Lady Vikings: "Die Spielerinnen standen total neben sich"

Das vorzeitige Erreichen der Playoffs ging angesichts dieser bitteren Niederlage fast unter. Die Lady Vikings unterlagen beim Team Niedersachsen Nord mit 31:91 und versetzten sich und ihrem Headcoach Adesina Ogundipe damit einen nicht unerheblichen Schock: "Ich kann's kaum in Worte fassen. Da war kein Feuer, kein Biss, kein Herz. Die Spielerinnen standen total neben sich. Sie waren nur physisch anwesend, von einem Willen zur Gegenwehr konnte keine Rede sein. Die Spielerinnen waren völlig blockiert, sie haben nicht mal gekämpft. Egal, was ich ihnen gesagt habe, es kam nicht an. Nach dem Spiel waren sie auch ratlos und konnten nicht erklären, was los war", meinte Ogundipe.

Gegen die Niedersächsinnen um eine überragende Juniorennationalspielerin Emma Stach (41 Punkte) gelang den Lady Vikings in der Offense kaum etwas. Man ergab sich in sein Schicksal - eine Reaktion blieb aus. "Wir haben einfach keine Gegenwehr geleistet", so der Trainer. Da die Metropol Girls am Sonntag ebenfalls verloren, qualifizierten sich die Lady Vikings ungeachtet der bitteren Niederlage erstmals für die WNBL-Playoffs - ein toller Erfolg, auch wenn die Leistungen gegen Niedersachsen Nord sowie in der Vorwoche gegen Osnabrück im Vergleich vor allem zur Hinrunde doch deutlich abfielen. "In den nächsten zwei Wochen bis zum letzten Gruppenspiel gegen Herne müssen wir das aus dem Weg räumen. Schlimmer kann's auch nicht werden. So wie am Sonntag kenne ich mein Team gar nicht. Mit Herne haben wir wegen der unnötigen Niederlage aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen", setzt Ogundipe auf eine erhebliche Steigerung nach dem gewaltigen Schuss vor den Bug, den seine Schützlinge gegen Niedersachsen Nord erhielten.

Lady Vikings (Punkte): Meier, Schroeder (je 6), Kalipke (5), Frey, Hannemann (je 4), Jakubaschk, Schreiner, Zollenkopf (je 2), Jacobs.

Lady Vikings: Tabellenführer war eine Nummer zu groß

Bittere Niederlage für die Lady Vikings gegen den Tabellenführer Osnabrück. Das Team von Headcoach Adesina Ogundipe unterlag in Niedersachsen mit 33:66 und musste die Gastgeberinnen bereits im Anfangsviertel ziehen lassen: "Osnabrück war sehr gut auf uns vorbereitet. Wir sind mit deren Defense nicht zurecht gekommen. Das erste Viertel war schon so etwas wie die Vorentscheidung und hat unseren Spielerinnen den Mut genommen", sagte der Trainer.

Mit 6:23 lagen die Lady Vikings nach zehn Minuten im Rückstand - mehr als gute Phasen waren auch im weiteren Verlauf der Partie kaum drin. Erst im letzten Abschnitt, der mit 11:10 an die Wedelerinnen ging, agierte man mit den Osnabrückerinnen auf Augenhöhe, die in dieser Phase der Begegnung allerdings auch schon munter durchwechselten. "Schade, dass wir erst so spät umgesetzt haben, was wir vorhatten", so Ogundipe. Zumeist waren die Gastgeberinnen in Sachen Athletik und Willen präsenter und bereiter als die Lady Vikings. "Wir müssen uns deutlich mehr ins Zeug legen, wenn wir a) die Playoffs erreichen wollen und b) in den Playoffs Erfolg haben wollen", so der Coach.

Die Lady Vikings rangieren zwar weiterhin auf dem vierten Platz und noch vier Punkte vor den Metropol Girls. Allerdings hat das Team aus Recklinghausen bisher eine Partie weniger absolviert und zudem noch das vermeintliche leichtere Restprogramm. Für Ogundipes Mädels, die allerdings gegenüber den Metropol Girls den besseren direkten Vergleich besitzen, geht es noch zum Dritten Team Niedersachsen Nord (5. Februar, 11:00 Uhr), zum Abschluss gastiert der Tabellenzweite Herner TC (18. Februar, 18:00 Uhr) am Steinberg. "Es ist ärgerlich, dass wir jetzt anfangen müssen zu rechnen und nicht vorher schon den Sack zugemacht haben. Jetzt müssen wir die Suppe auslöffeln, die wir uns eingebrockt haben", meint der Trainer.

Lady Vikings (Punkte): Schroeder (12), Frey (7), Hannemann, Schreiner (je 4), Jakubaschk (3), Heyn (2), Meier (1), Jacobs, Kalipke.

Lady Vikings: Ein Sieg fürs Selbstbewusstsein

"Das war ein Super-Sieg und gut fürs Selbstbewusstsein", freute sich Headcoach Adesina Ogundipe über den klaren Erfolg (75:39) seines Teams gegen New Basket Oberhausen. "Wir haben das nachgeholt, was wir in der Vorwoche in Recklinghausen haben vermissen lassen und konnten weiter daran arbeiten, uns für die Playoffs bereit zu machen", so der Trainer voll des Lobes.

Insbesondere der zweite Durchgang war geradezu ein "Sahneviertel" für die Lady Vikings. Den Gästen wurden nicht mehr als vier Punkte gestattet: "Es freut einen Trainer immer sehr, wenn so gut verteidigt wird", sagte Ogundipe. Der Druck der Wedelerinnen resultierte in zahlreichen Ballgewinnen, die wiederum in Punkte umgemünzt wurden. Zur Halbzeit führten die Lady Vikings mit 33:15, nach 30 Minuten stand es 56:29.

Ogundipe ließ verstärkt auch seine Rookies ans Werk - und die dankten es ihm mit guten Vorstellungen: "Alle haben ihre Leistung gebracht", meinte der Coach. Ein starkes WNBL-Debüt feierte dabei Lena Winkelmann aus der W15.

Am Sonntag (29.Januar, 12:00 Uhr) treten die Lady Vikings beim Tabellenführer Osnabrück an. "Da müssen wir unser 1A-Game bringen, um gewinnen zu können", sagt Ogundipe.

Lady Vikings (Punkte): Frey (24), Schroeder (13), Meier (12), Winkelmann (6), Zollenkopf (5), Hannemann, Kalipke, Schreiner (je 4), Heyn (3), Bestmann.

Lady Vikings: Playoff-Rennen weiter ungewollt spannend

Ein "rabenschwarzer Tag", der in einem 46:51 bei den Metropol Girls resultierte, sorgt für zusätzliche Spannung im Rennen um die Playoffs in der WNBL Gruppe Nord. Aus Sicht der Lady Vikings völlig unnötigerweise. "Die Niederlage tut weh", sagte Headcoach Adesina Ogundipe und meinte eben nicht nur das Spiel an sich, sondern auch die Tabellensituation: Die Metropol Girls haben wieder Tuchfühlung zu den Lady Vikings aufgenommen, die zwar weiterhin auf dem vierten Platz stehen, aber tunlichst nachlegen sollten, um den Einzug in die Playoffs nicht zu gefährden.

