es war ein schnelles, attraktives und spannendes Spiel. Es hat allen Spaß gemacht: Den Spielerinnen, den Trainern und den Zuschauern", so der Coach.

Bis ins letzte Viertel bekämpften sich beide Teams auf Augenhöhe, ehe den Lady Vikings der entscheidende Schritt zum Sieg gelang: "Im letzten Viertel haben wir den Sack dank unserer Abgeklärtheit und Cleverness zugemacht", so Ogundipe. In dieser Phase trumpfte in der Offense insbesondere Laura Schroeder auf - 13 Punkte gelangen der Aufbauspielerin im vierten Abschnitt. Neben dem guten Zusammenspiel als Einheit wirkte sich bei den Lady Vikings zudem positiv aus, dass sich die Anzahl der Ballverluste diesmal in engen Grenzen hielt.

Nun geht es erst einmal in die Weihnachtspause, um im neuen Jahr an die Leistung des Sieges in Ahrensburg anzuknüpfen. "Wir wollen dann unseren Playoff-Platz untermauern", gibt Ogundipe als Ziel aus. Die nächste Partie absolviert sein Team am 15. Januar auswärts gegen die Metropol Girls.

Lady Vikings (Punkte): Schreiner (21), Schroeder (17), Frey (13), Hannemann (9), Jacobs (3), Meier (1), Heyn, Kalipke.

Lady Vikings: Dem negativen Trend nicht widerstanden

Sara Kalipke. Foto: Bergmann

Die Hinrunde in der WNBL Gruppe Nord ist beendet. Für die Lady Vikings ging's am letzten Spieltag der ersten Saisonphase gegen das Team Niedersachsen Nord. Das Team von Headcoach Adesina Ogundipe musste sich mit 48:62 geschlagen geben und hat nunmehr drei Siege sowie drei Niederlagen auf dem Konto. "Ich bin sehr positiv überrascht und finde, dass wir sehr gut mithalten", zog Sara Kalipke das Fazit der Hinrunde.

Die Partie gegen Niedersachsen Nord begannen die Lady Vikings in guter Manier - erfreut konstatierte der Trainer das Ausnutzen der eigenen Stärken. Zunächst jedenfalls. 18:13 stand es nach zehn Minuten, doch im Verlauf des zweiten Abschnitts "kippte die Stimmung", meinte Ogundipe. Verantwortlich dafür: Der eine oder andere Ballverlust und die dadurch Oberwasser gewinnenden Gäste. "Das war dann leider nie mehr richtig aufzuhalten, der Trend setzte sich auch später fort", sagte er. Schwächen beim Rebounding und das Vernachläsigen des Zusammenspiels waren zwei Faktoren, so der Coach. Und weitere: "Wir sind nicht mehr zurückgelaufen und haben doofe Fouls gemacht." Die Niedersächsinnen lagen zur Halbzeit bereits in Führung und packten nach der Pause noch weiter drauf. "Mitte des dritten Viertels war unser Wille gebrochen. Insgesamt war das zu wenig, um gegen so ein Team gewinnen zu können. Wir haben so schlecht gespielt, dass der Gegner Gelegenheit hatte, zwischenzeitlich seine besten Spieler zu schonen", meinte Ogundipe. "Teilweise haben wir uns aufgegeben und waren auch ziemlich kaputt", ergänzte Sara Kalipke. Einige Ausfälle hatten die Lady Vikings zu verkraften - das kostete "Körner" und raubte dem Trainer zudem weitere Alternativen.

Die Rückrunde beginnt für die Lady Vikings am 11. Dezember mit der Begegnung beim Lokalrivalen Stormarn Wild Wings / Ahrensburg.

Lady Vikings (Punkte): Schroeder (17), Frey, Schreiner (je 9), Jakubaschk (7), Hannemann, Kalipke, Meier (je 2), Heyn, Krügel.

Lady Vikings: Im Spitzenspiel an Osnabrück die Zähne ausgebissen

Janine Krügel. Foto: Claus Bergmann

Im Topspiel der WNBL Gruppe Nord mussten die Lady Vikings den Gästen aus Osnabrück den Vortritt lassen. Das Endresultat aus Wedeler Sicht: 52:63. Damit bleiben die Panthers weiterhin ungeschlagener Spitzenreiter, während die Lady Vikings ihren zweiten Rang vorerst räumen müssen.

"Leider haben wir nur phasenweise gut aufgespielt. Osnabrück hat uns mit ein, zwei Sachen überrascht, auf die wir nicht vorbereitet waren", sagte Headcoach Adesina Ogundipe. "Wir haben uns sehr viel Druck gemacht, weil es das Topspiel war", verriet Janine Krügel. Das machte sich bemerkbar und so lagen die Gastgeberinnen nach zehn Minuten gleich mal im Hintertreffen (9:15). Doch Stück für Stück kamen die Lady Vikings ins Laufen, vor allem in der Offense war die Handbremse nun gelöst. Bis zur Halbzeit knabberte man langsam aber sicher etwas vom Osnabrücker Vorsprung ab, auch wenn es dennoch mit fünf Punkten weniger auf dem Zettel (26:31) in die Pause ging.

"In der zweiten Halbzeit war unsere Motivation noch größer, wir wollten wieder ganz herankommen", blickte Janine Krügel zurück. Doch vollkommen klappte es nicht. Erst waren wieder die Gäste an der Reihe, ehe sich die Lady Vikings mühevoll zurückkämpften. "Wir haben darunter gelitten, dass meist ein Glied in der Kette nicht funktionierte, immer mal wieder jemand in der Defense gepennt hat", meinte Ogundipe, "Osnabrück hat unsere Schwächen erkannt und ausgenutzt." Dass es letztlich trotz nimmermüder Bemühungen nicht zum Heimsieg reichte, wollte der Trainer auch als Anerkennung für die Leistung des Gegners verstanden wissen: "Wenn man nur mit elf Punkten Unterschied gegen ein super-gutes Team wie Osnabrück verliert, kann man schon sagen, dass wir uns gut verkauft haben. Viele Sachen, die wir trainiert haben, wurden umgesetzt. Aber wir haben auch wieder Dinge gesehen, an denen wir noch arbeiten müssen", so Ogundipe.

Zwei Wochen haben die Lady Vikings nun Zeit, um sich auf die nächste Partie gegen das Team Niedersachsen Nord vorzubereiten - bereits das letzte Spiel der Hinrunde. Die ersten Erfahrungen und Eindrücke von der WNBL haben die "Rookies" demzufolge gesammelt: "Das Niveau ist sehr viel höher als in der Hamburger Runde. Man lernt sehr viel, und es macht viel Spaß", schildert Janine Krügel, einer der "WNBL-Frischlinge", ihre bisherige Begegnung mit der U17-Bundesliga.

Lady Vikings (Punkte): Schroeder (23), Jakubaschk (8), Frey (7), Hannemann, Schreiner (je 6), Krügel (2), Heyn, Jacobs, Kalipke, Meier.

Lady Vikings: Arbeitssieg in Oberhausen

Franziska Schreiner. Foto: Claus Bergmann

"Das hat sich gelohnt", sagte Franziska Schreiner auf dem Weg aus dem Ruhrgebiet zurück gen Norden. Gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen holte sie den ersten WNBL-Auswärtssieg der Saison. Das 65:56 sei zwar "hart erkämpft" gewesen, sagte Lady Vikings-Coach Adesina Ogundipe, doch am Ende zählte eben nur der Sätze aller Sätze im Sport: Sieg ist Sieg.

"Wir sind nicht so gut ins Spiel gekommen. Die Ganzfeldpresse haben wir vorher nur zweimal im Training geübt", sagte Franziska Schreiner. Auch hier, Zustimmung des Trainer: "Die Sachen, die wir ausprobiert haben, haben nicht so gut funktioniert", sagte Ogundipe. Zudem knickte auch noch Janine Krügel in der Anfangsphase um und fiel aus, später musste darüber hinaus Nina Jakubaschk passen, die sich beim Heimsieg gegen die Metropol Girls verletzt hatte und in Oberhausen wieder Schmerzen verspürte. So mussten sich die Lady Vikings mit sieben Spielerinnen durchkämpfen. "Viele einfache Würfe sind daneben gegangen", blickte Schreiner noch einmal auf den ersten und zweiten Abschnitt zurück. Zur Halbzeit lagen beide Teams gleichauf (29:29), doch nach der Pause begann die beste Phase der Lady Vikings.

Ogundipe stellte die Defense um, seine Schützlinge spielten nun zusehends ihre Stärken aus und brachten im dritten Viertel neun Punkte zwischen sich und den Gegner. "Es war ein sehr physisches Spiel, aber wir haben uns durchgebissen. Die Führung haben wir dann immer gehalten und den Sieg nach Hause gebracht", sagte der Coach.

Als nächsten Gegner begrüßen die Lady Vikings am Sonntag (13. November, 13:00 Uhr) die OKE Junior Panthers aus Osnabrück in der Steinberghalle. "Wir sind hochmotiviert, auch die zu schlagen. Aber dafür müssen wir besser spielen als in Oberhausen", blickt Franziska Schreiner auf das Duell mit den noch unbesiegten Niedersächsinnen voraus.

Lady Vikings (Punkte): Frey (19), Schreiner, Schroeder (je 15), Hannemann, Jakubaschk (je 5), Heyn (4), Kalipke (2), Krügel, Meier.

Lady Vikings: Ein Geburtstagsgeschenk für den Coach

Laura Schroeder

Ein Ständchen gab's, ein T-Shirt als Geschenk und jede Menge Kuchen. Und als Sahnehäubchen einen 65:45-Heimsieg gegen die Metropol Girls. Die Lady Vikings fuhren am dritten Spieltag der WNBL-Saison ihren zweiten Punkterfolg ein und beschenkten somit Geburtstagskind und Headcoach Adesina Ogundipe reichlich. Der Jubilar strahlte übers ganze Gesicht, hatte bei der Analyse der Partie dann allerdings auch den einen oder anderen Kritikpunkt an der Leistung seines Teams vorzubringen: "Es gab viele Fehler auf beiden Seiten, Gott sei Dank haben wir weniger gemacht als der Gegner", sagte Ogundipe. Seine Spielmacherin Laura Schroeder hatte das Geschehen ähnlich gesehen: "Wir haben den Gegner immer wieder herankommen lassen, vor allem in der ersten Halbzeit hätte das nicht sein müssen", meinte sie.

"Unser Vorteil waren die Guards. Sie haben viel Druck gemacht und ihre Erfahrung ausgespielt", meinte der Coach. "Man merkt deutlich, dass wir einige Spielerinnen dabei haben, die schon ihr drittes Jahr in der Liga spielen", ergänzte Laura Schroeder. Wie in den bisherigen zwei Partien auch glich das Geschehen einem Auf und Ab. Die Gastgeberinnen behielten zumeist die Kontrolle, ließen aber den einen oder anderen Run des Teams aus Recklinghausen und Herten zu. "Ein erfahreneres Team hätte das wohl ausgenutzt", meinte Ogundipe, "aber der Sieg mit 20 Punkten Abstand ist etwas, womit wir letztlich zufrieden sein können." Ein Lob verteilte der Trainer zudem an Sarah Heyn, "die einen kleinen Durchbruch geschafft hat." Pech hatte hingegen Nina Jakubaschk, die im zweiten Viertel verletzungsbedingt ausscheiden musste und anschließend nicht mehr ins Spiel eingreifen konnte.

Am kommenden Sonntag sind die Lady Vikings wieder auswärts gefordert. Es geht zu evo New Basket Oberhausen.  

Lady Vikings (Punkte): Schroeder (21), Schreiner (13), Frey (10), Hannemann (8), Heyn, Jakubaschk (je 4), Krügel (3), Meier (2), Jacobs, Kalipke.

WNBL: In Herne fehlte nicht viel

Um ausgeruht ins Duell mit dem Herner TC zu starten, reisten die Lady Vikings bereits am Vortag an, machten auf dem Hinweg Zwischenstation in Bielefeld, um die Ladybaskets anzufeuern, und fuhren anschließend weiter ins Ruhrgebiet. Die optimale Vorbereitung zahlte sich am Ende leider nicht aus, die Lady Vikings unterlagen dem HTC mit 53:60.