In Recklinghausen hatte Ogundipe aufgrund von Krankheiten und Verletzungen nur ein dezimiertes Aufgebot zur Verfügung. Dazu gehörte Franziska Schreiner, die zwar spielte, dies allerdings ebenfalls nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte tat. Zur Halbzeit führten die Lady Vikings mit 25:22, doch anschließend "war der Wurm drin", sagte der Coach. "Wir haben einfach nichts getroffen. Die Quoten waren unterirdisch. Wir hatten nie zwei, drei gute Aktionen hintereinander, sondern  einer gelungenen folgte fast immer eine schlechte Aktion", meinte der Trainer. "Das war leider viel zu oft kopflos. Wir hätten 15 bis 20 Punkte mehr haben können, wenn wir normal getroffen hätten und nicht so viele einfache und unnötige Fehler gemacht hätten. Es war teilweise wie verhext. Dadurch ging irgendwann auch der Kampfgeist runter. Wir hatten leider einen rabenschwarzen Tag gegen einen Gegner, den man schlagen kann", ergänzte er.

Am kommenden Sonntag (15:00 Uhr, Steinberghalle) treffen die Lady Vikings auf den Tabellenletzten Oberhausen und brauchen einen Sieg, um das Saisonziel Playoffs nicht zusätzlich zu gefährden.

Lady Vikings (Punkte): Frey (15), Meier (10), Hannemann (9), Schroeder (5), Schreiner (4), Heyn (2), Jacobs (1), Kalipke, Zollenkopf.

Lady Vikings: Kämpferischer Jahresabschluss

Adesina Ogundipe. Foto: Claus Bergmann

Beinahe mit dem letzten Aufgebot sicherten sich die Lady Vikings im letzten Spiel des Jahres einen 64:53-Sieg im Lokalderby gegen die Stormarn Wild Wings / Ahrensburg und feierten somit ihren vierten Punkterfolg der Saison. "Wir sind verletzungsbedingt nur zu acht aufgelaufen, doch auf alle acht konnte ich zählen", freute sich Headcoach Adesina Ogundipe. Sein Team nahm die Härte des Derbys an und hatte eine seiner großen Stärken in der Ausgeglichenheit: "In jedem Viertel gab es ein, zwei Spielerinnen, die in der Defense auf einmal richtig gut aufgespielt haben. Alle haben Verantwortung übernommen", sagte Ogundipe. "Es war ein schnelles, attraktives und spannendes Spiel. Es hat allen Spaß gemacht: Den Spielerinnen, den Trainern und den Zuschauern", so der Coach.

Bis ins letzte Viertel bekämpften sich beide Teams auf Augenhöhe, ehe den Lady Vikings der entscheidende Schritt zum Sieg gelang: "Im letzten Viertel haben wir den Sack dank unserer Abgeklärtheit und Cleverness zugemacht", so Ogundipe. In dieser Phase trumpfte in der Offense insbesondere Laura Schroeder auf - 13 Punkte gelangen der Aufbauspielerin im vierten Abschnitt. Neben dem guten Zusammenspiel als Einheit wirkte sich bei den Lady Vikings zudem positiv aus, dass sich die Anzahl der Ballverluste diesmal in engen Grenzen hielt.

Nun geht es erst einmal in die Weihnachtspause, um im neuen Jahr an die Leistung des Sieges in Ahrensburg anzuknüpfen. "Wir wollen dann unseren Playoff-Platz untermauern", gibt Ogundipe als Ziel aus. Die nächste Partie absolviert sein Team am 15. Januar auswärts gegen die Metropol Girls.

Lady Vikings (Punkte): Schreiner (21), Schroeder (17), Frey (13), Hannemann (9), Jacobs (3), Meier (1), Heyn, Kalipke.

Lady Vikings: Dem negativen Trend nicht widerstanden

Sara Kalipke. Foto: Bergmann

Die Hinrunde in der WNBL Gruppe Nord ist beendet. Für die Lady Vikings ging's am letzten Spieltag der ersten Saisonphase gegen das Team Niedersachsen Nord. Das Team von Headcoach Adesina Ogundipe musste sich mit 48:62 geschlagen geben und hat nunmehr drei Siege sowie drei Niederlagen auf dem Konto. "Ich bin sehr positiv überrascht und finde, dass wir sehr gut mithalten", zog Sara Kalipke das Fazit der Hinrunde.

Die Partie gegen Niedersachsen Nord begannen die Lady Vikings in guter Manier - erfreut konstatierte der Trainer das Ausnutzen der eigenen Stärken. Zunächst jedenfalls. 18:13 stand es nach zehn Minuten, doch im Verlauf des zweiten Abschnitts "kippte die Stimmung", meinte Ogundipe. Verantwortlich dafür: Der eine oder andere Ballverlust und die dadurch Oberwasser gewinnenden Gäste. "Das war dann leider nie mehr richtig aufzuhalten, der Trend setzte sich auch später fort", sagte er. Schwächen beim Rebounding und das Vernachläsigen des Zusammenspiels waren zwei Faktoren, so der Coach. Und weitere: "Wir sind nicht mehr zurückgelaufen und haben doofe Fouls gemacht." Die Niedersächsinnen lagen zur Halbzeit bereits in Führung und packten nach der Pause noch weiter drauf. "Mitte des dritten Viertels war unser Wille gebrochen. Insgesamt war das zu wenig, um gegen so ein Team gewinnen zu können. Wir haben so schlecht gespielt, dass der Gegner Gelegenheit hatte, zwischenzeitlich seine besten Spieler zu schonen", meinte Ogundipe. "Teilweise haben wir uns aufgegeben und waren auch ziemlich kaputt", ergänzte Sara Kalipke. Einige Ausfälle hatten die Lady Vikings zu verkraften - das kostete "Körner" und raubte dem Trainer zudem weitere Alternativen.

Die Rückrunde beginnt für die Lady Vikings am 11. Dezember mit der Begegnung beim Lokalrivalen Stormarn Wild Wings / Ahrensburg.

Lady Vikings (Punkte): Schroeder (17), Frey, Schreiner (je 9), Jakubaschk (7), Hannemann, Kalipke, Meier (je 2), Heyn, Krügel.

Lady Vikings: Im Spitzenspiel an Osnabrück die Zähne ausgebissen

Janine Krügel. Foto: Claus Bergmann

Im Topspiel der WNBL Gruppe Nord mussten die Lady Vikings den Gästen aus Osnabrück den Vortritt lassen. Das Endresultat aus Wedeler Sicht: 52:63. Damit bleiben die Panthers weiterhin ungeschlagener Spitzenreiter, während die Lady Vikings ihren zweiten Rang vorerst räumen müssen.

"Leider haben wir nur phasenweise gut aufgespielt. Osnabrück hat uns mit ein, zwei Sachen überrascht, auf die wir nicht vorbereitet waren", sagte Headcoach Adesina Ogundipe. "Wir haben uns sehr viel Druck gemacht, weil es das Topspiel war", verriet Janine Krügel. Das machte sich bemerkbar und so lagen die Gastgeberinnen nach zehn Minuten gleich mal im Hintertreffen (9:15). Doch Stück für Stück kamen die Lady Vikings ins Laufen, vor allem in der Offense war die Handbremse nun gelöst. Bis zur Halbzeit knabberte man langsam aber sicher etwas vom Osnabrücker Vorsprung ab, auch wenn es dennoch mit fünf Punkten weniger auf dem Zettel (26:31) in die Pause ging.