"Das war ärgerlich, weil wir Herne beim Vorberitungsturnier mit nur acht Spielerinnen mit 16 Punkten geschlagen hatten. Deshalb sind wir auch mit Selbstbewusstsein hingefahren, aber leider haben sich einige der Mädels beeindrucken lassen", bilanzierte Headcoach Adesina Ogundipe. "Wir waren am Anfang etwas unkonzentriert. Herne hat gut getroffen und viel Druck gemacht", sagte Mona Frey, die tags zuvor noch in Bielefeld auf dem Parkett stand. In der fast durchweg knappen Begegnung musste Ogundipe feststellen, dass einige Spielerinnen nach den Ferien noch nicht wieder in Bestform waren. Alles Faktoren, die den Lady Vikings in der Schlussphase nicht entgegenkamen, als man 1:50min vor dem Ende mit drei Punkten im Hintertreffen lag, aber nicht mehr den entscheidenen Schwung in Richtung Auswärtssieg aufbrachte. Dass Frey wegen ihres fünften Foul in der Endphase nicht mehr mitwirken konnte, kam hinzu.

"Wenn ich es positiv betrachte, waren das alles abstellbare Fehler, die zu der Niederlage geführt haben", sagte Ogundipe. Mit seinen Spielerinnen, die ihr Saisonziel mittlerweile in Richtung Playoffs korrigierten, will er künftig im Training vermehrt Drucksituationen erzeugen, um für die entsprechenden Phasen während der Partien gerüstet zu sein: "An der mental toughness fehlt es noch zu oft", sagt er. "Es sind viele Neue dabei, aber wir sind schon gut zusammengewachsen. Wir können alle Teams schlagen, wenn wir einen guten Tag haben", sagt Mona Frey, warum das Ziel Playoffs realistisch ist.

Weiter geht es für die Lady Vikings am kommenden Sonntag (30. Oktober, 13:00 Uhr) mit dem Heimspiel gegen die Metropol Baskets/Recklinghausen, ein noch weitgehend unbekannter Gegner für die Wedelerinnen: "Es ist ein relativ junges Team, aber das sagt ja über die Qualität nichts aus. Wir werden im Training an den Sachen arbeiten, die wir in Herne falsch gemacht haben und wollen auf alles vorbereitet sein", so der Coach.

Lady Vikings (Punkte): Schroeder (16), Schreiner (10), Frey (7), Meier (6), Hannemann, Krügel (je 4), Dibba, Heyn, Jakubaschk (je 2), Bestmann, Jacobs, Zollenkopf.

Lady Vikings: Derbysieg am ersten Spieltag

Zweistellige Punktausbeute: Franziska Schreiner. Foto: Claus Bergmann

"Das war ein guter Auftakt für uns. Bei jeder Einzelnen ist zwar noch viel Luft nach oben, aber unterm Strich ist es super gelaufen", bilanzierte Adesina Ogundipe, Headcoach der Lady Vikings, im Anschluss an den 73:53-Heimsieg gegen die Stormarn Wild Wings / Ahrensburg am ersten Spieltag der neuen WNBL-Saison. "Viele der Mädels haben vorher schlecht geschlafen. Manche, weil es ihr erster Auftritt in der WNBL war, manche weil das erste Spiel gleich ein Lokalderby war, von dem im Training alle geredet haben. Dass es gleich so gut geklappt hat, ist eine große Erleichterung für uns", fuhr der Trainer fort.

Die Lady Vikings lieferten eine kämpferisch tadellose Leistung ab, verteidigten ebenso aggressiv wie wirkungsvoll und arbeiteten auch beim Rebounding gewissenhaft. Nach der Halbzeit (30:24) setzten sie sich mehr und mehr ab und führten im dritten Viertel (21:8) die Entscheidung herbei. "Intensität und Konzentration haben in der Endphase nachgelassen. In einem engen Spiel kann einen so etwas den Sieg kosten", meinte Ogundipe. Doch der Vorsprung, den sich seine Mädels erarbeitet hatten, reichte, um die Punkte in der Steinberghalle zu behalten. "Auch die ganz Jungen haben sich in ihrem ersten WNBL-Spiel gut eingebracht. Ich konnte alle Spielerinnen einsetzen, und sie haben es mit guten Leistungen zurückgezahlt", lobte der Coach.

Am kommenden Sonntag sind die Lady Vikings beim Herner TC zu Gast, den man in der Vorbereitung besiegen konnte. Neben dem Erfolg beim Saisonauftakt also ein weiterer Grund, mit einem positiven Gefühl gen Ruhrgebiet zu fahren.

Lady Vikings (Punkte): Frey (19), Schreiner (16), Schroeder (11), Jakubaschk (10), Hannemann (6), Krügel (5), Jacobs (4), Zollenkopf (2), Bestmann, Dibba, Heyn.

WNBL: Nur ein Sieg, aber gelungene Testläufe in Herne

Luisa Hannemann

Härtetests am laufenden Band standen für die Lady Vikings am vergangenen Wochenende beim Brinker-Cup in Herne auf dem Programm. Ausschließlich WNBL-Teams waren am Start und so konnte Headcoach Adesina Ogundipe trotz schlechter Vorzeichen wichtige Erkenntnisse über den derzeitigen Vorbereitungsstand gewinnen. Aufgrund von Krankheiten, Verletzungen und dem gleichzeitig in Bamberg stattfindenden Verbandsturnier standen den Vikings lediglich acht Spielerinnen zur Verfügung. Einerseits ein Manko, aber dennoch: "Im Endeffekt war es gut, weil alle viel Spielzeit bekommen haben", sagte Center Luisa Hannemann. "Es gab zwar nur einen Sieg für uns, aber es war ein gutes Wochenende. Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert, alle haben sich eingebracht. Schön war dabei auch zu sehen, wie sich die Neuen eingefügt haben", ergänzte Coach Ogundipe.