"In der zweiten Halbzeit war unsere Motivation noch größer, wir wollten wieder ganz herankommen", blickte Janine Krügel zurück. Doch vollkommen klappte es nicht. Erst waren wieder die Gäste an der Reihe, ehe sich die Lady Vikings mühevoll zurückkämpften. "Wir haben darunter gelitten, dass meist ein Glied in der Kette nicht funktionierte, immer mal wieder jemand in der Defense gepennt hat", meinte Ogundipe, "Osnabrück hat unsere Schwächen erkannt und ausgenutzt." Dass es letztlich trotz nimmermüder Bemühungen nicht zum Heimsieg reichte, wollte der Trainer auch als Anerkennung für die Leistung des Gegners verstanden wissen: "Wenn man nur mit elf Punkten Unterschied gegen ein super-gutes Team wie Osnabrück verliert, kann man schon sagen, dass wir uns gut verkauft haben. Viele Sachen, die wir trainiert haben, wurden umgesetzt. Aber wir haben auch wieder Dinge gesehen, an denen wir noch arbeiten müssen", so Ogundipe.

Zwei Wochen haben die Lady Vikings nun Zeit, um sich auf die nächste Partie gegen das Team Niedersachsen Nord vorzubereiten - bereits das letzte Spiel der Hinrunde. Die ersten Erfahrungen und Eindrücke von der WNBL haben die "Rookies" demzufolge gesammelt: "Das Niveau ist sehr viel höher als in der Hamburger Runde. Man lernt sehr viel, und es macht viel Spaß", schildert Janine Krügel, einer der "WNBL-Frischlinge", ihre bisherige Begegnung mit der U17-Bundesliga.

Lady Vikings (Punkte): Schroeder (23), Jakubaschk (8), Frey (7), Hannemann, Schreiner (je 6), Krügel (2), Heyn, Jacobs, Kalipke, Meier.

Lady Vikings: Arbeitssieg in Oberhausen

Franziska Schreiner. Foto: Claus Bergmann

"Das hat sich gelohnt", sagte Franziska Schreiner auf dem Weg aus dem Ruhrgebiet zurück gen Norden. Gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen holte sie den ersten WNBL-Auswärtssieg der Saison. Das 65:56 sei zwar "hart erkämpft" gewesen, sagte Lady Vikings-Coach Adesina Ogundipe, doch am Ende zählte eben nur der Sätze aller Sätze im Sport: Sieg ist Sieg.

"Wir sind nicht so gut ins Spiel gekommen. Die Ganzfeldpresse haben wir vorher nur zweimal im Training geübt", sagte Franziska Schreiner. Auch hier, Zustimmung des Trainer: "Die Sachen, die wir ausprobiert haben, haben nicht so gut funktioniert", sagte Ogundipe. Zudem knickte auch noch Janine Krügel in der Anfangsphase um und fiel aus, später musste darüber hinaus Nina Jakubaschk passen, die sich beim Heimsieg gegen die Metropol Girls verletzt hatte und in Oberhausen wieder Schmerzen verspürte. So mussten sich die Lady Vikings mit sieben Spielerinnen durchkämpfen. "Viele einfache Würfe sind daneben gegangen", blickte Schreiner noch einmal auf den ersten und zweiten Abschnitt zurück. Zur Halbzeit lagen beide Teams gleichauf (29:29), doch nach der Pause begann die beste Phase der Lady Vikings.

Ogundipe stellte die Defense um, seine Schützlinge spielten nun zusehends ihre Stärken aus und brachten im dritten Viertel neun Punkte zwischen sich und den Gegner. "Es war ein sehr physisches Spiel, aber wir haben uns durchgebissen. Die Führung haben wir dann immer gehalten und den Sieg nach Hause gebracht", sagte der Coach.

Als nächsten Gegner begrüßen die Lady Vikings am Sonntag (13. November, 13:00 Uhr) die OKE Junior Panthers aus Osnabrück in der Steinberghalle. "Wir sind hochmotiviert, auch die zu schlagen. Aber dafür müssen wir besser spielen als in Oberhausen", blickt Franziska Schreiner auf das Duell mit den noch unbesiegten Niedersächsinnen voraus.

Lady Vikings (Punkte): Frey (19), Schreiner, Schroeder (je 15), Hannemann, Jakubaschk (je 5), Heyn (4), Kalipke (2), Krügel, Meier.

Lady Vikings: Ein Geburtstagsgeschenk für den Coach

Laura Schroeder

Ein Ständchen gab's, ein T-Shirt als Geschenk und jede Menge Kuchen. Und als Sahnehäubchen einen 65:45-Heimsieg gegen die Metropol Girls. Die Lady Vikings fuhren am dritten Spieltag der WNBL-Saison ihren zweiten Punkterfolg ein und beschenkten somit Geburtstagskind und Headcoach Adesina Ogundipe reichlich. Der Jubilar strahlte übers ganze Gesicht, hatte bei der Analyse der Partie dann allerdings auch den einen oder anderen Kritikpunkt an der Leistung seines Teams vorzubringen: "Es gab viele Fehler auf beiden Seiten, Gott sei Dank haben wir weniger gemacht als der Gegner", sagte Ogundipe. Seine Spielmacherin Laura Schroeder hatte das Geschehen ähnlich gesehen: "Wir haben den Gegner immer wieder herankommen lassen, vor allem in der ersten Halbzeit hätte das nicht sein müssen", meinte sie.

"Unser Vorteil waren die Guards. Sie haben viel Druck gemacht und ihre Erfahrung ausgespielt", meinte der Coach. "Man merkt deutlich, dass wir einige Spielerinnen dabei haben, die schon ihr drittes Jahr in der Liga spielen", ergänzte Laura Schroeder. Wie in den bisherigen zwei Partien auch glich das Geschehen einem Auf und Ab. Die Gastgeberinnen behielten zumeist die Kontrolle, ließen aber den einen oder anderen Run des Teams aus Recklinghausen und Herten zu. "Ein erfahreneres Team hätte das wohl ausgenutzt", meinte Ogundipe, "aber der Sieg mit 20 Punkten Abstand ist etwas, womit wir letztlich zufrieden sein können." Ein Lob verteilte der Trainer zudem an Sarah Heyn, "die einen kleinen Durchbruch geschafft hat." Pech hatte hingegen Nina Jakubaschk, die im zweiten Viertel verletzungsbedingt ausscheiden musste und anschließend nicht mehr ins Spiel eingreifen konnte.

Am kommenden Sonntag sind die Lady Vikings wieder auswärts gefordert. Es geht zu evo New Basket Oberhausen.  

Lady Vikings (Punkte): Schroeder (21), Schreiner (13), Frey (10), Hannemann (8), Heyn, Jakubaschk (je 4), Krügel (3), Meier (2), Jacobs, Kalipke.

WNBL: In Herne fehlte nicht viel

Um ausgeruht ins Duell mit dem Herner TC zu starten, reisten die Lady Vikings bereits am Vortag an, machten auf dem Hinweg Zwischenstation in Bielefeld, um die Ladybaskets anzufeuern, und fuhren anschließend weiter ins Ruhrgebiet. Die optimale Vorbereitung zahlte sich am Ende leider nicht aus, die Lady Vikings unterlagen dem HTC mit 53:60.