Zum Auftakt unterlagen die Lady Vikings am Sonnabend dem späteren Turniersieger TSV Hagen (26:56), doch bereits im Duell mit Chemnitz lief es besser. "Einige Dreier in der Schlussphase haben uns weh getan, aber wir haben gut mitgehalten", meinte der Trainer. Ähnliches gab es vom Spiel gegen Göttingen (38:48) zu berichten. "Beide Teams waren die ganze Zeit mehr oder minder auf Augenhöhe. Unsere Systeme liefen gut, am Ende hat uns etwas Glück und Kraft gefehlt, Göttingen hatte die tiefere Bank", sagte Ogundipe.

Adesina Ogundipe

"Mich hat gefreut, dass wir am Sonntag dort weitergemacht haben, wo wir am Vortag aufgehört haben. Oft ist es andersherum", so der Coach. Gegen Gastgeber Herner TC (wie die Lady Vikings in der WNBL Gruppe Nord) gab's einen Sieg. "Das Spiel lief super. Alle haben gescort, alle haben sich eingebracht", lobte er. Folgerichtig stand ein 37:21-Erfolg der Lady Vikings. Im abschließenden Spiel um Platz fünf bekam man es abermals mit Göttingen zu tun. Mit seinem Göttinger Kollegen Finn Höncher (bekanntermaßen einst auch beim SC Rist aktiv) vereinbarte er vor der Partie, zu Übungszwecken ausschließlich mit Zonenverteidigung und Zonenoffense zu agieren. "Die Neuen haben das kurz erklärt bekommen, aber es hat gut funktioniert. Göttingen hatte kaum eine Chance zu penetrieren", sagte Luisa Hannemann. Ihr Coach pflichtete bei: "Das war richtig gut. Es wurde konzentriert gearbeitet, das Spiel war immer ausgeglichen." Wiederum allerdings mit dem besseren Ende für die Niedersächsinnen (35:38).

Eines, und das ist nicht gerade unwichtig, wurde in Herne zudem deutlich: "Die Neuen sind schon richtig im Team drin. Auf so langen Fahrten lernt man sich gut kennen. Teamgeist ist auf jeden Fall da", so Luisa Hannemann, die vor ihrer dritten WNBL-Saison zu den Erfahrenen gehört. Weitere Testspiele bis zum Saisonstart am 16. Oktober sind in Planung und damit zum Training zusätzliche Gelegenheiten, die menschliche und sportliche Kennenlernphase fortzusetzen. Bis dahin wird weiterhin an der Behebung der Schwächen gewerkelt. Was gibt es denn vor allem zu tun? "An den Offensesystemen müssen wir noch arbeiten, an der Genauigkeit. Und an der Kommunikation. Auf dem Feld müssen wir mehr miteinander sprechen", findet die Centerspielerin.

Lady Vikings: Klassenerhalt geschafft

Die Lady Vikings haben sich am Wochenende den Klassenerhalt in der WNBL gesichert. Mit zwei Siegen bei der Playdown-Runde in Düsseldorf hielt sich das Team von Headcoach Adesina Ogundipe schadlos. Zunächst schlug man Rhein Girls Basket / Neuss mit 43:39, anschließend gab es einen 55:49-Erfolg über die SG Rheinhessen.

"Das Wochenende war hart und wir sind sehr froh, dass wir es geschafft haben", sagte Ogundipe. In der ersten Partie gegen die Rhein Girls hatten die Lady Vikings nicht zuletzt dank einer variablen Defense die Nase vorn. "Zu Anfang des letzten Viertels lagen wir mit zehn Punkten vorn, haben es dann aber leider noch mal spannend werden lassen", so der Trainer. Doch die Wedelerinnen hatten den längeren Atem und ließen sich nicht mehr von der Siegerstraße abbringen. Dementsprechend sprach der Coach von "einem verdienten Sieg".

Auch im zweiten Duell "haben wir den Gegner relativ gut kontrollieren können", fuhr Ogundipe fort. Auch wenn es seine Schützlinge mit der SG Rheinhessen zu tun hatten, die anders als die Rhein Girls den Lady Vikings völlig unbekannt waren. "Das war ein relativ großes und kräftiges Team, aber wir hatten technische Vorteile", so der Coach. Seine Mädels lagen meist in Front, doch die scheinbare Sicherheit hatte auch ihre Nachteile. Denn die SG Rheinhessen nutzte einige Nachlässigkeiten der Grün-Gelben und startete zwischenzeitlich einen Run. Da Sarah Kalipke, Simita Kaur und Luisa Hannemann verletzungsbedingt ausscheiden mussten, standen Ogundipe am Ende nur noch sechs Spielerinnen zur Verfügung, die aber den zweiten Sieg und damit den Klasenerhalt sicherten.

Die sportliche Qualifikation für eine dritte Spielzeit in der U17-Bundesliga haben die Lady Vikings also in der Tasche. Und damit ist es Zeit, auf die nun beendete Saison 2010/11 zurückzublicken. "Wir haben am Anfang der Saison ein bisschen länger gebraucht, zu einer Teamstruktur zu finden. Der Start war relativ holprig und wir haben Spiele verloren, in denen wir gut gespielt haben", so Ogundipe. Das Ziel, die Spielerinnen individuell weiterzuentwickeln, sieht der Coach als erreicht an. Janne Tullius und Laura Schroeder sammelten Erfahrungen im Zweitliga-Kader und in der Regionalliga, fast alle Akteurinnen der Lady Vikings machten zwischen Stadtliga und 2. DBBL erste Schritte im Damen-Basketball. "Natürlich hätten wir in der WNBL gerne mehr Spiele gewonnen und die Playoffs erreicht", sagt der Trainer, gibt aber zu bedenken, dass sein junges Team mit Levke Brodersen, Sina Borchert, Maren Walter und verletzungsbedingt Aylin Seker starke Abgänge/Ausfälle zu ersetzen hatte. "Wir wollen das WNBL-Team noch stärker in die Kooperation einbinden. Wie genau das aussieht, werden wir sehen, noch sind wir in den Planungen", so Ogundipe mit Blick in Rchtung Zukunft.

WNBL: Heimniederlage gegen Göttingen

Die Lady Vikings mussten sich am Sonntag dem Team Göttingen mit 40:60 geschlagen geben. "Göttingen ist ein Team, das wir gut kennen, deswegen haben wir uns etwas ausgerechnet. Wir hatten uns einige Dinge überlegt, die wir aber nur teilweise umsetzen konnten", sagte Headcoach Adesina Ogundipe.

In den ersten 17 Minuten der Partie sah es gut aus für die Wedelerinnen. Ogundipe erblickte in dieser Phase ein sehr souveränes Vorgehen seiner Mädels, die zahlreiche Ballgewinne verbuchten, konzentriert agierten und konsequenterweise die Führung besaßen. "Dann sind wir leider eingebrochen. Göttingen hat immer mehr seine Größe und seine Vorteile unter dem Korb ausgespielt", schilderte der Coach seine Eindrücke. Dass Janne Tullius fehlte, machte die Aufgabe am Brett nicht eben einfacher. So schmolz der Vorsprung (13:6 nach dem ersten Viertel), beim Gang in die Kabinen zur Halbzeit lag bereits Göttingen mit sechs Zählern in Front.

Im weiteren Verlauf der Partie wollten die Lady Vikings mit einer Intensitätssteigerung in der Defense zurück in die Spur gelangen. Ogundipe: "Das hat überhaupt nicht geklappt." Wobei auf beiden Seiten im dritten Abschnitt nicht viel gelang, insbesondere was die Offense betraf. 5:10 lautete das Ergebnis des dritten Viertels aus Wedeler Sicht. Während der abschließenden zehn Minuten sollten nur noch zehn Punkte für den SC Rist hinzukommen. "Leider ging's weiter bergab", stellte Ogundipe fest und brachte diese Tatsache auch mit dem konditionellen Zustand seines Teams in Zusammenhang: "Unser Fitnesszustand ist momentan nicht gut. Ansätze waren wieder da, und wir können mithalten. Aber nur so lange wie unsere Luft reicht", sagte der Coach. An diesen Aufgaben zu arbeiten und sich auf die Abstiegsrunde vorzubereiten, hat Ogundipe an prominenter Position auf die Prioritätenliste gesetzt. Dementsprechend soll auch das abschließende Gruppenspiel in Oberhausen am Sonntag zu diesem Zweck genutzt werden: "Wir wollen uns für die Playdowns bereit machen, wollen die Zeit nutzen, uns weiter zu verbessern und an den Sachen feilen, die noch nicht funktionieren", sagte Ogundipe.

Lady Vikings: Letzte Playoff-Chance vorbei

Die Lady Vikings haben keine Chance mehr auf die Playoffs in der Weiblichen-Nachwuchs-Basketball-Bundesliga. Das steht nach der Heimniederlage gegen den Herner TC vom Wochenende fest. Mit 51:77 verlor das Team von Headcoach Adesina Ogundipe gegen den Tabellenzweiten und erwischte dabei alles andere als einen guten Tag. "Wir hatten uns etwas ganz Anderes vorgenommen und waren vor dem Spiel guter Dinge", so der Trainer.

Doch es kam anders. Die Lady Vikings fanden nicht zu ihrem Spiel und waren in der Verteidigung "ein Schatten unserer selbst", wie es Ogundipe in aller Deutlichkeit ausdrückte. So konnte Gästeakteurin Melina Knopp (30 Punkte) fast nach Belieben schalten. Nach zehn Minuten stand es 13:20 aus Wedeler Sicht, zur Halbzeit 25:41. Und Besserung trat nicht ein. Der HTC gab weiter Gas, die Lady Vikings konnten nicht mithalten. "Ein trauriges Spiel. Wir sind zu oft in Einzelaktionen verfallen und haben nicht unsere Stärken ausgespielt", bemängelte Ogundipe. "Das kleine Fenster der Möglichkeit, doch noch die Playoffs zu erreichen, ist damit leider geschlossen", so der Coach. Da der TuS Lichterfelde kürzlich sein Team vom Spielbetrieb zurückzog, liegt ein freies Wochenende vor den Lady Vikings, am 20. Februar (Tip-Off um 13:00 Uhr) gastiert dann das Team Göttingen in der Steinberghalle.

Lady Vikings (Punkte): Schreiner (15), Schroeder (9), Kaur (8), Hannemann (7), Tullius (6), Frey (4), Fresch (2), Hofmann, Jakubaschk, Kalipke, Meier, Reimann.

Lady Vikings: In Rotenburg klar unterlegen

Die Lady Vikings mussten am Wochenende bei der BG Rotenburg/Scheeßel eine klare Niederlage hinnehmen. 31:70 hieß es nach 40 Spielminuten.
"Von Anfang an konnten wir das Tempo gut mithalten und haben im ersten Viertel gute transition defense gespielt, aber leider gab es durch Spielerwechsel dann immer wieder Einbrüche. Unsere Bank ist leider nicht so tief wie die Rotenburger", so Coach Adesina Ogundipe. Deshalb musste er feststellen, dass es in der Folge fast konstant bergab ging. Die Rotenburger Zonenverteidigung stellte die Lady Vikings vor große Schwierigkeiten: "Da fehlt uns noch die Erfahrung und Abgebrühtheit. Wir haben sehr viele junge Spielerinnen, die in der Hinsicht noch eine Menge lernen müssen", sagte der Trainer. Nicht förderlich war in diesem Zusammenhang zudem, dass Simita Kaur ausfiel und Laura Schroeder früh mit Knieproblemen ausschied. "Ohne Schützen war es dann sehr schwierig gegen Rotenburgs Zone", so Ogundipe.

Zur Halbzeit stand es 19:38 aus Wedeler Sicht, nach dem Seitenwechsel legten die starken Niedersächsinnen noch einen drauf. Ogundipe: "Unsere Ausbeute im dritten Viertel war sehr mager. Es war bitter, dass wir keinen Weg gefunden haben." Die Entscheidung zugunsten der BG'89 war also längst gefallen und daher freute sich der Coach, dass der am Ende dennoch einige positive Aspekte erkennen durfte: "Im letzten Viertel haben wir uns etwas gefangen, aber unter dem Strich war das nur noch Kosmetik. Wir müssen an Verbissenheit zunehmen, aber das hat mit Selbstvertrauen zu tun."