"Das war ärgerlich, weil wir Herne beim Vorberitungsturnier mit nur acht Spielerinnen mit 16 Punkten geschlagen hatten. Deshalb sind wir auch mit Selbstbewusstsein hingefahren, aber leider haben sich einige der Mädels beeindrucken lassen", bilanzierte Headcoach Adesina Ogundipe. "Wir waren am Anfang etwas unkonzentriert. Herne hat gut getroffen und viel Druck gemacht", sagte Mona Frey, die tags zuvor noch in Bielefeld auf dem Parkett stand. In der fast durchweg knappen Begegnung musste Ogundipe feststellen, dass einige Spielerinnen nach den Ferien noch nicht wieder in Bestform waren. Alles Faktoren, die den Lady Vikings in der Schlussphase nicht entgegenkamen, als man 1:50min vor dem Ende mit drei Punkten im Hintertreffen lag, aber nicht mehr den entscheidenen Schwung in Richtung Auswärtssieg aufbrachte. Dass Frey wegen ihres fünften Foul in der Endphase nicht mehr mitwirken konnte, kam hinzu.

"Wenn ich es positiv betrachte, waren das alles abstellbare Fehler, die zu der Niederlage geführt haben", sagte Ogundipe. Mit seinen Spielerinnen, die ihr Saisonziel mittlerweile in Richtung Playoffs korrigierten, will er künftig im Training vermehrt Drucksituationen erzeugen, um für die entsprechenden Phasen während der Partien gerüstet zu sein: "An der mental toughness fehlt es noch zu oft", sagt er. "Es sind viele Neue dabei, aber wir sind schon gut zusammengewachsen. Wir können alle Teams schlagen, wenn wir einen guten Tag haben", sagt Mona Frey, warum das Ziel Playoffs realistisch ist.

Weiter geht es für die Lady Vikings am kommenden Sonntag (30. Oktober, 13:00 Uhr) mit dem Heimspiel gegen die Metropol Baskets/Recklinghausen, ein noch weitgehend unbekannter Gegner für die Wedelerinnen: "Es ist ein relativ junges Team, aber das sagt ja über die Qualität nichts aus. Wir werden im Training an den Sachen arbeiten, die wir in Herne falsch gemacht haben und wollen auf alles vorbereitet sein", so der Coach.

Lady Vikings (Punkte): Schroeder (16), Schreiner (10), Frey (7), Meier (6), Hannemann, Krügel (je 4), Dibba, Heyn, Jakubaschk (je 2), Bestmann, Jacobs, Zollenkopf.

Lady Vikings: Derbysieg am ersten Spieltag

Zweistellige Punktausbeute: Franziska Schreiner. Foto: Claus Bergmann

"Das war ein guter Auftakt für uns. Bei jeder Einzelnen ist zwar noch viel Luft nach oben, aber unterm Strich ist es super gelaufen", bilanzierte Adesina Ogundipe, Headcoach der Lady Vikings, im Anschluss an den 73:53-Heimsieg gegen die Stormarn Wild Wings / Ahrensburg am ersten Spieltag der neuen WNBL-Saison. "Viele der Mädels haben vorher schlecht geschlafen. Manche, weil es ihr erster Auftritt in der WNBL war, manche weil das erste Spiel gleich ein Lokalderby war, von dem im Training alle geredet haben. Dass es gleich so gut geklappt hat, ist eine große Erleichterung für uns", fuhr der Trainer fort.

Die Lady Vikings lieferten eine kämpferisch tadellose Leistung ab, verteidigten ebenso aggressiv wie wirkungsvoll und arbeiteten auch beim Rebounding gewissenhaft. Nach der Halbzeit (30:24) setzten sie sich mehr und mehr ab und führten im dritten Viertel (21:8) die Entscheidung herbei. "Intensität und Konzentration haben in der Endphase nachgelassen. In einem engen Spiel kann einen so etwas den Sieg kosten", meinte Ogundipe. Doch der Vorsprung, den sich seine Mädels erarbeitet hatten, reichte, um die Punkte in der Steinberghalle zu behalten. "Auch die ganz Jungen haben sich in ihrem ersten WNBL-Spiel gut eingebracht. Ich konnte alle Spielerinnen einsetzen, und sie haben es mit guten Leistungen zurückgezahlt", lobte der Coach.

Am kommenden Sonntag sind die Lady Vikings beim Herner TC zu Gast, den man in der Vorbereitung besiegen konnte. Neben dem Erfolg beim Saisonauftakt also ein weiterer Grund, mit einem positiven Gefühl gen Ruhrgebiet zu fahren.

Lady Vikings (Punkte): Frey (19), Schreiner (16), Schroeder (11), Jakubaschk (10), Hannemann (6), Krügel (5), Jacobs (4), Zollenkopf (2), Bestmann, Dibba, Heyn.

WNBL: Nur ein Sieg, aber gelungene Testläufe in Herne

Luisa Hannemann

Härtetests am laufenden Band standen für die Lady Vikings am vergangenen Wochenende beim Brinker-Cup in Herne auf dem Programm. Ausschließlich WNBL-Teams waren am Start und so konnte Headcoach Adesina Ogundipe trotz schlechter Vorzeichen wichtige Erkenntnisse über den derzeitigen Vorbereitungsstand gewinnen. Aufgrund von Krankheiten, Verletzungen und dem gleichzeitig in Bamberg stattfindenden Verbandsturnier standen den Vikings lediglich acht Spielerinnen zur Verfügung. Einerseits ein Manko, aber dennoch: "Im Endeffekt war es gut, weil alle viel Spielzeit bekommen haben", sagte Center Luisa Hannemann. "Es gab zwar nur einen Sieg für uns, aber es war ein gutes Wochenende. Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert, alle haben sich eingebracht. Schön war dabei auch zu sehen, wie sich die Neuen eingefügt haben", ergänzte Coach Ogundipe.

Zum Auftakt unterlagen die Lady Vikings am Sonnabend dem späteren Turniersieger TSV Hagen (26:56), doch bereits im Duell mit Chemnitz lief es besser. "Einige Dreier in der Schlussphase haben uns weh getan, aber wir haben gut mitgehalten", meinte der Trainer. Ähnliches gab es vom Spiel gegen Göttingen (38:48) zu berichten. "Beide Teams waren die ganze Zeit mehr oder minder auf Augenhöhe. Unsere Systeme liefen gut, am Ende hat uns etwas Glück und Kraft gefehlt, Göttingen hatte die tiefere Bank", sagte Ogundipe.

Adesina Ogundipe

"Mich hat gefreut, dass wir am Sonntag dort weitergemacht haben, wo wir am Vortag aufgehört haben. Oft ist es andersherum", so der Coach. Gegen Gastgeber Herner TC (wie die Lady Vikings in der WNBL Gruppe Nord) gab's einen Sieg. "Das Spiel lief super. Alle haben gescort, alle haben sich eingebracht", lobte er. Folgerichtig stand ein 37:21-Erfolg der Lady Vikings. Im abschließenden Spiel um Platz fünf bekam man es abermals mit Göttingen zu tun. Mit seinem Göttinger Kollegen Finn Höncher (bekanntermaßen einst auch beim SC Rist aktiv) vereinbarte er vor der Partie, zu Übungszwecken ausschließlich mit Zonenverteidigung und Zonenoffense zu agieren. "Die Neuen haben das kurz erklärt bekommen, aber es hat gut funktioniert. Göttingen hatte kaum eine Chance zu penetrieren", sagte Luisa Hannemann. Ihr Coach pflichtete bei: "Das war richtig gut. Es wurde konzentriert gearbeitet, das Spiel war immer ausgeglichen." Wiederum allerdings mit dem besseren Ende für die Niedersächsinnen (35:38).