Am 6. Februar, im Heimspiel gegen Herne (15:00 Uhr), hoffen die Lady Vikings besser mithalten zu können. Und Ogundipe ist diesbezüglich durchaus guter Dinge: "Wir kennen Herne gut. Das ist ein starkes Team, aber schlagbar. Von den nächsten beiden Heimspielen gegen Herne und Göttingen erhoffe ich mir viel." Aller Voraussicht nach dann noch nicht wieder einsatzbereit wird die langzeitverletzte Aylin Seker sein, die seit Monaten wegen eines Kreuzbandrisses ausfällt. "Ihre Heilung ist bisher sehr gut verlaufen. Sie hat schon ein bisschen geworfen, aber ist noch nicht im Training. Ende des Monats hat sie einen Termin beim Arzt, dann wissen wir mehr", sagt der Coach. Dass die Innenspielerin mit ihrer Reboundstärke und athletischen Spielweise den Lady Vikings sehr fehlt, ist offensichtlich. Unter Umständen und wenn es optimal läuft, so Ogundipe, könnte Seker möglicherweise ihr Comeback noch in dieser Saison feiern.

Lady Vikings (Punkte): Fresch, Hannemann, Schreiner, Tullius (je 6), Jakubaschk, Meier, Schroeder (je 2), Frey (1), Hofmann, Kalipke, Reimann.

WNBL: Lady Vikings wieder knapp geschlagen

Erneut fehlte nicht viel zum zweiten Saisonsieg. Die Lady Vikings unterlagen am Sonntag in der Steinberghalle evo New Basket Oberhausen mit 64:73. Weiter geht es für das Team von Headcoach Adesina Ogundipe nach der Weihnachtspause am 9. Januar mit dem Heimspiel gegen BG 2000 Berlin.

In der Partie gegen Oberhausen lieferten sich die Lady Vikings über fast die gesamte Spieldauer ein Duell auf Augenhöhe mit dem Tabellenfünften. "In der ersten Halbzeit gab es jede Menge Führungswechsel, es war immer knapp", resümierte der Trainer. In einem Spiel, "in dem Scoring zunächst nur phasenweise stattfand", wie Ogundipe es nannte, nutzten die Gastgeberinnen ihre Chancen zu Beginn konsequent aus: "Alle haben sich eingebracht. Wir haben die Lücken gut erkannt und sind immer wieder zum Korb gezogen", lobte der Coach. Ein erhebliches Manko betraf allerdings die Ausbeute von der Freiwurflinie. 13 Fehlversuche gab es auf Wedeler Seite bereits während der ersten beiden Viertel, 19 waren es im gesamten Spiel: "Das hat uns natürlich sehr weh getan", musste der Trainer feststellen.

Ihren Mini-Vorsprung nach 20 Minuten (33:32) bauten die Gäste aus Oberhausen nach dem Seitenwechsel ein wenig aus. Ogundipe: "Wir sind nach der Halbzeit schlecht ins Spiel gekommen. Aber wir waren immer nah dran und Oberhausen immer in greifbarer Nähe." Und die Lady Vikings bemühten sich redlich. Beim Gang in den Schlussabschnitt betrug der Rückstand sechs Zähler, im Laufe des finalen Viertels rückte man noch einmal auf zwei Punkte an Oberhausen heran, vermochte die Wende aber letztlich doch nicht herbeizuführen. "Wir wollten es teilweise erzwingen und sind auch beim Rebound nicht mehr so gut nachgegangen wie noch zuvor", meinte der Coach. Ein 9:0-Lauf der Gäste in der Endphase ließ schließlich die Hoffnung auf den Heimsieg platzen.

Mit Blick auf den bisherigen Saisonverlauf und die kommenden Aufgaben im neuen Jahr urteilte Ogundipe: "Wir haben jetzt alle Teams gesehen; alle hatten wir gegen uns in greifbarer Nähe. Das Ärgerlichste ist, dass wir nicht so hätten verlieren müssen, wie wir es getan haben. Aber wir haben auch erkennen können, dass es an uns liegt und dass wir die Chance haben, gegen diese Teams zu gewinnen."

Lady Vikings (Punkte): Kaur (14), Schreiner (13), Schroeder, Tullius (je 12), Frey (7), Fresch (4), Hannemann (2), Gümüs, Hofmann, Jakubaschk, Kalipke, Meier.

WNBL: Lady Vikings verlieren in Göttingen

Die Lady Vikings haben ihr Auswärtsspiel beim Team Göttingen am Sonntag mit 48:65 verloren. Zu schaffen machte dem Team von Headcoach Adesina Ogundipe dabei ein schwaches drittes Viertel. "Ansonsten haben wir ausgeglichen gespielt", so der Trainer. Nach zehn Minuten lagen die Vikings knapp mit 10:13 zurück, ließen im zweiten Abschnitt aber einen 12:3-Lauf folgen, um sich somit mit vier Zählern Vorsprung in Führung zu bringen. Doch dann kam der Rückschlag: Die Leistungsträger der Vikings kassierten nun ein Foul nach dem anderen und mussten deshalb von Coach Ogundipe erst einmal auf die Bank beordert werden. Insgesamt 16 Vergehen monierten die Schiedsrichter bis zur Halbzeit auf Wedeler Seite, Göttingen bekam im selben Zeitraum sechs Pfiffe gegen sich. Am Ende der Partie las sich dieses Verhältnis wie folgt: 26:10 für die Lady Vikings.

Den zwischenzeitlichen Führungswechsel konterten die Gastgeberinnen und lagen zur Halbzeit wie nach zehn Minuten mit drei Punkten vorn (28:25). Nach dem Seitenwechsel mussten die Lady Vikings abreißen lassen. Die Zonenverteidigung entfaltete nicht die gewünschte Wirkung, nach der Umstellung fehlte es an Aggressivität: Umstände, die Göttingen ausnutzte und nicht zuletzt von jenseits der Dreierlinie ein ums andere Mal erfolgreich war. Den Rückstand nach 30 Minuten (38:55) vermochten die Lady Vikings im Schlussdurchgang nicht mehr zu reduzieren und hatten somit eine Auswärtsniederlage zu konstatieren.

Am kommenden Sonntag (12. Dezember, 14:00 Uhr) treffen die Schützlinge von Coach Ogundipe am Steinberg auf den Tabellenfünften evo New Basket Oberhausen.