Eines, und das ist nicht gerade unwichtig, wurde in Herne zudem deutlich: "Die Neuen sind schon richtig im Team drin. Auf so langen Fahrten lernt man sich gut kennen. Teamgeist ist auf jeden Fall da", so Luisa Hannemann, die vor ihrer dritten WNBL-Saison zu den Erfahrenen gehört. Weitere Testspiele bis zum Saisonstart am 16. Oktober sind in Planung und damit zum Training zusätzliche Gelegenheiten, die menschliche und sportliche Kennenlernphase fortzusetzen. Bis dahin wird weiterhin an der Behebung der Schwächen gewerkelt. Was gibt es denn vor allem zu tun? "An den Offensesystemen müssen wir noch arbeiten, an der Genauigkeit. Und an der Kommunikation. Auf dem Feld müssen wir mehr miteinander sprechen", findet die Centerspielerin.

Lady Vikings: Klassenerhalt geschafft

Die Lady Vikings haben sich am Wochenende den Klassenerhalt in der WNBL gesichert. Mit zwei Siegen bei der Playdown-Runde in Düsseldorf hielt sich das Team von Headcoach Adesina Ogundipe schadlos. Zunächst schlug man Rhein Girls Basket / Neuss mit 43:39, anschließend gab es einen 55:49-Erfolg über die SG Rheinhessen.

"Das Wochenende war hart und wir sind sehr froh, dass wir es geschafft haben", sagte Ogundipe. In der ersten Partie gegen die Rhein Girls hatten die Lady Vikings nicht zuletzt dank einer variablen Defense die Nase vorn. "Zu Anfang des letzten Viertels lagen wir mit zehn Punkten vorn, haben es dann aber leider noch mal spannend werden lassen", so der Trainer. Doch die Wedelerinnen hatten den längeren Atem und ließen sich nicht mehr von der Siegerstraße abbringen. Dementsprechend sprach der Coach von "einem verdienten Sieg".

Auch im zweiten Duell "haben wir den Gegner relativ gut kontrollieren können", fuhr Ogundipe fort. Auch wenn es seine Schützlinge mit der SG Rheinhessen zu tun hatten, die anders als die Rhein Girls den Lady Vikings völlig unbekannt waren. "Das war ein relativ großes und kräftiges Team, aber wir hatten technische Vorteile", so der Coach. Seine Mädels lagen meist in Front, doch die scheinbare Sicherheit hatte auch ihre Nachteile. Denn die SG Rheinhessen nutzte einige Nachlässigkeiten der Grün-Gelben und startete zwischenzeitlich einen Run. Da Sarah Kalipke, Simita Kaur und Luisa Hannemann verletzungsbedingt ausscheiden mussten, standen Ogundipe am Ende nur noch sechs Spielerinnen zur Verfügung, die aber den zweiten Sieg und damit den Klasenerhalt sicherten.

Die sportliche Qualifikation für eine dritte Spielzeit in der U17-Bundesliga haben die Lady Vikings also in der Tasche. Und damit ist es Zeit, auf die nun beendete Saison 2010/11 zurückzublicken. "Wir haben am Anfang der Saison ein bisschen länger gebraucht, zu einer Teamstruktur zu finden. Der Start war relativ holprig und wir haben Spiele verloren, in denen wir gut gespielt haben", so Ogundipe. Das Ziel, die Spielerinnen individuell weiterzuentwickeln, sieht der Coach als erreicht an. Janne Tullius und Laura Schroeder sammelten Erfahrungen im Zweitliga-Kader und in der Regionalliga, fast alle Akteurinnen der Lady Vikings machten zwischen Stadtliga und 2. DBBL erste Schritte im Damen-Basketball. "Natürlich hätten wir in der WNBL gerne mehr Spiele gewonnen und die Playoffs erreicht", sagt der Trainer, gibt aber zu bedenken, dass sein junges Team mit Levke Brodersen, Sina Borchert, Maren Walter und verletzungsbedingt Aylin Seker starke Abgänge/Ausfälle zu ersetzen hatte. "Wir wollen das WNBL-Team noch stärker in die Kooperation einbinden. Wie genau das aussieht, werden wir sehen, noch sind wir in den Planungen", so Ogundipe mit Blick in Rchtung Zukunft.

WNBL: Heimniederlage gegen Göttingen

Die Lady Vikings mussten sich am Sonntag dem Team Göttingen mit 40:60 geschlagen geben. "Göttingen ist ein Team, das wir gut kennen, deswegen haben wir uns etwas ausgerechnet. Wir hatten uns einige Dinge überlegt, die wir aber nur teilweise umsetzen konnten", sagte Headcoach Adesina Ogundipe.

In den ersten 17 Minuten der Partie sah es gut aus für die Wedelerinnen. Ogundipe erblickte in dieser Phase ein sehr souveränes Vorgehen seiner Mädels, die zahlreiche Ballgewinne verbuchten, konzentriert agierten und konsequenterweise die Führung besaßen. "Dann sind wir leider eingebrochen. Göttingen hat immer mehr seine Größe und seine Vorteile unter dem Korb ausgespielt", schilderte der Coach seine Eindrücke. Dass Janne Tullius fehlte, machte die Aufgabe am Brett nicht eben einfacher. So schmolz der Vorsprung (13:6 nach dem ersten Viertel), beim Gang in die Kabinen zur Halbzeit lag bereits Göttingen mit sechs Zählern in Front.

Im weiteren Verlauf der Partie wollten die Lady Vikings mit einer Intensitätssteigerung in der Defense zurück in die Spur gelangen. Ogundipe: "Das hat überhaupt nicht geklappt." Wobei auf beiden Seiten im dritten Abschnitt nicht viel gelang, insbesondere was die Offense betraf. 5:10 lautete das Ergebnis des dritten Viertels aus Wedeler Sicht. Während der abschließenden zehn Minuten sollten nur noch zehn Punkte für den SC Rist hinzukommen. "Leider ging's weiter bergab", stellte Ogundipe fest und brachte diese Tatsache auch mit dem konditionellen Zustand seines Teams in Zusammenhang: "Unser Fitnesszustand ist momentan nicht gut. Ansätze waren wieder da, und wir können mithalten. Aber nur so lange wie unsere Luft reicht", sagte der Coach. An diesen Aufgaben zu arbeiten und sich auf die Abstiegsrunde vorzubereiten, hat Ogundipe an prominenter Position auf die Prioritätenliste gesetzt. Dementsprechend soll auch das abschließende Gruppenspiel in Oberhausen am Sonntag zu diesem Zweck genutzt werden: "Wir wollen uns für die Playdowns bereit machen, wollen die Zeit nutzen, uns weiter zu verbessern und an den Sachen feilen, die noch nicht funktionieren", sagte Ogundipe.

Lady Vikings: Letzte Playoff-Chance vorbei

Die Lady Vikings haben keine Chance mehr auf die Playoffs in der Weiblichen-Nachwuchs-Basketball-Bundesliga. Das steht nach der Heimniederlage gegen den Herner TC vom Wochenende fest. Mit 51:77 verlor das Team von Headcoach Adesina Ogundipe gegen den Tabellenzweiten und erwischte dabei alles andere als einen guten Tag. "Wir hatten uns etwas ganz Anderes vorgenommen und waren vor dem Spiel guter Dinge", so der Trainer.

Doch es kam anders. Die Lady Vikings fanden nicht zu ihrem Spiel und waren in der Verteidigung "ein Schatten unserer selbst", wie es Ogundipe in aller Deutlichkeit ausdrückte. So konnte Gästeakteurin Melina Knopp (30 Punkte) fast nach Belieben schalten. Nach zehn Minuten stand es 13:20 aus Wedeler Sicht, zur Halbzeit 25:41. Und Besserung trat nicht ein. Der HTC gab weiter Gas, die Lady Vikings konnten nicht mithalten. "Ein trauriges Spiel. Wir sind zu oft in Einzelaktionen verfallen und haben nicht unsere Stärken ausgespielt", bemängelte Ogundipe. "Das kleine Fenster der Möglichkeit, doch noch die Playoffs zu erreichen, ist damit leider geschlossen", so der Coach. Da der TuS Lichterfelde kürzlich sein Team vom Spielbetrieb zurückzog, liegt ein freies Wochenende vor den Lady Vikings, am 20. Februar (Tip-Off um 13:00 Uhr) gastiert dann das Team Göttingen in der Steinberghalle.

Lady Vikings (Punkte): Schreiner (15), Schroeder (9), Kaur (8), Hannemann (7), Tullius (6), Frey (4), Fresch (2), Hofmann, Jakubaschk, Kalipke, Meier, Reimann.

Lady Vikings: In Rotenburg klar unterlegen

Die Lady Vikings mussten am Wochenende bei der BG Rotenburg/Scheeßel eine klare Niederlage hinnehmen. 31:70 hieß es nach 40 Spielminuten.
"Von Anfang an konnten wir das Tempo gut mithalten und haben im ersten Viertel gute transition defense gespielt, aber leider gab es durch Spielerwechsel dann immer wieder Einbrüche. Unsere Bank ist leider nicht so tief wie die Rotenburger", so Coach Adesina Ogundipe. Deshalb musste er feststellen, dass es in der Folge fast konstant bergab ging. Die Rotenburger Zonenverteidigung stellte die Lady Vikings vor große Schwierigkeiten: "Da fehlt uns noch die Erfahrung und Abgebrühtheit. Wir haben sehr viele junge Spielerinnen, die in der Hinsicht noch eine Menge lernen müssen", sagte der Trainer. Nicht förderlich war in diesem Zusammenhang zudem, dass Simita Kaur ausfiel und Laura Schroeder früh mit Knieproblemen ausschied. "Ohne Schützen war es dann sehr schwierig gegen Rotenburgs Zone", so Ogundipe.

Zur Halbzeit stand es 19:38 aus Wedeler Sicht, nach dem Seitenwechsel legten die starken Niedersächsinnen noch einen drauf. Ogundipe: "Unsere Ausbeute im dritten Viertel war sehr mager. Es war bitter, dass wir keinen Weg gefunden haben." Die Entscheidung zugunsten der BG'89 war also längst gefallen und daher freute sich der Coach, dass der am Ende dennoch einige positive Aspekte erkennen durfte: "Im letzten Viertel haben wir uns etwas gefangen, aber unter dem Strich war das nur noch Kosmetik. Wir müssen an Verbissenheit zunehmen, aber das hat mit Selbstvertrauen zu tun."

Am 6. Februar, im Heimspiel gegen Herne (15:00 Uhr), hoffen die Lady Vikings besser mithalten zu können. Und Ogundipe ist diesbezüglich durchaus guter Dinge: "Wir kennen Herne gut. Das ist ein starkes Team, aber schlagbar. Von den nächsten beiden Heimspielen gegen Herne und Göttingen erhoffe ich mir viel." Aller Voraussicht nach dann noch nicht wieder einsatzbereit wird die langzeitverletzte Aylin Seker sein, die seit Monaten wegen eines Kreuzbandrisses ausfällt. "Ihre Heilung ist bisher sehr gut verlaufen. Sie hat schon ein bisschen geworfen, aber ist noch nicht im Training. Ende des Monats hat sie einen Termin beim Arzt, dann wissen wir mehr", sagt der Coach. Dass die Innenspielerin mit ihrer Reboundstärke und athletischen Spielweise den Lady Vikings sehr fehlt, ist offensichtlich. Unter Umständen und wenn es optimal läuft, so Ogundipe, könnte Seker möglicherweise ihr Comeback noch in dieser Saison feiern.

Lady Vikings (Punkte): Fresch, Hannemann, Schreiner, Tullius (je 6), Jakubaschk, Meier, Schroeder (je 2), Frey (1), Hofmann, Kalipke, Reimann.

WNBL: Lady Vikings wieder knapp geschlagen

Erneut fehlte nicht viel zum zweiten Saisonsieg. Die Lady Vikings unterlagen am Sonntag in der Steinberghalle evo New Basket Oberhausen mit 64:73. Weiter geht es für das Team von Headcoach Adesina Ogundipe nach der Weihnachtspause am 9. Januar mit dem Heimspiel gegen BG 2000 Berlin.

In der Partie gegen Oberhausen lieferten sich die Lady Vikings über fast die gesamte Spieldauer ein Duell auf Augenhöhe mit dem Tabellenfünften. "In der ersten Halbzeit gab es jede Menge Führungswechsel, es war immer knapp", resümierte der Trainer. In einem Spiel, "in dem Scoring zunächst nur phasenweise stattfand", wie Ogundipe es nannte, nutzten die Gastgeberinnen ihre Chancen zu Beginn konsequent aus: "Alle haben sich eingebracht. Wir haben die Lücken gut erkannt und sind immer wieder zum Korb gezogen", lobte der Coach. Ein erhebliches Manko betraf allerdings die Ausbeute von der Freiwurflinie. 13 Fehlversuche gab es auf Wedeler Seite bereits während der ersten beiden Viertel, 19 waren es im gesamten Spiel: "Das hat uns natürlich sehr weh getan", musste der Trainer feststellen.

Ihren Mini-Vorsprung nach 20 Minuten (33:32) bauten die Gäste aus Oberhausen nach dem Seitenwechsel ein wenig aus. Ogundipe: "Wir sind nach der Halbzeit schlecht ins Spiel gekommen. Aber wir waren immer nah dran und Oberhausen immer in greifbarer Nähe." Und die Lady Vikings bemühten sich redlich. Beim Gang in den Schlussabschnitt betrug der Rückstand sechs Zähler, im Laufe des finalen Viertels rückte man noch einmal auf zwei Punkte an Oberhausen heran, vermochte die Wende aber letztlich doch nicht herbeizuführen. "Wir wollten es teilweise erzwingen und sind auch beim Rebound nicht mehr so gut nachgegangen wie noch zuvor", meinte der Coach. Ein 9:0-Lauf der Gäste in der Endphase ließ schließlich die Hoffnung auf den Heimsieg platzen.

Mit Blick auf den bisherigen Saisonverlauf und die kommenden Aufgaben im neuen Jahr urteilte Ogundipe: "Wir haben jetzt alle Teams gesehen; alle hatten wir gegen uns in greifbarer Nähe. Das Ärgerlichste ist, dass wir nicht so hätten verlieren müssen, wie wir es getan haben. Aber wir haben auch erkennen können, dass es an uns liegt und dass wir die Chance haben, gegen diese Teams zu gewinnen."