Viertelergebnisse (aus Wedeler Sicht): 10:13, 15:15, 13:27, 10:10

Lady Vikings (Punkte): Tullius (11), Kaur, Schreiner (je 10), Frey (6), Jakubaschk (5), Schroeder (4), Hannemann (2), Fresch, Hofmann, Meier.

Lady Vikings: Die Konstanz fehlt noch

17 Zähler für Simita Kaur gegen Hagen. Foto: Bergmann

Dieser Spielverlauf kam den SC Rist Lady Vikings bekannt vor. Im vierten Saisonspiel der WNBL lieferten die Schützlinge von Headcoach Adesina Ogundipe über weite Strecken der Begegnung eine ordentliche Leistung ab, mussten sich dem TSV Hagen letztlich jedoch mit 61:77 geschlagen geben.

Nach einem ausgeglichenen Anfangsviertel (19:19) erkämpften sich die Gäste im zweiten Abschnitt einen kleinen Vorsprung, so dass die Lady Vikings zur Halbzeit mit 31:36 zurück lagen. Im Anschluss an die Pause waren wieder die Risterinnen an der Reihe. Der eine oder andere Fehler wurde durch großen kämpferischen Einsatz getilgt, der Trainer sagte: "Im dritten Viertel lief es genau so, wie ich es von meiner Mannschaft sehen will." Nicht zuletzt seinem Frontcourt sprach der Ogundipe ein Lob aus. Seine Guards übten viel Druck auf den Gegner aus und zogen bei eigenem Ballbesitz das Tempo an. Den dritten Durchgang entschieden die Lady Vikings mit 17:15 für sich und besaßen damit bei einem Zwischenstand von 48:51 vor dem Gang ins Schlussviertel eine realistische Siegchance. "Leider sind wir dann wieder eingeknickt. Da kam viel zusammen: Müdigkeit, Nerven und fehlende Abgebrühtheit. Wir haben angefangen, dumme Fehler zu machen, auch unsere fehlende Größe unter dem Korb hat sich jetzt bemerkbar gemacht", meinte der Coach. So erhöhten die Hagenerinnen den Abstand zusehends und ließen diesen aus Wedeler Sicht deutlich größer werden als nötig. Die positive Erkenntnis: Die Lady Vikings können mit den Topteams mithalten, allerdings noch nicht über 40 Minuten. An der Konstanz wird noch kräftig gefeilt, sagt Ogundipe, der seinen Mädels aber bescheinigt: "Sie sind auf einem guten Weg."

Am kommenden Sonntag (28. November, 15:00 Uhr) empfangen die Lady Vikings den TuS Lichterfelde in der Steinberghalle. Die Berliner gewannen bislang drei ihrer vier Saisonspiele.

Lady Vikings (Punkte): Kaur (17), Tullius (12), Schroeder (10), Fresch, Schreiner (je 9), Frey, Hannemann (je 2), Jakubaschk, Kalipke, Meier.

In Herne verloren - doch es war mehr drin

Die Enttäuschung war geradezu greifbar. Selbst hunderte Kilometer entfernt, selbst am Telefonhörer. "Eine super ärgerliche Niederlage", war der erste Kommentar, den Adesina Ogundipe, Headcoach der Lady Vikings, nach dem 40:59 seines Teams beim Herner TC von sich gab. Eine kleine, aber feine sprachliche Nuance des 33-Jährigen drückte aus, dass ein Erfolg beim Tabellenführer im  Bereich des Möglichen lag: "Wir wurden nicht besiegt, sondern wir haben das Spiel verloren. Das Ergebnis spiegelt überhaupt nicht den Spielverlauf wider", so Ogundipe.

Seinen Mädels bescheinigte er, vor der Halbzeit vor allem in der Defensive eine starke Leistung abgeliefert zu haben. "Den Plan, den wir hatten, haben wir zunächst sehr gut umgesetzt: Wir sind viel gelaufen, haben gut gereboundet und über Fast Breaks gepunktet", sagte der Trainer. Konsequenterweise agierten die Lady Vikings mit dem nach wie vor ungeschlagenen HTC auf Augenhöhe, lagen nach zehn Minuten mit 13:15 hinten, führten dann jedoch bis zur kurz vor der Halbzeit. Im Anschluss an die Pause folgte allerdings der Einbruch. "Unsere Konzentration hat nachgelassen, dumme Fehler haben sich gehäuft und wir haben die Rebounds nicht mehr geholt", sprach Ogundipe das Negative an und äußerte den Eindruck, die Müdigkeit seines Teams habe im Laufe des dritten und vierten Abschnitt fast kontinuierlich zugenommen. Je mehr die Lady Vikings abbauten, desto deutlicher setzten sich die Gastgeberinnen ab. Bis weit ins dritte Viertel hinein war das nicht der Fall, umso mehr allerdings während der abschließenden zehn Minuten Spielzeit, die der HTC mit 18:5 für sich entschied.

"Sehr ärgerlich, Herne war schlagbar. Diese Erkenntnis und das, was wir gut gemacht haben, müssen wir mitnehmen", so Ogundipe. Und zwar in die nächste Aufgabe, die da am kommenden Sonnabend heißt: TSV Hagen. "Hagen ist sehr ausgeglichen besetzt", hat der Coach den TSV vom Vorbereitungsturnier um den Brinker-Cup noch gut in Erinnerung. Und stehte nach drei Siegen aus drei Partien derzeit auf dem dritten Tabellenrang der WNBL Gruppe Nord. Tip-Off in der Steinberghalle ist um 14:00 Uhr.

Lady Vikings (Punkte): Tullius (9), Fresch, Schroeder (je 8), Frey (7), Kaur, Schreiner (je 4), Gümüs, Hannemann, Hofmann, Jakubaschk, Kalipke, Meier.

WNBL: Erstes Heimspiel endet ohne Sieg

15 Punkte gegen Rotenburg: Laura Schroeder. Foto: Bergmann

Die Lady Vikings trotzten dem Sturm nach Kräften, doch am Ende fegten die Hurricanes den Sieg mit in Richtung Niedersachsen. Im ersten Heimspiel der neuen WNBL-Saison mussten sich die Wedelerinnen der BG'89 Rotenburg/Scheeßel mit 49:65 geschlagen geben. "Ein bisschen unglücklich", wie Headcoach Adesina Ogundipe nach der Partie urteilte.