Lady Vikings (Punkte): Kaur (14), Schreiner (13), Schroeder, Tullius (je 12), Frey (7), Fresch (4), Hannemann (2), Gümüs, Hofmann, Jakubaschk, Kalipke, Meier.

WNBL: Lady Vikings verlieren in Göttingen

Die Lady Vikings haben ihr Auswärtsspiel beim Team Göttingen am Sonntag mit 48:65 verloren. Zu schaffen machte dem Team von Headcoach Adesina Ogundipe dabei ein schwaches drittes Viertel. "Ansonsten haben wir ausgeglichen gespielt", so der Trainer. Nach zehn Minuten lagen die Vikings knapp mit 10:13 zurück, ließen im zweiten Abschnitt aber einen 12:3-Lauf folgen, um sich somit mit vier Zählern Vorsprung in Führung zu bringen. Doch dann kam der Rückschlag: Die Leistungsträger der Vikings kassierten nun ein Foul nach dem anderen und mussten deshalb von Coach Ogundipe erst einmal auf die Bank beordert werden. Insgesamt 16 Vergehen monierten die Schiedsrichter bis zur Halbzeit auf Wedeler Seite, Göttingen bekam im selben Zeitraum sechs Pfiffe gegen sich. Am Ende der Partie las sich dieses Verhältnis wie folgt: 26:10 für die Lady Vikings.

Den zwischenzeitlichen Führungswechsel konterten die Gastgeberinnen und lagen zur Halbzeit wie nach zehn Minuten mit drei Punkten vorn (28:25). Nach dem Seitenwechsel mussten die Lady Vikings abreißen lassen. Die Zonenverteidigung entfaltete nicht die gewünschte Wirkung, nach der Umstellung fehlte es an Aggressivität: Umstände, die Göttingen ausnutzte und nicht zuletzt von jenseits der Dreierlinie ein ums andere Mal erfolgreich war. Den Rückstand nach 30 Minuten (38:55) vermochten die Lady Vikings im Schlussdurchgang nicht mehr zu reduzieren und hatten somit eine Auswärtsniederlage zu konstatieren.

Am kommenden Sonntag (12. Dezember, 14:00 Uhr) treffen die Schützlinge von Coach Ogundipe am Steinberg auf den Tabellenfünften evo New Basket Oberhausen.

Viertelergebnisse (aus Wedeler Sicht): 10:13, 15:15, 13:27, 10:10

Lady Vikings (Punkte): Tullius (11), Kaur, Schreiner (je 10), Frey (6), Jakubaschk (5), Schroeder (4), Hannemann (2), Fresch, Hofmann, Meier.

Lady Vikings: Die Konstanz fehlt noch

17 Zähler für Simita Kaur gegen Hagen. Foto: Bergmann

Dieser Spielverlauf kam den SC Rist Lady Vikings bekannt vor. Im vierten Saisonspiel der WNBL lieferten die Schützlinge von Headcoach Adesina Ogundipe über weite Strecken der Begegnung eine ordentliche Leistung ab, mussten sich dem TSV Hagen letztlich jedoch mit 61:77 geschlagen geben.

Nach einem ausgeglichenen Anfangsviertel (19:19) erkämpften sich die Gäste im zweiten Abschnitt einen kleinen Vorsprung, so dass die Lady Vikings zur Halbzeit mit 31:36 zurück lagen. Im Anschluss an die Pause waren wieder die Risterinnen an der Reihe. Der eine oder andere Fehler wurde durch großen kämpferischen Einsatz getilgt, der Trainer sagte: "Im dritten Viertel lief es genau so, wie ich es von meiner Mannschaft sehen will." Nicht zuletzt seinem Frontcourt sprach der Ogundipe ein Lob aus. Seine Guards übten viel Druck auf den Gegner aus und zogen bei eigenem Ballbesitz das Tempo an. Den dritten Durchgang entschieden die Lady Vikings mit 17:15 für sich und besaßen damit bei einem Zwischenstand von 48:51 vor dem Gang ins Schlussviertel eine realistische Siegchance. "Leider sind wir dann wieder eingeknickt. Da kam viel zusammen: Müdigkeit, Nerven und fehlende Abgebrühtheit. Wir haben angefangen, dumme Fehler zu machen, auch unsere fehlende Größe unter dem Korb hat sich jetzt bemerkbar gemacht", meinte der Coach. So erhöhten die Hagenerinnen den Abstand zusehends und ließen diesen aus Wedeler Sicht deutlich größer werden als nötig. Die positive Erkenntnis: Die Lady Vikings können mit den Topteams mithalten, allerdings noch nicht über 40 Minuten. An der Konstanz wird noch kräftig gefeilt, sagt Ogundipe, der seinen Mädels aber bescheinigt: "Sie sind auf einem guten Weg."

Am kommenden Sonntag (28. November, 15:00 Uhr) empfangen die Lady Vikings den TuS Lichterfelde in der Steinberghalle. Die Berliner gewannen bislang drei ihrer vier Saisonspiele.

Lady Vikings (Punkte): Kaur (17), Tullius (12), Schroeder (10), Fresch, Schreiner (je 9), Frey, Hannemann (je 2), Jakubaschk, Kalipke, Meier.

In Herne verloren - doch es war mehr drin

Die Enttäuschung war geradezu greifbar. Selbst hunderte Kilometer entfernt, selbst am Telefonhörer. "Eine super ärgerliche Niederlage", war der erste Kommentar, den Adesina Ogundipe, Headcoach der Lady Vikings, nach dem 40:59 seines Teams beim Herner TC von sich gab. Eine kleine, aber feine sprachliche Nuance des 33-Jährigen drückte aus, dass ein Erfolg beim Tabellenführer im  Bereich des Möglichen lag: "Wir wurden nicht besiegt, sondern wir haben das Spiel verloren. Das Ergebnis spiegelt überhaupt nicht den Spielverlauf wider", so Ogundipe.

Seinen Mädels bescheinigte er, vor der Halbzeit vor allem in der Defensive eine starke Leistung abgeliefert zu haben. "Den Plan, den wir hatten, haben wir zunächst sehr gut umgesetzt: Wir sind viel gelaufen, haben gut gereboundet und über Fast Breaks gepunktet", sagte der Trainer. Konsequenterweise agierten die Lady Vikings mit dem nach wie vor ungeschlagenen HTC auf Augenhöhe, lagen nach zehn Minuten mit 13:15 hinten, führten dann jedoch bis zur kurz vor der Halbzeit. Im Anschluss an die Pause folgte allerdings der Einbruch. "Unsere Konzentration hat nachgelassen, dumme Fehler haben sich gehäuft und wir haben die Rebounds nicht mehr geholt", sprach Ogundipe das Negative an und äußerte den Eindruck, die Müdigkeit seines Teams habe im Laufe des dritten und vierten Abschnitt fast kontinuierlich zugenommen. Je mehr die Lady Vikings abbauten, desto deutlicher setzten sich die Gastgeberinnen ab. Bis weit ins dritte Viertel hinein war das nicht der Fall, umso mehr allerdings während der abschließenden zehn Minuten Spielzeit, die der HTC mit 18:5 für sich entschied.

"Sehr ärgerlich, Herne war schlagbar. Diese Erkenntnis und das, was wir gut gemacht haben, müssen wir mitnehmen", so Ogundipe. Und zwar in die nächste Aufgabe, die da am kommenden Sonnabend heißt: TSV Hagen. "Hagen ist sehr ausgeglichen besetzt", hat der Coach den TSV vom Vorbereitungsturnier um den Brinker-Cup noch gut in Erinnerung. Und stehte nach drei Siegen aus drei Partien derzeit auf dem dritten Tabellenrang der WNBL Gruppe Nord. Tip-Off in der Steinberghalle ist um 14:00 Uhr.

Lady Vikings (Punkte): Tullius (9), Fresch, Schroeder (je 8), Frey (7), Kaur, Schreiner (je 4), Gümüs, Hannemann, Hofmann, Jakubaschk, Kalipke, Meier.

WNBL: Erstes Heimspiel endet ohne Sieg

15 Punkte gegen Rotenburg: Laura Schroeder. Foto: Bergmann

Die Lady Vikings trotzten dem Sturm nach Kräften, doch am Ende fegten die Hurricanes den Sieg mit in Richtung Niedersachsen. Im ersten Heimspiel der neuen WNBL-Saison mussten sich die Wedelerinnen der BG'89 Rotenburg/Scheeßel mit 49:65 geschlagen geben. "Ein bisschen unglücklich", wie Headcoach Adesina Ogundipe nach der Partie urteilte.

Der Start gestaltete sich durchaus zur Zufriedenheit des Trainers, der sich mit seinem Team vor allem auf die Zonenverteidigung der Gäste vorbereitet hatte. Dass sich mit Simita Kaur allerdings eine Stütze in schneller Abfolge vier Fouls abholte und bereits in der neunten Minute nach vier Pfiffen gegen sie auf der Bank Platz nehmen musste, passte nicht ins Konzept. 12:16 stand es beim ersten quarter break. Die Gäste aus Niedersachsen - mit der kürzlich vom SC Rist nach Rotenburg gewechselten Sina Borchert - profitierten in der Folge ein ums andere Mal von Wedeler Unkonzentriertheiten in der Verteidigung, allen voran Emma Stach (insgesamt 26 Zähler) drehte mitunter auf. Die Lady Vikings bekamen den Rotenburger Topscorer nicht in den Griff, zudem hätte sich Ogundipe beherzteres Zupacken beim Rebound und ein flinkeres Verhalten in der Transition gewünscht.

Im Anschluss an die Halbzeitpause (Zwischenstand: 24:33) erhöhten die Hurricanes ihren Vorsprung, doch die Lady Vikings antworteten und kamen zu Beginn des letzten Viertels dann noch einmal auf neun Punkte heran. "Leider konnten wir das dann nicht durchhalten und weiter verkürzen", sagte der Coach. Zumal Rotenburg dem seinerseits einen Run entgegensetzte und sich somit deutlich dem Auswärtssieg annäherte. "Es war erst unser zweites Saisonspiel, wir müssen unseren Rhythmus noch finden", bilanzierte Ogundipe und führte genauer aus: "Die Ballkontrolle war ok, aber unsere Innenspieler müssen sich noch mehr zutrauen." Die Lady Vikings werden daran arbeiten, um vielleicht schon am kommenden Wochenende beim Auswärtsspiel in Herne diesbezüglich entsprechende Fortschritte zu machen. Der HTC ist dem Coach dank der Teilnahme am Vorbereitungsturnier in eben Herne nicht unbekannt. Und er sagt: "Ein starkes Team, aber andererseits auch keines, das für uns in unerreichbarer Ferne wäre."

Lady Vikings (Punkte):
Schroeder (15), Tullius (12), Fresch (8), Frey (5), Schreiner (4), Jakubaschk (3), Kaur (2), Braun, Gümüs, Hannemann, Hofmann, Kalipke.

Lady Vikings: Saisonauftakt mit Auswärtssieg

Janne Tullius zieht zum Korb.

Erfolgreicher Start für die SC Rist Lady Vikings im ersten Spiel der WNBL-Runde 2010/2011. Das Team von Headcoach Adesina Ogundipe musste am Sonnabend auswärts ran und bewältigte seine Aufgabe souverän, bezwang BG 2000 Berlin mit 70:47. "Das war ein guter Auftakt, aber Luft nach oben ist immer", bilanzierte der Trainer. In der Hauptstadt trafen seine Schützlinge auf ein "junges, frisches Team", so der Coach. "Schon im Zuge der ersten Halbzeit haben wir gesehen, dass das Spiel zu gewinnen war", berichtete Ogundipe. "Wir wollten über gute Defense ins Spiel kommen und viele Fast Breaks laufen. Das ist uns zuerst nur bedingt gelungen. Wir haben uns ein wenig von der hektischen Spielweise des Gegners anstecken lassen", sagte der Trainer. Schnell lagen die Lady Vikings mit 2:6 im Hintertreffen, doch schon bald legte sich die Nervosität des Saisonstarts ein wenig. Insbesondere im zweiten Viertel agierten Ogundipes Schützlinge dann deutlich verbessert: "Wir haben da schon viel strukturierter gespielt und haben es geschafft, Druck auf den Ball zu machen", sagte der Trainer. Und das wirkte sich dann prompt auch auf dem Punktezettel aus. Nur sieben Berliner Zähler ließ man im zweiten Abschnitt zu und erzielte selbst 23.

Defense! Nina Jakubaschk (rechts) arbeitet in der Verteidigung.

Im Anschluss an die Pause blieben die Lady Vikings zwar auch von der einen oder anderen durchwachsenen Phase nicht verschont, meisterten diese jedoch souverän. "Ein anderer Gegner hätte das vielleicht mehr bestraft", gab Ogundipe allerdings zu bedenken. Doch in Gefahr geriet der Auftaktsieg nicht. Vielmehr war der Trainer darauf bedacht, all seinen mitgereisten Akteurinnen Spielpraxis zu verschaffen und sie damit auch für ihre Arbeit im Training zu belohnen. Nur am Rande mitfiebern konnte hingegen Aylin Seker, die nach ihrer schweren Verletzung (Kreuzbandriss samt Knochenfraktur) noch einige Zeit der Rehabilitation benötigen wird. "Aylin wird wohl den Großteil der Saison ausfallen", befürchtet Ogundipe. Da sich zudem Sina Borchert kürzlich zu einem Wechsel zur BG Rotenburg/Scheeßel entschloss, "gilt es nun, diese Lücken zu schließen", so der Trainer, "das ist jetzt die Chance für die anderen Spielerinnen. Da Aylin so lange ausfällt, müssen wir noch mehr beim Ausboxen arbeiten, um unsere Größennachteile auszugleichen." Und in der Hinsicht sei der Sieg in Berlin schon einmal eine gute Vorbereitung auf das erste Heimspiel gewesen, so der Coach. Am kommenden Sonntag (07. November, 15:00 Uhr, Steinberghalle) treffen die Lady Vikings nämlich auf Rotenburg/Scheeßel. Und die Niedersächsinnen sind als ein deutlich anderes Kaliber einzuschätzen als das junge Team aus der Hauptstadt.

Lady Vikings (Punkte): Kaur (17), Tullius (14), Frey (11), Schroeder (10), Schreiner (7), Fresch (5), Hannemann, Jakubaschk, Kalipke (je 2), Hofmann, Meier.