Der Start gestaltete sich durchaus zur Zufriedenheit des Trainers, der sich mit seinem Team vor allem auf die Zonenverteidigung der Gäste vorbereitet hatte. Dass sich mit Simita Kaur allerdings eine Stütze in schneller Abfolge vier Fouls abholte und bereits in der neunten Minute nach vier Pfiffen gegen sie auf der Bank Platz nehmen musste, passte nicht ins Konzept. 12:16 stand es beim ersten quarter break. Die Gäste aus Niedersachsen - mit der kürzlich vom SC Rist nach Rotenburg gewechselten Sina Borchert - profitierten in der Folge ein ums andere Mal von Wedeler Unkonzentriertheiten in der Verteidigung, allen voran Emma Stach (insgesamt 26 Zähler) drehte mitunter auf. Die Lady Vikings bekamen den Rotenburger Topscorer nicht in den Griff, zudem hätte sich Ogundipe beherzteres Zupacken beim Rebound und ein flinkeres Verhalten in der Transition gewünscht.

Im Anschluss an die Halbzeitpause (Zwischenstand: 24:33) erhöhten die Hurricanes ihren Vorsprung, doch die Lady Vikings antworteten und kamen zu Beginn des letzten Viertels dann noch einmal auf neun Punkte heran. "Leider konnten wir das dann nicht durchhalten und weiter verkürzen", sagte der Coach. Zumal Rotenburg dem seinerseits einen Run entgegensetzte und sich somit deutlich dem Auswärtssieg annäherte. "Es war erst unser zweites Saisonspiel, wir müssen unseren Rhythmus noch finden", bilanzierte Ogundipe und führte genauer aus: "Die Ballkontrolle war ok, aber unsere Innenspieler müssen sich noch mehr zutrauen." Die Lady Vikings werden daran arbeiten, um vielleicht schon am kommenden Wochenende beim Auswärtsspiel in Herne diesbezüglich entsprechende Fortschritte zu machen. Der HTC ist dem Coach dank der Teilnahme am Vorbereitungsturnier in eben Herne nicht unbekannt. Und er sagt: "Ein starkes Team, aber andererseits auch keines, das für uns in unerreichbarer Ferne wäre."

Lady Vikings (Punkte):
Schroeder (15), Tullius (12), Fresch (8), Frey (5), Schreiner (4), Jakubaschk (3), Kaur (2), Braun, Gümüs, Hannemann, Hofmann, Kalipke.

Lady Vikings: Saisonauftakt mit Auswärtssieg

Janne Tullius zieht zum Korb.

Erfolgreicher Start für die SC Rist Lady Vikings im ersten Spiel der WNBL-Runde 2010/2011. Das Team von Headcoach Adesina Ogundipe musste am Sonnabend auswärts ran und bewältigte seine Aufgabe souverän, bezwang BG 2000 Berlin mit 70:47. "Das war ein guter Auftakt, aber Luft nach oben ist immer", bilanzierte der Trainer. In der Hauptstadt trafen seine Schützlinge auf ein "junges, frisches Team", so der Coach. "Schon im Zuge der ersten Halbzeit haben wir gesehen, dass das Spiel zu gewinnen war", berichtete Ogundipe. "Wir wollten über gute Defense ins Spiel kommen und viele Fast Breaks laufen. Das ist uns zuerst nur bedingt gelungen. Wir haben uns ein wenig von der hektischen Spielweise des Gegners anstecken lassen", sagte der Trainer. Schnell lagen die Lady Vikings mit 2:6 im Hintertreffen, doch schon bald legte sich die Nervosität des Saisonstarts ein wenig. Insbesondere im zweiten Viertel agierten Ogundipes Schützlinge dann deutlich verbessert: "Wir haben da schon viel strukturierter gespielt und haben es geschafft, Druck auf den Ball zu machen", sagte der Trainer. Und das wirkte sich dann prompt auch auf dem Punktezettel aus. Nur sieben Berliner Zähler ließ man im zweiten Abschnitt zu und erzielte selbst 23.

Defense! Nina Jakubaschk (rechts) arbeitet in der Verteidigung.

Im Anschluss an die Pause blieben die Lady Vikings zwar auch von der einen oder anderen durchwachsenen Phase nicht verschont, meisterten diese jedoch souverän. "Ein anderer Gegner hätte das vielleicht mehr bestraft", gab Ogundipe allerdings zu bedenken. Doch in Gefahr geriet der Auftaktsieg nicht. Vielmehr war der Trainer darauf bedacht, all seinen mitgereisten Akteurinnen Spielpraxis zu verschaffen und sie damit auch für ihre Arbeit im Training zu belohnen. Nur am Rande mitfiebern konnte hingegen Aylin Seker, die nach ihrer schweren Verletzung (Kreuzbandriss samt Knochenfraktur) noch einige Zeit der Rehabilitation benötigen wird. "Aylin wird wohl den Großteil der Saison ausfallen", befürchtet Ogundipe. Da sich zudem Sina Borchert kürzlich zu einem Wechsel zur BG Rotenburg/Scheeßel entschloss, "gilt es nun, diese Lücken zu schließen", so der Trainer, "das ist jetzt die Chance für die anderen Spielerinnen. Da Aylin so lange ausfällt, müssen wir noch mehr beim Ausboxen arbeiten, um unsere Größennachteile auszugleichen." Und in der Hinsicht sei der Sieg in Berlin schon einmal eine gute Vorbereitung auf das erste Heimspiel gewesen, so der Coach. Am kommenden Sonntag (07. November, 15:00 Uhr, Steinberghalle) treffen die Lady Vikings nämlich auf Rotenburg/Scheeßel. Und die Niedersächsinnen sind als ein deutlich anderes Kaliber einzuschätzen als das junge Team aus der Hauptstadt.

Lady Vikings (Punkte): Kaur (17), Tullius (14), Frey (11), Schroeder (10), Schreiner (7), Fresch (5), Hannemann, Jakubaschk, Kalipke (je 2), Hofmann, Meier.

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